J. R. R. Tolkien Der Herr der Ringe - Die Gefährten

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Inhaltsangabe zu „Der Herr der Ringe - Die Gefährten“ von J. R. R. Tolkien

Durch einen merkwürdigen Zufall fällt dem Hobbit Bilbo Beutlin ein Zauberring zu, dessen Kraft, käme er in die falschen Hände, zu einer absoluten Herrschaft des Bösen führen würde. Bilbo übergibt den Ring an seinen Neffen Frodo, der den Ring in der Schicksalskluft zerstören soll.

Hobbits sind kleine, gemütliche Leute, dabei aber erstaunlich zäh. Sie leben in einem ländlichen Idyll, dem Auenland.

Ein weiterer Titel auf meiner Liste der Bücher, die man auf eine einsame Insel mitnimmt.

— Jari

Ein Klassiker!

— Koakuma

Film überzeugt besser als Buch...

— widder1987

so beeindruckend wie ich es erwartet hatte

— JeannasBuechertraum

Tolkien ist der Vorreiter der High Fantasy. Nur wenige kommen an ihn ran.

— Paimon_88

<3 <3 <3

— 23GZamasu

Super Geschichte, muss man gelesen haben:)

— Emily_louu

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— Bietzer

Vom Urvater des Fantasy das Must-Read schlechthin! Tolle Erzähldynamik mit packendes Geschichte!

— sweetpiglet

Superschöner Bilder mit starkem Ausdruckt.

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  • JRR Tolkien - Die Gefährten

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

    Jari

    22. October 2017 um 14:04

    Lange war ich neugierig auf die berühmte Geschichte vom Herrn der Ringe und den Hobbits. Nur wirklich daran herangetraut habe ich mich nicht. Eine frustrierende Erfahrung als 12-Jährige hielt mich fest in ihrem Griff.Jetzt bin ich froh, dass ich nicht die Ausgabe gelesen habe, die ich damals hatte. Da war nämlich der tolle Einführungspart über die Geschichte der Hobbits nicht drin.Und da ich selbst das Gefühl habe, über kurz oder lang selbst ein Hobbit zu sein, muss ich doch wissen, was da dahinter steckt.Nun habe ich mich 16 Jahre später und nach der Lektüre der Vorgeschichte wieder an „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ gewagt und kann nun verstehen, weshalb diese Bücher zu den meistverkauften Titeln weltweit gehören. Die Fangemeinschaft der Ring-Bücher hat somit ein neues Mitglied gefunden.Vom ersten Satz an war ich mittendrin im Geschehen. Tolkiens Sprache (bzw. die Übersetzung von Wolfgang Krege) ist eine schwärmerische, verträumte, die perfekt ins Reich Mittelerde passt. Was zuerst war, Tolkiens Sprache oder das fantastische Reich, ist jedoch irrelevant.Ja, mir gefielen die Landschaftsbeschreibungen und die eingeschobenen Lieder sehr. Das Buch selber ist unerwartet ruhig und besinnlich. Lange Gespräche werden geführt, die jedoch wie eine Binnenhandlung anmuten. In unserer Welt spricht niemand so, aber in Mittelerde scheinen solche Erzählungen und Geschichten ein wichtiger Teil der Kultur und des Lebens zu sein. Einige Lieder habe ich mir markiert, weil sie schlichtweg schön sind und mich tief ergriffen haben.Auch wenn „Die Gefährten“ kein Buch ist, das man einfach so liest, und eine gewisse Konzentration erfordert, genoss ich jede Seite. Wurde ich unterbrochen, so wollte ich nichts mehr als wieder zu Frodo, Sam, Gandalf und den Anderen zurück. In den Lesepausen fragte ich mich, wie es ihnen wohl gehen mag und welche Gefahren noch auf sie warten. Als ich das Buch beendet und weggelegt hatte, fehlten sie mir sofort. Und sie fehlen mir noch immer. Die Figuren sind zu Freunden geworden, die man nicht mehr missen mag.Normalerweise lese ich immer mehrere Bücher parallel. Doch kaum hatte ich mit diesem Werk angefangen, konzentrierte ich mich voll und ganz auf dieses. Frodo, bzw. eher wohl der Ring, duldet keine Ablenkung und keine Nebenbücher. Die Reise, die die Hobbits antreten, führte nicht nur weit weg vom Auenland, sondern auch tief zu meiner Selbst. Ich kann es nicht wirklich in Worte fassen, doch dieses Buch hat mich sehr tief bewegt und berührt. Ein weiterer Titel auf meiner Liste der Bücher, die man auf eine einsame Insel mitnimmt. Denn Frodo und seine Freunde machen Mut und wo sie sind, ist man nicht alleine.

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  • Beeindrucken, Durchdacht, Ausführlich

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

    JeannasBuechertraum

    10. September 2017 um 20:13

    "O weh für uns alle! Und für alle, die in diesen Tagen auf Erden wandeln! Denn so ist es der Welten Lauf: finden und verlieren (..)"Ich denke die meisten kennen #HdR daher will ich mich kurz halten. Es ist DER High Fantasy Klassiker dessen Verfilmung mich einfach seit Jahren fesselt. Ich hab es sogar als Wii-Lego durchgespielt dabei bin ich echt keine Zockerin. Es geht um einen Hobbit namens Bilbo Beutlin, der die Schicksalshafte Aufgabe hat, den einen Ring zu zerstörren. Auf seiner Reise begleiten ihn acht weitere Gefährten. Ein Elb (Legolas), Ein Zwerg (Gimli), ein Waldläufer (Arargorn alias Streicher) ein Mensch (Boromir), 3 Hobbits (Sam, Merri, Pippin) und ein Zauberer (Gandalf der Graue). Viele Gefahren müssen sie bestehen, mehr als sie es für möglich gehalten hätten - aber auch wundervolles dürfen sie bestauen.Ich habe es angefangen zu lesen und musste irgendwann aufgeben. Dann hab ich es als Hörbuch ausprobiert. Es wird gelesen von dem deutschen Synchronsprecher der auch Gandalf spricht (Achim Höppner). Absolut genial sag ich euch! 22/23 Stunden sind zwar ein ganzer Batzen aber es lohnt sich so. Es wird wahnsinnig gut betont und man hat das absolute HdR Feeling (besonders wenn man die Filme wie ich so liebt).Es passiert wie erwartet einiges mehr als man es aus den Filmen kennt und einiges wurde auch verändert. Es hat mich obwohl mir das klar war, dennoch teilweise sehr verwundert was alles weggelassen und verändert wurde. Man lernt tolle Figuren erst gar nicht kennen und so manche Szenen wurden zusammengefasst, was Tage dauerte geschah im Film innerhalb von ein paar Stunden. Und es wird echt so viel mehr Gesungen in diesem Buch! :DAber genug vom Film/Buch-Vergleich, dabei ins Detail zu gehen würde ganze Bücher füllen. Fakt ist und bleibt: Herr der Ringe ist ein absolutes Meisterwerk! All die Figuren und Sprachen, die Regeln und Gesetzte, die Geschichte dieser Welt und all die Schauplätze. Es ist wahnsinnig gut durchdacht und so vielseitig. Und die Charaktere werden so gut wiedergegeben. Ich bin sehr beeindruckt und bin froh das nun endlich (besser spät als nie) dieses tolle Werk auch als Buch durchleben kann! Ein Hoch auf Hörbücher <3

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  • Unterhaltsamer Klassiker der Fantasy trotz zähen Erzählstils

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

    cleeblatt

    24. August 2017 um 23:28

    Tolkiens Herr der Ringe ist ein Klassiker der Fantasy und gilt als der Ursprung der modernen Phantastik. Viele zukünftige Schriftsteller und Schriftstellerinnen wurden und werden von der Reise des Hobbits Frodo durch Mittelerde inspiriert. Auch wer die Filme (noch) nicht gesehen oder die Bücher (noch) nicht gelesen hat, weiß ungefähr, worum es in Tolkiens Trilogie geht.Als ich Die Gefährten vor sechs Jahren zum ersten Mal gelesen habe, empfand ich den Auftakt zum Herrn der Ringe eher ermüdend und wenig mitreißend. Allerdings war die Verfilmung in meinem Kopf noch viel zu präsent und ungewollt habe ich beim Lesen Buch und Film immer wieder gegenübergestellt. Jetzt, beim zweiten Durchgang, ist es eine Ewigkeit her, dass ich die Filme gesehen habe, und doch hatte ich die Bilder sofort wieder vor Augen - diesmal war es allerdings nicht störend.Der Herr der Ringe ist ein Teil meiner Jugend und obwohl ich mit Frodo, Aragorn, Legolas, Gimli & Co. emotional nicht so stark verwoben bin wie mit Ron, Harry und Hermine, liebe ich dennoch die Welt, die Charaktere und die Geschichte, die Tolkien erschaffen hat. Und trotzdem habe ich mit Die Gefährten so meine Probleme: Es ist Tolkiens Stil zu erzählen, mit dem ich mich nicht so recht anfreunden kann - seine Detailverliebtheit, die jeden Bereich von Mittelerde umfasst. Die Trilogie scheint nicht nur eine Erzählung im Gewand mittelalterlicher Heldensagen zu sein - und diese Art des Erzählens ist durchaus angenehm - sondern auch Enzyklopädie von Mittelerde. Die ausführlichen Beschreibungen von Verwandschaftsverhältnissen, Monstern und Gestalten, die in den kleinen Abenteuern abseits des Weges vorgestellt wurden, waren einfach zu viel des Guten. Das Erste Buch war daher besonders knifflig für mich, da ich das Gefühl hatte überhaupt nicht vom Fleck zu kommen. Nach dem die kleine Gemeinschaft der Hobbits dann (endlich) das Auenland verlassen hatte, wurde auch das Lesen leichter und flüssiger, auch wenn es ab und zu noch ausschweifende Szenen gab, die sich dann aber gut verkraften ließen - an Spannung mangelt es generell nicht.Die Strukturen dieser Geschichte sind einfach gestrickt, die Grenze zwischen Gut und Böse klar gezogen - klassisch, aber schließlich haben wir es hier ja auch mit dem Archetypen der modernen High Fantasy zu tun. Mittelerde ist wohl die größte Stärke des Auftakts, aber auch die Charaktere sind wundervoll ausgearbeitet und wachsen einem schnell ans Herz. Jede Figur ist eigenwillig und hat ihren ganz eigenen Charme, wobei der eine mehr und der andere weniger punkten kann. Fazit: Die Gefährten sind eine große Einführung in das Land Mittelerde mit seinen vielen Geschichten, Völkern und Figuren - der Auftakt zum wohl größten Klassiker der modernen Fantasy, der sowohl mit seinem Setting, der Geschichte und den Charakteren bildgewaltig und mit Spannung seine Leser überzeugt. Einzig und allein Tolkiens gelegentlich ausschweifender Erzählstil, der besonders im Ersten Buch überhand nimmt, störte meinen Lesefluss.4 von 5 Sternen

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  • Ein Klassiker

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

    Paimon_88

    20. August 2017 um 18:27

    Zwei Hobbits auf der Quest, wirklich cool und spannend geschrieben. Am besten gefielen mir die Schlachten mit den Orgs, Schattenkriegern und Elben. Die Gefühle blieben außen vor, was zur High-Fantasy gehört, da es um den Kampf Gut gegen Böse geht.


    Wer die Trilogie liebt, nicht auf Liebe und Schmus hofft, dem ist sie zu empfehlen.

  • Ein Muss!

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

    sweetpiglet

    30. May 2017 um 11:26

    Ich glaube ja, jeder hat schon einmal von "Der Herr der Ringe" gehört, ob nun in Form der Filme oder Bücher, man kennt im groben die Geschichte vom Hobbit Frodo und seiner Reise. Dennoch gibt es viel zu wenig Menschen, die die Bücher auch wirklich gelesen haben, daher hat sich Anabelle von Stehlblüten der Aufgabe gewidmet die meisterhafte Fantasy-Trilogie von J.R.R. Tolkien wieder zuentdecken und erneut zu lesen, oder gar zum ersten Mal zu lesen."Der Herr der Ringe" gilt als das Urwerk der Fantasy-Literatur, und das zurecht, denn bis heute finden sich so viele Elemente in der modernen Fantasy-Literatur wieder, die wir alle mögen. Ich finde es toll, was J.R.R. Tolkien geschafft hat, eine Welt voll mit neuen Sprachen, Völkern und Geschichten. Wie ein einziger Mensch sich all diese wunderbaren und interessanten Dinge erschaffen kann ist bis heute für mich faszinierend. Bereits mit 12 habe ich das erste Mal "Der Herr der Ringe" gelesen, da ich nicht in die Filme gehen durfte, dennoch wissen wollte, was passiert in diesem hochgefeierten Epos. "Mut findest du, wo du ihn am wenigstens erwartest"Seite 119Bis heute bin ich sowohl von den Büchern als auch von den Filmen begeistert, trenne beides aber, denn in den Büchern schwebt die Wortmagie einfach auf jeder Seite dem Leser entgegen. Dies ist es auch, was mir damals und auch nach dem neuen Lesen besonders im Gedächtnis geblieben ist, die wunderschönen Lieder und Gedichte. In "Die Gefährten" ist ja bereits im Auenland viel mit "Musik unterstrichen", die das Volk der Hobbits zu einem meiner liebsten macht, nicht nur wegen dem zweiten Frühstück. Doch neben den Hobbits sind es vor allem die Menschen in "Die Gefährten" die mich begeistern beziehungsweise verwundert haben. Dabei muss ich übrigens auch gestehen, dass ich ein echter Fan von Aragorn bin, und zwar schon im ersten Band der Trilogie. Man könnte sagen, dass ich schon in jungen Jahren ein Fangirl von ihm war, dass bis heute nicht nachgelassen hat. Er ist mir auch der liebste Protagonist aus der Trilogie, sein Charakter, seine Geschichte und seine Liebe sind einfach so geprägt von Schmerz, Verlust und Mut, dass man eigentlich gar nicht anders kann, als ihn zu mögen.Inhaltlich führt "Die Gefährten" den Leser perfekt in die Welt von Mittelerde ein, zusammen mit Frodo und Gandalf lernen wie all die Völker und Geschichten kennen. Dieser Weg ist besonders interessant, da es eine High Fantasy Welt ist, und wir bisher nichts dazu wissen oder gehört haben. Ich kann bis heute verstehen, wieso J.R.R. Tolkiens Werk bis heute die Leser begeistern kann, mit seinem World Building hat er etwas einmaliges geschaffen. An dieser Stelle möchte ich noch abschließend auf die Übersetzung eingehen, die ja oft diskutiert wird. Es gibt im deutschen zwei Übersetzungen, wobei die von Wolfgang Krege immer wieder kritisiert wird, ich persönlich bin mit dieser Übersetzung "groß geworden" und mag sie sehr, und lese sie sehr gern. Letztendlich ist es wohl am besten, man liest das englische Original, wenn man genügend Englischkenntnisse hat.Fazit:"Die Gefährten" ist der Auftakt der Trilogie von J.R.R. Tolkien, welche in der fantastischen Welt Mittelerde spielt. "Der Herr der Ringe" ist nicht ohne Grund das Urwerk des Fantasy-Genre, und das absolut verdient, denn selbst heute noch begeistern mich die Worte von J.R.R. Tolkien und seine Welt fasziniert mich. Besonders bemerkenswert sind die Gedichte, Lieder und Sprachen die der Autor erfunden und in das Werk eingebunden hat. Für mich gehört "Der Herr der Ringe" zum Must-Read, und sie zählt zu meinen allerliebsten Fantasy-Romanen.

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  • Eine ganz besondere Fantasy-Geschichte

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

    annameinass

    23. February 2017 um 23:15

    Mir tut es wirklich im Herzen weh, dass ich dem Buch nur 3 Sterne geben kann, aber es hat mich leider einfach nicht so überzeugt.  Ich habe die Reihe von einer Freundin empfohlen bekommen, die "Herr der Ringe" total liebt, doch leider war das Buch nicht so meins.  Der Schreibstil ist zwar wirklich wunderschön, die Charakter und Geschichte einzigartig, doch ich fand es wirklich ein wenig langweilig und langatmig. Auch fehlte mir das Gefühl, die Emotionen von Frodo und den Anderen. Trauer, Liebe, Gemeinschaftsgefühl, Gedanken wurden meiner Ansicht nacht viel zu flach beschrieben. Außerdem finde ich es zieht sich.  Nichtsdestotrotz ist es ein gutes Buch, wie schon gesagt ist es etwas ganz besonderes und ich kann wirklich verstehen, warum soviele das Buch lieben, doch ich habe wirklich sehr lang gebraucht das Buch durchzubekommen.  Dennnoch hat es mir eigentlich gefallen, denn es hat eine ganz eigene Stimmung verbreitet und ich werde auch sicherlich den zweiten Teil lesen. Nur nicht jetzt gleich. 

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  • Konnte mich überzeugen

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

    denises-lesewelt

    23. February 2017 um 17:36

    HANDLUNGEin Ring sie zu knechten, sie alle zu finden,ins Dunkel zu treibenund ewig zu binden. Eine Reise ins unbestimmte beginnt für Frodo und den einen Ring.GESTALTUNG Die Trilogie habe ich nach einem Umzug von der besten Freundin meiner Tante (irgendwie ist sie auch wie eine Tante für mich) übernommen. Es handelt sich dabei um die grüne Ausgabe im Schuber. Ich persönlich hätte mir eine hübschere Ausgabe zugelegt, wenn ich sie mir gekauft hätte. Dieses durchgehende Grün, dass nur durch andere Grünabstufungen etwas Abwechslung bekommt, dominiert den gesamten Einband. Auf Dauer einfach ein bisschen zu viel grün. Immerhin zieht es sich über alle drei Bände UND den Schuber. Die Trilogie ist eines der unhübschesten Buchreihen in meinem Regal, obwohl ich grün als Farbe an sich sehr mag. Im Buch ist mir aufgefallen, dass jedes neue Kapitel rechts beginnt und wenn nötig eine leere Seite in Kauf nimmt. Außerdem findet ihr im Buch auch eine ausfaltbare Karte von Mittelerde.MEINE MEINUNGAls ich es damals mit 12 übernahm, versuchte ich krampfhaft dieses Buch zu lesen. Allerdings kam ich damals nicht über die Einleitungen hinaus. Nun quälte ich mich erneut durch die eigenartigen Prologe und war so erleichtert, als "Erstes Buch" auf einer fast leeren Seite prangte. Denn diese schrecklich trockene Zusammenfassung von der Hobbit und der Erklärungen zu Tolkiens Welt der Mittelerde waren die längsten 30 Seiten, die ich vermutlich je gelesen habe. Zwischenzeitlich hatte ich sogar Angst, dass das gesamte Werk mit solch einem Schreibstil erzählt werden würde. Doch zum Glück wurde meine Befürchtung nicht bestätigt. Ab "Erstes Buch" konnte ich die Geschichte kaum mehr aus der Hand legen. Mir kamen die Prologe und die eigentliche Geschichte wie zwei Welten vor. Die Geschichte hat mich ernsthaft überrascht. Das muss ich wohl erklären: Die meisten von euch wissen, dass es sich hier um Frodos Reise handelt, angetrieben den Ring vor allen zu verstecken, zu schützen und ihn nicht Sauron in die Finger bekommen zu lassen. Nach 200 Seiten haben sie gerade mal einen so kurzen Abschnitt ihrer Reise hinter sich. Das Auenland nicht mal wirklich hinter sich gebracht. Gerade mal Streicher kennen gelernt. Da fragte ich mich, wie man einen solchen Marsch nur so in die Länge ziehen kann und normalerweise wäre ich vor Langeweile schon gestorben. Jedoch musste ich mir in Erinnerung rufen, was sie aber allein auf ihrer relativ "kurzen" Strecke bereits erlebt und an Abenteuern hinter sich gebracht hatten. Die Übergänge waren so klar und fließend, ich hab das kaum richtig realisiert.Das Buch brachte mich einfach mal dazu genauer hinzuschauen. Außerdem war es komischer Weise richtig spannend. Wieso komisch? Weil im Ernst, wer schafft es eine Reise mit eigentlich klarem Ziel so spannend zu gestalten. Zu den Figuren: ICH LIEBE HOBBITS. Die kleinen Halblinge und ihr großer Appetit sind einfach göttlich. Wobei man Frodos sämtliche Gefährten einfach lieben muss. Jede Figur ist eigenwillig und versprüht ihren ganz eigenen "Charme". In Streicher könnte ich mich glatt verlieben, aber am meisten amüsierte mich der Zwerg. Diese ruppigen kleinen breitgebauten Gestalten und ihre Art finde ich einfach faszinierend. Sie besitzen schlichtweg mehr Ecken und Kanten als die Elben (z.B.). Da Hobbits der Lieder singen nicht müde werden, finden wir viele schön gedichtete Liedtexte. In Büchern finde ich es allgemein etwas schwer Lieder einzubauen. Man hat zwar den Text, aber die Melodie fehlt. Man müsste schon Noten dafür angeben. Aber nicht jeder kann bekanntlich Noten lesen. FAZITAufgrund meiner ersten schlechten Erfahrung als kleines Kind mit diesem Buch, hatte ich immer leichte Angst es wieder in die Hand zu nehmen. Angst davor mich zu Tode zu langweilen. Aber diese Fantasy-Geschichte hat es einfach in sich. In allen Bereichen überzeugend ist Herr der Ringe ein Fantasy-Klassiker, den man gelesen haben muss.

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  • Herr der Ringe ist für mich Premiumfantasy, die mich und meine Kinder berührt.

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

    Mildredlady

    21. January 2017 um 18:41

    Herr der Ringe ist für mich Premiumfantasy, die mich und meine Kinder berührt.

  • Immer wieder ein Highlight!

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

    Aleshanee

    05. January 2017 um 08:46

    Vor 20 Jahren hab ich diese Geschichte zum ersten Mal gelesen und seither auch die Filme zahlreich oft angeschaut - und ich bin ein so großer Fan von Tolkien und Mittelerde, dass ich jetzt endlich auch nochmal die Bücher lesen musste!Was für ein großartiges Werk!Schon der Anfang, das Eintauchen ins Auenland und das Leben der Hobbits, dem kleinen Volk mit den großen Füßen, die nur Frieden, Lachen und ein blühendes Land sich erhoffen, hat wieder diese Faszination hervorgerufen!Aber da ist natürlich der eine, Bilbo Beutlin, der vor langer Zeit mit dem Zauberer Gandalf und den Zwergen auszog, um den Drachen im Einsamen Berg zu besiegen. Bei diesem Abenteuer fand er den Ring, den Einen Ring, geschmiedet im Feuer des Schicksalsberges von Sauron, dem mächtigen Bösen, der seit einer lange vergangenen Schlacht im Schatten haust. An Bilbos 111. Geburtstag schließlich übergibt er seinem Neffen Frodo den Ring, den er so lange bewahrt hat. Leicht fällt es ihm nicht, aber erst, als er ihn los ist spürt er tatsächlich die Bürde, die er über Jahre getragen hat. Frodos Reise beginnt dann allerdings erst 17 Jahre später. Während Gandalf nach dem Ring geforscht hat, ziehen immer mehr Schatten über das Land, Kriege brechen aus und die Elben machen sich auf, diese Welt zu verlassen. Der Weg des kleinen Hobbits wird düster, doch es stehen im Freunde zur Seite, die ihm helfen, sicher nach Bruchtal zu den Elben zu gelangen und einen kühnen Entschluss zu fassen.Wer kennt sie nicht, die neun Gefährten, die versuchen, endlich den Einen Ring zu vernichten, damit Saurons Macht nicht wiederauferstehen kann:Frodo Beutlin, den Hobbit, der die Bürde tragen mussden treuen Sam Gamdschieden bedächtigen Meriadoc Brandybookund den tollpatschigen Peregrin TukDazu natürlich Aragorn, der Waldläufer, genannte StreicherDer leichtfüßige Elb Legolas aus dem DüsterwaldDer grimmige Zwerg Gimli, Sohn des GloinDer zweifelnde Mensch Boromir aus Gondorund der Zauberer Gandalf, der ihnen den Weg weistUnerwähnt bleiben darf auch nicht Smeágol, der als "Gollum" sein Dasein fristet und noch eine tragende Rolle spielen wird!Aus jedem Satz liest man die Liebe zum Erzählen heraus, die Tolkien hier angetrieben hat und vor allem auch zu dieser phantastischen Welt Mittelerde, die er bis ins Detail der Vergangenheit, der Völker und der Sprachen ausgearbeitet hat. Wunderschön beschrieben und jetzt, da ich die Filme kenne, natürlich auch bildlich ein großartiges Lesevergnügen, denn jedes Detail hab ich vor mir gesehen, als wäre ich direkt dabei! Frauen in einer wichtigen Rolle sucht man hier allerdings vergeblich, bis auf die Elbenkönigin Galadriel und ein bisschen vermisst man auch die Gefühle, die hier sehr kurz gehalten wurden. Aber das stört mich nicht, denn die Gefühle kommen hier von ganz alleine, weil ich einfach so viel mit dieser Geschichte verbinde: das Böse, das verführt, ebenso die Macht, an die man glauben möchte und wie doch der Kleinste unter allen mehr zu schaffen vermag, als man glauben möchte. Einige Szenen, die es im Film nicht gibt wie der Alte Wald, in dem Tom Bombadil (ein sehr außergewöhnlicher und faszinierender Charakter) und Goldbeere wohnen, die Hügelgräberhöhen und auch einige Kleinigkeiten, die einfach anders sind, haben mir die ursprüngliche Fassung wieder näher gebracht und ich freu mich jetzt schon sehr auf den zweiten Band!© AleshaneeWeltenwanderer

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    • 3
  • Schwierig zu lesen...aber sooo phantastisch ♥

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    Titel: Die GefährtenReihe: Der Herr der Ringe #3Autor: J.R.R. TolkienVerlag: Klett-CottaGenre: FantasySeitenanzahl: 608Zitat folgt...Klappentext:Durch einen merkwürdigen Zufall fällt dem Hobbit Bilbo Beutlin ein Zauberring zu, dessen Kraft, käme er in die falschen Hände, zu einer absoluten Herrschaft des Bösen führen würde. Bilbo übergibt den Ring an seinen Neffen Frodo, der den Ring in der Schicksalskluft zerstören soll. Hobbits sind kleine, gemütliche Leute, dabei aber erstaunlich zäh. Sie leben in einem ländlichen Idyll, dem Auenland.Meine Meinung:Ich habe schon von vielen Lesern gehört, dass sie dieses Buch zäh und teils sehr anstrengend fanden.Meine Stiefmutter hat es vor über 20 Jahren gelesen. Ihr gefiel es bis auf die Lieder echt gut.Vor über 5 Jahren versuchte ich es zum ersten Mal und nach dem echt anstrengenden Prolog brach ich es ab. Ich fand es einfach nur langweilig.Nun bin ich 23 und fühlte mich bereit, es nocheinmal zu versuchen und es auch durchzuziehen.Nun gut...auch dieses Mal fand ich den Prolog und diese ganzen Vorerzählungen nicht so anstrengend, aber einfach langweilig....Ich will ehrlich sein...insgesamt fand ich das Buch doch recht anstrengend geschrieben und wenn ich nicht in Gedanken den Film hätte mitlaufen lassen, dann hätte ich es vermutlich abgebrochen. Mir gefiel es nicht so sehr, wie teils genau Tolkien bei den Beschreibungen von Natur & Fauna oder irgendwelchen Verwandschaftsverhältnissen ins Detail ging. Ich finde sowas ja generell ganz gut...aber hier war es mir einfach too much, wenn ihr versteht...Allerdings gefiel mir diese Detailverliebtheit an manchen Stellen doch schon, wenn irgendwelche Städte beschrieben wurden oder man mehr Details zum Ring bekam. Vor allen Smeragols (vermutlich falsch geschrieben) Geschichte fand ich klasse erzählt.Bewertung:Auch wenn es mir teils zu detailreich beschrieben wurde, möchte ich auch alle Fälle weiterlesen, weil diese Welt einfach fantastisch ist ♥Von mir gibt es: 4 von 5 Sterne

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    • 6
  • Guter Auftakt

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

    Jisbon

    20. October 2016 um 23:33

    Nachdem das Buch schon seit über sieben Jahren bei uns im Haushalt stand und der Rest meiner Familie auch schon die Filme mehrfach gesehen hat, habe ich mich endlich entschlossen, "Die Gefährten" zu lesen - hauptsächlich, um es einmal gelesen zu haben. Ich war gespannt, wie ich es finden würde, da ich schon viele begeisterte Stimmen, aber auch Kritik dazu gehört habe, darunter, dass es langatmig und schwer zu lesen sei. Der Prolog schien diese eher negative Meinung zu bestätigen - für mich war er zähflüssig und mit zu vielen Informationen überladen, sodass man ihn fast schon als 'Info dump' ansehen kann. Sobald aber die eigentliche Geschichte begonnen hat, war ich angenehm überrascht. Ich konnte das Buch sehr gut lesen und dem Autor ist es auf jeden Fall gelungen, die Geschichte packend zu schreiben, sodass man weiterlesen will. Es gibt zwar ein paar Szenen, die als zu ausschweifend ansehen kann, aber davon abgesehen fand ich die Beschreibungen und Schilderungen genau richtig - immerhin stellt Tolkien hier eine völlig neue Welt vor, die er sehr detailverliebt ausgearbeitet hat, sodass es in Ordnung ist, dem Leser alles genau zu erklären. Ich habe den ersten Band einfach als große Einführung betrachtet, obwohl hier natürlich auch schon einiges passiert, gerade im letzten Drittel. Doch obwohl das World Building (was ich in Fantasygeschichten immer besonders liebe) für mich die große Stärke des Buches ist, sind mir auch die toll ausgearbeiteten Charaktere schnell ans Herz gewachsen und die Handlung an sich ist ebenfalls interessant (und durchaus spannend, selbst wenn man die grobe Geschichte schon kennt). "Die Gefährten" hat mir insgesamt also gut gefallen und ich werde definitiv weiterlesen.

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  • Dieses Buch ist Liebe pur

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

    Abby90

    22. August 2016 um 09:43

    Meine Meinung: Zu dem Inhalt des Buches muss ich denke ich nichts mehr sagen, denn die Story um Frodo und Sam und den anderen dürfte bereits allen von euch ein Begriff sein. Da ich bereits „Der Hobbit“ so toll fand, habe ich mich nach langem Zögern endlich am den ersten Band gewagt. Nach einem wirklich anstrengenden Vorwort, welches von Tolkien selbst verfasst worden ist, ging es mit dem Prolog und einer kurzen Einführung in die ‚Hobbitkunde‘ weiter, bevor die Geschichte wirklich begann. Bisher kann ich sagen: Ich liebe dieses Buch! Bereits auf den ersten Seiten habe ich mit den Hobbits lachen können, was auch das Ziel des Autors selbst gewesen war. Zudem lachte er auch darüber, wer wieviel in welchen Teil des Textes hineininterpretierte, was er weder beabsichtigt hatte, noch hat er eine politische Situation verhüllt zwischen Hobbits, Elben, Orks und den Bewohnern von Mittelerde niedergeschrieben. Allein dafür liebe ich ihn schon und auch die Genialität, mit der er zu schreiben pflegt, lässt auf einen wirklich interessanten Menschen schließen. Man muss bei jedem Wort und jeder Zeile darauf achten, nichts zu verpassen und mehr als nur aufmerksam lesen, was unweigerlich dazu führt, dass man früher oder später einfach in Mittelerde versinkt. Tolkien hat eine Welt geschaffen, deren Zauber wirklich jeden packen kann, egal ob man die Filme sieht oder die Bücher liest. Ein episches Werk, dass definitiv seinesgleichen sucht. Immerhin ist er ja nicht umsonst der High Fantasy Autor schlechthin. Seine Werke um die kleinen und klugen Bewohner Mittelerdes zählen inzwischen zu den Klassikern und ich hoffe auch, dass noch viele Generationen nach mir seine Romane lesen werden. Sie lohnen sich sehr, für Groß und Klein, Jung und Alt. Egal wer, ich empfehle es definitiv. Genau deswegen ist mir dieses Buch auch volle 10 Stöberkisten wert.

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  • "Fly, you fools!"

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

    MissMoonlight

    04. February 2016 um 12:30

    Handlung: Was soll man noch großartig über die Handlung von Herr der Ringe sagen. Den meistens ist diese, alleine durch die Filme, wohl geläufig. Deswegen gibt es diesmal von mir nur den Klappentext: Durch einen merkwürdigen Zufall fällt dem Hobbit Bilbo Beutlin ein Zauberring zu, dessen Kraft, käme er in die falschen Hände, zu einer absoluten Herrschaft des Bösen führen würde. Bilbo übergibt den Ring an seinen Neffen Frodo, der den Ring in der Schicksalskluft zerstören soll. Hobbits sind kleine, gemütliche Leute, dabei aber erstaunlich zäh. Sie leben in einem ländlichen Idyll, dem Auenland.   Rezension: Ich habe lange gebraucht um mich an dieses Buch zu wagen, denn oft habe ich gehört das es schwer zu lesen sei. Doch da ich die Filme liebe, musste nun auch endlich einmal das Buch gelesen werden. Am Anfang hatte ich wirklich ein paar Probleme mich an den Schreibstil zu gewöhnen, doch mit der Zeit hat sich dies gegeben. Die geteilte Meinung zu >Herr der Ringe< kann ich vollkommen nachvollziehen. Teilweise gab es so langatmige Stellen voller Landschaftsbeschreibungen, sodass ich mich wirklich zwingen musste, weiter zu lesen. Doch ich persönlich fand es schön, Film und Buch miteinander zu vergleichen und hatte somit große Freude an diesem ersten Band. Trotzdem habe ich länger für dieses Buch gebraucht als bei einem anderen. Ich werde die anderen zwei Bände lesen und ich denke jeder Fan der Filme sollte auch die Bücher gelesen haben

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  • Konservativer Klassiker

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich kann mich an eine Zeit erinnern, da waren diese typischen Tolkien-Leser nicht zu unterscheiden von den Castaneda-Jüngern, die sich gerne eine Tüte drehten und dann zu lesen begannen. Herr der Ringe, das kannte außer den Hippies keine Sau. Als Hollywood daraus ein filmtechnisches Ereignis machte, kannte plötzlich jeder den "Meilenstein der Fantasy-Literatur". Die Bücher, die jahrzehntelang keinen interessierten, erfuhren eine wahre Rennaissance, weil im Volk die Filme zählen und nicht die Literatur. Der Herr der Ringe ist ein Klassiker, der eine Modewelle auslöste, die Strukturen sind einfach gestrickt: es gibt eine klare Trennung zwischen Gut und Böse, die schon durch ihre äußere Erscheinung repräsentiert wird. Alle Vertreter der bösen Mächte sind finster, häßlich, schmutzig und schwarz, die Guten heldenhaft, freundlich und schön. Tolkien wählte aufgrund seiner Kenntnis der mittelalterlichen Literatur die epische Form, die er allerdings nicht durchhält. Die Struktur des Erzählten ist eine leicht veränderte und wesentlich verlängerte Fassung des "Hobbit", die Charakterisierung der Figuren ist reaktionär: die Bösen unterscheiden sich nur durch ihre physischen Kräfte, die "guten Gruppen" repräsentieren verschiedene konservative Idealtypen. Es ist kein Wunder, daß gerade dieses Werk ein Lieblingsbuch der Deutschen wurde, denen als Hobbits die trägen verfressenen Kleinbürger wie aufs Hemd gestickt erscheinen müssen. Dann gäbe es noch die "Hüter der Bäume", deren Abneigung gegen Veränderung bis zur Verwurzelung im Erdboden geht, oder die germanisch-edlen Recken der Mark. Tolkiens Stil ist der des biblisch-tümelnden Traditionalisten und erreicht weder die Klarheit der modernen Märchen noch die literarische Eleganz seiner Vorbilder (zb. Chaucer).

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    • 2
  • Großartig

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

    sternchennagel

    Dazu muss man eigentlich garnicht viel sagen. Es ist Der Herr der Ringe. Damit wäre eigentlich alles gesagt aber ich möchte trotzdem ein paar Gedanken mit euch teilen. Ich kann jetzt verstehen wieso Peter Jackson sich einfach nicht kurzfassen konnte. Die Tolien Welt vom Herr der Ringe hat einfach soviel zu bieten! Und das wichtigste: wie um alles in der Welt konnte er uns Tom Bombadil verschweigen! aber wenigstens habe ich ein paar Zitate bei Ihm wieder entdeckt. Und zu guter letzt sollte jeder dieses Gedicht kennen: He, Tom Bombadil, komm zu unserer Freude, komm, bei Wasser, Wald und Berg, komm bei Schilf und Weide, Komm, bei Feuer, Sonn und Mond, eilends angetreten, komm, Tom Bombadil, denn wir sind in Nöten.

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    sternchennagel

    22. January 2015 um 19:42
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