J.F. Penn Desecration-Verletzung

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Inhaltsangabe zu „Desecration-Verletzung“ von J.F. Penn

Der Tod ist erst der Anfang! Die junge Frau ist reich, schön - und tot. Inmitten der alten medizinischen Ausstellungsstücke des Royal College of Surgeons liegt ihre sezierte Leiche sorgsam aufgebahrt. Detective Sergeant Jamie Brooke sucht einen ungewöhnlichen Mörder und ahnt, wieder einmal muss sie bei ihren Ermittlungen ungewöhnliche Wege gehen. Denn sie hat nur eine einzige Spur: Eine kleine antike Elfenbeinfigur, die neben der Toten gefunden wurde. Nur Blake Daniel, Hellseher wider Willen, kann Jamie jetzt noch weiterhelfen. Als ein schrecklicher privater Schicksalsschlag Jamie zeigt, wie nah der Mörder ihr mit seinen makabren Phantasien schon gekommen ist, ist es beinahe zu spät. Denn je tiefer Jamie und Blake in eine dunkle Welt aus Grabräubern, Missgeburten und rituellen Zeremonien tauchen, desto gefährlicher wird es für ihr Leben ... „Desecration – Verletzung“ ist der erste Roman der „London Mysteries“ - der neuen großartigen Krimiserie von New York Times-Bestsellerautorin J.F. Penn!

sehr spannend

— Selfesteem
Selfesteem

Bizarr und ungewöhnlich, absolut lesenswert!

— fredhel
fredhel

Präzise recherchiert, gibt Einblick in eine obskure Welt. Die Übersetzung hätte mehr Schliff vertragen!

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer

Interessante Charaktere in einer abstoßenden Welt aus obskuren Experimenten und Präparaten. Dem Thriller fehlt es an Raffinesse.

— Lunamonique
Lunamonique

Blutig. Eklig. Krass. Schonungslos und Genial.

— anell
anell

Eine gelungene Verstrickung von Medizingeschichte, modernem Körperkult und dem persönlichen Schicksal der Ermittlern - im grandiosen London!

— Tanja_Litschel
Tanja_Litschel

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  • Ein spannender Kriminalroman

    Desecration-Verletzung
    tobias_liebert

    tobias_liebert

    04. October 2015 um 11:28

    Im Hunterian Musem wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Ihr wurde mit chirurgischer Präzision die Gebärmutter samt Fötus aus dem Leib geschnitten. Detective Jamie Brooke übernimmt die Ermittlungen. Die Tote, Jenna Neville, ist die Tochter eines einflussreichen und sehr reichen  Ehepaars. Jenna war Umweltaktivisten und hat immer die Arbeit ihrer Eltern kritisiert. Sie hat ihnen unethisches Verhalten ihrer Pharmafirma im Umgang mit Tierversuchen vorgeworfen. Eltern und Tochter haben sich entzweit. Deswegen geraten die Eltern auch unter Verdacht, aber diese versuchen die Ermittlungen zu blockieren. Während den Ermittlungen tut sich eine andere Spur auf. Jenna hat sich intensiv mit dem Thema "Toten Kunst" beschäftigt. Künstler aus diesem Genre verändern und plastinieren Leichen. Während der Ermittlungen stirbt plötzlich ihre schwerkranke Tochter. Detective Brooke wird vom Dienst freigestellt. Als die Leiche ihrer Tochter gestohlen wird, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln und begibt sich dadurch in Lebensgefahr. Das Buch ist spannend und läßt sich flüssig lesen. Privat- und Berufsleben der Hautperson werden in der Geschichte sehr gut miteinander verknüpft. Das Hauptthema "Toten Kunst" wird geschickt angegangen. Aber gibt es wirklich eine Art Schwarzmarkt, für diesen Kunstbereich? Und ist dieser wirklich vorhanden? Ich kann mir das nicht so richtig vorstellen. Das Ende ist offen, da Jamie Brooke noch einen Verdacht hat, der in dieser Geschichte weder erhärtet noch entkräftet werden konnte.

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  • Leserunde zu "Desecration-Verletzung: London Mysteries" von J.F. Penn

    Desecration-Verletzung
    JFPenn

    JFPenn

    Hallo allerseits, mein Name ist  J. F. Penn und ich bin Thriller Autorin. "Desecration - Verletzung" habe ich in meiner Muttersprache Englisch geschrieben, jetzt freue ich mich darauf, mit euch über die Übersetzung zu plaudern. Hier erfahrt ihr mehr zum Buch. Ich bin sehr gespannt darauf, wie Ihr es findet und was Euch daran besonders interessiert. Alle Fragen beantworte ich natürlich sehr gern!   Ich lebe in London, einer Stadt, die ich liebe und die eine wichtige Rolle in "Desecration" spielt. Weiter unten findet ihr ein Video über die Entstehung des Buches und meine Inspirationen beim Schreiben, ein richtiges Making Of also - schaut doch mal rein! Mein Verlag wird mir dabei helfen, eure Kommentare zu lesen und darauf zu antworten. Habt also Verständnis, falls es mal ein wenig länger dauert - dann übersetzen wir gerade! Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr nur eine Frage beantworten: Findet ihr Tattoos und die Kunst des Tätowierens spannend?  (Wer das Buch liest, wird die Frage sicher verstehen!) In Vorfreude, J.F. Penn

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  • Weniger Thriller als gehofft.

    Desecration-Verletzung
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    27. November 2014 um 23:09

    Ein grausamer Mord an einem Ort, wie er bizarrer nicht sein könnte. Inmitten von konservierten Föten und menschlichen Körperteilen liegt die Leiche der jungen Jenna - Tochter einflussreicher Eltern. Die ermittelnde Beamtin Jamie kann sich nicht von der Vermutung trennen, dass der Beruf ihrer Eltern etwas mit Jennas Tod zu tun hat. Diese leiten eine große Pharmafirma, gegen deren Experimente nicht nur Jenna versuchte vorzugehen. Ich hatte mir von diesem spannenden Thema viel erwartet. Meine Vorliebe für morbides wird schon allein von diesem Setting geweckt. Präparierte Leichen, Experimente an toten Föten, all das verspricht perfekter Stoff für einen gelungenen Psychothriller zu sein. Doch leider war das ganze dann doch eher Abtauchen in die Gefühlswelt einer Ermittlerin als Thriller. Das Geschehen rund um die Ermittlungen rückt immer weiter in den Hintergrund, je weiter man sich im Buch voran bewegt. Und selbst wenn sich etwas bewegt - die Lösung war für mich als Leser nur allzu schell offensichtlich. Positiv kann man an dieser Stelle durchaus anmerken, dass die Geschichte dennoch mitreißend bleibt. Der emotionale Handlungsstrang rund um Jamies todkranke Tochter lässt nicht völlig unberührt zurück. Allerdings waren Jamies Reaktionen für mich zum Ende hin immer weniger nachvollziehbar. Trauer und Wut lassen Menschen die seltsamsten Dinge tun - aber selbst wenn ich das im Auge behalte ist das Handeln der ausgebildeten (das muss man ja auch mit in die Betrachtung einfließen lassen) teilweise alles andere als verständlich. Zwischen kleineren Regelbrüchen und den offensichtlichen Dummheiten die Jamie dann und wann begeht liegen Welten. Trotz enorm viel Potential für mich also leider nur Mittelmaß, was aber auch an der deutschen Übersetzung liegen könnte. Sprachlich sind hier manche Formulierungen, man kann es leider nicht anders sagen, schlichtweg für die Tonne. Ich kann also nur dazu raten, das englische Original zu lesen, dass zumindest auf dieser Ebene sicherlich besser abschneiden wird.

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  • Spannend und mitreißend!

    Desecration-Verletzung
    Schneekatze

    Schneekatze

    19. November 2014 um 18:08

    Cover: Die Engelsfigur hat etwas Mystisches. Dieses Motiv tritt auch in den ersten Kapiteln auf und bildet somit eine gute Verbindung zum Cover. Auch das Gesamtbild wirkt geheimnisvoll und düster. Ich finde es gelungen für einen Psychothriller. Charaktere: Bei der Personenwahl hat die Autorin außergewöhnliche Charaktere erschaffen. Mein Lieblingsprotagonist ist Blake, der die Erinnerung aus Objekten herauslesen kann. Eine Fähigkeit, die nicht immer nur hilfreich ist, sondern ihn selbst emotional herunterziehen kann. Oder Day-Contis, ein junger „Künstler“, dessen Kunst anzweifelbar ist und der Leser sich fragen muss, wie er persönlich dazu steht: Ist der Mensch im Tode noch Mensch oder kann er als Ausstellungsstück betracht und ummodelliert werden? Gegen Blake und Day-Contis wirkt Jamie, die Hauptprotagonistin, noch ziemlich normal. Wir erfahren viel von ihrer persönlichen Geschichte, besonders von der Beziehung zu ihrer kranken Tochter. Auch gibt es solche Charaktere wie Esther Neville. Ihre gefühlskalte Art hat mich persönlich abgestoßen, da sie Tierversuche in Ordnung findet und sogar noch stolz darauf ist, wie die Wissenschaft hier vorgeht. Inhalt: „Desecration“ ist mehr als ein Thriller: Jamies persönliche Geschichte verwebt sich mit den Ermittlungen. Ich mag diese Mischung, da sie die Protagonisten menschlicher macht und mehr von ihren Gefühlen und Persönlichkeiten zeigt. Auch in dem Teil mit Polly, Jamies kranker Tochter, wird es tiefgründig und gleichzeitig faszinierend, wie viel Lebenswillen und wie viel Motivation Kinder besitzen können, auch wenn sie schwer krank sind. Das Ende war ein ziemlicher Showdown mit allem, was ein spannender Abschluss braucht. Der Abspann danach kam für mich dann allerdings etwas zu plötzlich und ein paar Fragen blieben offen. Zwar hält dies auch die Spannung auf die Fortsetzung, aber es endete mir trotzdem zu abrupt. Stellenweise ist der Thriller sehr blutig und brutal. Dadurch, dass hinter einigen Geschehnissen reale Fakten stecken, wirkt es noch schlimmer und eindringlicher. Also nichts für schwache Nerven. Fazit: 5/5 Ein perfekter Thriller – ich bin gespannt auf den nächsten Teil der „London Mysteries“-Serie. Lieblingszitate: »Ich bedaure sie, denn sie finden nur am lebendigen Körper Vergnügen. Sie wissen nichts von den dunklen Freuden der Anatomen.« (S.11) »Das Leben ist auch ein Gift. Jeden Tag, Tropfen für Tropfen, bis wir an den Dingen sterben, die uns so abhängig machen.« (S. 21) »Alle, die ihren Körper gestalteten, betrachteten ihn als eine Form von Kunstwerk. Für sie war es ein Weg der Selbstdarstellung und zugleich eine Möglichkeit, um sich von der Masse zu unterscheiden.« (S. 55) »Die Menschen beurteilen mich danach, erwarten, dass ich mich in einer bestimmten Art und Weise verhalte. Einzig und allein weil ich daran glaube, dass jede Person das Recht hat, den eigenen Körper zu gestalten. Dabei sind die meisten von ihnen unfähig, ihr wahres Ich hinter der Fassade der eigenen Haut zu erkennen.« (S. 57) »Wir begehren gegen den Tod auf, weil wir ihn fürchten.« (S. 196)

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  • Desecration-Verletzung

    Desecration-Verletzung
    enila

    enila

    18. November 2014 um 21:49

    Die Londoner Polizistin Jamie ist hin- und hergerissen zwischen Beruf und Privatleben. In ihrem neuen Fall geht es um eine ermordete junge Frau, der die Gebärmutter entfernt wurde. Bei ihren Recherchen taucht sie immer tiefer in den Fall. Zudem ist ihre Tochter Polly wegen einer seltenen Krankheit im Hospiz. Bald ist sie auch persönlich mit dem Fall verbunden und beginnt die Grenzen ihres Berufs zu überschreiten. Meine Meinung Im Mittelpunkt des Geschehens stehen Jamie und ihre Recherchen zu dem Fall. Sie wird herbei polizeilich von ihren Kollegen und auf eine etwas mystische Art und Weise von Blake unterstützt. Das Buch lässt sich gut lesen, was vor allem an dem Schreibstil liegt. Die Geschehnisse werden sehr bildhaft beschrieben, sodass man sich die Szenen sehr gut vorstellen kann. Aber Achtung, Einiges ist wirklich krass, und somit nichts für schwache Nerven. Vor allem zum Ende hin wird Spannung aufgebaut, aber es gibt auch etwas ruhigere Abschnitte. Außerdem werden auch verschiedene Emotionen beim Leser geweckt. Man kann sehr gut miträtseln wer der Täter ist. Ein sehr aufmerksamer Leser kann etwas schneller auf den Mörder kommen, was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut, da man ja trotzdem die Hintergründe und das genauen Geschehen nicht vorausahnen kann. Die im Buch angesprochenen Themen wie die Ethik von Tier- und auch Menschenversuchen, fand ich sehr interessant, und regt auch sehr zum Nachdenken an. Fazit „Desecration – Verletzung: London Mysteries“ von J. F. Penn ist ein gelungener Auftakt der Reihe. Er ist spannend und nichts für schwache Nerven.

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  • Gelungener Psychothriller

    Desecration-Verletzung
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    17. November 2014 um 23:47

    Mitten in der bizarren Ausstellung von eingelegten Körperteilen des Hunterian Museums bietet sich der Ermittlerin Jamie ein schreckliches Bild. Die Leiche der jungen Anwältin Jenna liegt aufgeschnitten und mit herausgetrennter Gebärmutter in mitten der skurrilen Ausstellungsstücke. Die Ermittlungen führen sie tief in eine Welt, welche für sie nicht zu begreifen ist, denn wer stellt sich schon plastinierte Leichen als Kunstgegenstände auf und wie kann man es schön finden solche zu erschaffen? Kann Jamie in dieser Welt wirklich bestehen und werden ihr die psychometrischen Fähigkeiten von Blake weiterhelfen? Das Buch hat mir richtig gut gefallen, allerdings war die Covergestaltung überhaupt nicht mein Fall. Das Cover hat zuviele verschiedene Farben und wirklich zusammengewürfelt und überladen. Außerdem hat die Hand der Frau den Anschein als wären nur 4 Finger dran. In der Buchhandlung wäre es wohl kein Buch, dass ich sofort in die Hand nehmen würde. Da das Cover des Ebooks wesentlich schöner gestaltet ist, würde ich auch dieses für die Prints verwenden. Der Titel des Buchs klingt absolut harmlos und erschließt sich mir auch nicht so ganz, denn die Inhalte haben weniger mit Verletzungen als mit wesentlich schlimmeren Dingen zu tun. Die Protagonistin an sich ist eine sehr widersprüchliche Person, mit welcher ich so eine Schwierigkeiten hatte. In ihrem Job ist sie unkonventionell, flexibel und gut, aber ihre Art und auch der Umgang mit ihrer Tochter missfallen mir an vielen Stellen total. Dennoch ist sie nicht unsympathisch, aber ich bin irgendwie eher distanziert von ihr geblieben. Die Idee der Geschichte gefiel mir richtig gut und die Umsetzung war gut gemacht. Mir hat besonders der Mix aus Realität und Fiktion bei den Schauorten und den Mythen drumherum zugesagt. Aber auch die Thematik war einfach mal erfrischend anders. Das Buch ist aber definitiv nichts für schwache Nerven, denn viele blutige und abstoßende Szenen werden doch sehr genau beschrieben. Mir persönlich hat aber eben das daran gut gefallen, denn das Buch nimmt das Wort Psychothriller mal wieder richtig auf und erfüllt den Auftrag daran total. Auch stilistisch hat mir das Buch sehr zugesagt, weil es einfach mitreißt. Die Handlungen und Orte sind gut beschrieben und man kann sich so richtig reindenken in das Buch. Man fliegt auch förmlich über die Seiten, weil man in dem Stil quasi aufgeht. Daher kann ich es auch nur allen Leuten mit starken Mägen und guten Nerven empfehlen die Psychothriller auch so sehr lieben wie ich. Von mir gibts 4 von 5 Punkten und die Hoffnung, dass ich mich im nächsten Teil mehr mit Jamie anfreunden kann.

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  • Spannung

    Desecration-Verletzung
    Selfesteem

    Selfesteem

    05. November 2014 um 22:04

    Meine Meinung: Im Buch Desecration geht es um Jamie, sie hat eine schwer kranke Tochter, liebt Tango und arbeitet bei der Polizei. Sie versucht einen Mord aufzulösen, gerät jedoch selbst in den Fall hinein und versucht ihn dann auf eigene Faust aufzulösen. Die Charaktere haben mir richtig gut gefallen. Jamie, war eine tolle Protagonistin, man konnte mit ihr alle Gefühle durchleben, von Ekel über Trauer. Auch die Nebencharaktere waren sehr interessant und man konnte sie richtig ins Herz schließen. Und auch die Täter waren unfassbar gut ausgearbeitet. Zu der Geschichte: die war sehr spannend, auch wenn recht schnell eine Ahnung davon bekommt, wer der Täter sein könnte, konnte man das Buch nicht aus der Hand legen. Hierbei muss man aber auch sagen, dass das Buch nichts für schwache Nerven ist, da es an manchen Stellen von den Beschreibungen sehr krass war. Wie schon geschrieben, waren die Beschreibungen sehr ausführlich und man konnte sie sich manchmal sogar zu bildlich vorstellen, was den Suchtfaktor noch gesteigert hat! Der Schreibstil war wirklich gut, da die Autorin einfach sehr viele Emotionen und Gefühle im Leser wecken konnte und man einfach mitgerissen wurde.

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  • Bizarr

    Desecration-Verletzung
    fredhel

    fredhel

    05. November 2014 um 12:34

    Die Londoner Polizeibeamtin Jamie Brooke ist sehr engagiert im Beruf, privat jedoch schirmt sie sich ab. Jede freie Minute widmet sie ihrer todkranken Tochter Polly. Jamie arbeitet aktuell an dem Fall der grausam ermordeten Jenna Neville. Ihr wurde das noch ungeborene Kind aus dem Leib geschnitten. Die Ermittlungen erfordern äußerstes Fingerspitzengefühl, da Jennas Eltern wegen ihrer Zugehörigkeit zur Londoner High Society Beziehungen bis in höchste Polizeikreise haben. Die Nevilles besitzen zudem noch ein Pharmaunternehmen, das sich ausschließlich mit Genmutationen befaßt. Jennas Freund ist ein bizarrer Künstler, der -angeblich ganz legal- tote Menschen zu Kunstwerken umgestaltet á la Gunther von Hagens Körperwelten. Als nach Pollys Tod deren Leiche verschwindet, beginnt für Jamie ein Alptraum, denn sie ist sich sicher, daß eine der beteiligten Parteien ihre Finger im Spiel hat und sie mag sich nicht ausmalen, was für Abartigkeiten mit dem toten Körper ihres geliebten Kindes vorgesehen sind. Von Seiten der Polizei hat die Ermittlerin keine Unterstützung mehr zu erwarten, denn sie wurde von dem Fall abgezogen. Glücklicherweise kann sie auf Blake Daniel zählen, der durch die Berührung von Gegenständen Visionen empfangen kann... Die Autorin J.F.Penn reißt einen förmlich mit in ein bizarres, unheimliches London; in die Seiten einer Stadt, die dem normalen Touristen verborgen bleiben, denn wer würde schon das Hunterian Museum besuchen und sich abnormalste Missbildungen hinter Glas betrachten? Man braucht schon starke Nerven, um diesen Thriller zu lesen, denn nicht nur körperliche Missbildungen sind das Thema, nein auch die Protagonisten sind ein Inbegriff seelischer Abnormität. Ihr Treiben übersteigt Jamies schlimmste Befürchtungen. Ich selbst war angenehm überrascht, dass der Täter und sein Motiv trotz des kleinen Kreises der Verdächtigen so lange im Dunkeln bleibt. Durch Blake Daniel kommt ein Hauch Übersinnliches in das Geschehen, doch wirklich nur ein Hauch, so dass der Leser immer in der Realität bleibt. Alles in allem ist „Desecration- Verletzung“ ein rundum spannender Krimi, der sich abseits von normalen Plot-Pfaden bewegt. Von mir kommt eine klare Leseempfehlung!

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  • Unheimliche Welten

    Desecration-Verletzung
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    01. November 2014 um 18:03

    Die sezierte Leiche einer jungen Frau wird inmitten bizarrer medizinischer Präparate des Royal College of Surgeons gefunden. Es handelt sich um Jenna Neville, die Tochter angesehener Londoner Aristokraten und Inhaber einer Pharmafirma. Die Polizistin Jamie Brooke gerät bei ihren Ermittlungen in die skurrile Welt von Körpermodifikation und Plastination. Eine kleine Elfenbeinfigur, die bei der Toten gefunden wurde, führt sie zu Blake Daniel, einem Hellseher wider Willen, der aus Objekten lesen kann. Ihre Ermittlungen werden nicht nur von ihrem Chef behindert, der mit der Familie des Opfers befreundet ist sondern auch durch Jamies eigene tragische Situation: Ihre Tochter Polly leidet an einer tödlichen Erkrankung ... Eine Geschichte zu einem ungewöhnlichen und aufwühlenden Thema: Es geht um grundlegende ethische Fragen rund um den menschlichen Körper und dessen Verwendung zu künstlerischen Zwecken, sei es im Leben oder im Tod, um medizinische Experimente, Gentechnik und auch Tierversuche. Beinahe zu viel, um in nur eine einzige Geschichte gepackt zu werden! Die Autorin schildert reale Schauplätze und tatsächliche Geschehnisse und schafft dadurch eine sehr authentische Atmosphäre, obwohl Abschnitte (z.B. die hellsichtigen Fähigkeiten von Blake) natürlich in den Mystery-Bereich fallen. So ist es deshalb auch schwierig, das Buch in ein Genre einzuordnen. Jamie und Blake sind auf jeden Fall ein außergewöhnliches Ermittlerpaar, bei dem man gespannt sein kann, wie es sich weiter entwickelt. Desecration-Verletzung ist offensichtlich der Auftakt zu einer Serie. Es gibt allerdings einige Kritikpunkte, die meine Begeisterung ein wenig schmälern: Die Handlung kommt bei all den Themen, die aufgeworfen werden, fast ein wenig zu kurz. Stellenweise leidet auch die Spannung unter den vielen Informationen über die sicher interessanten Schauplätze. Der Schreibstil wirkt oft sehr beschreibend, dadurch geht ein Teil an Emotionen verloren. Hier hätte ich mir mehr Dialog und weniger Behauptungen gewünscht. Viele dieser Behauptungen werden auch wiederholt. Die deutsche Übersetzung leidet z.T. an unschönen Formulierungen. Ein Blick in das Original wäre da interessant gewesen. Fazit: Aufwühlende Story mit interessanten Charakteren und leider auch ein paar Schwächen. Durch die drastischen Schilderungen nichts für schwache Nerven!

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  • super spannend und doch viel Stoff zum nachdenken

    Desecration-Verletzung
    tweedledee

    tweedledee

    31. October 2014 um 17:11

    Schauplatz London. Detective Sergeant Jamie Brooke ermittelt mit ihrem Partner Detective Constable Alan Missinghall in einem brisanten Mordfall. Im Royal College of Surgeons wurde eine tote junge Frau gefunden, aufgeschnitten, die Gebärmutter entfernt. Neben ihr findet findet sich die Figur einer anatomischen Venus. Am Abend zuvor fand eine Wohntätigkeitsveranstaltung in dem Gebäude statt, bei dem sowohl das Mordopfer Jenna sowie ihre Eltern, die Inhaber eines Pharmaunternehmens und Mitveranstalter der Gala, anwesend waren. Bei ihren Ermittlungen ergibt sich, dass Jenna gegen ihre Eltern vorgehen wollte, eine erste Spur führt zu Jennas Freund Rowan Day-Conti. Gleich zu Anfang begleitet man als Leser Jamie bei einem Besuch ihrer Tochter Polly, die in einem Sterbehospiz liegt. Sie ist gerade einmal 14 Jahre alt und leidet an einer degenerativen Erkrankung des motorischen Nervensystems, die sie ans Bett fesselt. Jamie und Polly kämpfen um jeden Tag, doch Pollys Zeit läuft ab. Pollys Vater ließ sich scheiden als die Krankheit diagnostiziert wurde, Jamie ist seitdem alleinerziehend und hat ein sehr inniges Verhältnis zu Polly. Ihr Leben spielt sich zwischen ihrer Arbeit und den Besuchen bei Polly ab, für eine Beziehung bleibt da nicht viel Zeit und hat sich bisher auch nicht ergeben. Jamie war mir gleich sympathisch, ich konnte mit ihr mitfühlen, ihre Ängste und Sorgen um ihre Tochter sehr gut nachvollziehen. Die Ermittlungen gehen nur langsam voran, Rätsel gibt die kleine Figur der anatomischen Venus auf. Jamie wendet sich an Blake Daniel, der im Britischen Museum arbeitet und dort antike Objekte bewertet. Seine sensitiven Fähigkeiten, die mit einem Gegenstand verbundenen Gefühle wahrnehmen zu können, helfen ihm dabei. Er kann Jamie wertvolle Hinweise geben, die sie auf die Spur einer geheimen Organisation bringt. Vorweg, das Buch ist definitiv nicht für Menschen mit schwachen Nerven. Es gibt einige wirklich harte Szenen, die mich an die Grenze des Ertragbaren gebracht haben. Wer damit keine Probleme hat sollte sich den Thriller aber nicht entgehen lassen, da die Story raffiniert und absolut spannend ist. Die Autorin führt uns z. B. ins Hunterian Museum, in dem eine Sammlung von Chirurgischen Stücken ausgestellt ist. Körperteile mit Missbildungen, Föten und auch Tiere, alle haben gemeinsam dass sie missgebildet sind. Beim lesen beschleicht den Leser Gänsehaut, aber auch eine gewisse Faszination. Ein weiterer wichtiger Punkt in der Story ist die Plastination, beim Besuch von Jennas Freund und der anschließenden Begutachtung seiner Stücke sind starke Nerven gefragt. Jamies Privatleben spielt in diesem Fall eine große Rolle, als diese Wendung kam war ich zwar nicht so überrascht, aber ab hier überschlagen sich die Ereignisse und sind super spannend. Das Ende ist ein genialer Showdown der es in sich hat. Fazit: Gelungener Auftakt eine Reihe, die ich definitiv weiter lesen werde. Interessante Charakter, Spannung und Thrill. Ich bin begeistert und werde das Buch weiter empfehlen.

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  • menschliche abgründe

    Desecration-Verletzung
    eulenmama

    eulenmama

    28. October 2014 um 09:16

    inhalt: jenna eine junge frau,wird tot inmitten medizinischer präparate des museums college of surgeons aufgefunden. sie wurde seziert,ein organ wurde ihr entnommen. sie ist eine tochter aus reichem hause,die sich von ihren eltern getrennt hat,da diese und ihre ansichten krass unterscheiden. sie ging als anwältin ihren eigenen weg,wobei sie auch bei ihren chef des öfteren aneckte. deckte einiges auf und war aktiv im tierschutz. detective seregant jamie brooke bearbeitet den fall. hat als anhaltspunkt nur eine elfenbeinfigur,und ist gezwungen zu ungewöhnlichen mitteln und wegen zu greifen, mit blake, einen mann mit der besonderen gabe des hellsehens, nimmt sie die ermittlung auf. das schicksal ihrer tochter,beinflusst sie,privat wie im beruf... wird sie den druck aushalten??? fazit: auf jedenfall spannend und mit guten schreibstil geschrieben. mit jamie und ihrer tochter habe ich sehr mitgefühlt,war traurig und bewunderte die kraft von polly,die ihre mutter,immer noch aufgebaut hat. jamie und blake kamen symphatisch rüber,hab mit beiden mitgefiebert,mitgelitten vom anfang bis ende. jamie war ja leichtsinnig mit ihrem alleingang,aber wenn man die hintergründe berücksichtigt kann ich sie verstehen,alles menschlich. man hat im buch unheimlich viel über anatomie, präparate über mißbildungen,tierversuche,sezierungen erfahren. alles ungeschönt und authentisch,fand ich sehr interesannt.war ja auch thema. weniger grauen wäre mir persönlich aber lieber gewesen,die abstoßenden begebenheiten,zum beispiel die präparate,waren all gegenwärtig,und haben teilweise den fall verdrängt,ein wenig to much. ansonsten hat mich das buch gut unterhalten,war immer spannend. würde zu gern wissen,wie es mit blake und jamie weitergeht,wären ja privat und beruflich ein gutes team. für leser mit guten nerven,die gerne einen gut recherierten,spannenden thriller lesen ist dieses buch absolut zu empfehlen. bin schon gespannt auf den 2.teil

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  • Desecration-Verletzung

    Desecration-Verletzung
    Lunamonique

    Lunamonique

    26. October 2014 um 10:20

    New York Times und USA Today Bestsellerautorin J.F. Penns neuer Roman „Desecration- Verletzung“ spielt in London. Detective Sergeant Jamie Brooks stößt bei ihren Ermittlungen in einem schockierenden Mordfall in ein hochbrisantes Wespennest.   Rechtsanwältin Jenna Neville, die Tochter eines reichen Adligen und Pharma-Firmenchefs, wird im Hunterian Museum verstümmelt aufgefunden. Wer hat sie während einer Galaveranstaltung am Abend zuvor ermordet? Jenna hatte Nachforschungen angestellt, die der Firma schaden konnten. Wurde sie deswegen getötet? Detective Sergeant Jamie Brooks und ihr neuer Kollege Detective Constable Alan Missinghall nehmen das Umfeld von Jenna ins Visier. Jennas Freund Rowan Day-Conti, ein Künstler mit einer Vorliebe für exotische Leichenpräparate, zählt zu den Verdächtigen.   Der Prolog lässt den Leser an den Gedanken des Mörders teilhaben. Es ist ein erster Einblick in die Abgründe, die sich im Laufe der Handlung noch auftun werden. Nicht so packend und spannend wie erwartet. Es entsteht eine eher beklemmende Atmosphäre. Die Geschichte beginnt mit Jamies Besuch bei ihrer todkranken Tochter Polly im Hospiz. Polly ist fast 14 Jahre alt, bettlägerig und kann sich nur über eine Tastatur verständigen. Sie leidet am Typ II der seltenen Motorneuron-Krankheit, einer spiralen Muskelatrophie, die ihren Körper verkrümmt. Pollys Erkrankung und Zustand erregen sofort Mitleid. Jamies Verzweiflung mündet in der Hoffnung auf weitere Tage mit ihrem Kind. Polly erträgt ihr Leiden tapfer und kämpft um ihr Leben. Die innige Liebe der Beiden und ihre aussichtslose Situation berühren. Durch Jamies Zuneigung zu Polly und die Besuche bei ihr erfährt der Leser auch viel über die Polizistin selbst. Das Private steht in diesem ersten Band im Vordergrund. Fast gerät der Mordfall dabei ins Hintertreffen. Bei ihren Ermittlungen trifft Jamie auf den Hellseher Blake Daniel, der ihr mit seinen übersinnlichen Kräften weiterhilft. Es sind die Charaktere, die diesem Roman einen Großteil am Unterhaltungswert einbringen. Jamie, Alan, Blake, Rowan und O sind die interessanten Figuren der Geschichte. Sie haben Ecken und Kanten, mit Problemen bzw. Vorurteilen zu kämpfen. Nicht jedes Verhalten der Haupt- und Nebenfiguren ist nachvollziehbar und erregt im ungünstigen Fall sofort Aufmerksamkeit. Jennas Eltern verhalten sich seltsam und zeigen eher zurückhaltende Trauer. Bei manchen Akteuren fehlt das natürliche Misstrauen. Gut und Böse lassen sich durch Details schnell einordnen. Die Story ist nicht besonders raffiniert konstruiert. Spuren führen zu schnell zu Verdächtigen. So Manches lässt sich erahnen. Die Themen „Medizinische Forschung und Präparate“, „Missgeburten und Deformationen“ werden zu sehr überstrapaziert. Wer keinen Fuß in die Körperwelten-Ausstellung von Gunther von Hagen setzen wollte, wird mit diesem Buch nicht warm werden. Mutationen-Sammlungen, Tier- und Menschenversuche, das Grauen hat hier viele Namen. Bei der Vielzahl von abstoßenden Eindrücken fällt es schwer, das Positive der Geschichte herauszufiltern. Es kommt zu einer Wendung, die Spannung erzeugt. Überraschungen fehlen jedoch. Am Ende, beim Showdown, kommt wieder Spannung auf. „Desecration – Verletzung“ liest sich flüssig. Die Hoffnung auf packende Szenen und das Mitgefühl mit Jamie und Polly treiben den Leser voran. Am Ende bietet der Roman gute Unterhaltung, aber auch nicht mehr.     Die vielen Details auf dem Cover und die düstere Aufmachung vermitteln Spannung. „Desecration – Verletzung“ hält nicht ganz, was die Gestaltung verspricht. Die Charaktere Jamie, Alan und Blake sind jedoch so interessant, dass ein zweiter Band durchaus in denselben Leserhänden landen könnte. Bitte dann weniger Abstoßendes und mehr Raffinesse. Mehr Infos zur Autorin und ihren Werken gibt es auf www.jfpenn.com/deutsch.            

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  • spannend, mitfühlend und zum Nachdenken anregend

    Desecration-Verletzung
    katze-kitty

    katze-kitty

    Jamie Brooke, alleinerziehende Mutter eines im Sterbehospiz liegendes Kindes, arbeitet als Polizistin an einem neuen Fall. Jenna ist Opfer eines grausamen Verbrechens geworden. Ihren Eltern gehört ein großes Pharmaunternehmen, in dessen Labor Forschungen betrieben werden, gegen die Jenna protestiert hat. Ist sie deshalb ermordet worden ? Der einzige Hinweis den Jamie hat, ist eine kleine Elfenbeinfigur, die am Tatort hinterlassen wurde. Mit Hilfe von Blake, der hellseherische Fähigkeiten hat versucht sie den Mord aufzuklären. Doch dann passiert etwas, das ihr privates Leben auf einmal mit ihrem beruflichem zusammenführt ... Die Hauptcharaktere Jamie und Blake sind sehr gut beschrieben. Der persönliche Hintergrund wurde so gut dargestellt, das man mit beiden mitfühlen und sich in sie einfinden konnte. Ich hatte sofort Zugang zu beiden. Die schwierige Situation von Jamie mit ihrer Tochter hat mich sehr mitleiden lassen und auch Blakes Schicksal hat mich berührt. Das Mitfühlen der Charaktere ist für mich ein sehr wichtiger Aspekt in einem Buch - und das ist bei "Desecration" auf jeden Fall gegeben. Die Geschichte ist äusserst spannend und man kommt nicht sofort darauf, wer der Mörder sein könnte. Das Ende des Buches endet in einem richtigen Showdown. Das Einzige was mich dabei bisschen gestört hat, ist der Alleingang von Jamie. Das war bisschen unrealistisch in meinen Augen. In der Geschichte selber kommen sehr interessante Orte vor, die einem zugleich Ekel und Faszination abgewinnen können. Es geht um aufgeschnitte Körper, Mißgeburten, uralte Praktiken, Deformationen des Körpers, Kunst und Austellungen von Körpern nach dem Tod. Im ersten Moment hatte ich sofort die "Körperwelten" Ausstellung von Gunther van Hagens im Kopf. Ethische Fragen muss jeder Leser selbst für sich beantworten, denn schon während des Buches geben viele Aspekte Anlaß zum Nachdenken. Wenn man nicht ganz so empfindlich ist, ist Desecration ein sehr spannender Thriller mit vielen ethischen Grundfragen im Gepäck, die zum Nachdenken anregen und sehr guten Hauptcharakteren, mit denen man mitfühlen kann !!

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    • 2
  • J.F. Penn - Desecration

    Desecration-Verletzung
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    21. October 2014 um 16:19

    Ein grausamer Mord in einem Londoner Museum. Die junge Jenna, Tochter aus besserem Haus, die sich von den Eltern abgewandt hat, liegt nicht nur ermordet, sondern regelrecht zugerichtet aufgebahrt zwischen den Exponaten. Ermittlerin Jamie Brooke wird der Fall übertragen. Blake Daniel unterstützt sie mit seiner übernatürlichen Fähigkeit, sich in Dinge hinein zu fühlen und zu sehen, was mit diesen geschah. Bei der Arbeit die starke, abgehärtete Frau durchleidet Jamie jedoch den privaten Super-Gau: Polly, ihre einzige Tochter, die seit Jahren an einer unheilbaren Krankheit leidet, liegt im Sterben. Als ihre Leiche verschwindet verbinden sich plötzlich der grausame Mordfall und ihr Privatleben. Die Protagonistin wird glaubwürdig und facettenreich geschildert. Vor allem ihr Kampf um das Leben der Tochter und wie sie damit umgeht – insbesondere in Verbindung mit ihrem Beruf und dem, was sie täglich erleben muss – ist intensiv gezeichnet. Eine außergewöhnliche Figur, die den Roman trägt. Die Motivlage und der Hintergrund der Tat erscheinen mir technisch etwas gewagt, aber grundsätzlich glaubwürdig. Nicht gelungen ist jedoch der obligatorische Alleingang, der nur als grenzenlos doof bezeichnet werden kann und bei dem ich mich in jedem Krimi frage, ob Ermittler in der Realität wirklich so kopflos sich und andere gefährdend handeln würden. Auch die ebenso schablonenhafte Rettung in letzter Minute – vorhersehbar, da diese Art Krimi immer gut endet – kam etwas abrupt und unmotiviert. Über weite Strecken spannend und unterhaltsam, jedoch mit großen Schwächen gegen Ende.

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  • Verletzung

    Desecration-Verletzung
    anell

    anell

    18. October 2014 um 19:09

    Vor ein paar Tagen gab es Desecration-Verletzung gratis bei Amazon. Ich bin ein großer Thriller-Fan und immer auf der Suche nach neuem Lesestoff. Desecration ist blutig, heftig, detailverliebt in seiner Brutalität. Das Buch ist wirklich nichts für zarte Gemüter. (Meine Mama wollte es auch lesen und hat nach 5% aufgegeben, weil sie nachts nicht schlafen konnte, aber sie ist auch echt ein Schisser :D) J.F.Penn schont den Leser nicht. Sie entführt den Leser auf die dunkle Seite der Medizin. Voller Plastinate, Vivisektionen, in Formaldehyt eingelegter Ausstellungsttücke, Krankheit, Tod und okkulter Geheimgesellschaften. Mit Jamie stellt sie uns eine taffe Ermittlerin zur Seite die zwei Gesichter hat. Auf der einen, die knallharte Polizistin, auf der andern die Mutter eines totkranken Kindes (Klos im Hals garantiert) Ich habe dieses Buch geradezu verschlungen. Der einzige Kritikpunkt ist das Ende. ZACK ist es vorbei, aufgelöst und dann noch einmal ZACK und es ist zu Ende. Ich freue mich auf jeden Fall auf weiter Bände/Bücher der Autorin, denn Desecration macht wirklich Lust auf mehr.

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