Der Lebkuchenmann

von J.A. Konrath 
4,3 Sterne bei80 Bewertungen
Der Lebkuchenmann
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (68):
Desiree_Miao_Miaos avatar

unglaublich spannend, aber nichts für schwache Nerven

Kritisch (3):
Ms_Violins avatar

Auch wenn die Protagonistin endlich mal vom üblichen Klischee abweicht, hat mich das Buch nicht überzeugen können.

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Inhaltsangabe zu "Der Lebkuchenmann"

Für Lieutenant Jacqueline "Jack" Daniels fängt die Woche nicht gut an. Ihr Lebensgefährte ist mit seiner Fitnesstrainerin durchgebrannt, sie leidet unter chronischer Schlaflosigkeit, belastet ihre Kreditkarten mit Einkaufsorgien bei Shopping-Kanälen und zu allem Überfluss hinterlässt ein furchterregender Serienmörder, der sich der "Lebkuchenmann" nennt, verstümmelte Leichen in ihrem Revier. Jack hat alle Hände voll damit zu tun, dem FBI mit seinem unsinnigen Profiling-Computer aus dem Weg zu gehen, ihr Glück bei einer Partneragentur zu versuchen, sich mit Straßengangstern herumzuschlagen und die Annäherungsversuche eines ungehobelten Privatermittlers abzuwehren. Als wäre das alles nicht genug, muss sie zusammen mit ihrem verfressenen Partner Herb Benedict den irren Killer schnappen, bevor dieser erneut zuschlägt ... und Jack steht auf seiner Todesliste an oberster Stelle. »Der Lebkuchenmann« ist der erste Band der erfolgreichen Serie um die Mordermittlerin Jack Daniels, ein Krimi voll schrägem Humor und atemberaubender Spannung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781477822357
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:372 Seiten
Verlag:Edition M
Erscheinungsdatum:03.06.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Vampirellavor einem Monat
    Kurzmeinung: Es geht um einen Serienmörder, der Frauen ermordet. Davor tut er sie brutal foltert und hinterlässt immer einen Lebkuchenmann.
    Spannend

    Ein Serienkiller "Der Lebkuchenmann" bringt Frauen um. Vorher foltert er Sie und hinterlässt einen Lebkuchenmann. Lieutnant Jack Daniels und ihr Kollege Herb (der immer nur am essen ist) übernehmen den Fall. Jack Daniels ist keine normale Ermittlerin, sie ist etwas anders. Hat Probleme im Privatleben. Kann nicht schlafen. Sucht nebenbei durch eine Partnervermittlung einen Mann.
    Mir hat das Buch ganz gut gefallen und man hat ziemlich lang gerätselt wo die Verbindung zwischen den Opfern war. Das einzige was mich gestört hat war der Kollege der immer nur ans Essen gedacht hat.

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    J
    Julia_Kathrin_Matosvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Überzeichnete Charaktere mit reichlich Situationskomik auf der Jagd nach psychopathischen Serienmördern
    Überzeichnete Charaktere mit Situationskomik auf der Jagd nach psychopathischen Serienmördern

    Zu Band 1 bis 8:

    Eindrücke in Kürze: Mordermittlerin mit faszinierendem Privatleben. Das Innenleben brutaler Psychopathen. Wenig tiefgründig, wenig glaubwürdig, dafür viel zynischer Humor und Situationskomik. Kurzweilige Unterhaltung.

    Meine ausführlichen Einschätzungen, ohne Spoiler:

    Jack Daniels: arbeitswütige Mordermittlerin bei der Polizei in Chicago, 46 (Band 1), kinderlos, Mutter war bereits Polizistin, ohne Vater, trinkfest, süchtig nach Teleshopping, billiges Auto, aber in jeder Situation hochwertig gekleidet, mit Schlafproblemen, bei körperlichen Auseinandersetzungen unkaputtbar, sie und ihr nahestehende Personen geraten ständig selbst ins Visier der von ihr gejagten Mörder. Ihr zynischer Humor und meine Neugierde auf die Weiterentwicklung ihres Privatlebens haben mich maßgeblich zum Lesen nachfolgender Bände animiert. Ich hätte mir aber noch mehr Tiefgang gewünscht. Dass sie z. B. in gesundheitlich angeschlagenem Zustand ständig die Heldin spielt, fand ich unglaubwürdig. Sie war für mich zu taff, zu stur, hat zu wenig Gefühle offenbart, um für mich Identifikationspotenzial zu bieten. Wer einen einfühlsamen Serienhelden sucht, ist z. B. mit Detective Max Wolfe (Autor Tony Parsons) besser bedient.

    Zwei Sidekicks: Der verfressene Kollege Herb Benedict und der schmierige Privatermittler Harry McGlade. Beide sind gewollt gnadenlos überzeichnet. Negativ betrachtet leiden darunter abermals charakterliche und emotionale Tiefe und Glaubwürdigkeit. Positiv betrachtet sorgt dies für reichlich niedrigschwelligen Humor, der die düstere Atmosphäre angenehm durchbricht. Für zusätzlichen Spaß sorgen zwei steife FBI-Agenten mit abstrusen Thesen und eine irre Hauskatze.

    Sprache und Erzählstil sind einfach gehalten. Ein roter Faden und eine stringente Spannungskurve sind stets gegeben. Liest sich schnell weg, hat keine Längen wie viele andere Thriller-Reihen.
    Die Story wird im Wesentlichen aus Sicht von Jack wiedergegeben. Dazwischen wird kurz zur Erzählperspektive des jeweils im Mittelpunkt stehenden Serienmörders gewechselt. Aus dem Rahmen fällt Band 5, der in Echtzeit und aus vielfältigen Perspektiven wiedergegeben wird. In Band 6 wird dem Innenleben des Mörders sogar die Hälfte des Lesestoffes gewidmet. Band 7 bietet Rückblenden auf Jacks Anfänge bei der Polizei im Jahr 1989.
    Die Mörder sind meistens Psychopathen mit Folterkeller. Die geschilderten Gräueltaten und die psychischen Abgründe sind nichts für schwache Nerven. Für mich nicht so krass, dass das Gelesene negativ nachgewirkt und z. B. meinen Schlaf beeinträchtigt hätte. Aber weniger brutal und pervers und mehr subtil hätte eher meinem Geschmack entsprochen. Die Kriminalgeschichten sind mittelmäßig innovativ, mal mehr und mal weniger glaubwürdig. So fand ich z. B. teilweise die Dimensionen des unentdeckten Mordens übertrieben oder es war unglaubwürdig, was schwer Verletzte noch leisten.
    Besonders ab Band 5 verschwimmt die Grenze zwischen Jacks Berufs- und Privatleben. Zum Verständnis nicht erforderlich, aber für den Lesegenuss förderlich: Das Lesen in der vorgesehenen Reihenfolge.

    Der schnelle Wechsel zwischen „Lachend auf dem Boden kringeln“ und „Willkommen in der Hölle“ machen diese Reihe zu etwas Besonderem.
    Wie es der Autor J.A. Konrath offensichtlich beabsichtigt hat, habe ich die Reihe als unterhaltsame und kurzweilige Lektüre nach einem harten Arbeitstag zu schätzen gewusst.

    Die Klappentexte finde ich gelungen. Die deutsche Titelgebung ist größtenteils unpassend, ich bevorzuge die Originaltitel.

    Hinweis für Sparfüchse: Die eBooks werden oft zum Aktionspreis (1,99 € bis 2,99 €) angeboten.

    PS: Richtige Lesereihenfolge: 1. Der Lebkuchenmann (2004) 2. Guter Bulle, böser Bulle 3. Die Psychopathen 4. Der Chemiker 5. Die Scharfschützen 6. Die Erzfeinde 7. Mr. K 8. Kite (2011)
    „Alle wollen Tequila“ spielt 1993 und damit 11 Jahre vor Band 1. „Die Brandmörder“ spielt zwischen Band 2 und 3. Jack steht jeweils nicht so sehr im Mittelpunkt wie bei beschriebener Reihe. Besonders innovativ oder faszinierend sind die Handlungen nicht. Eingefleischte Fans werden es mögen, am Rande ein paar weitere Erkenntnisse über Jack und Herb zu gewinnen.

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    annlus avatar
    annluvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Jack Daniels ist eine besondere Polizistin, die mir sehr zugesagt hat - spannend, manchmal witzig, guter Thriller
    Ihr kriegt mich nicht. Ich bin der Lebkuchenmann!

    „Heißen Sie wirklich Jack Daniels? Sie sind doch eine Frau.“ „Danke, dass Sie das so genau beobachtet haben. Wenn Sie möchten, können Sie gern meine Dienstmarke sehen.“

    Jack Daniels ist Polizistin in Chicago. Als eine Frauenleiche im Müll gefunden wird – erstickt und mit zahlreichen Stichwunden versehen – ist der einzige Hinweis auf den Täter ein beigelegter Lebkuchenmann. Dass der Mord nur einem Psychopathen zugeordnet werden kann ist schnell klar. Allerdings gestalten sich nicht nur die Ermittlungen als schwierig, auch Jack selbst gerät bald schon ins Visier des Mörders.

    Die Geschichte wird abwechselnd mit Fokus auf Jack und auf den Mörder erzählt, sodass der Leser gleich von Beginn an mehr weiß, als die ermittelnden Polizisten. Die Abschnitte um den Mörder waren allerdings nicht immer so meines, da sie in die Abgründe der menschlichen Psyche entführten und auch zeigten, dass er Gefallen an seinem Tun findet.

    Jack hingegen fand ich gleich schon sympathisch, auch wenn sie so ihre Eigenheiten hat. Sie ist nicht mehr die Jüngste und beschreibt sich selbst als nicht besonders attraktiv. Mit ihrem Partner arbeitet sie gut zusammen, mit anderen Menschen tut sie sich aber nicht immer ganz leicht. Ihre chronische Schlaflosigkeit führt dazu, dass sie extrem viele Überstunden macht, dabei aber mitunter überarbeitet scheint. Ihre Beziehung scheitert hier schon zu Beginn der Geschichte, was sie einerseits mitnimmt, allerdings mehr, da sie nun alleine ist, als dass sie an ihrem Expartner hängen würde.

    Der Thriller und die Ermittelungen waren spannend, auch dadurch, dass man durch die Sicht des Mörders bereits Einblicke in seine Planung nehmen konnte. Diese Einblicke blieben manchmal vage, um nichts vorwegzunehmen.

    Einige Szenen waren herrlich witzig – besonders die sehr ironische Beschreibung der FBI Agenten, die dem Fall zugeteilt wurden. Die Agency kam hier jedenfalls nicht gut weg, die beiden Agenten scheinen eher auf Vorschriften beharrend als hilfreich.


    Kommentare: 1
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    Sonne63s avatar
    Sonne63vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Guter Thriller, hoher Unterhaltungswert, aber auch sehr blutig.
    Spannende aber blutige Unterhaltung

    Inhalt (Klappentext):
    Für Lieutenant Jacqueline "Jack" Daniels fängt die Woche nicht gut an. Ihr Lebensgefährte ist mit seiner Fitnesstrainerin durchgebrannt, sie leidet unter chronischer Schlaflosigkeit, belastet ihre Kreditkarten mit Einkaufsorgien bei Shopping-Kanälen und zu allem Überfluss hinterlässt ein furchterregender Serienmörder, der sich der "Lebkuchenmann" nennt, verstümmelte Leichen in ihrem Revier. Jack hat alle Hände voll damit zu tun, dem FBI mit seinem unsinnigen Profiling-Computer aus dem Weg zu gehen, ihr Glück bei einer Partneragentur zu versuchen, sich mit Straßengangstern herumzuschlagen und die Annäherungsversuche eines ungehobelten Privatermittlers abzuwehren. Als wäre das alles nicht genug, muss sie zusammen mit ihrem verfressenen Partner Herb Benedict den irren Killer schnappen, bevor dieser erneut zuschlägt ... und Jack steht auf seiner Todesliste an oberster Stelle.

    Cover:
    Die Silhouette eines Mannes entschwindet am Ende eines dunklen Treppenabgangs in einen lichtgefüllten Gang. Seine Identität ist nicht erkennbar.

    Meinung:
    J.A.Konrath führt den Leser auf sehr fesselnde Art und Weise durch den Alltag der Polizistin Jack. Es wird das Bild einer klugen, teils auch draufgängerischen Frau gezeichnet, stets im Konkurrenzkampf zu ihren männlichen Kollegen. Doch nichts kann sie aufhalten auf ihrem Weg, den Lebkuchenmann zu finden und dingfest zu machen.
    Bei „Der Lebkuchenmann“ handelt es sich um einen sehr blutigen Thriller, spannend erzählt und voller Protagonisten mit den unterschiedlichsten Eigenschaften.
    Im Vorwort erklärt der Autor, dass er den Leser unterhalten möchte mit einer guten Geschichte, etwas Humor und einem Hauch von Horror. Das ist ihm in meinen Augen perfekt gelungen. Ich habe mich von der ersten Seite an sehr gut unterhalten gefühlt.

    Fazit:
    Guter Thriller, hoher Unterhaltungswert, aber sehr blutig.

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    T
    Tynesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Einstieg
    Spannender Einstieg

    J.A. Konrath - Der Lebkuchenmann

    eBook - 373 Seiten

     

    Ich bin ewig lange um die Jack-Daniels-Reihe rumgeschlichen, habe mich dann aber letztendlich entschlossen, doch mal reinzuschnuppern.

    Der Autor hält sich nicht lange mit Vorgeschichten auf, sondern bringt den Leser direkt mitten ins Geschehen.

    Die Story ist von Anfang bis Ende spannend, der Leser erhält Einblicke in die Psyche des Täters ebenso wie in die Ermittlungsarbeit der Polizei.

    Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen, die Kapitel sind nicht übertrieben lang.

    "Der Lebkuchenmann" wird sicher nicht das letzte Buch von diesem Autor und aus dieser Reihe gewesen sein :)

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    Bookbird92s avatar
    Bookbird92vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Slapstick und Nervenkitzel - besonderer Thriller mit Luft nach oben.
    Sitcom trifft Horrorthriller - anders, aber gut.

    Zum Inhalt:

    Grausame Morde erschüttern Chicago - ein unbekannter Täter richtet seine Opfer auf schreckliche Art und Weise zu, entsorgt sie anschließend gut auffindbar in Müllcontainern und hinterlässt bei jedem Mal einen Lebkuchenmann als einzigen Hinweis.
    Lieutenant Jacqueline "Jack" Daniels und ihr dauer(fr)essender Partner Herb tappen im Dunkeln. Kaum glauben sie, eine heiße Spur zu verfolgen, wird schon eine neue Leiche entdeckt und gibt weitere Rätsel auf.
    Als Jack schließlich selbst ins Visier des Mörders gerät, spitzt sich die Lage zu...

    Meine Meinung:

    Im Alter von 15 oder 16 geriet ich in eine regelrechte Thriller- und Krimiphase. Die darauffolgenden Jahre las ich mich einmal quer durch die skandinavische, deutsche und amerikanische Spannungsliteratur, bis ich mit Anfang 20 dann genug hatte. Seitdem habe ich immer mal wieder einen Thriller in die Hand genommen, doch nichts konnte mich mehr begeistern und über Seite 30 bin ich selten hinausgekommen. J.A. Konrath hat es nun geschafft, meine Freude daran wieder wachzurütteln.
    "Der Lebkuchenmann", Beginn der Reihe um die Polizistin Jack Daniels, serviert Schockmomente en masse. Sei es nun, dass der titelgebende Täter sich im Kleiderschrank versteckt oder dass er uns beschreibt, was genau er mit seinen Opfern anstellt und wie sehr es ihm gefällt. Viele Textabschnitte haben mir Schauer über den Rücken gejagt, Ekel verursacht oder mich beinahe an den Fingernägeln knabbern lassen. Also all das, was passieren sollte, wenn man einen guten Thriller vor sich liegen hat. Zudem wartet die Geschichte mit herrlich überzeichneten Charakteren auf, die mir regelmäßig einen lauten Lacher entfahren ließen. Vor allem die Passagen, in denen ein unfassbar unfähiges FBI-Duo auftritt, sind einfach köstlich!
    Diese Form von Humor, und dann so geballt, habe ich noch in keinem Thriller erlebt. Der Wechsel von Situationskomik und Nervenkitzel gibt Konraths Büchern einen besonderen Touch. Es ist andersartig, was mir aber überaus gut gefallen hat. Einzig und allein der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, da er teilweise sehr abgehackt erscheint. Der Autor hätte hier gerne etwas flüssiger formulieren können. Zudem wurde nicht immer ganz eindeutig zwischen zwei Perspektiven hin- und herwechselt. Dies legt sich jedoch nach einigen Kapiteln ein wenig und man findet sich in der Erzählweise zurecht.

    Fazit:

    Das Buch überzeugt mit einem speziellen Mix aus Komik und nervenaufreibendem Thriller. Die Spannung wird von der ersten bis zur letzten Seite gleichmäßig aufrecht erhalten, sodass keine unnötigen Längen entstehen.
    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und gelungen dargestellt, weisen aber noch Entwicklungspotential auf. An Schreibstil und Wortwahl muss man sich erst gewöhnen, kommt aber im Laufe der Geschichte immer besser damit klar.
    "Der Lebkuchenmann" ist demnach ein guter Auftakt mit Luft nach oben.

    Ich vergebe vier Sterne.


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    Berti07s avatar
    Berti07vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein leichter Krimi für zwischendurch
    Ein leichter Krimi für zwischendurch

    Liebe Lesefreunde,
    „Der Lebkuchenmann“ ist der erste Band der Reihe um die Mordermittlerin Jack Daniels und ihrem Partner Herb Benedict. Ein Krimi voll schrägem schwarzem Humor und atemberaubender Spannung.

    Für Lieutenant Jacqueline "Jack" Daniels fängt die Woche nicht gut an. Ihr Lebensgefährte ist mit seiner Fitnesstrainerin durchgebrannt, sie leidet unter chronischer Schlaflosigkeit, belastet ihre Kreditkarten mit Einkaufsorgien bei Shopping-Kanälen. Zu allem Überfluss hinterlässt ein furchterregender Serienmörder, der sich der "Lebkuchenmann" nennt, verstümmelte Frauenleichen in ihrem Revier. Jack hat alle Hände voll damit zu tun, den beiden FBI-Ermittlern mit ihren unsinnigen Täterprofilen aus dem Weg zu gehen, ihr Glück bei einer Partneragentur zu versuchen, sich mit Straßengangstern herumzuschlagen und die Annäherungsversuche eines ungehobelten Privatermittlers abzuwehren.

    Ich war von diesem ersten Band der Reihe äußerst positiv überrascht. Jack Daniels wirkt mit ihren Problemen und allzu menschlichen Lastern wie eine Frau von nebenan, was sie für den Leser besonders sympathisch macht. Ihr schwarzer Humor und die Witzeleien gegenüber ihren Kollegen und Mitmenschen sind wirklich komisch. Gepaart mit den doch sehr widerwertigen Mordfällen, bietet dieser Band eine angenehme Spannbreite zwischen Lachen, Spannung und Hoffnung.
    Das Buch erzählt abwechselnd die Geschehnisse aus Jacks Sicht in der Ich-Form und dann aus der Beschreibung des Mörders. Da man so teilweise schon weiß, was der Mörder vorhat, wird ein besonderer Spannungsbogen erzeugt und man will wissen, wie Jack im nächsten Kapitel agiert.
    Die Auflösung der Mordfälle ist schlüssig und wirkt nicht zu weit hergeholt.
    Einziger Kritikpunkt ist, dass einige Passagen sehr oberflächlich und „schnell“ geschrieben sind, aber mit ca. 370 Seiten ist das Buch auch nicht für tiefgreifende Erzählphasen ausgelegt.

    Alles in allem kann ich das Buch für den momentanen Preis nur empfehlen und freue mich bereits auf den nächsten Band.

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    darkangel88s avatar
    darkangel88vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe mehr erwartet.
    Nicht so atemberaubend wie angegeben

    Ganz so begeistert bin ich nicht von der Story. Es vermischt sich mit vielen verschiedenen Komponenten wie von Serienkiller bis Psychopathen. Es gibt eine Hauptperson (Jack Daniels) mit den üblichen Problemen die jeder mal hat (Partner, Schlaflosigkeit usw.). Es ist trotz allem spannend geschrieben und ist eine gute Unterhaltung für zwischendurch. Der Schreibstil ist flüssig und von zwei Perspektiven geschrieben (Mörder + Hauptperson). Viele Details wie Vorgehensweise des Mörders oder zur Hauptperson und ihrer Ermittlungen.
    Ich werde mir keinen weiteren bestellen, da es eher wie jede andere Geschichte geschrieben ist wie ich sie schon zu genüge kenne. Ist mir dann zu langweilig.

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    Ms_Violins avatar
    Ms_Violinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Auch wenn die Protagonistin endlich mal vom üblichen Klischee abweicht, hat mich das Buch nicht überzeugen können.
    Keine Reihe, die ich weiterverfolgen werde

    Vielleicht sollte ich gleich zu Beginn zugeben, dass es Krimis aller Art bei mir mittlerweile etwas schwerer haben, um wirklich punkten zu können. 

    Beim Lebkuchenmann hatte ich sehr auf die versprochene ungewöhnlichere Hauptfigur und den Wortwitz gehofft, aber auch das blieb hinter meinen Erwartungen zurück und konnte somit das Buch für mich nicht retten.

    Gut fand ich, dass wir mit Jack Daniels eine Figur haben, die nicht sofort alle Klischees erfüllt. Lieutenant  Jaqueline - von allen Jack genannt -  Daniels ist eine taffe Frau in mittleren Jahren, die unter Schlaflosigkeit leidet und ihren Beruf über ihre Beziehungen gestellt hat, weshalb sie nicht nur geschieden ist, sondern auch gleich zu Beginn der Geschichte wieder Single und außerdem in jeder Situation einen flotten Spruch auf den Lippen hat.
    Viel mehr steckt aber - leider - auch nicht dahinter. Jack bleibt für mich trotz allem ziemlich blass zurück, ohne dass ich das Gefühl hätte mich ihr in irgendeiner Weise anzunähern. Noch schlimmer verbleiben die restlichen Charaktere: ihr Partner Herb Benedict ist eine Fressmaschine, die hauptsächlich für ein paar halbgare Sprüche gut ist; die FBI-Ermittler absolute Karikaturen und die einzige Figur (Phineas Troutt), von der ich erhofft hatte, dass sie noch interessant wird, da es ein paar gute Ansätze gab, bleibt eigentlich komplett am Wegesrand zurück. Und was sollte Harry McGlade da eigentlich?!?
    Auch der Mörder bleibt recht blass und einfallslos für mich. Natürlich hält er sich für den größten und intelligentesten Menschen der Welt, ist verdammt sadistisch und ist am Ende doch viel zu einfach aufzuspüren. 

    Alles in allem für mich also recht enttäuschend, wenn auch mit ein paar kleineren Pluspunkten dank schwarzem Humor. 

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    Lina94s avatar
    Lina94vor 2 Jahren
    Jack Daniels 1

    Da ich schon eine Band aus der Jack-Daniels-Reihe gelesen habe, welcher mich sehr überzeugt hat, habe ich nun den ersten Teil gelesen, dieses Mal auf Deutsch.

    Der Krimi handelt von einem Psychopathen, der schon dutzende Menschen getötet hat, aber erst jetzt in der breiten Öffentlichkeit bekannt wird. Nach stundenlangem Foltern befreit er sich der Leichen und hinterlässt mit ihnen einen Lebkuchen – so ist der Name Lebkuchenmann für ihn gefunden. Lieutenant Jack Daniels macht sich auf die Suche nach dem Mörder, muss dabei aber aufpassen, nicht selber in seine Fallen zu gelangen.

    In diesem ersten Band lernt man zwar ein bisschen mehr die Verbindung zwischen den Charakteren kennen, aber dennoch können die Teile auch unabhängig voneinander gelesen werden. Jack ist eine sympathische Ermittlerin, die nicht nur beruflich mit schweren Situationen zu kämpfen hat. Mit Humor überzeugt nicht nur sie, sondern auch ihr fetter Kollege Herb. Übertroffen wurden sie nur von zwei FBI-"Klons". Die waren zum Brüllen komisch.

    Der Krimi ist nicht nur sehr spannend und humorvoll geschrieben, sondern auch sehr flüssig zu lesen. Ich freue mich schon auf mein nächstes Buch mit Jack.

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