J.J. Howard Mitternachtsclowns

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Inhaltsangabe zu „Mitternachtsclowns“ von J.J. Howard

Lexi ist eine waschechte New Yorkerin. Nie hätte sie gedacht, einmal jenseits der 42. Straße zu leben. Aber nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters ist sie völlig mittellos. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen, die die Familie vor Jahren verließ und deren letzter bekannter Aufenthaltsort ein kleiner Wanderzirkus irgendwo im Süden der USA ist. Dort angekommen, findet Lexi zwar nicht ihre Mutter aber wenigstens einen Job und eine Unterkunft. Doch die Show mit ihren schillernden Artisten, Clowns und Feuerschluckern und den exotischen Tieren fasziniert sie. Wenn da nur nicht der beißende Liebeskummer wäre, den Lexi aus New York mitgebracht hat ... Wer Wasser für die Elefanten mochte, wird Mitternachtsclowns lieben. J.J. Howard erzählt mit feinem Humor eine berührende Coming-of-Age-Story über Liebe und Freundschaft.

Leider eine Enttäuschung... Größtenteils langweilig und die Zeitsprünge haben mich auch häufig gestört.

— Sternschnuppi15
Sternschnuppi15

Das Buch musste ich unbedingt zu ende lesen, egal wie spät es schon war!

— woelfchen90
woelfchen90

Ich bin mir nicht ganz klar geworden, ob ich das Buch mögen oder hassen soll. :'D

— Azouka
Azouka

Eine wunderbare Geschichte, die dich in die Welt des Zirkus entführt. Ich habe dieses Buch in einem Rutsch verschlungen! Sehr schön.

— BeautyBooks
BeautyBooks

Ein weiteres tolles Zirkus-Buch für meine Sammlung :)

— xxLITTERAxx
xxLITTERAxx

Für die empfohlene Altersgruppe top...

— nicigirl85
nicigirl85

Mitternachtsclowns" bietet dem Leser ein zauberhaftes Setting und interessante Figuren. Eine schöne Geschichte mit Potenzial und Makel.

— Nightingale78
Nightingale78

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  • Lesechallenge im August zu "Elanus" von Ursula Poznanski

    Elanus
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Es ist klein. Es ist leise. Es sieht alles. Die Überwachung im Alltag kann bereits im Kleinen beginnen. Wie klein, das zeigt sich in "Elanus", dem neuesten Jugendbuch-Thriller von Ursula Poznanski.Jona ist hochintelligent und hat sich eine eigene Drohne gebaut, die mithilfe von einer Kamera und einem Mikro in der Lage ist, jede Person zu überwachen, deren Handynummer Jona hat. Was als Zeitvertreib beginnt, wird für Jona zum bitteren Ernst, als plötzlich mehrere Personen hinter ihm her sind. Warum?Das erfahrt ihr in unserer Lesechallenge im August! Lasst euch diesen hochspannenden Thriller auf keinen Fall entgehen! Denn eins kann ich euch versprechen: Nach der Lektüre wird euer Blick immer wieder Richtung Himmel gehen ... Zum InhaltJona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jonas auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne. Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme. Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr. Drohnen, Überwachung, Manipulation, dunkle Geheimnisse – gekonnt webt Ursula Poznanski hochaktuelle Themen in ihren neuen Thriller.>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe>> Entdecke die Welt aus den Augen von ELANUS auf www.elanus-buch.de und hor dir die Loewe GoldCard!Mehr über die AutorinUrsula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen Deutschlands und schreibt zudem Thriller-Bestseller für Erwachsene. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.Gemeinsam mit dem Loewe Verlag vergeben wir 50 Exemplare von "Elanus" von Ursula Poznanski. Verratet uns einfach über den blauen "Jetzt bewerben" - Button*, warum ihr dieses Buch unbedingt lesen möchtet. In unserer Lesechallenge stellen wir euch jede Woche eine neue Aufgabe, die es zu lösen gilt. Wer bis zum Ende der Lesechallenge die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt den Hauptpreis der Lesechallenge im August: Ein Meet & Greet mit Ursula Poznanski auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Loewe Verlags (inklusive zweier Tagestickets für Samstag oder Sonntag)! Obendrauf gibt es noch ein Buchpaket mit fünf Wunschbüchern von Loewe. Auch die Plätze 2-10 erhalten einen Preis und gewinnen jeweils fünf Wunschbücher vom Loewe Verlag.Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Lesechallenge teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen.Die Frist für die Bearbeitung der Aufgaben in der Lesechallenge im August ist der 11.09.2016 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich diesen Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung miteinfließen.Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem einige Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sich also!* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

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  • Nichts, was man lesen muss...

    Mitternachtsclowns
    Sternschnuppi15

    Sternschnuppi15

    18. September 2016 um 14:48

    INHALT: Für die 17 jährige Lexi bricht eine Welt zusammen, als ihr Vater plötzlich stirbt. Nun hat sie nicht nur ihren Vater verloren, sondern auch ihren besten Freund, ihre Schule und ihr Zuhause. Nun bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihre Mutter zu suchen, die sie als Kind verlassen hat. Lexis Wege führen in einen Zirkus, wo ihre Mutter arbeiten soll. Ihre Mutter findet sie zwar nicht, aber einen Wohnort, einen Job und neue Freunde. Ihr Gefühlschaos macht aber trotzdem keinen Halt... MEINE MEINUNG: "Mitternachtsclowns" hat sich nach einer sehr tiefgründigen und emotionalen Geschichte angehört, sodass ich sehr gespannt war, wie die Autorin die Ideen verankert und umgesetzt hat. Auch das Cover hat mich von einer sehr skurillen Atmosphäre träumen lassen, in die man gerne eintauchen möchte. Doch leider wurde ich enttäuscht... Das Buch ist sehr ruhig und basiert hauptsächlich auf den Schicksalsschlägen von Lexi. Leider war das ganze dann für meinen Geschmack etwas zu langweilig und enthielt zu wenig Handlung. Ich hätte mir mehr Abwechslung gewünscht, die etwas mehr Schwung in die Geschichte gebracht hätte. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, was eigentlich nicht wirklich zu der Handlung und den Schicksalsschlägen gepasst hat. Dennoch lies es sich schnell lesen. Der Sprung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, fand ich zwar okay, aber konnte mich nicht begeistern und hat mich auch relativ kalt gelassen. Darüber hinaus waren viele "unnötige" Dinge beschrieben, die für die eigentliche Geschichte nur wenig von Bedeutung sind, zum Beispiel Straßennamen, Songtitel,... Lexi als Protagonisten wurde nach einer gewissen Zeit ziemlich nervig, besonders in Bezug auf Jungs. Ich konnte ihre Handlungsweisen da überhaupt nicht nachvollziehen und kam mit ihren ganzen Beziehungen selbst schon kaum noch klar. Die Nebencharaktere hingegen waren solide ausgearbeitet. An sich war das Buch okay, aber eindeutig nichts, was man unbedingt lesen müsste. Die Autorin hätte viel mehr daraus machen können. FAZIT: Ein Buch, welches man lesen kann, aber definitiv kein Muss ist. Ich vergebe 3 von 5 Sternschnuppen!

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  • Von Verlust, Familie und Freundschaft

    Mitternachtsclowns
    woelfchen90

    woelfchen90

    15. June 2016 um 07:54

    Bei dem Titel "Mitternachtsclowns" hatte ich zunächst ein bisschen Bammel, dass es wieder so eine abgedrehte Geschichte wie in "Zirkus der Stille" geben würde. Gott sei Dank wurde ich eines besseren belehrt! Mitternachtsclowns erzählt die Geschichte von Lexi, oder X, oder Xandra, denn ihre Spitznamen ändern sich so sehr, wie sich ihr Leben ändert.Eigentlich war Lexi nie ein wirklich glücklicher Teenager, sie hatte nie viele Freunde und hat sich stattdessen schon immer lieber mit Büchern beschäftigt als mit den abgehobenen Schülern ihrer Privatschule.Als ihr Vater stirbt wird ihr Leben jedoch jäh umgekrempelt. Sie steht vor der Herausforderung ohne ein Erbe über die Runden zu kommen. Da sie nicht zurück an die Privatschule kann, sieht sie nur einen Ausweg: Lexi muss ihre Mutter finden, die ihre Familie vor Jahren verlassen und sich angeblich einem Zirkus angeschlossen hat. Auf dieser Reise dürfen wir Lexi begleiten. Und ich kann jedem nur empfehlen, sich ebenfalls mit ihr auf dieses Abenteuer einzulassen, man wird nicht enttäuscht werden! Cover und Titel werden der tollen Geschichte meiner Meinung nach  nicht gerecht, denn wie gesagt, ich dachte schon uns erwartet eine Fantasy-Geschichte mit komischen Traum-Manegen etc.Weit gefehlt! Wir lernen stattdessen über Verlust, Familie und Freundschaft.Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Dadurch, das die Kapitel recht kurz sind, fliegt man nahezu durch das Buch in dem man ab und an auch mit Lexi mitleiden muss. Alles in allem eine runde Geschichte, die ihre 5 Sterne verdient hat!

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  • Ein Jugendroman, der definitiv Tiefe besitzt!

    Mitternachtsclowns
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    16. November 2015 um 22:09

    Mein großer Fehler ist es, dass ich jedes Mal, jedes Mal eine Sekunde zögere, bevor ich irgendetwas sage oder tue. Und nach dieser Sekunde ist die Gelegenheit verstrichen. - Seite 105 Lexi hätte nie gedacht, dass sie eines Tages außerhalb der 42. Straße in New York leben würde. Nach dem Tod ihres Vaters blieb ihr jedoch nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen. Diese verließ vor Jahren die Familie und ihr letzter bekannter Aufenthaltsort ist ein kleiner Wanderzirkus irgendwo im Süden der USA. Als Lexi erstmal dort angekommen ist, findet sie zwar nicht ihre Mutter, aber wenigstens einen Job und eine vorläufige Unterkunft. Die Show mit den schillernden Artisten, Clowns und Feuerschluckern und den exotischen Tieren fasziniert Lexi. Wenn da nur nicht der beißende Liebeskummer wäre, den sie aus New York mitgebracht hat. Meine persönliche Meinung: Ein Buch mit einem Cover, dass mir stets in jeder Buchhandlung untergekommen ist. Mit der Zeit wurde ich natürlich immer neugieriger und habe erstmal ein paar Rezensionen abgewartet. Diese waren jedoch nicht immer positiv, doch für mich stand von Anfang an fest, dass ich mich von Mitternachtsclowns einfach selbst überzeugen möchte. Ich bin froh es gelesen zu haben, da es mir doch richtig gut gefallen hat. Mit Lexi dürfen wir in die Welt der Zirkusse eintauchen. Lexi ist ein Mädchen, dass sich auf die Suche nach ihrer Mutter macht. Als sie beim Wanderzirkus in den USA erstmal angekommen ist, merkte man sofort, dass die Suche nach ihrer Mutter schnell erstmal in den Hintergrund rückt. Lexi fühlt sich beim Zirkus so wohl, hat einen Job und ein Zuhause bekommen und auch noch Freunde gefunden. Clowns, Artisten, Feuerschlucker und exotische Tiere sind nun ihre Familie, bis sie ihre Mutter gefunden hat. Sie fühlt sich trotzdem ihrer Mutter sehr nahe, da diese genau das selbe erlebt hat, wie Lexi heute. Lexi genießt ihre Zeit, wenn da nicht der Liebeskummer wäre, den sie aus New York mitgebracht hat. Sie ist eine Protagonistin, die ich sehr gerne mochte. Ihre Gefühle konnte man stets nachempfinden. Der Autor hat sie sehr authentisch dargestellt. Lexi ist jedoch auch ein Mädchen, dass sich sehr schnell in einen Jungen verguckt und ins schwärmen gerät und in einem Zirkus arbeiten sehr viele Jungs. Zum Glück kommt Mitternachtsclowns bis zu Ende ohne kitschige Liebesgeschichten aus. Nach und nach erfährt man in Mitternachtsclowns auch, an was Lexis Papa starb und wie es dazu kam, dass die Mutter die Familie verlassen hat. Lexi plagen wahnsinnige Schuldgefühle, seitdem ihr Papa tot ist. Die Kapitel wechseln sich im Jetzt und während Lexis Zeit in New York ab, somit fügt sich die Geschichte nach und nach zusammen und alle Fragezeichen, die eventuell am anfang der Geschichte auftauchen, werden somit beantwortet. Ein Buch, dass sich wirklich schnell und angenehm lesen lässt. Mit nicht einmal 300 Seiten kommt dieser Roman aus, aber wie sagt man so schön: In der Kürze liegt die Würze. Der Autor legt auch nicht viel Wert auf ausführliche Gefühls- oder Situationsbeschreibungen. Genau das hat mir aber richtig gut gefallen, da absolut keine Längen während dem Lesen entstehen und man trotzdem genau eine Vorstellung der verschiedenen Situationen hat. Ein Jugendroman, der definitiv Tiefe besitzt. Er handelt über den Verlust von geliebten Menschen, über neugewonnene Freundschaften, die Suche nach der einzigen Familie, die einem noch geblieben ist und die Chance einen Neubeginn zu wagen. Ein Geschichte die interessant und spannend aufgebaut ist. Man bekommt als Leser tolle Einblicke in die Welt der Zirkusse wie sie heute sind. Ich habe mich richtig wohl in der Geschichte gefühlt. Für mich hatte sie etwas magisches. Ein Ende, dass nochmal eine richtige Wendung einnimmt und mich als Leser sehr zufrieden zurückgelassen hat. Ein schönes Buch, dass ich an alle weiterempfehlen möchte, die gerne in die Welt der Zirkusse eintauchen wollen und Lexi auf eine schöne und gefühlsreiche Reise begleiten möchte. Ich hatte schon lange damit aufgehört, meinen Status bei Facebook zu aktualisieren. Mir war aufgefallen, dass, immer wenn jemand etwas total Banales postete wie zum Beispiel >Heute Abend Sushi!<, das gleich mindestens siebzehn Leute kommentieren mussten. >Ich liebe Sushi< oder >Thunfisch-Nigiriii!<. Aber sobald man einmal irgendetwas Ernsthaftes oder Gefühle oder, sagen wir mal, das Leben loswerden wollte, waren alle 386 Freunde plötzlich wie verstummt. Und da hatten wir's auch schon: Mein Leben war ein Facebook-Status ohne Kommentare. Uninteressanter als roher Thunfisch. - Seite 144

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  • Mitternachtsclowns von J.J. Howard

    Mitternachtsclowns
    xxLITTERAxx

    xxLITTERAxx

    02. September 2015 um 17:21

    Ein weiteres tolles Zirkus-Buch für meine Sammlung! :) <3 Diesmal ein Jugendbuch ab 12 Jahren Hier meine Rezension dazu: https://www.youtube.com/watch?v=SEL3MwpPreQ

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  • Ein Jugendroman über Verlust, Freundschaft und die Chance zu einem Neubeginn

    Mitternachtsclowns
    Damaris

    Damaris

    03. August 2015 um 11:21

    "Mitternachtsclowns" hat eine Beschreibung, die nach einem echten Schmökerroman klingt. Kurz gesagt verliert Lexi ihr komplettes Leben in New York. Sie ist völlig mittellos und hat keine andere Wahl, als sich auf die Suche nach der verhassten Mutter zu machen, die die Familie verließ, als Lexi noch ein Kind war. Aber wo soll man beginnen zu suchen, wenn der letzte bekannte Aufenthaltsort der Mutter ein Wanderzirkus war? Klingt gut, oder? Mein Lesegefühl war dementsprechend. "Mitternachtsclowns" hat eine gute Story, bei der das Geheimnis in der gut ausbalancierten Kürze liegt. Mit unter 300 Seiten ist die Geschichte für eine Roman recht kurz. Und es fiel mir auch auf, dass J.J. Howard nicht viel Wert auf ausführliche Situationsbeschreibungen und das Drumherum legt. Lexi kommt beim Zirkus an, ohne, dass sie ihre Mutter antrifft. Sie wird als Arbeiterin eingestellt - und gut. Ohne langes Drama, Verhandlungen, Versprechungen und Pipapo. Dramatisch ist ihre Situation genug. Genau das bringt hier den Lesespaß, denn es entstehen keine Längen, und man hat dennoch eine genau Vorstellung der jeweiligen Situation. Trotzdem besitzt der Roman eine gewisse Tiefe. Kapitel im Jetzt und während Lexis Zeit in New York wechseln sich ab. Man erfährt erst nach und nach, was mit Lexis Vater geschehen ist und warum sie wegen seinem Tod große Schuldgefühl hat. Dadurch setzt sich die gesamte Geschichte Stück für Stück zusammen und die Gefühlswelt der Protagonistin wird klar und verständlich. Sie ist enttäuscht, von ihrer Mutter, ihrem besten Freund, vermisst ihren Vater und das Leben, das sie zurücklassen musste. Lexi bekommt beim Zirkus eine echte Chance sich selbst und neue Freunde zu finden, zu realisieren, dass das Leben neu beginnen kann. Etwas missfallen haben mir Lexis Gefühle für, übertrieben gesagt, jeden Typen, der ihr beim Zirkus über den Weg läuft. Vor allem, wenn man ihre Vorgeschichte in New York entschlüsselt hat, ist ihr Verhalten, nach so kurzer Zeit nicht ganz verständlich. Es ähnelte mir zu sehr einem schwärmenden Teenager. Zum Glück wird dieser Punkt nicht vertieft, und "Mitternachtsclowns" kommt ohne Liebesdrama und ohne Kitsch aus. Das Buch liest sich sehr schnell und anziehend. Ganz nebenbei bekommt man als Leser tolle Einblicke in das Leben beim einem Zirkus der Neuzeit. Auch hier nicht lange und ausführlich, jedoch so, dass man sich in der Geschichte wohlfühlt. Das Ende hält für Lexi eine große Überraschung bereit, die ihr Leben nochmals umkrempelt und ihr bei anstehenden Entscheidungen hilft. Das Buch endet sehr zufriedenstellend und zwanglos schön. Zusammengefasst: "Mitternachtsclowns" ist kein Märchen, sondern ein Jugendroman über Verlust, Freundschaft und die Chance zu einem Neubeginn. Das Buch ist gut geschrieben und interessant aufgebaut, wobei hier ganz deutlich die Würze in der Kürze liegt. Lexis Gefühle bekommen ausreichend Platz, ihr Hang zum Schwärmen wird glücklicherweise in die richtige Bahn gelenkt. Ich habe den Roman superschnell verschlungen und mich gefreut, dass ich am Ende nicht das Gefühl einer zu kurzen Geschichte hatte. Sie ist genau richtig.

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  • Buchverlosung zu "Mitternachtsclowns" von J.J. Howard

    Mitternachtsclowns
    LESETANTE_CARO

    LESETANTE_CARO

    Hallo an alle Buchverrückten!

    Ich feiere auf meinem Blog "Bücherwanderin" den 100. Leser und verlose dazu ein tolles Buch aus dem Loewe-Verlag.

    Wenn Ihr auch euer Glück versuchen wollt, dann schaut doch einfach mal auf meinem Blog vorbei.

    Viel Glück!!

    Auf zur Bücherwanderin

    • 3
    HappySteffi

    HappySteffi

    08. July 2015 um 16:58
  • Konstruiert, unreal und eher ein Märchen statt einer realen Geschichte

    Mitternachtsclowns
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    05. July 2015 um 11:21

    Klappentext „Lexi ist eine waschechte New Yorkerin. Nie hätte sie gedacht, einmal jenseits der 42. Straße zu leben. Aber nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters ist sie völlig mittellos. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen, die die Familie vor Jahren verließ und deren letzter bekannter Aufenthaltsort ein kleiner Wanderzirkus irgendwo im Süden der USA ist. Dort angekommen, findet Lexi zwar nicht ihre Mutter aber wenigstens einen Job und eine Unterkunft. Doch die Show mit ihren schillernden Artisten, Clowns und Feuerschluckern und den exotischen Tieren fasziniert sie. Wenn da nur nicht der beißende Liebeskummer wäre, den Lexi aus New York mitgebracht hat ...“   Gestaltung Ich liebe dieses Cover! Den Hintergrund in Form des dunklen Sternenhimmels, der nach hinten heller wird, finde ich grandios. So wirkt es fast, als würde ganz hinten im Bild so langsam die Sonne aufgehen nach einer langen (Zirkus-)Nacht. Auch das Zirkuszelt im Bildvordergrund finde ich sehr schön und dass die Mondsichel oben rechts über dem Titel, dessen Schriftart ich sehr gerne mag, steht, ist schön! Ein absolut gelungenes Cover.   Meine Meinung Der Klappentext vergleicht „Mitternachtsclowns“ mit „Wasser für die Elefanten“. Hiervon kenne ich leider nur die Filmversion, die ich aber sehr gerne mochte. Gekoppelt mit diesem wunderschönen Cover und meiner Vorliebe für die Atmosphäre beim Zirkus, war schnell klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Die Anfangssituation dieses Romans fand ich recht typisch für ein solches „Zirkusabenteuer“, welches den Leser erwartet: die Protagonistin Lexi kommt aus armen Verhältnissen, hat in diesem Fall nicht nur kein Geld, sondern auch kein Zuhause und gelangt im Handlungsverlauf zum Zirkus.   Zu Beginn gab es einen Wechsel zwischen verschiedenen Zeiten. Die Vergangenheit und Gegenwart Lexis wechseln sich ab. Hier war für mich kein roter Faden, nach dem die Vergangenheitsabschnitte geordnet sind, erkennbar. So war es als Einstieg zunächst etwas schwierig sich in der Geschichte zurechtzufinden. Aber ich habe mich schnell an diesen Erzählstil gewöhnt und  irgendwann wird auch das Geheimnis um Lexis Vergangenheit gelüftet. Dadurch dass aus der Ich-Perspektive von Lexi erzählt wird, war es auch angenehm ihren Erlebnissen in Gegenwart sowie Vergangenheit zu folgen. Auch der lockere Schreibstil von J.J. Howard mit den tollen Zirkusbeschreibungen hat dazu beigetragen, dass es angenehm war „Mitternachtsclowns“ zu lesen und den Figuren zu folgen.   Dass Protagonistin Lexi zum Zirkus gelangt, geschieht jedoch nicht einfach so. Ihr Vater stirbt und ein Anwalt sagt ihr, ihre Mutter arbeite im Zirkus. Dass ein 17jähriges Mädchen komplett ohne Aufsicht und ohne sonstige Bezüge zu Behörde komplett auf sich alleine gestellt ist und auf die Suche nach ihrer Mutter geschickt wird, fand ich sehr unrealistisch. Es gibt kein Jugendamt, das sich um sie kümmert, stattdessen soll sie selber die Mutter suchen, was normalerweise Aufgabe des Anwaltes ist.   Aber es ist nicht nur unrealistisch, dass Lexi ohne Behördenaufsicht davon kommt, auch als sie im Zirkus ankommt, reißt der Strick der Unglaubwürdigkeit nicht ab. Sie findet prompt einen Job als Wahrsagerin, ist als solche absolut gefragt, da ihr die Leute das Zelt einrennen und natürlich findet sie auch viele neue Freunde. Nicht zuletzt sollten auch die vielen (gutaussehenden) Jungen, die ihr nun nachlaufen, nicht unerwähnt bleiben. So dümpelt dann die Geschichte vor sich hin. Lexi geht es gut, der Grund, weshalb sie zum Zirkus ging, rückt in den Hintergrund und alles wird ihr in den Schoß gespielt.   Ich habe mir irgendwann beim Lesen den Anspruch an ein gewisses Maß an Realitätssinn abgeschrieben. Dafür ist die Geschichte einfach viel zu konstruiert, übertrieben und märchenhaft. Sie wirkt gar nicht real und sie wirkt auch nicht so, also ob sie auch dem Leser selbst passieren könnte.  Vor allem das Ende war mehr einem Märchen zuzuordnen statt einer realistischen Geschichte. Ich mag Happy Ends gerne, ja, keine Frage! Aber ein Happy End in dem Maße wie es bei „Mitternachtsclowns“ auftrat, war doch etwas übertrieben. Ich hätte mir hier gewünscht, dass es zumindest ein oder zwei Figuren gibt, bei denen alles ein wenig tragischer und nicht perfekt endet. Das hätte dem Roman wenigstens etwas an Authentizität gegeben.  Auch eine tiefere Botschaft hinter der Handlung konnte ich nicht entdecken, noch nicht einmal am Ende des Romans.   Die Handlung dümpelte wirklich größtenteils vor sich hin und es mangelte definitiv an Tempo. Zudem blieben auch die Figuren oberflächlich, sodass ich das Gefühl hatte, sie gar nicht richtig kennen zu lernen. Bis zum Schluss fiel es mir schwer, Lexi oder die anderen Figuren richtig einzuschätzen.   Fazit „Mitternachtsclowns“ eignet sich sehr gut als kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch. Allerdings sollte man nicht zu viel erwarten. Die Handlung wirkt sehr konstruiert sowie unrealistisch und die Figuren bleiben oberflächlich. Das Ende ist schon so viel Happy End, sodass „Mitternachtsclowns“ in Kombination mit der nicht sehr realen Handlung wie ein Märchen wirkt. Nichtsdestotrotz ließ sich die Geschichte sehr schnell lesen, da der Schreibstil locker leicht ist. Dieser Roman eignet sich also eher für etwas Kurzes zwischendurch. Ganz knappe 3 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband

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  • Mehr als unrealistisch

    Mitternachtsclowns
    Kanya

    Kanya

    01. July 2015 um 14:23

    Inhalt Für die 17-Jährige Lexi bricht nach dem Tod ihres Vaters ihre komplette Welt zusammen. Denn auf einmal steht sie alleine da, ohne Geld und ohne zu wissen wohin. So begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter, die Lexi und ihren Vater schon vor langer Zeit verlassen hat und zum Zirkus gegangen ist. Sie findet den Zirkus in dem ihre Mutter gearbeitet hat, doch sie ist nicht mehr da. Immerhin bekommt Lexi dort einen Job und hat so wenigstens einen Platz wo sie bleiben kann... Meine Meinung "Mitternachtsclowns" ist ein Buch, das ich ohne große Erwartungen begonnen habe und lesen wollte, weil ich früher sehr gerne im Zirkus war und diese immer etwas Magisches an sich haben. Auch dieses Buch hat etwas Magisches an sich und ist dadurch völlig unrealistisch. Als Leser begleitet man Lexi, die ihren Vater verliert und dann von seinem Anwalt auf die Suche nach ihrer Mutter geschickt wird, die im Zirkus arbeiten soll. Alleine, dass Lexi ohne Behörden einfach so ins Ungewisse zieht, halte ich dabei schon für ziemlich an den Haaren herbeigezogen, denn immerhin ist sie noch minderjährig. Und dann findet sie im Zirkus prompt Arbeit, wird Wahrsagerin, findet Freunde und kann sich vor lauter Jungs kaum noch retten. Alles wirkt wie ein Traum und ihre Trauer um ihren Vater gerät viel zu schnell in den Hintergrund. Die Suche nach ihrer Mutter ist dabei Nebensache, denn die findet sich von ganz alleine, ohne dass Lexi irgendwas dafür unternommen hat. Der Plot wird aus verschiedenen Zeiten aus dem Leben von Lexi erzählt. Einmal erfährt man in der Gegenwart, was aus Lexi wird und dann wird ihre Vergangenheit beleuchtet, bei der man erfährt, was mit ihren besten und einzigen Freunden vorgefallen ist. Alles ist völlig vorhersehbar und wirkt konstruiert und völlig an den Haaren herbeigezogen. Den Großteil des Buches über habe ich mich einfach nur gelangweilt und konnte dem Buch nichts Positives abgewinnen. Die Charaktere, allen voran Lexi bleiben mir zu blass, zu unnahbar. Ich konnte zu ihr keinerlei Zugang finden und so war mir ihr Schicksal herzlich egal. Aber auch die anderen Charaktere können nicht überzeugen und würden mir nicht im Gedächtnis bleiben. Sie sind unscheinbar und einfach zu wenig ausgearbeitet. Der Schreibstil dagegen ist das einzig Positive, denn er ist leicht und locker zu lesen und die Beschreibungen im Zirkus konnten mich überzeugen. Das Buch lässt sich dadurch zügig und unkompliziert lesen. Alles wird aus Lexis Ich-Perspektive geschildert, was sehr passend ist. Natürlich darf auch hier keine Liebesgeschichte fehlen, aber auch die kam mir zu konstruiert und langweilig vor. Es passiert nichts Unvorhergesehenes und am Ende gibt es ein Happy Ende, bei dem man am liebsten sagen würde, "und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute...". Alle Probleme lösen sich in Nichts auf und alles wird perfekt. So ist auch das Ende so wie das ganze Buch unrealistisch. Vielleicht bin ich für dieses Buch einfach zu alt, aber ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, was ich so schlecht gefunden habe. Fazit "Mitternachtsclowns" war für mich ein richtiger Flop. Es ist völlig unrealistisch, konstruiert und schlichtweg langweilig. Vielleicht kann es 10-Jährige Mädchen, die gerne Träumen und an Wunder glauben unterhalten, aber für mich war es nichts.

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  • Ein Leben beim Zirkus?

    Mitternachtsclowns
    nicigirl85

    nicigirl85

    30. June 2015 um 17:33

    Auf dieses Buch bin ich vor allem durch seine Aufmachung gestoßen. Der Klappentext klang spannend und da ich noch nie Einblicke in einen Zirkus erhaschen konnte, dachte ich mir, lies doch einfach mal dieses Buch. Im Roman geht es um die 17 jährige Lexi, die nach dem Unfalltod ihres Vaters plötzlich ganz allein dasteht. Ihre Mutter hat die Familie vor Jahren verlassen und sie weiß nicht wo diese sich aufhält. Völlig mittellos macht sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter und erlebt ein kleines Abenteuer. Der Schreibstil der Autorin ist unheimlich angenehm, die Seiten fliegen nur so dahin. Die Handlung wird uns aus der Sicht von Lexi näher gebracht. Lexi als Protagonistin ist gut beschrieben, man versteht ihre Probleme und Ängste und kann sich gut in sie hinein versetzen. Die Nebendarsteller sind aber eher oberflächlich gezeichnet, man erfährt recht wenig über die Zirkusleute und Lexis Freunde. Natürlich fehlt auch in diesem Jugendbuch das Thema Liebe nicht, doch zum Glück nehmen Lexis Beziehungsprobleme nur einen recht geringen Teil ein. Richtig gut gefallen haben mir die Beschreibungen aus dem Zirkus, denn das war für mich eine ganz neue, eigene Welt, in die ich gerne mal geblickt habe. Der Zusammenhalt der Zirkusleute war spürbar. Die Suche nach der Mutter kam mir hier ehrlich gesagt etwas zu kurz. Lexi landet im Zirkus und schwupp ist die Suche nach ihrer Mutter vergessen. Hier hätte ich mir irgendwie mehr Leidenschaft und Interesse an der eigenen Mutter gewünscht. Ansonsten handelt es sich bei diesem Jugendbuch um einen soliden Roman, vorzugsweise für Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren. Ältere Leser werden nur bedingt ihren Spaß beim Lesen haben, denn dazu ist die Geschichte doch recht einfach gestrickt. Einen Vergleich mit "Wasser für die Elefanten" hält der Roman nicht stand. Das Ende konnte mich leider nicht so recht überzeugen. Die Auflösung wie Lexi dann in ein neues Leben findet war zu positiv und nicht wirklich dem echten Leben entnommen. Fazit: Gutes Jugendbuch für das weibliche Geschlecht, das ich gern empfehle.

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  • Mitternachtsclown

    Mitternachtsclowns
    Si-Ne

    Si-Ne

    26. June 2015 um 19:39

    Fazit: Ich denke, für das jugendlichere Publikum ist es wohl eine gute Lektüre für nebenbei. Für mich war es zu unspektakulär. Es ist einfach zu wenig passiert und dieses hat mich auch nicht voll überzeugen können. Es war auch nicht direkt schlecht, aber eher leicht und am Ende lösten sich die Probleme ganz gut auf... Bewertung: Lexi hat es nicht leicht, sie hat echt Mist gebaut und ihre Freunde sind nicht mehr ihre Freunde. Und dann ist auch noch ihr Vater gestorben und hinterlässt ihr nichts. So macht sie sich auf den Weg zu ihrer Mutter, auch wenn sie sie hasst, um noch halbwegs ein normales Leben führen zu können. Sie hat nur einen Anhaltspunkt, einen Zirkus. Da sie dort aber nicht ist, fängt sie dort an zu arbeiten und mehr über ihren Aufenthalt in Erfahrung zu bringen. Im Zirkus selber hat sie auch kein einfaches Leben. Sie muss körperlich hart arbeiten. Und auch die Menschen dort sind teilweise sehr eigen. Mir würde es dort wohl nicht wirklich gefallen. Aber Lest hat eben keine andere Möglichkeit. Die Geschichte selber hat viele kleine Nebenkapitel. Vieles finde ich nicht interessant, aber ich bin auch nicht gelangweilt. Es ist für mich ein Mittelding. Es passiert einfach meistens nicht viel, außer das ganz normale Teenagerleben. Schade finde ich, dass es nie richtig in die Tiefe geht und vieles nur oberflächig gehalten wird. Auch ist das Ende einfach zu perfekt und es ist alles gut. Mir haben einfach ein paar Schwierigkeiten gefehlt. Die Kapitel sind handeln entweder von vorher oder nachher. So erfahre ich, wie alles passiert ist und was jetzt passiert nur stückchenweise. Die Abschnitte von vorher sind durcheinander gewürfelt. Ich selber schaue immer zurück, welche Zeiten ich schon hatte, um es zeitlich besser einzuordnen.

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  • Manege frei für die Mitternachtsclowns

    Mitternachtsclowns
    Nightingale78

    Nightingale78

    21. June 2015 um 20:08

    Der PlotLexi ist eine waschechte New Yorkerin. Nie hätte sie gedacht, einmal jenseits der 42. Straße zu leben. Aber nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters ist sie völlig mittellos. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen, die die Familie vor Jahren verließ und deren letzter bekannter Aufenthaltsort ein kleiner Wanderzirkus irgendwo im Süden der USA ist. Dort angekommen, findet Lexi zwar nicht ihre Mutter aber wenigstens einen Job und eine Unterkunft. Doch die Show mit ihren schillernden Artisten, Clowns und Feuerschluckern und den exotischen Tieren fasziniert sie. Wenn da nur nicht der beißende Liebeskummer wäre, den Lexi aus New York mitgebracht hat … Meine Meinung Eine Coming-of-Age Geschichte, in welcher die Protagonistin durch eine Tragödie wortwörtlich im Zirkus landet?! Das klang für mich sofort interessant. Manege frei und Vorhang auf! Lange habe ich überlegt, wie ich am besten mit meinem Eindruck beginne. Für mich war natürlich der Aspekt Coming-of-Age und eine Art Selbstfindung im Zirkus, ein erfrischender Anreiz dafür, dieses Buch lesen zu wollen. J.J. Howard wählte die Ich-Perspektive für ihre Protagonistin, was dem Buch sehr zugute kommt. Die Kapitel wechseln zwischen Lexis Gegenwart und den Monaten, vor dem Tod ihres Vaters. Der Leser erfährt so, weshalb die Protagonistin sich gezwungen sah, Hals über Kopf New York zu verlassen. Lexi/Xandra/X mochte ich sehr. Sie mag etwas abfällig und launenhaft wirken, aber ist in ihrem Herzen ein Mädchen, das sich nach Liebe und Nähe sehnt. Außerdem ist sie ein absoluter Musikfreak – was ihr von ihrem Vater, einem Radio-DJ, vererbt wurde – und stellt mit Vorliebe Playlists zusammen. Toll fand ich, wie die Autorin das immer wieder in die Geschichte einfließen ließ. Lexis Schicksal ist mir nahe gegangen. Stell sich einer vor, dass man von jetzt auf gleich sein einziges Familienmitglied verliert, der beste Freund nicht mehr mit einem redet und man aus seinem Zuhause getrieben wird. Wie sie damit umging, schien mir natürlich etwas realitätsfern. Die anderen Figuren, wie die Trapezkünstlerinnen im Zirkus, mochte ich sehr. Sie geben Lexi nach langer Zeit wieder das Gefühl, willkommen zu sein und werden für sie zu einer großen Stütze. Was mich aber zunehmend rieb war, dass die Autorin – meinem Empfinden nach – das Potenzial ihrer Hauptfigur irgendwie nicht richtig nutzte. Ich sah natürlich eine gewisse Entwicklung bei Lexi. Sie ist ein willensstarkes Mädchen, aber gerade in wichtigen Situationen wirkte Lexi dann plötzlich sehr wankelmütig. Das Verhältnis zu ihrer Mutter stellte Lexi stets als kompliziert und schwierig dar. Mich hat es daher enttäuscht, wie oberflächlich J.J. Howard mit Lexis Suche nach ihrer Mutter umging. Das schwierige Tochter/Mutter-Verhältnis wurde lange komplett außer Acht gelassen, um dann plötzlich ein Schnellverfahren in die Wege zu leiten. Verblüfft war ich auch über den >emotionalen Verschleiß< von Lexi, was Jungs/Männer angeht. Zunächst beschwert sie sich, dass sie nie Dates hat und nur diesen einen Jungen liebt. Und dann tauchen noch zwei weitere Herzbuben auf, die ihr wankelmütiges Herz lichterloh brennen lassen. Das arme Mädchen. Ich habe insgesamt viel Potenzial in MITTERNACHTSCLOWNS gesehen. Dieses wurde, meinem Empfinden nach, von der Autorin aber nicht vollends genutzt. Ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte mehr Tiefe verliehen und womöglich die zu abrupte Auflösung gedrosselt. Fazit MITTERNACHTSCLOWNS ist eine gute Geschichte mit einer super schönen Idee und sehr interessanten Figuren, in einem zauberhaft magischen Setting. Die Ausführungen wirkten, trotz großem Potenzial, leider etwas unvollendet und die Auflösung folgte mir zu abrupt.

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  • Plauderthema zur LovelyBooks Kinderbuch-Challenge 2015

    Petronella Apfelmus - Verhext und festgeklebt
    Buchraettin

    Buchraettin

    Link zur Kinderbuchchallenge 2016 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuch-Challenge-von-LovelyBooks-2016-1206526817/ Achtung, es gibt hier keine Bücher zu gewinnen. Es ist ein Thread um  sich über Kinderbücher zu informieren, zu unterhalten, Tipps zu geben und zu bekommen. Ich stelle hier meine Kinderbuchrezis vor und ihr könnt euch Tipps holen für die Kinderbuchchallenge 2015. Hier geht es zur Kinderbuchchallenge 2015 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuchchallenge-2015-1128016301/ Und hier zur Kinder und Jugendliteraturgruppe http://www.lovelybooks.de/gruppe/872047710/kinder_und_jugendliteratur/themen/ Hier findet ihr noch eine Liste mit Neuerscheinungen 2015 http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Neuerscheinungen-Die-sch%C3%B6nsten-Kinderb%C3%BCcher-2015-1113030232/ Link zur Kinderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Lieblingskinderb%C3%BCcher-der-Kinder-und-Jugendbuchgruppe-1042258710/ Link zur Bilderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/wundervolle-Bilderb%C3%BCcher-1042258711/ Liste für Halloweenbücher Halloween http://www.lovelybooks.de/buecher/fantasy/B%C3%BCcher-und-H%C3%B6rb%C3%BCcher-zu-Halloween-1054710464/  Liste für Weihnachtsbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Die-sch%C3%B6nsten-Weihnachtsb%C3%BCcher-f%C3%BCr-Kinder-und-Jugendliche-1054710466/ Liste für Lieblingsjugendbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/jugendbuch/Lieblingsjugendb%C3%BCcher-1042258713/

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    • 1770
    Buchraettin

    Buchraettin

    12. May 2015 um 12:01