J. L. Langley The Broken H

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  • Rezension zu "The Broken H" von J. L. Langley

    The Broken H

    CatherineMiller

    26. July 2010 um 15:35

    Der zweite Kurzroman, den ich von J.L.Langley gelesen habe, enttäuscht mich eher, vor allem im Vergleich zum ersten. Obwohl die beiden Hauptfiguren in "The Tin Star" ebenso schnell wie stürmisch zueinander finden und die expliziten Erotik-Szenen großen Raum in der "Handlung" einnehmen, war das Gesamtkonzept noch schlüssig und in sich stimmig, die Charaktere verständlich und solide aufgebaut, wenn auch nicht besonders raffiniert gestaltet. All das fehlt nun in "The Broken H" fast völlig. Die Protagonisten Shane und Gray landen schon auf S.23 miteinander im Bett und das aus absolut nicht nachvollziehbaren Gründen (wenn solche überhaupt vorhanden sind!): Gray kehrt nach dem Herzinfarkt seines Vater nach einem kurzen Abendessen mit Shane auf die heimatliche Ranch zurück (er wohnt außerhalb und ist auch nicht oft bei seinen Eltern. Grund: er erträgt es nicht, Shane um sich herum zu haben, ihn aber nicht zu bekommen.). Dort findet er Shane in dessen Häuschen, wie er halb nackt zwischen den Küchenmöbeln nach einem Haargummi fischt. Sie sprechen gefühlte zwanzig Sekunden miteinander, Shane winkt Gray zu sich, sie küssen sich und landen in der Kiste. Sehr plausibel, wenn man bedenkt, dass man vorher zwar schon mitbekommen hat, dass die beiden sich nicht abgeneigt sind, aber klar ist, dass sie entweder nichts von den Gefühlen des jeweils anderen wissen oder es - im Falle von Shane - auch noch zusätzlich zurückweisen. Dafür war für mich schon so ziemlich die Luft raus. Ich liebe die Spannung der Annäherung zwischen den Figuren, das Kribbeln der Unsicherheit und das umeinander Herumschleichen, Vortasten und Rückschläge überwinden viel zu sehr, als dass es mich sonderlich reizen würde, wenn die Beiden so sang- und klanglos und zunächst ohne Schwierigkeiten zueinander finden. Mir persönlich schlicht zu langweilig :) Das ist zwar nur der Anfang der Liebesbeziehung zwischen den beiden Männern, doch viel mehr passiert auch nicht, die vielen Erotikszenen lassen kaum Raum für Handlung, die diesen Namen auch wirklich verdient. Natürlich gibt es einen Rahmen drumherum, aber der wirkt mehr wie die Staffage, vor deren Hintergrund sich die Protagonisten sexuell austoben können - oftmals auf recht sicht wiederholende, manchmal sogar eintönige Art und Weise. Schade drum, aus der Grundstory hätte man wirklich etwas Schönes machen können, für mich ist es aber am Ziel vorbeigeschossen. Die expliziten Erotikszenen sind wie im Vorgängerbuch auch hier wieder vernünftig geschrieben, auf übertriebenen Kitsch wird verzichtet ohne es zu verrohen oder die emotionale Seite komplett auszulassen. Dafür, für den flüssigen, flotten Schreibstil und für das nette Bild, das Shane und Gray im Kopfkino zusammen abgeben, gibt es noch drei Sterne, da ich prinzipiell gerne Erotik lese, aber lieber solche, die in richtige Handlung eingebettet ist, nicht nur in ein Alibi. Zur Aufmachung: Das Cover ist nett gestaltet, hat aber mit dem Inhalt des Buches außer dem Geschlecht der Fotografierten und den Cowboy-Karohemden, sowie dem angedeuteten Sheriff-Stern absolut nichts zu tun. Shane und Gray sind erwachsene Männer, Shane sogar schon in seinen Vierzigern, die Kerlchen auf dem Cover von der Optik her maximal um die zwanzig und haben auch sonst äußerlich nichts mit den Hauptcharakteren gemein. Netter Versuch, der zwar was hermacht, aber motivinhaltlich ein wenig gescheitert ist. Fazit: Wer nur Erotik mit minimalem Drumherum sucht, das eher zum Schmunzeln und Stirnrunzeln anregt als wirklich zum Mitfiebern, der findet hier, was er sucht. Wer mehr Wert auf Handlung legt, sollte sich ein anderes Buch nehmen.

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  • Rezension zu "The Broken H" von J. L. Langley

    The Broken H

    romantic devil

    06. September 2009 um 19:21

    The Broken H ist der 2. Teil der Ranch-Serie von J. L. Langley. Das Buch erzählt die Geschichte vom Sheriff Grayson Hunter und dem fast 20 Jahre älteren Shane Cortez. Shane lief als Teenager von Zuhause weg, weil seine Eltern mit seiner Homosexualität nicht zurecht kamen. Halb verhungert landete er auf der Ranch von Grays Eltern, der Broken H. Man nahm ihm wie einen zweiten Sohn in die Familie auf und Jahre später leitet er die Ranch, als sein Ziehvater einen Herzinfarkt erleidet und er so wieder mehr Kontak zu Gray bekommt. Dieser geht ihm seit Jahren aus dem Weg, seit Gray versucht hat Shane zu küssen und dieser abweisend reagierte, so das Gray glaubte Shane würde ihn für seine sexuelle Orientierung verachten. Das Shane auch schwul ist, ahnt Gray nicht. So geht er dem Mann, den er eigentlich schon immer liebt, aus dem Weg, bis die Krankheit seines Vaters sie wieder näher zusammen bringt. Eigentlich landen sie auch sofort im Bett. Kein Wunder, denn beide lieben sich eigentlich schon seit Jahren, doch kann sich diese Liebe erst jetzt erfüllen. Eine Liebe, die aber auch einige Schwierigkeiten mit sich bringt, denn Shane leidet nicht nur unter seiner Vergangenheit und dem Gefühl, einfach nicht gut genug für Gray zu sein, nein er hat auch Angst sich vor Grays Eltern zu outen, zudem eine sehr aufdringliche Verehrerin, deren Vater ihm ans Leder will, weil er angeblich seine Tochter geschwängert hat und vor allem Angst, durch die Beziehung zu Gray dessen Chancen zur Wiederwahl als Sheriff zu gefährden. Doch Gray lässt keinen Zweifel daran, dass Liebe wichtiger ist, als alles andere. Die Geschichte ist sehr erotisch, witzig, voller Humor, Leidenschaft und vor allem wahrer Liebe.

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