The Hobbit

von J. R. R. Tolkien 
4,6 Sterne bei271 Bewertungen
The Hobbit
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Janine_Kas avatar

Accompanied me during my train travel in New Zealand.

Manuel_Deinerts avatar

Ein Klassiker!

Alle 271 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "The Hobbit"

The classic bestseller behind this year's biggest movie, this film tie-in edition features the complete story of Bilbo Baggins' adventures in Middle-earth, with a striking cover image from Peter Jackson's THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY and drawings and maps by J.R.R. Tolkien.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780007511082
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Harpercollins Publishers
Erscheinungsdatum:11.10.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.1997 bei Random House erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne169
  • 4 Sterne87
  • 3 Sterne12
  • 2 Sterne2
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    Tanuihaels avatar
    Tanuihaelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich bin froh dass es Tolkien gab ... einfach ein muss in jedes Bücherregal
    Die Welt von Tolkien

    Diese Welt ist einfach nur wundervoll...ich liebe diese Welt, erschaffen von J.R.R Tolkien..
    Ich hab es mit Begeisterung gelesen

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    rebells avatar
    rebellvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine tolle Version, die oft an den Film erinnert.
    Sehr interessant zu lesen...

    Buchrücken: 
    Die vollständige Ausgabe zum Film mit allen Liedern und Karten...
    Bilbo Beutlin ist ein Hobbit, der sein ruhiges, beschauliches Leben im Auenland genießt. Als aber einen schönen Tages der Zauberer Gandalf und dann auch noch dreizehn Zwerge vor seiner Tür stehen, ist es vorbei mit der Gemütlichkeit. Alle zusammen haben eine abenteuerliche Reise vor sich: Sie wollen einen sagenhaften Schatz zurückerobern, den einst der Drache Smaug an sich gebracht hat. Aber Smaug ist nicht nur riesig, sondern auch fürchterlich gefährlich ... Und dann gibt es da auch noch einen geheimnissvollen Ring...


    Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet. Es ist einer Filmszene nachempfunden, man sieht wie der Schauspieler von Bilbo Beutlin die Tür aufreißt und hinaus geht. Die Prägungen bei dem Bild und dem Schriftzug finde ich sehr schön. Sowas liebe ich ja sehr an Büchern....
    Innen wurden ganz vorne und ganz hinten die Originalen Karten abgebildet. Während dem lesen habe ich sie mir immer mal wieder angesehen und habe so auch die Route quasie mitverfolgt. Abgesehen davon ist das Innenleben sehr Schlicht gehalten, aber das finde ich super. So ist es nicht zu übertrieben und es fügt sich perfekt zusammen. 
    Da ich die Filme regelmäßig gucke, wußte ich auch schon was alles passiert. Doch die Geschichte mal in gedruckter Form zu lesen war auch echt toll. Natürlich war das jetzt niht eins zu eins der Film, vieles wurde leicht abgeändert, aber trotzdem zog mich die Story in ihren Bann. Der Schreibstyl erweckte stellenweise den Eindruck als hätte man einen unbeteiligten Erzähler, der Bilbos Geschichte erzählt und das hat mich manches mal zum Lächeln gebracht. Es ist Spannend und wer die Filme gesehen hat, konnte sich alles sehr gut vorstellen. Doch auch ohne Film war vieles sehr detailiert beschrieben und man konnte gut in die Geschichte eintauchen.Für jeden Hobbit und Herr der Ringe Fan ein muss!

    Kommentieren0
    17
    Teilen
    Tanuihaels avatar
    Tanuihaelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend zu erfahren was vor den Ringkrieg geschah
    Exzellent

    Exzellente Geschichte. Viel spannender und interessanter als der Film dazu. 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    KiraNears avatar
    KiraNearvor 2 Jahren
    [Rezension #023] The Hobbit von J.R.R. Tolkien

    Name: The Hobbit or There and Back Again
    Autor: J.R.R. Tolkien
    Genre: High-Fantasy, Abenteuer
    Preis: £6,99 [UK] | $10,99 [CAN] | Ich hab es für $3,99 bei HalfPriceBooks (USA) bekommen.
    Seiten: 353 + 36 Seiten Leseprobe von "The Lord of the Rings - The Fellowship of the Ring"
    Sprache: Englisch
    ISBN: 978-0-00-752550-8

    Rückentext:
    This is the story of how a Baggins had an adventure, and found himself doing and saying things altogether unexpected ...

    Bilbo Baggins is a hobbit who enjoys a comfortable, unambitious life, rarely travelling further than the pantry of his hobbit-hole in Bag End. But his contentment is disturbed when the wizard, Gandalf, and a company of thirteen dwarves arrive on his doorstep to whisk him away on a journey 'there and back again'. They have a plot to raid the treasure of Smaug the Magnificent, a large and very dangerous dragon ...


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
    Ich habe zuerst die Filme gesehen und war dann neugierig darauf, das Buch zu lesen. Lustigerweise kenne ich das Buch bereits aus meiner Kindheit, eine ehemalige Freundin von mir hat es mal gelesen, aber ich habe kein Interesse daran gezeigt. Es wurde wirklich und ehrlich gesagt durch die Filme geweckt, da sie mir wirklich gefallen haben. Zuerst war ich zögerlich, da mich Herr der Ringe nicht überzeugt hatte, aber dann wollte ich doch dem Buch eine Chance geben. Allerdings wollte ich nicht irgendeine Version nehmen, sondern eine, die mir gut gefällt. Eigentlich hatte ich vor, das Buch auf Deutsch zu kaufen, aber als ich dann im September im HalfPriceBooks stand und das tolle, schöne Cover gesehen habe, konnte ich nicht anders als zuschlagen ... gut, der Preis hat auch seinen Teil getan, zum größten Teil liegt es dennoch am Cover selbst.

    Das Buch ist sehr angenehm zu lesen und auch recht einfach zu verstehen, ich hatte für einen Moment erstmal befürchtet, dass es schwerer sein könnte. Ein paar einzelne Wörter waren mir unbekannt, aber das hat den Lesefluss kaum gestört.

    Mir ist beim Lesen sehr stark aufgefallen, wie viel sie in den Filmen hinzugefügt haben, oder auch was sie alles in die Länge gezogen haben. So manches habe ich nicht mehr in Erinnerung, aber so manche Dinge, die im Buch eher simpel bzw kaum beschrieben wurden, wurden in den Filmen ausführlich gezeigt. Ich will damit nicht sagen, dass die Filme schlecht sind, auch wenn ich immer noch nicht verstehe, warum man drei Filme machen musste ... außer aus Geldgründen. Ich mache es einfach wie bei Shining und betrachte Film und Buch als eigene, leicht unabhängige Werke voneinander. Dennoch kam mir manches im Buch dann doch recht kurz vor, da ich wie gesagt zuerst die Filme gesehen habe. Nicht, dass es schlecht war, aber es hatte bei der einen oder anderen Situationen einen komischen Beigeschmack im Kopf hinterlassen. Umgekehrt kann ich aber auch die Leute verstehen , die zuerst das Buch gelesen haben und denen die Filme dann zu lang vorkamen. Natürlich habe ich die Filme nicht mehr 1:1 in Erinnerung, zumal sehr große Abstände dazwischen lagen und meine Erinnerungen hier und da ein wenig versagen.
    Apropos Filme, immer und das ausnahmslos, habe ich jedes Mal, wenn ich ein Filmplakat von einem der drei Filme mit Bilbo drauf gesehen habe, automatisch an Watson aus "Sherlock" denken müssen ;D


    Leseprobe (die ersten 10 Sätze):
    In a hole in the ground there lived a hobbit. Not a nasty, dirty, wet hole, filled with the ends of worms and an oozy smell, nor yet a dry, bare, sandy hole with nothing in it to sit down on or to eat: it was a hobbit-hole, and that means comfort.
    It had a perfectly round door like a porthole, painted green, with a shiny yellow brass knob in the exakt middle. The door opened on to a tube-shaped hall like a tunnel: a very comportable tunnel without smoke, with panelled walls, and floors tiled and carpeted, provided with polished chairs, and lots and lots of pegs for hats and coats - the hobbit was fond of visitors. The tunnel wound on and on, going fairly but not quite straight into the side of the hill - The Hill, as all the people for many miles round called it - and many little round doors opened out of it, first on one side and then on another. No going upstairs for the hobbit: bedrooms, bathrooms, cellars, pantires (lots of these), wardrobes (he had whole rooms devoted to clothes), kitchens, diningrooms, all were on the same floor, and indeed on the same passage. The best rooms were all on the lefthand side (going in), for these were the only ones to have windows, deep-set round windows looking over his garden, and meadows beyond, sloping down the river.

    This hobbit was a very well-to-do hobbit, and his name was Baggins. The Bagginses had lived in the neighbourhood of The Hill for time out of mind, and people considered them very respectable, not only because most of them were rich, but also because they never had any adventures or did anything unexpected: you could tell what a Baggins would say on any questions without the bother of asking him. This is a story of how a Baggins had an adventure, and found himself doing and saying things altogether unexpected.


    Fazit:
    Ein schönes Buch, bei dem ich es schade finde, dass ich nicht eher das Interesse daran bekommen habe. Andererseits war es wohl gut, dass ich zuerst die Filme zuerst gesehen habe, denn diese haben mich ja auf das Buch neugierig gemacht. Da ich HdR wie gesagt jetzt nicht so interessiert hat, hätte ich das Buch an sich wohl eine lange Weile oder nie gelesen. Daher muss ich mich an dieser Stelle an der Freundin bedanken, bei der ich die Filme mitgucken konnte und dass sie mich dazu überredet hat, sie überhaupt zu gucken. Wenn man sich das Buch holen möchte, ich kann nur dazu raten, aber zur deutschen Version nichts sagen. Ich hab sogar gelesen, dass es zwei Übersetzungen gibt, da ich aber beide nicht gelesen habe, kann ich nichts dazu sagen. Dass ich die englische Version gelesen habe, liegt einzig und allein daran, dass es die erste Version war, deren Cover mir gefallen hat. Wenn ihr auch das Buch mit genau dem Film-Cover wollt, dann müsst ihr entweder auf Amazon UK nachsehen oder vllt in einem Buchladen. Ich fand das Cover einfach toll, wie Bilbo vor dem Eingang steht...

    Keine Frage, das Buch bekommt von mir 5 Rubine! Ich habe es sehr genossen, auch wenn ich es erst für Smaragdgrün unterbrochen hatte und es sich dann meine Lesezeit mit "Das Buch ä" und dem Videospiel "Pokémon Yellow" teilen musste.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Alondrias avatar
    Alondriavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Abenteuer :)
    [Rezension] The Hobbit - J.R.R. Tolkien

    Inhalt

    Der Hobbit Bilbo Beutlin bekommt unerwarteten Besuch von Gandalf, einem Zauberer und 12 Zwergen. Sie sind auf der Suche nach einem "Meisterdieb" und Gandalf ist der Meinung, Bilbo sei genau der Richtige für das bevorstehende Abenteuer. Das Ziel der Zwerge ist der "Einsame Berg" (Erebor), in dem sie einst in Frieden lebten, bevor der Drache Smaug - angelockt von dem Gold, das unter dem Berg liegt - die Zwerge tötete und sich im Berg niederließ. Nach anfänglichem Missmut über das unerwünschte Erscheinen der Gruppe entscheidet Bilbo sich dann doch, das Abenteuer zu beginnen.

    Auf seiner Reise durch das Land muss er sich vielen Gefahren stellen - und den Zweifeln der Zwerge, die ihn für ungeeignet halten; sogar seinen eigenen Zweifeln, ob er der Richtige ist.



    Meine Meinung

    Naja, was soll man schon zum "Hobbit" groß sagen - ich denke, die meisten haben ihn sowieso schon gelesen, oder zumindest die ersten beiden Teile im Kino gesehen. Tolkien hat ein wunderbares Abenteuer geschaffen, das für jung und alt geeignet ist. Da ich das Buch auf Englisch gelesen habe, blieben mir einige etwas verquere deutsche Übersetzungen erspart, worüber ich sehr dankbar bin ;-) Ich liebe dieses Buch einfach und ich kann es jedem "Herr der Ringe"-Fan nur empfehlen. Selbst wenn man die Filme gesehen hat, sollte man das Buch unbedingt lesen, denn einiges ist nicht wie im Film bzw. der Film ist nicht immer wie im Buch.

    Spannend, aufregend und mit viel Herz!

    Kommentare: 1
    8
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: I loved The Hobbit so much ♥♥ Tolkien's writing style is amazing, I really enjoyed the book, even if I took quite long because of school...
    The wonderful Hobbit

    I've read books by Tolkien before, the two first books of The Lord of the Rings in German and as I really love the world of Middle-earth, I decided to read The Hobbit, especially as I had to do a film analysis on the film trilogy for my Film Studies class :) I started reading The Hobbit to compare the book to the movies, and as you all know: they are so different from each other.
    I like how certain events turned out in the book because they are more logical that way. I really loved the little hobbit, Bilbo Baggins *-* He's so sweet and comfortable at the beginning of the book, he really likes sitting at home with his books, in his cosy armchair, that's so me :P I also prefer being at home reading a good book, drinking some tea :)
    I really like Tolkien's writing style ♥ Also his little side notes in brackets ;) I really enjoyed reading The Hobbit, it is a great story with wonderful themes and motifs and so on. I really like Bilbo's development, becoming a more couragious little hobbit, but still staying true to his kind-hearted nature ♥

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Alondrias avatar
    Alondriavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Abenteuer :)
    Tolkien: The Hobbit or There And Back Again

    Inhalt

    Der Hobbit Bilbo Beutlin bekommt unerwarteten Besuch von Gandalf, einem Zauberer und 12 Zwergen. Sie sind auf der Suche nach einem "Meisterdieb" und Gandalf ist der Meinung, Bilbo sei genau der Richtige für das bevorstehende Abenteuer. Das Ziel der Zwerge ist der "Einsame Berg" (Erebor), in dem sie einst in Frieden lebten, bevor der Drache Smaug - angelockt von dem Gold, das unter dem Berg liegt - die Zwerge tötete und sich im Berg niederließ. Nach anfänglichem Missmut über das unerwünschte Erscheinen der Gruppe entscheidet Bilbo sich dann doch, das Abenteuer zu beginnen.

    Auf seiner Reise durch das Land muss er sich vielen Gefahren stellen - und den Zweifeln der Zwerge, die ihn für ungeeignet halten; sogar seinen eigenen Zweifeln, ob er der Richtige ist.

     

    Meine Meinung

    Naja, was soll man schon zum "Hobbit" groß sagen - ich denke, die meisten haben ihn sowieso schon gelesen, oder zumindest die ersten beiden Teile im Kino gesehen. Tolkien hat ein wunderbares Abenteuer geschaffen, das für jung und alt geeignet ist. Da ich das Buch auf Englisch gelesen habe, blieben mir einige etwas verquere deutsche Übersetzungen erspart, worüber ich sehr dankbar bin ;-) Ich liebe dieses Buch einfach und ich kann es jedem "Herr der Ringe"-Fan nur empfehlen. Selbst wenn man die Filme gesehen hat, sollte man das Buch unbedingt lesen, denn einiges ist nicht wie im Film bzw. der Film ist nicht immer wie im Buch.

    Spannend, aufregend und mit viel Herz!

    Kommentare: 2
    9
    Teilen
    Miserables avatar
    Miserablevor 5 Jahren
    There and Back Again

    In a hole in the ground there lived a hobbit. Not a nasty, dirty, wet hole, filled with the ends of worms and an oozy smell, nor yet a dry, bare, sandy hole with nothing in it to sit down on or to eat: it was a hobbit-hole, and that means comfort. (S.29)


    Für Bilbo Baggins beginnt eines schönen Abends ein Abenteuer, dessen Ausmaße er sich nicht vorstellen kann. Der Zauberer Gandalf nimmt den Hobbit mit in einer Gruppe von Zwergen auf, die zum Lonely Mountain reisen und dort den Drachen Smaug besiegen wollen, um wieder zurück in ihr Zuhause zu gelangen. Als Held wider Willen ist Bilbo anfangs keine große Bereicherung, doch dann stiehlt er einen Ring von dem Höhlenwesen Gollum. Einen Ring, der ungeahnte Macht hat...


    Tolkien erzählt die Geschehnisse um Bilbo märchenhaft. Er erschafft eine Welt, die durch seine Beschreibungen leicht nachvollziehbar und sehr sympathisch wirkt.

    Der Roman ist ein Buch für Jung und Alt - gleichzeitig denke ich, dass er kein typischer Fantasy- oder Abenteuerroman ist, da er nicht unbedingt spannend ist in dem Sinne, als das man das Gefühl hätte, immer weiterlesen zu müssen. Deswegen habe ich mich mit dem Werk auch etwas schwer getan. Nichtsdestotrotz hat es aber einen großen Spaß gemacht!


    The Annotated Hobbit enthält nicht nur den Roman, sondern zahlreiche Kommentare sowie Illustrationen, die die Geschichte unterstützen und weiterleitende Informationen geben. Für mich als Erstleserin waren nicht alle Anmerkungen interessant, da ich mich mit der Haupthandlung beschäftigt habe, allerdings ist diese Ausgabe eine, mit der man sich definitiv noch länger befassen kann. Außerdem enthält sie noch zwei weitere Texte, zu denen ich bisher nicht gekommen bin. Für alle Tolkienfans ist dies eine Ausgabe, die auf jeden Fall eine Anschaffung wert ist!

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    emilyerdbeers avatar
    emilyerdbeervor 6 Jahren
    Rezension zu "The Hobbit" von J. R. R. Tolkien

    There and back again – a Hobbit's tale

    Bilbo Baggins, der gemütliche, angesehene, brave und inzwischen weltbekannte Hobbit, wird in einen Strudel von Abenteuern hineingerissen, die ihn immer wieder herausfordern, seine ganze Kreativität erfordern und ihn trotzdem nie seine behagliche Hobbithöhle vergessen lassen – wie es sich für einen richtigen Hobbit eben gehört.

    Bilbo wird von den Zwergen – auf Anraten Gandalfs, des Zauberers - als Dieb angeheuert, damit er ihnen helfe den alten Zwergenschatz tief unten im Einsamen Berg zu finden und irgendwie dem schrecklichen Drachen Smaug zu entreißen, der darauf hockt, wie die Glucke auf ihrem Nest. Wie das für Drachen eben so üblich ist.
    Bilbo muss auf der Reise zum Einsamen Berg quer durch Mittelerde die Zwerge diverse Male retten – was sie ihm nicht immer danken. Aber Hobbits sind nicht nachtragend, zum Glück. Und es gibt ja auch ein paar Dinge, die ihn für die ganzen Unannehmlichkeiten entschädigen – ein Ring, der noch eine große Rolle spielen wird; ein herrliches Kettenhemd, das in seinem Wert völlig unterschätzt wird; ein äußerst zuverlässiges, kleines, für einen Hobbit genau richtiges Schwert und nicht zu vergessen, das ein oder andere Stückchen Gold.
    Und so kann Bilbo zum Schluss doch wieder zufrieden in seine Hobbithöhle zurückkehren, soviel sei verraten...

    Warum Tolkien in seiner Muttersprache lesen?!
    HA! Kurz nachgedacht... Tolkien ist Sprachwissenschaftler gewesen und hat sich viele Gedanken und sehr viel Mühe um die Sprachen und Geschichten Mittelerdes gemacht. Wäre es da nicht eine Schande, sich an einer von vielen Übersetzungen zu versuchen?!
    Im Englischen bleibt so viel Wortwitz erhalten, so viel Stimmung in den Liedern und Gedichten... Ich gebe zu, es ist nicht immer einfach, weil Tolkiens Sprache eben auch eine ältere Sprache ist, aber wenn man sich einmal eingelesen hat – absolut wundervoll!!!
    Und diese 'kleine' Geschichte zu den Anfängen – bevor es zum großen Epos 'Der Herr der Ringe' geht, ist einfach ein Klassiker. Ein schönes Kinderbuch, dass aber auch Erwachsenen eine Menge bietet.
    Ich habe es vor kurzem nochmal gelesen (aus aktuellem Anlass – der Kinofilm...) und musste erstaunt und erfreut feststellen, was Bilbo alles bietet. Ein Traum von einem Hobbit!
    Klar, er denkt ständig ans Essen und ein weiches Bett, aber wer würde das in seiner Situation nicht tun?! Aber er bringt uns auch unglaublich viel bei...
    Er beweist Mut, Moral, ist ehrlich – auch wenn das für ihn gefährlich wird. Er ist schlau und tückisch, lügt aber nicht. Er ist nicht nachtragend, sondern treu und steht zu seinem Wort und beweist viel Loyalität.
    Er zeigt viele Charaktereigenschaften, die man heutzutage vermisst und von denen man sich locker mal eine Scheibe abschneiden kann.
    Das zu erkennen, sich daran zu erinnern und sich diese Erkenntnis zu bewahren – das ist nicht nur für Kinder hilf- und lehrreich, sondern auch für die Erwachsenen hoffentlich ein Licht im Alltag :)
    Absolute Leseempfehlung – und lieber nicht nur einmal... Man entdeckt immer etwas Neues, auch das macht Tolkiens Werke aus.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Shikus avatar
    Shikuvor 6 Jahren
    Rezension zu "The Hobbit" von J. R. R. Tolkien

    Bilbo Baggins führt ein beschauliches, ruhiges Leben und wird in der Gemeinschaft sehr geachtet … zumindest war das der Fall, bis Gandalf, seines Zeichens Zauberer und das nicht nur hinsichtlich seines Feuerwerks, auftaucht und den Hobbit in etwas hineinzieht, das geradezu skandalös in der Welt der Hobbits ist: in ein Abenteuer. Mag ja sein, dass die Tooks manchmal auf Reisen gehen, von denen Bilbo mütterlicherseits abstammt, aber Bilbo! Kaum auszudenken, und doch findet er sich zusammen mit Gandalf und dreizehn Zwergen auf dem Weg zum Lonely Mountain wieder. Die Zwerge, angeführt von Thorin Oakenshield, sind ausgezogen, um ihren Schatz zurückzuerobern, der ihnen einst vom Drachen Smaug – zusammen mit ihrer Heimat – genommen wurde. Bilbo soll dabei ihr ganz privater Einbrecher sein, mal abgesehen davon, dass Bilbo auf diesem Gebiet keinerlei Erfahrung mit sich bringt. Aber es gibt vieles, das man noch lernen kann, und Stehlen und das Überstehen von Abenteuern gehört dazu.

    -

    Wenn man den Unterhaltungen so lauscht, ist J.R.R. Tolkien ein Autor, den man entweder liebt (zur Not so sehr, dass man einiges hinnehmen kann) oder (ein bisschen) hasst. Viele loben seinen ausführlichen Schreibstil, für andere ist genau das der Grund, warum sie wie Gollum reagieren, wenn man ihm seinen Ring weggenommen hat, sobald Tolkien zur Sprache kommt. Da ich zu denen gehöre, denen lange Umgebungsbeschreibungen auf den Geist gehen, hielt ich lange Zeit über Abstand – man muss sich ja auch nicht unnötig quälen. Die Geschichte an sich habe ich aber immer genießen können, zumindest die Filmversion, und mit dem Erscheinen des ersten Hobbit-Teils war es nun so weit: Ich wollte mich doch einmal an den Büchern versuchen, wenn auch mit einer gewissen Vorsicht.

    Natürlich ist „The Hobbit“ ein Kinderbuch und ich bin mir durchaus dessen bewusst, dass es sich auch sprachlich ein wenig zurückhält. Trotzdem war ich positiv überrascht, wie ich es immer bin, wenn sich alte Bücher erstaunlich leicht lesen lassen. Ich fand das Buch zwar bei weitem nicht so toll wie manch anderer – so viel sei vorweg gesagt –, aber am Ende hat mich die Geschichte doch ziemlich mitgerissen, wie einige Freunde dank WhatsApp und SMS-Flat live miterleben mussten. (Sorry noch mal.)

    Dabei fing es gar nicht mal so gut an mit uns. Sprachlich war alles in Ordnung – Bildlichkeit ist okay, solange sie nicht ausufert und das tut sie hier nicht. Aber man erhält kaum einen Einstieg in die Welt, was mich persönlich doch ein wenig gestört hat, obwohl ich wahrlich kein Neuling in Mittelerde bin. Wir sind eben auf einmal drin und zack, geht’s auch schon los. Es ist eine rasante Geschichte, der es zu Beginn vor allem an charakterlicher Tiefe mangelt, was auch mein Hauptkritikpunkt ist. Wir lernen Bilbo ein wenig kennen, aber gerade die Zwerge werden nur vereinzelt und auch erst später genauer vorgestellt. Zunächst sind es einfach nur dreizehn Zwerge, deren Namen einmal komplett genannt werden – hätte ich den Film nicht mehrmals gesehen, hätte ich sie sofort wieder vergessen! – und im Laufe der Geschichte treten sie oft als Einheit auf. Es ist selten ein einzelner Zwerg, der etwas sagt, sondern sie alle scheinbar gleichzeitig: „they said“ eben statt „he said“.

    Insofern lernt man eher die Rasse kennen, was trotzdem auch Spaß macht. Zwerge können nämlich ziemlich mies drauf sein, was für Bilbo ärgerlich, den Leser aber reichlich amüsant ist. „The Hobbit“ ist neben allem auch eine Geschichte mit Humor, der nicht nur Kinder unterhält. Mal abgesehen davon, dass ich das Buch manchmal in „The Hobbit Who Was Left Behind“ umtaufen wollte, liefern die verschiedenen Völker mit ihren Macken genügend Gründe zum Lachen. Gerade auch die Hobbits haben da die Nase vorn, denn Gollum hat mit seinem berühmt-berüchtigten „Nasty little hobbitses!“ gar nicht mal so unrecht.

    Der fehlenden Charakterisierung und dem Film sei „Dank“, waren die ersten hundert Seiten ein wenig langweilig, was sich mit der Zeit aber änderte. Je weiter die Reise geht, desto gefährlicher wird das Abenteuer und desto besser für uns. Tolkien hat sich da wirklich einige gemeine Dinge einfallen lassen und konnte es sich auch nicht nehmen lassen, dem einen oder anderen geneigten Leser langsam und genüsslich das Herz herauszureißen. Teilweise weiß man schon vorher, was sich da (furchtbares) anbahnt, aber das ist nicht schlimm. Zum einen zeigt es nur, dass die Ereignisse logisch aufeinander aufbauen, zum anderen macht es das Ganze nur noch gemeiner, weil man bereits vorher ein bisschen leidet.
    Das Ende ist wieder ein bisschen ruhiger und ließ mich trotz der Tränen lächelnd zurück – letztlich ist es ja wirklich ein Kinderbuch und soll unterhalten statt niederschmettern.

    -

    Auch wenn „The Hobbit“ bei der Charakterisierung, besonders der Zwerge, stark hinterherhinkt, ist es ein unterhaltsames kleines Buch, das gar nicht so kindlich ist, wie es tut, und mich am Ende trotzdem mit einem Lächeln zurückließ. Je weiter die Reise voranschreitet, desto mehr schließt man den einen oder anderen Charakter, der dann doch an Konturen gewinnt, ins Herz und so wird auch die Geschichte immer spannender. Perfekt mag das Buch nicht sein, aber zu bieten hat es einiges.

    Kommentieren0
    5
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks