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Rezension zu "DJATLOV PASS – Die Rückkehr zum Berg des Todes" von J.H. Moncrieff

Es fing so gut an, aber dann...
binesbuecherweltvor einem Monat

Der Prolog greift noch mal die Geschehnisse des Vorfalls von 1959 auf, das war unheimlich beklemmend und auch richtig gut. Somit fand ich den Start ins Buch großartig, leider blieb es dann aber auch dabei, viel mehr Gutes gab das Buch nicht her. Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant, was dann aber aus dieser guten Idee gemacht wurde war einfach sehr langweilig. Ich hatte das Gefühl, das Buch besteht fast nur aus Diskussionen und Streitereien zwischen den Protagonisten. Es gab hin und wieder gute Momente, aber es waren leider viel zu wenige. Von daher hat mich das Buch größtenteils leider nicht überzeugt. Es wird viel zu viel geredet und es passiert dementsprechend zu selten etwas Interessantes.

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Rezension zu "DJATLOV PASS – Die Rückkehr zum Berg des Todes" von J.H. Moncrieff

angenehm gruselige Lesestunden
B.tina_chaosqueenvor 9 Monaten

Zum Inhalt:

1959 brachen neun russische Studenten zu einer Ski-Expedition in den Ural auf. Wochen später fand man ihre Leichen, auf grausamste Art verstümmelt. Ihr bizarrer und bis heute ungeklärt gebliebener Tod gilt als eines der größten Mysterien unserer Zeit

Beinahe siebzig Jahre später dringt Nat McPherson, die Moderatorin eines beliebten Podcasts, zusammen mit ihrem Team ebenfalls in diese Berge vor; fest entschlossen, das Rätsel um den Zwischenfall am Djatlov Pass endlich zu lösen. Doch ihre Pläne werden bereits in der ersten Nacht vereitelt, als zwei Fährtenleser ihrer Gruppe bestialisch abgeschlachtet werden.

Der Führer ihrer Gruppe, ein abergläubischer Mann aus einem benachbarten Dorf, hält dies für das Werk von Yetis, Schneemenschen. Niemand will ihm glauben, doch immer mehr Mitglieder des Teams kommen ums Leben. Gibt es einen Mörder in ihrer Mitte? Oder ist doch etwas Unheimlicheres am Werke, das dafür sorgen will, dass sich die Geschichte wiederholt und die Abenteurer ebenfalls zu tragischen Opfern des berüchtigten "Berg des Todes" werden?


Info : Nicht alle werden den Djatlov Pass und die Geschehnisse kennen. ( Auch ich musste erstmal Nachschlagewerke bzw. googlen )Dazu sollte man wissen, dass 1959 dort tatsächlich 9 russische Bergwanderer auf sehr mysteriöse Art umgekommen sind.


Mein Fazit zum Buch : sehr spannend und gut geschrieben. Mit dem Hintergrund der Geschehnisse um 1959 beginnt das Buch wahnsinnig spannend und erzeugt eine düstere und eisige Stimmung. 

Einzig mit Der Figur der Nat hatte ich so meine Probleme, für ihren Podcast macht sie während der ganzen Story nicht eine einzige Aufnahme oder Aufzeichnungen...aber vielleicht sollte ich da nicht so kleinlich sein.

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und für einige schaurige Momente gesorgt. 



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Rezension zu "DJATLOV PASS – Die Rückkehr zum Berg des Todes" von J.H. Moncrieff

Die Toten vom Djatlov Pass
NiWavor einem Jahr

Es war 1959, als neun russische Studenten am Djatlov Pass ihren Tod fanden. Ein Tod, der bis heute Ursache für Spekulationen und ein großes Rätsel ist. In der Gegenwart geht Nat McPherson für ihren Podcast diesem Geheimnis auf den Grund, was sich im Nachhinein als schlechte Idee erweisen wird. 

"Djatlov Pass. Die Rückkehr zum Berg des Todes" ist ein solider Horror-Roman, der mit den Schrecken der Realität und ihren Geheimnissen spielt.

Bisher waren mir die Ereignisse am Djatlov Pass unbekannt. Mittlerweile weiß ich, dass 1959 neun russische Studierende einen mysteriösen Tod fanden. Sie brachen zu einer Ski-Expedition in den Ural auf und kehrten nicht mehr zurück. Ihre Leichen fand man verstümmelt, teilweise bizarr drapiert, und die Verletzungen können laut Gerichtsmediziner unmöglich mit der natürlichen Umgebung erklärt werden. Was ist damals passiert?

Diese Frage beschäftigt Nat McPherson, die einen erfolgreichen Podcast zum Thema unerklärliche Phänomene betreibt. Sie sieht im Rätsel um die Toten vom Djatlov Pass eine Herausforderung, die nach einer Erklärung schreit.

Aus diesem Grund wird ein Team aus einem hiesigen Führer, Fährtenlesern, erfahrenen Bergsteigern und alpin erprobten Teilnehmern zusammengestellt. Gemeinsam gehen sie den Aufstieg zum Djatlov Pass am Berg des Todes an. Dabei ahnen sie nicht, welche Grausamkeiten ihnen widerfahren werden.

An diesem Horror-Thriller hat mich der wahre Hintergrund gereizt. Ich mag es, wenn aus rätselhaften, realen Grundlagen ein Roman gesponnen wird. Obwohl die Ausgangslage schon für Spannung und Gruselambiente sorgt, ist es für Autoren oft eine Herausforderung, diese derart geschickt zu verpacken, dass sie dem Grauen eins drauf setzen, um Leser vollkommen zu überzeugen. Genau diesen Part hat J. H. Moncrieff meiner Ansicht nach nur teilweise geschafft.

Der Expeditionstrupp startet den Weg auf den Berg. Dabei werden die Rollen schablonenhaft ausgefüllt und bis auf Protagonistin Nat selbst, bleiben die Figuren eher blass. Sie setzen sich kaum vom weißen Hintergrund der Landschaft ab, was dennoch zum folgenden Verlauf der Handlung passt.

Das Geschehen und die Ereignisse arbeiten sich am allseits bekannten ‚Knock-out-Syndrom‘ ab. Was das angeht, spielt der reale Rahmen keine Rolle, denn die Handlung ist austauschbar und hätte mit jedem anderen Setting genauso funktioniert. 

Die damaligen Ereignisse am Djatlov Pass werden eingeflochten, wobei die Autorin meinem Geschmack nach zu wenig auf Details eingeht. Zwar wird immer wieder eine Gefahrenquelle aufgegriffen, die eine tragende Rolle spielt, doch ich hätte mir ein mysteriöseres Ambiente, eine packendere Stimmung, und eine tiefere Aufarbeitung gewünscht.

Der Stein kommt etwas zu schnell ins Rollen. J. H. Moncrieff spoilert sich selbst, indem sie kaum Raum für Theorien lässt, sondern einer klaren Linie und ihrer Ursache folgt, was dem Geschehen den Mystery-Hauch nimmt.

Trotz dieser Kritikpunkte ist "Djatlov Pass. Die Rückkehr zum Berg des Todes" ein solider Horror-Roman. Die Landschaft, der Schnee und die bedrohliche Umgebung sind exzellent in Szene gesetzt. Mit jeden Schritt in Richtung Ziel spürt man das Brennen in den Waden, ringt nach kalter Luft und fühlt, wie einen die Erschöpfung niederringt. Hinzu kommen Kälte, Hunger, und die Angst, der Nächste zu sein.

Am Ende wird man zwar nicht mit dem Gipfel, dafür mit einem unerwarteten Schluss belohnt. Hier sorgt die Autorin für Verblüffung und Gänsehaut, was nicht nur an der Kälte im Ural liegt.

Alles in allem bin ich gerne mit Nats Team auf den Berg des Todes marschiert, habe grausige Szenen gesehen, mich im Zelt verkrochen oder ängstlich ans Lagerfeuer gesetzt. Zwar ist es nicht die Art Horror, die ich erwartete, trotzdem hat mir das Buch angenehm-schreckliche Lesestunden gebracht.

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