J. R. R. Tolkien Das Buch der verschollenen Geschichten / Teil 1 + 2

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Inhaltsangabe zu „Das Buch der verschollenen Geschichten / Teil 1 + 2“ von J. R. R. Tolkien

Einst landete Eriol der Seefahrer im fernen Westen auf Tol Eressa, der Einsamen Insel, wo die Elben wohnen. Gastfreundschaft wurde ihm gern gewährt, denn selten fand ein Sterblicher den verborgenen Weg und keiner kennt die Wunder, welche seit Anbeginn der Welt geschahen. Am abendlichen Feuer lauschte er begierig den Geschichten von Ilúvatar und seinem Weltplan, von der Musik der Ainur, von der Ankunft der Valar und der Gründung ihres Segensreiches, von Melko, der sich mit der Spinnerin der Nacht verbündete und großes Leid über die Welt gebracht hat, von der Ankunft der Elben und der Erbauung Kôrs, der glänzenden Stadt, von den Noldoli und ihrer Unzufriedenheit, von Aules großer Arbeit, von der Verhüllung Valinors und der Ankunft der Menschen. Unzählige Geschichten hat Tolkien erdacht, als er die Götter- und Heldensagen von Mittelerde niederschrieb. Und oft finden sich nur Spuren von ihnen, oft nur fremdklingende Namen wie ferne Echos vergangener Zeiten im »Herrn der Ringe«, der einzigen großen Geschichte, die er vollendet hat. Es waren Geschichten, die damals, als die Hobbits auf Mittelerde lebten, bereits als verloren galten. Im legendären »Buch der verschollenen Geschichten«, dem ältesten Weltentwurf Tolkiens, älter noch als »das Silmarillion«, sind sie aufgezeichnet. Der Zugang ist schwierig, denn die Textsituation ist, da Tolkien die Geschichten häufig mehrfach überarbeitet hat, nicht immer eindeutig. Doch die Mühe, die der Herausgeber Christopher Tolkien auf die Entzifferung und Rekonstruktion verwendet hat, wird reichlich belohnt. Einige der schönsten Geschichten aus Mittelerde werden so zum erstenmal zugänglich, und zum letztenmal kann man die Stimme J.R.R. Tolkiens hören. Der Herausgeber dieses auf zwei Bände angelegten Geschichtsbuches ist der jüngste Sohn J.R.R. Tolkiens, Christopher - ein Mittelerde-Kenner, wie es keinen zweiten gibt. In jahrelanger Arbeit hat er die teilweise fragmentarischen, teilweise nur mühsam zu entziffernden handschriftlichen Notate geordnet, mit ausführlichen Kommentaren (vor allem zur Etymologie der Elbensprachen) versehen und nach dem Plan des Vaters zusammengestellt. Zwei ausführliche Register machen den Band zu einem unentbehrlichen Nachschlagewerk; zwei bisher unveröffentlichte Weltskizzen illustrieren die Erzählungen.

Teilweise sehr anstregnend...

— PaulaLupin
PaulaLupin

Nicht leicht zu lesen, nicht für jedermann, wirklich eher für absolute Tolkien Fans, die jedes Wort aus seiner Feder gelesen haben müssen

— Guenhwyvar
Guenhwyvar

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    Das Buch der verschollenen Geschichten / Teil 1 + 2
    Guenhwyvar

    Guenhwyvar

    29. July 2013 um 18:56

    Das Buch der verschollenen Geschichten (sowohl 1 und 2) sind sehr aufschlussreich um sich noch besser in Tolkiens Welt zurecht zu finden, doch ist es definitiv keine leicht zu schulternde Lektüre. Oftmals trocken, fast schon langweilig, zwingt sie jeden schlecht konditionierten Leser in die Knie. Mein Fazit dazu ist: Es lohnt sich, wenn man ein Tolkien-fan ist, das ist keine Frage, aber wer in Tolkien nicht den "einzig Wahren Schriftsteller" sieht, der muss schon einiges an Ausdauer und Dickkopf besitzen um sich durch diese Bände zu wühlen.

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  • Rezension zu "Das Buch der Verschollenen Geschichten" von J. R. R. Tolkien

    Das Buch der verschollenen Geschichten / Teil 1 + 2
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. September 2010 um 13:08

    Das "Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1" ist der erste Band der "History of Middle-earth". Diese zwölfbändige Geschichte Mittelerdes gab Christopher Tolkien, J.R.R.s Sohn, ab 1983 heraus. Er veröffentlichte somit viel unveröffentlichtes Material, das noch in den Schubladen der Tolkiens vor sich hin dämmerte, und gab tiefe Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Bücher seines Vaters. So sind es nicht nur neue Geschichten, sondern vor allem auch viele frühere Versionen von Erzählungen, Alternativen etc. So ist es auch mit den meisten Texten des ersten Bandes. Vieles davon kennt man inhaltlich schon aus dem Silmarillion: Die Entstehung der Welt, die Geschichte von Valinor, das Auftauchen des Erzfeindes Melkor, die Flucht der Noldor usw. Neu ist aber, dass all dies in eine Rahmengeschichte eingebunden ist: Man begleitet den Seefahrer Eriol, der auf seinen Reisen die Hütte des vergessenen Spiels erreicht hat, wo er all diese Geschichten erzählt bekommt. Auch die Geschichten selbst ähneln natürlich nicht eins zu eins denen aus dem Silmarillion, es ist lediglich der gleiche Stoff, nur anders erzählt. Manche Texte sind auch nur rohe Entwürfe, schließlich wurde Tolkien mit seinen Arbeiten nie fertig und auch das Silmarillion wurde von Christopher herausgegeben, ohne wirkliche Absicherung durch seinen Vater. Im Gegensatz zum Silmarillion gibt das "Buch der Verschollenen Geschichten Teil 1" auch nicht den Anschein eines abgeschlossenen Romans, sondern alles wird von Christopher originalgetreu wieder gegeben, wobei es nach jedem Textteil einen ausführlichen Kommentar und Anmerkungen gibt. Oft stellt er verschiedene Alternativen gegenüber. Dieses Buch ist somit der erste Entwurf des Silmarillion-Stoffes und alleine darum schon von Interesse für den geneigten Leser. Die Rahmenhandlung wurde später von Tolkien verworfen, aber sie ist trotzdem sehr schön zu lesen. Mein Lieblingsbuch von Tolkien ist dieses nicht, da ich mich mit seinen Schöpfungsgeschichten und mit Valinor nie so richtig anfreunden konnte - deshalb gibt es einen Stern Abzug. Ansonsten ist dieses Buch aber einfach sehr interessant und aus keiner Tolkien-Sammlung wegzudenken - sowie natürlich der spannende Auftakt der History of Middle-earth!

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  • Rezension zu "Das Buch der Verschollenen Geschichten" von J. R. R. Tolkien

    Das Buch der verschollenen Geschichten / Teil 1 + 2
    frankson

    frankson

    20. March 2010 um 19:23

    Hier sind die Alten Geschichten vereint, welche Elben und Menschen in Mittelerde immer noch besingen: - Die unsterbliche Liebe zwischen Beren, einem Menschen und Jäger, und Tinuviel, halb Elbin halb gottähnliches Feenwesen, bringt sie dazu, Melko dem Ainu, einen der drei Silmaril zu entreißen, bleiben jedoch durch ihr gewaltiges Schicksal in sterblichem Leben vereint, auch wenn es von großem Leid uns unsäglichem Kummer begleitet ist, denn dunkel und arglistig sind die Ränke Melkos. - Turin Turambar; ein Großer unter den Alten Menschen, dem es gelang Glaurung den Drachen, eine Ausgeburt der Macht Melkos, zu töten. Doch jener schreckliche Ainu ersann unglaubliche Pein und Qual für seine Familie, auf dass er kaum des Lebens froh werden konnte, wenngleich er sogar unter Elben hoch in Achtung stand, denn war er doch von totbringender Stärke unter den Ausgeburten des Bösen und weitsichtig und klug wie selbst die Elben - Tuor, einer der Ersten der Väter der Väter des Volkes der Menschen gerät durch die Gunst der Valar hoch in das Ansehen der Elben, nimmt eine Elbenprinzessin zur Frau und erlebt den gewaltigen Ansturm von Melkos flammensprühenden Krieg gegen das wundersame Gondolin, welches hernach und viele seines Volkes dem Erdboden gleichgemacht wurden. Diese Geschichten zeigen wieder einmal die herrliche Erzählkunst von Tolkien. Man kommt sich vor, als läse man in der Bibel, doch die Schönheiten, Taten, Wunder und Abenteuer, von denen er berichtet, lassen einen wahrhaftig ins Reich der Phantasie entgleiten und nur unter Mühen gelangt man wieder zurück

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  • Rezension zu "Das Buch der Verschollenen Geschichten" von J. R. R. Tolkien

    Das Buch der verschollenen Geschichten / Teil 1 + 2
    frankson

    frankson

    13. March 2010 um 10:08

    Ein Mensch lernt auf einer Insel eine Gruppe Elben kennen, über die er viele Geschichten hört, die vom Anbeginn der Welt Mittelerdes erzählen. Von der Schaffung der Welt, Sonne und Mond oder das Erwachen der Elben ist viel dabei, jedoch wenig, was man noch nicht kennt, wenn man das Silmarillion bereits gelesen hat. Ansonsten in alter Tolkien Manier phantasiereich und ausgesprochen bildhaft zum Besten gegeben

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  • Rezension zu "Das Buch der Verschollenen Geschichten" von J. R. R. Tolkien

    Das Buch der verschollenen Geschichten / Teil 1 + 2
    LiKe

    LiKe

    09. December 2009 um 23:56

    Zu viel Herr der Ringe in den letzten Jahren. Schade. Irgendwann ist man es einfach über. Ich denke ich habe das Buch zur falschen Zeit gelesen. Weder konnte es mich fesseln, noch überzeugen. Die Geschichte(n) entwickelten kein Eigenleben, meine Gedanken schweiften ab und der ausgiebige Kommentaranhang hat das ganze noch verschlimmert. Dabei war es doch gerade das was mich damals für den Kauf überzeugt hat. Schade. Vielleicht nehm ich es ja in ein paar Jahren noch mal in die Hand.

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  • Rezension zu "Das Buch der Verschollenen Geschichten" von J. R. R. Tolkien

    Das Buch der verschollenen Geschichten / Teil 1 + 2
    JuliaO

    JuliaO

    21. July 2008 um 12:05

    Ich habe mich so gefreut, dass ich noch mehr zu lesen hat nachdem ich den Herrn der Ringe zu ende gelesen hatte... Auf jeden Fall empfehlenswert!

  • Rezension zu "Das Buch der Verschollenen Geschichten" von J. R. R. Tolkien

    Das Buch der verschollenen Geschichten / Teil 1 + 2
    JuliaO

    JuliaO

    21. July 2008 um 12:02

    Ich habe mich so gefreut, dass ich noch mehr zu lesen hat nachdem ich den Herrn der Ringe zu ende gelesen hatte... Auf jeden Fall empfehlenswert!

  • Rezension zu "Das Buch der Verschollenen Geschichten" von J. R. R. Tolkien

    Das Buch der verschollenen Geschichten / Teil 1 + 2
    Inishmore

    Inishmore

    07. July 2007 um 10:25

    Die verschollenen Geschichten sind keine wirklichen Geschichten sondern eine Sammlung von Notizen und Geschichtsfetzen und ursprünglichen Fassungen, die es dann nie ins Silmarillion schafften oder verworfen wurden.

    Besonders interessant sind die Bände, wenn man sich für den Schaffungsprozess Tolkiens begeistern kann, ansonsten sollte man das Geld liebers anders anlegen.