J. R. Bechtle

 4.1 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Burgkinder, Hotel van Gogh und weiteren Büchern.

Alle Bücher von J. R. Bechtle

J. R. BechtleBurgkinder
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Burgkinder
Burgkinder
 (5)
Erschienen am 12.03.2018
J. R. BechtleHotel van Gogh
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Hotel van Gogh
Hotel van Gogh
 (4)
Erschienen am 01.03.2013
J. R. Bechtle1965: Rue de Grenelle
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1965: Rue de Grenelle
1965: Rue de Grenelle
 (1)
Erschienen am 31.08.2015

Neue Rezensionen zu J. R. Bechtle

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Rezension zu "Burgkinder" von J. R. Bechtle

„Burgkinder“ ist eine lesenswerte, spannende und berührende Familiensaga
WinfriedStanzickvor 2 Monaten

J

J.R Bechtle erzählt in seinem neuen Roman „Burgkinder“ wort- und bildgewaltig eine Familiensaga, die von den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs bis ins Silicon Valley der jahrtausendwende reicht.
Hermann Fürst lebt auf einer Burg im Rheintal. Er ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller seine Zeit, hat mehr Bücher verkauft als Thomas Mann. Wir schrieben de März 1945. Die Front ist nur wenige Kilometer von Fürsts Burg entfernt. Noch bevor die Amerikaner die Brücke von Remagen bezwingen, stirbt der alte Schriftsteller.
Die Amerikaner unter der Führung von Leutnant Rob Wiseman  verlegen ihr Frontlazarett in die Burg der Fürsts verlegen. Bald schon lässt sich Rob mit Erika, der Schwiegertochter Fürsts, ein und wird deshalb nach Kriegsende in San Francisco von der Militärpolizei vorgeladen.

Die Familiengeschichte der Wisemans ist nicht weniger erfolgreich als die der Fürsts. Als jüdisch-deutsche Familie in die USA eingewandert, häufen sie bald als Handelsunternehmer große Reichtümer an. Auch Rob ist an diesem Aufstieg beteiligt. Doch kurz vor Übernahme des CEO-Postens eines großen Unternehmens steigt er kurz vor dem Karrierehöhepunkt aus und macht sich als Start-up-Finanzier im Silicon Valley selbstständig.

In dieser Lebensphase, fünfundzwanzig Jahre nach dem Krieg, taucht plötzlich Friedemann Fürst, der einzige Sohn Erikas, bei ihm auf. Rob ahnt, dass Friedemann sein Sohn ist, den er in Deutschland mit Erika gezeugt hat, ein Burgkind. Und nun steht er vor einer schweren Entscheidung.

„Burgkinder“ ist eine lesenswerte, spannende und berührende Familiensaga, die erzählt von Absturz und Erfolg, von Mut und Schwäche aber auch von Hass und Liebe.






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buchstabensammlerins avatar

Rezension zu "Burgkinder" von J. R. Bechtle

Eine große Familiensaga, die 2018 fesselnder nicht sein könnte!
buchstabensammlerinvor 3 Monaten

Rund ums Buch:
Titel: Burgkinder
Autor: J.R. Bechtle
Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt
Buch: Hardcover
Seiten: 474
ISBN: 978-3-627-00250-3
Preis: 24,00 €

Cover:
Eine Burg... passend zum Inhalt ist das Cover gut getroffen.

Inhalt:
Kurz bevor die Amerikaner seine Burg 1945 als Lazarett nutzen, stirbt der erfolgreiche Autor Hermann Fürst. Er hinterlässt drei Söhne und eine Tochter, deren Geschichten und die anderer Menschen, denen die Burg Lebensmittelpunkt war, dieses Buch vom Kriegsende bis zur Jahrtausendwende, von Rheintal bis hin zum Silicon Valley umspannt.

Meine Meinung:
Ein wahrer Pageturner- eine Mischung aus Buddenbrooks und Denver Clan! Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen. Die Kriegswirren, die Familienbande, die Schicksale der einzelnen Menschen wie die Vergangenheit einen bestimmt und wie schwer es ist und für andere wiederum so einfach, einen Neubeginn zu schaffen. Die deutsche Familie Fürst, die jüdisch-amerikanische Familie Wiseman, deren erste Begegnung 1945 in den Kriegswirren den Leser mitreißt, treffen in den kommenden 60 Jahren bis zur Jahrtausendwende immer wieder aufeinander... und lernen sich kennen, lieben, hassen. Alle Register großer Gefühle werden hier gezogen und der Autor schafft das in packender Beschreibung, vor allem da auch reale Namen, Firmen und geschichtliche Begebenheiten die Story sehr glaubwürdig abrunden. Gut recherchiert und geschichtlich sehr interessant auch nochmal auf die Anfänge des Silicon Valley zurück zu schauen... Vielleicht steckt auch ein wenig eigene Familiengeschichte in dem Roman, denn der Großvater des Autors war der Anfang des 20. Jahrhunderts sehr erfolgreiche Schriftsteller Rudolf Herzog. Der Autor weiß, wovon er schreibt und ich hatte echtes Kopfkino und fände dieses Buch eine großartige Vorlage für einen Film.

Fazit:
Eine große Familiensaga, die 2018 fesselnder nicht sein könnte! 

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aus-erlesens avatar

Rezension zu "Burgkinder" von J. R. Bechtle

Spannende Familiensaga mit überraschenden Wendungen
aus-erlesenvor 4 Monaten

Ein Märchenschloss am Rhein. Blick auf das Siebengebirge, den Drachenfels, irgendwo zwischen Honnef und Unkel. Remagen ist auch nicht weit. Die Stadt erlangte in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges eine Berühmtheit, auf die ihre Bewohner mit Freuden verzichtet hätten. Doch es kam anders. Es wurde eine taktische zähe Schlacht um die Rheinbrücke. Und da setzt dieser Roman ein. 
Hermann Fürst ist der Dichter der Deutschen. Seine Werke verkauften sich und verkaufen sich noch immer wie geschnitten Brot. Dass er sich an die neuen Machthaber ranwanzte, gab seiner Karriere noch einmal einen Schub. Seiner Familie konnte er ein sorgloses Leben bieten. Man kann vieles kaufen, doch nicht das Glück. Als die Alliierten immer näher rücken, wird es eng auf dem Schloss. Das wird bald schon zu einem Lazarett unter Führung von Rob Wiseman aus San Francisco umfunktioniert. Man beugt sich widerwillig den neuen Herren. 
Nur Erika Fürst, eine der Töchter des Literaten sieht darin eine Chance. Hals über Kopf beginnt sie eine kurze Affäre mit Rob Wiseman. Doch so stürmisch alles begann, so schnell sind die Aufregung und der Soldat wieder verschwunden. Zurück bleiben die Erinnerungen und …
Ein Vierteljahrhundert später macht sich ein junger Mann, von allen King genannt, auf Amerika zu erobern. Eines Tages wird eine Galerie eröffnen. Davon ist er überzeugt. Im Gepäck hat er die Arbeiten seiner Künstler und den Namen eines Bekannten seiner Mutter. Dieser Bekannte hatte die Familie damals als Soldat besucht. Rob Wiseman ist sein Name. Der Name der Mutter: Erika Fürst. Als s ich Rob und King, der den bezeichnenden Namen Friedemann trägt, gegenüberstehen, kommt nur einer ins Grübeln. Dass sich King dann auch noch in die Tochter von Rob Wiseman verknallt, kommt dem mittlerweile überaus erfolgreichen Geschäftsmann nicht gelegen. Er versucht alles, um King aus dem Land zu komplimentieren. Doch King hat seinen eigenen Kopf. Mit fatalen Folgen…
Der dritte Teil des Buches führt wieder auf die Burg am Rhein in den Jahren 1996 bis 1999. Die Nachfahren Rob Wisemans haben ein Auge auf die Burg geworfen. Keine späte Genugtuung, vielmehr Ehrgefühl und Pflicht treiben sie wieder an den Ort, wo so viele verendeten und so vieles begann…
J. R. Bechtle schreibt in „Burgkinder“ vehement die Geschichte seiner Familie auf. Der alte Dichterfürst, der sich mit den Nazis verbrüderte oder auch die hochfliegenden Träume des eigenen Verlages – zu all dem hat der Autor eine sehr innige und familiäre Verbindung. Knapp fünfhundert Seiten deutsche-amerikanische Geschichte, die einen nicht mehr loslassen wird. 

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