J. Paul Henderson Der Vater, der vom Himmel fiel

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Inhaltsangabe zu „Der Vater, der vom Himmel fiel“ von J. Paul Henderson

Sieben Jahre haben die Bowman-Brüder Billy und Greg nicht miteinander gesprochen, als ihr Vater plötzlich stirbt und Greg, das einstige schwarze Schaf der Familie, zurückkommt. Was er vorfindet, ist ein bröckelndes Elternhaus, Onkel Frank, der mit 80 einen Banküberfall plant, und eine beunruhigende Erinnerung mit pinkfarbenen Haaren. Da braucht es – neben viel Phantasie – schon übersinnliche Hilfe, um den väterlichen Auftrag zu erfüllen: aus alldem wieder eine Familie zu machen.

Etwas bemüht, manchmal zum Brüllen komich!

— SATZZEICHEN

Ein wunderbares Buch!

— evafl

Hat mir gut gefallen, ich musste immer wieder grinsen. Schön skurril

— grule

Zeitverschwendung. Schade drum. Lieber seinen Erstling lesen, der "irvingesque" daherkommt.

— thursdaynext

Humorvolle Familiengeschichte

— striesener

Ganz unterhaltsam ...

— 19angelika63

Tragisch-komische Familiengeschichte! Herrlich zum Lesen!

— Mira20

Britischer und schwarzer Humor bis hin zu brüllender Komik

— Hennie

Lyle Bowmann's Geist hilft bei der Klärung der Familiengeheimnisse. Ein wahrlicher Lesegenuss.

— oztrail

Ein "Glücksgriff" in Buchform: Witzig, geistreich, einfach.nur.zum.Brüllen.komisch - und so wahr ;) 5 Sterne reichen hier nicht aus ;))

— SigiLovesBooks

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  • "It´s a long way to the top.."

    Der Vater, der vom Himmel fiel

    caterpillarvie

    02. December 2017 um 09:42

    Es war eine tolle Geschichte. Der Schreibstil von Henderson ist wunderbar und lässt einen immer wieder schmunzeln (gerade bei Onkel Frank), aber er bringt einem auch zum nachdenken, eine gelungene Mischung wie ich finde. Man begleitet in diesem Buch die verschiedensten Charaktere, alle aus den Lebzeiten von dem Vater Lyle Bowman und erfährt, was es mit ihnen auf sich hat. Im Vordergrund steht dabei natürlich die Familie Bowman, die alle zusammen unterschiedlicher nicht sein können, aber eine tolle Zusammensetzung ergeben! Ein Buch was einen unterhält und an den richtigen Stellen tiefgründiger wird. Eine klare Leseempfehlung!

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  • Wunderbar britischer Humor

    Der Vater, der vom Himmel fiel

    Nela77

    09. November 2017 um 15:07

    Lyle Bowman stirbt aufgrund eines Missgeschickes. Bei der Beerdigung treffen die Familienmitglieder, die sich lange nicht mehr gesehen haben und keinen Kontakt mehr hatten, wieder aufeinander. Greg bekommt als letztes Vermächtnis den Auftrag, die Familie wieder zusammen zu bringen. Mich hat dieses grandiose Buch bestens unterhalten. Schon der zugegebenermaßen tragische Beginn war einfach zum Brüllen komisch. Man verfolgt ungläubig und mit einem Kopfschütteln, wie Lyle unglücklich zu Tode kommt. Auch die Beerdigung ist unvergleichlich. Die Dialoge sprühen vor Wortwitz, die Personen sind skuril und hervorragend herausgearbeitet und gleichzeitig hat die Geschichte einen gewissen Tiefgang. Im weiteren Verlauf trifft man auf noch mehr Mitglieder dieser tollen und zugleich verrückten Familie, diese entwickeln sich weiter und setzen sich miteinander auseinander. Ich bin mit Begeisterung in diese Familiengeschichte eingetaucht und kann sie absolut weiterempfehlen. 

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  • Sein Frontpendel schwang fröhlich hin und her wie ein Metronom.

    Der Vater, der vom Himmel fiel

    evafl

    03. November 2017 um 08:31

    Die Brüder Billy und Greg haben sieben lange Jahre nicht miteinander gesprochen, doch nun ist ihr Vater Lyle gestorben und somit müssen sie wieder miteinander reden. Denn zur Beerdigung seines Vaters reist Greg aus den USA an – und sieht sich plötzlich mit Dingen konfrontiert, mit denen er so nicht gerechnet hatte. Denn auf einmal soll er Sachen in der Familie klären, damit sie wieder das ist, was sie sein soll: eine echte Familie. Das Buch und ich, wir hatten einen etwas holprigen Start. Denn zu Beginn war es nicht so angenehm zu lesen, wie es sich dann mit der Zeit entwickelte. Aber vielleicht musste es genau so sein, damit es so wird, wie es dann letztlich war – ein wirklich tolles Buch. Ein tiefgründiges Buch, mit einer tollen Botschaft. Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, es ist angenehm geschrieben, nicht zu locker-leicht, sondern mit genau der tollen Prise Anspruch, die gut gepasst hat. Von Fremdwörtern oder Fachbegriffen war nicht wirklich groß die Rede, es war also gut zu lesen. Auch keine zu langen oder zu kurzen Sätze, einfach schön zu lesen. Die hauchdünnen Seiten machen das Buch für mich in gewisser Weise zu einem besonderen Buch, ich habe es so empfunden, dass es sehr wertvoll wirkt. Das ist aber vielleicht dann einfach Geschmackssache. Die Geschichte beginnt „normal“ und entwickelt sich dann sehr amüsant und durchaus auch emotional. So ist von der „Erfolgsverzögerung“ die Rede, die manch einer aber auch einfach als „Versagen“ betiteln würde. Der Witz ist manchmal so interessant im Satz enthalten, dass er vielleicht auch ein wenig versteckt wirkt, das ganze dann aber so spannend und amüsant macht. Auch die weitere Entwicklung, wie Greg sich dann hier um die Familie kümmern soll bzw. verschiedene Dinge herausfinden soll – ich musste hier sehr viel schmunzeln, wenngleich die Geschichte auch emotional ist. Generell war es eine schöne Mischung aus gut unterhalten werden, aus amüsanten und kuriosen Momenten sowie schönen, tiefergehenden Botschaften. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen, es hat mir unheimlich gut gefallen, es war wirklich schade, dass ich es dann aus der Hand legen musste, weil es zu Ende war. Ich hätte hier gerne noch weiter gelesen – aber natürlich ist irgendwann eine Geschichte auch mal zu Ende. Diese verdient 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung. 

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  • Sprachlich und inhaltlich enttäuschend

    Der Vater, der vom Himmel fiel

    thursdaynext

    20. October 2017 um 15:36

    „Der letzte Bus nach Coffeeville“ war eine herrlich witzige und tiefsinnige Tour de Force des Autors J. P. Henderson. Nun ist es immer ungünstig mit einer hohen Erwartungshaltung an ein Buch heranzugehen.Vermeidbar ist es nicht.Erhofft hatte ich mir wieder Wortwitz, Tiefsinn, Unterhaltung, Denkanregung  und Lesevergnügen.Fehlanzeige. „Der Vater der vom Himmel fiel“ - im Original „The Last of the Bowmans“ - der Titel macht, wenn man sich am Inhalt orientiert, sowohl in der Übersetzung, als auch original wenig Sinn - folgt damit jedoch immerhin konsequent Inhalt und Stil.Hingeschlonzte, ziemlich flache, dafür höchst skurrile Charaktere – Skurrilität schätze ich sehr, sinnfrei darf sie dennoch nicht daherkommen - mäandern durch eine unlogische und langweilige Handlung. Sprachlich hält das Buch leider auch nicht mit dem Niveau des Vorgängers mit. Sicher, ein paar billige Lacher sind drin, doch der Plot an sich ist schlicht uninteressant. An der Übersetzerin kann es nicht liegen, sie ist diesselbe wie beim großartigen Coffeeville Bus.Meine Vermutung: Das Teil lag noch in der Schublade, „Der letzte Bus nach Coffeeville“ war erfolgreich, dann hauen wir doch noch raus was wir haben. Damit hat Diogenes dem Autor und seinen Lesern keinen Gefallen getan.Schade drum.

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  • Eine wunderbare Geschichte über eine skurrile Familie

    Der Vater, der vom Himmel fiel

    uli123

    05. October 2017 um 17:00

    Vielleicht hat sich der eine oder andere Leser das schon einmal vorgestellt – nach seinem Tod noch einmal zu den Seinen zurückzukehren und ihnen das zu sagen, was man zu Lebzeiten nie gewagt hat, sowie noch gewisse familiäre Angelegenheiten zu ordnen, wozu man nicht mehr gekommen ist. Der alte Engländer Lyle jedenfalls verstirbt und erhält eine Gnadenfrist von 20 Tagen, während derer ihn nur sein Sohn Greg sehen und sprechen kann. Greg, einst Rebell und schwarzes Schaf der Familie, soll für seinen Vater herausfinden, was dessen Bruder Frank und seinen eigenen Bruder Billy umtreibt. Bei dieser Gelegenheit deckt er ein auch ihn betreffendes Familiengeheimnis auf. Trotz des ja eigentlich traurigen Anfangs der Geschichte, der sich um das Versterben von Lyle und seine Beerdigung dreht, und auch der späteren Thematik vom Tod liest sie sich recht amüsant. Das ist dem Umstand geschuldet, dass die Personen auf recht unkonventionelle Weise ums Leben kommen (Lyle verwechselt eine Terpentin- mit einer Medikamentenlösung und wird – vermeintlich betrunken – vom Bus überfahren; Onkel Frank amüsiert sich über eine Radiosendung und erstickt an einem Fisherman’s Friend). Außerdem sind die Romanfiguren allesamt recht skurril und durchgeknallt mit speziellen Marotten. Vorbildhaft ist, wie familiäre Zwistigkeiten aus der Welt geschafft werden und alle wieder zu einer Familie werden, in der auch einmal über Gefühle für die anderen gesprochen wird. Wenn es also im vorderen Klappentext heißt, das Buch gehöre zu denen, die man mit einem Lächeln im Gesicht liest, kann ich dem nur beipflichten.

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  • Humorvolle Familiengeschichte

    Der Vater, der vom Himmel fiel

    striesener

    03. October 2017 um 11:55

    Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters treffen sich die entfremdeten Brüder Billy und Greg anlässlich seiner Beerdigung wieder. Greg, der seit Jahren in den USA lebt, bleibt für einige Zeit in seiner alten Heimat um sein Elternhaus zu renovieren und anschließend zu verkaufen. Genügend Zeit, um mit etwas übersinnlicher Hilfe seines Vaters die Beziehung zu seinem Bruder wieder zu kitten.J. Paul Hendersons Buch ist voll von skurrilen Figuren und erzählt eine ungewöhnliche Geschichte. Der Roman hat seine Stärken in den humorvollen und doch lakonischen Schilderungen der Ereignisse. Er beschreibt die Eigenarten seiner Figuren, ohne sich über sie lustig zu machen. Wer ich auf die Idee mit dem nochmal aus dem Jenseits zurückkehrenden Vater einlässt, wird mit einem kurzweiligen Lesevergnügen belohnt, das einen immer wieder schmunzeln lässt.        

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  • Britisch-schrullige Familiengeschichte

    Der Vater, der vom Himmel fiel

    Forti

    25. September 2017 um 09:21

    J. Paul Henderson hat einen ungewöhnlichen, unaufgeregten, liebenswerten Familienroman geschrieben. Ungewohnt für das Genre ist das Hauptaugenmerk auf die Männer der Familie - die Hauptprotagonisten sind allesamt männlich: die Brüder Greg und Billy, ihr Vater Lyl und dessen Bruder Frank. Frauen spielen hier nur eine Nebenrolle. Das ist ungewohnt, aber auch gut und nie klischeehaft männlich.Das Personal des Romans ist ausnahmslos britisch-schrullig - zu einem großen Teil auch liebenswert und sympathisch. Die kleinen und großen Macken, die gekonnt charakterisiert werden und wobei Henderson genau den richtigen Ton trifft - die Menschen also weder verletzend noch übertrieben beschreibt - sind für mich ein wichtiger Aspekt, der das Buch lesenswert macht.Nach und nach werden zahlreiche Familiengeheimnisse aufgedeckt - manche eher witzig, manche etwas tragisch. Obwohl das Buch auch traurige Themen behandelt, hält der Autor doch eine Leichtigkeit aufrecht, die den Leser nicht schwermütig werden lässt.Dabei wird immer stärker die Bedeutung von Familie auch außerhalb der Kernfamilie (Vater, Mutter, Kinder) deutlich gemacht.Ein schönes britisches Buch - eine lesenswerte Familiengeschichte ohne unnötiges Beiwerk.

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  • VATER WIRD ES NOCH RICHTEN

    Der Vater, der vom Himmel fiel

    Gral

    23. September 2017 um 13:28

    Ausgerechnet als er sich seine Lieblingssüßigkeit kaufenmöchte, wird er beim Überqueren der Straße von einemBus überfahren. Und dieser Tod bringt die zerrütteteFamilie langsam wieder zusammen. Greg kommt extraaus den USA zur Beerdigung seines Vaters. Onkel Frankist ein schrulliger und verschrobener Kerl und dochirgendwie drollig und in Ordnung. Gregs Vatererscheint Greg als Geist und gibt ihm Tipps und Hinweise,damit Gregs Verhältnis zur Familie wieder besser werdenkann.Eine wirklich urkomische Geschichte, die in einerhumorvollen, spritzigen Art und Weise flüssig erzähltwird. Die Figuren sind so schrullig wie ihre Geschichte.Und doch schließt man die Figuren so nach und nach insein Herz. Auf jeden Fall eine Herzensangelegenheit,die man nicht so schnell vergessen wird.Für alle Freunde von tragischer bis heiterer Komik genaudas richtige Lesefutter für besinnliche Lesestunden.

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  • Die schräge Familie Bowman

    Der Vater, der vom Himmel fiel

    Hennie

    21. September 2017 um 22:03

    „Der Vater, der vom Himmel fiel“ ist ein Titel, der mir für dieses Buch nicht eingefallen wäre. Ich finde ihn unpassend. Der Originaltitel führt im Deutschen aber auch in die Irre: „The Last of the Bowmans“.Mir machte die Geschichte um die Familie Bowman sehr viel Freude. Das eine um das andere Mal konnte ich mich eines Schmunzelns nicht erwehren. Ab und zu war es auch ein lauter Lacher, denn eine Pointe jagte die nächste. So viele schräge Typen auf einen Haufen hat man wirklich selten. Da ist zunächst der 83jährige, noch recht muntere, Süßigkeiten liebende Lyle Bowman, der durch eine unglückselige Verwechslung unter einen Bus und damit zu Tode kam. Auf den Einfall ihn als Geist nochmals zurückkehren zu lassen in sein Wohnhaus, muss man erst einmal kommen. Er erscheint seinem jüngeren Sohn Greg, ausgerechnet dem schwarzen Schaf in der Familie. Lyle bittet ihn, in einer relativ kurzen Frist, die ungelösten Dinge in der Familie positiv zu klären. Damit wird Greg zum ersten Mal in seinem Leben in eine Verantwortung genommen, die nicht nur ihn selbst betrifft. Er ist nämlich ein richtiger Lufthut. Nun wird er „gezwungen“ genauer hinzusehen, was mit seinem Bruder Billy und seinem Onkel Frank nicht stimmt. Beide verhalten sich mehr als seltsam. Greg verbleibt nur eine kurze Frist, um hinter deren Probleme zu kommen. Der nochmalige irdische Aufenthalt seines Vaters ist von sehr kurzer Dauer. Die Zeit läuft unerbittlich...Wie Henderson die Geschiche vorantreibt, welche Einfälle er verarbeitet, das muss man gelesen haben. Bis in die Nebenhandlungen hat er die witzigsten, skurillsten Figuren geschaffen. Ich nenne nur die Großeltern Bowman (schräger geht es nicht mehr) und natürlich die Nachbarin Mrs. Turton.Einen Satz möchte ich herausgreifen, um zu zeigen, wie Henderson mit Worten umzugehen weiß. Auf Seite 210 sagt der Vater Lyle zu seinem Sohn Greg:„Ich bin tot und habe eine Deadline einzuhalten.“Absolut urkomisch, dass sich der ältere Bruder Billy Bowman ausgerechnet in die Tochter eines Podologen verliebte und sie heiratete. Warum? Einfach lesen!„Der Vater, der vom Himmel fiel“ ist für mich feinster britischer und schwarzer Humor bis hin zu brüllender Komik. In einem wirklich gekonnt lässigen Schreibstil gelingen dem Autoren J. Paul Henderson auch die bittersten, ernsten Momente des Lebens leichter erscheinen zu lassen. Sein Humor blieb mir nicht im Hals stecken. Nein, er befreite.Ich empfehle dieses Buch und bewerte es mit fünf von fünf Sternen.

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  • Die letzten Bowmans

    Der Vater, der vom Himmel fiel

    SigiLovesBooks

    21. September 2017 um 19:48

    Lyle Bowman mag Süßigkeiten und möchte sich einen Schokoriegel im nahen Laden kaufen; doch durch eine folgenschwere Verwechslung eines Trinkgefäßes sollte es nicht mehr dazu kommen...Auf der Beerdigung des Vaters wartet Bill auf seinen Bruder Greg, der in den USA lebt, wo er an einer Uni Geschichte lehrt und bereits früher alles besser wusste, weshalb die Brüder über 7 Jahre lang zerstritten waren und nicht miteinander sprachen.Fast hätte Greg die Hochzeit von Billy torpediert, was ihm Jean, seine Schwägerin, bis heute nicht verziehen hat. Katy, die 7jährige tanzwütige Tochter der beiden, fragt sich, weshalb sie ihren Onkel Greg nicht besonders gut kennt..Greg zieht nach zwei Tagen bei Billy in das gemeinsame Elternhaus, in dem Lyle viele Jahre nach dem Tod der Mutter alleine lebte und will sich an die Reparaturen begeben, die vor dem Verkauf des Hauses erforderlich sind. Mit Hilfe von Gregs Whiskey und einer Flasche Rotwein nähern sich die Brüder vorsichtig an und eines Abends hört Greg eine wohlbekannte Stimme, mit der er wöchentlich telefonierte: Seinen Vater! Lyle hat im Jenseits ausgehandelt, dass er 20 Tage "Heimaturlaub" bekommt, um die familiären Angelegenheiten zu regeln, zu denen er im Leben nicht mehr kam: Nur Greg, der jüngste Sohn kann ihn sehen und mit ihm reden: Lyle instruiert nun seinen Sohn, die Familie zu retten und Zerwürfnisse aus der Welt zu schaffen..."Es gibt Bücher, die liest man mit einem Lächeln im Gesicht. DIESES ist definitiv so eines" (Auszug Klappentext)Dem kann ich mich nur anschließen, habe ich schon lange kein solch' witziges, kurioses, sprachlich geniales und pointiertes Buch mehr gelesen! Der Stil des Autors, in die  er diese herzzerreißende Geschichte und famose Buchidee fasst, ist urkomisch, stellenweise slapstickhaft und von einer unglaublichen Situationskomik und Virtualität, dass es einen als Leser vor Lachen fast aus den Puschen haut! (Ähnlichkeit mit neurotischen Familienangehörigen à la Woody Allan-Filme sind rein zufällig; nur noch besser ;) )Die facettenreichen Figuren wie Greg, Billy und Jean, Katy, Mrs. Turner, die 'christliche' Nachbarin, Syd, der beste Freund Lyles sowie besonders Onkel Fred, der eine Vorliebe für den Wilden Westen hat, sind mit feinem Humor und köstlich ironischem Unterton gezeichnet. Zudem wirken die Neurosen der Hauptprotagonisten wie 'voll aus dem Leben gegriffen' und machen sie umso sympathischer; mit Ausnahme von Jean vielleicht..Fazit:Eine Romanidee, die wohl kaum noch gelungener hätte umgesetzt werden können, an Humor und der Köstlichkeit ungeahnter Lesefreuden ist er kaum zu überbieten! Die ironische und virtuose Sprachfreudigkeit des Autors hat mich wirklich umgehauen und ich danke ihm für Lesestunden, die an Humor wie auch Tiefgang kaum zu übertreffen sind und dem Leser verdeutlichen, dass er womöglich nicht alleine damit ist, "verhaltensoriginelle Verwandte" in der Familie zu haben, die dennoch liebenswert sind ;)Ein literarisch und stilistisch "vom Feinsten" gelungener Roman und eine unvermutete "Wiederkehr aus dem Jenseits" - allerdings mit Deadline von20 Tagen ;) - mit der Erkenntnis, dass es sich lohnt und das Leben einer jeden Familie bereichert, offen und ehrlich miteinander umzugehen und das am besten noch zu Lebzeiten!Von mir für diesen literarischen Glücksgriff 5 Sterne (die hier locker verdoppelt werden könnten ;) und ein thank you, Mr. Henderson - I hope to hear from you soon! sowie an den Diogenes-Verlag für die Veröffentlichung dieses wundervollen Romans!

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  • Very british - Kurzurlaub vom Tod.

    Der Vater, der vom Himmel fiel

    oztrail

    21. September 2017 um 13:50

              Das Cover ist typisch Diogenes Verlag, also mit Verlagswiedererkennung. Die Inhaltsangabe und der Buchtitel lassen einen den Roman in die Hand nehmen und Neugier erwecken. Obwohl im Klappentext ein Fehler vorhanden ist. Frank ist nicht der Sohn von Lyle Bowmann.Zum Inhalt:Lyle Bowman trinkt statt seines Antibiotikums, wegen seines nächsten Zahnarztbesuches-, das Glas mit Terpentin leer. Er war danach wie auf Speed, als er sein Lieblingsnaschwerk, den Double Decker holen will. Beim Überqueren der Straße wird er von einem Bus angefahren und stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus. Sein letzten Worte: Double Decker. Ein junge Mann antwortet, nein kein Double Decker es war ein normaler Bus. Lyles Beerdigung ist schon eine sehr skurrile Angelegenheit. Der Reverend weiß nicht was er noch alles sagen soll und Lyles Enkelin tanzt und singt in der Kirche einen Britney Spears Song. Wahrlich ein kurioses Begräbnis. Dann taucht auch endlich Lyles ältester Sohn Greg auf. Greg ist nach sieben Jahren, das erste Mal wieder in der Heimat. Nach einem Streit mit Billy seinem Bruder.Es beginnt eine Geschichte  mit einer Aussöhnung zwischen den beiden Brüdern. Die Enthüllung vieler Geheimnisse die durch Lyle an seinen ältesten Sohn Greg weitergegeben werden. Lyle hat vom Himmel Heimaturlaub erhalten. Für 20 Tage. Ist aber nur für Greg sichtbar. Die Familiengeschichte wird aufgerollt, von den verstorbenen Großeltern bis hin zur Gegenwart. Billys Fußpsychose und Greg Angst vor einer festen Bindung. Und natürlich Onkel Franks Cowboywelt.Mein Fazit:Dem Autor J. Paul Henderson ist hier eine Geschichte gelungen, die einen doch einigen Lachfalten mehr ins Gesicht  treibt. Ich musste oft an die Geschichten von Monty Python denken. Ein sehr unterhaltsamer aber auch zum Nachdenken anregender Roman. Eine Familie entdeckt Geheimnisse und versucht vorhandene Probleme zu lösen.Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Keine Sätze die nur zu Füllung der Seiten dienen. Was mittlerweile ja schon selten vorkommt.Für mich ist der Roman ein sehr gelungenes Werk. Ich kann hier eine klare Leseempfehlung aussprechen und vergebe hier die volle Punktzahl.       

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  • Himmlisch!

    Der Vater, der vom Himmel fiel

    ferruccio

    20. September 2017 um 21:00

    Das ist eine Familie! Schwierige Charaktere, entsprechend kauziges Verhalten, unherzliches Miteinander. Vor dem inneren Auge des Lesers läuft eine tragikomische Geschichte ab, in der die Beteiligten natürlich am wenigsten zu lachen haben. Für die ist alles bitterernst. Die Handlung setzt bei der Beerdigung des Vaters ein. Die Familienangehörigen werden uns ohne Umschweife mittels Situationskomik und herrlich deplatzierten Bemerkungen vorgestellt. Stetige Schmunzelmomente sind garantiert, denn hier nimmt keiner ein Blatt vor den Mund. Wie soll es da ausgerechnet Greg, dem schwarzen Schaf der Familie, gelingen, aus diesen Streithähnen wieder eine richtige Familie zu machen? Glück im Unglück – sein Vater lässt ihn dabei nicht im Stich, obwohl sich sein „Erscheinen“ anfangs nicht gerade als große Hilfe erweist. Wie fast in jeder Familie tun sich auch bei den Bowmans Abgründe auf, die ihresgleichen suchen. Geheimnisse kommen ans Licht, die vielleicht besser im Dunkel geblieben wären. Doch da müssen die Bowmans jetzt durch, dafür wird Greg schon sorgen; zum Vergnügen der Leser. Handlungstechnisch ist der Vater eher Mittel zum Zweck und fällt nicht weiter ins Gewicht. Obwohl er der Namenspatron des Buches ist, steht er doch eher für das Vermächtnis, das es zu erfüllen gilt. Vorherrschend sind glücklicherweise Wortwitz und Dynamik, aber auch nachdenklich stimmende Situationen, die man mit very britischem Humor verbindet; trocken, schwarz, unvorhersehbar. Die wiederum vorhersehbare Geschichte der Familie Bowman bleibt sich damit treu, der Leser bekommt das, was er von der Lektüre erwartet. Ähnlichkeiten mit Personen in der eigenen Verwandtschaft waren dabei zwar nicht beabsichtigt, aber eben nicht zu verhindern gewesen. Trotz mancher Absurditäten sind doch alle nur Menschen, ob nun innerhalb oder außerhalb dieses äußerst unterhaltsamen Romans, der mehr hält, als das verwirrende Cover verspricht. Am Ende wird vielleicht sogar alles wieder gut. Doch bis es soweit sein kann, muss jedes einzelne Mitglied dieser Familie so manche Hürde nehmen. Für den amüsierten Leser wird es ein Heimspiel, so er denn humorvolle Familienromane mit leichtem Tiefgang und britischem Flair gern liest. 

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  • Am Tod führt kein Weg vorbei

    Der Vater, der vom Himmel fiel

    AnnieHall

    20. September 2017 um 13:32

    Der Vater, der vom Himmel fiel ist ein Roman von J. Paul Henderson, 2017 erschienen im Diogenes Verlag. Eine Unachtsamkeit kostet Lyle Bowman im Alter von 83 Jahren das Leben. Sieben Jahre haben seine Söhne Billy und Greg nicht miteinander gesprochen, nun treffen sie auf der Trauerfeier wieder aufeinander. Greg, das einstige schwarze Schaf der Familie, kommt aus den USA zurück und findet eine bröckelnde Familie vor. Das Verhältnis zu seinem Bruder ist noch immer angespannt, Onkel Frank plant einen Banküberfall und zu allem Überfluss erscheint ihm der Geist seines verstorbenen Vaters und bittet ihn, die Familie wieder zusammenzuführen. Kein leichter Auftrag für Greg… J. Paul Henderson hat einen wunderbar warmherzigen und unterhaltsamen Roman über eine Familie geschrieben, die trotz aller Eigenheiten mit ganz alltäglichen Sorgen und Nöten zu kämpfen hat. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, mitunter skurril und zeigen das Leben mit all seinen Facetten. Eine kurzweilige Geschichte mit Witz und tragikomischen Momenten, die auch leisere Töne anschlägt und zum Nachdenken anregt. Lesenswert!

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  • Der Vater, der vom Himmel fiel

    Der Vater, der vom Himmel fiel

    CanYouSeeMe

    18. September 2017 um 11:54

    Sieben Jahre haben die Bowman-Brüder Billy und Greg nicht miteinander gesprochen, als ihr Vater plötzlich stirbt und Greg, das einstige schwarze Schaf der Familie, zurückkommt. Was er vorfindet, ist ein bröckelndes Elternhaus, Onkel Frank, der mit 80 einen Banküberfall plant, und eine beunruhigende Erinnerung mit pinkfarbenen Haaren. Da braucht es – neben viel Phantasie – schon übersinnliche Hilfe, um den väterlichen Auftrag zu erfüllen: aus alldem wieder eine Familie zu machen.Schon der Klappentext verspricht einen außergewöhnlichen Familienroman mit einer guten Portion Humor. Der Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut, er lässt sich gut und flüssig lesen, er hat einen besonderen Witz, wie schon im Klappentext angekündigt. Die Charaktere konnten mich jedoch nicht so begeistern. Die beiden Brüder Billy und Greg könnten unterschiedlicher nicht sein, beide waren jedoch für meinen Geschmack zu vorhersehbar gestaltet. Jeder Charakter in diesem Buch hat eine Macke, wie es menschlicher nicht sein könnte. Aber viel mehr war dann nicht zu holen, ich habe ein bisschen mehr Facettenreichtum erwartet. Insgesamt sind die Charaktere allesamt sehr humorvoll beschrieben und sie sind durchaus liebenswert (nun gut, bis auf Billys Frau Jean…) aber für mich nicht sehr authentisch.Die Handlung ist auch von dem alles begleitenden Witz geprägt, ich musste oft schmunzeln und habe mich gut unterhalten gefühlt. Insgesamt war der Ablauf jedoch recht vorhersehbar, an einigen Stellen wurde ich jedoch überrascht. Die Handlungen einiger Charaktere waren für mich jedoch wenig nachvollziehbar. Trotz der eher humorvollen und flapsigen Ausgangslage des Buches verstecken sich auf den Seiten viele Aussagen, die mich zum Nachdenken angeregt haben.Insgesamt ist ‚Der Vater, der vom Himmel fiel‘ ein humorvoller Roman, der gut unterhält uns es dennoch schafft einen nachdenklich zu stimmen.

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  • skurrile Familiengeschichte

    Der Vater, der vom Himmel fiel

    minnie133

    15. September 2017 um 23:34

              In dieses Buch geht es um die Familie Bowmans, speziell um die männlichen Familienmitglieder. Auf den ersten Seiten verliert der Vater der Familie Lyle Bowman das Leben (das ganze wurde komisch dargestellt, ich persönlich finde das aber nicht so lustig). Die anschließende Beerdigung wird sehr skurril dargestellt - auch ich musste da ab und an Grinsen.Die Protagonisten sind vom Charakter her sehr ausgeprägt -was das Buch für mich sehr interessant macht. Das ganze Buch ist von einem (mehr oder weniger) komischen/witzigen/skurrilen Faden geprägt - das Buch bietet tolle Unterhaltung. Ich konnte aber an den Stellen, wo es vorgesehen/gewünscht wäre, nicht immer lachen, aber habe mich dennoch gut unterhalten gefühlt.        

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