Das Silmarillion

von J. R. R. Tolkien 
4,0 Sterne bei696 Bewertungen
Das Silmarillion
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (484):
Loki_Laufeysons avatar

Großartiges Buch, verfasst in wunderbarer, erhabener Sprache welches einen brillanten Rückblick in die Welt von Arda verschafft.

Kritisch (51):
Yurelias avatar

Bei weitem keine leichte Kost - für Fans aber ein Muss!

Alle 696 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Silmarillion"

Mittelerde lag im Dämmerlicht unter den Sternen. eine Zeit, in der die Elben große Dinge schufen.
Aber am schönsten von allen sind die Silmaril, die Edelsteine, in die das Licht der Bäume eingeschlossen ist. Das Licht, das noch älter ist als Sonne und Mond … Doch Melkor, der Meister des Verrats, raubt die einzigartigen Silmaril.
Lesen Sie neben vielen anderen Ereignissen des Ersten Zeitalters, wie Feanor, der die Silmaril geschaffen hat, mit seinen Söhnen alles daransetzt, sie der dunklen Macht Melkors wieder zu entreißen. 'Das Silmarillion' ist das erste Werk, das Christopher Tolkien nach dem Tod gemäß den Plänen seines Vaters herausgegeben hat. In diesen Geschichten ist der Boden bereitet, den die Hobbits und ihre Gefährten betreten werden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608938296
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:600 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:28.11.2016
Das aktuelle Hörbuch ist bei DHV - Der Hörverlag erschienen.

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    FabrizioPieros avatar
    FabrizioPierovor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eines der großartigsten Werke aus Tolkiens Feder!
    Die "Vorgeschichte" zum Herrn der Ringe

    Ich liebe das Silmarillion und mindestens einmal im Jahr, lese ich dieses phantastische Werk von A-Z, oder lausche der Stimme von Erich Hoepner (Hörbuch). Zugegeben, das Silmarillion ist sehr anspruchsvoll zu lesen und manchmal muss man bestimmte Passagen mehrfach lesen, um diese zu begreifen. Doch trotzdem und besser gesagt, gerade deswegen liebe ich dieses Werk und man erfährt allerlei Nebengeschichten, die im Herrn der Ringe eine gesonderte Rolle spielen, dort aber so nicht erwähnt werden.

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    Vilyas avatar
    Vilyavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein komplexes Meisterwerk für Mittelerde Fans. (Holts euch ich liebe es)
    Tolkien, ich verneige mich!

    Ein Muss für alle die sich den Status als "offizieller Bewunderer Tolkien'scher Kunst im Betreff Mittelerde" aneignen wollen. Die Anfänge dieser wunderbaren Welt zu entdecken ist ein grosses Privileg und sollte mit allem drum und dran genossen werden.

    Wer kennt sie nicht. Tolkien's Mittelerde. Ein Land voller Magie, sprechender Bäume, Zwerge, Elben, Menschen und natürlich auch Hobbits. Zu Bewundern ist der tiefsinnige und wunderschöne Charakter des Schreibstils des Fantasy Vaters. Gleich zu Anfang, als die Geschichte mit den Gesängen der Valar begann, war ich dahin. Ich konnte ihren Chor beinahe hören und mir genau vorstellen wie sie in all ihrer Schönheit und Pracht strahlten.

    Was bei diesem Buch zu beachten ist, es ist sehr schwer. Aufgebaut wie ein Roman, aber gefüllt wie ein Sachbuch. Natürlich muss es so sein, es handelt sich ja auch um die Geschichte Mittelerdes und diese ist nun mal sehr verstrickt und alt. Doch ein Hindernis sollte dies nicht sein, denn wenn man dieses Buch in den Händen hält und erwartet kleine, süsse Geschichtchen über Hobbits zu lesen, sollte man es am besten wieder zurück ins Regal stellen.

    Es braucht viel Zeit und Konzentration dieses Buch zu beenden, denn man wird zugeschüttet mit Informationen. Eben halt als würde man sich mir nichts dir nichts durch die Weltgeschichte büffeln.

    Ich empfehle es aber von ganzem Herzen. Ein Hoch auf Tolkien!

    Liebe Grüsse, Eure "offizielle Bewunderin Tolkien'scher Kunst im Betreff Mittelerde"

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    Irina1612s avatar
    Irina1612vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine bemerkenswerte Einführung in Mittelerde
    Die Vorgeschichte von Herr der Ringe

    Gleich zu Beginn sollte gesagt werden, das "Das Silmarillion" keine leichte Lektüre ist, sondern doch ein ziemlich anspruchsvolles Werk. Aber es erklärt die Zusammenhänge von "Der Hobbit" und "Herr der Ringe", rundet das Epos ab. Und was mir besonders wichtig war: Einen Einblick in die Welt der Elben zu erhalten und auch die Mythologie war auf besondere Weise eingewebt. Aus meiner Sicht ist das Buch für Tolkienfans ein Muss.

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    Tanuihaels avatar
    Tanuihaelvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: ich muss sagen es zieht sich sehr zum spannenden hin :3...aber in ganzen recht gutes Buch...ein muss für jeden Tolkien Fan
    Ein muss

    ich muss sagen es zieht sich sehr zum spannenden hin :3...aber in ganzen recht gutes Buch...ein muss für jeden Tolkien Fan

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    kleine_welles avatar
    kleine_wellevor 10 Monaten
    Ein Muss für HdR Fans

    Das Silmarillion erzählt von den Ältesten Tagen und gehört somit zu den Legenden die dem Kleinen Hobbit und dem Herr der Ringe voraus gehen.

    Zum Cover kann ich nicht viel sagen, da ich dieses Buch zusammen mit drei anderen in einem Schuber gekauft habe und diese recht einheitlich aussehen. Es ist auf jeden Fall nicht so schön, finde ich.
    Da dieses Buch auch erst nach dem Tode von J.R.R. Tolkien von seinem Sohn Christopher herausgegeben wurde, hat dieser auch wieder ein Vorwort verfasst. Und dieses gefällt mir sehr gut, denn es gibt dem Leser einen guten Einblick in die komplexe Welt von Mittelerde. Aber auch die ganze Arbeit, die Tolkien in dieses Universum gesteckt hat wird einem vermittelt. Wobei ich denke, dass diese wohl etwas chaotisch war. Es klingt zumindest so. ;)
    Der eigentlichen Geschichte um die Silmaril geht eine einführende Geschichte vorweg und diese hat mich sehr stark an den Schöpfungsmythos erinnert. Aber nicht nur das, es ist eine Mischung aus diesem und einer Story, die auch etwas von den Mythen und Sagen über die alten Götter hat. Und diese Mischung war wirklich gut. Es waren dadurch zwar viele kurze Sätze zu finden, aber das ist man gewöhnt, wenn man schon einmal in ein Sagenbuch geschaut hat. Mich hat das fasziniert.
    Mir hat besonders seine Einteilung von Klang und Missklang als Synonyme für Gut und Böse gefallen. Das war für mich mal eine neue Idee.
    Was ich allerdings immer wieder interessant finde, ist, dass Tolkien viele egoistische und eigennützige Charaktere in seinen Werken hat. Viele, selbst die Helden der Geschichten, sind häufig öfters nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht und das hebt seine Erzählungen von der Masse ab. Man hat halt nicht einen Helden den man mag, sondern findet meist an diesem auch immer mal wieder einen Charakterzug, den man eher nicht so gut findet. Und das macht die Figuren menschlicher, obwohl es sich häufig auch um Elben handelt. ;)
    Denn dieses Buch hat mein Bild über die Elben etwas zurechtgerückt, denn diese sind nicht diese heroischen, klug handelnden Wesen, sondern können genauso leicht von Neid, Rache oder solchen Gefühlen beeinflusst werden.
    Aber nicht nur diese Gefühlswelten kann Tolkien meisterhaft beschreiben, auch die Welten und alles drum herum werden von ihm dicht und anschaulich erklärt und dadurch fühlt man sich viel mehr in diese Welt versetzt.
    Wobei ich einige Kapitel schon recht kompliziert fand, denn trotz der Karten vorne und hinten im Buch bin ich bei einigen Landschschaftsbeschreibungen nicht mehr mitgekommen und auch die Namen verwirrten mich manchmal. Denn viele Orte oder Personen haben nicht nur einen Namen, sondern auch noch mehrere in den verschiedenen Sprachen und dazu kommen dann auch noch die Beinamen.
    Da ich ja vor kurzem Die Kinder Húrins (hier ist meine Rezension zu finden) gelesen habe und diese Geschichte auch kurz in Das Silmarillion vorkommt, konnte ich einige Zusammenhänge besser verstehen, denn die Erläuterungen vorher machten das klarer.
    Und auch am Ende, als kurz die Geschichte von Der Herr der Ringe angerissen wird, schließt sich der Kreislauf zum Bekannten und vieles wurde mir deutlicher gemacht.

    Mein Fazit: Das Silmarillion hat schon seine Schwächen, denn die eher erklärenden Kapitel waren für mich teilweise verwirrend, weil einfach zu viele Namen auftauchten. Aber trotzdem gab es wirklich schöne Erzählungen, denn Tolkien kann einfach alles wunderbar beschreiben. Dazu kommt, dass mir viele Zusammenhänge zu seinen anderen Büchern klarer wurden, wer sich für den Mittelerde Kosmos interessiert kommt an diesem Buch nicht vorbei. 

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    Belladonnas avatar
    Belladonnavor einem Jahr
    Kurzmeinung: DIE PFLICHTLEKTÜRE schlechthin für alle Fans von „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“!
    Meine Rezension zu "Das Silmarillion"

    Beschreibung

    Das erste Zeitalter Mittelerdes ist geprägt durch die wundervolle Entstehungsgeschichte, von den Valar sowie von den Elben, den Menschen und den dunklen Seiten die durch Morgoth (Melkor) und Sauron zu Tage treten. Der Elb Feanor erschuf die drei mächtigen Silmaril-Edelsteine und brachte mit ihnen Licht, aber auch Schatten über Mittelerde. Nachdem Melkor die Silmaril für sich gestohlen hat, beginnen die Söhne Feanors einen gewaltigen Krieg um die Edelsteine zurück zu gewinnen.

    Meine Meinung

    „Das Silmarillion“ von J. R. R. Tolkien wurde erst lange nach dem Tod des Autors von seinem Sohn Christopher Tolkien heraus gebracht. Die Geschichte ist im ersten Zeitalter angesiedelt und handelt somit lange vor „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“. Die Geschichten die Tolkien im Silmarillion erzählt, legen sogar den Grundstock und die Legenden für die Welt Mittelerdes.

    Dieses Werk ist ein gewaltiges Epos voller Sprachgewalt das an manchen Stellen einem geschichtlichen Buch oder z. B. der Bibel ähnelt. Der Leser bekommt sehr viele Namen, Daten und Fakten auf engstem Raum geboten. Nicht immer ist es leicht bei solch einer Informationsfülle alle Nuancen der Geschichte auf Anhieb aufzunehmen und zu begreifen. Die Lektüre ist daher schon eine Herausforderung die es mir teilweise sehr erschwert hat in die wundervolle Welt Mittelerdes einzutauchen.

    Tolkiens einmalige Sprache hat mich mit dem Werk dennoch versöhnt. Außerdem wurde es gegen Ende des Buches immer spannender. Ich fand es äußerst faszinierend zu erfahren wie die Zauberer (Gandalf, Saruman und Radargast) in die Welt gekommen sind, aber auch die bewegende Geschichte über die Noldor hat mich nicht kalt gelassen.

    „Das Silmarillion“ ist ein wunderbares Buch um sich Hintergrundwissen zu Tolkiens atemberaubender Fantasywelt anzueignen und tiefer in die Sagenwelt Mittelerdes abzutauchen. Doch Vorsicht: die anspruchsvolle Komplexität erfordert viel Aufmerksamkeit!

    Fazit

    DIE PFLICHTLEKTÜRE schlechthin für alle Fans von „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“!

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 27.10.2017

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    DiagramLajards avatar
    DiagramLajardvor 3 Jahren
    Dieses Buch wird nie verfilmt werden.

    Das Silmarillion wird nie verfilmt werden, und zwar aus folgenden sechs Gründen:

    1) Es ist zu traurig. Die Großgeschichte handelt von Verlust und Niederlage, woran die Guten (die Elben) auch noch selber schuld sind. Am Ende wird zwar der Böse besiegt, das geht aber mit der Zerstörung des gesamten Subkontinents Beleriand einher.
    Innerhalb dieser Großgeschichte werden drei Teilgeschichten erzählt, die wiederum sehr, sehr traurig sind:
    a) Beren und Luthien stehlen den Silmaril, sterben aber dabei und müssen erst aus den Häusern der Toten zurückgeholt werden.
    b) Turin Turambar verursacht gegen seinen Willen eine Katastrophe nach der anderen: Er tötet seinen besten Freund, er sorgt dafür, dass der Drache Glaurung das Reich Nargothrond zerstört, er hat Sex mit seiner Schwester, die daraufhin Selbtsmord begeht ... Tragisch.
    c) Tuor gelingt es nicht, die wunderschöne Stadt Gondolin vor dem angekündigten Untergang zu retten. Nirgendwo ein Happy End, nur Verlust und Niederlage, allüberall.

    2. Es gibt keine Hobbits. Bei all diesen traurigen Ereignissen kommen keine lustigen Figuren vor, die das Ganze mal aus einer niederen-auenländischen Perspektive zeigen und so etwas wie comic relief bieten: Immer nur Verlust und Niederlage, das will keiner sehen.

    3. Es ist zu mystisch. Die Erschaffung der Welt kann man nicht verfilmen, wenn man nicht monströsen Totalkitsch produzieren will, ebenso wenig, wie die Welt vor Entstehung der Sonne aussah: erhellt von zwei Lampen oder nach deren Zerstörung - siehe 1) - von zwei Bäumen, die dann aber ebenfalls kaputtgehen: Wie soll das auf der Leinwand einigermaßen glaubhaft aussehen?
    Ebenso das Land der "Valar" genannten Götter: In den Thor-Filmen sieht Asgard schon kitschig aus, Valinor aber wäre Asgard in Potenz. Der dramatische Höhepunkt des ganzen, wie Earendil mit dem Silmaril, den ihn seine nach ihrem Selbstmord - siehe 1) - in eine Möve verwandelte Gattin bringt, per Schiff den Ozean Belegaer überquert, um die Götter um Hilfe zu bitten: Will man das wirklich auf der großen Leinwand in 3D sehen? So ganz ohne Zweikampf? Nein, das geht wirklich nicht.

    4. Es ist zu wirr. Die Handlung erstreckt sich über mehrere tausend Jahre, schon beim Lesen muss man andauernd im Register und auf den beigefügten Ahnentafeln nachschauen, wer nun Finwe, Finrod, Fingon, Finarfin und Feanor sind, wer Hurin, Turin, Turgon, Tuor und Huor und wie die miteinander verwandt sind (sie sind es alle, immer). In einem Film, auch wenn er dreimal zweieinhalb Stunden dauert, kriegst man das nie auf die Reihe.

    5. Peter Jackson hat die Rechte nicht. Die zum Herrn der Ringe und zum Hobbit hatten Tolkiens Erben schon in den 1960er Jahren verkauft, die am Silmarillion haben sie noch. Und da ihnen die beiden Filmtrilogien nicht gefielen, die ihnen nicht mystisch genug waren - siehe 3) - geben sie die Rechte am Silmarillion nicht her. Tja.

    6. Es gibt keine Hobbits.

    Und deswegen wird das Silmarillion nicht verfilmt werden.




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    dominonas avatar
    dominonavor 3 Jahren
    Tolkien - Bibel

    Hut ab vor Tolkiens Fantasie, aber mir war das dann mit den ganzen Begriffen doch ein bisschen zu viel, obwohl es, wenn man den Hobbit und Herr der Ringe auch in Schriftform kennt, schon interessant ist, wie eigentlich alles seinen Anfang gefunden hat. Tolkien hat sich schon stark an nordischer Mythologie orientiert und die eine oder andere kitschige Szene bleibt nicht aus, aber zwischen den vielen Kriegen, fällt das gar nicht so sehr auf. Man braucht einen langen Atem um durchzuhalten, aber am Ende lohnt es sich.

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    Ninniachs avatar
    Ninniachvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Von Anfang an war ich fasziniert von diesem Buch und habe es in einer Woche durchgelesen! Fantastisch!
    Mehr über Mittelerde

    "Das Silmarillion" erzählt von der Entstehung Ardas und die ganze Vorgeschichte zum Ringkrieg. Zugegeben, stellenweise ist es schwierig zu lesen, da Tolkien viele Namen, Gebiete und Erklärungen abgibt, doch es ist ohne Zweifel interessant und spannend, wie weit der Autor gedacht hat. Er hat ja immerhin eine ganze Welt mit Sprachen, Stammbäumen und einer kompletten Geschichte ausgedacht!
    Obwohl viele sich mit diesem Buch schwer tun, so habe ich das Buch direkt verschlungen, so faszinierend finde ich all das, was Tolkien erdacht und erfunden hat. Für jeden, der mehr von Mittelerde erfahren will, eine spannende und unbedingt empfehlenswerte Hintergrundlektüre!

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    Yurelias avatar
    Yureliavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Bei weitem keine leichte Kost - für Fans aber ein Muss!
    J.R.R. Tolkien: »Das Silmarillion«

    Der Text auf dem hinteren Buchdeckel des Buches behandelt nur einen einzelnen Abschnitt des Buches. Tatsächlich beinhaltet das Buch »Das Silmarillion« jedoch die Entstehung der Welt und die verschiedenen Ereignisse und Zeitalter - bis hin zum großen Ringkrieg und dessen Ende.
    Hat man dieses Buch gelesen, versteht man weitaus mehr - man erweitert seinen Tolkien-Horizont und man kann auch die Ereignisse im Herr der Ringe mMn weitaus besser nachvollziehen.
    Interessant ist es allemal. Aber auch stellenweise leider sehr langatmig und Tolkiens Schreibstil variiert hier leider sehr stark von Abschnitt zu Abschnitt, was bei mir oft den Lesefluss und die Leselust stark beeinträchtigte.
    Eine einzelne Handlung - wie zB im Herr der Ringe - sucht man hier vergeblich, da es sich hier eher um eine Art Bericht oder Chronologie handelt.
    Dazu wird man - gerade am Anfang - mit Namen und Begriffen bombardiert, die einen schnell überfordern können. Noch dazu kommt, dass einige dieser Begriffe die gleiche Bedeutung haben, was jedoch im Text nicht immer sofort erklärt wird. Auch Namensdopplungen tauchen auf. Namen, die zeitlich viel zu früh auftauchen und die der Leser höchstwahrscheinlich aus einem anderen tolkienschen Werk schon kennt.
    Dies führte bei mir sehr oft zu Verwirrungen. Der oft verschachtelte Schreibstil machte das auch nicht leichter und die Tatsache, dass Tolkien offensichtlich ein Fan von Drama war, ließ mich oft sogar ärgerlich oder genervt werden .
    Ich kann mich an ein Kapitel erinnern, das quasi einfach nur eine Beschreibung der Karte von Beleriand ist, die sich ohnehin hinten im Buch befindet. Da war ich dann doch schon sehr verärgert, da es in meinen Augen Zeitverschwendung war. Wie Beleriand aufgebaut ist, kann man der Karte entnehmen. Was interessiert den Leser, ob ein Fluss langsam oder eher schnell fließt? Das ist in meinen Augen gänzlich überflüssig gewesen...
    Ich war sehr dankbar, dass die Karte hinten im Buch abgedruckt ist. Doch noch viel besser hätte ich gefunden, wenn von allen Örtlichkeiten, an die der Leser während des Lesens reist, eine Karte abgedruckt wäre.
    So hätte es mich sehr interessiert zu wissen, wie Númenor oder Valinor ausgesehen haben. Und das sind jetzt nur zwei Beispiele von vielen.
    Sehr hilfreich empfand ich vor allem aber das Namensregister, das mir oft dabei geholfen hat, mich zu erinnern, wenn ich gewisse Namen wieder vergessen hatte oder nicht mehr wusste, ein bestimmtes Wort nun schon wieder bedeutete... Ohne das Namensregister wäre ich echt aufgeschmissen gewesen.
    Auch die Übersicht der Stammbäume ist sehr interessant anzuschauen. Noch dazu begreift man erst dann, wie viele unterschiedliche Elbenarten es doch gibt.
    Am besten hat mir jedoch der Teil um die Ringe der Macht und dem Dritten Zeitalter gefallen. Hier kann man sehr gut und leicht einen Bezug herstellen, da man schon Bekanntes mit einer Vorgeschichte zu verknüpfen lernt.
    Und dank diesem Buch ist mir Galadriel tatsächlich ein wenig sympathischer geworden.

    Es ist mir anzumerken, dass mir einiges an diesem Werk doch gefallen hat, vieles aber jedoch nicht.
    Für mich war es sehr nervenaufreibend dieses Buch zu lesen und deswegen kann ich es nur Leuten weiterempfehlen, die sich für die Thematik interessieren und entweder kompliziertere Kost gerne lesen oder darüber hinwegsehen können.
    Für Fans ist das Buch jedoch mMn ein Muss, da man einfach sehr viel über die Hintergründe und die Entstehung der Welt, wie man sie im Herr der Ringe vorfindet, erfährt.

    Fazit:
    Bei weitem keine leichte Kost - für Fans aber ein Muss!

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