J. V. Jones

 4.1 Sterne bei 98 Bewertungen
Autor von Melliandra, Das dunkle Herz der Nacht und weiteren Büchern.

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ChattysBuecherblogs avatar

Rezension zu "Das Schwert der Schatten, Band 1: Das dunkle Herz der Nacht" von J. V. Jones

Ich vergebe: 4 von 5 Sterne
ChattysBuecherblogvor 4 Jahren

Meine Rezension zu "Das Schwert der Schatten" von J.V. Jones

1. Klappentext


Der junge Raif Sevrance ist mit seinem Bruder im kalten Ödland auf Jagd, als ihm klar wird, dass er eine besondere Gabe besitzt. Er kann die Herzen von lebenden Wesen spüren und wird dadurch zum zielsicheren, todbringenden Bogenschützen. Doch als die beiden zu der Jagdgesellschaft des Clans zurückkehren, hilft kein Pfeil mehr, denn die ganze Gruppe ist wie von Geisterhand dahingemetzelt.

Nur der ehrgeizige Mace Blackhail hat auf mysteriöse Weise überlebt und schwingt sich bald darauf zum neuen Clanshäuptling auf. Es scheint, als sei der ganze Clan mit Blindheit geschlagen, und Raif muss mit hilflosem Entsetzen mitansehen, wie die ihm vertrauten Menschen zum Bösen verführt werden.

Währenddessen lebt Ash, die junge Ziehtochter des mächtigen Lords Penthero Iss, in der Festung Spire Vanis. Sie wird von seltsamen Träumen geplagt, und erkennt, dass der angeblich liebevolle Vormund mehr einem Gefängniswärter gleicht, der lauernd ihr Frau-Werden beobachtet und ein schreckliches Schicksal für sie bereithält

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2. Meine Meinung:

Ich muss gestehen, dass ich kein Fan von Fantasie Romanen bin und auch dieses Buch sehr lange in meinem Regal stand, weil ich irgendwie nie den Bezug zur Story herstellen konnte. Nun aber, durch eine Lese-Challenge bei der es um britische Autoren ging, habe ich den Schritt doch gewagt.

Und ich muss sagen: Wow! Wenn ich das vorher gewusst hätte!

Die Protagonisten und auch die Beschreibungen fand ich sehr gelungen, so dass es mir auch als Fantasie Neuling nicht schwer fiel, mich in die Materie einzulesen. Lediglich das Cover hat mir nicht gefallen. Auch manche Ausdrücke fand ich etwas fragwürdig.

Aber trotzdem werde ich mir den nächsten Band auf jeden Fall besorgen.

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3. Leseempfehlung

für Fantasiefans, ein absolutes Muß.

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Feuerfluegels avatar

Rezension zu "Melliandra" von J. V. Jones

Rezension zu "Melliandra" von J. V. Jones
Feuerfluegelvor 8 Jahren

„Melliandra“ ist eines der schlechtesten Bücher, die ich in meinem Leben gelesen habe und das ist bei Weitem nicht übertrieben.
Angefangen schon beim Schreibstil, konnte mich die Autorin nicht überzeugen. Spannung wurde einfach durch Gewalt, Mord und Vergewaltigungen (Folter, widerlichem Essen und schlechten Sexszenen usw.) ersetzt.
An den Stellen, wo tatsächlich etwas Aufregendes hätte passieren können, widmet die Autorin ihren Figuren nur wenige Sätze und die Szenen sind vorbei.
Emotionale Identifikation oder Tiefe sucht man hier vergeblich. Manchmal hatte ich sogar den Eindruck, dass Jones tatsächlich etwas aufgebaut hat, dass sich etwas Spannendes ereignen könnte, aber dann lässt sie den Leser doch wieder in belanglosen Phrasen und Floskeln hängen und jegliche Erwartungshaltung wird nicht erfüllt.

Die Figuren sind ebenfalls ganz fürchterlich. Die Antagonisten sind absolut widerlich beschrieben. Ihre Absichten und ihr Verhalten ist vollkommen verdorben. Es ist für mich nicht realistisch, dass es in einer Welt nur notgeile, vergewaltigende, mordende und lüsterne Figuren gibt.
Selbst die Nebenfiguren sind ein totaler Fehlgriff. Ihre Dialoge sind die meiste Zeit über vollkommen unnütz und dienen ebenfalls nur dazu, einige derbe Lücken zu füllen.
Auch die Protagonisten, oder vor allem die Protagonisten, sind nicht besonders aufregend. Jack, der Küchenjunge, entdeckt seine neuen magischen Kräfte (nachdem er erst mal eine Weile nur beschimpft und geprügelt worden ist) und Melliandra, die Tochter eines Adligen weigert sich einen gewalttätigen und ekelhaften Prinzen zu heiraten.
Mal davon abgesehen, dass diese Geschichten schon 1000 Mal verwendet worden sind, geschieht das hier auf keinerlei innovative Weise. Die Figuren sind langweilig und ohne Tiefe.
Tawl, der Held, der im Zusammenhang mit der Prophezeiung steht, hat auch nicht viel besseres zu tun, als sich bei einer Prostituierten einzuquartieren und seinen Trieben freien Lauf zu lassen.
Generell störte mich das Triebhafte der Figuren.
Melliandra wird zwischendurch von irgendwelchen trieb gesteuerten Dorfbewohnern gefoltert und auch Jack wirft jeder halbwegs ordentlichen Frau lüsterne Blicke nach.

Manchmal wurden sogar Szenen aus der Vergangenheit der Handelnden beschrieben, was ich eigentlich sehr gerne lese, aber erstens werden Dinge offenbart, die vollkommen unwichtig sind und zweitens immer auf brutale und widerliche Art.
Ich kann nicht sagen, dass mir ein Buch gefällt, wo häusliche Gewalt und Missbrauch auf jeder zweiten Seite beschrieben wird und dabei eine vernünftige Handlung ersetzt.

Jones nimmt kein Blatt vor den Mund. Ich würde gern sagen, dass ihre Wortwahl oft ins Obzsöne abschweift, aber das wäre nicht ganz korrekt. Ihre Wortwahl besteht zu 99 % aus Perversitäten.
Auch das Argument, dass Jones damit nur die wahre Natur des Menschen aufzeigt, finde ich etwas gewagt. Denn alle Figuren bleiben durchgehend unglaubwürdig und unrealistisch.
Denn auch ein dicker Mann, der in einem Kellerverlies sitzt und Känguruhoden alá Urin und verdorbenes Fleisch in sich hinein stopft, kann mich nicht recht überzeugen.

Mein Fazit:
Das Buch hat mir den letzten Nerv geraubt. Ich habe mich noch nie so sehr über die Figuren eines Buches geärgert und mich bei einer so nichtssagenden Handlung gelangweilt. Die Erzählung strotzt nur so von Klischees und billigen Anspielungen.
Die allgegenwärtige Gewalt und der Missbrauch haben mir das Buch dann vollständig verleidet.

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Rhiannon83s avatar

Rezension zu "Die ewige Krone" von J. V. Jones

Rezension zu "Die ewige Krone" von J. V. Jones
Rhiannon83vor 8 Jahren

„immer wieder lesenswert … „

... auch wenn man das Buch schon 5mal gelesen hat lach.
Nein im Ernst, ich habe diese Buch und auch seinen Nachfolger mehr als einmal gelesen. Ich denke einfach es gibt Bücher, die man öfters lesen kann und dieses gehört definitiv dazu.

Um was geht es in "Die ewige Krone" wollt ihr nun bestimmt wissen, nun Tessa eine junge Frau aus unserer Welt gelangt durch einen erneuten Anfall ihres Tinnitus, der sie seit ihrer Kindheit plagt in eine andere Welt und gerät dort in ihr größtes Abenteuer.

Wer mehr wissen will sollte es lesen. J.V. Jones schafft es den leser mitzureißen und Magie als etwas völlig neues darzustellen, aber überzeugt euch selbst!

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