J. M. Barrie Peter Pan

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Inhaltsangabe zu „Peter Pan“ von J. M. Barrie

Peter Pan, die Geschichte vom Jungen, der nicht erwachsen werden wollte – ursprünglich für Erwachsene geschrieben – ist heute einer der großen Klassiker der Kinderbuchliteratur. Generationen von Lesern haben begeistert die Abenteuer des fliegenden Jungen verfolgt, der Wendy und ihre Brüder mit nach Nimmerland nimmt, wo sie gemeinsam gegen den bösen Kapitän Hook kämpfen. (Quelle:'Flexibler Einband/07.06.2015')

Eine sehr schöne Geschichte in einem schönen Schreibstil.

— Feuersternchen

"I am youth, I am joy", answered Peter at a venture. "I'm a little bird that has broken out of the egg."

— wan57587

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  • Großes Lesevergnügen, aber in der vollständigen Version eher ein Buch für erwachsene Leser

    Peter Pan

    GersBea

    29. June 2016 um 12:19

    Inhalt (Außentext) Kinder und Erwachsene verfolgen noch heute begeistert die Abenteuer des fliegenden Jungen Peter Pan, der Wendy und ihre Brüder mit nach Nimmerland nimmt, wo sie gemeinsam gegen den bösen Kapitän Hook kämpfen. Vollständige Neuübersetzung Meine Meinung Wer kennt nicht Peter Pan? Heutzutage kommt eigentlich niemand an ihm vorbei. Ich kannte bislang nur in groben Zügen die Geschichte vom Jungen, der nicht erwachsen werden will. Die Akteure der Geschichte waren mir wohlbekannt und durch den netten Film „Hook“ (1991) von Spielberg mit Dustin Hoffmann als Captain Hook auch mit sehr konkreten Vorstellungen besetzt. Was für eine Fehleinschätzung! Manchmal ist es doch ganz gut die Original-Geschichte ungekürzt zu lesen. Was für eine Fantasie der Autor entwickelt: ein sprechender Hund als Kindermädchen aus Kostengründen, der gefangene Schatten, das Scheinessen, ein tickendes Krokodil, Leben in einer Hundehütte als Reue … Es brauchte ein bisschen bis ich mich eingelesen hatte und dem Kind in mir Vorrang vor der rationalen Erwachsenen gab: Ab da hatte ich viel Spaß. Barries Humor und Skurrilitäten brachten mich zum Schmunzeln und zum Staunen. Peter Pan und die Elfe Gypsy Bell sind anders als ich dachte. Peter Pan ist noch nicht mal im Schulalter, auf der einen Seite dreist, verwegen, machtbesessen, manipulativ, skrupellos, rücksichtslos, kaum fähig sich auf andere einzustellen, auf der anderen Seite sucht er nach Aufmerksamkeit, auch wen er sich selbst das nicht eingesteht. Im Prinzip ist er ein unerzogenes hyperaktives Monster. Gypsy Bell, die ich vor meinem inneren Auge als Julia Roberts im Kleinformat sehe, ist entweder nur gut oder nur böse. Der böse Anteil kam unerwartet für mich. Kapitän Jas Hook: „Er war dürr von Gestalt, mit extrem dunklem Teint, …“. Auch ganz anders als in meinem bisherigen Vorstellungen und er ist sogar sehr gebildet. Fazit Ein Buch mit spannenden Abenteuern und sehr fantasiereich, aber auch mit vielen gesellschaftlichen Zwischentönen zur festgefügten englischen Gesellschaft vom Anfang der 1900er Jahre. Eigentlich ist die Geschichte eine tragische Geschichte. Peter Pan lebt nur im Hier und Jetzt ohne jede Weiterentwicklung und – vor allem – will er sich ganz bewusst nicht verändern. Alles soll so bleiben wie es ist mit viel Action und Spaß, dafür nimmt er die kurze Momente, wo er sich einsam und traurig fühlt, gerne in Kauf. Peter empfinde ich als Prototyp für erwachsene Männer, die doch nicht erwachsen sind, ihr Verhalten durch „Spielchen“ bestimmen lassen und unfähig zu gleichberechtigten Beziehungen sind. Aber das sind wieder Ansichten aus Erwachsenensicht. Das Ende mit Wendy als Erwachsene und Peter Pan, der sie ab und zu noch besucht, fand ich versöhnlich. Jeder akzeptiert den anderen nach seinen eigene Möglichkeiten. 4 Sterne für ein lesenswertes Buch. Mein Tipp: ein prima Weihnachtsbuch, sprich ein Buch, das ich in der Adventszeit lese, wo ich mich bewusst auf kindliche Ebenen begebe.

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  • Prädikat: besonders wertvoll

    Peter Pan

    wan57587

    Eins von den Büchern, die mich wütend auf meine Mutter machen. (Nicht dass es dazu nicht ohnehin schon genug Anlässe gäbe). Wütend, weil sie mir die vorenthalten hat, weil sie sie mir nicht zum Geburtstag oder zu Weihnachten geschenkt hat. Klar, sie wusste nichts über ihren Wert, denn in ihren Augen sind sie das nicht – wertvoll. Aber ich bilde mir ein, dass ich mit solchen Büchern, Peter Pan, Nils Holgersson, Der Wind in den Weiden, Winnie Pooh als Lektüre und mit deren Helden als Freunde eine andere Kindheit, ein anderes Erwachsenwerden hingelegt hätte. Sie regen zum Nachdenken an, zum Tagträumen, zu dem besonderen ich-fühle-mich-wohl-als-Kind-und-will-möglichst-lange-eins-bleiben-Gefühl. Peter Pan zeigt dir wie wahnsinnig wichtig das Kindsein ist, wie vergänglich und kurzlebig. Du bist nur so kurze Zeit jung, dein restliches Leben führst du als Erwachsener. Die Fantasie lässt nach, die Lebenslust, du resignierst, wirst kälter und begegnest anderen Menschen mit mehr Misstrauen, weil du schon so oft auf die Nase gefallen bist. Ich wünsche mir, ich hätte mehr draus gemacht, mehr gespielt, mehr Abenteuer erlebt, wäre frecher gewesen, hätte diesen Kindbonus ausgenutzt, wenn ich Älteren eines auswischte. Wäre wie Val in Desiderius‘ Keller eingestiegen und hätte mir einen Schluck Himbeerlikör gegönnt. (Anderes Thema, anderes Buch). Peter Pan sollten Kinder gelesen haben, ihnen muss vor Augen geführt werden, dass dieses ihr eines wildes kostbares Leben ist. Und zwar zu einem Zeitpunkt, wo sie denken, dass nichts unmöglich ist. Dass sie Astronaut werden können, Schriftsteller, Schauspieler, Rockstar, Riesenkoi-Züchter in China, Multimillionär mit der eigenen Softwarefirma. Und dass sie verdammt noch mal alles in ihrer Macht Stehende tun sollten, diesen Traum zu erfüllen, denn dann haben sie es zumindest probiert. Denn eins können sie nicht. Niemals erwachsen werden wie Peter Pan.

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