J. M. Ilves

 3.3 Sterne bei 8 Bewertungen

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Bordertown – Die Abrechnung
Erscheint am 14.01.2019 als Taschenbuch bei Suhrkamp.

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J. M. IlvesBordertown – Der Puppenmeister
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Bordertown – Der Puppenmeister
Bordertown – Der Puppenmeister
 (7)
Erschienen am 13.11.2017
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Bordertown – Die Abrechnung
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Bordertown - Der Puppenmeister
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Erschienen am 13.11.2017

Neue Rezensionen zu J. M. Ilves

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Rezension zu "Bordertown – Der Puppenmeister" von J. M. Ilves

Ein kurzweiliger Thriller der anderen Art für Leser, die keine Stangenware erwarten.
Schurkenblogvor 8 Monaten

Ein Thriller der anderen Art für Leser, die keine Stangenware erwarten.

Eigentlich will der Ermittler Kari Sorjonen Entschleunigung. Mehr Zeit für die Familie. So lässt er sich ins Hinterland versetzen. Doch die Toten, die er ohnehin nicht mag, folgen ihm. Denn kurz nach seiner Ankunft gibt es eine Tote und somit den ersten Fall.

Kari Sorjonen wirkt etwas unbeholfen im Umgang mit Menschen. Selbst seine Tochter stichelt bei jeder Gelegenheit an ihm rum. Er hat also nicht nur Schwierigkeiten mit Toten, sondern auch mit Lebenden.
Das macht ihn natürlich interessant. Und menschlich.

Der Fall selbst ist relativ einfach gestrickt und für Thrillerverhältnisse beinahe harmlos. Obwohl es natürlich Tote gibt. Ermordete. Diese beinahe Harmlosigkeit würde man nicht annehmen, zumal der Fall in Richtung Menschenhandel führt, politische Kreise nicht ausschließt und Spuren nach Russland führen.
Doch genau das widerrum hebt ihn von der Masse ab. Er knallt nicht ein, er erschlägt einen nicht mit Brutalität und doch hat er das gewisse Etwas trotz - oder genau deswegen - aller Kurzweiligkeit. Unterhaltsam zu lesen, überraschend anders, aber nichts was einen Leser erschlagen würde.

Interessanter Auftakt, allerdings mit Luft nach oben!

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M

Rezension zu "Bordertown – Der Puppenmeister" von J. M. Ilves

Lebt vor allem durch Atmosphäre und „Personal“
michael_lehmann-papevor 9 Monaten

Lebt vor allem durch Atmosphäre und „Personal“

Dunkel-düster sind manche erotische Vorlieben. Und noch dunkler und düsterer kommen jene daher, die diese im Stillen „bedienen“.

Auch wenn die zwei „Helfer“, Fahrer und Filmer, nicht unbedingt die hellsten zu sein scheinen und nur die Ausrede haben, das Geld dringend zu brauchen, die „Nutzer“ des speziellen „Puppen-Angebots“ und der Organisator von Transport und „zur-Verfügung-stellen“ sind nicht zu unterschätzende Gegner.

Gerade in jener eher kleineren finnischen „Stadt der guten Menschen“, in der jeder jeden kennt und keiner jemanden ohne massive Gründe zu nahetreten würde.

Da trifft es sich, dass zwei auswärtige Personen sich der Stadt nähern.

Die eine ist Mutter und befürchtet das Schlimmste, nach einem merkwürdigen Anruf ihrer Tochter. Als Mitglied des sowjetischen Militärs ist diese Lena nicht nur beruflich strikt, klar und bestens trainiert, sondern auch das Herz der Mutter in ihr macht sie zu einer gefährlichen Gegnerin. Da reicht schon ein angespitzter Bleistift, um Schrecken zu verbreiten.

Vor allem aber der Polizist und analytisch hochbegabte Kari wird die Schlinge um die Täter, Entführer, Mörder, „Ausnutzer“ immer enger ziehen.

Dabei ist der Mann gerade weg aus der großen Stadt und den harten Mordermittlungen, um mit seiner schwer erkrankten und frisch operierten Frau und Tochter in dieser beschaulichen Heimatstadt seiner Frau es ruhiger angehen zu lassen.

Wobei, und das wird schnell und bestens von den beiden Autoren in Szene gesetzt, klar, dass das diesem Kari gar nicht möglich wäre. Wenn ein Fall ihn in den Bann zieht, dann verlieren sich alle Rahmungen, dann zieht es ihn unwiderstehlich hinein.

„Du bist unser Sherlock Holmes im Dienst und zu Hause Watson“.

Einer, der zähneknirschend seine Frau anrufen muss, weil er die neue Adresse einfach nicht findet auf der Rückfahrt von der Arbeit, einer, der seine Frau vor dem Kino nicht erkennt, wenn diese beim Friseur war und eine neue Jacke trägt. Aber eben auch einer, der einen fast telepathischen Blick für Menschen hat, eine Art „Gedächtnispalast“ ebenso sein eigen nennt, wie es bei den modernen Holmes Interpretationen der Fall ist und einer, der nicht locker lassen wird.

Das Personal auf allen Seiten du die teils trübe, dichte Atmosphäre, das nimmt den Leser von Beginn an auch durch den klaren Stil der Autoren gefangen. Der Fall selbst dagegen bietet nicht sonderlich viele Überraschungen und wird mit Tempo, klar und auch vorhersehbar vorangebracht.

Dennoch, gelungene Szenen, wenn Gefahr heraufzieht, eine präzise und zugleich in entscheidenden Punkten ein wenig nebulös bleibende Darstellung der Charaktere und die Verflechtungen aller in der überschaubaren Stadt bieten eine durchaus unterhaltsame Lektüre im Gesamten.

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