J. R. R. Tolkien Die Kinder Húrins

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Inhaltsangabe zu „Die Kinder Húrins“ von J. R. R. Tolkien

'Die Kinder Húrins' spielt im Ersten Zeitalter von Mittelerde, noch vor dem großen Ringepos. Die böse Macht Morgoths breitet sich immer weiter nach Beleriand aus. Horden von Orks und der fürchterliche Drache Glaurung bedrohen seine Bewohner. Während Húrin von Morgoth gefangen gehalten wird, nimmt sein tapferer Sohn Túrin den Kampf gegen das Böse auf. Die eigenständige Veröffentlichung dieses Buchs war eines der wichtigsten Projekte für Tolkien. Sein Wunsch, die Geschichte, in der der tapfere Túrin gegen die schreckliche Macht Morgoths kämpft, als Einzelband zu veröffentlichen, blieb jedoch zu seinen Lebzeiten unerfüllt. Dem tragischen Helden Túrin fühlte sich Tolkien besonders wesensverwandt. ' "Die Kinder Húrins" in ihrer letztgültigen Form ist das wichtigste erzählerische Werk aus Mittelerde nach dem Abschluss des "Herrn der Ringe".' Christopher Tolkien, der bereits in den achtziger Jahren die 'Nachrichten aus Mittelerde' und 'Das Silmarillion' herausgab, in denen verschiedene Teile und Lesarten mit vielen Anmerkungen und Anhängen enthalten sind, hat die Geschichte nun ohne Brüche und ohne philologisch-editorischen Anhang als Leseausgabe neu zusammengestellt und ergänzt - genau so, wie es dem Vermächtnis seines Vaters entspricht.

Ein Buch das mir wieder Lust auf mehr Mittelerde gemacht hat. :)

— kleine_welle
kleine_welle

Eine Sage aus dem ersten Zeitalter Mittelerdes die eine Bereicherung für jeden Tolkien-Fan ist!

— Belladonna
Belladonna

Eine fantastische Geschichte aus den frühen Tagen Mittelerdes. Zieht mit "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe" gleich.

— SiThLord
SiThLord

Es lohnt sich vor allem für Liebhaber tragischer Liebesgeschichten und großer Worte.

— quatspreche
quatspreche

Eine großartige Erzählung über das schwere Schicksal der Kinder Húrins.

— AnnabelleGreenleaf
AnnabelleGreenleaf

Nette Erweiterung der Geschichte von Mittelerde. Liest sich flüssig, ist jedoch nicht so mitreißend wie der Herr der Ringe. Tolle Bilder!

— Aduja
Aduja

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    Die Kinder Húrins
    kleine_welle

    kleine_welle

    31. May 2017 um 21:49

    Morgoth greift an und Húrin wird von ihm nach einem Kampf gefangen gehalten. Túrin, noch ein Kind, wird von seiner Mutter Morwen zu den Elben geschickt. Und von da aus beginnt für ihn eine Odyssee durch Mittelerde und gegen den Fluch Morgoths.Das Cover erinnert direkt an die Bücher von J.R.R. Tolkien und man weiß direkt woran man ist. Klassisch, aber gut.Da es bei mir schon etwas länger her ist, dass ich Der Herr der Ringe und Der Hobbit gelesen habe, war ich zunächst einmal etwas verwirrt durch die vielen verschiedenen Namen in der Einführung. Diese war zwar recht gut und Christopher Tolkien erklärt auch nochmal einiges, aber ich musste mich einfach erst einfinden in die Geschichte. Nachdem ich aber die erste Hürde überstanden hatte, bin ich schnell und gut in die Geschichte reingekommen, denn der etwas berichtende Stil macht das einem nicht sehr schwer. So ist man das aber von Tolkien gewöhnt und deshalb hat mich das nicht weiter gestört. Im Gegenteil, mir hat das sogar außerordentlich gut gefallen, da man so das Gefühl hat eine Sage zu lesen und keine einfache Geschichte. Man ist als Leser mittendrin dabei und fühlt sich ein bisschen an eine Lagerfeuerstimmung versetzt. Am Anfang (und eigentlich auch mittendrin immer mal wieder) gibt es einfach sehr viel Krieg, Mord und Tod. Das scheint zunächst einmal grausig, aber Tolkien hat eine so trockene Art dies zu berichten, das man fast unbeachtet darüber hinweg liest.Dann kommt auch die Geschichte endlich auf Túrin zu sprechen und dieser muss einfach schon als Kind viele Schicksalsschläge erleben. Krieg und den Verlust seines Vaters und dann wird er auch noch von seiner Mutter fortgeschickt, all das ist für einen kleinen Jungen wohl nicht leicht zu ertragen und ich hatte stellenweise sehr stark Mitleid mit ihm.Allerdings muss ich sagen, dass ich den überwiegenden Teil seine Art überhaupt nicht mochte. Er war sehr oft einfach störrisch, sehr wütend und muss immer seinen Willen durchsetzen und das hat mir auch die Geschichte leider etwas madig gemacht. Wenn die meiner Meinung nach sehr sympathischen Nebenfiguren nicht gewesen wären, hätte ich nicht gewusst wie ich dieses Buch bewerten soll. Doch leider verlassen uns diese auch oft sehr schnell und tauchen auch später nicht mehr auf. Schade, denn von einigen Charakteren hätte ich gerne doch noch etwas mehr gehabt (z.B. Nellas oder Beleg).Obwohl Túrin wohl der Hauptprotagonist der Geschichte scheint, werden aber auch die anderen Familienmitglieder erwähnt, aber diese sind leider mitnichten netter. Sowohl seine Mutter als auch seine Schwester zeigen diese eigensinnigen Charakterzüge und so scheint mir als einziger edel und nett das Familienoberhaupt Húrin. Obwohl er ja in Gefangenschaft ist und man nicht so viel über seinen wahren Charakter erfährt.Die Geschichte selber ist dann doch etwas düster und man hetzt von einer kriegerischen Auseinandersetzung zur nächsten. Das bringt natürlich Spannung auf und man liest einfach atemlos weiter. So konnte mich dann Tolkien doch wieder fesseln. :)Das Ende ist dann auch sehr traurig und so eins hätte ich selbst dieser unsympathischen Familie nicht gegönnt. Sehr tragisch!Danach folgen dann noch Erklärungen von Christopher Tolkien wie er diese Geschichte „zusammengesetzt“ hat. Das war wieder sehr interessant zu lesen, denn J.R.R. Tolkien scheint ziemlich kreativ gewesen zu sein und vieles gleichzeitig verfasst zu haben. Oder zumindest einiges angefangen um dann wieder was anderes zu beenden. Was mir auch sehr gut gefallen hat, waren die tollen Illustrationen von Alan Lee. Die Bilder waren zwar auch teilweise sehr düster, aber einfach nur passend und haben mich in ihren Bann gezogen. Mein Fazit: Obwohl ich die Familie Húrin nicht als Sympathieträger bezeichnen würde, ich würde sogar sagen, dass sie mir an einigen Stellen mit ihrer Art einfach auf die Nerven gegangen sind, muss ich sagen, dass mich Die Kinder Húrins wieder total nach Mittelerde gezogen hat und ich es trotzdem gebannt gelesen habe. Nach der Lektüre habe ich einfach Lust bekommen nun auch endlich mal die anderen Bücher von J.R.R. Tolkien zu lesen. :)

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  • Meine Rezension zu "Die Kinder Húrins"

    Die Kinder Húrins
    Belladonna

    Belladonna

    29. May 2017 um 09:14

    Beschreibung Im Ersten Zeitalter von Mittelerde, tausende Jahre vor dem Ringkrieg, gelangt Morgoth an die Macht und ein Krieg gegen die Elben und Edain beginnt. Nach einer schrecklichen Schlacht wird Húrin von Morgoth gefangen genommen und seine gesamte Familie mit einem Fluch belegt. Das Schicksal führt Húrins Sohn Túrin schon in jungen Jahren zu den Elben. Dort wächst er zu einem stolzen jungen Mann heran, der seinen Mut schon bald im Kampf gegen die böse Macht Morgoths und den Drachen Glaurung unter Beweis stellt. Meine Meinung Die Geschichter über „Die Kinder Húrins“ nimmt für J. R. R. Tolkien einen großen Stellenwert ein, jedoch wurde sie zu seinen Lebzeiten weder fertig gestellt, noch veröffentlicht. Sein Sohn Christopher hat sich dem Vermächtnis seines Vaters angenommen und die bestehenden Fragmente zu einer fortlaufenden Geschichte zusammengefügt und ergänzt. Ein Vorwort erläutert die Zusammenhänge sowie die zeitliche Einordnung der Geschichte, außerdem sind Anhänge mit Stammbäumen, einem Namensverzeichnis und einer Karte beigefügt, die das Werk komplettieren. Die Erzählkunst Tolkiens weicht in „Die Kinder Húrins“ etwas von dem detailreichen Stil, wie wir ihn aus „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ kennen ab. Mich erinnert Tolkiens Schreibstil hier sehr stark an eine Sage oder Legende, denn Tolkiens Sprache ist sehr altertümlich gehalten, zudem betrachtet man die Geschichte mit größerem Abstand zu Protagonisten und Plot, so dass man keinen direkten Zugang zu den einzelnen Figuren erhält und das Geschehen wie aus der Vogelperspektive betrachtet. Die heroische Geschichte über das Geschlecht der Beor und den Krieg gegen die dunkle Macht Morgoths hat mich von der ersten Seite an gefesselt und auf eine spannende Reise durch das erste Zeitalter Mittelerdes, etwa 6500 Jahre vor dem Ringkrieg, mitgenommen. Im Mittelpunkt steht Túrin, der Sohn von Morwen und Húrin, sowie die Entwicklung in Beleriand. Ganze Städte werden von Morgoth vernichet und Túrins Schicksal ist der Kampf gegen diesen mächtigen Feind. Als Elbenfreund und großer Krieger macht er sich in den unterschiedlichsten Gegenden Beleriands einen Namen. Doch der Fluch von Morgoth überschatten sein mutiges und stolzes Wesen mit einer dunklen Seite. Nachdem ich erst kürzlich „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ nochmals gelesen hatte, habe ich es sehr genossen meine Füße nun wieder auf Mittelerdes Boden setzten zu können und einen umfangreicheren Einblick in die ersten Tage und Schlachten zu erhalten. In meinen Augen eignet sich die Geschichte vor allem für Tolkien Fans die tiefer in die Vorgeschichte Mittelerdes eintauchen möchten. Einem Neuleser würde ich daher empfehlen, zuerst mit den beiden genannten Werken zu beginnen. Fazit Eine Sage aus dem ersten Zeitalter Mittelerdes die eine Bereicherung für jeden Tolkien-Fan ist! --------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 27.05.2017

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  • Die Kinder Hurins Rezension (SiThLord)

    Die Kinder Húrins
    SiThLord

    SiThLord

    04. May 2017 um 03:01

    ...

  • Die Kinder Húrins

    Die Kinder Húrins
    quatspreche

    quatspreche

    12. February 2017 um 14:54

    Zum 125. Geburstag des Meisters (3. Januar) stelle ich nun etwas verspätet mein bisheriges Lieblingsbuch vor, welches wunderschöne Zeichnungen von Alan Lee enthält. Für mich ist es immer einer große Freude, wenn Christopher Tolkien weitere Geschichten seines Vaters gebündelt heraus bringt. Die Geschichte über die Kinder Húrins steckt voller Liebe und Leidenschaft, jedoch auch voller Neid und Unglück. Der Protagonist Túrins entführt uns in die Welt von Mittelerde. Der bei Elben aufwachsende Königssohn rennt mit wehenden Fahnen in sein eigenes Unglück. Er lernt auf tragische Art und Weise, dass Liebe keine Grenzen kennt und das Schicksal nicht ausgetrickst werden kann. Tolkiens meisterhafte und traurige Geschichte über das Finden und Gefundenwerden passt in die gesamte Geschichte Mittelerdes. Es gibt ein Wiedersehen mit Elben, Zwergen und großen Persönlichkeiten. Auch Gestalten aus noch kommenden Ablegern des großen Tolkien-Universums treten am Rande auf. (Auf diese Geschichte, die dieses Jahr erscheinen wird, bin ich auch sehr gespannt.) Zum Schluss kann ich nur noch betonen, dass dieses Buch sehr lesenswert ist, auch wenn der Anfang etwas kniffelig und unüberschaubar ist. Es lohnt sich vor allem für Liebhaber tragischer Liebesgeschichten und großer Worte. Die vielen schönen Zeichnungen von Alan Lee erschaffen dazu eine tolle Athmosphäre, die zum Träumen einlädt. Zum Originalbeitrag: Die Kinder Húrins

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  • Der Meister des Schicksals

    Die Kinder Húrins
    AnnabelleGreenleaf

    AnnabelleGreenleaf

    20. January 2016 um 15:59

    "Dein Schicksal liegt in dir, nicht in deinem Namen." ~Gwindor ( S. 183) Kurzbeschreibung: "Die Kinder Húrins spielt im Ersten Zeitalter von Mittelerde, noch vor dem großen Ringepos. Die böse Macht Morgoths breitet sich immer weiter nach Beleriand aus. Horden von Orks und der fürchterliche Drache Glaurung bedrohen seine Bewohner. Während Húrin von Morgoth gefangen gehalten wird, nimmt sein tapferer Sohn Túrin den Kampf gegen das Böse auf." Meinung: Die Geschichte ist meiner Meinung nach eine großartige Erzählung über das schwere Schicksal der Kinder Húrins, vorallem über den stolzen Túrin Turumbar. Ich finde das Buch ist ein Muss für jeden Tolkien-Liebhaber, da es die Geschichte Túrins noch einmal in ihrer ganzen Pracht und Komplexität, von Christopher Tolkien vollständig überarbeitet, erzählt. Ein Werk voll von heldenhaftem Mut, Liebe und großer Freundschaft, aber auch von Neid, Hass und Tod. Ein stetes auf und ab von Gut und Böse. Das ist es, was dieses Buch auch so interessant macht. Der Handlungsverlauf ist nicht wirklich vorhersehbar, wenn man die Geschichte nicht schon kennt. Oft passiert es, dass nach schweren Schicksalsschlägen plötzlich Hilfe von ganz unerwarteter Seite kommt, oder das Túrin dann fast immer einen Freund hat, auf dessen Beistand er sich verlassen kann, wie zum Beispiel Beleg Langbogen, dessen Tod durch die starke Freundschaft zwischen Túrin und ihm nur noch tragischer wird. Mehr dazu will ich jetzt aber gar nicht verraten. Den Schreibstil finde ich erstmals ein wenig gewöhnungsbedürftig, vergleichbar mit dem des Silmarillions (die, die es gelesen haben, wissen, was ich meine) und es braucht ein paar Seiten, um sich einzufinden. Mir hat der Stil aber sehr gut gefallen, da es kein 0815 Stil ist, sondern eben dieser besondere Tolkien- Schreibstil. Die Tiefe, mit der Tolkien seine Worte wählt, finde ich immer wieder beeindruckend, sodass ich manchmal sogar ein paar Tränen in den Augen hatte. Auf der anderen Seite gibt es auch wieder Stellen, an denen ich ein wenig lachen musste, was mich dann wirklich überrascht hat. Alles in allem ist dieses Werk eine Bereicherung für das Tolkienunivesum und eine Empfehlung für jeden, der sich dafür interessiert, welche Heldentaten begangen und welche ruhmreichen Schlachten geschlagen worden sind in den ältesten Tagen Mittelerdes.

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  • J.R.R. Tolkien: »Die Kinder Húrins«

    Die Kinder Húrins
    Yurelia

    Yurelia

    Die Geschichte um Húrins Kinder war ganz okay, auch wenn sie nicht überraschend ist. Daran ist zum größtenteil, denke ich, die Einführung von Christopher Tolkien Schuld, in der vieles aus der Geschichte vorweggegriffen wird. Ich persönlich finde das sehr schade, da die Spannung der Geschichte sich somit nicht vollends ausbreiten kann. Die Geschichte an sich ist nichts Besonderes. Sie erzählt von Beginn bis Ende das Leben der Kinder Húrins: Túrin und Nienor. Sie haut einen nicht vom Sockel, aber unterhält den Leser dennoch nicht schlecht. Die Tolkien-typischen Ausschweifungen bleiben in der Geschichte größtenteils weg, da sein Sohn (= Herausgeber) den Text sehr schön zusammengefasst hat. Somit ist der Text manches Mal sehr sprunghaft und es geht zwischendurch oft schnell voran, was für mich sehr gewöhnungsbedürftig war. Aber nach den ersten Seiten hatte ich mich dran gewöhnt und kam gut voran. Mit Túrin konnte ich mich bis zum Schluss nicht richtig anfreunden. Seine störrische Art und Weise ging mir ziemlich schnell auf den Keks und man hatte oft den Eindruck, er treffe eigentlich nur falsche Entscheidungen. Und da sitzt man dann vor'm Buch, rauft sich die Haare und denkt sich: "Du verdammter, verbohrter Idiot! Wie wäre es, wenn du einfach mal alles ausspuckst und sagst wie es sich abgespielt hat, anstatt bockig zu werden und abzuhauen??"  Nienor hingegen, kam jetzt nicht so in den Vordergrund, dass ich mir zu ihr eine Meinung bilden konnte. Für mich war sie schlichtweg nichtssagend. Sehr positiv in diesem Buch fand ich jedoch die Bilder und Zeichnungen, die auf hochwertigem Glanzpapier im Buch mit eingearbeitet sind und regelrecht eine Augenweide waren und sind. Weniger positiv fand ich, dass das schöne Cover mal wieder ein Umschlag war. Die meisten Hardcovers heute sind Bücher mit Umschlägen und das finde ich mega nervig. Ich lass die Umschläge dann immer in meinem Bücherregal, weil ich Angst habe, sie zu beschädigen und find es dann doch traurig, zu lesen und kein schönes Cover angucken zu können. Früher war das Cover einfach aufs Buch gedruckt und ich verstehe ganz und gar nicht, warum es heute so weit verbreitet ist, Umschläge anzufertigen. Naja, aber dafür können sowohl Autor als auch Geschichte nichts. Wollte ich dennoch aber mal gesagt haben. Mein Fazit: Unterhaltsame, tragische Geschichte aus Mittelerde, die ganz okay ist, einen aber nicht vom Hocker haut.

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  • Leserunde zu "Die Chronik des Eisernen Druiden - Verhext" von Kevin Hearne

    Verhext
    Klett-Cotta_Verlag

    Klett-Cotta_Verlag

    Mit »Verhext« von Kevin Hearne, dem zweiten Teil der »Chronik des Eisernen Druiden« erwartet euch ein witziges und temporeiches Fantasy-Abenteuer. Mehr zum Buch: »Man braucht nur einen Gott zu erschlagen, schon wollen alle mit dir reden« Der Druide Atticus will nur eines: seine Ruhe haben vor all den Göttern, Hexen und Feen. Aber dieser Wunsch bleibt ihm verwehrt – denn in Tempe, Arizona, wütet ein neuer Hexenclan, der den einst so friedlichen Landstrich mit schmutziger Magie überzieht. Nachdem Atticus in Notwehr eine hohe Gottheit getötet hat, wollen plötzlich alle etwas von ihm. Am ärgsten macht ihm der ortsansässige Hexenorden zu schaffen. Kurz bevor er mit ihnen einen Friedenspakt schließen kann, taucht auch noch eine ganze Heerschar neuer Hexen in Arizona auf. Ihre dunkle Vergangenheit reicht bis zurück in den Zweiten Weltkrieg. Zum Glück hat Atticus ein magisches Schwert und einen Vampir-Anwalt … Hier findet Ihr die Leseprobe Kurzinfo zum Autor: Kevin Hearne. geboren 1970, lebt in Arizona und unterrichtet Englisch an der High School. »Die Chronik des Eisernen Druiden« machte ihn unter Fantasylesern mit einem Schlag weit über die USA hinaus bekannt. Seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbt euch doch bei der Leserunde!

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  • Ein Fluch und kein Entkommen

    Die Kinder Húrins
    BlueNa

    BlueNa

    17. July 2013 um 19:56

    Turin Turambar ist der Sohn des Menschen Húrin, Herrscher über Dor-lórmin und Lehnsmann der Elben. Eines Tages, als Turin noch ein kleiner Junge war, zieht sein Vater Húrin mit seinem Gefolge in eine Schlacht, die unter dem Namen die Schlacht der ungezählten Tränen („Nirnaeth Arnoediad“) in die Geschichte von Mittelerde eingehen sollte und kehrt nie mehr zurück. Húrin wird vom dunklen Herrscher Morgoth gefangen gehalten, gefoltert und mit einem Fluch belegt. Turins Mutter Morwen versucht unterdessen der Besatzungsmacht zu trotzen, die Dor-lórmin eingenommen hat, doch bald muss sie Turin fortschicken, an den Hof des Elbenkönigs Thingols in Doriath. In Doriath erhält Turin eine fast unbeschwerte Kindheit, doch seine Gedanken wandern oft in seine Heimat und zu seiner Mutter Morwen und seiner Schwester Nienor, die noch nicht geboren war, als er aus Dor-lórmin fortging. Durch einen unglückseligen Vorfall verschlägt es Turin hinaus aus dem schützenden Doriath, hinein in die Gefahren Mittelerdes und seinem Schicksal entgegen, denn der Fluch Morgoths lastet schwer auf ihm… „Die Kinder Húrins“ ist eine unvollendete Erzählung Tolkiens, die von seinem Sohn Christopher aus verschiedenen Fragmenten zu einer vollständigen Geschichte zusammengetragen wurde. Sie ist im ersten Zeitalter Mittelerdes angesiedelt, ca. 3.000 Jahre vor den Ereignissen in „Der Herr der Ringe“ und stellt eine wunderbare Ergänzung dar, für alle, die sich für Tolkiens Fantasy-Epos begeistern können. Ich habe „Der kleine Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ verschlungen und wollte nun nach Mittelerde zurückkehren. Dies ist mir mit diesem Büchlein auch durchaus gelungen, zumal man außer dem tapferen Turin noch jede Menge Elben, einen Kleinzwerg und einen Drachen antrifft. Natürlich auch auf Orks, aber diese sind irgendwie zwar eine Bedrohung, aber dann doch nicht so präsent, wie bei Frodo oder Bilbo. Ich hatte ein wenig Mühe den Einstieg in die Geschichte zu finden, da der Schreibstil doch ein wenig sperrig ist, man die Ereignisse als Außenstehender beobachtet und man sich erst langsam in Turins Umgebung zurechtfinden muss. Doch irgendwann sprang der Funke dann doch noch über und ich konnte diesen Ausflug nach Mittelerde genießen. Der Schreibstil ist sehr opulent, sperrig und poetisch in einem. Es geschieht manchmal sehr viel in einem Satz, man überspringt Jahre und wird dann wieder in bestimmtes Szenario hineingeworfen. Dann gibt es Stellen, in denen die Handlung nur langsam und schleppen voran geht, die manchmal allzu ausführlich gehalten sind, aber die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, die man aus „Der Herr der Ringe“ kennt, sucht man hier leider vergeblich. Der Schreibstil ist wirklich nur etwas für hartgesottene Tolkien-Leser und wer einen leichteren Einstieg in die Geschichten um Mittelerde sucht, der sollte am besten zu „der kleine Hobbit“ greifen! Die Protagonisten sind einem allesamt bis zum Schluss unglaublich fern. Man begleitet Turin auf seiner Wanderschaft durch Mittelerde, schafft es aber nicht eine Beziehung zu diesem unglaublichen jungen Mann aufzubauen. Man beobachtet ihn und sein Schicksal aus der Ferne und dem zweiten (überlebenden) Kind Húrins wendet sich die Geschichte sowieso erst ganz spät zu, so dass man Ninor nur als Nebendarstellerin wahrnimmt, obwohl sie dann doch noch eine entscheidende Rolle spielt. Das Cover des Taschenbuchs finde ich allerdings wunderschön! Erhaben steht der Krieger mit dem Wolfshelm, Turin, auf einem Felsen und blickt in die Ferne. Im Hintergrund sind seine Krieger mit Langbogen und Speeren zu sehen. Es ist alles sehr düster und atmosphärisch gehalten, umrandet wird sie Szenerie von einem goldenen, an den Ecken verschnörkelten Rahmen. Fazit: „Die Kinder Húrins“ ist wahrlich keine leichte Fantasy-Kost, sie könnte einem sogar eher wie ein Stein im Magen liegen, und dennoch ist das Buch für alle Fans von Tolkiens Büchern eine Bereicherung! Zumal Christopher Tolkien ein Vorwort und die Entstehungsgeschichte des Textes beigesteuert hat, einen Stammbaum, eine Karte der im Buch wichtigen Ländereien, eine sehr hilfreiche Namensliste und es sind farbige Illustrationen von Alan Lee vorhanden, die durchaus sehenswert sind!

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  • Rezension zu "Die Kinder Hurins" von J. R. R. Tolkien

    Die Kinder Húrins
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    06. June 2013 um 21:57

    "Das Aufblitzen, als die Noldor die Schwerter zogen, war wie ein Feuer im Schilfgras, und so hart und schnell kam ihr Angriff, dass Morgoths Pläne fast zunichte geworden wären." Nachdem ich begeistert Tolkiens "Herr der Ringe" verschlungen hatte, war es natürlich Pflicht für mich, auch "Die Kinder Hurins" zu lesen, eine Legende Mittelerdes. Wie immer fällt dem Leser sofort der anspruchsvolle Schreibstil, sowie die enorme Arbeit, die in den Büchern des Autoren stecken, auf. Denn es gibt nur wenige Autoren wie Tolkien, die ganze Sprachen erfinden, erfundene Welten bis ins kleinste Detail ausarbeiten und eigene Sagen und Legenden erfinden. Dafür muss ich den Hut vor Herrn Tolkien ziehen, denn mit seiner Arbeit hat er wirklich unglaubliches geleistet. Ich kann und will mir gar nicht vorstellen, wie viel Arbeit und Zeit er hierfür investieren musste. Doch nun zu dem zu rezensierenden Werk "Die Kinder Hurins": Obwohl ich den allergrößten Respekt vor dem Autoren habe, kann ich leider nicht mehr als drei Sterne vergeben. Woran das lag? Es gab in diesem Buch einfach zu viele Charaktere und zu viele Begebenheiten, sodass ich darum kämpfen musste, den Überblick zu behalten. Mehr als einmal kam ich überhaupt nicht mehr hinterher und gab es frustriert auf. Fazit: Für Leute, die in Tolkiens Bücher vernarrt sind, ein Muss. Für die weniger großen Fans leider eher verwirrend.

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  • Tragisch

    Die Kinder Húrins
    Hallorin

    Hallorin

    10. April 2013 um 10:40

    Wer ein "Happy End" wie im Herr der Ringe erwartet, wird hiermit nicht glücklich werden. Aber das macht nichts, denn Tragödien haben ihren festen Platz in der Weltliteratur und Hurins Geschichte ist mit Sicherheit ein Schmuckstück dieser Branche. Ich habe dieses deutsche Buch wegen der schönen Bilder gekauft ;) Gelesen habe ich bisher nur den englischen Text im Silmarillion. Dieser hat mich bereits zu Tränen gerührt, gerade der im Vergleich zum Herr der Ringe etwas sprödere Schreibstil der älteren Geschichten bringt nach meinem Dafürhalten die tragischen Momente besonders stark zur Geltung. Dieses Buch hat einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal.

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  • Rezension zu "Die Kinder Húrins" von J. R. R. Tolkien

    Die Kinder Húrins
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mehr als drei Seiten hab ich bei diesem Buch nicht geschafft!

    • 5
  • Rezension zu "Die Kinder Húrins" von J. R. R. Tolkien

    Die Kinder Húrins
    Hikari

    Hikari

    05. November 2011 um 19:45

    Die Kinder Hurins ist eine spannende und sehr traurige Geschichte von Tolkien. Sie gefiel mir nicht ganz so großartig wie Der Herr der Ringe oder Der kleine Hobbit, aber dennoch besticht sie durch ihren Stil und die unsagbar traurige, aber irgendwie auch manchmal schöne Legende von Morwen und Hurin als auch von ihren Kindern Turin und Nienor, denen von Morgoth ein furchtbarer Fluch auferlegt wurde. Die Geschichte ist wirklich gut geschrieben, spannend erzählt und gestaltet. Die Einführung und die Anhänge kann man getrost weglassen für die Geschichte an sich, es sei denn man möchte einiges an Hintergrundwissen erfahren.

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  • Rezension zu "Die Kinder Húrins" von J. R. R. Tolkien

    Die Kinder Húrins
    Arthanis

    Arthanis

    17. March 2011 um 08:43

    Die ganze Vorgeschichte sowie die Anhänge hab ich mir gespart und die eigentliche Geschichte fand ich zum Weinen schön. ;)

  • Rezension zu "Die Kinder Húrins" von J. R. R. Tolkien

    Die Kinder Húrins
    Beriadanwen

    Beriadanwen

    06. June 2010 um 16:07

    Ich hatte auch hier wieder Anlaufschwierigkeiten, wie beim Silmarillion. Es ist wenn man wie ich seit langem fast nur mehr Jugendbücher gelesen hat, tatsächlich eine kleine Umstellung wieder etwas "großes, episches" zu lesen. Die Sprache hier ist natürlich gehobener, wie wir sie von Tolkiens Meisterwerken kennen. Als ich aber über die ersten paar Seiten hinaus war, fing ich wieder an, diese Sprache richtig zu genießen :D Es hat einfach was erhabenes, von vergangenen Zeiten, man fühlt sich ganz anders *g* Was mich allerdings nach wie vor etwas überfordert, sind die ganzen Namen und Verwandtschafsverhältnisse und die im Buch enthaltenen Stammbäume verwirren mich eher noch mehr lol Aber es ist auf jeden Fall toll geschrieben und eine schöne und tragischen Geschichte. Bonus: Die wunderschönen Illustrationen!

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  • Rezension zu "Die Kinder Húrins" von J. R. R. Tolkien

    Die Kinder Húrins
    FTI_Crimson

    FTI_Crimson

    06. May 2010 um 10:50

    War ein super Buch.
    Für jeden der schon immer etwas mehr über die Zeit vor der Herr der Ringe wissen wollte zu empfehlen.
    Sollte meiner Meinung nach ebenfalls verfilmt werden!

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