J. Noah Kym Star Trek - Die Welten von Deep Space Nine 4

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Inhaltsangabe zu „Star Trek - Die Welten von Deep Space Nine 4“ von J. Noah Kym

Die Flitterwochen sind vorbei. Nach der Euphorie über die Vereinigung Bajors mit der Föderation beginnt die eigentliche Arbeit, um diese Verbindung funktionieren zu lassen. Aber selbst auf einer Welt, in der Politik und Religion ineinander verflochten sind, teilen gegensätzliche Vorstellungen der Rolle Bajors auf der interstellaren Bühne die Regierung des Planeten. Während Kira Nerys, frischgebackener Sternenflottencaptain, überlegt, was für eine Art von Sternenflottenoffizier sie sein will, macht der Erste Minister Asarem einen mutigen Schritt, um Bajors Stimme in der Föderation zu definieren. Währenddessen bereitet sich der zurückgekehrte Benjamin Sisko auf eine Zukunft vor, die bis jetzt nur er sehen kann.

Bisher das schlechteste der "Welten von Deep Space Nine"-Reihe.

— charlotte
charlotte

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lisaA

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  • Rezension zu "Star Trek - Die Welten von Deep Space Nine 4" von J. Noah Kym

    Star Trek - Die Welten von Deep Space Nine 4
    Büchernische

    Büchernische

    31. January 2013 um 14:09

    Ein einsamer Komet rast durch die dunklen Tiefen des Alls. Er hinterlässt uns einen weißblauen Schweif, in den wir eintauchen. Ein Runabout gleitet von rechts heran – weit hinten: eine stählerne Konstruktion. Und noch ein Shuttle. Das dritte schließlich blendet uns mit seinen leuchtenden Warpgondeln, während wir das cardassianische Ungetüm mit all seiner stoischen Kraft umrunden. Alles begann mit Bajor. Und im vierten Teil der Buchreihe „Die Welten von Star Trek Deep Space Nine“ führt uns der Autor J. Noah Kym mit seinem Werk „Fragmente und Omen“ auch wieder an diesen wichtigsten aller Orte. Worum geht es? Der von der cardassianischen Besatzung noch immer gezeichnete Planet ist nun Mitglied der vereinigten Föderation der Planeten, doch wie alle großen Veränderungen findet diese in den Köpfen vieler Bajoraner nur langsam statt. Werden die Mächtigen aus Politik und Religion ihre Interessen dem interstellaren Bündnis unterordnen, ihren Einfluss einfach aufgeben? Wird die nächste Generation sich der von Entbehrungen geprägten Besatzungszeit noch bewusst sein, wenn sie auf bequemen Sternenflottenschiffen weit entfernte Regionen des Alls erforscht? Fragen, die sich nicht nur Ro Laren stellt, als sie die Ursachen eines verheerenden Brandes untersucht, welcher ein Dorf in der Provinz Hendrickspool völlig zerstört hat. Währenddessen macht sich eine junge Bajoranerin auf, um ein Versprechen einzulösen. Dabei trifft sie auf einen Menschen, welcher ihr Leben für immer verändern wird. Wiedererkannt! „Fragmente und Omen“ hat mich allein dadurch fasziniert, weil es Bilder von Orten und Personen wiedererweckt hat, an die sich jeder Fan der Fernsehserie erinnern wird. Es beflügelt sehr, wenn man während des Lesens plötzlich bemerkt, dass man diese Person bereits in einer Folge gesehen hat, oder auf einmal feststellt, dass der Ort einer Handlung im Buch einst Teil der sieben Staffeln währenden Fernsehserie war. Die tragende Geschichte beginnt an einem Ort, an den sich die meisten Kenner der Serie wohl eher mit einem verhaltenen Schmunzeln erinnern werden. Denn seien wir ehrlich, diese Folge war eine der schwächeren. Es liegt also nahe, dass das Buch hier ansetzt und genau das schafft, was den Drehbuchautoren einst nicht gelang: Es bringt Spannung und vor allem Logik in eine Geschichte hinein, die ihr eigenes Potential zugunsten eines 45-Minuten-Handlungskorsetts geopfert hatte. Blicken wir auf das Cover des Buches, erkennen wir Kira mit den vier markanten Buttons am Kragen, welche sie als Sternenflottencaptain kennzeichnen. Darunter passend zur Buchreihe, das allgegenwärtige, in der TV-Serie vermutlich einmal zu oft verwendete Matte-Painting des bajoranischen hohen Tempels. Drücken wir es so aus: Kira spielt tatsächlich eine Rolle, aber eben keine wirklich große. Schade eigentlich. Denn ihr kurzer Auftritt irgendwo im zweiten Drittel des Buches hätte im Grunde auch von jedem anderen, x-beliebigen Offizier getragen werden können. Etwas mehr Spielraum hat dagegen Ro Laren bekommen, vielen sicher noch bekannt als dünner Fähnrich in roter Uniform an Bord der 1701-D. Die Bajoranerin mit den vielen Ecken und Kanten (inzwischen trägt sie Gold) fügt sich natürlich viel besser in die Welten von Deep Space Nine ein, sitzt aber nach wie vor zwischen zwei Welten fest. Ich nehme an, dass hier auch der Grund für die Abwesenheit Kiras zu finden ist. Denn beide Charaktere sind von der Grundhaltung her einfach zu ähnlich, um ihnen gleichermaßen viel Platz in einem 223-seitigen Buch einzuräumen. Über die Hälfte der Handlung wird jedoch von einer jungen Bajoranerin getragen, deren Namen ich hier nicht nennen möchte. Und hier erhebt sich die Geschichte nun auch über das bloße Andeuten von „Dingen, die da kommen mögen“ – hinaus und entwickelt über mehrere Kapitel hinweg ein kleines Nest, in welchem ein eigenständiger Handlungsfaden heranwächst, der mit dem Rest des Buches nichts zu tun hat. So wirkte es zumindest auf mich, denn dieses Buch ist das erste dieser Reihe, welches ich gelesen habe. Was mich zur zweiten Stärke dieser Lektüre führt: Durch einen geschickten Cliffhanger am Ende des Buches macht sie Lust auf künftige Geschichten, gleichzeitig erweckt sie den Wunsch, auch zu erfahren wie alles überhaupt dazu führen konnte. Und so möchte man gern auch die Vorgänger dieser Reihe kennenlernen Lesevergnügen, das Lust auf mehr macht! Positiv aufgefallen ist mir beim Lesen auch die exzellente Übersetzung von Christian Humberg, welcher bajoranische Maßeinheiten und lokale Ausdrücke akkurat ins Deutsche übertragen hat. Der Autor selbst hat sich auf das Wesentliche konzentriert und beschreibt Orte und Personen nur dann ausschweifend, wenn er es muss. Und das ist auch gut so, denn es liegt in der Natur einer solchen Buchreihe, dass Phantasie und Erinnerung hier gleichberechtigt einhergehen. Die Kapitel lesen sich flüssig, wenngleich ich an zwei Stellen zurückblättern musste, weil mir das Geschlecht einer Person nicht sofort klar geworden ist. Unnötig umständlich ist auch die zeitliche Einordnung. So spielen viele Kapitel drei Wochen vor dem Roman „Einheit“, während der Rest an einem einzelnen Tag spielt. Hat man diese Anmerkung am Anfang überlesen, mag dies für Kenner der Reihe ein wenig verwirrend sein. Mein Fazit Mit Bajor verbindet man als geneigter Kenner der Serie sehr oft politisch oder religiös motivierte Geschichten. Auch „Fragmente und Omen“ bleibt in seiner Rahmenhandlung diesem Klischee treu. Es wird viel angedeutet - nur wenig passiert. Dies mag der Natur einer Buchreihe geschuldet sein, doch selbst diese benötigt innerhalb eines Buches eine Kernhandlung, die in sich abgeschlossen ist. Dies gelingt dem Autor J. Noah Kym nur bedingt, was er jedoch mit seiner fließenden, sich auf das Wesentliche konzentrierenden Schreibweise wieder wett macht. Sehr schnell gleitet man so durch die Geschichte und hat nach dem Epilog einen isolinearen Chip voller Fragen, die man gerne beantwortet haben möchte. Dieses Buch ist ganz klar ein Muss für alle Fans der Serie. Und wer sich an der mangelnden Präsenz von Captain Kira nicht stört, darf sich dieses Werk bedenkenlos kaufen. Rezension von für fictionfantasy.de

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