J.A. Konrath Das Angstexperiment

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Inhaltsangabe zu „Das Angstexperiment“ von J.A. Konrath

Besiege deine Angst. Oder stirb. Eine Million Dollar: So viel bekommt jeder von ihnen, wenn er eine einzige Nacht in dem Butler-Haus überlebt, diesem Ort des Schreckens. Unvorstellbar sadistische Morde wurden hier begangen, seitdem soll etwas Böses in dem alten Gemäuer spuken. Für die acht Testpersonen kein Problem, glauben sie: Sie haben gelernt, sich zu verteidigen. Das Experiment beginnt – und das Grauen erwacht. Etwas greift sie an, nimmt sie gefangen, weckt in ihnen Angst jenseits aller Vorstellungskraft. Aber sind es wirklich Geister, die ihren Tod wollen? Oder ist es etwas Reales? Sie haben nur zwei Möglichkeiten, um der Panik und dem Schmerz zu entkommen: möglichst schnell zu sterben. Oder zu kämpfen …

Das Angstexperiment

— Tynes

Konnte mich überzeugen! Packend, unheimlich, brutal! Alles, was ein gutes Horror-Buch haben sollte!

— _hellomybook_

Langsamer Einstieg, ab der Mitte geht es rasant zu!

— lauravoneden

Spannend bis zum Ende

— Emmas_Bookhouse

Der Anfang zieht sich ewig und dann kommt alles geballt und für mich zu unglaubwürdig - dadurch leider keine Spannung oder Gruselmomente ...

— Aleshanee

'Das Angstexperiment' ist ein gelungener Horrorroman, der einem so einige schaurige und furchterregende Lesestunden bereitet.

— JessiBuechersuchti
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  • Leider nichts für mich

    Das Angstexperiment

    Books-have-a-soul

    06. November 2017 um 11:19

    Der Klappentext klang mehr als vielversprechend. Ein altes Haus mit einer düsteren Vorgeschichte, in dem es spuken soll und eine Gruppe von Menschen, die dort einen Nacht verbringen sollen. Das hörte sich nach einem klassischen Horrorgrusel an.Der Schreibstil war auch total angenehm und hat es mir leicht gemacht, in die Geschichte einzutauchen. Allerdings wird die erste Hälfte des Buches nur über die Vorgeschichten der beteiligten Personen erzählt, die stellenweise auch ganz spannend waren, aber mir persönlich einfach zu langatmig! In besagtes Butler-Haus kommen die Personen also erst ab der zweiten Buchhälfte, was mich schon ziemlich gestört hat!Was die Charaktere anbelangt, haben die meisten bereits vorher schon Grauenhaftes erlebt und sind dementsprechend psychisch angeschlagen. Einzig der Polizist Tom macht einen „normalen“ Eindruck.So richtig mitfiebern konnte ich allerdings mit keinem.Das Butler-Haus verschafft die perfekte Kulisse für eine gruselige, angsteinflößende Geschichte, nur leider kam davon bei mir gar nichts an. Es wird zwar blutig, brutal, stellenweise verwirrend, auch mit einigen Überraschungen, aber trotzdem konnte mich das Buch einfach nicht für sich gewinnen. Fazit: Das Angstexperiment verspricht einen gruseligen Horror-Ausflug mit einer traumhaft düsteren Atmosphäre in Form des verlassenen Butler-Hauses. Leider ist bei mir nichts angekommen, weder der Grusel noch der blutige Horror konnten mich überzeugen. Die Charaktere sind vielschichtig, aber blass. Einzig der angenehme Schreibstil hat mich dazu gebracht es weiterzulesen und zu beenden. Bis zum Schluss habe ich gehofft, dass die tolle Grundidee und diese perfekte Kulisse mir doch noch einen Schauer über den Rücken jagen, aber leider vergebens. Es war einfach nicht mein Geschmack und ich kann es daher leider auch nicht weiterempfehlen! 

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  • Das Angstexperiment

    Das Angstexperiment

    Tynes

    15. September 2017 um 20:52

    J.A. Konrath - Das Angstexperiment eBook - 322 Seiten   Ich liebe Horrorfilme, ich liebe Horrorbücher - war klar, dass mich hier kein Weg daran vorbei führen würde. Der Autor hält sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf - ich bin es auch nicht anders von ihm gewohnt :) Wir kommen direkt zur Sache, lernen die Charaktere kennen, erfahren etwas über die Lokation, dann geht's auch schon zur Sache. Die Atmosphäre im Butler-Haus kann der Autor wirklich sehr gut rüber bringen, es wirkt authentisch, man fühlt sich, als wäre man mittendrin. Ich muss gestehen - auch als eingefleischter Horrorfan haben sich mir hier und da regelrecht die Fussnägel aufgerollt. Allerdings bin ich mir sicher, sollte "Das Angstexperiment" irgendwann mal verfilmt werden, würde sich dieser Effekt deutlich verstärken. Es ist immer eine Sache, sich das ganze Spektakel im eigenen Kopf vorzustellen - es zu sehen ist (zumindest für mich) eine andere Sache. Das Ende und somit die Auflösung war dann leider gar nicht mehr so furchtbar spannend und gruselig und kam viel zu schnell. Daher von mir gute 4 Sterne, vielleicht sogar 4,5…   * digitales Rezensionsexemplar von NetGalley & Amazon

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  • Durchschnittlicher Dreigroschen-Horror.

    Das Angstexperiment

    Traeumeline

    03. September 2017 um 22:37

    EINE MILLION DOLLAR. Soviel erhalten die acht Testpersonen, wenn sie der mysteriösen Einladung folgen und sich für ein Wochenende ins Butler-Haus einsperren lassen und dann auch wieder lebend herauskommen. Das Haus mit einer blutrünstigen Vergangenheit. Zunächst gefiel mir die Geschichte des Hauses recht gut und ich habe wirklich gedacht, dass dies historisch wirklich so belegt ist (also zumindest im Groben). Hab ich überprüft, entspricht nicht der Wahrheit - schade! Ich fand die Handlung zunächst okay. Die handelnen Personen wurden beschrieben: die (vermeintlich) historischen bösen Figuren, die angeblich in diesem Haus ihr Unwesen treiben sowie die Testpersonen (die wohl auch schon in seinen anderen Romanen mitspielten, aber es kein Problem ist, sie nicht gelesen zu haben). Das Buch wurde mir bei Amazon als spannender Horror empfohlen und ich ließ mich auf diesen Horrortrip ein - er war spannend, bis es zur ersten Splatter-Szene kam. Damit kann ich so gar nichts anfangen. Der Horror muss im Kopf statt finden, mit Szenen, die NICHT zu sehen sind. Ich brauch keine Beschreibungen von abgetrennten Köpfen, Folterhandlungen oder Drogentrips. Der Roman erinnert mich ein wenig an SAW... nur in noch schlechter. Die Auflösung ging mir etwas zu schnell (wie eine Achterbahnfahrt) und war etwas enttäuschend. Zum Glück hatte es einen flüssigen Schreibstil und ich musste mich nicht lange damit befassen.

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  • Spannend und überzeugend

    Das Angstexperiment

    LariHeldenlama

    27. July 2017 um 21:22

    Dieses war mein erster Roman von J.A. Konrath – dabei hatte schon lange vor die Jack Killborn Reihe einmal zu beginnen, aber irgendwie ist es immer wieder nach hinten gerutscht. Dieser Band ist nicht wirklich Reihen zugehörig, sondern vereint wohl die Protagonisten aus seinen vorherigen Büchern in einer komplett neuen Story. Da man diese Geschichte laut Verlag lesen kann ohne die anderen vorher gelesen zu haben bin ich hier direkt eingestiegen.Und das ist J.A. Konrath auch und zwar schon bei 2% wir werden brutal in die Geschichte geworfen die ekelhaft und widerlich beginnt und den Leser total geschockt zurücklässt. Da kam sie die unvermeintliche Frage: „Ist es das was ich von diesem Autor erwarten kann? Splatter und blutrünstiger Horror? Kurz habe ich an mir gezweifelt aber dann mutig weitergelesen und ich bin froh dass ichs gemacht habe!Nach ein paar wenigen ekligen Seiten lernen wir die Hauptcharaktere kennen, derer gibt es sehr viele und J.A. Konrath schreibt immer abwechselnd von ihnen. Alle haben eins gemeinsam, sie haben Schlimmes in ihrer Vergangenheit durchlitten und werden täglich von Panikattacken und Ängsten heimgesucht. Sie alle haben eine Einladung zu einer Versuchsreihe bekommen, indem es darum geht in einem Haus mit einer furchtbar brutalen Vergangenheit, in dem es zudem noch spuken soll, eine einzige Nacht zu überleben. Der, der es schafft soll mit 1 Million Dollar belohnt werden.Anfänglich sind nicht alle sicher ob sie sich darauf einlassen sollen, aber wenn es nicht die Gier nach dem Geld ist, dann die Möglichkeit sich endlich mal seinen Ängsten zu stellen und so den Kreislauf evtl durchbrechen zu können. Nach und nach bröckeln die Gegenargumente und die Gruppe entscheidet sich FÜR den Versuch und trifft das erste Mal aufeinander.Die total unterschiedlichen Charaktere geben der Geschichte noch einmal die richtige Würze und im Grunde ist diese Geschichte wirklich eine tolle Werbung für seine anderen Romane MICH hat er auf jeden Fall sehr neugierig gemacht!Nachdem die Personen alle im Butler Haus eingetroffen sind nimmt die Story dann auch ziemlich Fahrt auf. Die ersten seltsamen Dinge geschehen und der Doktor, der das ganze Expriment überwacht stellt sich und sein Vorhaben vor. Es wird hier wieder blutig und es gibt Gemetzel und natürlich bleibt auch die Spannung nicht auf der Strecke. Und vorallem endet alles GANZ anders als ich es vermutet habe!Trotz vieler Charaktere nicht undurchsichtig oder verwirrend. Sehr authentisch und eine spannende Story um ein mystisches, gruseliges Haus! Unerwartet Wendungen und unerwartetes Ende! Klare Empfehlung von mir, wenn ihr Spannung mögt und auch etwas Blutiges lesen könnt.

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  • Packendes, fesselndes Horror-Buch!

    Das Angstexperiment

    _hellomybook_

    17. July 2017 um 21:57

    Da mich der Klappentext und das Cover des vorliegenden Buches sehr angesprochen und mir die guten Rezensionen auf Amazon ein gutes und spannendes Buch versprochen haben, bin ich mit hohen Erwartungen an 'Das Angstexperiment' herangegangen. Ob das Horrorbuch diese einhalten konnte, erfahrt ihr in der folgenden Rezension. Der Prolog leitet sofort ins Geschehen ein, was mich sehr überrascht hat, jedoch dadurch gedämpft wurde, als dass auf alle vorkommenden Personen erst einmal genauer eingegangen wurde. Dies hat mir als Leser sehr geholfen, die doch recht zahlreichen Figuren auseinander zu halten, da man etwas über ihren Hintergrund und kleine Fetzen ihrer Vorgeschichte (die in vorangestellten Büchern des Autoren erzählt werden) erfährt. Dadurch konnte man auch etwas wie eine emotionale Bindung zu den Protagonisten aufbauen, was in diesem Genre sicherlich zu einer Verschärfung der Spannung führt und deshalb zielführend ist.Das eigentliche Experiment, bei dem es in diesem Buch geht, startet erst ab etwa der zweiten Hälfte. Das Grundszenario, das uns der Autor hier bietet, konnte mich stark überzeugen und in seinen Bann reißen. So kam es, dass ich mich recht schnell in das Buch hinein gefunden habe und es mich schnell packen konnte. Starke Momente sind einige Recherchearbeiten über das Butler-Haus, in dem das Experiment stattfinden soll, in v.a. der ersten Hälfte, die sehr morbide daherkommen, interessant geschrieben sind und mir einiges an Horror versprechen. Diese machen Lust auf das, was noch kommen wird, legen die Messlatte, die ich dann vom Fortgang des Buches erwarte, um einiges höher. Ohne vorweg greifen zu wollen, finde ich, dass dies die spannendsten Stellen im Buch sind. Das heißt jetzt nicht, dass das Buch in einem totalen Desaster endet oder zu viel an Spannung verliert, als dass man nicht weiterlesen wollen würde. Eher verliert sich der Roman in seinem letzten Drittel in vielen blutigen Angelegenheiten, die nicht mehr tatsächlich unheimlich oder schaurig sind, sondern einfach nur brutal. Dies ist nicht insofern schlimm, als dass solche Splatter-Elemente eben zu einem solchen Genre gehören, aber da das Grundthema 'Angst' lautet und die Probanden genau diese empfinden sollen, sehe ich den Überbegriff 'Schmerz' hier nicht als tatsächlich anstrebenswert. Dennoch lebt das Buch auch auf seinen letzten Seiten noch von einigen starken Momenten, die von der Auflösung nicht entkräftet werden können.Diese ist nicht wirklich überraschend, aber auch nicht vorhersehbar. Es ist eben eine typische Auflösung, die man hätte kommen sehen, einen aber auch überraschend kann, aber hier möchte ich nicht weiter ins Detail gehen. Im Großen und Ganzen aber ist diese Wendung dem Buch würdig. Fazit:'Das Angstexperiment' ist zweifelsohne ein lesenswertes Buch, das den Leser recht schnell zu packen weiß. Jedoch wurde am Ende zu viel Wert auf Gewalt gelegt, was in dem Genre nicht ungewöhnlich ist, in dieses Szenario aber nicht hinein passt. 

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  • Für Fans des absurden Horrors!

    Das Angstexperiment

    lauravoneden

    14. July 2017 um 16:16

    J. A. Konrath hat bereits einige Bücher in der Jack-Daniels-Reihe herausgebracht sowie unter dem Pseudonym Jack Kilborn . Ich habe die Bücher von Jack Kilborn vor einiger Zeit bereits gelesen und fand sie teilweise sehr gut für ihr Genre. Besonders 'Das Hotel' ist mir extrem im Gedächtnis geblieben und hat mir tatsächlich sehr viel Unbehagen beschert. Daher war ich sehr erfreut darüber, dass im 'Angstexperiment' viele bereits bekannte Gesichter aus den vorherigen Romanen auftauchen. Das macht direkt Lust sich die Jack-Daniels-Reihe mal genauer anzuschauen. Anfangs werden nach und nach die Personen vorgestellt und man erfährt ein wenig zur Vorgeschichte. Wer die anderen Bücher nicht gelesen hat, und die aber vielleicht noch lesen möchte, braucht sich aber keine Sorgen machen. Es wird zwar quasi gespoilert, wer als Überlebender aus den vorherigen Geschichten hervorgeht, aber trotzdem nimmt es einem nicht zu viel weg. Theoretisch gesehen ist es ja meist sowieso wahrscheinlich, dass der Hauptcharakter lebend aus der Story kommt. Durch die Vorstellung der Charaktere beginnt die Story recht langsam und kommt tatsächlich erst ab der Hälfte in Fahrt. Jedoch empfand ich die Einführung der Figuren als keineswegs langweilig, ich denke aber trotzdem, dass dies nicht jedermanns Geschmack ist. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und es ließ sich sehr schnell durchlesen durch den angenehmen Schreibstil. Oft passieren so viele Dinge Schlag auf Schlag, so dass ab der Hälfte die Story rasant an Fahrt aufgenommen hat. Viele Szenen sind durchaus etwas absurd und fast schon lachhaft, aber ich finde genau diesen Stil des Autors sehr unterhaltsam. Wer aber z.B. auch nichts mit Richard Laymon anfangen kann, der wird hier wohl auch nicht glücklich.

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  • Spannend bis zur letzten Seite!

    Das Angstexperiment

    Line1984

    07. July 2017 um 09:42

    Zu Beginn möchte ich mich bei dem Verlag und bei Netgalley für die Bereitstellung des Buches bedanken. Dies hat meine Meinung aber in keinster Weise beeinflusst.Auf dieses Buch bin ich durch Zufall aufmerksam geworden.Das Cover und der Titel machten mich neugierig und der Klappentext schaffte es mich sofort zu überzeugen. Ich war gespannt was sich hier für eine Story verbirgt.Voller Vorfreude begann ich mit dem lesen und ich wurde nicht enttäuscht, ich kam ohne Probleme in die Story rein und habe das Buch in einem Zug ausgelesen.Der Schreibstil des Autoren ist sehr locker und flüssig zu lesen.Dadurch liest sich das Buch sehr angenehm ich habe es in Rekordzeit ausgelesen, denn dieses Buch entwickelte eine Sogwirkung der man sich nicht entziehen kann.Das Buch beginnt mit einem nervenaufreibenden Prolog der unglaublich spannend war, er schockierte mich und er machte mich unglaublich neugierig auf den Rest der Story.Ein Gruppe von Freiwilligen soll eine Nacht in dem berühmten Butler Haus verbringen. Ein Experiment um die eigene Angst zu besiegen, um über sich hinaus zu wachsen.Doch werden alle Teilnehmer diese eine Nacht überleben?Die Charaktere des Buches sind in meinen Augen realistisch gezeichnet, sie wirkten auf mich authentisch und glaubhaft.Die Handlung könnte spannender und nervenaufreibender kaum sein.Den Leser erwartet hier ein Horror Roman vom feinsten, nervenaufreibend, packend und voller schockierender Momente.Ich für meinen Teil bin mehr als begeistert, und werde mir auch die anderen Bücher des Autoren genauer anschauen.Klare Empfehlung.Fazit:Mit "Das Angstexperiment" ist dem Autoren ein schockierender, spannender und sehr packender Roman gelungen der mich mehr als begeistert hat.Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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  • Bei mir kam leider weder Spannung noch Grusel auf ...

    Das Angstexperiment

    Aleshanee

    29. June 2017 um 07:44

    Das Cover hat mich hier sofort angesprungen und ich hab mich auf eine gruselige Gänsehautgeschichte gefreut, auf einen Horrorschocker, bei dem sich die Nackenhaare aufstellen - und ich wurde leider mal wieder enttäuscht. "Das Haus strömt das Böse förmlich aus, so wie ein Sumpfin kalten Nächten Dämpfe absondert." Pos 1838Ja, das klingt schon gut, aber leider kommt man im Haus erst nach der Hälfte des Buches an. Der Anfang zieht sich ewig hin, denn alle Beteiligten werden erstmal in einer großen Aktion eingeladen. Jede Figur wird vorgestellt, jeder von ihnen hat übermäßige Ängste und Albträume und jeder von ihnen wird auf andere Art zu dem Haus gelockt. Großer Magnet dafür ist natürlich die in Aussicht gestellte 1 Million Dollar als Gewinn, wenn man eine Nacht in dem sagenumwobenen Butler Haus überlebt. Das ganze hätte man wirklich abkürzen können, denn in einem Horror Buch erwarte ich nicht so einen langen Vorspann. Es gibt auch eine "Vorstellung" zur Hintergrundgeschichte des Hauses, in dem schon viel schreckliches passiert ist: das hätte wahrscheinlich Spannung erzeugen sollen. Da es aber als eine Art Info-Seite aus dem Internet präsentiert wurde, hatte man zwar eine Überblick über das Grauen, was dort vorgefallen ist, aber wirklich Stimmung hat es bei mir nicht erzeugt. Die Geschichte des Hauses reicht weit zurück und die Vorkommnisse sind wirklich grauenhaft - da hatte der Autor schon einige originelle Ideen, aber es kam einfach keine Atmosphäre auf.Wie leider in der ganzen Geschichte. Denn nachdem die Figuren alle endlich im Haus angekommen waren wurde zwar versucht, mit kleinen Details den langatmigen Einstieg wettzumachen, aber dann passierte eins nach dem anderen so rasend schnell, dass gar keine Stimmung mehr aufkommen konnte! Die Ideen dazu waren, wie gesagt, gar nicht mal so schlecht, aber es wurde dann einfach alles in das letzte Drittel gepresst. Die Perspektivwechsel haben mehr oder weniger für Spannung gesorgt, da natürlich immer in einem effektvollen Moment gewechselt wurde, aber dadurch kam ich weder an die Figuren und vor allem ihr Ängste ran, noch konnte mich die Handlung in ihren Bann ziehen.Ich war eigentlich nur neugierig, was jetzt wirklich hinter dem "Experiment" steckt. Die Aufklärung war dann schon okay, aber insgesamt war das ganze irgendwie unglaubwürdig. Natürlich: es ist Horror und da muss man das nicht wirklich erwarten. Aber auch was die Charaktere betrifft kam mir einiges nicht rund vor. Die unfreiwillige Komik in manchen Szenen hat auch nicht so richtig dazu gepasst.Am Ende hab ich dann erfahren, dass es zu jeder der Figuren schon eine "Vorgeschichte" gibt. Anscheinend wurden hier alle Charaktere, zu denen der Autor schon Horrorbücher geschrieben hat, in "Das Angstexperiment" gepackt. Es heißt, das wäre für das Buch nicht relevant, aber ich denke, wenn man all die anderen Bücher gelesen hat, kommt man vielleicht mit den Figuren besser klar und kann sich auch in der Handlung besser zurechtfinden.Gruselig war es für mich also leider gar nicht - trotz nachts und alleine lesend - und bei dem Genre erwarte ich keine lange Einführung, durch die die Spannungsmomente dann erst in der zweiten Hälfte geballt und viel zu schnell abgearbeitet werden.Ein schönes Zitat hab ich trotzdem noch gefunden"Das war die wahre Ironie. Der einzige Moment, in dem man wirklich tapfer sein konnte,war der, in dem man eine Heidenangst hatte." Pos. 2850© AleshaneeWeltenwanderer

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  • Das Butler Haus

    Das Angstexperiment

    Emmas_Bookhouse

    24. June 2017 um 17:06

    Das Angstexperiment – J A Konrath Von  Amazon Publishing Deutschland Taschenbuch 9,99 € eBoook 4,99 € 320 Seiten   Acht Testpersonen sollen eine Nacht im Butler Haus überleben. Das Haus ist als Spukhaus bekannt, dort sind viele sadistische Morde im Laufe der Jahrhunderte passiert. Jeder der davon hört, will eigentlich nix davon hören! Diesen acht Testpersonen ist zuvor im Leben schon etwas sehr schlimmes zugestoßen, weshalb sie ausgewählt wurden. Alao als allererstes, ich hatte das Buch in zwei Tagen durch. Es ist so spannend geschrieben, dass man es nicht aus der Hand legen kann. Die Protagonisten auf der guten Seite sind alle sympathisch und das ist ja auch schon nicht einfach für einen Autor das hinzubekommen. Der Schreibstil ist super flüssig, also da gibt es nichts zu bemängeln. Die Wendungen im Verlauf der Geschichte sind auch super geschrieben. Am Anhang des Buches stellte ich fest das es über alle vohandenen Personen des Buches schon Geschichten gab, was ich aber nicht beim Lesen gemerkt habe. Werde mir  dieses Bücher aber definitiv noch zulegen.   Zu guter Letzt bedanke ich mich beim Verlag dass ich dieses Buch lesen durfte. Für mich eine klare Leseempfehlung!

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  • Das Angstexperiment

    Das Angstexperiment

    JessiBuechersuchti

    21. June 2017 um 17:26

    CoverDas Cover gefällt mir sehr gut. Es ist düster und weckt Vorfreude auf die Horrorgeschichte, die uns in dem Buch erwarten soll. Der Titel ist sehr passend gestaltet.Erster Satz"Roy Lewis trat durch die Tür und wirbelte sofort herum, da ihn etwas aus der Dunkelheit ansprang."Meine Meinung Ich hab das Buch bei NetGalley entdeckt und war sofort von dem Cover und Titel angetan, der Klappentext hat dann sein Übriges getan und so ist es dann bei mir eingezogen. Ich hatte einfach mal wieder Lust auf ein Buch aus dem Horrorgenre.Der Schreibstil von J. A. Konrath ist flüssig zu lesen und deswegen kommt man gut durch das Buch. Außerdem schreibt er ziemlich detailliert, was manchmal wirklich, gerade bei ekelerregenden Szenen, ein unglaubliches Kopfkino erschafft. Er schafft es definitiv auch, einem Angst und Schrecken einzujagen - vor allem wenn man Nachts im Dunkeln liest (ja, ich habe es getan.. aber nicht lang durchgehalten :D) Ich bin aber auch ein kleiner Angsthase, also keine Ahnung wie andere auf das Buch reagieren würden. Ich muss sagen, der Anfang hat sich echt gezogen. Von 300 Seiten waren knapp 100 Seiten nur die Charaktervorstellung und sie waren noch nicht mal im Haus angekommen - das war ein bisschen langweilig, aber gleichzeitig wollte ich unbedingt erfahren, wieso gerade diese Personen für das Experiment ausgewählt wurden und was sie in ihrer Vergangenheit so Schreckliches erlebt hatten. Die Charaktere waren recht verschieden. Von absoluten Angsthasen bis hin zu Kick-Ass Protagonisten war alles vorhanden. Eine 'Beziehung' habe ich zu keinem der Charaktere aufgebaut, aber darum ging es mir auch nicht. Ich wollte einfach erfahren, was in dem Haus vor sich geht und die Personen auf ihrer Schreckensreise durch das Butler-Anwesen begleiten. Zur Handlung kann ich natürlich nichts sagen, da ich sonst spoilern müsste. Aber wie gesagt, das Buch ist interessant zu lesen, weil man die Charaktere kennenlernen möchte und ab Seite 100+ sind die Personen im Haus und die Action beginnt. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Ich war bei diesem Buch auch wieder geschockt, was Menschen so alles für Geld und Erfolg in Kauf nehmen. Ich meine klar, die Geschichte beruht nicht auf Tatsachen, aber ich denke, dass sich Menschen in der Realität durchaus in solche Situationen bringen würden.Fazit'Das Angstexperiment' von J. A. Konrath ist ein gelungener Horrorroman, der einem so einige schaurige und furchterregende Lesestunden bereitet. Wenn ihr Bücher dieses Genres mögt, ist es eine klare Leseempfehlung.

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