J. L. Witterick Das Geheimnis meiner Mutter

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis meiner Mutter“ von J. L. Witterick

Polen 1939: Die Nationalsozialisten marschieren in das kleine Dorf ein, in dem Helena mit ihrer Mutter lebt. Nicht lange, und die Besatzer beginnen, die jüdische Bevölkerung zu exekutieren und zu deportieren. Das Klima der Angst ist mit den Händen greifbar – doch Helenas Mutter kann nicht mitansehen, was da vor ihren Augen geschieht. Sie versteckt eine jüdische Familie im Schweinestall und eine weitere im Keller. Beide wissen nichts voneinander und auch nicht der deutsche Deserteur, den die Frauen auf dem Dachboden unterbringen.

Ein gute und wichtige Erzählung, der es aber leider manchmal an Emotionalität mangelt.

— BonnieParker

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— LeselieseKlara

Leider fehlte der Geschichte rund um Helena und ihre Mutter oftmals die Details, sodass es alles sehr ungenau wirkte!

— Buecherwurm2punkt0

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  • Ein wichtige Geschichte

    Das Geheimnis meiner Mutter

    BonnieParker

    08. November 2014 um 01:26

    Dieses Buch ist eine Erzählung und Aufzählung verschiedener Erfahrungen. Es handelt sich dabei um eine sehr mutige und mitfühlende Frau, die im zweiten Weltkrieg zwei Familien und einen deutschen Soldaten vor den Deutschen Nationalsozialisten versteckt. Die Geschichte hat unterschiedliche Erzählweisen. Einerseits wird es aus der Sicht der Tochter der mutigen Frau geschrieben und dann jeweils aus der Sicht eines Mitglieds der versteckten Gruppen.  Diesem Buch merkt man schon an, dass es für Kinder ab 12 Jahre gedacht ist. Leider wirkte es manchmal eher wie ein Bericht aus einem Geschichtsbuch als ein Roman. Auch wenn das Schicksal und das Leid dieser Personen rüberkommt wirkt es doch eher wie eine Aufzählung der Ereignisse. Ein bisschen mehr Emotionalität und Detailfreudigkeit hätte sicher dazu beigetragen die Brenzligkeit der Situation und die Ängste der Versteckten besser nachzuempfinden.  Doch trotzdem finde ich es ein sehr interessantes Buch und auch ein wichtiges Buch, dass sehr deutlich macht wie wichtig es ist, dass man trotz schlimmer Umstände sich selbst treu bleibt. Vor allem aber führt es einen vor Augen wie wichtig gegenseitige Rücksichtnahme und Anteilnahme sind. Heutzutage ist sich jeder selbst der nächste, aber nicht weil so schlimme Kriegszeiten sind. Damals war es nicht Egoismus was die Leute dazu brachte niemanden aufzunehmen sondern die Angst um die eigene Familie wenn man erwischt wird. Es ist ein großes Kapitel unserer Geschichte und dieses Buch greift ein Stück dieser Geschichte auf und zeigt uns, dass es durchaus gute Ereignisse in dieser Zeit gab, auch wenn es seine sehr traurigen Stellen hat.  Ein Buch das man gelesen haben sollte.

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  • Leider fehlte der Geschichte rund um Helena und ihre Mutter oftmals die Details

    Das Geheimnis meiner Mutter

    Buecherwurm2punkt0

    03. July 2014 um 15:34

    Dieses Buch hat es mir wirklich schwer gemacht, denn eigentlich interessieren mich Geschichten über die Zeit des Dritten Reichs unheimlich. Allerdings fing schon die Aufmachung des Buches an, mich zu stören. Beim Cover ist es mir zum Beispiel unerklärlich wer dieser kleine Junge mit Hund ist. Hauptperson des Buches sind nämlich Helena und natürlich ihre mutige Mutter. Als ich das Buch dann aufklappte wurde ich von einer außergewöhnlich großen Schrift enttäuscht. Die ausgeschriebenen 256 Seiten könnten durch eine normalgroße Schriftart locker auf 180 bis 200 Seiten gekürzt werden. Dementsprechend hatte ich mit dem Buch keine schönen langen Lesestunden, sondern habe es sehr schnell beendet. Das jedoch hätte nicht sein müssen, denn wäre die Autorin tiefer ins Detail gegangen, hätte sie noch einige interessante Seiten füllen können. Allgemein war mir die Geschichte in weiten Teilen zu flach und ungenau. Die Kapitel waren oft nur 3 bis 4 Seiten lang und machten es mir schwer die damalige Zeit nachzuempfinden. Das Buch ist als Jugendbuch ab 12 Jahren ausgeschrieben, wird also vermehrt von Jugendlichen gelesen die mit der Nazi-Zeit nur durch Bücher oder allerhöchstens Erzählungen der Großeltern in Berührung gekommen sind. Diesen Umstand scheint die Autorin in weiten Teilen vergessen zu haben, denn es fehlten oft die Hintergründe zu den Geschehnissen. Mir ist bewusst warum damals die Juden verfolgt wurden und wie schlimm die Zeit auch war. Einem 12-jährigen Kind ist es das aber vielleicht nicht. Wenn dann die Hintergründe von der Autorin nicht geboten werden, hat dieses Kind niemals die Chance ein Gefühl für diese unfassbaren Gräultaten zu entwickeln und den unglaublichen Mut von Helenas Mutter zu erfassen. Ich finde das unglaublich schade, denn der Ansatz von der Autorin J. L. Witterick ist wirklich gut. Sie erzählt aus verschiedenen Sichtweisen, wie das Haus von Helenas Mutter zu einem kleinen "Flüchtlingslager" wurde und wie die dortlebenden Personen empfunden haben. Als Leser wird man Zeuge davon, warum Helena mit ihrer Mutter alleine in dem Haus wohnt und wie Helena ihre erste große Liebe kennenlernt. Der soziale Abstieg der jüdischen Arztfamilie, die später in Helenas Haus unterkommt, wird erzählt genauso wie die andere jüdische Familie plötzlich nach einer sicheren Unterkunft sucht. Besonders interessant war für mich die Geschichte des deutschen Deserteuer, denn dieser Umstand wurde in meinen vorherigen Büchern nie thematisiert. Wie aber auch schon bei den Sichtweisen, war mir der Einblick in das Leben des Deutschen viel zu kurz. Es fehlten die Details und oftmals auch die Emotionen. Häufig hatte ich das Gefühl, dass die Autorin nicht recht wusste ob ihr Buch ein Tatsachenberich oder ein Roman werden sollte. Selber erlebt hat sie diese Geschehnisse nämlich nicht, sondern nur von einer Frau gehört die wie Helenas Mutter war und beschlossen das diese Geschichte erzählt gehört. Fazit: Leider fehlte der Geschichte rund um Helena und ihre Mutter oftmals die Details und wirkte sehr ungenau, sodass ich als Leser den Schrecken der damaligen Zeit nicht erfassen konnte.

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  • Leider fehlte der Geschichte rund um Helena und ihre Mutter oftmals die Details

    Das Geheimnis meiner Mutter

    Buecherwurm2punkt0

    03. July 2014 um 15:34

    Dieses Buch hat es mir wirklich schwer gemacht, denn eigentlich interessieren mich Geschichten über die Zeit des Dritten Reichs unheimlich. Allerdings fing schon die Aufmachung des Buches an, mich zu stören. Beim Cover ist es mir zum Beispiel unerklärlich wer dieser kleine Junge mit Hund ist. Hauptperson des Buches sind nämlich Helena und natürlich ihre mutige Mutter. Als ich das Buch dann aufklappte wurde ich von einer außergewöhnlich großen Schrift enttäuscht. Die ausgeschriebenen 256 Seiten könnten durch eine normalgroße Schriftart locker auf 180 bis 200 Seiten gekürzt werden. Dementsprechend hatte ich mit dem Buch keine schönen langen Lesestunden, sondern habe es sehr schnell beendet. Das jedoch hätte nicht sein müssen, denn wäre die Autorin tiefer ins Detail gegangen, hätte sie noch einige interessante Seiten füllen können. Allgemein war mir die Geschichte in weiten Teilen zu flach und ungenau. Die Kapitel waren oft nur 3 bis 4 Seiten lang und machten es mir schwer die damalige Zeit nachzuempfinden. Das Buch ist als Jugendbuch ab 12 Jahren ausgeschrieben, wird also vermehrt von Jugendlichen gelesen die mit der Nazi-Zeit nur durch Bücher oder allerhöchstens Erzählungen der Großeltern in Berührung gekommen sind. Diesen Umstand scheint die Autorin in weiten Teilen vergessen zu haben, denn es fehlten oft die Hintergründe zu den Geschehnissen. Mir ist bewusst warum damals die Juden verfolgt wurden und wie schlimm die Zeit auch war. Einem 12-jährigen Kind ist es das aber vielleicht nicht. Wenn dann die Hintergründe von der Autorin nicht geboten werden, hat dieses Kind niemals die Chance ein Gefühl für diese unfassbaren Gräultaten zu entwickeln und den unglaublichen Mut von Helenas Mutter zu erfassen. Ich finde das unglaublich schade, denn der Ansatz von der Autorin J. L. Witterick ist wirklich gut. Sie erzählt aus verschiedenen Sichtweisen, wie das Haus von Helenas Mutter zu einem kleinen "Flüchtlingslager" wurde und wie die dortlebenden Personen empfunden haben. Als Leser wird man Zeuge davon, warum Helena mit ihrer Mutter alleine in dem Haus wohnt und wie Helena ihre erste große Liebe kennenlernt. Der soziale Abstieg der jüdischen Arztfamilie, die später in Helenas Haus unterkommt, wird erzählt genauso wie die andere jüdische Familie plötzlich nach einer sicheren Unterkunft sucht. Besonders interessant war für mich die Geschichte des deutschen Deserteuer, denn dieser Umstand wurde in meinen vorherigen Büchern nie thematisiert. Wie aber auch schon bei den Sichtweisen, war mir der Einblick in das Leben des Deutschen viel zu kurz. Es fehlten die Details und oftmals auch die Emotionen. Häufig hatte ich das Gefühl, dass die Autorin nicht recht wusste ob ihr Buch ein Tatsachenberich oder ein Roman werden sollte. Selber erlebt hat sie diese Geschehnisse nämlich nicht, sondern nur von einer Frau gehört die wie Helenas Mutter war und beschlossen das diese Geschichte erzählt gehört. Fazit: Leider fehlte der Geschichte rund um Helena und ihre Mutter oftmals die Details und wirkte sehr ungenau, sodass ich als Leser den Schrecken der damaligen Zeit nicht erfassen konnte.

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  • Das Geheimnis meiner Mutter

    Das Geheimnis meiner Mutter

    Claudias-Buecherregal

    03. July 2014 um 13:31

    Im Laufe des zweiten Weltkrieges dringen Nationalsozialisten im Auftrag Hitlers in Polen ein und besetzen das Land. Nach und nach beginnen Schikanen gegen die jüdische Bevölkerung, bis ihnen allen der Tod droht. Helenas Mutter kann dabei nicht tatenlos zusehen. Obwohl ihr bei Entdeckung die Todesstrafe sicher ist, versteckt sie eine jüdische Familie im Schweinestall und eine zweite im Keller ihres Hauses. Sie kann auch die Bitte eines deutschen Deserteurs nicht abschlagen und bringt ihn im Dachboden unter. "Das Geheimnis meiner Mutter" ist ein fiktiver Roman, der jedoch auf der wahren Geschichte von Franciszka Halamajowa und ihrer Tochter beruht. Das Buch ist in fünf Teile untergliedert. Der erste und der letzte Teil werden aus Helenas Sicht geschildert. Sie ist die Tochter der Frau, die es nicht übers Herz bringt, die Bitten der Verfolgten abzuschlagen und nun nicht nur ihr Überleben und das ihrer Tochter sicherstellen muss, sondern auch noch zahlreiche andere Mäuler zu stopfen hat. Dabei darf sie jedoch nicht auffallen, denn der Verrat droht überall. Die anderen drei Teile werden jeweils aus der Sicht eines der jüdischen Familienmitglieder präsentiert bzw. aus Sicht des Deserteurs. Im Zusammenspiel ergibt sich gekonnt ein Gesamtbild, das verdeutlicht warum Helenas Mutter eingreift, wie die jüdischen Familien und der Soldat überhaupt erst in Kontakt mit ihr getreten sind, wie das Leben während des zweiten Weltkrieges war und sich im Laufe der Zeit veränderte und vor allem auch, wie es den Flüchtlingen in ihren Verstecken erging. Diese Eindrücke werden derart geschildert, dass sie tatsächlich schon für das empfohlene Lesealter (ab 12 Jahren) geeignet sind. Der Roman, auch wenn er fiktiv ist, bietet sich als Schullektüre an, da er viele Informationen über die Zeit im Dritten Reich bietet und recht sachlich aufgezogen ist. Fazit: Anfangs empfand ich den Schreibstil als etwas holprig/hölzern, doch die Geschichte tröstet schnell darüber hinweg. Ein interessanter Einblick in das Leben in Polen zur Zeit des Dritten Reichs und zu recht eine Ehrung dieser tapfern und mutigen Frau! Taschenbuch: 256 Seiten Verlag: cbj (9. Juni 2014) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3570402584 ISBN-13: 978-3570402580 Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren Originaltitel: My Mother's Secret

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