J. Vellguth Zauberhaftes Aschenputtel

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Inhaltsangabe zu „Zauberhaftes Aschenputtel“ von J. Vellguth

Anna hat einen Traum: Sie möchte den Prinzen heiraten. Seit ihrer frühesten Kindheit streben sie und ihre Mutter nur auf dieses eine Ziel hin. Als ihre Mutter stirbt und ihr Vater sich eine Frau mit zwei Töchtern wählt, gerät Annas Welt aus den Fugen. Sie leidet schwer unter der grausamen Boshaftigkeit ihrer neuen Familie. Nur die Entdeckung, dass die Feen im Wald doch keine Hirngespinste ihres Urgroßvaters waren, lässt sie ihren Lebensmut nicht ganz verlieren. Zu allem Überfluss verliebt sie sich auch noch Hals über Kopf in den nicht standesgemäßen Jägersmann aus dem Wald. Wie kann sie ihr Schicksal nur wieder in die richtigen Bahnen lenken, ohne den letzten Wunsch ihrer Mutter zu verraten? Diese Geschichte erzählt von der Verwandlung eines kleinen Mädchens in eine junge Frau, von Aschenputtel zur Prinzessin und singt eine Weise von der Schwäche und der wahren Macht, die in jedem Einzelnen von uns schlummern. (Quelle:'E-Buch Text/13.12.2015')

Schöne Märchenadaption. Allerdings wird Aschenputtel für meinen Geschmack etwas zu naiv dargestellt.

— Solveig03

Märchenhafte Geschichte zum Verlieben!

— nariel

Eine schöne Geschichte für zwischendurch.

— Jen_loves_reading_books

Heute begonnen, heute beendet, wirklich sehr schön! Tolle Märchenadaptation! Wunderbar angenehmer Schreibstil!

— Annabo

Einfach ein wahnsinnstolles und märchenhaftes Buch. Rezension folgt bald auch hier

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Zauberhaftes Aschenputtel

    Jen_loves_reading_books

    12. February 2017 um 14:22

    Zauberhaftes Aschenputtel von J. Vellguth Zum Inhalt: Anna hat einen Traum: Sie möchte den Prinzen heiraten. Seit ihrer frühesten Kindheit streben sie und ihre Mutter nur auf dieses eine Ziel hin. Als ihre Mutter stirbt und ihr Vater sich eine Frau mit zwei Töchtern wählt, gerät Annas Welt aus den Fugen. Sie leidet schwer unter der grausamen Boshaftigkeit ihrer neuen Familie. Nur die Entdeckung, dass die Feen im Wald doch keine Hirngespinste ihres Urgroßvaters waren, lässt sie ihren Lebensmut nicht ganz verlieren. Zu allem Überfluss verliebt sie sich auch noch Hals über Kopf in den nicht standesgemäßen Jägersmann aus dem Wald. Wie kann sie ihr Schicksal nur wieder in die richtigen Bahnen lenken, ohne den letzten Wunsch ihrer Mutter zu verraten? Diese Geschichte erzählt von der Verwandlung eines kleinen Mädchens in eine junge Frau, von Aschenputtel zur Prinzessin und singt eine Weise von der Schwäche und der wahren Macht, die in jedem Einzelnen von uns schlummern. Zum Cover:   Bildschönes Cover, in das ich mich sofort verguckt habe.     Die Story:   Die Geschichte ist eine Märchenadaption und somit nicht natürlich nicht unbekannt. Mir kam sie ein wenig wie eine Zusammenstellung von sämtlichen Aschenputtel-Geschichten, Drei Nüsse für Aschenbrödel und Disneys Cinderella vor, gespickt mit einigen magischen Wesen, wie Waldnymphen (die ist super) und einem Drachen (der nicht wirklich eine Rolle spielt).   Der Erzählstil ist direkt, ohne Umschweife, teilweise recht amüsant und unterhaltsam. Der Schreibstil ist schön flüssig und daher sehr gut und schnell zu lesen.     Die Charaktere:   Allen voran: Die Protagonistin Anna (das Aschenputtel) kommt wirklich sehr einfältig daher und hat mich zeitweise sehr genervt. ihr ständiges Mantra: "ich heirate doch eines Tages den Prinzen", zog sich durch die Seiten und zerrte an meinen Nerven. Ist schon klar, dass dies das Thema in Aschenputtel ist, aber egal was dem Mädchen schreckliches passiert, sie beißt die Zähne zusammen, jammert und denkt: "Aber ich heirate doch eines Tages den Prinzen" (den sie noch nie gesehen hat und daher auch nicht kennt!). Ihre Mutter hat ihr als Mädchen diesen Floh ins Ohr gesetzt und am Sterbebett hat Anna ihr noch das Versprechen gegeben, eines Tages den Prinzen zu heiraten, um mal ein besseres Leben zu führen (Och?...). Ihr merkt worauf das hinausläuft? Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt: "ANNA WIRD EINES TAGES DEN PRINZEN HEIRATEN UND EIN BESSERES LEBEN FÜHREN!!!" (So, das musste jetzt mal gesagt werden) Auch scheint sie die einfachsten Zusammenhänge nicht zu erkennen oder zu begreifen zu wollen. Nach Jahren der Freundschaft fällt unserem Aschenputtel auf, das der ja Tiere tötet und sie wirft ihm vor ein Mörder zu sein. Woraufhin ihr Leo erklärt, dass das Fleisch das jeden Tag auf dem Tisch steht, ja ebenfalls Tiere sind, die von Jägern getötet wurden (Jahaaa!). Just wird Anna bewusst das er recht hat und schämt sich (das sollte sie auch!). Ich hätte mir hier, auch wenn es ein Märchen ist, ein bisschen mehr Cleverness für Anna gewünscht, worauf das ganze hinausläuft, wissen wir ja alle, trotzdem muss ja nicht wie klein Doofi daherkommen.   Leo hingegen, kam sehr sympathisch rüber, der zwar mit sich selbst und seinen Pflichten hadert, aber trotzdem bodenständig ist und bleibt. Als Leser ist einem sofort klar, wer er ist (nur Anna nicht :-P).   Die Waldnymphe ist ein echtes Highlight. Ihre frechen Sprüche und Andeutungen peppen die Story auf und ich hatte einen Riesenspaß ihre Szenen zu lesen.   Die Stiefmutter und die Stiefschwestern machen das, was sie sollen. Sie sind hinterhältig, gemein, missgünstig und zumindest eine davon, abgrundtief böse. Hier ist es der Autorin gelungen, die Facetten der Bösartigkeit aufzuzeigen.   Die Nebencharaktere, wie die Köchin, der Stalljunge und Annas Vater, waren auch sehr gut gelungen. Auch wenn man die Beweggründe von Annas Vater nicht wirklich nachvollziehen kann, stellt man seinen Charakter mit all seinen schlechten Eigenschaften nicht in Frage. Er ist halt so und man kann nicht viel von ihm erwarten. Die Köchin und der Stalljunge hingegen, sind einem von Anfang an sympathisch.    Fazit:   Alles in allem ist es ein solide geschriebene Geschichte, mit viel Witz und Charme. Obwohl ich Anna nicht wirklich sympathisch fand, hatte ich meinen Spaß an den anderen Charakteren. Außerdem mag ich den Schreibstil der Autorin sehr, weshalb ich mir auch ihr nächstes Buch "Die Welt zwischen den Zeilen" zugelegt habe.   Empfehlung:   Für alle, die Märchen und deren Adaptionen lieben und etwas leichtes für zwischendurch lesen wollen.   Von mir gibt´s: 4 von 5 Sternen

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  • Wundervolle Märchenvariation...

    Zauberhaftes Aschenputtel

    Buecherheike

    10. January 2017 um 01:26

    Als Kind habe ich Märchen geliebt. Darum freue ich mich so, dass es jetzt viele Märchen in Erwachsenenversionen gibt. Sei es "Die vierte Braut", "Glacies" oder mein persönliches Highlight 2016 "Die dreizehnte Fee". Und jetzt "Zauberhaftes Aschenputtel", das sich hinter den anderen Geschichten nicht verstecken muss. Es war wundervoll. Alles was ein Märchen so braucht. Eine Waise, die böse Stiefmutter, ein Prinz, Magie und eine lange Nacht auf der Couch.Ich liebe Geschichten, die mich vom Schlafen abhalten. Sie sind immer etwas ganz besonderes. Wenn ich das Buch erst weglegen kann, wenn der letzte Buchstabe gelesen und die letzte Seite umgeblättert ist, dann hat die Autorin alles richtig gemacht.

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  • Tolle Märchenadaptation!

    Zauberhaftes Aschenputtel

    Annabo

    09. January 2017 um 17:57

    Inhalt: Annas Mutter wünschte sich stets ein gutes Leben für Anna, sie sollte den Prinzen heiraten. Als Annas Mutter stirbt, heiratet ihr Vater neu und die neue Stiefmutter und die zwei Stiefschwestern machen aus der schönen Anna das Aschenputtel. Dennoch hält Anna an dem Ziel fest den Prinzen zu heiraten, als dieser zum Ball lädt. Hilfe bekommt sie im Wald in Form einer Fee, aber auch der junge Jägersmann, den sie im Wald kennenlernt scheint ihr immer wichtiger zu werden… Meinung: Bei „Zauberhaftes Aschenputtel“ handelt es sich um eine sehr schön geschriebene Adaptation des bekannten Märchens „Aschenputtel“. Das Cover ist wirklich sehr schön, es wirkt gleich sehr magisch, romantisch und einfach zauberhaft. Das Buch „Die Welt zwischen den Zeilen“ würde ich zwar nicht unbedingt als zweiten Teil bezeichnen, ist aber dennoch mit diesem Buch verbunden. Ich würde empfehlen „Zauberhaftes Aschenputtel“ als erstes zu lesen. In meinem Fall war es allerdings anders rum und ich hatte den Eindruck ich hätte mir dadurch ein bisschen den Wind aus den Segeln genommen und es konnte sich so nicht den ganzen Zauber der Geschichte entfalten. Den Schreibstil fand ich wieder sehr angenehm, gut verständlich und flüssig lesbar. Die Geschichte hat sich einfach weggelesen, gerade erst begonnen, da war ich auch schon wieder fertig. Da jeder das Märchen kennt, kommt man federleicht in die Geschichte rein und man kann sich auch relativ gut in die einzelnen Personen hineinversetzen. Ab und zu musste ich immer wieder Textszenen mit dem anderen Buch vergleichen, um sicher zu gehen, dass auch alles passen tut, das hat dann etwas genervt, aber eben nur ein Problem, weil ich „die Welt zwischen den Zeilen“ vorher gelesen hatte. Das Märchen selbst ist sehr schön, überraschend und romantisch geschrieben. Aus etwas Bekanntem ist irgendwie etwas Neues geworden, hat mir wirklich gut gefallen. Das Ende ist so richtig typisch Märchen, einfach perfektes Ende, toll abgerundet. Erzählt wird die Geschichte zum Großteil aus Annas Sicht, vereinzelt gibt es aber auch Textschnipsel aus Leos und seines Vaters Sicht, sowie aus der Sicht von Annas Stiefmutter und Stiefschwester. Anna ist eine sehr ruhige, gut erzogene und schüchterne Person, erst durch die Bekanntschaft mit Jägersmann Leo und seinen Ratschlägen kommt sie etwas aus sich raus. Ab und zu fand ich sie und ihre Art etwas anstrengend und naiv, vor allem ihre festgefahrene Ansicht bezüglich der Hochzeit mit dem Prinzen, aber an sich scheint sie eine nette und freundliche Person zu sein. Leo ist ein echt cooler Kerl, sehr sympathisch und dennoch ein bisschen rätselhaft. Ich mochte ihn wirklich gerne, auch wenn wir nur stellenweise von ihm sehen und hören. Seine Ratschläge finde ich klasse und auch, dass er weiß was er will bzw. nicht will. Eine wirklich zauberhafte und romantische Geschichte mit goldigen, aber auch anstrengenden Charakteren. Wirklich sehr gelungen! Fazit: Eine zauberhafte Märchenadaptation von Aschenputtel! Schöne Geschichte über Ehrgeiz, gute Ratschläge und eine gute Portion Magie! Zwar alt bekannt und doch neu. Wirklich toll geschrieben, lässt sich super angenehm lesen. Spannend, überraschend und magisch!

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    • 2
  • Zauberhaft

    Zauberhaftes Aschenputtel

    dieDoreen

    23. November 2016 um 23:06

    Ich liebe Märchen und ich liebe Märchenadaptionen. Ich habe beim Lesen immer das Gefühl in eine zauberhafte Welt abzutauchen. Wer wollte denn auch nicht gern einmal selbst Prinzessin sein. Von dem Aschenputtelmärchen gibt es ja viele Versionen aber ich kenne bisher keine wo die Entwicklung Aschenputtels so gut dargestellt wurde. In dieser Version ist sie nicht von Anfang an die Starke und Mutige, sondern muss erst lernen für ihre Bedürfnisse einzustehen, dass ihr dabei ausgerechnet noch der Prinz hilft macht die Geschichte zu etwas Neuen. Beide Charaktere haben mich verzaubert. Anna wächst in der Geschichte zu einer starken Persönlichkeit heran und behält trotzdem noch ihre Ecken und Kanten die sie sehr authentisch wirken lassen. Der vermeidliche Jäger kämpft hingegen mit seinen ganz eigenen Dämonen und man erfährt, dass das Leben als Prinz doch nicht so perfekt ist sondern eine große Last und Bürde sein kann. Am Besten hat mir jedoch die Nymphe gefallen. Diese skurrile und etwas schrullige Magierin hat für so machen witzigen Moment gesorgt und mich oft schmunzeln lassen. Mit der guten Fee aus dem Original hat diese nichts mehr gemein.Ich mochte den sehr leichten und bildlichen Schreibstil der Autorin und habe mich gern von ihr fesseln lassen.Mein Fazit"Zauberhaftes Aschenputtel" hat es geschafft mich in meine Kindheit zurück zu versetzten und in die Welt der Märchen zu entführen. Auch wenn ich das Original Märchen in und auswendig kenne, verzaubert mich hier die Autorin mit einer ganz neuen und eigen Version welche vorallem durch die Charakterentwicklung begeistert. Wer Märchen liebt wird an diesem Buch nicht vorbei kommen.

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  • Zauberhaftes Aschenputtel von J. Vellguth

    Zauberhaftes Aschenputtel

    Nefertari35

    21. August 2016 um 14:37

    Kurze Inhaltsangabe:Anna hat einen Traum: Sie möchte den Prinzen heiraten. Seit ihrer frühesten Kindheit streben sie und ihre Mutter nur auf dieses eine Ziel hin. Als ihre Mutter stirbt und ihr Vater sich eine Frau mit zwei Töchtern wählt, gerät Annas Welt aus den Fugen. Sie leidet schwer unter der grausamen Boshaftigkeit ihrer neuen Familie. Nur die Entdeckung, dass die Feen im Wald doch keine Hirngespinste ihres Urgroßvaters waren, lässt sie ihren Lebensmut nicht ganz verlieren. Zu allem Überfluss verliebt sie sich auch noch Hals über Kopf in den nicht standesgemäßen Jägersmann aus dem Wald. Wie kann sie ihr Schicksal nur wieder in die richtigen Bahnen lenken, ohne den letzten Wunsch ihrer Mutter zu verraten? Diese Geschichte erzählt von der Verwandlung eines kleinen Mädchens in eine junge Frau, von Aschenputtel zur Prinzessin und singt eine Weise von der Schwäche und der wahren Macht, die in jedem Einzelnen von uns schlummern.(Quelle: Klappentext "Zauberhaftes Aschenputtel" von J. Vellguth)Schreibstil, Protagonisten, Sonstiges:Dieses Buch ist ein einem wirklich märchenhaften und junggebliebenem Stil geschrieben. Man fühlt sich als Leser sofort an die Märchen der Gebrüder Grimm erinnert. Die Story läßt sich leicht und flüssig lesen, sie ist absolut kurzweilig und amüsant. Die Figuren sind denen im Märchen angepaßt und doch moderner. Leider ist die Hauptprotagonistin sehr naiv und hat recht festgefahrene Vorstellungen. Das stört ein wenig beim Lesen. Ansonsten hat J. Vellguth hier eine wunderbare Geschichte geschaffen, die den Leser in eine Märchenwelt entführt.Das Cover ist sehr sehr schön geworden und ein richtiger eyecatcher.Eigene Meinung:Ich lese viele Märchenadaptionen, weil ich diese Geschichten einfach mag. Es gibt gute und leider auch nicht so gute, aber diese hier ist wirklich schön zu lesen. Meinen Kritikpunkt habe ich weiter oben schon genannt und sonst habe ich nichts zu kritisieren. Ganz im Gegenteil. Mir hat der leichte Schreibstil sehr gut gefallen und ich werde sicher noch mehr von J. Vellguth lesen. Ich gebe vier Sterne.

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  • Nerviges Aschenputtel

    Zauberhaftes Aschenputtel

    lexana

    14. July 2016 um 23:59

    Meine Meinung Es war eine nette Idee, Aschenputtel ein ganzes Buch zu widmen und obwohl ich Märchenadaptionen wirklich sehr viel abgewinnen kann, konnte ich mit dieser Geschichte nicht ganz warm werden. Schuld daran ist gar nicht der Schreibstil, der sich recht flüssig lesen lässt, noch die Idee, die dahinter steckt. Natürlich hatte ich mich nach einer Weile des Lesens gefragt, wo bitte das Neue bei dieser Version der Geschichte ist, doch am meisten stört mich tatsächlich die unglaubliche Naivität und Willenlosigkeit von Annabell, kurz Anna oder später Aschenputtel. Dieses ewige Wiederholen von Floskeln wie „Aber ich werde doch den Prinzen heiraten“ oder „Er ist ein Mörder“ haben mich immer wieder entnervt die Augen rollen lassen. Anna verliebt sich in Leo, der eindeutig der Prinz ist, aber weil ihre Mutter ihr vor ihrem Tod (damals war Anna 11 oder 12) versprochen hat, sie würde den Prinzen heiraten, ist diese komplett darauf fixiert, eben diesen zu ehelichen, egal was kommen mag. Und da sie Leo für einen Jäger hält, ist er nicht von ihrem Stand. Uh und dann fällt ihr ja auf, der Leo tötet Tiere… einen Hirsch. Nun ist er in ihren Augen ein Jäger. Wie herrlich, als Nimnula sie darauf anspricht, dass sie schließlich auch Fleisch äße und woher sie glaube, wo dieses her käme. Nimnula ist tatsächlich eines der wenigen Highlights dieses Buches. Die schrullige Waldnymphe trieft vor Sarkasmus und hält Anna oft einen Spiegel vor. Eine wahre Bereicherung für die Geschichte. Auch wenn das nichts mit dem Inhalt zu tun hat, muss ich es erwähnen. Das Cover. Wirklich bildschön. Ein Augenschmaus. Es verleitet tatsächlich zum Kauf. Ich habe mich ein wenig narren lassen. Trotzdem bin ich aufgrund der Andeutungen und natürlich des Covers sehr gespannt auf die indirekte Fortsetzung.   Fazit Eine nette Unterhaltung für Zwischendurch ist es schon, wenn man auf Märchen steht, aber man sollte sich auf eine recht unsichere, unschlüssige Hauptfigur einstellen, die zweitweilig sehr nervig sein kann, wenn sie ihre Phrasen zum x-ten Male wiederholt, statt endlich mal etwas zu tun, um an ihr Ziel zu gelangen. Trotz neuer Aspekte, ist mir da drei Nüsse für Aschenbrödel oder Cinderella von Disney als Adaption des Originals lieber.

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  • Märchenhaftes und fantasyvolles Buch

    Zauberhaftes Aschenputtel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. March 2016 um 09:34

    ♡ CoverEs macht einen märchenhaften und zauberhaften Eindruck und neugierig auf die Handlung. Das Mädchen was Aschenputtel darstellen soll auf dem Cover ist sehr schön gemacht worden. Habe mich sofort in das Titelbild verliebt. Es fühlt sich so gut an *schwärm*♡ Meinung Da ich ja total auf Fantasy, Magie und Märchen stehe, war dieses tolle Buch genau das Richtige für mich. Schuld daran, es mir zu holen, waren Pierre von Ich liebe Fantasy Bücher und Bianca von Time to read a Fantasy Book. Ich konnte diesem Hype darum nich widerstehen. Danke an euch beide!Es haute mich förmlich um und zog mich von den ersten Zeilen her schon in seinen Bann. Ich konnte mich dem einfach nicht widersetzen oder aus der Hand legen. Und wenn ichs dann doch musste machte es mich sehr traurig, weil ich doch wissen wollte wie es weitergeht. Die Protagonistin Annabell - kurz Anna - hat es mir sehr angetan von ihrer Art her. Sie ist wie ich, auch eine totale Kämpferin und gibt niemals auf - egal wie hart es ist von ihren Situationen her und wie mies es ihr manchmal ging deswegen. Sie versucht alles, um ihren Traum zu verwirklichen.  Sie tat mir auch manchmal einfach nur sehr leid, weil sie es nicht einfach hatte aufgrund ihrer Verhältnisse. Ihre Unsicherheit und Unwissenheit erinnerte mich an mich selbst und kam mir mehr als bekannt vor.Je mehr und länger ich las, umso mehr hoffte ich, dass es ein Happy Ende gibt. Wer weiß, ob mein Wunsch in Erfüllung ging?!? Soll ichs euch verraten? Ja er erfüllte sich.♡ Fazit Die Autorin J. Vellguth hat wirklich sehr sehr gute Arbeit geleistet mit dieser Geschichte. Ich bekam es als Rezensionsexemplar  von ihr. Dieses wahnsinnstolles tolle Buch - welches das erste Band einer Reihe ist, hat mich total umgehauen und fasziniert. Sowohl der Schreibst,  der sich gut lesen ließ als auch die Charaktere, dient in Szene gesetzt wurden sowie der Sichtwechsel derer, haben mir sehr gefallen und neugierig gemacht auf die Fortsetzung  und die Vorgeschichte von Aschenputtel.  Deshalb bekommt es von mir5 von 5 FedernEure Bella

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  • Es war einmal... mal ganz anders

    Die Welt zwischen den Zeilen

    Sandra251

    01. March 2016 um 23:47

    Es war einmal... mal ganz anders. Eine humorvolle Symbiose aus Märchen und Realität, deren Ende den Leser zufrieden aufseufzen lässt "Isabel hat eine unglaubliche Fähigkeit, die es ihr erlaubt, in die Welt der Bücher einzusteigen und dadurch mitten im Leben der Romanfiguren zu existieren. Allerdings immer nur als unbeteiligte Beobachterin. Zumindest bis zu dem einen Tag, an dem sich alles ändert und Aschenputtels Prinz plötzlich mit ihr spricht. Es entsteht eine Liebe, die so überwältigend, surreal und hoffnungslos ist, dass Isabel sich selbst darin zu verlieren droht. Eine Zeitreise der ganz anderen Art beginnt, denn Isabels Geschichte spielt zwischen den Zeilen einer Welt, die nicht ihre eigene ist. Einer Welt, in der Hoffnung und Liebe, Schwäche und Kraft, Traum und Realität aufeinanderprallen und sie an den Rand ihrer eigenen Existenz führen." Die Autorin J.Vellguth schreibt Zeitreise- Geschichte völlig anderer Art. Sie verbindet auf beeindruckende Weise die Realität der Gegenwart mit der Realität, ihrer Neufassung, eines allseits bekannten Märchens. Aus der Ich-Perspektive von Isabel erzählt sie, wie sich die Protagonistin immer wieder in "Zauberhaftes Aschenputtel" einliest und schafft es so, eine perfekte und einzigartige Verbindung ihrer beiden Werke - die dennoch zulässt, beide Bücher getrennt voneinander zu lesen. Der Schreibstil ist humorvoll und mit liebevollen Details geschmückt und flüssig zu lesen. Oft schaffte es die Autorin eine Gewissheit über den Verlauf der Geschichte zu erzeugen, nur um mich kurz danach, durch unvorhersehbare Ereignisse zu verunsichern. So entstand eine ständig anhaltende Spannung und das Bedürfnis unbedingt weiter lesen zu wollen. Die 210 Seiten waren so gut gefüllt, das sich die kürze kaum bemerkbar macht.Sehr emotional waren die Szenen aus Isabels Realität. Ihre Beziehung kommt an einen Punkt, vor dem sich wohl jeden Frau fürchtet und an anderer Stelle entwickelt sich eine enge Beziehung zu ihrer Mutter. Die Protagonistin Isabel ist für mich anfangs das typische Mädchen. In ihrer ganzen Art, ihren Träumen vom perfekten Mann und ihren bis ins kleinste Detail durchdachten Zukunftsplänen, dennoch mag ich sie. Sie folgt ihren Träumen, verursacht dabei ziemliches Chaos, löst aber auch alle Probleme wieder ziemlich geschickt und sympathisch. Interessante Dialoge mit einer witzigen und schrumpeligen Nymphe erzeugen viel Humor, brachten mich allerdings auch zum nachdenken. Die alte Limnula ist ziemlich verwirrend mit ihren Aussagen, vermittelt damit aber auch genau die richtigen Botschaften. Leo ist ebenfalls ein sehr schöner Charakter. Er hat die typischen Eigenschaften eines Prinzen, was verständlich macht warum Isabel so für ihn schwärmt. Zusätzlich zeigt er Verhaltensweisen, die ihm eine eigene Persönlichkeit verleihen. Er ärgert sich, weil Isa in seine Welt eingreift und er sich dadurch fühlt wie eine Spielfigur. Er versucht Aschenputtel immer wieder dazu zu bewegen auch ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen und er sinniert über das Leben und zeigt Verletzlichkeit. Das Cover passt perfekt zum Buch. Es zeigt viele Details des Inhalts, lässt die Handlung vermuten, verrät aber auch nicht zu viel und die Schrift ist märchenhaft. Das Buch endet wie in einem Märchen, mit einem Hauch von Realität. Leider etwas zu schnell und mit ein paar Lücken zwischen den wichtigsten Ereignissen, aber es lässt mich trotzdem zufrieden seufzen. Alles in allem, eine sehr gelungenes Buch mit viel Humor, wahrer Liebe und Themen die zum nachdenken anregen. Ich habe jede Seite genossen und konnte kaum aufhören zu lesen. Der Hauch von Märchen ist ständig vorhanden und knüpft perfekt an die Realität an. Zudem zeichnet es sich durch die einzige Verflechtung zweier Bücher ,von einer Autorin, aus.

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    • 6
  • Wahrlich zauberhaft

    Zauberhaftes Aschenputtel

    monika_schulze

    26. February 2016 um 19:12

    Inhalt: „Anna hat einen Traum: Sie möchte den Prinzen heiraten. Seit ihrer frühesten Kindheit streben sie und ihre Mutter nur auf dieses eine Ziel hin. Als ihre Mutter stirbt und ihr Vater sich eine neue Frau mit zwei Töchtern wählt, gerät Annas Welt aus den Fugen. Sie leidet schwer unter der grausamen Boshaftigkeit ihrer neuen Familie. Nur die Entdeckung, dass die Feen im Wald doch keine Hirngespinste ihres Urgroßvaters waren, lässt sie ihren Lebensmut nicht ganz verlieren. Zu allem Überfluss verliebt sie sich auch noch Hals über Kopf in den nicht standesgemäßen Jägersmann aus dem Wald. Wie kann sie ihr Schicksal nur wieder in die richtigen Bahnen lenken, ohne den letzten Wunsch ihrer Mutter zu verraten?“ (Quelle: http://www.jvellguth.de/book/zauberhaftes-aschenputtel/) Annabelle träumte schon als Kind davon, den Prinzen zu heiraten. Doch bevor sie dieses Ziel erreichen kann, stirbt ihre Mutter und ihr Vater heiratet eine neue Frau, die in Anna nur eine Konkurrentin für ihre eigenen Töchter sieht. Demzufolge behandelt sie das junge Mädchen wie eine Dienstmagd und tut alles, um ihr das Leben schwer zu machen. Um etwas Zeit für sich zu haben und der Grausamkeit ihrer Familie zu entkommen, flüchtet Annabelle in den Wald. Dort zwischen Tieren, Pflanzen und Feen fühlt sie sich wohl und geborgen. Und dort trifft sie eines Tages auf den Jäger Leo, der ihr zuhört und ihr das Gefühl gibt, nicht ganz alleine auf der Welt zu sein. Doch eigentlich sollte Anna sich doch auf den Prinzen konzentrieren und sich nicht mit einem Jäger im Wald herumtreiben. Soll das junge Mädchen weiterhin ihrem Traum hinterher jagen oder ist es vielleicht besser, sich der Realität zu stellen?       Meine Meinung: Sofort als ich Cover und Klappentext sah, war mir klar, dass ich dieses Buch haben muss. Ich liebe Märchen und Aschenputtel ist eines meiner liebsten. Deshalb habe ich mich sofort in das Abenteuer gestürzt und befand mich mit Annabelle im Anwesen ihrer Eltern. Ich war sofort gefangen im Märchen, da vor allem auch der Schreibstil einfach zauberhaft ist und perfekt zu einem Märchen passt. Hier bekommt man wirklich, was der Titel verspricht: Das Märchen Aschenputtel. Man findet viele bekannte Elemente: Die Mutter stirbt und der Vater heiratet eine andere Frau, die zwei Töchter mitbringt und Annabelle hasst. Diese muss fortan als Dienstmagd arbeiten, bekommt aber Hilfe von einer guten Fee, um schließlich auf dem Ball im Schloss auf den Prinzen zu treffen. Wenn man das so liest, denkt man, das Buch wäre nur eine „Aufwärmung“ des Märchens Aschenputtel, aber der Autorin J. Vellguth gelingt es wirklich sehr gut, neue Elemente in das altbekannte Märchen einzuflechten. Da ist z.B. Annabelles Vater, der so ganz anders ist, als der Vater von Aschenputtel und die wichtigste Person: Der Jäger, der immer ein offenes Ohr für Annas Sorgen hat. Auch eine der Stiefschwestern ereilt am Ende ein sehr überraschendes Ende und die gute Fee hat es auch ganz schön in sich. Ich fand es jedenfalls toll, herauszufiltern, was denn klassisch ist und was neu. Meiner Meinung nach gelingt es der Autorin sehr gut, hier die Waagschale zu halten. So ist der Rahmen altbekannt, so dass man sich wohl- und geborgen fühlt, weil man im Grunde weiß, was auf einen zukommt, man bekommt aber auch genug Raum, Neues zu entdecken und in das Märchen mitaufzunehmen. Am besten aber gefiel mir die Botschaft, die dieses Buch vermittelt: Während im klassischen Märchen die Hilfe stets von anderen kommt und vor allem die Magie dazu beiträgt, dass es ein Happy End gibt, wird hier ganz deutlich klar: Jeder ist selber verantwortlich für seine Taten und damit für sein Schicksal. Man sollte nicht immer darauf vertrauen, dass am Ende alles von selber gut wird, sondern man muss für seine Träume kämpfen und immer hart an sich arbeiten. Jeder ist eben selbst seines Glückes Schmied. Auch am Ende hält J. Vellguth noch eine Überraschung für uns Leser bereit, denn Annabelles Schicksal ist nicht vorbestimmt, sie hat immer noch die Wahl und muss selber entscheiden, wohin ihr Weg gehen soll. Das fand ich großartig und erfrischend und hat mich zum Schluss noch einmal richtig begeistert. Fazit: Wer das Märchen „Aschenputtel“ liebt, aber auch offen für neue Elemente ist, sollte sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen. Mit dem märchenhaften Schreibstil, den bekannten und doch irgendwie neuen Figuren und der einzigartigen Botschaft, die dieses Buch vermittelt, hat es die Autorin J. Vellguth geschafft, mich rundum zu begeistern. Ein wahrlich zauberhaftes Buch. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

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  • Die Entscheidung. Was soll Anna tun?

    Zauberhaftes Aschenputtel

    Minje

    "Zauberhaftes Aschenputtel" von Jaqueline Vellguth erschien im Dezember 2015 im Eigenverlag. Inhalt Die Nymphe Limnula sucht eine reine Menschenseele. Nach jahrelanger Suche hat sie diese in Anna gefunden. Anna steht nun vor der Entscheidung: Soll sie ihren Traum leben oder soll sie Schülerin der Nymphe werden? Meinung Meinung Cover: es ist total schön, zauberhaft, gelungen. Man sieht Aschenputtel (Anna) mit einer Taube und einem zerfließenden Kleid. Hätte sie der einen Taube gegenüber nicht soviel Güte gezeigt, so hätte sie wohl nicht die Hilfe der Nymphe erhalten. Vellguth schreibt mit einer Leichtigkeit und gleichzeitig faszinierend. Mit ein wenig Dramatik, nicht zuviel. Anna gefällt mir. Sie ist, wie das wahre Aschenputtel auch, ein guter Mensch. Trotzdem finde ich, hat Vellguth diese Güte noch mehr beschrieben als im Original Märchen. Ihr Vater und ihre Stiefmutter: Im Original finden wir wenig Angaben über den Vater. Erst ist er auf der Messe, dann ist er wieder da. Doch wo ist er, als Aschenputtel zum Ball möchte und zu niedriger Arbeit gezwungen wird? Darüber verrät uns das Original nichts. Bei Vellguth ist dies ausgestaltet. Sehr interessant, wie ich finde. So ein Verhalten passt zur bösen Stiefmutter. In einer bestimmten Szene steigt die Dramatik so, dass ich Aschenputtel am liebsten gerüttelt und geschüttelt hätte. Auch bei den beiden Stiefschwestern ist Vellguth ins Detail gegangen, um so dem Märchen noch eine interessante Wendung zu geben… Zu dem Grundmotiv, dem Aschenputtelmärchen, hat Vellguth mythologische Wesen hinzugefügt: Feen, eine Nymphe und einen Drachen. Die Feen. Ich denke, es ist schwierig, es ist eine richtig hohe Kunst, Wesen zu beschreiben, die man selber nie gesehen hat. Und genau darin ist Vellguth Meister. Sie beschreibt die Feen so genau, so liebevoll und detailiert, so dass man denkt: “Sie musss sie gesehen haben.” Einfach eine wundervolle Stelle im Buch! Die Nymphe Limnura: Wir lernen verschiedene Seiten von ihr kennen- auf der einen Seite ihre hilfsbereite Art (Kleider und Kutsche). Auf der anderen Seite ihre Traurigkeit und den Schmerz darüber, da sie als Nymphe keine Nachkommen mehr hat. Interessant: Die Idee mit den Schuhen. Hier verrate ich weite nichts, lest selber! Ein Highlight: Prequel! Dieses ist ein MUSS! Es ist einfach sehr gut geschrieben, und man versteht das ganze Buch viel besser, wenn man das Prequel gelesen hat. Fazit Ein Buch, das sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene eine Bereicherung darstellt. Ein Buch nicht nur zum Lesen, sondern auch ein Buch zum Verschenken. Für jeden, der Märchen gerne mag!

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    • 4

    Floh

    20. December 2015 um 04:55
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