J. Jefferson Farjeon Geheimnis in Weiß

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Inhaltsangabe zu „Geheimnis in Weiß“ von J. Jefferson Farjeon

An Heiligabend bleibt ein Zug im Schneetreiben in der Nähe des Dorfes Hemmersby stecken. Mehrere Passagiere suchen Zuflucht in einem verlassenen Landhaus. Die Tür ist offen, der Kamin brennt und der Tisch ist zum Tee gedeckt, doch niemand scheint da zu sein. Aufeinander angewiesen, versuchen die Reisenden das Geheimnis des leeren Hauses zu lüften – als ein Mord passiert.

Trotz heftigen Schneefalls hat eine skurrile Ansammlung von Reisenden London am Weihnachtstag pünktlich verlassen. Auf offener Strecke bleibt der Zug jedoch im Schnee stecken. Die Passagiere beschließen daraufhin nach und nach, ihr Abteil zu verlassen und sich zum nächsten Dorf durchzuschlagen. Auf dem Weg stoßen sie auf ein scheinbar verlassenes Cottage – obwohl die Tür offen steht und es hell erleuchtet ist. Doch dies ist nicht das einzige Geheimnis, das das Haus birgt und nur zu einem hohen Preis offenbart. Wenn der Schneesturm schließlich nachlässt, werden vier Personen das Weihnachtsfest nicht überlebt haben.
»Geheimnis in Weiß« ist ein von der British Library wiederentdeckter Krimiklassiker, der hier erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt.

So ein schöner weihnachtlicher Kriminalroman, genau das richtige für verschneite Nächte vor dem Kamin.

— JosefineS

Tolle Atmosphäre und britischer Charme, aber leider auch Längen und zähe Dialoge. Schade!

— Seehase1977

Gelungene Mischung aus Krimi, Humor und vielfältigen Charakteren! Klassiker für den Abend vor dem Kamin, während draußen der Schnee tobt!

— iamnomorningperson

Ein leicht verstaubter Klassiker, der anfangs noch sehr vielversprechend war, sich aber gegen Ende zog wie Kaugummi

— Fleur91

Eine Wiederentdeckung! Ein klassischer Weihnachtskrimi so wie er sein muss. Mit viel Atmosphäre und sanftem Grusel....

— Ein LovelyBooks-Nutzer

"Geheimnis in Weiss" macht seinem Namen alle Ehre. Lange Zeit fragt man sich einfach, wo denn diese Erzählung hinführt. Jefferson Fahjeon ha

— _nifelheim

Sehr schöner Krimi zur Weihnachtszeit mit leichtem Gruselfaktor.

— sechmet

Ein Leseschmaus für Freunde und Fans des klassischen britischen Detektivromans

— dorli

3,5 Sterne, da mich der Kriminalroman nicht gänzlich überzeugen konnte.

— Sommerregen

Wer die Werke von Agatha Christie und Edgar Wallace mag, wird „Geheimnis in Weiß“ lieben! „Spüren auch sie das Grauen in diesem Haus“ (S. 61

— BookHook

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Jenny Blackhurst versteht es den Leser an die Seiten zu binden und ihm wohlig spannende Lesestunden zu bescherren.

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  • Starker Anfang, driftet dann aber ab

    Geheimnis in Weiß

    Aglaya

    10. February 2018 um 16:45

    Während eines Schneesturms an Heiligabend bleibt ein Zug auf offener Strecke stecken. Eine Gruppe von Passagieren will nicht auf die Weiterfahrt warten und macht sich zu Fuss auf den Weg zum nächsten Bahnhof. Vom Weg abgekommen treffen sie auf ein verlassenes Haus, in dem nicht alles mit rechten Dingen zu und her zu gehen scheint…Die Geschichte wird in der Beobachterperspektive erzählt und bevorzugt keine der vielen verschiedenen Figuren. Zu Beginn hatte ich grosse Mühe, die vielen Namen auseinanderzuhalten. Mit der Zeit wurde das zwar besser, aber ein plastisches Bild konnte ich mir trotzdem von keiner der Figuren machen, sie waren mir einfach zu blass und zweidimensional.Die Handlung beginnt recht spannend. Die Gruppe der Zugreisenden sucht während eines Schneesturms in einem Haus Unterschlupf, dass zwar offensichtlich leer ist, aber anhand des brennenden Kaminfeuers und des Teewassers auf dem Herd wird klar, dass bis vor wenigen Minuten noch jemand da gewesen sein musste. Wo sind die Bewohner hin, was ist mit ihnen passiert, hat hier ein Verbrechen stattgefunden? Leider driftet die Erzählung bald ins Übersinnliche ab und der alte Mann, der die Gruppe anzuführen scheint, zaubert die unmöglichsten Antworten aus dem Hut, ohne klar begründen zu können, wie er sie gefunden hat. Ich habe zwar eigentlich nichts gegen Gespenstergeschichten, aber hier hätte ich mir einen klassischen Krimi gewünscht.Das Buch stammt aus den 1930ern und das ist den Schreibstil auch anzumerken. Die Frauen werden grundsätzlich als weniger gebildet, weniger belastbar und auch als dümmer erachtet (auch wenn eine der Protagonistinnen dagegen anzukämpfen versucht). Da mir das Entstehungsdatum des Romans bewusst war, hat mich das nicht gestört, damals hatte man halt einfach noch andere Ansichten als heute. Als Leser sollte man sich aber bewusst sein, dass hier heftig mit der Klischee-Keule ausgeteilt wird.Mein FazitStarker, gruseliger Anfang, driftet dann aber ins Übersinnliche ab.

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  • Weihnachtskrimi mit Atmosphäre und britischem Charme – dennoch nicht ganz überzeugend

    Geheimnis in Weiß

    Seehase1977

    14. December 2017 um 19:05

    Ein schwerer Schneesturm braust am Heiligen Abend über das Land. Ein Zug bleibt aufgrund der Witterungsverhältnisse stecken, weshalb einige Reisende versuchen, das nächstgelegene Dorf zu erreichen. Doch das Schneetreiben zwingt sie dazu, in einem Landhaus Zuflucht zu suchen. Das Haus ist hell erleuchtet, die Tür ist offen, im Kamin brennt ein wärmendes Feuer und der Tisch ist zum Tee gedeckt, doch das Cottage ist vollkommen verlassen. Was ist passiert? Wo sind die Bewohner des Hauses? Die skurrile Reisegesellschaft versucht, das Geheimnis des Hauses zu lüften. Dann geschieht ein Mord…Meine Meinung„Geheimnis in Weiß“ von J. Jefferson Farjeon ist ein von der British Library wieder entdeckter Krimiklassiker aus dem Jahr 1937, der seit letztem Jahr erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht wurde.Die Kulisse, die sich der Autor Farjeon für seinen Kriminalroman hat einfallen lassen, könnte eine bessere nicht sein. Ein heftiger Schneesturm, ein geheimnisvolles Landhaus, eine Ansammlung unterschiedlicher Menschen und diverse mysteriöse Vorkommnisse. Dieses Gesamtpaket lässt eine ganz besondere und atmosphärisch dichte Stimmung entstehen, die durchaus auch einige unheimliche Momente in sich birgt. Der Plot erinnert im ersten Moment ein bisschen an den weltberühmten Klassiker „Mord im Orientexpress“.Einer der Protagonisten aus der Reisegruppe übernimmt nicht nur das Ruder, sondern beginnt zusammen mit diversen Handlangern, auf seine ganz besondere Art und Weise die Ermittlungen. Sein logisches und hervorragendes Kombinationsvermögen und die ihm eigenen intelligenten Schlussfolgerungen lassen ihn alsbald das Geheimnis um das Haus und um die geschehenen Morde, lüften.Leider wird der positive Eindruck, den Farjeon mit seinem Plot bei mir erweckt hat, durch zähe und langatmige Dialoge immer wieder zunichte gemacht, denen ich bald nicht mehr mit voller Aufmerksamkeit folgen konnte. Die Handlung wurde zusehends abstruser und der selbsternannte Chefermittler ging mir gehörig auf die Nerven mit seiner Besserwisserei. Der Autor zieht die Geschichte meines Erachtens unnötig in die Länge, bedauerlicherweise auf Kosten der Spannung und des ganz besonderen Charmes, der immer wieder zwischen den Zeilen hervorlugt.Die doch recht zahlreichen Protagonisten scheinen alle aus dem Klischee geboren, doch die Geschichte stammt ursprünglich aus den 1930er Jahren, möglicherweise sind die Charaktereigenschaften der einzelnen Personen einfach dieser Zeit geschuldet.Mit dem Schreib- und Erzählstil von J. Jefferson Farjeon musste ich erst warm werden, allerdings muss man sich auch hier vor Augen halten, dass der Roman aus dem Jahr 1937 stammt und die Sprache und Ausdrucksweise damals noch eine andere war.Mein Fazit:Der Krimiklassiker „Geheimnis in Weiß“ von J. Jefferson Farjeon aus dem Jahr 1937 kann sprachlich gesehen und aufgrund der ganz besonderen Atmosphäre und dem britischen Charme, den das Buch durchströmt, durchaus punkten. In Sachen Spannung muss er allerdings aufgrund zäher Dialoge und unnötig in die Länge gezogener Handlung eindeutig Federn lassen. Dadurch konnte mich der Roman nicht so recht begeistern und überzeugen und hat mich eher enttäuscht zurückgelassen, weshalb ich für „Geheimnis in Weiß“ nur bedingt eine Leseempfehlung aussprechen möchte.

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  • Mit Schnee, Charme und Krimi hat Farjeon mein Herz erobert!

    Geheimnis in Weiß

    iamnomorningperson

    11. December 2017 um 15:52

    Meine Güte, war das ein Knaller! Meine Erwartungen waren hoch und wurden noch übertroffen, denn der Autor weiß es wirklich, den Leser zu unterhalten. Die Charaktere waren so vielfältig in ihren Macken und Stärken, in ihren Handlungs- und Denkweisen, dass es eine wahre Freude war, jeden von ihnen zu begleiten. Allen voran ist da Mr. Edward Maltby von der Königlich-Parapsychologischen Gesellschaft, der in seiner großen Weisheit stets in Rätseln spricht und die Situation meist in den Händen hält. Ihm gegenüber ein alter Nörgler, der auf jede Anmerkung ein 'Quatsch' parat hat und der heimlich die Revuetänzerin Jessie anbetet, die ihr ganz eigenes Los zu tragen hat und die Geschichte mit den Einträgen in ihr Tagebuch bereichert. Daneben sind da noch Lydia mit ihrem herrlichen Sarkasmus und ihr Bruder David mit dem nervigen Beschützerinstinkt und dem damals üblichen Glauben, Frauen gehören behütet und beschützt. Am Rande gibt es auch noch Mr. Thomson ohne p, der zur Handlung auf seine ganze eigene Weise beiträgt, die einem Lachtränen in die Augen treiben können. Im Laufe des Romans stoßen noch weitere Personen dazu, aber hier überlasse ich es Mr. Farjeon, sie dem Leser vorzustellen. Obwohl es ein Kriminalroman ist, der einen fragen lässt, ob man es doch nicht eher mit Mystery (in White) zu tun hat, bis die geniale Auflösung naht, musste ich alle paar Seiten lachen, weil die Charaktere einfach urkomisch waren - manche gewollt, manche ungewollt. Geheimnis in Weiß ist in Wahrheit viel mehr als ein Krimi. Es ist ein Stück in 27 Kapiteln, ein humorvolles Werk, dessen Schaffer intelligent mit der Sprache spielt und einen am Geschehen teilhaben lässt, als würde man durch die Augen eines Bildes überm Kaminsims das Tun der Protagonisten beobachten. Am Rande   Ich bin der British Library sehr sehr dankbar dafür, dass sie diesen Krimiklassiker entdeckt und neu aufgelegt haben! Der Klett-Cotta Verlag hat im Übrigen ein wunderschönes, gebundenes Exemplar erschaffen, das perfekt in der Hand liegt, mit einem hochwertigen Leineneinband aufwartet und ein Schmuckstück in jedem Bücherregal ist. Bewertung und mein Fazit   Eine wahnsinnig gelungene Mischung aus Krimi, Humor und vielfältigen Charakteren! Geheimnis in Weiß ist sehr zu empfehlen und wegen des vielen Schnees eignet es sich hervorragend als Kaminfeuerlektüre! Der Autor weiß sich auszudrücken und so ist jedes Wort am richtigen Platz. Ein wahrer Lesegenuss für jedermann. Ein absolutes Highlight! Mit Schnee, Charme und Krimi hat Farjeon mein Herz erobert!

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  • Klassischer Weihnachtskrimi

    Geheimnis in Weiß

    Giselle74

    06. December 2017 um 12:18

    "Geheimnis in Weiss" scheint der Auftakt zu einer Reihe mit klassischen Weihnachtskrimis zu sein, die Klett-Cotta in diesem Jahr mit "Geheimnis in Rot" fortgesetzt hat. Die liebevolle Aufmachung macht beide Bücher zu wunderbaren Weihnachtsgeschenken: Leineneinband mit stimmungsvoller Illustration und einem Lesebändchen. Lesebändchen machen mich glücklich, liegen meine Lesezeichen doch immer da, wo ich gerade nicht bin... Der Autor diesen Bandes ist eine spannende Wiederentdeckung. J.Jefferson Farjeon war zu seiner Zeit, d.h. in den zwanziger bis vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts, durchaus kein Unbekannter. Er verfasste ca sechzig Bücher, wovon eines sogar von Alfred Hitchcock höchstselbst verfilmt wurde. In diesem Krimi nun bleibt ein Zug in einem Schneesturm stecken. Ein Teil der Reisenden sucht Zuflucht in einem am Wege liegenden Landhaus. Kein Bewohner ist anwesend, und trotzdem brennt der Kamin und der Tisch ist gedeckt. Sogar das Teewasser wurde bereits aufgesetzt. In dieser mysteriösen Umgebung und durch den Schneefall abgeschlossen von der Außenwelt, geschieht ein Mord... Was nun folgt, ist meisterhaft komponiert. Eine Handlung setzt die nächste in Gang, Personen verschwinden, andere kommen hinzu, die Spannung erhöht sich stetig und über allem liegt lautlos eine immer höher werdende Schneedecke. Für heutige Thrillerleser ungewohnt, fliesst kaum Blut und der Autor lässt seinen Charakteren Zeit zum Grübeln und Gruseln. Einziger Minuspunkt für mich: das Ganze ist für meinen Geschmack zu kontruiert und hat entschieden zu viele Charaktere, die aus dem Nichts/dem Schneesturm in die Geschichte taumeln. Das schmälert ein wenig das Lesevergnügen, ist aber eventuell auch dem Zeitgeschmack geschuldet. Man darf ja nicht vergessen, dass die englische Originalausgabe bereits 1937 erschien. Es ist eine überaus gelungene Idee von Klett-Cotta, diesen Klassiker der englischen Krimi-Literatur endlich auch dem deutschen Leser zugänglich zu machen. Hoffentlich wird die Reihe fortgeführt, denn es warten doch bestimmt noch mehr solcher Juwelen auf ihre Wiederentdeckung.

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  • Angenehme Lektüre, aber etwas zäh

    Geheimnis in Weiß

    Jisbon

    01. December 2017 um 21:05

    "Geheimnis in Weiß" ist ein Buch, mit dem ich mich ein wenig schwer getan habe. Es fängt sehr interessant an und lässt sich zu Beginn auch wirklich gut lesen, doch nach einer Weile wurde die Geschichte für mich zäher und trockener, sodass ich ein paar Probleme damit hatte, die Handlung weiter zu verfolgen.Der Autor hat sehr gut dargestellt, wie Menschen, die in einem fremden Haus eingeschneit werden, versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und wie die verschiedenen Charaktere damit umgehen. Die Figuren waren ein guter bunter Haufen, durch deren Zusammenspiel die Geschichte gut funktioniert hat, auch wenn einige von ihnen leider im Vergleich eine eher geringe Rolle spielten. Seltsamerweise konnte ich zu Maltby, dem 'Detektiv' der Gruppe, nicht wirklich eine Verbindung aufbauen. Es war interessant zu sehen, wie er die Hinweise zu einem Gesamtbild zusammengesetzt hat und wie er die anderen über die Ereignisse in Kenntnis gesetzt hat, nur ist er mir davon abgesehen ein bisschen zu blass geblieben. Seine Schlussfolgerungen konnte ich nicht immer nachvollziehen, aber das hat mich nicht wirklich gestört, ebenso wenig, dass ich einige Passagen mehrfach lesen musste, um ihnen folgen zu können. Der Fall ist definitiv gut durchdacht und wird dem Leser nach und nach präsentiert, was mir gefallen hat.Atmosphärisch ist das Buch gerade am Anfang dicht. Die etwas beklemmende, unheimliche Stimmung des verlassenen, eingeschneiten Hauses wurde gut dargestellt und durch für die Charaktere beunruhigende Vorkommnisse war ich gespannt darauf zu sehen, was in dem Haus vorgefallen ist und wie es sich auf die Gruppe der 'Gestrandeten' auswirken würde. Es war unklar, wo der Besitzer ist, wieso es ein paar potentiell beunruhigende Beobachtungen gibt und ob die Protagonisten in Gefahr sind, sodass ich sehr gespannt darauf war, wie es weiter ging. Später zog die Geschichte sich für mich etwas zu sehr in die Länge, sodass meiner Meinung nach Spannung verloren ging, da das Buch fast schon zäh wurde. Trotzdem ist es insgesamt eine angenehme Lektüre und ein guter ruhiger Krimi, der vor allem gut zu einem kalten Winterabend passt.

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  • Erste Hälfte gut, zweite Hälfte naja

    Geheimnis in Weiß

    Fleur91

    15. October 2017 um 12:17

    Ein Zug bleibt in einem Schneesturm stecken und einige der Insassen entschließen sich, einen anderen Bahnhof aufzusuchen. Aufgrund der Witterungsverhältnisse ein aussichtsloses Unterfangen. Die Truppe stößt auf ein unverschlossenes Herrenhaus, menschenleer und doch brennt Feuer und es scheint, als wäre einiges für Gäste vorbereitet worden. die Truppe entscheidet sich zu bleiben und das wird ein Weihnachten, das wohl keiner von ihnen so schnell vergessen wird. Ich lese inzwischen nicht mehr so oft Klassiker, aber dieser hier klang recht spannend und unterhaltsam. Der Anfang hat mir auch gut gefallen. Dem Schreibstil merkt man an, dass es ein Klassiker ist und ich hab mich mit dem Schreibstil schwer getan. In der ersten Hälfte war noch ein leichter, unterschwelliger Grusel vorhanden, der leider in der zweiten Hälfte komplett verschwunden ist. Allgemein hat es mich ab der Hälfte angefangen ein wenig zu langweilen und die letzten Kapitel zogen sich wie Kaugummi.Für mich eine Geschichte mit viel Potential, aber eher langweilig umgesetzt und der Schreibstil, mit dem ich mich schwer getan habe, tat sein übriges.

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  • Geheimnis in Weiß: Kriminalroman

    Geheimnis in Weiß

    AmberStClair

    12. March 2017 um 13:23

    Klappentext: An Heiligabend bleibt ein Zug im Schneetreiben in der Nähe des Dorfes Hemmersby stecken. Mehrere Passagiere suchen Zuflucht in einem verlassenen Landhaus. Die Tür ist offen, der Kamin brennt und der Tisch ist zum Tee gedeckt, doch niemand scheint da zu sein. Aufeinander angewiesen, versuchen die Reisenden das Geheimnis des leeren Hauses zu lüften – als ein Mord passiert.Trotz heftigen Schneefalls hat eine skurrile Ansammlung von Reisenden London am Weihnachtstag pünktlich verlassen. Auf offener Strecke bleibt der Zug jedoch im Schnee stecken. Die Passagiere beschließen daraufhin nach und nach, ihr Abteil zu verlassen und sich zum nächsten Dorf durchzuschlagen. Auf dem Weg stoßen sie auf ein scheinbar verlassenes Cottage – obwohl die Tür offen steht und es hell erleuchtet ist. Doch dies ist nicht das einzige Geheimnis, das das Haus birgt und nur zu einem hohen Preis offenbart. Wenn der Schneesturm schließlich nachlässt, werden vier Personen das Weihnachtsfest nicht überlebt haben. »Geheimnis in Weiß« ist ein von der British Library wiederentdeckter Krimiklassiker, der hier erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt. Meine Meinung: Ein sehr guter ausgedachter Krimi im Stil von Agatha Christie. Man merkt das dieses Buch schon vor unendlicher Zeit geschrieben wurde, denn es ist sprachlich anders formuliert. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kann sich genau in dieser Geschichte mit hinein denken. Man merkt zwischen den Zeilen den englischen Humor und trotzdem sind einige Passagen dramatisch. Dieser alte Klassiker ist spannend und es kommt immer alles anders als man denkt. Als Leser konnte man sich die einzelnen Szenen sehr gut vorstellen, auch die Hauptfiguren waren gut beschrieben. Die Atmosphäre des Hauses konnte man richtig fühlen. Die Stimmungen der einzelnen Personen, den Schneesturm der um das Haus tobte, selbst den Kamin mit dem warmen Feuer konnte man die wohlige Wärme ahnen. In allem eine sehr gute Geschichte die mir persönlich gefallen hat.

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  • Geheimnis in weiß - Nostalgie, Spannung und Klamauk trifft Weihnachtsabend

    Geheimnis in Weiß

    BonniesBuchemotion

    27. January 2017 um 16:45

    Stellt euch vor, ihr sitzt in einem traumhaften Ohrensessel, draußen fällt Schnee, ein Adventskranz, eine Kerze oder ein offenes Feuer brennt im Raum und ihr habt Lust auf gute Unterhaltung: Genau das ist die richtige Stimmung, um sich dieses Buch zu gönnen. Es ist in Stoff gebunden und sehr schön gestaltet, passend zum nostalgischen Inhalt, kann ich es wärmstens für gemütliche Leseabende empfehlen!    Es handelt sich hierbei um die erste Deutsche Ausgabe des Buches "Mystery in White", das in 1937 erstmals erschien. Der Stil entspricht einem klamaukhaften Kriminalroman, der mich oft zum lachen- aber natürlich auch schwer zum grübeln gebracht hat. Besonders gefallen hat mir der Schreibstil, der trotz der neuen Übersetzung einen nostalgischen Klang nicht verbirgt und die Szenen so wunderbar unterstreicht.    Kurz zum Inhalt (spoilerfrei): England am Abend vor Weihnachten (Heiligabend). Ein Zug bleibt im Schneegestöber stecken. In der Hoffnung, das Ziel Hemmersby sei nicht mehr weit, verlässt eine illustre, bunt zusammengemischte Gruppe von Menschen den Zug. Dabei sind ein Nörgler, eine Tänzerin, ein Geschwisterpaar und ein Herr von der königlich parapsychologischen Gesellschaft. Im Schneetreiben verirren sie sich und finden ein Haus, in dem sie Unterschlupf suchen. Schon bald sind sie eingeschneit - der Klassiker ;-) In dem Haus geschehen mysteriöse Dinge, Feuer brennt, alles ist für ein Essen gerichtet, aber niemand ist da. Es kommt eine Leiche hinzu, ein Messer auf dem Küchenboden, diverse Hinweise und ganz viel Gedankenspiel. Durch nachvollziehbare Gedankengänge einzelner Figuren wird der Leser immer wieder in die Irre geführt und überrascht - wohingegen dann zwischendurch die Handlung fortgeführt wird und wieder neue Fragen aufwirft... Zwischendurch heitern zum Teil grotesk komische Dialoge die Stimmung auf und sorgen für ein kurzweiliges Lesevergnügen.    Ich habe mich in diesem Buch einfach sehr wohl gefühlt und es genossen, es ist leichte Lektüre und dennoch zieht es einen in seinen Bann, weil man immer wieder überrascht wird von der Entwicklung der Handlung. Die Bilder in meinem Kopf waren lebhaft und es hat mich sehr mitgerissen. Geheimnis in weiß muss sich sicherlich nicht hinter Sherlock Holmes und Miss Marple verstecken, auch wenn hier die meiste Zeit kein Ermittler in den Vordergrund tritt - die Gruppe als Ermittler macht es umso spannender.    Meine #Buchemotion zu #GeheimnisInWeiß: #Belustigung #Neugierde#Rätselraten #Verwirrung #Spannung #Schreck #Verdacht #Enttäuschung#Stirnrunzeln #lachen #Wortliebe #Zitatemarkierung #Sympathie#Antipathie #Verwunderung #Auflösung Geheimnis in weiß ist ein echter #Buchtipp für die Weihnachtszeit - auch zum Verschenken - und bekommt von mir absolut verdiente

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  • Geheimnis in Weiß

    Geheimnis in Weiß

    gsimak

    23. January 2017 um 11:27

    Zum InhaltEigentlich hatte ich gerade ein anderes Buch zur Hand. Als ich die E-Book-Ausgabe von diesem Krimi erhielt, habe ich in die Geschichte hinein gelesen und konnte nicht mehr aufhören. Ich merkte sehr schnell, dass es sich hier um einen Klassiker handelt.Dieses Buch hat mich in meine Kindheit zurück versetzt. Ich kann mich noch sehr gut an ein Weihnachten erinnern, wo es auch sehr kalt war und viel Schnee gelegen ist. Ich hatte mir aus dem Bücherregal meines Vaters einen Edgar Wallace-Krimi stibizt und in meinem Zimmer gelesen.Ich weiß den Titel heute nicht mehr. >>Geheimnis in Weiss<< hat mich wieder in diese Zeit zurück katapultiert.Das Geheimnis in Weiss beginnt in einem Zug. Für die Passagiere  wird aufgrund starker Schneewehen eine Weiterfahrt unmöglich.Sie nehmen sich nun gegenseitig wahr. Das Abteil in der dritten Klasse birgt eine sehr interessante Mischung aus Menschen. Die Revuetänzerin Jessie Noyes hat nun Angst, ein tolles berufliches Angebot zu verpassen.Der Buchhalter Mr. Thomson befindet sich auf dem Weg zu seiner alten Tante. Er scheint die Action, die aufgrund des Wetters entstand, zu genießen. Sein Augenmerk gilt der reizenden Revuetänzerin.Die Geschwister David und Lydia befinden sich auf dem Weg zu ihrer Familie. Beide sind sehr nette Zeitgenossen.Ein alter Nörgler nervt die unfreiwillige Gemeinschaft.Komplimentiert wird die Gruppe von einem alten Herrn, der eine Leidenschaft für Übersinnliches hat. Er weiß die Passagiere zu unterhalten. Es weht eine geisterhafte Stimmung durch das Abteil der dritten Klasse.Ein Weiterfahren ist nicht in Sicht. Der Kameradschaftsgeist erwacht. Man versucht den nächsten Bahnhof zu erreichen. Der Schnee macht ein Weiterkommen jedoch unmöglich. Auf einmal stehen sie vor einem Haus. Die Tür ist offen. Kein Mensch befindet sich im Haus. Das Teewasser kocht auf dem Herd. In den Kaminen prasselt ein behagliches Feuer. Die Vorratskammer ist gut bestückt. Doch, wo sind die Bewohner?Meine MeinungDieser Krimi ist für mich ein richtiges Wohlfühlbuch. Wie das bei einem Krimi möglich ist?Ein verlassenes Haus mitten im Schnee. Darin wärmen Kamine die halb erfrorenen, unfreiwilligen Besucher auf. Einer kümmert sich um den anderen. Klar, es kommen auch weniger nette Zeitgenossen und stören die weihnachtliche Idylle. Man will wissen was mit den Bewohnern des Hauses passiert ist. Trotz all dieser offenen Fragen, versprüht diese Geschichte Weihnachtsfeeling. Man fühlt sich in dem Haus geborgen. Na ja, zumindest die meiste Zeit. Wären da nicht ein Messer auf dem Küchenboden und ein Hammer im Schnee. Und überhaupt ... ist das eine Leiche da im .....ups, es wird nichts verraten!!!Dem Schreibstil merkt man an, dass es sich um einen Klassiker handelt. Die Dialoge sind intelligent und sehr unterhaltsam. Man fühlt sich durchgehend bestens unterhalten. Die Protagonisten sind wunderbar gezeichnet, sodass man von jedem ein genaues Bild im Kopf hat.Besonders der alte Mann, der sich für Geister interessiert, konnte mich überzeugen.>>Ich heiße Edward Maltby. Sollten sie sich für parapsychologische Dinge interessieren und okkulte Literatur lesen, haben sie ihn vielleicht schon gehört, sonst nicht.Jetzt ist mir Edward Maltby auch ein Begriff!FazitIn der Nähe von Hemmersby bleib ein Zug stecken. Ein paar Menschen finden Zuflucht in einem mysteriösen Haus, mitten im Schnee.Dieser Krimi-Klassiker besticht durch seinen Schreibstil und der gut durchdachten Handlung.Die Geschichte kommt ohne Blutvergießen aus. Der Schnee schafft die idealen Rahmenbedingungen für diesen kalten Krimi, der es dennoch geschafft hat,  mein Herz zu wärmen.Skurrile Protagonisten würzen die Geschichte mit einer Prise Spannung und Humor.Ein stehengebliebener Zug und ein Haus im Schnee. Dazu eine Hand voll Menschen, die immer wieder mal unerwünschten Besuch erhalten.Man weiß erst am Ende, was in diesem Haus passiert ist. Nicht nur im Haus. Auch im Zug war irgendwas nicht in Ordnung. Rund um das Haus herrschte eisige Kälte. Rund um das Haus passiert Geheimnisvolles. Im Haus ist es warm. Im Haus gibt es gutes Essen. Im Haus kann man sein Grippe auskurieren. Im Haus gibt es ein sonderbares Gemälde.Gut und schön ... doch wo sind die Bewohner?????Unbedingt lesen. Keine Angst, es ist warm im Haus ....

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  • Geheimnis in Weiss

    Geheimnis in Weiß

    _nifelheim

    17. January 2017 um 16:27

    Weihnachten ist zwar schon vorbei, aber dieses kleine Büchlein passt trotzdem gerade sehr schön in die Zeit. Nicht nur, weil es einen so schönen winterlichen Titel hat, sondern auch, weil es einfach im Buch unaufhörlich schneit. Die Geschichte wurde schon 1937 publiziert und ist deshalb im eigentlichen Sinne keine Neuerscheinung, aber weil das Buch erst jetzt ins Deutsche übersetzt wurde, ist es irgendwie doch neu. Nur 280 Seiten lang, wurde es in Leinen gebunden und erzählt eine Mordgeschichte. Eine gemütliche Mordgeschichte. Inhalt:Es ist kurz vor Weihnachten und ein Zug mit mehreren Passagieren bahnt sich seinen Weg durch die verschneite Landschaft Englands. Während der Bahnfahrt schneit es aber so heftig, dass der Zug im Schneetreiben in der Nähe des Dorfes Hemmersby steckenbleibt. Das lange Warten wird den Insassen bald zu blöd und sie machen sich auf, um den nächsten Bahnhof zu suchen. Jeder möchte natürlich noch vor Heiligabend zu Hause eintreffen. Doch der Weg stellt sich als schwierig heraus, vom ganzen Schnee sieht man überhaupt nichts und einige der losgezogenen Passagiere kränkeln auch. Als sie schließlich auf ein verlassenes Landhaus treffen, suchen sie Zuflucht dort, bemerken aber schnell, dass die Tür offen steht, der Kamin brennt und auch der Tisch ist zum Tee gedeckt aber von den Bewohnern fehlt jede Spur. Hier ist Seltsmes in Gange. Während die Eindringlinge versuchen hinter das Geheimnis zu kommen, passiert auch noch ein Mord. Meine Meinung:Ach, ich liebe ja gemütliche Wintergeschichten, solche Bücher haben eine ganz eigene Stimmung. Im Kamin prasselt ein Feuerchen, irgendwo liegen kuschelige Wolldecken, am Herd köchelt ein Eintopf vor sich hin und zum Nachtisch gibt es lecker Kuchen. Vor dem Haus steht ein Schneemann und immer wird ganz viel Tee getrunken. Auch bei "Geheimnis in Weiss" tauchen wir ein in eine behagliche Winterwelt. J.Jefferson Farjeon führt uns langsam in seine Geschichte ein, es wird zu Beginn ein kalter Wintertag geschildert, wie man ihn oft aus dem Radio hört. Die Kinder freuts, die Autofahrer sind nicht besonders darauf vorbereitet und die Landschaft ist getaucht in einen weissen Zauber. Von den Protagonisten erfährt man zunächst einmal nicht viel, sie werden erst im Verlauf der Erzählung vorgestellt. Eine bunt zusammengewürfelte Truppe ist das, da gibt es einmal den etwas hochnäsigen und selbstbewussten Buchhalter Mr. Thomas, dann die beiden Geschwister David und Lydia, die irgendwie an ein altes Ehepaar erinnern, den alten Mr. Maltby, der für die königliche parapsychologische Gesellschaft unterwegs ist, eine Tänzerin namens Jessie und schließlich gesellt sich auch ein Nörgler hinzu. Alles sehr eigenartig. Man fragt sich natürlich weshalb genau diese schrägen Typen so zusammenfinden, aber einen wirklichen Grund scheint es nicht zu geben. Dass bei so einem Auftakt natürlich witzige Dialoge rauskommen, kann man sich schon im Vorhinein denken. (sehr unterhaltsam) Manchmal spitzen sich die Dialoge auch etwas zu und es wird im bissigen Ton miteinander gesprochen. Jeder ist schlauer als der andere, dann passiert ein Mord und plötzlich sind alle verdächtig.Lange Zeit hat man einfach überhaupt keinen Tau wo diese Erzählung hinführen soll, der Autor offenbart dem Leser nur häppchenweise neue Informationen, die man wie ein Puzzle zusammensetzen muss, damit die Geschichte Sinn macht. Ganz in der Tradition von Agatha Christie, Dorothy L. Sayers oder Sherlock Holmes reiht sich ein Misterium an das andere und lässt den Leser lange im Dunkeln tappen. Ich habe sehr lange gebrauch um in die Geschichte reinzufinden, die Charaktere fand ich auch einfach sehr sonderbar, sie waren mir so nichtssagend. Teilweise sind sie auch sehr oberflächlich gestaltet, vielleicht weil sie nicht das wichtigste im Buch sind?Ich muss auch erwähnen, dass dieses Buch natürlich Ende der 30er Jahre geschrieben wurde und auch die für damals üblichen gesellschaftlichen Normen mit sich bringt. An manchen Stellen haben dann einfach die weiblichen Figuren den Mund zu halten wenn der Mann spricht und sozial höher gestellte Passagiere dürfen ausreden, während andere deswegen nicht so ernst genommen werden.Zusammenfassend hab ich diese kleine aber doch so obskure Geschichte gerne abends gelesen, sicherlich gibt es bessere Detektivgeschichten und Cozy Krimis, aber ich kenne kein anderes Buch, das so geheimnisvoll aufgebaut ist wie dieses hier.Fazit:"Geheimnis in Weiss" macht seinem Namen alle Ehre. Lange Zeit fragt man sich einfach, wo denn diese Erzählung hinführt. Jefferson Fahjeon hat ganz nach alter englischer Manier einen Cozy Krimi geschaffen, der zum Miträtseln einlädt und dadurch unterhält, dass er irgendwie auf eine charmante Art und Weise altmodisch ist.

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    • 2
  • Guter Plot, aber mit Längen...

    Geheimnis in Weiß

    Creed

    16. January 2017 um 21:57

    Ein wiederentdeckter (und zum ersten mal auf Deutsch veröffentlichter) britischer Kriminalroman aus dem Jahre 1937, also genau aus der goldenen Ära der englischen Krimiklassiker, einem meiner bevorzugten Literaturgenres. Der Plot ist recht spannend gestaltet: An Heiligabend muß ein Zug aufgrund des immer stärker werdenden Schneefalls anhalten und eine Gruppe von mehreren Passagieren irren durch die weiße Pracht auf der Suche nach Unterkunft. Sie finden ein verlassenes Landhaus, bei dem die Tür offen ist, ein Kaminfeuer brennt und heißer Tee bereitsteht. Doch keine Menschenseele ist da. Während die Gruppe versucht, das Geheimnis um das verlassene Haus zu enträtseln, geschieht ein Mord... Klassische Zutaten, aus denen Farjeon leider zu wenig macht. Der Plot geht zwar schließlich in eine andere Richtung als erwartet, aber diese Richtung ist nicht unbedingt spannend. Und mit guten 280 Seiten ist der Roman für einen Krimi aus dem goldenen Zeitalter viel zu lang...oftmals verliert die Story deutlich an Schwung und tritt zu lange auf der Stelle; für einen klassischen "Whodunnit" meistens ein Todesurteil. Wie man mit viel weniger Seitenzahlen und einem trotzdem komplexeren Plot ein Maximum an Spannung erzeugt, zeigte die "Queen of Crime" Agatha Christie ein paar Jahre später in ihrer zum Theaterstück umgeschriebenen Geschichte "Die Mausefalle", die ebenfalls ein eingeschneites Haus als Schauplatz hat. Womit Farjeon allerdings wieder Boden gutmacht, sind seine lebendig geschilderten Charaktere, ein feiner Humor sowie immer wieder bissig-ironische Dialoge. Falls der Krimi in Deutschland gute Verkaufszahlen verzeichnen sollte, könnte durchaus ein zweiter der vielen Romane Farjeons auf Deutsch erscheinen...eine zweite Chance würde ich dem Schriftsteller persönlich auf jeden Fall geben. Fazit: Gut erzählt, mit schillernden Figuren und einer guten Portion Humor. Jedoch deutlich zu lang und plottechnisch etwas spannungsarm.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    07. January 2017 um 17:53
  • Leserunde zu "Geheimnis in Weiß" von J. Jefferson Farjeon

    Geheimnis in Weiß

    Klett-Cotta_Verlag

    Kriminalromane gehören genau wie Rotkraut und die Weihnachtsgans zu Weihnachten. Nichts ist schöner als eingekuschelt und mit dem liebsten Heißgetränk ausgestattet einen Krimiklassiker zur Hand zu nehmen und sich zu fragen: Wer hat es getan?Mit »Geheimnis in Weiß« von J. Jefferson Farjeon hat Klett-Cotta eben so einen Klassiker neu aufgelegt und wir möchten nun mit euch eine winterlich-weihnachtliche Leserunde veranstalten!HIER GEHT ES ZUR LESEPROBE »Vier Morde an einem halben Tag! So verdient man sich seine Weihnachtsgans.« An Heiligabend bleibt ein Zug im Schneetreiben in der Nähe des Dorfes Hemmersby stecken. Mehrere Passagiere suchen Zuflucht in einem verlassenen Landhaus. Die Tür ist offen, der Kamin brennt und der Tisch ist zum Tee gedeckt, doch niemand scheint da zu sein. Aufeinander angewiesen, versuchen die Reisenden das Geheimnis des leeren Hauses zu lüften – als ein Mord passiert.Trotz heftigen Schneefalls hat eine skurrile Ansammlung von Reisenden London am Weihnachtstag pünktlich verlassen. Auf offener Strecke bleibt der Zug jedoch im Schnee stecken. Die Passagiere beschließen daraufhin nach und nach, ihr Abteil zu verlassen und sich zum nächsten Dorf durchzuschlagen. Auf dem Weg stoßen sie auf ein scheinbar verlassenes Cottage – obwohl die Tür offen steht und es hell erleuchtet ist. Doch dies ist nicht das einzige Geheimnis, das das Haus birgt und nur zu einem hohen Preis offenbart. Wenn der Schneesturm schließlich nachlässt, werden vier Personen das Weihnachtsfest nicht überlebt haben. »Geheimnis in Weiß« ist ein von der British Library wiederentdeckter Krimiklassiker, der hier erstmals in deutscher Übersetzung vorliegt.Kriminalroman1. Aufl. 2016, 282 Seiten, gebunden, bedruckter Leinenband, LesebändchenISBN: 978-3-608-96102-714,95 €Auch als E-Book verfügbar für 9,99€

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  • Rezension zu "Geheimnis in Weiß" von J. Jefferson Farjeon

    Geheimnis in Weiß

    dorli

    30. December 2016 um 15:55

    Weihnachten. Eine Bahnstrecke ab Euston. Ein außerplanmäßiger Halt aufgrund von Schneeverwehungen wirbelt die Pläne der Reisenden durcheinander. Die Insassen eines Abteils beschließen, sich zu Fuß zum nächsten Bahnhof durchzuschlagen. Sie verlaufen sich im Schneetreiben und landen schließlich in einem einsam stehenden Cottage, das sie mit einem behaglichen Kaminfeuer und einem gedeckten Tisch begrüßt – von einem Bewohner fehlt jedoch jede Spur… „Geheimnis in Weiß“ ist im Original bereits 1937 erschienen. Joseph Jefferson Farjeon bedient sich darin eines zu seiner Zeit beliebten Schemas in der Kriminalliteratur: eine kleine Gruppe muss - durch widrige Bedingungen abgeschnitten vom Rest der Welt - an einem klar abgesteckten Ort ausharren. Während die Anwesenden versuchen, das Beste aus der misslichen Lage zu machen, stellt sich heraus, dass sich in ihrer Mitte ein Mörder befindet. Farjeon stattet seine Geschichte mit einer zusätzlichen Portion Spannung und Grusel aus, indem er den Schauplatz mit einer gespenstischen Aura umgibt: Ein offensichtlich bewohntes und doch verlassenes Landhaus. Verstärkt wird dieser übersinnliche Touch noch dadurch, dass einer der Akteure - Edward Maltby - ein Mitglied der Königlich-Parapsychologischen Gesellschaft ist und das Haus aus einem anderen Blickwinkel in Augenschein nimmt, als seine Gefährten. Der Autor schickt ein bunt zusammengewürfeltes Ensemble ins Rennen. Neben dem bereits erwähnten Mr. Maltby sind das ein Geschwisterpaar aus gutem Hause, ein nörgelnder Weltenbummler, eine quirlige Revuetänzerin, ein stiller Buchhalter und ein ungehobelter Cockney. Obwohl man aufeinander angewiesen ist und die Mehrheit durchaus gewillt ist, so etwas wie Gemeinschaftsgeist zu zeigen, sind nicht alle an einem harmonischen Miteinander interessiert. Während die kleine Gesellschaft auf Wetterbesserung wartet, macht Mr. Maltby sich auf die Suche nach dem Geheimnis des Hauses und versucht, das Rätsel um seine Bewohner zu entschlüsseln. Farjeon hat Maltby dafür alle nötigen Eigenschaften mit auf den Weg gegeben, die einen erstklassigen Detektiv ausmachen: ein brillanter Spürsinn, eine exzellente Beobachtungsgabe und ein hervorragendes Kombinationsgeschick lassen ihn am Ende erfolgreich sein. „Geheimnis in Weiß“ hat mir sehr gut gefallen - ein Leseschmaus für Freunde und Fans des klassischen britischen Detektivromans.

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  • Erste deutsche Übersetzung

    Geheimnis in Weiß

    -Anett-

    27. December 2016 um 17:01

    Es ist Weihnachten 1937, und durch einen Schneesturm enden mehrere ungleiche Personen in einem Haus, dessen Bewohner spurlos verschwunden sind.Die große Rätselraterei geht los, wer sind die Bewohner und wo sind sie hin. Es kommt seitenweise zu herrlichen Dialogen der sehr verschiedenen Protagonisten, manchmal etwas anstrengend, manchmal sehr lustig. Man merkt der Sprache an, dass das Buch bereits 1937 geschrieben wurde ( jetzt erstmalig in deutsch übersetzt), aber damit hatte ich persönlich jetzt keine Schwierigkeiten.Gerade im letzten Teil des Buches wird es richtig spannend und man kommt langsam zu dem Familiengeheimnis, welches hier aufgedeckt wird. Und am Ende hat man doch noch ein kleines beschauliches Weihnachtsfest.Ein feiner Krimi, passend in die Adventszeit und zum Weihnachtsfest, der auch überrascht.

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