J. Pollaschek

 5 Sterne bei 4 Bewertungen

Lebenslauf

Johannes Pollaschek lebt in Wien, ist bekennender Nerd, verheiratet und der Diener zweier Katzen. Er schreibt, seit er entdeckt hat, dass das genau so viel Spaß macht, wie lesen. Professor Koslow Äthermaschine ist sein erstes veröffentlichtes Buch. Webseite: www.rosundrony.com

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von J. Pollaschek

Cover des Buches Professor Koslows Äthermaschine (ISBN: 9783743103818)

Professor Koslows Äthermaschine

 (4)
Erschienen am 31.07.2017

Neue Rezensionen zu J. Pollaschek

Cover des Buches Professor Koslows Äthermaschine (ISBN: 9783743103818)
Mike_Coons avatar

Rezension zu "Professor Koslows Äthermaschine" von J. Pollaschek

Eine Steampunk Schnitzeljagd aus Österreich
Mike_Coonvor einem Jahr

Ich bin vor einiger Zeit über eine Leseprobe in einer Facebook Gruppe über dieses Buch gestolpert. Zuvor hatte ich weder etwas davon gehört noch kannte ich den Autor.

Und ich bin so froh dieses Buch gelesen zu haben.

Im Grunde geht es bei diesem Buch um eine klassische Detektivgeschichte mit einem ungleichen Ermittlerpaar Widerwillen.

Aber die Art wie die Story geschrieben ist, die Charaktere die sich mal necken und dann doch zusammenarbeiten um voranzukommen, hat mich einfach überzeugt.

Es macht Spaß darin zu lesen wie es selbst im Österreich der K und K Monarchie so ein lockeres Abenteuer funktioniert.

Am ähnlichsten ist vielleicht noch die (auch sehr gute) TV Serie Vienna Blood - nur mit mehr Humor.

Schaut es euch an. Wenigstens geht der Leseprobe eine Chance wenn ihr mit Steampunk liebäugelt.

Cover des Buches Professor Koslows Äthermaschine (ISBN: 9783743103818)
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Rezension zu "Professor Koslows Äthermaschine" von J. Pollaschek

Abenteuer mit Wiener Charme
Suhanivor 2 Jahren

Die Geschichte spielt in Wien; und genau das spürt man durch und durch.

Das Buch ist ein einziger „Wiener Schmäh“, aber im absoluten POSITIVEN Sinn.

Es ist nicht reißerisch spannend, aber voll Spannung. 

Es steckt die gemütliche Wiener Art von vorne bis hinten drin, ohne langweilig zu sein. 

Es ist rätselhaft, weil man genauso wie Ros und Ada wissen will, was es mit dem Manometer auf sich hat und wie die Zusammenhänge mit der Zugentführung da reinpassen. 

Da ist die Spannung gegeben, aber eben nicht kriminalistisch, sondern abenteuerlich. 

Das Ganze mit Steampunk gewürzt.

Ich hab die ganze Zeit mitgerätzelt, aber dann kam eine Wendung und schon war meine Vermutung wieder dahin.

Am Ende wurden aber alle meine Fragen logisch beantwortet und alles macht Sinn.

Der Autor schafft es jeder Figur ein Leben einzuhauchen, mit all seinen Facetten.

Sie alle haben ihren eigenen (Wiener) Charme.

Aber auch die Feinde haben ihren Charakter der zu ihnen passt.

Keine Figur ist flach oder blass, jede hat ihre Eigenart und ist dadurch lebendig.

Ein Abenteuer, bei dem ich gern dabei und mittendrin war!

Sollte wer mal den einen oder anderen wienerischen Ausdruck nicht kennen - keine Angst:

ZITAT:
Der nicht aus der Hauptstadt stammende Teil p.t. Leserschaft findet im Anhang ein kleines Wiener-Deutsch Wörterbuch.
[Seite 8, Fußnote 1]


Apropos Fußnoten.

Die gibt es immer mal wieder im Buch, die mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht haben :)

ZITAT:
Wenn ein ungebremstes Fahrzeug, welcher Art auch immer, eine Straße entlang rast, gibt es immer eine Frau mit einem Kinderwagen, die ihm in die Quere kommt. Das ist so unvermeidlich wie der tägliche Sonnenaufgang.
[Seite 161, Fußnote 16]
 

Aber es gibt auch Fußnoten, die Erklärungen zum Text, oder dem gerade Erwähnten gibt und einige sind auch noch lehrreich über Wien.

Mein Fazit:  

Meine erste Steampunk Geschichte, die nicht wie sonst im viktorianischen England, sondern im 19. Jahrhundert in Wien spielt. Ein tolles Abenteuer und ich würde gerne noch ein weiteres Abenteuer mit Ada, Ros und natürlich der Freifrau von Doleschal erleben. 💖

Von mir klare Leseempfehlung, auch für alle, die nichts mit Steampunk zutun haben!

Cover des Buches Professor Koslows Äthermaschine (ISBN: 9783743103818)
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Rezension zu "Professor Koslows Äthermaschine" von J. Pollaschek

Steampunk in Wien - eine grenzgeniale Idee
JohannaStoecklvor 6 Jahren

Ich muss vorausschicken: Steampunk ist prinzipiell kein Genre, das es mir besonders angetan hätte und das mich bisher besonders begeistern konnte.
Die Idee aber, eine Steampunk-Geschichte nicht im viktorianischen England, sondern im Wien des Jahres 1865 spielen zu lassen, ist einfach genial und hat mich dann ziemlich begeistert. Sicher liegt es auch daran, dass man als Wienerin natürlich viele der Schauplätze der Geschichte selbst kennt und sich noch viel besser in die Geschichte hineinversetzen kann: Der Spittelberg, das Café Griensteidl, die Palais der Wiener Innenstadt entstehen da dank der atmosphärischen Schilderungen des Autors ebenso plastisch vor dem inneren Auge wie die einfachen Wirtshäuser oder die Landschaft des Weinviertels.
Der Autor beweist in dem Buch, dass er sich ein profundes Wissen über die Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angeeignet hat, und die charakteristischen Elemente des Steampunk fügen sich so in den historischen Kontext ein, dass man sie schon nach wenigen Seiten als selbstverständlich annimmt und sich fast wundert, dass es im Technischen Museum heute kein Vapormobil der Lohnerwerke als Ausstellungsstück gibt.
Die Charaktere sind sehr sympathisch, menschlich und plastisch geschildert; man würde sich noch weitere Abenteuer mit der unkonventionellen Komtesse Ada von Rony und dem Erfinder Jakob Ros wünschen. Auch die Nebenfiguren sind stimmig und gut beschrieben. Die sich langsam entwickelnde Romanze zwischen den Protagonisten ist sehr gefühlvoll und nicht ohne eine gehörige Portion Witz beschrieben. 
Zu Beginn der Geschichte nimmt sich der Autor viel Zeit, den Leser in die Atmosphäre seiner Welt eintauchen zu lassen. Die Spannung baut sich langsam auf, steigert sich gegen Schluss deutlich, die Handlung nimmt einige unerwartete Wendungen, und erst auf den letzten Seiten klärt sich dann alles auf. Kein Thriller, aber eine gut konstruierte Kriminalgeschichte mit viel Humor und Augenzwinkern, auch wenn so mancher der Gags für Nicht-Wiener vermutlich nur halb so lustig ist.
Fazit: Steampunk trifft Wiener Schmäh - eine unwiderstehliche Mischung und eine unbedingte Leseempfehlung.

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