Der Herr der Ringe

von J. R. R. Tolkien 
4,5 Sterne bei7,156 Bewertungen
Der Herr der Ringe
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Positiv (6198):
Tobias_Damaschkes avatar

Der Vater der modernen Fantasy.

Kritisch (278):
B

Der Plott tol.. Nur mit dem Schreibstihl kam ich nicht klar und habe es abgebrochen und mir nach erscheinen die Filme angeschaut. Genial

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Inhaltsangabe zu "Der Herr der Ringe"

Teil 1: Die Gefährten

Bilbo veranstaltet ein großes Fest und verschwindet am Ende mit Hilfe seines Zauberrings, den er einst dem unheimlichen Höhlenbewohner Gollum stahl (siehe: "Der Hobbit") und den er nun seinem Lieblingsneffen Frodo vermacht. Bilbo verläßt heimlich das Auenland und geht zu den Elben (die weise und schön sind und ewig leben) nach Bruchtal. Der Zauberer Gandalf entdeckt, daß der Ring vor langer Zeit von Sauron geschmiedet worden ist, einem bösen Hexer, der in einem früheren Zeitalter zwar besiegt worden war, doch jetzt wiederum an Stärke gewinnt und nach dem Ring sucht. Würde er ihn finden, wäre seine Macht absolut. Frodo muß also den Ring fortbringen, um das Auenland nicht zu gefährden. Sein Weg, so rät ihm Gandalf, soll ins elbische Bruchtal führen, um dort den Rat Elronds einzuholen. Mit Frodo reisen Sam, sein bodenständiger Gärtner und Diener, sowie die immer zu Streichen aufgelegten Freunde Pippin und Merry.
Unterwegs werden sie von finsteren schwarzen Reitern bedroht, ein gefährlicher Baum will sie verschlingen, und nur Tom Bombadil kann sie in letzter Minute retten. Schließlich treffen die Hobbits Streicher, der wenig vertrauenerweckend und ziemlich abgerissen aussieht, der in Wahrheit jedoch Aragorn ist, der Erbe des Königreichs von Gondor. Er schließt sich den Hobbits an, und ihm ist es zu verdanken, daß Frodo nach einer schlimmen Speerwunde, die ihm einer der Schwarzen Reiter beigebracht hat, überlebt. In Bruchtal erzählt Gandalf, wie er von Saruman, einst einem guten Zauberer, jetzt aber ein Gefolgsmann von Sauron, gefangengehalten wurde und wie es ihm schließlich gelang, mit Hilfe des Adlerfürsten zu entkommen. Er erzählt, daß Gollum Sauron unter Folter verraten hat, ein Hobbit trage den Ring. Elrond, der Elbenfürst von Bruchtal, erklärt daraufhin, daß der Ring zerstört werden muß, denn alle, die ihn tragen, werden durch ihn verdorben. Dies jedoch kann nur in Mordor geschehen, auf Sauron eigenem Gebiet, und der Ring muß in das Feuer der Schicksalskluft geworfen werden. Frodo erklärt sich bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Es schließen sich ihm die Freunde Sam, Merry und Pippin an, sowie Gandalf selbst, Aragorn, Boromir, der Elb Legolas und der Zwerg Gimli.
Der Weg ist beschwerlich und gefährlich: sie müssen die verlassenen Zwergenminen von Moria durchqueren, wo sie gegen Orks kämpfen. Sie glauben sich schon in Sicherheit, da taucht ein urweltlicher Feuerdämon auf. "Was für ein Unglück", sagt Gandalf, "und ich bin doch schon müde." Er stellt sich dem Dämon entgegen. "Flieht, ihr Narren", schreit er den Gefährten zu, und dann wird er von dem feurigen Balrog in die Tiefe gerissen. In Panik fliehen die Gefährten, und das dumpfe Gedröhn der Orktrommeln verklingt allmählich. Sie erreichen den Ausgang und schleppen sich weiter. Schließlich erreichen sie den Zauberwald Lothlórien, und sie werden von der Elbenfürstin Galadriel empfangen. Hier können sie etwas ausruhen. Als sie weitermarschieren, erbittet Boromir den Ring, um ihn als Waffe gegen Sauron zu benutzen. Doch Frodo hat sich entschieden. Er flieht, denn er wird die Reise nach Mordor alleine unternehmen. Heimlich schließt Sam sich an.

Teil 2: Die zwei Türme

Der Bund ist zerbrochen, Gandalf verloren. Frodo und Sam sind fort, nur Merry und Pippin bleiben mit Boromir zurück. Da werden sie von einem Orkheer überfallen. Boromir verteidigt die Freunde bis zu seinem eigenen Tod, doch die Hobbits werden gefangengenommen. Aragorn, Legolas und Gimli nehmen ihre Spur auf. Merry und Pippin gelingt die Flucht, und sie kommen in einen geheimnisvollen Wald, wo sie Baumbart treffen, einen uralten, baumähnlichen Riesen vom Geschlecht der Ents. Er erkennt die Gefahr, die Mittelerde droht, und sammelt sein Volk, um Saruman anzugreifen. Aragorn, Legolas und Gimli treffen überraschend auf Gandalf, der nicht tot ist, aber verändert. Sie begeben sich an den Hof von Rohan, einem pferdeliebenden Volk, entlarven Schlangenzunge, Sarumans Spion, der König Théoden in seiner Gewalt hatte. Vor Helms Klamm schlagen sie eine unvergessliche Schlacht: Gimli und Legolas wetteifern, wer die meisten Orks tötet (Gimli gewinnt). Sie erreichen Sarumans Festung Isengard, entdecken, daß sie bereits von den Ents zerstört worden ist, und finden Merry und Pippin, beide unversehrt. Sie befreien Saruman, nachdem sie seinen Zauberstab zerbrochen haben. Zur gleichen Zeit nähern sich Frodo und Sam Mordor. Gollum, angezogen von dem Ring, folgt ihnen. Sie fangen ihn ein und machen ihn zu ihrem Führer. Gollum bringt sie zu den geheimen Stufen, dem Zugang zum Land Mordor. Dieser finstere Ort wird von Kankra bewacht, einer Riesenspinne, die Frodo mit ihrem Stachel vergiftet. Sam beschließt schweren Herzens, den Ring zu nehmen und die Quest alleine zu beenden. Doch da belauscht er ein Gespräch der Orks und erfährt, daß Frodo nicht tot ist, sondern nur bewußtlos.

Teil 3: Die Wiederkehr des Königs

Gandalf und Pippin erreichen Gondor, wo Denethor, Boromirs Vater und Statthalter, die Schlacht vorbereitet. Aragorn seinerseits bricht von Rohan auf (und läßt Théodens Tochter Éowyn mit gebrochenem Herzen zurück), um Gondor zu Hilfe zu kommen. Gondor ist belagert; und Faramir, Boromirs jüngerer Bruder, wird im Kampf verletzt. Merry und Dernhelm, der eigentlich die verkleidete Éowyn ist, töten den Anführer der Schwarzen Reiter; Aragorn triumphiert. Pippin entdeckt Denethor, den Sauron verzaubert hat, und es gelingt ihm auch mit Hilfe Gandalfs, Faramir zu retten. Eine Abteilung marschiert auf die Pforten Mordors zu, wo Saurons Boten Frodos Habseligkeiten bewachen. Doch Frodo selbst ist verschwunden, denn Sam hat ihn gerettet, und sie sind längst aufgebrochen. Frodo trägt schwer an dem Ring und gerät in Versuchung, ihn zu benutzen, aber Sam hilft ihm, standhaft zu bleiben. Sie erreichen die Schicksalskluft, doch Frodo ist unfähig, sich vom Ring zu trennen. "Der Ring ist mein." Da taucht Gollum auf. Er greift Frodo an, beißt ihm den Ring von Finger und stürzt in die Schicksalsschlucht. Unter großem Jubel zerbricht die Macht Mordors. Aragorn heiratet Arwen, die Tochter des Elbenfürsten Elrond, und sie lädt Frodo ein weiteres Mal ein, mit den Elben nach Westen zu gehen. Aragorn tritt sein rechtmäßiges Erbe an und wird König von Gondor. Als die Hobbits ins Auenland zurückkommen, finden sie es von Sarumans Soldaten zerstört. Es gelingt, diese zu vertreiben, und Saruman wird von Schlangenzunge getötet. Frodo aber bleibt gezeichnet, und er kann nicht lange dem Ruf der Grauen Anfurten widerstehen. Zusammen mit Bilbo, Gandalf, Galadriel und Elrond segelt er auf einem weißen Schiff davon. Pippin, Merry und Sam kehren ins Auenland zurück. Das Dritte Zeitalter Mittelerdes ist zuende.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608932225
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:1238 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:01.01.2002
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.1991 bei Der HÖR Verlag DHV - SWF/WDR erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Tobias_Damaschkes avatar
    Tobias_Damaschkevor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Der Vater der modernen Fantasy.
    Ewiger Klassiker. Trotz des Schreibstils.

    "The Lord of the Rings" - eines der erfolgreichsten literarischen Werke des 20. Jahrhunderts. Was kann man dazu noch sagen, was nicht schon tausend andere gesagt haben? Nicht besonders viel, aber ich versuchs mal.

    Zunächst: Egal, ob man das englische Original oder die deutschen Übersetzungen versucht - heutzutage kann der Schreibstil von Tolkien sehr gewöhnungsbedürftig sein. Viele geben wahrscheinlich nach den ersten hundert Seiten auf, diejenigen, die allerdings länger durchhalten, lesen es bis zum Ende und haben mit dem Stil mit jeder weiteren Seite immer weniger Probleme - das ist jedenfalls meine Erfahrung.
    Die Geschichte an sich ist vielleicht nicht in jeder Hinsicht absolute Perfektion. Manchmal schweift Tolkien etwas ab, manche Szenen erscheinen recht langgezogen und die Elfenlieder zwischendurch müssen nicht jedem gefallen - aber das alles ist nichts im Vergleich zu der puren Mystik, die diese zeitlose Story ausstrahlt. Was die Filmtrilogie kongenial umsetzte, ist im geschriebenem Wort um keinen Deut schlechter. Keine der Figuren wirkt überflüssig, die Dialoge sind beinahe noch faszinierender als die Beschreibung der Schlachten und fantastischen Orte, die uns Tolkien schenkte. Zu wissen, dass der Mann eine ganze Sprache für diese Welt erfand, ist dabei die Kirsche auf der Sahnetorte. Wegen der Länge, der etwas in die Jahre gekommenen Schreibweise und der Detaildichte kann "Der Herr der Ringe" für manche etwas abschreckend wirken - aber wer den Urknall der modernen High Fantasy nicht verpassen will, der sollte es unbedingt versuchen.

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    A
    ambramueller99vor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Extrem gutes Buch. Ich versank förmlich darin und verlor die Verbindung zur realen Welt.
    Sehr gutes Buch

    Ich liebe die dunklen Orte und die lustigen Charaktäre.

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    anchsunamuns avatar
    anchsunamunvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein fantastisches Buch, das die Fantasie anregt. doch es ist auch schwer zu lesen.
    Die Rettung von Mittelerde

    "Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu führen und ewig zu binden"

    Der Herr der Ringe erzählt in drei Bänden die Geschichte eines Kampfes von Gut gegen Böse.

    Bilbo Beutlin aus dem Auenland - bekannt durch "Der kleine Hobbit" übergibt an seinem Geburtstag einen Zauberring an seinen Neffen Frodo und zieht sich dann zurück zu den Elben.

    Durch Gandalf, einem Zauberer, erfährt Frodo, was für ein gefährliches Geschenk er erhalten hat, auch wenn der Ring ihn unsichtbar machen kann. Der Ring wurde geschmiedet von dem dunklen Herrscher Sauron, der schon einmal das Land in Krieg und Zerstörung gestürzt hat und geriet dann in Vergessenheit. Eine Vernichtung des Ringes ist nur in den Feuern von Mordor möglich, denn dort wurde er auch geschmiedet.

    Frodo erklärt sich bereit, den Ring dorthin zu bringen und ins Feuer zu werfen und wird hierbei von Gandalf , Aragorn, Gimmli, Legolas, Sam, Merry und Pippin begleitet, die Gemeinschaft des Ringes entsteht. Im ersten Band begreift Frodo, dass er den gefahrvollen Weg allein gehen muss, doch Sam, ebenfalls ein Hobbit, lässt ihn nicht allein gehen und so sind sie zumindest zu zweit. Der Weg ist gefahrvoll, werden sie doch verfolgt von Saruman und seinen Orks und dem Wesen Gollum, das einmal der Besitzer des Ringes war. Es ist ein langer Weg, gepflastert mit Krieg, Zerstörung und Kampf. Zauberei und die Liebe kommen auch nicht zu kurz. Elben, Menschen und Zwerge kämpfen gemeinsam gegen das Böse - wohl wissend, dass sie nur siegen können, wenn Frodo erfolgreich ist. Saruman, der Lehrmeister Gandalfs, hat die Seiten gewechselt und ist nun ihr Feind. Dazu kommen die Ringgeister.

    Die Triologie ist auf jeden Fall lesenswert. Ich habe damals "Der kleine Hobbit" geschenkt bekommen und wollte wissen, wie es weitergeht. Es hat lange gedauert, die Bücher zu lesen, denn sie sind nichts für mal eben zwischen durch. Doch man ist gefangen von den Figuren von der ganz Geschichte und fiebert jeden Schritt mit, den Frodo geht.

    Kommentare: 1
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    L
    Leonie_sfertvor einem Monat
    Kurzmeinung: Herr der Ringe ist der Klassiker der Fanatsy Bücher und gehört mit dem einzigartigen Schreibstil in jedes Bücherregal!
    Mehr Fantasy geht nicht!

    Herr der Ringe ist durch und durch Fanatsy, sodass man wirklich sagen kann: " Mehr Fantasy geht nicht." Für mich ist/war Herr der Ringe der große Einstieg in eine neue Welt und zeugt von sovielen wichtigen Werten wie Mut, Freundschaft und Durchhaltevermögen. Tolkien erschafft soviel neues in diesem Buch, dass man am liebsten diese Welt volmer unbekannter Sachen auf der Stelle erforschen möchte!

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    Szackas avatar
    Szackavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Der Höhepunkt des Fantasy-Genres
    (Fast) sprachlos

    Was soll man über dieses Werk sagen, das nicht schon gesagt wurde? 

    Begründer einer eigenen Sprache, Inspiration für eines der größten Werke der 2000er, Vorlage für eine Filmreihe, die mit insgesamt 17 Oscars ausgezeichnet wurde, und selbst einer der größten Autoren des 20. Jahrhunderts. 
    J.R.R. Tolkien hat sich spätestens mit dem Herrn der Ringe unsterblich gemacht. Der Schreibstil ist schön, die Liebe zum Detail ist unendlich, die Figuren sind außerordentlich ausgearbeitet.
    Wer die Filme liebt, wird mit großer Freude die Bücher verschlingen. Bekannte Charaktere bekommen noch mehr Tiefe, in vollkommen fremde Charaktere kann man sich schnell einfinden, sie lieben und hassen. Man taucht ein in eine fremde Welt, in Mittelerde und könnte meinen, es sei der siebte, noch unbekannte Kontinent der Erde, den nur Tolkien je mit eigenen Augen kennenlernen durfte.
    Gerade wenn man glaubt, das Ende erlebt zu haben, liest man noch hundert weitere Seiten, die einen großen Kontrast zur Filmreihe bieten. Vielleicht wirkt es durch das Ende weniger rund als der Film, allerdings ist die Geschichte des Herrn der Ringe besser auserzählt.
    Es bleibt nur, den Hut zu heben und sich zu verneigen vor so viel Talent, Kreativität und Herzblut. 

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    Sternschnuppenklickss avatar
    Sternschnuppenklicksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Meisterwerk!
    Komme mit mir ins Auenland...

    ... und lerne die liebenswürdigen Hobbys

     kennen. "Der Herr der Ringe" begeistert 
    Jung und Alt und lädt ein auf ein
    abenteuerliche Reise einer ganz
    besonderen Gemeinschaft. 

    Der Autor versteht es mit den Worten zu
     spielen und jedes noch so kleinste Detail 
    dieser zauberhaften, aber auch gefährlichen
    Welt darzustellen. Die Charaktere sind
    einzigartig erarbeitet und so manch einer
    wird im Laufe der Bücher uns auf die
    eine oder andere Weise überraschen.

    Besonders gut hat mir jedoch gefallen,dass 
    während der Handlung wichtige Tugenden
    herauskristalliert werden. Von Treue, Mut, 
    wahrer Freundschaft bis hin zu Hingabe,
    bedingungsloser Liebe und die Bereitschaft 
    sich mit Kraft und Weisheit für etwas 
    einzustehen.

    "Der Herr der Ringe" ist nicht nur ein 
    Abenteuer der Gefährten, es ist auf
    besondere Art auch unser Eigenes. 


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    AnjaLG87s avatar
    AnjaLG87vor 2 Monaten
    Ein Klassiker der Literatur, allerdings langatmiger als die Filme

    Das ist, glaube ich, das einzige Beispiel, bei dem mir die Verfilmung besser gefällt als die literarische Vorlage: Zwar hat Tolkien mit seiner Trilogie rund um den Ring der Macht ein Fantasy-Epos und einen echten Klassiker der Literatur geschaffen, der seinesgleichen sucht, aber die Bücher sind doch deutlich langatmiger, detaillierter und stellenweise langweiliger als die Filme. Natürlich werden für die filmische Umsetzung dramatische Elemente betont, bestimmte Handlungen und Figuren gekürzt oder gar gestrichen usw., sodass es um die Buchvorlage manchmal etwas schade ist, aber in diesem Fall halte ich dieses Vorgehen für sinnvoll: Die Filme wirken stimmiger, spannender und mystischer als die Bücher. Nichtsdestotrotz bedient sich Tolkien einer einzigartigen Sprache, und er hat eine ganz eigene Welt geschaffen, die er mit viel "Vorarbeit" und Detailverliebtheit mit eigenen Sprachen, Völkern usw. zum Leben erweckt. Charaktere werden sehr ausführlich beschrieben und der Kampf um die Vorherrschaft in Mittelerde, verbunden mit den Fragen nach Macht, Menschlichkeit und Lebenssinn, sind nicht nur etwas für junge Leser, sondern sprechen alle Altersklassen an. Von mir gibt es also eine klare Lese-Empfehlung, allein schon aufgrund der Bedeutung des Werkes, aber auch den Tipp, sich die Filme anzuschauen!

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    K
    Kathleen_Blackvor 2 Monaten
    der Herr der Ringe

    Ich würde mal sagen dass jeder Herr der Ringe kennt. Ob ich da richtig liege? Ich weiß es nicht, doch ich weiß, dass "der Herr der Ringe" ein Buch ist das unbedingt gelesen werden muss. Ich verliebe mich jedesmal neu in die Charaktere und die Handlung und wenn ich mal angefangen habe zu lesen, kann ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 


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    Betty_J_Wendls avatar
    Betty_J_Wendlvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Der Klassker der modernen Fantasyliteratur schlechthin. Ich liebe besonders die Sprache in der Übersetzung von Margaret Carroux
    Der Klassiker der modernen Fantasyliteratur schlechthin.

    Zugegeben, der "Herr der Ringe" war für mich nicht "Liebe auf den ersten Blick", auch nicht auf den "zweiten" und "dritten". Ich kam lange Zeit einfach nicht über den Prolog hinaus, hab begonnen und es wieder weggelegt. Aber es lohnt sich wirklich, sich durch die Einführung zu beißen, denn dann öffnet sich eine Welt, die einen staunend und sprachlos zurücklässt, viele von uns zu lebenslangen Fans macht und wohl auch noch Generationen nach uns begeistern wird, denn eine zeitlose Geschichte wie diese hat Bestand. Ich persönlich liebe ja die altertümliche Sprache in der Übersetzung von Margaret Carroux, aber wer es lieber moderner mag, ist mit der neueren Übersetzung von Wolfgang Krege auch gut aufgehoben. Wer des Englischen mächtig ist, sollte die Trilogie aber unbedingt im Original lesen, denn manch ein Wortspiel geht durch die Übersetzung, so gut sie auch sein mag, einfach verloren.

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    LadyLous avatar
    LadyLouvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Must-read!
    Must-read!

    Natürlich ein must-read durch und durch. Die Welt von Tolkien ist und bleibt eine Inspiration und hat bestimmt schon alle von uns in ihren Bann gezogen. Dieses Buch wird bis in alle Ewigkeit angesagt bleiben.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    SusanneUlrikeMariaAlbrechts avatar
    SusanneUlrikeMariaAlbrecht

    ... stand Aragorn, still und stumm wie ein Baum; in der Hand

    aber hielt er eine kleine goldene Blume, eine Elanor, und

    seine Augen glänzten. Irgendeine schöne Erinnerung schien

    ihn gefangen zu halten, und als Frodo ihn ansah, wusste er,

    dass Aragorn etwas vor Augen stand, das einst an ebendiesem

    Ort geschehen war. Denn die Spuren der schweren Jahre

    schienen aus seinem Gesicht verschwunden zu sein, und man

    konnte ihn sich als einen weiß gekleideten stattlichen jungen

    Fürsten vorstellen; und er sprach elbische Worte zu einer, die

    Frodo nicht sehen konnte.  Arwen vanimelda, namarie! sagte er,

    und dann, aus seinen Gedanken auftauchend, holte er tief Luft,

    sah Frodo an und lächelte.

    "Hier ist das Herz  des Elbenturms auf dieser Erde", sagte er, "und hier

    bleibt mein Herz für immer, es sei denn, ein Licht schiene

    noch am Ende der dunklen Straßen, die wir beide gehen

    müssen, du und ich. Komm mit!" Und Frodo bei der Hand nehmend,

    verließ er den Cerin Amroth und kehrte zeit seines Lebens nicht mehr

    dorthin zurück.


    J.R.R. TOLKIEN

    Der Herr der Ringe

    Band 1

    Die Gefährten


    Zum Thema
    Matzbachs avatar
    Gibt es eigentlich eine Themengruppe zu Tolkien oder dem Herrn der Ringe?
    S
    Letzter Beitrag von  SuSannevor 7 Jahren
    http://www.lovelybooks.de/gruppe/269715660/askir/ - die Gruppe (3 Mitglieder - keine Themen, keine Beiträge; das seit über 1 Jahr).
    Zum Thema
    Betty Geröllheimers avatar
    Eine dringende Bitte an alle "Herr der Ringe" - Buchbesitzer. Ich schreibe gerade eine Hausarbeit und bräuchte eine Seitenangabe in der etwas in Halbunzial geschrieben ist. Gibt so was da drin? (Ist nicht die Elbenschrift). Ich hab das Buch nicht und kann deswegen nicht nachschauen. Brauch die Angabe für das Literaturverzeichnis. Also, bitte Auflage etc mitschicken. Danke!!!
    Betty Geröllheimers avatar
    Letzter Beitrag von  Betty Geröllheimervor 7 Jahren
    Nicht ganz das! Hilft aber riesig weiter! DANKE
    Zum Thema

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