J. Patrick Black Die Neunte Stadt

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 4 Rezensionen
(2)
(2)
(1)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Neunte Stadt“ von J. Patrick Black

Fünfhundert Jahre nach der Invasion Die Erde in der Zukunft: Ausgerechnet am Valentinstag wurde die Menschheit von einer unbekannten, mächtigen Alien-Spezies angegriffen. Innerhalb kürzester Zeit wurden Länder zerstört und Städte dem Erdboden gleichgemacht. Und doch waren die Menschen nicht völlig wehrlos, denn der Angriff der Aliens stattete sie mit einer Macht aus, die sie bisher ins Reich der Magie verbannt hatten. Nun, fünfhundert Jahre später, tobt der Kampf um die Erde noch immer, und das Schicksal der gesamten Menschheit ruht auf den Schultern von acht ungleichen Helden. Dies ist ihre Geschichte…

Abtauchen in eine faszinierend-erschreckende Welt. Großes Kopfkino!!!

— AUSGEbuchT-PetraMolitor
AUSGEbuchT-PetraMolitor

Die Anwendung meiner Regel „Begeistere mich innerhalb von 10 Seiten, oder ich lege dich zur Seite!“ war hier recht schwierig anzuwenden...

— LukeDanes
LukeDanes

Viel zu viel technische Erklärungen, erst nach 1/3 des Buches versteht man vage, um was es geht ...

— wortgeflumselkritzelkram
wortgeflumselkritzelkram

Stöbern in Science-Fiction

Scythe – Die Hüter des Todes

Der zweite Teil im Herbst 2018 - das ist hoffentlich ein Spaß!

shari77

Superior

Wahnsinnig toller Auftakt eine Reihe. Ich bin restlos begeistert. Definitiv ein weiteres Jahreshighlight. ♥

leagoeswonderland

Breakthrough

Locker und spannend geschrieben, macht Spaß auf die Fortsetzung im Februar.

Sigismund

Rat der Neun - Gezeichnet

hatte bessere Erwartungen, war mir irgendwie zu lang

Adelina17

Zeitkurier

Da wünscht man sich, der Autor würde in der Zeit zurück reisen und das Buch neu schreiben...

StMoonlight

Weltenbrand

Diese Geschichte bietet Action, Spannung, Liebe und Zusammenhalt. Die Autorin konnte mich mit ihrem Werk voll überzeugen.

Sanny

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Epische Sci-Fi-Dystopie, die allein für die unglaubliche Fantasieleistung 5 Sterne verdient

    Die Neunte Stadt
    AUSGEbuchT-PetraMolitor

    AUSGEbuchT-PetraMolitor

    28. August 2017 um 15:57

    Fast 800 Seiten umfasst das beeindruckende Erstlingswerk des US-amerikanischen Schriftstellers J. Patrick Black. Black hat als Barmann, Rettungsschwimmer, Rechtsanwalt, Bauherr und als Maskottchen in einem Freizeitpark gearbeitet. Seine wahre Leidenschaft gehörte jedoch schon immer dem Schreiben, das er jetzt zu seinem Beruf gemacht hat. Erschienen ist „Die Neunte Stadt“ im Juni 2017 als Klappenbroschur (16,99 Euro) und E-Book (13,99 Euro) im Heyne-Verlag. Das Äußere: Rein optisch ist das Buch für mich bereits auf den ersten Blick ein Highlight. Das flammende Rot fällt dem Betrachter sofort ins Auge. Titel und Titelbild, eine bedrohlich wirkende Skyline, sind in kostrastreichem Schwarz und erhaben gestaltet. Das Cover unterstreicht perfekt den Inhalt des Buches und gefällt mir wirklich sehr gut. Das Innere (Klappentext des Verlags): Die Erde in der Zukunft: Ausgerechnet am Valentinstag wurde die Menschheit von einer unbekannten, mächtigen Alien-Spezies angegriffen. Innerhalb kürzester Zeit wurden Länder zerstört und Städte dem Erdboden gleichgemacht. Und doch waren die Menschen nicht völlig wehrlos, denn der Angriff der Aliens stattete sie mit einer Macht aus, die sie bisher ins Reich der Magie verbannt hatten. Nun, fünfhundert Jahre später, tobt der Kampf um die Erde noch immer, und das Schicksal der gesamten Menschheit ruht auf den Schultern von acht ungleichen Helden. Dies ist ihre Geschichte… Meine Meinung: Dystopien habe ich schon immer gerne gelesen. Durch positive Erfahrungen in den letzten Monaten habe ich mich dem Bereich Science-Fiction etwas angenähert. Die Neunte Stadt“ verknüpft für mich beide Genres gekonnt miteinander. Im Gegensatz zu anderen Rezensenten finde ich den Anfang nicht zäh, im Gegenteil, das Lesen der sehr flüssig verfassten ersten Seiten hat mein Interesse für dieses Buch erst geweckt. Ich finde den Einstieg leicht und gut verständlich. J. Patrick Black schreibt so wortgewaltig, so phantasievoll, dass mich sein Roman sofort gefesselt hat. Was er sich ausdenkt, ist wirklich grandios. So bezeichnet beispielsweise der blumig-liebreizend klingende Name „Valentines“ die futuristischen, alles verschlingenden Monster, die die Erde seit vielen Jahren bedrohen. Ihnen entgegen stehen zahlreiche irdische Lebensformen. Diese wirken so trotz ihrer Absurdität aufgrund der so detailreichen Beschreibungen des Autors überaus plastisch und authentisch. Ständig schwirrten mir Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, Ritter, Flugmaschinen und Räume mit verborgener Technik im Kopf herum und brachten mich zum Nachdenken. Ich bin beim Lesen vollkommen in eine andere Welt abgetaucht, die mich gleichzeitig fasziniert und geängstigt hat. Bestes Popcorn-Kino in Buchform. Allerdings: 200 Seiten weniger und ein bisschen mehr Struktur hätten der Geschichte meiner Meinung nach auch nicht geschadet. Es gab ca. ab der Hälfte des Buches einige Längen im Text, die ich persönlich zum Verständnis der Handlung nicht gebraucht hätte. Zu viele Details und ellenlange Erläuterungen haben mich irgendwann etwas überfordert. Leider sind auch einige Fehler durch das Lektorat unentdeckt geblieben. Trotzdem ist „Die Neunte Stadt“ für einen Debütroman ein wirklich besonderes Buch, das sich sicher auch als Drehbuch für einen Hollywood-Blockbuster gut machen würde. Freue mich, auf diesen Autor gestoßen zu sein und bin gespannt darauf, was uns die Zukunft von seiner Seite noch bringt. Trotz meiner Kritikpunkte vergebe ich 5 von 5 Sternen. Hat das Buch einfach verdient.

    Mehr
  • Stadtgeschichten...

    Die Neunte Stadt
    LukeDanes

    LukeDanes

    25. July 2017 um 13:42

    Die Anwendung meiner Regel „Begeistere mich innerhalb von 10 Seiten, oder ich lege dich zur Seite!“ war hier recht schwierig anzuwenden. Die Story kommt nur langsam in Gang und Autor J. Patrick Black nimmt sich sehr viel Zeit die Protagonisten und das Umfeld vorzustellen. Auch war die Sicht der Geschichte aus sieben verschiedenen Augenpaaren ein wenig ungewohnt für mich. Black versteht es jedoch recht gut dieses Kuddelmuddel an Sichtweisen gut zu einem Strang zusammen zu fügen und die verschiedenen Interpretationen der Story nicht zu gleich erscheinen zu lassen. Diese Anwendung der Ich-Sicht bringt den großen Vorteil mit sich das der Autor nicht zu viel den erklärenden Zeigefinger heben muss, sondern das er mit einem „Hey, das habe ich (XYZ) so erlebt und gerade eben so durchmachen müssen!“ davonkommt. Dies ist dem Fluss der Story an sich zuträglicher als zu ausufernde „Erzähler“-Anteile aus der Sicht des allwissenden Lesers. Ich konnte mich während des Lesens nicht vom Eindruck lösen, das J. Patrick Black hier seine Vorliebe für „Die Tribute von Panem“ und „Star Wars“ ausleben musste. Auch hat seinen „Enders Spiel“ gelesen und verinnerlicht. So findet dann der dystopiegeschulte Leser eine Menge Dinge, welche ihm aus anderen Geschichte durchaus bekannt vorkommen dürften. Ein Umstand den man sicher bei vielen anderen Dystopien der Neuzeit berücksichtigen und teilweise übersehen sollte, denn das Genre an sich ist nicht wirklich dazu gedacht das Rad neu zu erfinden. Es kommt also bei zukünftigen werken eher auf die Mischung statt auf die Innovation an – zumindest sehe ich das subjektiv so. So lässt sich „Die neunte Stadt“ auch in keiner von uns Deutschen so geliebte Genreschublade pressen. Alles läuft zwischen Fantasy und Science-Fiction hin und her Schlittschuh und auch die Eingrenzung des „Für Leser im Alter von…“ lässt sich nicht wirklich bestimmen. Mal richtet sich der Stil eher an jugendliche Leser welche sich nach dem Ende von Panem eine neue Heimat wünschen, manchmal ist alles recht erwachsen geraten. Eine Sache ist für mich jedoch fix: Es ist eine Dystopie im wahrsten Sinne der Genrebeschreibung… Wikipedia dazu: „Eine Dystopie (zu griechisch dys- = schlecht und tópos = Platz, Stelle; englisch dystopia), auch Antiutopie genannt, ist ein Gegenbild zur positiven Utopie, der Eutopie, und ist in der Literaturwissenschaft eine fiktionale, in der Zukunft spielende Erzählung mit negativem Ausgang.   Sie entwirft ein zukunftspessimistisches Szenario von einer Gesellschaft, die sich zum Negativen entwickelt, und stellt somit einen Gegenentwurf zu Thomas Morus’ Utopia dar. Häufig wollen die Autoren dystopischer Geschichten mit Hilfe eines pessimistischen Zukunftsbildes auf bedenkliche Entwicklungen der Gegenwart aufmerksam machen und vor deren Folgen warnen.“ Quelle - https://de.wikipedia.org/wiki/Dystopie Wer sich nun also nicht mit einer Geschichte anfreunden kann, welche sich weder zu Fisch noch Fleisch bekennt, der sollte die Finger von diesem Buch lassen. Wer sich jedoch gerne von einer neuen Welt und deren Spielplätze sowie Protagonisten das Hirn aktivieren lassen möchte, der sollte sich die 792 Seiten des Buches zu Gemüte führen. Neue Ansätze sind vorhanden und es wird sicher interessant sein, zu beobachten wie die Geschichte weitergeht. Das „Die neunte Stadt“ eine Fortsetzung erleben wird ist für mich ein Fakt. Ich gehe einfach davon aus, dass dem so sein wird, denn die Story an sich gibt noch eine Menge an bisher nicht wirklich ausgearbeiteten Elementen her und irgendwo habe ich gelesen das dies der Auftakt für eine Trilogie sein soll. Dystopia in nicht neuem Gewand, aber generationenübergreifend lesbar!

    Mehr
  • Die Storyline und die Komplexität aller Aspekte verdienen tatsächlich den Ausdruck episch

    Die Neunte Stadt
    Mietze

    Mietze

    13. July 2017 um 07:39

    Der schlimmste Albtraum der Menschheit - ein Angriff einer außerirdischen Spezies, die die Erde in einen Kampf um Leben und Tod verwickelt. Dieser Albtraum ist nun schon seit 500 Jahren zur bitteren Realität geworden. Noch immer ist kein Ende in Sicht und der Kampf gegen die "Valentines" tobt unerbittlich an einer unvorstellbar breiten Front jenseits des Vorstellbaren. Doch nicht alle Menschen der Erde wissen überhaupt von der Schlacht der Jahrhunderte, noch von den Kräften die der erste Angriff der fremden Rasse in manchen Menschen der Erde ausgelöst hat. Wir begleiten verschiedene komplett unterschiedliche Helden dabei wie sie ihren Platz auf dem Schlachtfeld finden und sich ihre Schicksale untrennbar miteinander verweben. Auf in die Schlacht!Zunächst fiel es mir unheimlich schwer mich in der Geschichte zurecht zu finden.Wir begleiten im ersten Abschnitt des Buches vier sehr unterschiedliche Charaktere.Zwei davon gehören zu dem Teil der Bevölkerung der von der Schlacht wenig oder sogar gar nichts weiß und die beiden anderen sind auf ihre Weise bereits Teil der Kriegsmaschinerie. Es war sehr interessant diese gegensätzlichen Sichten zu verfolgen. Leider macht es die ersten 200 Seiten jedoch sehr zäh, da die Charaktere im Prinzip genauso unwissend sind wie der Leser selbst und man dadurch zunächst überhaupt keinen Überblick über die Situation hat in die man geworfen wird. Ich muss gestehen, hätte ich nicht den Klappentext gelesen wäre ich absolut ahnungslos gewesen worum es in dem Buch überhaupt geht und hätte wohl recht schnell das Handtuch geworfen.Allerdings war für mich dieser erste Abschnitt des Buches dennoch der Teil in dem ich gedanklich und mit meiner Vorstellungskraft noch am besten hinterher gekommen bin. Die Charaktere waren mir soweit sympathisch, auch wenn mich das Alter einiger doch ein wenig gewundert und zunächst auch ein wenig abgeschreckt hat.Im zweiten Abschnitt kommen dann nochmal sehr interessante Charaktere dazu, die Geschichte nimmt rasant Fahrt auf und die übrigen Charaktere entwickeln sich in eine spannende Richtung. Ich habe fasziniert verfolgt wie der Autor langsam aber sicher die vielen verschiedenen losen Handlungsstränge zusammengeführt hat und man die komplexe Struktur dahinter erkennen konnte.Komplex ist dabei ein gutes Stichwort. Die technische bzw. "magische" Seite hinter dem ganzen Krieg, die Aliens, die Technologie und wie sie entstanden ist, ihre Ausprägungen und Formen, die Waffen und Erklärungen - ich muss gestehen ich war mehr als einmal komplett überfordert damit.Vieles davon habe ich tatsächlich nur überflogen, weil ich es mir weder bildlich vorstellen konnte noch mich irgendwie damit identifizieren konnte. Gerade im Handlungsstrang einer Wissenschaftlerin mit diversen Fußnoten habe ich das so richtig gespürt. Die Wissenschaftlerin selbst war übrigens dennoch einer meiner liebsten Charaktere. Am interessantesten waren für mich in diesem Abschnitt die Arbeiten an einer bestimmten Art von Waffe und generell die Hintergrundinformationen zum Alienproblem und den Ausprägungen die der Kampf im Universum der Menschen erschaffen hat. Ich bewundere den Autor dafür, dass er mit seinem Debüt eine derart komplexe Welt mit Technologie und Wissenschaft erschaffen konnte - mir war das dennoch leider ein wenig zu abstrakt und nicht ganz meine Kragenweite.Der dritte Abschnitt beschäftigt sich schließlich mit dem Hauptkampf an der Front, der auf seine Art und Weise alle Charaktere gleichermaßen betrifft und die alle ihre Rolle dort einnehmen. Hier geht es nochmal richtig rund und es wird sehr spannend und actionreich, bevor es einen vorläufigen Showdown gibt dessen Ende ich selbstverständlich hier unerwähnt lasse.Generell kann ich über das Buch sagen, dass es sehr langsam startet. Ihr müsst Geduld und Durchhaltevermögen beweisen bevor es euch in seinen Bann ziehen kann. Die Charaktere die ihr kennenlernen werdet sind alle interessant und vielschichtig und die Komplexität der ganzen Storyline übertrifft alles - was für mich persönlich das Manko an der Geschichte war, weil sie einfach mein Vorstellungsvermögen an manchen Stellen gesprengt hat. Wer jedoch kein Problem mit komplizierter Technik und fremden und manchmal ein wenig zu spärlich erklärten Begriffen und Begebenheiten hat, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Ein zweiter Band ist übrigens in Planung, ich bin davon ausgegangen dass es sich um einen Einzelband handelt, ich bin noch unschlüssig ob ich die Reihe fortsetzen werde. Übrigens: ich konnte nur 7 Charaktere entdecken und nicht 8, wer Nummer 8 gefunden hat kann mich gerne mal aufklären.Die Storyline und die Komplexität aller Aspekte verdienen tatsächlich den Ausdruck episch. Ich ziehe meine Hut vor einem Autor der mit seinem Debüt eine solche Vielfalt an Innovation und Vorstellungsvermögen zeigt und es versteht so viele Handlungsstränge perfekt miteinander zu verbinden. Interessante und vielschichtige Charaktere bilden zusammen mit einem komplexen Gefüge aus neuartiger Technologie und beinahe magischen Kräften eine Welt die meine Vorstellungskraft und Fantasie tatsächlich sprengt. Der Einstieg in das Buch gestaltet sich schwierig, Durchhaltevermögen ist gefragt bevor sich eine Welt auftut, für die man allerdings gute Nerven und genug Fantasie benötigt. Für mich persönlich war es zu einem großen Teil zu abstrakt beschrieben, weswegen ich in meiner Wertung einfach Abstriche machen muss. Für andere könnte sich hier jedoch ein neuer Stern am SciFi-Universum auftun.*ReziexemplarZuerst erschienen auf: http://cat-buecher-welt.blogspot.de/2017/07/rezi-die-neunte-stadt-ninth-city.html

    Mehr
  • Aufregend und vielseitig!

    Die Neunte Stadt
    Sirene

    Sirene

    11. July 2017 um 17:22

    Der Debütroman von J. Patrick Black entführt den Leser in eine Zukunft, wo Aliens ständig angreifen, Menschen Kräfte gewinnen und bietet eine gewaltige Science Fiction Welt.Der Anfang des Romans ist zunächst nicht leicht. Es kommen nicht nur viele Informationen in Häppchenform, wir haben hier viele verschiedene Sichtweisen und es braucht seine Zeit bis es an Fahrt gewinnt. Doch es lohnt sich! Also bloß nicht aufhören zu lesen.Wir befinden uns 500 Jahre in der Zukunft - die Menschen kämpfen immer noch gegen die Aliens und der Kampf scheint nun an einen Wendepunkt zu gelangen.Im Vordergrund stehen mehrere Protagonisten (Torro, Naomi, Jax, Rae, Kez, Venn) aus deren Sichtweise wir das Geschehen verfolgen und sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Es ist einfach alles vertreten und zunächst war es nicht einfach gewesen, sich alle zu merken, aber ab dem Moment wo sich die ersten Verbindungen deutlich abzeichneten kam auch die Klarheit.Die weiblichen Charaktere haben mir hier besonders gut gefallen, sie sind nicht sehr klischeehaft und wirken authentisch, als auch sympathisch. Da gibt es Naomi von einem Wandervolk, Kiz, eine sehr intelligente Technikerin und dann noch Rae, eine perfekte Kämpferin. Ich spreche es daher an, weil viele weibliche Charaktere sich meiner Meinung nach in Science Fiction stark ähneln.Es passiert sehr viel in den knapp 800 Seiten und der Autor versteht es gut selbst die kleinen Dinge miteinander zu verknüpfen und man merkt schnell, dass er gerne beschreibt. Er beschreibt und erklärt einfach so ziemlich alles, wobei ich das begrüßt habe, es kam dadurch realistisch rüber.Die Sprache ist flüssig mit einem Hauch Humor und er zeichnet sehr interessante Bilder, sodass ich sofort ein Kopfkino hatte und einfach nicht aufhören konnte über das Buch nachzudenken. Die vielen verschiedenen Sichtweisen taten ihr restliches, sie konnten mich alle gut packen ich fieberte bis zum Ende mit jedem Einzelnen mit und jeder schaffte es sich irgendwie weiter zu entwickeln. Die Magie, besser gesagt, Thelemitie, bringt bei manchen Menschen eine Reihe besondere Fähigkeiten hervor, die man für den Kampf gegen die Aliens benötigt, denn die Aliens kämpfen ebenfalls damit. J. Patrick Black hat hier ein sehr interessantes System ausgebaut und eine sehr breite Welt geschaffen, daher hoffe ich, dass ein zweiter Band bald erscheint. Ebenfalls positiv fand ich, dass es keinen Cliffhanger gibt oder große ungelöste Dinge, daher war ich sehr zufrieden mit dem Ende.Mein Fazit fällt klar aus: episch mit einer handvoll aufregenden Charakteren! Lesen!

    Mehr