J.D. Salinger Hebt an den Dachbalken, Zimmerleute und Seymour eine Einführung

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Inhaltsangabe zu „Hebt an den Dachbalken, Zimmerleute und Seymour eine Einführung“ von J.D. Salinger

Die großartigen Erzählungen J.D. Salingers in der glänzenden Neuübersetzung von Eike Schönfeld Eine geplatzte Hochzeit, ein heißer Sommertag in New York, der Bruder des verschwundenen Bräutigams in den Fängen der erzürnten Brautfamilie. J.D. Salingers berühmte lange Erzählung »Hebt an den Dachbalken, Zimmerleute«, in der wunderbar frischen Neuübersetzung von Eike Schönfeld, ist heute so hinreißend wie vor 50 Jahren. »Seymour eine Einführung« bringt uns den abwesenden Bräutigam näher. Salinger schrieb über sein Werk: »Die beiden langen Erzählungen dieses Buches – ›Hebt an den Dachbalken, Zimmerleute‹, 1955, und ›Seymour eine Einführung‹, 1959 – sind ursprünglich in der Zeitschrift The New Yorker erschienen. So verschieden sie in Stimmung oder Wirkung auch sein mögen, beide befassen sich eingehend mit Seymour Glass, der Hauptgestalt meiner noch unvollendeten Serie über die Glass-Familie ...«

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    Hebt an den Dachbalken, Zimmerleute und Seymour eine Einführung
    Creed

    Creed

    17. December 2016 um 15:10

    Hinter diesem bizarren Titel verbergen sich zwei längere Geschichten J.D. Salingers, die mit Ausnahme einer später verfassten Kurzgeschichte die letzte Veröffentlichung dieses Schriftstellers darstellen. Salinger hat jedoch, so wird gemunkelt, in den vielen Jahren bis zu seinem Tod unermüdlich weitergeschrieben und etliche Romane und Kurzgeschichten sollen angeblich in seinem Tresor lagern. Und diese warten bis auf den heutigen Tag auf ihre Erweckung. Die erste Story schildert den Tag der Hochzeit eines Mitgliedes der Großfamilie Glass, die eine zentrale Rolle im Gesamtwerk Salingers spielt. Der Erzähler (der Bruder des Bräutigams) gerät von einer skurrilen Situation in die nächste, was mit viel Ironie und Humor geschildert wird. Wirklich lesenswert. Story Nr. 2 dagegen ist vom Schreibstil her völlig Salinger-unüblich, zwar flüssig, aber bisweilen sehr merkwürdig verfasst. Sperrig zu lesen; nur ab und an blitzt das erzählerische Können Salingers hervor, der Rest ist langweiliges Drumherumgerede. Mit Abstand die schwächste Leistung dieses Schriftstellers, was natürlich selbstverständlich mein ganz persönlicher Eindruck ist. Fazit: Eine gute und eine schwache Story, also im Prinzip eine mittlere Bewertung...einige gelungene Abschnitte in der zweiten Geschichte sowie der trotz allem flüssige Schreibstil werten das Ganze noch ein wenig auf. Dieses Salinger-Buch sollte man definitiv als letztes seiner werke lesen, sonst dürfte man enttäuscht sein und den Schriftsteller komplett links liegen lassen, ohne seine anderen durchweg hervorragenden Werke zu erleben.

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