J. Ryan Stradal

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Rezension zu "Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens" von J. Ryan Stradal

Es wurde von Seite zu Seite zäher...
Linker_Mopsvor 2 Monaten

Vom Klappentext her fande ich das Buch sehr spannend. Der Lebensweg einer brillianten Köchin klang mehr als lesenswert. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.

Das Buch begann sehr gut. Ich fand den Schreibstil gut, die Charaktere interessant und zu Beginn fand ich es auch spannend, den Lebensweg der Köchin Eva aus dem Blickwinkel verschiedenener Personen zu erleben. Doch so ab der Hälfte des Buches wurde das Lesen von Seite zu Seite zäher, so dass ich nach 2/3 das Buch abgebrochen hatte. Irgendwann war es nur noch eine Ansammlung von diversen Lebensgeschichten, wo es nur noch sehr am Rande um Eva ging. Das hat mich irgendwie gestört. Zumal ich dann nicht mehr wusste, wohin der Autor mich führen will.

Schade, dass Buch ist so gut gestartet und hatte so ein Potential. Das wurde leider verschenkt.

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Rezension zu "Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens" von J. Ryan Stradal

Dieses Buch trifft voll meinen Geschmack
buchstabensammlerinvor 8 Monaten

Rund ums Buch:
Titel: Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens
Autor: J. Ryan Stradal
Seiten: 422
Verlag: Diogenes
Buch: Taschenbuch
Erscheinungstag Taschenbuch: 24.01.2018
ISBN: 978 3 257 24420 5
Preis: 13,00 €

Cover/Titel:
Ein Cover und Titel, die Lust auf das Buch machen... Inhalte werden hier dargestellt, was man aber beim ersten Ansehen ja gar nicht vermutet.

Inhalt:
Eva Thorvald wird ganz früh von ihrer Mutter verlassen, die sich ein Kind in ihrem Leben nicht vorstellen kann. Der Vater, seines Zeichens Koch, verstirbt früh und Eva wird bei ihrem Onkel groß, fängt früh an sich fürs Kochen zu begeistern und wird schnell in Restaurants aufgenommen. Sie entwickelt eine besondere Gabe und ihre Kochideen werden weltweit zum Extremkochevent. Sie entwickelt Pop-Up Dinner, irgendwo auf der Welt, für die Unsummen gezahlt werden und man aber auf jahrelangen Wartelisten auf einen Platz warten muss.


Meine Meinung:
Das Buch ist wie ein Teppich, bei dem die einzelnen Fäden zum Gesamtkunstwerk zusammenlaufen. Es besteht aus acht einzelnen Geschichten, die von Menschen und Kulinarik erzählen, die aber alle irgendwas mit der Protagonistin Eva Thorvald zu tun haben. Jede Geschichte für sich ist wie ein Gang eines Menus, die alle unterschiedlicher nicht sein können. Doch nach dem Dessert ergibt es ein perfektes Essen. Eva kommt teilweise in einigen Geschichten gar nicht wirklich vor, doch die Menschen der Stories hängen irgendwie mit ihr zusammen. Man fängt quasi in jedem Kapitel, was immer eine kulinarische Überschrift und dementsprechenden Inhalt hat, neu an. Und doch verlaufen die Geschichten nachher zusammen, was unglaublich gut und überraschend geschrieben ist. Was mir besonders gefallen hat, ist die ehrliche Schreibweise, die Verwendung von Lebensmitteln betreffend und man merkt, dass der Autor Ahnung von Kochen und Küche hat. 

 
Fazit:
Ich hätte endlos weiter „essen“ können, denn dieses Buch trifft voll meinen Geschmack.

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Rezension zu "Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens" von J. Ryan Stradal

Über eine Leidenschaft, die in den Wurzeln verankert ist, und den Lauf des Lebens
Eternityvor einem Jahr

Die Frage, ob die Erbanlagen oder der Umwelteinfluss einen Menschen grundlegend prägend, gibt es seit Jahrzehnten und eine eindeutige Antwort ist bis heute nicht darauf gefunden. Die einen sagen so, die anderen sind dagegen. 
Auch in der Geschichte stellt sich die Frage: Ist die Leidenschaft fürs Kochen vom Vater auf die Tochter übergetreten? Woher kommt diese Passion, wenn sie nicht mit den Gegen vererbt wurde? 
Wer weiß...


Aber man weiß, dass das Thema Kochen und gutes Essen die ganze Geschichte zusammenhält. Vom ersten bis zum letzten Bissen, äh Seite, ist sie eine Köstlichkeit, die immer anders schmeckt. Mal ist sie süß, mal bitter, mal sauer, mal traurig-salzig. So, wie das Leben eben ist.


Besonders gelungen ist auch der stetige Perspektivwechsel. Jedes Kapitel ist aus der Sicht einer anderen Person geschrieben, die aber stets, mal mehr, mal weniger, mit der eigentlichen Hauptfigur verbunden ist. So entsteht ein Personengeflecht, des perfekt miteinander verwoben ist.


Großartig! Und absolut lecker! :)

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