Der Vater, der vom Himmel fiel

von J. Paul Henderson 
4,1 Sterne bei60 Bewertungen
Der Vater, der vom Himmel fiel
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (45):
Jana_Kls avatar

sehr viel britischer Humor, aber die sehr herzergreifende Geschichte!

Kritisch (3):
thursdaynexts avatar

Zeitverschwendung. Schade drum. Lieber seinen Erstling lesen, der "irvingesque" daherkommt.

Alle 60 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Vater, der vom Himmel fiel"

Sieben Jahre haben die Bowman-Brüder Billy und Greg nicht miteinander gesprochen, als ihr Vater plötzlich stirbt und Greg, das einstige schwarze Schaf der Familie, zurückkommt. Was er vorfindet, ist ein bröckelndes Elternhaus, Onkel Frank, der mit 80 einen Banküberfall plant, und eine beunruhigende Erinnerung mit pinkfarbenen Haaren. Da braucht es – neben viel Phantasie – schon übersinnliche Hilfe, um den väterlichen Auftrag zu erfüllen: aus alldem wieder eine Familie zu machen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257069877
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:23.08.2017

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    Jana_Kls avatar
    Jana_Klvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: sehr viel britischer Humor, aber die sehr herzergreifende Geschichte!
    unerwartet gut!

    Nachdem Gregs Vater Lyle durch eine dumme Verwechslung stirbt, wird klar, dass es nicht allzu viele Menschen in seinem Leben gab, die Anteil daran nehmen. 
    Doch nach und nach erkennen immer mehr Menschen, welchen Wert Lyle in ihrem Leben gespielt hat. 
    Lyle erscheint seinem jüngsten Sohn Greg eines Abend in dessen alten Haus und beauftragt ihn für ihn einige Dinge in der Familie zu klären, bevor er sich endgültig von ihm verabschieden muss. Daraufhin begibt sich Greg in die Geheimnisse seiner Familie. 

    Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass mich das Cover nicht direkt angesprochen hat. Auch dauerte es etwas, bis ich mich in die Geschichte eingelesen habe. Die Schreibweise ist sehr geprägt vom britischen Humor. Doch nach und nach freundet man sich immer mehr mit der beschriebenen Familie an. 

    Eine sehr herzergreifende, wenn manchmal auch strange Geschichte von eine alten Mann und dessen Familie, die durch den Tod des Vaters zum ersten Mal lernt sich zu zeigen, wie viel sich sich eigentlich bedeuten.

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    leserattebremens avatar
    leserattebremenvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine tragikomische Familiengeschichte
    Ein tolles Buch

    Nach dem Tod ihres Vaters müssen Greg und Billy sich wieder zusammenraufen. Sieben Jahre haben sie nach einem Streit nicht miteinander gesprochen, doch nach der Beerdigung gilt es, das Erbe zu klären. Greg zieht zunächst in das Haus seines verstorbenen Vaters und soll auf dessen Wunsch die Familie wieder zusammenbringen. Gar nicht so leicht, bei all den Verrücktheiten, die hier ans Tageslicht kommen.
    „Der Vater, der vom Himmel fiel“ ist eine schöne, lustige und gleichzeitig traurige Geschichte über Familienzusammenhalt und Vergänglichkeit. J. Paul Henderson beschreibt eine Familie, die eher nebeneinander als miteinander lebt, der plötzliche Tod rüttelt sie jedoch auf. Nicht alle, aber doch einige, wie die Brüder Greg und Billy, beginnen sich Gedanken über das Leben zu machen und darüber, dass man manchmal einfach machen sollte, was einem Spaß macht und den Menschen, die man liebt, das auch besser rechtzeitig sagt. Denn das Leben kann schnell vorbei sein. All das klingt jetzt sehr weise und tragend, wird aber vom Autor auf äußerst kurzweilige Art und Weise beschrieben, mit viel Witz und Humor an den richtigen Stellen. Meine absolute Lieblingsfigur war der einen Banküberfall planende Onkel Frank, dessen größter Traum es ist, als Cowboy in Montana seinen Lebensabend zu verbringen. Greg versucht, ihm wenigstens einen Teil seines Traums zu erfüllen – möglichst ohne dafür kriminell zu werden.
    J. Paul Henderson hat mit „Der Vater, der vom Himmel fiel“ eine perfekte Mischung aus kurzweiliger Unterhaltung und höchst lesenswerter Literatur geschaffen, die auf leichte Art ein ernstes Thema aufbereitet – einfach großartig. Dies ist ein Buch, das definitiv in Erinnerung bleibt. 

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    C
    caterpillarvievor einem Jahr
    "It´s a long way to the top.."

    Es war eine tolle Geschichte. Der Schreibstil von Henderson ist wunderbar und lässt einen immer wieder schmunzeln (gerade bei Onkel Frank), aber er bringt einem auch zum nachdenken, eine gelungene Mischung wie ich finde. 
    Man begleitet in diesem Buch die verschiedensten Charaktere, alle aus den Lebzeiten von dem Vater Lyle Bowman und erfährt, was es mit ihnen auf sich hat. Im Vordergrund steht dabei natürlich die Familie Bowman, die alle zusammen unterschiedlicher nicht sein können, aber eine tolle Zusammensetzung ergeben! 
    Ein Buch was einen unterhält und an den richtigen Stellen tiefgründiger wird. Eine klare Leseempfehlung!

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    N
    Nela77vor einem Jahr
    Wunderbar britischer Humor

    Lyle Bowman stirbt aufgrund eines Missgeschickes. Bei der Beerdigung treffen die Familienmitglieder, die sich lange nicht mehr gesehen haben und keinen Kontakt mehr hatten, wieder aufeinander. Greg bekommt als letztes Vermächtnis den Auftrag, die Familie wieder zusammen zu bringen. 

    Mich hat dieses grandiose Buch bestens unterhalten. Schon der zugegebenermaßen tragische Beginn war einfach zum Brüllen komisch. Man verfolgt ungläubig und mit einem Kopfschütteln, wie Lyle unglücklich zu Tode kommt. Auch die Beerdigung ist unvergleichlich. Die Dialoge sprühen vor Wortwitz, die Personen sind skuril und hervorragend herausgearbeitet und gleichzeitig hat die Geschichte einen gewissen Tiefgang. Im weiteren Verlauf trifft man auf noch mehr Mitglieder dieser tollen und zugleich verrückten Familie, diese entwickeln sich weiter und setzen sich miteinander auseinander. 

    Ich bin mit Begeisterung in diese Familiengeschichte eingetaucht und kann sie absolut weiterempfehlen. 

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    evafls avatar
    evaflvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Buch!
    Sein Frontpendel schwang fröhlich hin und her wie ein Metronom.

    Die Brüder Billy und Greg haben sieben lange Jahre nicht miteinander gesprochen, doch nun ist ihr Vater Lyle gestorben und somit müssen sie wieder miteinander reden. Denn zur Beerdigung seines Vaters reist Greg aus den USA an – und sieht sich plötzlich mit Dingen konfrontiert, mit denen er so nicht gerechnet hatte. Denn auf einmal soll er Sachen in der Familie klären, damit sie wieder das ist, was sie sein soll: eine echte Familie.

    Das Buch und ich, wir hatten einen etwas holprigen Start. Denn zu Beginn war es nicht so angenehm zu lesen, wie es sich dann mit der Zeit entwickelte. Aber vielleicht musste es genau so sein, damit es so wird, wie es dann letztlich war – ein wirklich tolles Buch. Ein tiefgründiges Buch, mit einer tollen Botschaft.

    Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, es ist angenehm geschrieben, nicht zu locker-leicht, sondern mit genau der tollen Prise Anspruch, die gut gepasst hat. Von Fremdwörtern oder Fachbegriffen war nicht wirklich groß die Rede, es war also gut zu lesen. Auch keine zu langen oder zu kurzen Sätze, einfach schön zu lesen. Die hauchdünnen Seiten machen das Buch für mich in gewisser Weise zu einem besonderen Buch, ich habe es so empfunden, dass es sehr wertvoll wirkt. Das ist aber vielleicht dann einfach Geschmackssache.

    Die Geschichte beginnt „normal“ und entwickelt sich dann sehr amüsant und durchaus auch emotional. So ist von der „Erfolgsverzögerung“ die Rede, die manch einer aber auch einfach als „Versagen“ betiteln würde. Der Witz ist manchmal so interessant im Satz enthalten, dass er vielleicht auch ein wenig versteckt wirkt, das ganze dann aber so spannend und amüsant macht. Auch die weitere Entwicklung, wie Greg sich dann hier um die Familie kümmern soll bzw. verschiedene Dinge herausfinden soll – ich musste hier sehr viel schmunzeln, wenngleich die Geschichte auch emotional ist. Generell war es eine schöne Mischung aus gut unterhalten werden, aus amüsanten und kuriosen Momenten sowie schönen, tiefergehenden Botschaften.

    Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen, es hat mir unheimlich gut gefallen, es war wirklich schade, dass ich es dann aus der Hand legen musste, weil es zu Ende war. Ich hätte hier gerne noch weiter gelesen – aber natürlich ist irgendwann eine Geschichte auch mal zu Ende. Diese verdient 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung. 

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    thursdaynexts avatar
    thursdaynextvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zeitverschwendung. Schade drum. Lieber seinen Erstling lesen, der "irvingesque" daherkommt.
    Sprachlich und inhaltlich enttäuschend

    Der letzte Bus nach Coffeeville“ war eine herrlich witzige und tiefsinnige Tour de Force des Autors J. P. Henderson. Nun ist es immer ungünstig mit einer hohen Erwartungshaltung an ein Buch heranzugehen.

    Vermeidbar ist es nicht.

    Erhofft hatte ich mir wieder Wortwitz, Tiefsinn, Unterhaltung, Denkanregung  und Lesevergnügen.

    Fehlanzeige. „Der Vater der vom Himmel fiel“ - im Original „The Last of the Bowmans“ - der Titel macht, wenn man sich am Inhalt orientiert, sowohl in der Übersetzung, als auch original wenig Sinn - folgt damit jedoch immerhin konsequent Inhalt und Stil.

    Hingeschlonzte, ziemlich flache, dafür höchst skurrile Charaktere – Skurrilität schätze ich sehr, sinnfrei darf sie dennoch nicht daherkommen - mäandern durch eine unlogische und langweilige Handlung. Sprachlich hält das Buch leider auch nicht mit dem Niveau des Vorgängers mit. Sicher, ein paar billige Lacher sind drin, doch der Plot an sich ist schlicht uninteressant. An der Übersetzerin kann es nicht liegen, sie ist diesselbe wie beim großartigen Coffeeville Bus.

    Meine Vermutung: Das Teil lag noch in der Schublade, „Der letzte Bus nach Coffeeville“ war erfolgreich, dann hauen wir doch noch raus was wir haben. Damit hat Diogenes dem Autor und seinen Lesern keinen Gefallen getan.

    Schade drum.

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    uli123s avatar
    uli123vor einem Jahr
    Eine wunderbare Geschichte über eine skurrile Familie

    Vielleicht hat sich der eine oder andere Leser das schon einmal vorgestellt – nach seinem Tod noch einmal zu den Seinen zurückzukehren und ihnen das zu sagen, was man zu Lebzeiten nie gewagt hat, sowie noch gewisse familiäre Angelegenheiten zu ordnen, wozu man nicht mehr gekommen ist. Der alte Engländer Lyle jedenfalls verstirbt und erhält eine Gnadenfrist von 20 Tagen, während derer ihn nur sein Sohn Greg sehen und sprechen kann. Greg, einst Rebell und schwarzes Schaf der Familie, soll für seinen Vater herausfinden, was dessen Bruder Frank und seinen eigenen Bruder Billy umtreibt. Bei dieser Gelegenheit deckt er ein auch ihn betreffendes Familiengeheimnis auf.

    Trotz des ja eigentlich traurigen Anfangs der Geschichte, der sich um das Versterben von Lyle und seine Beerdigung dreht, und auch der späteren Thematik vom Tod liest sie sich recht amüsant. Das ist dem Umstand geschuldet, dass die Personen auf recht unkonventionelle Weise ums Leben kommen (Lyle verwechselt eine Terpentin- mit einer Medikamentenlösung und wird – vermeintlich betrunken – vom Bus überfahren; Onkel Frank amüsiert sich über eine Radiosendung und erstickt an einem Fisherman’s Friend). Außerdem sind die Romanfiguren allesamt recht skurril und durchgeknallt mit speziellen Marotten. Vorbildhaft ist, wie familiäre Zwistigkeiten aus der Welt geschafft werden und alle wieder zu einer Familie werden, in der auch einmal über Gefühle für die anderen gesprochen wird.

    Wenn es also im vorderen Klappentext heißt, das Buch gehöre zu denen, die man mit einem Lächeln im Gesicht liest, kann ich dem nur beipflichten.

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    S
    striesenervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Humorvolle Familiengeschichte
    Humorvolle Familiengeschichte


    Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters treffen sich die entfremdeten Brüder Billy und Greg anlässlich seiner Beerdigung wieder. Greg, der seit Jahren in den USA lebt, bleibt für einige Zeit in seiner alten Heimat um sein Elternhaus zu renovieren und anschließend zu verkaufen. Genügend Zeit, um mit etwas übersinnlicher Hilfe seines Vaters die Beziehung zu seinem Bruder wieder zu kitten.


    J. Paul Hendersons Buch ist voll von skurrilen Figuren und erzählt eine ungewöhnliche Geschichte. Der Roman hat seine Stärken in den humorvollen und doch lakonischen Schilderungen der Ereignisse. Er beschreibt die Eigenarten seiner Figuren, ohne sich über sie lustig zu machen. Wer ich auf die Idee mit dem nochmal aus dem Jenseits zurückkehrenden Vater einlässt, wird mit einem kurzweiligen Lesevergnügen belohnt, das einen immer wieder schmunzeln lässt.
            

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    Fortis avatar
    Fortivor einem Jahr
    Britisch-schrullige Familiengeschichte

    J. Paul Henderson hat einen ungewöhnlichen, unaufgeregten, liebenswerten Familienroman geschrieben. Ungewohnt für das Genre ist das Hauptaugenmerk auf die Männer der Familie - die Hauptprotagonisten sind allesamt männlich: die Brüder Greg und Billy, ihr Vater Lyl und dessen Bruder Frank. Frauen spielen hier nur eine Nebenrolle. Das ist ungewohnt, aber auch gut und nie klischeehaft männlich.
    Das Personal des Romans ist ausnahmslos britisch-schrullig - zu einem großen Teil auch liebenswert und sympathisch. Die kleinen und großen Macken, die gekonnt charakterisiert werden und wobei Henderson genau den richtigen Ton trifft - die Menschen also weder verletzend noch übertrieben beschreibt - sind für mich ein wichtiger Aspekt, der das Buch lesenswert macht.

    Nach und nach werden zahlreiche Familiengeheimnisse aufgedeckt - manche eher witzig, manche etwas tragisch. Obwohl das Buch auch traurige Themen behandelt, hält der Autor doch eine Leichtigkeit aufrecht, die den Leser nicht schwermütig werden lässt.

    Dabei wird immer stärker die Bedeutung von Familie auch außerhalb der Kernfamilie (Vater, Mutter, Kinder) deutlich gemacht.

    Ein schönes britisches Buch - eine lesenswerte Familiengeschichte ohne unnötiges Beiwerk.

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    G
    Gralvor einem Jahr
    VATER WIRD ES NOCH RICHTEN

    Ausgerechnet als er sich seine Lieblingssüßigkeit kaufen
    möchte, wird er beim Überqueren der Straße von einem
    Bus überfahren. Und dieser Tod bringt die zerrüttete
    Familie langsam wieder zusammen. Greg kommt extra
    aus den USA zur Beerdigung seines Vaters. Onkel Frank
    ist ein schrulliger und verschrobener Kerl und doch
    irgendwie drollig und in Ordnung. Gregs Vater
    erscheint Greg als Geist und gibt ihm Tipps und Hinweise,
    damit Gregs Verhältnis zur Familie wieder besser werden
    kann.

    Eine wirklich urkomische Geschichte, die in einer
    humorvollen, spritzigen Art und Weise flüssig erzählt
    wird. Die Figuren sind so schrullig wie ihre Geschichte.
    Und doch schließt man die Figuren so nach und nach in
    sein Herz. Auf jeden Fall eine Herzensangelegenheit,
    die man nicht so schnell vergessen wird.

    Für alle Freunde von tragischer bis heiterer Komik genau
    das richtige Lesefutter für besinnliche Lesestunden.

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