J. J. Preyer Sherlock Holmes und der Fluch der Titanic

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Inhaltsangabe zu „Sherlock Holmes und der Fluch der Titanic“ von J. J. Preyer

Exklusive Sammler-Edition!§Hardcover mit Schutzumschlag!§Neue Texte!§Originalveröffentlichung!§Sherlock Holmes und Doktor Watson versuchen das Rätsel um den Untergang der Titanic im Jahr 1912 zu lösen. Dabei lernen sie Überlebende des Unglücks kennen, darunter den Kopf einer gefährlichen Verschwörung. Ihm ist die Frau auf den Fersen, die Holmes schon einmal hinters Licht geführt hat: Irene Adler, die Frau im Leben des großen Detektivs. §Zwischen Holmes und Irene Adler entbrennt erneut ein erbitterter Kampf.

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  • Rezension zu "Sherlock Holmes und der Fluch der Titanic" von J. J. Preyer

    Sherlock Holmes und der Fluch der Titanic
    Elmar Huber

    Elmar Huber

    23. March 2011 um 13:56

    - Innerhalb von fünf Sekunden begann sich der Bug der Titan zu heben und vor ihnen, zu beiden Seiten, tauchte aus dem Nebel ein Eisfeld auf, das, von der Meeresoberfläche ansteigend, allmählich eine Höhe von hundert Fuß erreichte. - INHALT: 1915 werden erneut Stimmen laut, die hinter dem Untergang der „Titanic“ drei Jahre zuvor, einen groß angelegten Versicherungsschwindel der White Star Linie und J.P. Morgan vermuten. Mit Hilfe der Vermittlung von Mycroft Holmes bittet Joseph Bruce Ismay, der englische Teilhaber der White Star Line, dessen Bruder Sherlock Holmes, die Wahrheit hinter dem Titanic-Unglück herauszufinden und, wenn so möglich, die Vorwürfe zu entkräften. Zeitgleich geschehen einige rätselhafte Morde an Journalisten, die sich erneut mit dem Untergang der „Titanic“ beschäftigen. Bei allen Opfern wird ein blühender Kirschzweig gefunden. Gemeinsam mit dem Reporter Robert M. Conolly und einigen illustren Mitreisenden tritt Sherlock Holmes die „Titanic“-Gedenkfahrt auf deren Schwesterschiff „Olympic“ an. MEINUNG: Von einem geheimnisvollen Treffen, bei dem aus der Bibel gelesen wird, über das Deck eines Ozeanriesen, der der Route der „Titanic“ folgt, bis zum Kingsgate Castle in Wiltshire führt der neuste SHERLOCK HOLMES-Fall von J.J. Preyer (SHERLOCK HOLMES UND DIE FREIMAURER, Blitz-Verlag 2006, SHERLOCK HOLMES UND DIE SHAKESPEARE-VERSCHWÖRUNG, Blitz-Verlag 2009). Dabei fällt positiv auf, dass der Autor jedes Mal ein neues Rätsel für den Meisterdetektiv aus dem Hut zaubert, stets mit Anlehnung an reale Begebenheiten und ohne sich zu wiederholen. J.J. Preyer bleibt sich allerdings insofern treu, dass er auch hier „seine“ Sherlock Holmes-Inkarantion wieder verwendet, der sich bereits auf sein Altenteil ins Fairmount Hotel in Sussex zurückgezogen hat, auch wenn SHERLOCK HOLMES UND DER FLUCH DER TITANIC vor den beiden genannten Fällen spielt. Der größte Teil der Handlung spielt sich auf der „Olympic“ ab, die drei Jahre nach dem „Titanic“-Unglück deren Route wiederholt. An Bord des Ozeanriesen finden sich neben dem Meisterdetektiv und dessen Begleiter, dem Reporter Robert M. Conolly, zahlreiche andere Passagiere, die eine Verbindung zur „Titanic“ haben und dem Detektiv Futter für seine deduktiven Fähigkeiten liefern: Die exaltierte Künstlerin Mrs. Oldman-Smythe, die von der „Titanic“ gerettet wurde und deren Collier sich während des Unglücks verfärbte, Mrs. Farland, deren Mann und Enkel auf der „Titanic“ gestorben sind und die einen unversöhnlichen Hass gegen die Reederei hegt, die beiden Brüder des Kapitäns der „Titanic“, ein Mädchen, dass seit dem Untergang die Sprache verloren hat und deren Eltern auf die heilsame Wirkung der erneuten Fahrt hoffen. Auch zwei alte Bekannte trifft Sherlock Holmes auf der „Olympic“ wieder. Neben der vorhersehbaren Beteiligung von John Watson am Fall „Titanic“, holt J.J. Preyer auch „Die Frau“ Irene Adler an Bord. Das wäre für die Handlung nicht weiter notwendig gewesen, doch SHERLOCK HOLMES UND DER FLUCH DER TITANIC lebt ohnehin eher von der elegant-schöngeistigen Stimmung an Bord der „Olympic“, als von einem klar und pragmatisch durchkonstruierten Krimiplot. Durch den begrenzten Schauplatz und das teils skurrile Panoptikum der Passagiere, die auf der „Olympic“ immer wieder den Weg des Detektivs kreuzen, erinnert SHERLOCK HOLMES UND DER FLUCH DER TITANIC in Aufbau und Stimmung mehr an eines von Agatha Christies Hercule Poirot-Abenteuern, denn an einen klassischen Sherlock Holmes-Fall. Nichtsdestoweniger unterhält der Fall „Titanic“ kurzweilig, wenn auch weniger geradlinig und zielstrebig als die Originalfälle von Conan Doyle. Das Cover wurde einmal mehr von Mark Freier gestaltet und reiht sich im Bücherregal vorzüglich neben den anderen Sherlock Holmes Hardcovern aus dem BLITZ-Verlag ein. Das Covermotiv mit der blitzumzuckten „Titanic“ ist schön düster ausgefallen. Die Dame auf dem Bild wirkt allerdings sehr willkürlich, da im Roman keine wichtige weibliche Figur vorkommt, die darauf passt. Besser wäre ein Abbildung des Detektivs gewesen.

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