J. M. Dillard Star Trek - The Next Generation 2

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Inhaltsangabe zu „Star Trek - The Next Generation 2“ von J. M. Dillard

Die U.S.S. Enterprise ist bereit, zur Flotte zurückzukehren. Der Rumpf des großen Raumschiffes – das den tödlichen romulanisch-remanischen Angriff nur mit Hilfe von Datas ultimativem Opfer überleben konnte – wurde wiederhergestellt. Mit der Abreise des Ersten Offiziers William Riker und Deanna Troi, dem Counselor des Schiffes, muss Picard zwei seiner zuverlässigsten Berater ersetzen. Eine Vulkanierin übernimmt die Stelle des Schiffscounselors. Die äußerst logische und pragmatische T'Lana ist ein hochdekoriertes Mitglied der Sternenflotte, das während des Dominion-Krieges mit Auszeichnung gedient hat. Als seine Nummer Eins hat Captain Picard nur einen Kandidaten: Worf. Der Captain freut sich darauf, die Schatten des Krieges hinter sich zu lassen, seine neue Mannschaft zu formen und endlich wieder Forscher sein zu können. Doch der Klingone verweigert die Beförderung. Und Picard spürt, dass sein neuer Counselor Worf nicht akzeptiert. Die Sternenflotte übergibt der Enterprise einen einfachen Auftrag, ideal für eine Testfahrt. Picard ist zuversichtlich, dass er nicht mehr brauchen wird, um seine Mannschaft zusammenzubringen. Doch bevor die Mission beginnt, hört Picard erneut das Lied des Borg-Kollektivs. Admiral Janeway ist davon überzeugt, dass die Borg zerstört sind und keine Gefahr mehr darstellen. Picard weiß, dass sie unrecht hat, und wenn er nicht umgehend handelt, wird die gesamte Föderation bald unter der Herrschaft ihres schlimmsten Gegners stehen.

Bis jetzt der beste Roman der neuen TNG-Reihe!

— charlotte
charlotte

Dieser Roman bietet wenig Neues, aber zumindest ist er spannend. Die Nachfolgeromane sind aber um Längen besser!

— Ameise
Ameise

Ist heute bei mir angekommen.

— noname_6032
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  • Rezension zu "Star Trek - The Next Generation 2" von J. M. Dillard

    Star Trek - The Next Generation 2
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. April 2011 um 14:16

    Einige Zeit nach den Ereignissen in STAR TREK: NEMESIS und der Instandsetzung der USS ENTERPRISE sind Captain Picard und seine Crew wieder unterwegs im Auftrag der Föderation. Die Besatzung hat sich mit den neuen Gegebenheiten angefreundet. Dr. Crusher und Picard sind nun ein Paar, Commander Worf fungiert derzeit als amtierender Erster Offizier, dem es widerstrebt den Posten dauerhaft anzunehmen und mit der Vulkanierin T’Lana bekommt die ENTERPRISE einen neuen Counselor, der einigen Besatzungsmitgliedern kritisch gegenübersteht. Alles verändert sich als der Kommandant wieder das Lied der Borg vernimmt. Geschwächt durch die Vernichtung der ihrer Königin und der meisten Transwarpkanäle durch Captain Janeway machen sich im Alpha-Quadrant gestrandete Mitglieder des Cyborgvolkes daran sich eine neue Zentralperson zu schaffen. Aber auch ihr Ziel hat sich geändert. Nun soll die Menschheit nicht mehr assimiliert werden, sondern vernichtet. Picard gibt seine Erkenntnisse an Starfleet weiter, doch seine Befehle lauten, zuerst einmal abzuwarten. Doch der Captain weiß, dass die Zeit drängt. Die Borg stehen kurz vor der Vollendung ihres neuen Raumschiffs und die Erschaffung der neuen Borgqueen ist ebenfalls schon abzusehen. Entgegen aller Befehle macht sich die ENTERPRISE auf dem Weg, um sich dem Feind entgegen zu stellen. Dabei ist Picard jedes Mittel recht. Auch wenn er sich dafür wieder in Locutus verwandeln muss… Nachdem Cross Cult bereits mit Reihen wie STAR TREK: VANGUARD und STAR TREK: TITAN punkten konnte, bietet der zweite Band von STAR TREK: THE NEXT GENERATION eine Geschichte, die lose auf den Ereignissen der Filme STAR TREK: DER ERSTE KONTAKT und STAR TREK: NEMESIS aufbaut. Autorin Jeanne M. Dillard beweist dabei eine große Sachkenntnis des Universums rund um Gene Roddenberrrys Universum. Kein Wunder, denn Dillard zählt mittlerweile schon zu den Veteranen unter den STAR TREK-Autoren. Neben zahlreichen Einzelromanen stammen auch die Bücher zu den STAR TREK-Filmen von Teil fünf bis zehn auf ihrer Feder. Schon dort hat sie ihr bemerkenswertes Fingerspitzengefühl mit dem Umgang der bekannten Charaktere bewiesen. Aber Charakteraufbau und –wiedergabe sind nicht unbedingt die Quintessenz, die einen guten STAR TREK-Roman ausmacht. Auch wenn die die Grundidee der Story einigen Reiz besitzt, fallen doch einige wunde Punkte auf, deren Lösung oft etwas zu einfach geraten ist. An einem Punkt der Geschichte wird klar, wie besessen Picard von der fixen Idee ist, den Borg den Garaus zu machen. Dabei entwickelt er eine Paranoia, die man von dem sonst zu kühlen Captain nicht gewohnt ist. Zwar wird als Hintergrund auf die Ereignisse rund um STAR TREK: DER ERSTE KONTAKT verwiesen, in dem Picard in seiner Besessenheit mit Captain Ahab verglichen wird, aber dennoch lässt Dillard die Idee den Captain wieder in Locutus von Borg zu verwandeln etwas zu schnell einfließen. Auch bei der Darstellung der neuen Charaktere sind einige Schwächen zu bemerken. So erscheint der Charakter des neuen Counselors T’Lana auf den ersten Blick schon sympathisch, aber sie wirkt in vielen Szenen zu eindimensional um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Dabei wirkt ihre Darstellung genauso oberflächlich wie das bereits am Anfang absehbare Ende der Liebesgeschichte zwischen dem neuen Sicherheitsoffizier der ENTERPRISE und deren neuen Steuerfrau. Dabei wird zu viel Potential der Story leider unnötig verschenkt. Sieht man von den offensichtlichen Schwächen ab, zu denen auch die teilweise etwas sperrige deutsche Übersetzung zählt, macht WIDERSTAND doch Spaß. Die Geschichte wird spannend erzählt, bietet aber sehr wenige Überraschungen. Dafür gibt es ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren. So wird WIDERSTAND zu einem recht soliden Roman, der allerdings nicht unbedingt ein Highlight darstellt.

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  • Rezension zu "Star Trek - The Next Generation 2" von J. M. Dillard

    Star Trek - The Next Generation 2
    Yucreioss

    Yucreioss

    06. September 2010 um 15:09

    Worum es geht .......................................................... Die Handlung spielt nach dem letzten Kinofilm rund um die Crew von Captain Jean-Luc Picard. Somit versteht sich die Buchreihe als direkte Fortsetzung der Fernsehserie. Dieser Umstand bringt entsprechende Veränderungen mit sich. Einige Crewmitglieder befinden sich nicht mehr an Bord der Enterprise, Data existiert nicht mehr… Jean-Luc Picard erwacht aus einem Alptraum. Wenig später muss er zu seinem Entsetzen feststellen, dass es sich jedoch keineswegs um einen harmlosen Traum zu handeln schien. Captain Picard hört Stimmen, allzu vertraute Stimmen: Die Borg. Der Teil von Picard, der tief in seinem Innersten immer noch Locutus ist, empfängt Informationen des Kollektivs. Es erschafft eine neue Königin, die Vollendung eines Borg-Kubus steht unmittelbar bevor. Mit diesem Wissen tritt er an Admiral Janeway heran. Die ehemalige Kommandantin der Voyager glaubt Picard jedoch nicht, da sie davon ausgeht, die Borg seien endgültig vernichtet worden. Dennoch will sie Seven of Nine zur Enterprise schicken, um der Sache nachzugehen. Sie bezweifelt, dass Picard einer erneuten Begegnung gewachsen sein würde. Zur gleichen Zeit tritt ein neues Besatzungsmitglied seinen Dienst auf der Enterprise-E an. T’Lana, eine Vulkanierin, nimmt die Position des Schiffscounselors ein. Bereits während ihrer Vorstellung durch Picard gegenüber den anderen Besatzungsmitgliedern wird klar, das Verhältnis zwischen Commander Worf und T’Lana wird von Spannungen geprägt sein. Die Vulkanierin akzeptiert den Klingonen nicht, ist zugleich jedoch von ihm beeindruckt. Worf an sich steckt in einem persönlichen Konflikt. Jean-Luc Picard wollte ihn am Morgen zur neuen Nummer 1 ernennen, diese Beförderung schlug der Klingone jedoch aus, er sieht sich der Verantwortung nicht gewachsen. Ungeachtet dieser Spannungen tritt das Lied der Borg in Picards Bewusstsein immer stärker in den Vordergrund. Er beschließt, nicht auf Seven zu warten, da diese die Enterprise erst vier Tagen später erreichen würde. Zu spät, denn die Königin würde bereits in spätestens 36 Stunden erwachen. Somit widersetzt sich Jean-Luc Picard dem ausdrücklichen Befehl Admiral Janeways zu warten und befiehlt die Enterprise zu den Koordinaten des Kubus. Das Außenteam, welches zuerst hinüberbeamt erfährt auf tragische Weise, dass sich die Borg verändert haben. Sie greifen bei Sichtkontakt an. Schnell wird klar: Hier kann nur einer helfen… Locutus! .......................................................... Kritische Worte .......................................................... Für den Leser ungewohnt ist zuerst einmal die neue Brückenzusammensetzung der Enterprise. Riker und Troi sind nicht mehr dabei, da der ehemalige Commander Captain der USS Titan geworden ist, seine Frau Deanna Troi in begleitet hat. Data existiert nicht mehr, sein Bruder B-4 wird nach einer sehr kurzen Szene abgeschaltet und zerlegt. Faktisch ist damit das Thema Data abgeschlossen. Sicher nicht der schlechteste Einfall, denn zu groß wäre die Gefahr, mit B-4 den beliebten Androiden zu kopieren. Doch der Umstand fehlender bekannter Charaktere sollte die Einführung neuer Hauptfiguren ermöglichen, so dass ein Neustart der Serie in Buchform realisierbar wird. Allerdings empfinde ich persönlich das Thema für nicht sonderlich glücklich gewählt. Erneut sind es die Borg, die als Gegner herangezogen werden. Das Star Trek Universum ist mittlerweile so umfangreich, dass es sicherlich wesentlich interessantere Möglichkeiten gegeben hätte. Somit kommt es erneut zu einem persönlichen Konflikt zwischen Picard und den Borg, beziehungsweise deren Königin. Betrachtet man hinsichtlich dieser Ereignisse die neuen Romane wird schnell klar: Die Borg bleiben das Hauptthema. Wie es sich letztendlich weiterentwickelt, werden die kommenden Bücher mitsamt der Trilogie Destiny zeigen. Daneben bemüht sich die Autorin J.M. Dillard jedoch neue Aspekte bezüglich der Besatzung einzubringen. Worfs persönlicher Konflikt nimmt Bezug auf seine Zeit mit Jadzia Dax und DS9. Die Vulkanierin T’Lana erlebt einen holprigen Start an Bord des Flagschiffes der Föderation. Sie macht teilweise einen zu emotionalen Eindruck. Mir entstand der Eindruck, ihr Verhalten wird weniger von Logik, als von Angst gesteuert. Trotz aller Bemühen Dillards bleiben die Charaktere oftmals hinter ihren Möglichkeiten zurück. Worf wirkt nicht wirklich klingonisch, die neuen Charaktere wirken austauschbar, zu flach. Admiral Janeway legt eine unbekannte Härte an den Tag, Geordi hätte durch einen beliebigen Ingenieur ersetzt werden können. Was die Charakterisierung von Picard und Crusher betrifft? Nun, Jean-Luc Picard war die meiste Zeit nicht wirklich vorhanden, da er schnell in Locutus umgewandelt wurde. Die Zeit, die er als Captain in Erscheinung trat, nahm ich ihm diese Rolle jedoch ab. Beverly hingegen zeigte deutliche Probleme auf. Die Beziehung zu Jean-Luc lässt sie zu sehr darüber nachdenken, was mit ihrem Freund passieren könnte. In einer Szene mit T’Lana wird dies besonders deutlich. Die Vulkanierin ist strikt gegen Picards Entscheidung und bittet Beverly mehr oder weniger direkt, den Captain seines Kommandos zu entheben. Die Chefärztin zögert keine Sekunde und handelt ihren persönlichen Gefühlen entsprechend. Was die Erwähnung von Seven of Nine betrifft, so bleibt es bei dieser. Leider erlebt der Leser in Widerstand nicht mehr mit, wie sie an Bord kommt. Nichts desto trotz bietet Widerstand einen positiven Ausblick auf die kommenden Bücher: Star Trek – The next Generation lebt! .......................................................... Mein Fazit .......................................................... Mit dem unabhängig vom ersten Band gelesenen Buch steigt der Trekki direkt in ein actionreiches Abenteuer der alten und neuen Enterprisebesatzung ein. An einigen Stellen etwas steinig, führt der Weg jedoch in die richtige Richtung. Jede TV-Serie hatte zu Beginn ihre Startschwierigkeiten und das merkt man der Buchreihe ebenfalls an. Sicher war es keine Glanzleistung erneut einen altbekannten Gegner aus der Schublade zu kramen. Die Borg sind in Star Trek Voyager genügend in Erscheinung getreten und sollten als erledigt betrachtet werden. Ein neue Gefahr oder vielleicht einfach ein eigenständiges Sense-of-Wonder Abenteuer hätte zum Start der neuen Buchreihe sicher mehr Inhalt geboten. Somit hält der Fan ein actionhaltiges Buch in Händen, dem das Gewisse Etwas zu fehlen scheint. Dennoch lege ich jedem Trekki ans Herz Star Trek – The next Generation: Widerstand zu lesen!

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  • Rezension zu "Star Trek - The Next Generation 2" von J. M. Dillard

    Star Trek - The Next Generation 2
    noname_6032

    noname_6032

    05. January 2010 um 01:52

    ωι∂єяѕтαη∂ ιѕт ηιcнт ιммєя zωєcкℓσѕ! . . . αυƒмαcнυηg ∂єѕ вυcнєѕ ===================== . Titelwahl ----------- Widerstand … Widerstand kann vieles bedeuten. Bei Star Trek kann es der bajoranische Widerstand gegen die Cardassianer sein oder auch der Widerstand der Föderation gegen das Dominion. Aber in diesem Fall handelt es sich um unsere altbekannten Freunde die Borg, denn Widerstand bekanntlich zwecklos. Welcher Titel könnte also passender für ein Borg-Buch sein? Vor allem bezieht sich der Titel auf den Widerstand, den Picard den Borg leistet. Und das ist auch gut so. . Cover -------- Bei "Widerstand" hat Cross Cult das amerikanische Cover Eins zu Eins übernommen. Nicht, dass das was Schlechtes wäre, aber irgendwie … Ich weiß nicht … Das Cover ist im Gegensatz zu "Tod im Winter" langweilig. Ja, auf dem Cover ist Picard, die Hauptperson des Buches, und ja, in seinem Auge ist ein Anflug von Borg zu sehen, aber trotzdem. Es ist langweilig. Ich habe schon spannendere Cover gesehen … . Qualität ---------- Wie es schon von Cross Cult gewöhnt ist, sind die Seiten fest und griffig. Selbst wenn man, wie ich, das Buch tagtäglich mit sich rumschleppt, um in der S-Bahn oder in den Pausen zu lesen, sind Eselohren kaum vorhanden. . Schrift --------- Die Schrift ist sehr gut lesbar und von der Größe her genau richtig. Personen, die auf eine Sehhilfe angewiesen sind, könnten den Schriftgrad als zu klein einschätzen. Gedankengänge der Akteure und indirekte Kommunikation durch z. B. Mikrofone sind kursiv gedruckt. Besonders auffallend sind hier die verschnörkelten Buchstaben, die der Schreibschrift ähneln. . Unterteilung ---------------- Auf nicht ganz 300 Seiten tummeln sich 15 Kapitel und der Prolog. Der Umfang des Buches hält sich also in Grenzen. Für 12,80 € habe ich mehr Buch für mein Geld erwartet. . Schreibstil -------------- Die Autorin J. M. Dillard ist sehr bekannt im Star Trek Universum, da sie bereits sehr viele Bücher geschrieben hat. Das merkt man "Widerstand" an. Dillard weiß, wovon sie schreibt und schafft es, dass Buch so spannend zu schreiben, dass man es am liebsten in einem Rutsch lesen möchte. . Übersetzung ----------------- Gravierende Fehler konnte ich nicht entdecken. Hier und da mal ein kleiner Fehler in den Satzzeichen oder bei der Groß-Kleinschreibung, aber nichts Dramatisches. So macht das Lesen doch Spaß. Hier und da findet man mal einen kleinen Fehler bei Punkt oder Komma. Einzig ein vergessener Buchstabe hat mich zu einem Schmunzeln gebracht. . Verfilmbarkeit ----------------- Das Buch gibt sehr viel Material her, um eine super Verfilmung abzugeben. Die wäre allerdings nur mit jeder Menge Tricktechnik und von Computern erzeugte Spezialeffekte möglich. . Fehler in der Handlung und der Logik --------------------------------------------- * Ich lasse gerade noch mal "Nemesis" Revue passieren … Was fällt mir das auf? Richtig, Martin Madden, der neue XO der Enterprise-E. Warum wird er nicht in "Widerstand" erwähnt? Zumal beide Bücher von J. M. Dillard geschrieben wurden. Für mich ist das ein böser Logikfehler. * Während der Fehler mit Martin Madden noch verzeihbar ist, ist es der nächste beim besten Willen nicht mehr. Die Autorin beharrt mehrfach darauf, dass sich die USS Enterprise NCC-1701-E, ein Raumschiff der Sovereign-Klasse, teilen kann. Selbst wenn sie das logisch begründen könnte, was sie allerdings nicht tut, ist dass technisch nicht machbar. Entweder hat sie nur sehr nachlässig recherchiert oder es war ihr schlichtweg egal. So böse, wie der Fehler ist, kann es kein Fehler in der Übersetzung sein. * Seit wann ist Janeway eigentlich so regelkonform? In der Serie "Voyager" ist sie eine der Ersten, die das Feuer auf die Borg eröffnet hat und sie hat nicht nur einmal gegen die Regeln der Föderation verstoßen. Gut, im Delta-Quadranten ist alles anders, aber die Kathryn Janeway im Buch ist nicht die Frau, die ich in der Serie zu schätzen gelernt habe. Sehr schade … * Ähm … Was soll ich bitte von der Tarnvorrichtung halten? Es ist zwar klar wie Kloßbrühe, dass die Föderation auch an einer Tarntechnologie arbeitet, aber ich halte es für sehr unglaubwürdig, dass fast JEDES Raumschiff der Föderation über diese Technologie verfügt. Selbst im absoluten Notfall nicht! Die Föderation würde so ziemlich gegen jeden gültigen Vertrag (Vertrag von Algeron) verstoßen und ihre eigene Philosophie mit Füßen treten. Das ist absolut nicht nachvollziehbar für mich. Weiter unter äußere ich mich genauer zu diesem Thema. . Wissenswertes über das Buch =========================== . Wer das Buch richtig verstehen möchte, sollte die Filme "Der Erste Kontakt" und "Nemesis" kennen. Und ein bisschen Vorkenntnis in der Serie "The Next Generation" ist auch sehr förderlich für das Verständnis, besonders im Bezug auf die Borg. . Zeitliche Einordnung ------------------------- "Star Trek - The Next Generation": 2364 - 2370 "Star Trek VII - Treffen der Generationen": 2371 "Star Trek VIII - Der erste Kontakt": 2373 "Star Trek IX - Der Aufstand": 2375 "Star Trek X - Nemesis": 2379 (Sternzeit 56844,9 = 05.11.2379) "Star Trek - Tod im Winter": 2379 (vermutlich im Dezember) "Star Trek - Widerstand" - 2380 (Anfang des Jahres) . Was bringt mir dieses Buch nun? ============================ . J. M. Dillard ist eine feste Größe im Star Trek Buch-Universum und kaum ein Leser ist bislang an ihr vorbei gekommen. Diese Tatsache, und dass Borg-Bücher zumeist sehr spannend sind, haben mich sehnsüchtig auf das Buch warten lassen. . Das Lied der Borg … Ähm, was soll ich eigentlich davon halten? Ja, ich weiß, dass eigentlich die Stimme des Kollektivs gemeint ist, aber Lied klingt echt albern. Oder hat einer schon mal einen Borg singen hören? Und nein, Seven of Nine zählt nicht. . Worf bereitet mir ein wenig Kopfschmerzen. Am Ende von DS9 (2375) hieß es, dass er die Station verlässt und klingonischer Botschafter wird. Schön und gut. Ich habe nie so richtig verstanden, was er dann 2379 auf der Enterprise macht, als sie im Romulanischen Imperium ist (Nemesis). Ich sollte vielleicht noch mal das Buch zu "Nemesis" lesen. Und jetzt, hier in "Widerstand", trauert er seiner verstorbenen Frau hinterher und erinnert sich daran, dass Sisko ihm sagte, dass er niemals ein Kommando über ein Raumschiff der Sternenflotte bekommen wird. Warum ist er dann nicht einfach im Qo'nos geblieben? Er will nicht auf dem Captainssessel auf der Enterprise sitzen, tut es aber schmollend, wenn Picard ihn bittet. Er sollte dringend seine Prioritäten überprüfen. Was ich aber wiederrum toll fand, war die Szene in seinem Quartier mit Spot. Spot war die Katze von Data, die Worf adoptiert hat. Man muss sich nur mal der großen Worf mit dieser kleinen Katze auf dem Schoss vorstellen. Ein Bild für die Götter. . Wo zum Geier steckt eigentlich Martin Madden? Am Ende von "Nemesis" (auch wenn es nur eine geschnittene Szene war) sollte er der neue XO von Picard werden. Aber wir wissen ja, dass geschnittene Szene als noncanon betrachtet werden und damit nicht zählen - aber das gilt für die Bücher auch. Hey, ICH fand ihn sympathisch! Und das Schlimmste an der Sache: "Nemesis" wurde auch von J. M. Dillard geschrieben. Kennt die Autorin ihre eigenen Bücher nicht? Böser Fehler in der Logik … . Anfangs war ich mit T'Lana, die neue Counselor, ganz zufrieden. Sie entsprach so gar nicht dem vulkanischen Klischee und das macht sie mir unheimlich sympathisch. Als sie dann aber auf die Brücke der Enterprise kam, schrie eine Stimme in meinem Kopf ganz laut: MARY SUE! Was sagt den Wikipedia zum Thema Mary Sue?: »Mary Sue ist eine abwertende Bezeichnung für ein Phänomen, das vor allem in der Fan-Fiction zu bekannten Büchern und Filmen auftaucht. Es handelt sich um eine meist weibliche und oft sehr junge Hauptperson, die mit höchst idealisierten Zügen und Charaktereigenschaften ausgestattet ist. Sie vertritt moderne Positionen und zieht in der Handlung das Interesse aller Nebenfiguren auf sich. Selbstverständlich ist, dass sie alle auftauchenden Probleme bravourös löst.« Okay, nicht alle finden T'Lana auf Anhieb total super, aber es ist doch sehr irritierend, dass sein gleich zwei der männlichen Hauptcharaktere mehr oder weniger in sie verlieben. Picard hat in ihrer Gegenwart sogar Gedanken, die schon an rumsülzen nah heran kommen. . Von Anfang des Buches an hat man das Gefühl, dass T'Lana eine Aversion gegen Klingonen hat, zumindest deutet am Anfang alles darauf an. Selbst Picard und Crusher denken sich so etwas in der Art. Umso überraschender ist die Erkenntnis, dass es nicht mit Worf im Allgemeinen zusammen hängt, sondern mit ihm im Persönlichen. War er doch indirekt schuld daran, dass das vorherige Schiff von T'Lana, die USS Indefatigable, im Dominion-Krieg zerstört wurde. Ausschlaggebend war die Mission, bei der Worf zusammen mit Jadzia Dax einen cardassianischen Überläufer hätte retten sollen, sich aber stattdessen entschieden hat, seine schwer verletzte Frau zu retten (DS9: Wandel des Herzens.) Dieser Aspekt ist sehr gut ausgeklügelt, da es die Serien TNG und DS9 zum Einen wunderbar miteinander verbindet und zum Anderen die Charaktere viel tiefer beleuchtet. . Ein netter Aspekt ist, dass die Serien "Deep Space Nine" und "Voyager" mit einbezogen werden. Dazu zählt ein mehrmaliger Kontakt mit Admiral Janeway im Sternenflottenhauptquartier und die Erwähnung von Seven of Nine. Ja, genau Seven wird nur namentlich erwähnt, sowohl von Picard als auch von Janeway. Schade eigentlich. Weniger nett finde ich die ganze Nummer mit Jadzia. Worf wird bei seinem Denken an Jadzia so richtig weinerlich dargestellt und das passt so gar nicht zu ihm. Und auch sein ganze Sinniere über seine verstorbene Frau ist ihr nicht wirklich würdig. Aber es wird noch besser mit Worf: Zum Schluss, als ihn Locutus fast umbringt, wird er von dessen Sägearm schwer verletzt. Der Sägearm hatte schon die Rippen angegriffen, als Locutus lahm gelegt wird. Und trotzdem kann Worf, so verletzt und blutüberströmt er auch ist, noch zu Crusher rennen und ihr Erste Hilfe leisten? Ich bin schwer beeindruckt … . Ein bitterböser Fehler, den ich mir einfach nicht schönreden kann, ist die Enterprise. Nein, gegen das Schiff an sich habe ich rein gar nichts. Tapferes kleines Schiff … Okay, ich fange an zu schwafeln. Also … Ich bin sehr belesen was die Sekundärliteratur betrifft. SEIT WANN, BEI DEN PROPHETEN KANN SICH EIN RAUMSCHIFF DER SOVEREIGN-KLASSE TEILEN!?! Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Die Enterprise-E ist kein Raumschiff der Galaxy-Klasse mehr. Selbst wenn J. M. Dillard logisch erklären könnte, wieso, weshalb und warum sich die Enterprise (die übrigens nie in den Filmen ein Anzeichen diesbezüglich gegeben hat) jetzt plötzlich trennen kann, ist es technisch einfach nicht möglich! Dieser Fehler ist so bösartig, dass sich mir allein bei dem Gedanken die Fußnägel verbiegen. Brrr … . Nehmen wir für einen kurzen Augenblick mal an, die Enterprise könnte sich tatsächlich teilen … Wenn Worf mit dem Rumpf, an dem sich das Warptriebwerk befindet, zu den Borg geflogen wäre, und der Plan nach hinten losgegangen wäre, wie wollte die Untertassensektion, die nur über Impulstriebwerke verfügt, schnell zur mehrere Lichtjahre entfernt wartenden Flotte kommen sollen, BEVOR sie der Borg-Kubus eingeholt hat? Das ist physikalisch nicht möglich, da Impuls Unter-Lichtgeschwindigkeit ist und Warp schneller als das Licht. Das kann nicht funktionieren, egal wie oft man es dreht und wendet. Worfs Plan hat sehr viele Lücken … . Ähnlich ergeht es mir mit der ominösen Tarnverrichtung. Ich zitiere einfach mal kurz aus dem Buch: "Spezifikationen zur Tarnvorrichtung wurden in allen Raumschiffcomputern, die innerhalb des letzten Jahrzehnts konstruiert wurden, verschlüsselt abgelegt. Der Gedanke dahinter war der, dass diese Technologie in Extremfällen verfügbar sein sollte. Um die Verschlüsselung aufzuheben, braucht man allerdings die Zugangscodes eines Admirals." Schön und gut, aber das ist alles absoluter Schwachsinn in meinen Augen. Die Föderation würde gegen jedes geltende Recht verstoßen (Vertrag von Algeron) und ein Krieg mit den Romulaner ist damit schon fast im Gange. Und selbst wenn die Föderation sich die Gesetze so zurechtbiegt, wie sie sie gerade braucht, kommt das einfach zu plötzlich, als das es Hand und Fuß hat. Und dass LaForge, bei allem Talent was er hat, in der Lage ist, die Tarnvorrichtung innerhalb von zwei Stunden zu bauen und zu installieren, halte ist für sehr fragwürdig. Ich habe lange über die Tarnvorrichtung diskutiert. Selbst wenn die Föderation wirklich die Tarntechnologie hat, wieso zum Teufel hat sie sie nie verwendet? Ist ein einzelner Kubus gefährlicher als das ganze Dominion zusammen? Wir wissen aus "Der Aufstand", dass dort ein Holoschiff getarnt wurde. Das beweist zwar, dass es die Technologie gibt, ABER das ist auch der einzige Anhaltspunkt, den es dafür gibt. Laut "Widerstand" steht die Tarntechnologie allen Schiffen zur Verfügung, die seit 2370 gebaut wurden, d. h. sie hätte im Dominion-Krieg durchaus benutzt werden können, da hätten nicht mal die Romulaner etwas gegen sagen können. Und selbst die Voyager (Stapellauf 2371) hat sie! Ich könnte jetzt noch stundenlang darüber palavern, aber ich habe dafür echt keinen Nerv. Fest steht ohne Frage, dass die Tarntechnologie zwar mehr oder weniger existiert, aber das ganze Konzept im Buch für mich aus der Luft gegriffen erscheint. Sind der Autorin da die Ideen ausgegangen? . Gut dafür finde ich wieder, dass die Charaktere sehr gut dargestellt und ausgebaut werden. Man erfährt sehr vieles über Battaglia, Nave und T'Lana. Leider, wie es bei den Borg nun mal üblich ist, sterben sehr viele der neuen Charaktere. T'Lana plagen der Erinnerungen an die USS Indefatigable und Captain Wozniak, die sie einfach nicht vergessen kann. Mit T'Lana kommt ein sehr untypischer Vulkanier an Bord, aber es können ja nicht alle so sein wie Spock. T'Lana macht mehr oder weniger Worf für die Zerstörung des Schiffes verantwortlich. Und dass sie sehr Mary-Sue-lästig ist, habe ich ja schon weiter oben betont. Lionardo Battaglia hasst die Borg und möchte sich an ihnen rächen. Vor ein paar Jahren ("Der Erste Kontakt") haben sie seinen besten Freund Joel assimiliert und Lio war gezwungen, den Joel-Borg zu töten, bevor er ihn töten konnte. Und was bei Lesen sehr auffällt: Die Autorin macht aus Lio DEN Italiener schlechthin. Der liest italienische Bücher, der hört italienische Musik und so weiter. Also ganz ehrlich, man kann es auch übertreiben. Sara Naves Nemesis ist der Tod ihrer Eltern. Das Raumschiff Lowe wurde durch einen interplanetarischen Konflikt zerstört als Sara an der Sternenflotten-Akademie war. Sie wollte nie herausfinden, wer für den Tod ihrer Eltern verantwortlich war und hat nie danach geforscht. Irgendwie kommt mir Sara auch wie eine kleine Mary Sue vor. Sie ist vorzeitig zur Akademie zugelassen worden und hat sie natürlich auch mit Auszeichnung wieder verlassen. Schon klar … Außerdem ist sie der netteste Mensch, den man sich vorstellen kann. . Eigentlich mag ich Beverly Crusher ganz gerne und es ist schön zu lesen, dass sie und Picard nun ein Quartier zusammen bewohnen. Aber in Hinsicht auf T'Lana ist Beverly schon seltsam. Die Vulkanierin ist erst seit ein paar Tagen auf der Enterprise und Crusher erwartet sofort von ihr, dass sie dem Captain bedingungslose Loyalität entgegen bringt. Das kann aber nicht funktionieren, denn Vertrauen muss erst aufgebaut werden. Irgendwie kommt mir Beverly so vor, als sie Vorurteile gegenüber Vulkaniern hat. . Entschuldigung, dass ich es jetzt so deutlich sagen muss, aber Jean-Luc Picard ist ein Trottel. Schadet ihm die Beziehung mit Beverly oder ist er wirklich so stur beim Thema Borg? Picard ist der festen Überzeugung, dass er alles über die Borg weiß. Dass er damit gründlich falsch liegt, wird ihm bewusst, als das erste Außenteam von den Borg getötet bzw. assimiliert wird. Und dann kommt er auf die brillante Idee, sich körperlich assimilieren zu lassen, aber mit einem Neutralisatorchip bei Verstand zu bleiben. Nett, wirklich nett. Einer der besten Captains der Sternenflotte mit soviel taktischem Wissen, dass die Borg locker-flockig den Alpha-Quadranten übernehmen können, lässt sich freiwillig assimilieren. Steht Picard auf Schmerzen oder warum ist er so ein Vollpfosten? Und natürlich kommt es wie es kommen musste: Die Queen enttarnt ihn, entfernt den Chip und assimiliert ihn vollständig. Bravo, Jean-Luc, dass hast du toll hinbekommen. . Was ich wiederrum richtig gut fand, war die Möglichkeit, die Borg auf biologischem Weg auszuschalten. Beverlys Entdeckung mit dem Hormon, was eine Drohne zur Königin macht ist bahnbrechend, hat aber einen Nachteil: Man muss so nah an den Borg heran, um ihn berühren zu können. Sehr riskant, aber anscheinend sehr effektiv. . Etwas frage ich mich … Wenn Picard Erfolg gehabt hätte, die Königin zu töten, was wäre dann mit den anderen Drohnen passiert? Ich stelle mir das Kollektiv gerne wie einen großen Ameisenhaufen vor, Crusher vergleicht sie mit andorianischen Bienen. Wenn man hineintritt, ist die Hölle los. So ist es ja auch bei den Borg. Ärgert man sie, werden sie gemein-gefährlich. Wenn Picard also die Königin getötet hätte, müsste doch erst Recht Aufregung im Kollektiv sein, oder nicht? Zwar hätten die Borg keinen Anführer mehr, aber ihre Eigenständigkeit, abgeschnitten vom großen Kollektiv im Delta-Quadranten, eine neue Königin zu erschaffen, zeigt ja, dass sie durchaus in der Lage sind, Handlungen ohne eine Königin zu tun. Wenn die Königin nun tot wäre, wäre es dann nicht nachvollziehbar, dass die Borg wie Ameisen durch den Kubus ziehen und alles töten, was sich bewegt? . Wunderbar finde ich aber die Darstellung der Borg und des Kubus. Die Autorin beschreibt die ganze Szenerie, besonders den Kampf zum Schluss, so wunderbar fesselnd, dass man das Buch nicht mehr weglegen kann und man richtig mit den Protagonisten mitfiebert. . Letztendliches Fazit ================= . Sicher, das Buch ist sehr spannend und richtig toll, aber wer bei dem Buch richtig mitdenkt, findet es zum Schluss nicht mehr so toll wie am Anfang. Die Fehler sind teilweise so haarsträubend, dass ich mich nicht nur einmal gefragt habe, warum ich mir das eigentlich antue … Für Fans von TNG ist das Buch aber nichtsdestotrotz empfehlenswert - zumindest mehr oder weniger … Aber J. M. Dillard hat mich ein bisschen enttäuscht. Ich habe schon bessere Bücher von ihr gelesen. . PRO: ------- * spannend von Anfang bis Ende * man kann das Buch kaum aus der Hand legen * bitterböse Borg-Action * gut ausgebaute Charaktere * biologische Bekämpfung der Borg * Übersetzung . KONTRA: ------------ * die Autorin kennt ihre eigenen Bücher nicht -> siehe Martin Madden * T'Lana ist sehr Mary Sue-lastig * schwerwiegende Mängel in der Technik der Enterprise -> Sovereign-Klasse * Worf kommt mir nicht wirklich wie ein Klingone vor * Picard verhält sich seltendämlich . Diese Rezension ist eine gekürzte Fassung. Die komplette Rezension kann man hier lesen: http://www.ciao.de/StarTrekTheNextGenerationWiderstandDillard_JM_Test_8581201

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  • Rezension zu "Star Trek - The Next Generation 2" von J. M. Dillard

    Star Trek - The Next Generation 2
    Ameise

    Ameise

    04. January 2010 um 23:47

    Captain Jean-Luc Picard wird wieder einmal von der Stimme des Borg-Kollektivs heimgesucht, zu dem er seit seiner Assimilierung immer noch eine Verbindung hat. Dadurch erfährt er, dass die Borg einen vernichtenden Gegenschlag gegen die Föderation planen. Dummerweise schenkt man Picards Warnungen bei der Sternenflotte keinen Glauben, da man ihn in Sachen Borg für traumatisiert hält und damit sein Urteilsvermögen in Frage stellt. Man ist der Ansicht, dass die Borg keine Gefahr mehr darstellen - ein fataler Irrtum, denn als die Enterprise bald darauf auf einen Borg-Kubus stößt, wird ein Einsatzteam im Handumdrehen von den Borg getötet bzw. assimiliert. Daraufhin beschließt Picard einen äußerst riskanten Plan: Dr. Crusher soll ihn wieder in einen Borg verwandeln, damit Picards Alter Ego Locutus von innen heraus das Borg-Kollektiv infiltrieren kann... Die Borg waren eine der interessantesten Gegenspieler der Föderation, bis sie meiner Meinung nach in den späteren Staffeln von "Voyager" überstrapaziert wurden. Erstaunlicherweise gibt es aber nur wenige Star Trek-Romane, die sich mit den seelenlosen Maschinenwesen beschäftigen. Deshalb stellt "Widerstand" bei den Romanen eine willkommene Abwechslung dar. Der ruhige Anfang gibt dem Leser die Gelegenheit, sich erstmal mit der neuen Situation an Bord der Enterprise zurechtzufinden. Es gibt einige Neuzugänge an Bord, die sich mehr oder weniger gut in die Crew einfügen. Die Autorin hatte bei der Charakterisierung der Figuren größtenteils ein gutes Händchen. Die einzige Ausnahme stellt die Vulkanierin T'Lana dar, die neue Schiffscouncelor. Dieses "engelsgleiche" Wesen scheint nur positive Eigenschaften zu besitzen und war mir deshalb sofort unsympathisch. Mal ehrlich, wer interessiert sich schon für perfekte Charaktere? Da ist mir doch die alles andere als perfekte Vulkanierin T'Prynn aus den "Vanguard"-Romanen tausendmal lieber! Aber die nervige T'Lana ist nicht die einzige Schwäche des Roman, auch die Story hinkt teilweise gewaltig. Es wird zu wenig Neues geboten, man hat alles irgendwie schon einmal so ähnlich gesehen. Ärgerlich fand ich auch, dass das erste Außenteam der Enterprise in bester "Rothemden"-Manier ihr Leben lassen musste (Falls jemand mit dem Begriff nichts anfangen kann: In der Classic-Serie waren es bei Außenmissionen meistens die armen Kerle mit den roten Uniformen, die die Episode nicht überlebten.) Nachdem ich mich nach ca. zwei Dritteln des Romans schon damit abfand, dass dieses Buch nicht gerade einer meiner Favoriten wird, wird es auf einmal so unglaublich spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Szenen auf dem Borgschiff sind mit das Spannendste, was ich jemals bei Star Trek-Romanen gelesen habe. Deshalb reicht es bei meiner Bewertung am Ende doch noch für 4 Sterne, vor allem wenn man den Roman mit dem lahmen Vorgänger "Tod im Winter" vergleicht. Fazit: Durch das furiose Finale ist "Widerstand" doch noch ein gelungenes Buch, wenn auch ein Neuaufguss alter Star Trek-Geschichten.

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  • Rezension zu "Star Trek - The Next Generation 2" von J. M. Dillard

    Star Trek - The Next Generation 2
    charlotte

    charlotte

    11. December 2009 um 12:34

    Nachdem die Enterprise, nach dem Kampf gegen den Remaner Shinzon wieder voll einsatzbereit ist, kehrt Captain Picard mit seiner teilweise ersetzen Crew wieder zum Dienst zurück. Beverly Crusher ist dabei nicht nur wieder die Ärztin an Bord, sondern auch, nach Jahren der heimlichen Zuneigung, offiziell seine große Liebe. Von der alten Crew sind dem Captain auch noch LaForge und Worf geblieben, doch letzterer möchte Picard so gar nicht den gefallen tun und sein erster Offizier werden. Und dann hört Picard eines Nachts auch wieder die Stimmen des Borg-Kollektivs. Die größte Bedrohung der Menschheit scheint wieder aufzuerstehen… Am liebsten würde ich dem Roman die volle Punktzahl gegeben, wären da nicht ein paar Dinge, die mich doch sehr gestört haben. Insgesamt betrachtet hatte ich die ganze Zeit beim Lesen das Gefühl eines Deja-vús. Das hatten wir doch alles schon Mal: Die Borg bedrohen die Erde („Der erste Kontakt“), Picard und seine Crew verweigern einen direkten Befehl („Der Aufstand“), Picard wird zu Locutus (TNG-Serie), die Crew kämpft um ihn (dito) und besiegt letztendlich die Borg („Der erste Kontakt“). Es gibt zwar ein paar neue Crewmitglieder, die bei den erwähnten Ereignissen meist noch nicht zugegen waren, von denen die Neue an der Navigation Sara Nave und der neue Sicherheitschef Lionardo Battaglia dem Leser näher vorgestellt wurden und auch sehr interessant und sympathisch rüber kamen, von denen wir aber leider nichts weiter lesen werden. Der neue Counselor T’Lana, eine Vulkanierin, dagegen, wirkte auf mich eher seltsam und befremdlich unfreundlich. Gut gefallen hat mir die Rolle, die Worf in diesem Roman spielt. Worf war schon immer eine meiner liebsten Star Trek-Figuren und jetzt, wo Data nicht mehr da ist und auch Riker die Enterprise verlassen hat, müssen er und LaForge eine große Lücke ausfüllen, wozu die Nachfolgerin von Troi nicht gerade in der Lage zu sein scheint. Was mich gestört hat, ist die Tatsache, dass der Autor die letzte Hoffnung, die alle Data-Fans hatten, nämlich, dass B4 in irgendeiner Form seine Rolle ausfüllen kann, zerstört, indem er den Androiden von LaForge gleich zu Beginn zerlegen lässt. So viel dazu… Alles in Allem ist die Geschichte jedoch extrem spannend geschrieben und lässt sich sehr gut lesen.

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