J. R. R. Tolkien Bauer Giles von Ham

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Inhaltsangabe zu „Bauer Giles von Ham“ von J. R. R. Tolkien

Die Märchen und Abenteuergeschichten aus dem gefährlichen Königreich gehören zu Tolkiens weniger bekannten Werken. Drei bibliophil ausgestattete Ausgaben im kleinen Format stellen sie einer breiten Leserschaft neu vor.

Um das Dorf Ham von dem furchteinflößenden Drachen Chrysophylax zu befreien, braucht es mehr als nur den Mut seiner Einwohner. Mit dem Bauern Giles begegnen wir einem typischen Helden Tolkiens, der Großes vollbringt, dabei aber gar kein Held sein möchte.

- Die erste Ausgabe, die auch eine frühe Fassung der Erzählung enthält.

- Besonders wichtig: Der Band gibt auch Tolkiens Notizen zu einer Fortsetzung wieder.

Ein wunderschönes Tolkien Märchen das in keiner Sammmlung fehlen sollte!

— Belladonna

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  • Meine Rezension zu "Bauer Giles von Ham"

    Bauer Giles von Ham

    Belladonna

    03. January 2017 um 11:58

    Beschreibung Bauer Giles lebt in Ham und ist mit seiner rundlichen Figur das bequeme Leben gewöhnt. Doch als eines Tages ein Riese auf seinen Feldern herumtrampelt, nimmt Bauer Giles all seinen Mut zusammen und vertreibt das zerstörerische Monster. Schnell verbreitet sich die Kunde über die ruhmreiche Tat des Bauers Giles im ganzen Land, so dass sogar der König davon erfährt und ihm als Geschenk ein Schwert zusendet. Schon bald sucht ein Drache namens Chrysophylax das Königreich heim. Doch die Ritter des Königs scheinen beschäftigt und zum Unglück des Bauers Giles wird der Ruf nach seinem Heldentum immer lauter… Meine Meinung Das Märchen „Bauer Giles von Ham“ von J. R. R. Tolkien wurden zwischen dem Erscheinen von „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ veröffentlicht. Diese neue bibliophile Schmuckausgabe ist eine wahre Augenweide und enthält zusätzlich zu dem Märchen eine noch frühere Version des Textes sowie Tolkiens Notizen zu einer möglichen Fortsetzung des Märchens. Außerdem ist die Geschichte in der Ausgabe „Geschichten aus dem gefährlichen Königreich“ zu finden. Bevor das Märchen beginnt, gibt es noch einige Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte, Sprache, zeitliche und räumliche Einordnung, sowie Hinweise auf diverse Versionen der Geschichte und ein Verweis zu den im Abschluss enthaltenen Zusatzinformationen. "…Er war Bauer Giles von Ham und er hatte einen roten Bart." (Seite 37) Das Märchen von dem rundlichen Bauern Giles und seinem Hund Garm berichten von den Heldentaten des eher gemütlichen Zeitgenossen, und davon, dass mit ein wenig Mut und Glück ein einfacher Mann zu Ruhm gelangen kann. Natürlich ist die Ironie die auf die frühere Hierarchien des Königreiches an der Themse abzielt, nicht von der Hand zu weisen. Die Geschichte von Giles ist also ein rundes Abenteuer mit humorvollen Zügen und bietet gute Unterhaltung für groß und klein! Besonders zauberhaft finde ich die Illustrationen von Pauline Baynes, die sich perfekt in die Geschichte einfügen und das Erzählte hervorragend auf eine unaufdringliche Weise unterstützen. Über den Autor J. R. R. (John Ronald Reuel) Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein (Südafrika) geboren. Er wuchs in England in der Nähe von Birmingham auf. Schon als Kind interessierte sich Tolkien für Sprache und Mythen. Seine Karriere begann er schließlich im Jahr 1925, als er zum Professor für Angelsächsisch in Oxford gewählt wurde. Schon bald erlangte Tolkien großes Ansehen als einer der besten Philologen weit und breit. Als seine besondere Vorliebe galten die alten nordischen Sprachen. Im Jahr 1937 erschien sein erstes Werk »Der Hobbit«, dass sich wider Erwarten schnell zu einem beliebten Jugendbuch etablierte. Aufgrund des großen Erfolges wurde rasch nach einer Fortsetzung verlangt, die mit »Der Herr der Ringe« in den Jahren 1954/1955 erschien. J. R. R. Tolkien prägt mit seinen Geschichten um die Ereignisse in Mittelerde die Fantasyliteratur wie kein anderer. Mit 81 Jahren verstarb der Autor nach kurzer Krankheit. Fazit Ein wunderschönes Tolkien Märchen das in keiner Sammmlung fehlen sollte!---------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 03.01.2017

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  • Rezension zu "Bauer Giles von Harm / Farmer Giles of Ham (6989 543). Englisch- Deutsch." von J. R. R. Tolkien

    Bauer Giles von Ham

    MrCeline

    01. December 2008 um 14:31

    Diese kleine Kunstmärchen versüßte mir heute den Nachmittag. Was passiert, wenn ein genervter Bauer Nachts zu seiner Donnerbüchse greift und damit eine Riesen in die Flucht schlägt? Genau, er erlangt ungewollt Berühmtheit. Da kann er natürlich nicht ewig kneifen, wenn plötzlich ein Drache auftaucht und das gesamte Land bedroht. Eine Geschichte in die Zeit gesetzt, als Britannien noch aus vielen kleinen Königreichen bestand und König Arthur noch Zukunftsmusik war. Eine Parodie auf die Hierarchien, die zur Zeit des Schreibens (um 1937) in Großbritanien herrschte. Das Märchen beinhaltet die Entstehung verschiedener Namen innerhalb des heutigen Königreiches. Allen voran den Fluss Themse. Sarkastisch und humorvoll schreib Tolkien hier über Mut, Glück, Geschickt und List. Er bedient sich auch an Elementen, die mich ein wenig verwundern. So trägt der Hund des Bauern Giles den Namen des Hundes der Totengöttin Hel. Das Buch ist gespickt mit Illustrationen, die die Geschichte passend begleiten. Dass ich das Buch gelesen hätte, wäre es nicht von Tolkien geschrieben worden glaube ich kaum. Daher habe ich dieses stellvertretend für alle anderen, ungelesenen Märchen unbekannter Autoren mit der Bestnote ausgezeichnet.

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