J.D. Barker

 4.3 Sterne bei 366 Bewertungen

Lebenslauf von J.D. Barker

Vom Ghostwriter zum Autor der über Geister schreibt: Jonathan Dylan Barker wurde am 7.1.1971 in Lombard, USA, geboren. Ab 1985 lebte er dann mit seiner Familie in Florida. Nach seinem Highschool-Abschluss studierte er am Art Institute of Fort Lauderale. Dort nahm er an einem Schreibkurs teil und erregte das Interesse des Herausgebers Paul Gallotta. Barker arbeitete später für das Magazin 25zh Parallel und spezialisierte sich hier auf Themen der Popkultur. Seit 1992 schrieb er eine Zeitungskolumne über heimgesuchte Häuser und war gleichzeitig Ghost-Writer für Autoren. 2014 veröffentlichte er dann seinen ersten Roman unter eigenem Namen. So machte er sich seine Erfahrung zu Nutzen und verarbeitete es in seinen eigenen Werken. Heute lebt der Schriftsteller mit seiner Familie in Pennsylvania.

Neue Bücher

The Fourth Monkey - Das Haus der bösen Kinder

 (24)
Neu erschienen am 27.07.2020 als Taschenbuch bei Blanvalet. Es ist der 3. Band der Reihe "The Fourth Monkey".

The Fourth Monkey - Das Haus der bösen Kinder: Thriller (Sam Porter 3)

Neu erschienen am 27.07.2020 als E-Book bei Blanvalet Verlag.

The Fourth Monkey - Das Haus der bösen Kinder

 (2)
Neu erschienen am 27.07.2020 als Hörbuch bei Random House Audio.

The Fourth Monkey - Das Haus der bösen Kinder: Sam Porter 3

Neu erschienen am 27.07.2020 als Hörbuch bei Random House Audio, Deutschland.

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Rezension zu "The Fourth Monkey - Das Haus der bösen Kinder" von J.D. Barker

Fesselnd bis zum letzten Satz!
Cliovor 5 Stunden

Auch der dritte Band der Sam-Porter-Reihe bietet das, was ich mir von einem großartigen Thriller wünsche: einen findigen Serienkiller (oder vielleicht sogar mehrere?), der sich kreative Folter- und Mordmethoden einfallen lässt und die Behörden in ein Katz-und-Maus-Spiel verwickelt, bei dem er den Behörden immer mehrere Schritte voraus ist. Und natürlich bietet das Buch atemberaubende, actionreiche Spannung, was durch die kurzen Kapitel, die oft mit einem Cliffhanger enden, noch verstärkt wird. Hinzu kommen überraschende Wendungen, was dafür sorgt, dass die Spannung während des gesamten Buches sehr hoch bleibt und der Leser/Hörer nicht zum Atemholen kommt. Auch die Auflösung der Geschichte ist alles andere als einfallslos und klischeehaft, sondern überraschend und unerwartet. Und wie bei Thrillern üblich, geht es ausgesprochen grausam und blutig zu – wodurch das Buch nicht unbedingt etwas für Zartbesaitete ist. Dazu trägt auch das grundlegende Thema des Romans bei – das aber an dieser Stelle nicht gespoilert werden soll –, das die Motivation des Killers (der Killer?) erklärt und für den einen oder anderen Leser mit einer Triggerwarnung versehen sein sollte.


Dennoch fällt auf, dass Das Haus der bösen Kinder noch komplexer ist als seine Vorgänger. Während man in Geboren, um zu töten im Grunde nur zwei Handlungsstränge hatte – den der Ermittler sowie die Tagebucheinträge des 4MK –, sind es hier deutlich mehr, was dem Leser oder, in meinem Fall, dem Zuhörer deutlich mehr Aufmerksamkeit abverlangt. Und dem Schriftsteller natürlich auch, muss er die unterschiedlichen Fäden doch im Auge behalten und zu einem logischen Abschluss zusammenweben. Aber Barker verliert meines Erachtens den roten Faden nie aus den Augen.


Aufgrund der unterschiedlichen Handlungsstränge kommt ein enormer Fundus an Ermittlern, Tätern, Verdächtigen, Opfern und Familienangehörigen zusammen, was dem Leser, aber vor allem dem Zuhörer ebenfalls viel Aufmerksamkeit abverlangt. Dennoch wird diese große Ansammlung an Charakteren vom Autor – Natürlich? Leider? – nur relativ oberflächlich ausgearbeitet; sie bleiben typische Thriller-Akteure; das gilt sowohl für die schon aus Band 1 und 2 bekannten Ermittler wie Nash oder Norton oder auch für die FBI-Ermittler. Was treibt sie an (außer ihrem Job)? Was ist ihre Geschichte? Welche Art Mensch sind sie? Wie sehen sie äußerlich aus? Hier hapert es handwerklich dann doch etwas beim Autor. Da Sam Porter Protagonist des Buches bzw. der Romanserie ist, erhält er natürlich ein wenig mehr Tiefgang. 


Über das Hörbuch


Da die Geschichte drei unterschiedliche Erzählperspektiven enthält, wird auch das Hörbuch von drei unterschiedlichen Sprechern gelesen. Dies hilft dem Hörer, sofort zu erkennen, in welchem Erzählstrang er sich gerade befindet, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass die Grenzen zwischen den Sprechern Wunder und Barenberg im Buch zunehmend verwischen. Das Buch ist so spannend, dass es irgendwann auch gar nicht mehr wichtig war, ob nun gerade Wunder oder Barenberg spricht. Was definitiv für die Qualität des Thrillers spricht.
Dietmar Wunder liest dabei die Handlung um Detective Porter. Und er erweist sich auch hier wieder als einer der besten Sprecher, die mir untergekommen sind. Er liest den Roman nicht einfach nur vor und verleiht den einzelnen Figuren durch eine unterschiedliche Sprechweise einen eigenen Charakter, wie dies viele Sprecher tun. Nein, er erschafft ein regelrechtes Hörerlebnis und erweckt die Figuren geradezu zum Leben. Auch die Dialoge sind überaus realistisch gehalten, weil die einzelnen Charakteristika der Figuren, ihre Sprechgeschwindigkeit, Pausen und anderes echt wirken.
Die Passagen um die übrigen Ermittler werden von Richard Barenberg gelesen. Er liest sehr deutlich, variiert Stimme, Stimmhöhe etc. aber nicht so intensiv wie Wunder, dennoch habe ich auch seinen Abschnitten mit atemloser Spannung gelauscht.
Auch in diesem dritten Roman werden neuerliche Tagebucheinträge und Nachrichten des Killers von Oliver Brod gelesen. Seine Lesegeschwindigkeit und seine Art des Lesens unterscheiden sich von der Wunders und Barenbergs, dennoch passen diese sehr gut zur Figur des eiskalten Killers bzw. seiner Tagebucheinträge.


Mein Fazit: Absolute Lese- bzw. Hörempfehlung – allerdings muss man sich bewusst sein, dass die Geschichte durch das große Arsenal an handelnden Figuren bzw. den ständigen Perspektivwechseln viel Aufmerksamkeit abverlangt. Der Abschlussband um den Fourth Monkey Killer ist seit langer Zeit wieder einmal ein Thriller, der meine Aufmerksamkeit von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt hat – und dem es gelungen ist, mich immer wieder neu zu überraschen. Bis zum letzten Satz!

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Rezension zu "The Fourth Monkey - Das Haus der bösen Kinder" von J.D. Barker

Eigentlich ein perfekter Abschluss, aber das Ende ist doch wieder etwas zu offen für meinen Geschmack
steffis-und-heikes-Lesezaubervor 3 Tagen

Meinung:

Endlich ist er da, der langersehnte Abschlussband der „The Fourth Monkey-Reihe“. Der zweite Teil war ja wirklich böse, da er einfach mittendrin aufgehört hat und darüber hatte ich mich ja extrem geärgert.

Leider gab es den neuen Teil dieses Mal nicht mehr als Hörbuch-CD, weshalb ich jetzt beim Abschluss das Medium gewechselt habe. Das finde ich auch immer etwas schade.

Nichtsdestotrotz war ich extrem gespannt, wie dieser extrem mitreißende Thriller ausgeht. Und ich muss auch sagen, dass ich trotzdem wieder sehr gut ins Buch gefunden habe. Dadurch, dass ich die ersten beiden Teile als Hörbuch gehört habe, hatte ich die Stimmen der einzelnen Figuren noch im Kopf und diese haben sich beim Lesen automatisch zugeschaltet. Eine interessante Erfahrung, die ich so auch noch nicht gemacht habe, vor allem weil die Geschichte in der Hörbuchversion ja von vielen verschiedenen Sprechern erzählt wird.

Aber nun endlich mal zum Buch selbst. Dieses Mal wird auf größere Erinnerungsstützen verzichtet, weshalb Vorwissen hier dringend nötig ist. Und die Handlung geht auch ziemlich nahtlos weiter.

Protagonist Sam Porter hat sich im letzten Teil ja ziemlich manipulieren lassen und jetzt kommt alles noch schlimmer. Plötzlich steht nämlich er in Verdacht, etwas mit den Morden zu tun zu haben und ich muss echt sagen, dass ich das sehr geschickt konstruiert fand. Alles, was man bisher zu wissen glaubte, wird nochmal in Zweifel gezogen und der Autor spielt geschickt mit der Unsicherheit der Protagonisten und auch des Lesers.

Auch dieses Mal herrscht ein hohes Tempo in der Handlung, und das, obwohl das Buch mit fast 700 Seiten nicht gerade dünn ist. Es gibt immer wieder neue Wendungen, sowie die ein oder andere schockierende Überraschung und viel Spannung.

Man möchte jetzt endlich wissen, was wirklich hinter allem steckt und ob es wirklich sein kann, dass der redliche Detektive Sam Porter da überall mit drin steckt.

Erneut wird die Handlung in den bekannten, unterschiedlichen Perspektiven erzählt. So gibt es neben Sam auch wieder Kapitel aus der Sicht seiner Kollegen Nash und Clair, sowie des FBI-Agenten Poole und natürlich auch wieder Tagebucheinträge von früher. Und auch mehrere Handlungsstränge, die sich am Ende aber erneut sinnvoll verbinden.

Eigentlich wäre bis dahin alles perfekt, nur leider kann es der Autor am Ende nicht lassen, den Schlussteil doch wieder etwas offen zu gestalten. Es wird schon eine deutliche Richtung vorgegeben, aber so wie es dort steht, wären trotzdem auch andere Ausgänge möglich. Das hat mich doch wieder etwas enttäuscht zurückgelassen, auch weil ich mir schon noch ein paar Worte dazu gewünscht hätte, wie es denn jetzt weitergeht. So wird die alte Geschichte wirklich zufriedenstellend abgeschlossen, aber dann ist halt einfach Schluss.

Fazit:

Eigentlich ein perfekter Abschlussband mit extrem viel Spannung, verzwickten Wendungen und falschen Fährten und vor allem auch allen wichtigen Antworten, nur leider kann es der Autor am Ende nicht lassen, den Schlussteil doch wieder etwas offen zu gestalten. Da hätte ich mir auch ein eindeutiges Ende und vor allem auch ein paar Worte dazu gewünscht, wie es denn jetzt weitergeht. Das hat mich nach der großen Euphorie doch wieder etwas enttäuscht, weshalb es doch „nur“ gute 4 Sterne gibt und es wohl seinen Platz als Monatshighlight wieder räumen muss.

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Rezension zu "The Fourth Monkey - Das Haus der bösen Kinder" von J.D. Barker

Die Wahrheit hinter den Morden
Buecherseele79vor 4 Tagen

Es tauchen neue Leichen auf, alle mit den typischen Anzeichen des Serienkillers Anson Bishop, auch der 4 MK genannt. Doch immer mehr gerät auch der Ermittler Sam Porter ins Visier des FBI, denn seine Jagd auf Bishop artet aus…wer ist der wahre  4MK? An allen Ecken ermitteln Teams, das von Porter, das FBI und keiner kann sich sicher sein, weder vor einem Virus mit dem Bishop die Ermittler bedroht, noch vor dem 4MK…

„In seinem Rücken sagte Porter: „ Sie kriegen ihn ohne mich nicht. Sie kriegen keinen von denen.“ (Seite 33)

Das Warten hat nun ein Ende und  mit dem dritten und finalen Band ist dem Autor J.D. Barker nochmals ein spannendes Finale gelungen. 666 Seiten Spannung, Jagd, verschiedene Theorien, neue Opfer, alte Ansichten und Enden die alle am großen Ende zusammenführen.

Ich würde dringend empfehlen die zwei vorigen Bücher  zu lesen bevor man sich an den dritten Band wagt. Zu viele Stränge laufen hier zusammen um ohne Vorkenntnisse einen Überblick zu erhalten. Der Schreibstil ist wie gewohnt spannend, man jagt und hetzt durch die Seiten und weiss gar nicht wo man seinen Blick überall haben soll und wem man Vertrauen schenken darf.

Durch Rückblicke in die Tagebücher des 4 MK Mörders, also Anson Bishop, erhalten wir auch seine Ansicht was in seiner Kinder und Jugendzeit passiert ist. Auch wenn man sich zu Beginn keinen Reim darauf machen kann, die Absichten in welche Richtung es geht sind klar und deutlich, widerwärtig und man leidet mit diesen Kindern mit. Hier entsteht auch der Beginn von Anson und Sam.

Der Blickpunkt diesmal liegt mehr auf Sam Porter, der Ermittler der Anson seit Beginn jagt und keine Ruhe findet, auch als er suspendiert wird weil er zu tief in diesem Fall steckt und sich die Grenzen zu verwischen beginnen.

Ich persönlich war von diesem Buch sehr angetan, konnte es auch sehr schwer aus der Hand legen. Denn es geht um so viel mehr als „nur“ Mord.

Auch wenn man es nicht schön reden soll so konnte ich die Beweggründe von Anson hier sehr gut nachvollziehen. Seine Strategie und sein Standpunkt wird hier nochmals sehr genau durchleuchtet und erläutert, es geht um Kindesmissbrauch, das Wegsehen von Gesellschaft, von den Staatsapparaten und Behörden die dies meist noch ausgenutzt haben, es geht um Betrug, Lügen, Intrigen die tief reichen.

Und damit konnte mich der Autor sehr heftig und oft fassungslos packen und überraschen, es gibt also einige „Bomben“ die in diesem finalen Band hochgehen und das getrübte Bild vollständig klären.

Ich persönlich bin von dieser Reihe absolut angetan denn der Autor schafft es endlich mal wieder gute Thriller abzuliefern mit Spannung, einer Jagd durch halb Amerika und mit Wendungen die man nicht vorhersehen kann. Klare Empfehlung!

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J.D. Barker wurde am 07. Januar 1971 in Lombard geboren.

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