J.K. Rowling , John Tiffany Harry Potter und das verwunschene Kind

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Inhaltsangabe zu „Harry Potter und das verwunschene Kind“ von J.K. Rowling

Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück! Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es erzählt die achte Geschichte in der Harry-Potter-Serie und ist gleichzeitig die erste offizielle Harry-Potter-Geschichte, die auf der Bühne präsentiert wird. Das Stück feiert am 30. Juli 2016 im Londoner West End Premiere. Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet. (Quelle:'E-Buch Text/24.09.2016')

Kann leider nicht gut an die anderen Bücher heranreichen. Ist interessant geschrieben, aber von der Handlung eher flach

— Shayleighna

Bücher in Theaterstück-/Drehbuchstil sind gewöhnungsbedürftig. Ich hätte mir einen Roman wie in Band 1-7 gewünscht.

— Buchfedergold

Selten habe ich etwas vergleichbar Schlechtes gelesen. Fan Fiction der miesesten Sorte! Finger weg!

— MichelleW

Im Gegensatz zu den anderen Harry Potter Büchern sehr unrealistisch und teils etwas chaotisch. Meiner Meinung nach eine Enttäuschung

— LisaLovegood

Es passt nicht wirklich ins Bild

— julea_88

Gewöhnungsbedürftig zu lesen, wegen des Schreibstils Aber noch,al. eine tolle und spannende Geschichte

— Piepmatz

Die Story rund um Albus und Scorpius hat mir gut gefallen - an den Schreibstiel muss man sich gewöhnen aber sonst echt gut!

— love_books92

Gewöhnungsbedürftig, aber es ist dennoch spannend zu erfahren, wie es mit Harry Potter weiter geht.

— Ophiuchus

Ich war enttäuscht vom Buch. Zum Glück war es schnell zu lesen.

— dielindawelt

Es fehlt der Harry Potter Charme, ist aber halt auch nur ein Theater Skript.

— Saby_712

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  • Keine Fortsetzung sondern eine ganz neue Geschichte

    Harry Potter und das verwunschene Kind

    Caro_reads

    17. October 2017 um 18:23

    Meine Meinung: Ich persönlich habe mich sehr gefreut, dass nun der achte Teil der berühmten Reihe erschienen ist. Ich konnte es kaum erwarten das Buch endlich in den Händen zu halten. Ich finde es hat eine ganz besondere Aufmachung und muss aber trotzdem sagen, dass ich das Cover gewöhnungsbedürftig finde – und auch nach dem Lesen noch nicht ganz verstehe. XD Das Buch knüpft an die End-Szene des siebten Teils am Bahnhof an. Dieses mal sind es also die Kinder der berühmten Buchfiguren, welche sich auf den Weg nach Hogwarts machen. Es ist ein ständiger Wechsel von dem Geschehen, welches sich bei den Kindern in Hogwarts ereignet und welches sich bei ihren Eltern zu Hause ereignet. Dieses Mal lernen wir ein paar neue Figuren kennen, die altbekannten wie zum Beispiel Harry Potter, Hermine, Ron, Neville, Ginny, Professor Snape und Lord Voldemort spielen aber auch in diesem Teil eine wichtige Rolle. Die neuen Figuren sind zum Beispiel Albus Potter, welcher sich im Schatten seines populären Vaters Harry Potter sichtlich unwohl fühlt. Doch er findet auf Hogwarts relativ schnell einen wahren Freund, Draco´s Sohn, Scorpius, zusammen bestreiten sie ihr wohl größtes Abenteuer. Bei diesem spielt die neue „Schülerin“ Delphi auch eine wichtige Rolle, denn diese bringt den Stein erst richtig ins Rollen. Die Besonderheit bei diesem Buch ist, dass es sich natürlich um kein normales Buch handelt. Es ist ein Script, zum passenden Theaterstück. Es lässt sich aber trotzdem recht flüssig lesen und ich finde es regt die Phantasie an. Ich fand das Buch wirklich toll und spannend, es ist was ganz anderes im Vergleich zu den Romanen unserer Zeit. Doch ich kann auch verstehen, dass manche das Buch wirklich nicht leiden können. Denn manchmal fehlt einfach der rote Faden. Fazit: Große Potterheads sollten das Buch wirklich lesen. Wer jedoch nicht so gerne seine eigene Phantasie beim Lesen mit einbringen möchte, dem würde ich dieses Buch eher nicht empfehlen. 4,5 von 5 Sternen gibt es von mir als Potterhead!!! ♥

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  • Eben nicht einfach eine "Fortsetzung", sondern etwas ganz anderes

    Harry Potter und das verwunschene Kind

    marion_gallus

    12. October 2017 um 19:06

    19 Jahre sind nach dem finalen Kampf in Hogwarts vergangen und Harry Potter und seine Gefährten sind erwachsen und haben längst eigene Kinder. Natürlich besuchen auch die Kinder Hogwarts, die Schule für Hexerei und Zauberei. Aber logischerweise haben die Kinder ihre eigenen Charakter und kommen nicht unbedingt so nach ihren Eltern wie die es sich wünschen …. *** Ich denke, dass sich so ziemlich jeder Potter-Fan gewünscht hat, dass J.K. Rowling doch noch einen 8. Teil der Reihe schreibt, eben irgendeine Fortsetzung liefert. Nun, irgendwiehat sie das getan, jedoch so ganz anders, als die Fans das erwartet hatten. Sie hat keinen weiteren Roman, sondern ein Theaterstück geschrieben, und wir als Leser bekommen hier das Drehbuch dazu als „Fortsetzung“ geliefert. Ich für mich finde das eine großartige Idee und ich hatte großen Spaß an der Lektüre. Direkt nach den ersten Sätzen der 1. Szene im 1. Akt war alles wieder da: die besondere Stimmung, die Zaubersprüche, die Zauberer, Hexen, Lehrer und Wesen, die man über so viele Jahre liebgewonnen hatte. Durch die besondere Art des Textes fliegt man nur so durch das Buch und man vergisst sehr schnell, dass man eigentlich ein Drehbuch liest. Denn die Namen, wer gerade was sagt, das überliest man sehr schnell. Man kann den Gesprächen nämlich ohne weiteres folgen und verliert nie den Überblick. Ganz geschickt werden Rückblenden verbaut, die die Erinnerung wieder ein wenig auffrischen, sollte doch etwas in Vergessenheit geraten sein. Ich fand es großartig, u.a. Scorpius Malfoy und Albus Severus Potter kennenzulernen, sie zu begleiten und mit Ihnen Abenteuer zu erleben. Aber auch die „alten“ kommen in keinster Weise zu kurz. Rowling und ihre Mitschreiber (John Tiffany und Jack Thorne) haben hier eine richtig tolle Story geliefert. Ich würde das Theaterstück sehr gerne sehen und finde es schade, dass es nicht in Deutschland aufgeführt wird. Aber vielleicht ändert sich das ja noch oder es gibt sogar irgendwann eine Verfilmung?

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  • Eine absolute Enttäuschung...

    Harry Potter und das verwunschene Kind

    JujuRotfuchs

    05. October 2017 um 21:33

    Harry Potter war das Highlight meiner Kindheit, eine Liebe die bis heute angehalten hat. Ich habe alle 7 Bücher unzählig oft gelesen, jeden Schnipsel an information gesammelt und alles an Wissen über Harry's Welt in mich aufgesogen. Aber das hier??? Cursed Child liest sich wie schlechte Fanfiction und hat mir das Herz gebrochen. So weit es mich betrifft werde ich einfach so tun als hätte ich dieses Buch nie gelesen sonst würde es mir die restlichen 7 versauen. 

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  • J.K. Rowling - Harry Potter und das verwunschene Kind

    Harry Potter und das verwunschene Kind

    Chrissy87

    20. September 2017 um 09:31

    Hierbei handelt es sich um ein Theaterstück. Die Geschichte dreht sich um die Söhne von Harry Potter und Draco Malfoy, die sich in Hogwarts kennen gelernt haben und beste Freunde geworden sind. Die beiden wollen dem Vater von Cedric Diggory helfen und treten damit eine Kette von Ereignissen los, die die Geschichte rund um Harry Potter und seinen Kampf mit Du-weißt-schon-wem drastisch verändert.Da es sich um ein Theaterstück handelt ist der Aufbau und Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Story ist trotzdem klasse.

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  • Rezension "Harry Potter 8"

    Harry Potter und das verwunschene Kind

    Mona90

    13. September 2017 um 15:54

    Die Geschichte: Endlich habe ich mir die Zeit genommen und "Harry Potter und das verwunschene Kind" gelesen. Wie viele wahrscheinlich wissen, handelt es sich hierbei um eine Art Drehbuch und genau so ist die Geschichte auch geschrieben. Zu Beginn hatte ich ein wenig Bedenken, denn ich war mir nicht sicher, ob mir diese Art von Buch gefallen wird. Es ist halt zum größten Teil in wörtlicher Rede geschrieben und zwischendurch wird dann mal kurz eine Situation beschrieben, die sich dann meistens auf das Bühnenprogramm bezieht. Dadurch merkt man sehr stark, dass es sich hierbei um ein Theaterstück handelt, aber ich muss ehrlich sagen, dass mich das kaum bis gar nicht gestört hat. Wenn man einmal in der Geschichte drin ist, dann stört es gar nicht mehr und so habe ich mich recht schnell an diesen Stil gewöhnt. Die Handlung spielt viele Jahre später und wir begleiten nun Harrys Sohn Albus in Hogwarts. Dort freundet er sich mit Dracos Sohn an und die beiden Außenseiter werden schnell unzertrennlich. Doch obwohl Albus ein relativ normales Schuleben führt, möchte er gerne mehr Abenteuer erleben und richtet damit mehr Schaden an als ihm lieb ist. Mehr möchte ich nicht verraten, denn sonst würde ich euch zu viel von der Geschichte vorwegnehmen. Ich persönlich bin völlig unvoreingenommen an den 8. Band herangegangen und habe meine Erwartungen jetzt auch nicht ganz so hoch geschraubt, denn man kann es eben nicht mit den Vorgängern vergleichen. Letztendlich kann ich aber guten Gewissens sagen, dass meine anfänglichen Zweifel unbegründet waren, denn das Buch hat mich positiv überrascht. Ich hatte zwischendurch wirklich das Gefühl wieder zurück in Hogwarts zu sein und alte Freunde zu besuchen. Zwar besaß es trotzdem eine etwas andere Atmosphäre als die alten Bände, doch es konnte mich letztendlich von sich überzeugen. Fazit: Ich habe dem Buch die volle Punktzahl gegeben, denn von der Geschichte und der Atmosphäre her konnte es mich von sich überzeugen. Natürlich darf man es nicht zu sehr mit seinen Vorgängern vergleichen und sollte auch nicht alles haargenau analysieren. Ich persönlich fand es nur einfach schön, mal wieder in die Welt von Harry Potter einzutauchen und das hat dieses Buch geschafft.

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  • Harry Potter und das verwunschene Kind von Jack Thorne (mithilfe J. K. Rowling)

    Harry Potter und das verwunschene Kind

    FairyOfBooks

    08. September 2017 um 18:39

    Das Skript zum ersten Theaterstück rund um die Welt von „Harry Potter“, die eine nicht ganz neue Geschichte erzählt, aber das Licht auf eine neue Generation wirft.Zum Cover: Es erinnert an ein vergilbtes Pergamentpapier, was doch, wenn man Harry Potter kennt und liebt, für einen einleuchten sollte, warum sie solch einen Hintergrund gewählt haben. Aufgrund dessen, dass die Geschichte auf dem Skript eines Theaterstückes beruht, könnte es sehr wahrscheinlich aber auch etwas damit zu tun haben. Der unsichere Junge, der in dem für ihn überdimensionalen Vogelnest sitzt, soll bestimmt Harrys Sohn Albus darstellen. Die schwarzen, zerfledderten Flügel hinter diesem ist dann wohl die bedrohliche Dunkelheit, zu der ich mal so nicht viel sagen werde. Doch im Gesamtbild ist das Cover auf jeden Fall in sich stimmig und ganz nett aufgemacht, allerdings für mich jetzt auch kein richtig großer Eye-Catcher. Zum Inhalt: Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden.Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will und freundet sich, den extremen Widerwillen seines Vaters gegenüber, ausgerechnet mit Scorpius Malfoy an, dem Sohn des jahrelangen Schulfeindes Harry Potters, Draco Malfoy. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet. Meine Meinung: Erst einmal musste ich dieses Buch nun endlich zur Hand nehmen, denn J. K. Rowling hat letztes Wochenende ja bekanntgegeben, dass Albus nach Hogwarts eingeschult wird, da war es für mich fast schon sowas wie Verpflichtung, es erstmals zu lesen. Aber genug der Vorrede: Es hat mir, dafür dass es auch ziemlich viele kritisierende Meinungen über dieses Buch gibt, ziemlich gut gefallen. Ich denke, wenn man es auch eher als alleinstehendes Buch betrachtet und nicht zu sehr mit „Harry Potter“ vergleicht, kann man es auch sehr gut lesen. Um nicht zu sagen, dass es in Drehbuchform geschrieben ist und sich damit diesbezüglich bedeutend von den richtigen „Harry Potter“-Büchern unterscheidet. Außerdem erinnert es doch ganz schön an etwas wie eine Fanfiction, aber naja. Es ist zumindest definitiv lesenswert, vielleicht sollte man sich aber tatsächlich im Klaren sein, das diese Geschichte, nicht von J. K. Rowling persönlich geschrieben wurde und daher auch gar kein echter „Harry Potter“ sein kann, auch von Jack Thorne gute Arbeit geleistet hat, wenn jedoch teils die Geschichte so ihre Skurrilitäten aufweist. Auf diese werde ich so nicht sonderlich eingehen, denn ich möchte nicht den Spaß am eigenen Lesen nehmen, aber ich kann schon verstehen, was viele an diesem Buch bemängeln. Das betrifft auch einige kleine Logikfehler, die für mich eben eher skurril als schlüssig klangen. Alles in allem hat Jack Thorne aber die Charaktere wirklich gut umgesetzt, dafür dass sie ja eigentlich aus J. K. Rowlings Kopf entstanden sind. Wohingegen ich mich mit Albus erst – im Gegensatz zu Harry – gar nicht so gut anfreunden konnte, da fiel mir das bei Scorpius deutlich leichter. Auch Rose Granger-Weasley und die restlichen Kinder der Hauptcharaktere waren sehr sympathisch umgesetzt. Wenn ich mich über den Sohn von Tonks und Lupin aber ganz besonders gefreut hätte, der hierbei jedoch gar nicht vorkam und auch Neville wurde vergleichsweise bloß erwähnt, dabei hätte ich mich über einen Auftritt seinerseits auch gefreut. Aber ich schweife ab, vermutlich vergleiche jetzt doch zu sehr mit einem richtigen „Harry Potter“. Dieses Buch ist zwar irgendwie auch einer, sowohl es ja auch auf dem Buchdeckel steht, aber es ist und bleibt eben ein Werk, das nicht zu hundertprozentig aus J. K. Rowlings Kopf stammt und das muss ich so leider nochmals betonen. Trotzdem war es eine definitiv unterhaltsame Geschichte, die auch nostalgisch werden lässt, wenn auch nur in dem Gefühl einer Fanfiction. Aber naja, das genügt ja dem einen oder anderen schon. Mir hat es jedenfalls so halbwegs gereicht. Wenn sich natürlich auch jeder Potter-Fan auch schon mal gewünscht hat, dass J. K. Rowling die Geschichte um Harry weiterschreibt, so ist sie doch, denke ich, derweil genauso gut wie sie ist und kann sich meinetwegen auch bloß in unseren Köpfen weiter drehen. Fazit: So, viel verraten habe ich euch jetzt wahrscheinlich nicht, aber ich hoffe, man kann trotzdem herauslesen, wie es mir gefallen hat. Ich gebe, aufgrund von ein paar Abstrichen, jedoch nur gute 3,5 Sterne, weil es für mich eben soweit auch nicht ganz rund war, mich aber dennoch unterhalten konnte. Es war halt kein wirklicher „Harry Potter“, aber ein unglaublich schöner Zusatz, wenn man nach dem Ende eben wissen möchte, wie es weitergeht, mit den allseits bekannten Charakteren. Von daher kann ich es empfehlen, in dem Gedanken daran, dass man es eher nicht mit den Büchern vergleicht, die man kennt und liebt, und für sich alleine anschaut. Vielleicht mit einem Auge für das Nostalgische in diesem Buch, das nicht ganz so zahlreich vorkommt, wie man vorerst denkt, aber doch seinen Teil dazu beiträgt.

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  • Harry Potter und das verwunschene Kind

    Harry Potter und das verwunschene Kind

    Geschichten-Welt

    03. September 2017 um 11:54

    Ich habe bis jetzt noch keine Review zu Harry Potter gemacht, weil ich ehrlich gesagt gar nicht alle Bücher komplett durchgelesen habe, muss ich zu meiner Schande sagen. Mir hatten die Filme an einigen Stellen gereicht und da ich schon wusste wie es ausging wollte ich die Bücher nicht auch noch lesen. Aber da nun das neue Buch raus ist und ich es absolut liebe, wollte ich zumindest hierzu etwas schreiben. Als Harry Potter Fan habe ich die Handlung sofort geliebt und es blieb auch nicht das ein oder andere Fangirlquitschen aus. Der Anfang hat mich sofort reingezogen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Hauptthema hier ist Zeitreisen. Ein Thema, das ich nicht in jedem Aspekt leiden kann, vor allem da es so schrecklich verwirrend und nervig werden kann. Aber man findet sich damit ab, besonders wenn ein gestorbener Charakter plötzlich wieder zu sehen ist. Allein dafür liebe ich es schon. Was mir auch gefallen hat, war der Aufbau als Drehbuch. Das Buch wurde ja auch tatsächlich als Theaterstück aufgeführt und logischerweise ist es deshalb so auch aufgebaut, aber ich finde so etwas immer schön zu lesen. Was dem Buch natürlich fehlt sind mehr Umgebungsbeschreibungen und Einblicke in die Gefühlswelt, aber das kann man leicht übersehen, wenn man die meisten Charaktere bereits kennt.

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  • Ich möchte vergessen, dass ich dieses Buch je gelesen habe

    Harry Potter und das verwunschene Kind

    Cat_Lewis

    02. September 2017 um 23:57

    Inhalt:Neunzehn Jahre ist es her, seit die Schlacht von Hogwarts gewonnen wurde. Seitdem hat sich in Harry Potters Leben einiges geändert: Er ist ein liebender Ehemann, dreifacher Vater und arbeitet für das Zaubereiministerium. Doch es ist nicht leicht für ihn, ein guter Vater sein, denn er gerät immer wieder mit Albus Severus aneinander. Aufgrund der unerwarteten Geschehnisse, die die Vergangenheit und die Gegenwart ins Taumeln geraten lassen, werden Harry und sein Sohn auf eine harte Probe gestellt. Fazit:Seit dem 30. Juli 2016 wird „Harry Potter and the Cursed Child“ sehr erfolgreich im Londonder Westend als Theaterstück aufgeführt und glänzt immer wieder durch bereits seit Monaten ausverkaufte Vorstellungen. Für alle, die das Stück noch einmal erleben wollen bzw. nicht besuchen können, ist es als gedrucktes Skript erschienen, das für so manchen ungewohnt sein mag.„Harry Potter und das verwunschene Kind“ gilt als achter Band, der wahrlich nicht hätte sein müssen. Ganz im Gegenteil – soviel vorab: Ich wünschte, ich hätte dieses Buch nie gelesen. Für mich ist das kein echter Potter, sondern eine ziemlich enttäuschende Fortsetzung, die mehr als lahme Fanfiction durchgehen könnte. Meine Vorfreude auf das Stück, dass ich am 16. September in London sehen werde, hält sich demnach auch in Grenzen, obwohl meine Vorfreude seit über einem Jahr nicht größer hätte sein können. In dieser Fortsetzung lernen wir einen erwachsenen Harry Potter kennen, der nichts mehr mit dem Jungen von damals zu tun hat. Doch der Fokus der Geschichte liegt zweifelsohne auf seinem Sohn, Albus Severus, der gleich am Anfang seine erste Reise nach Hogwarts beginnt. Seine beiden Geschwister, James und Lily, bleiben eher im Hintergrund und man erfährt auch im Laufe des Stücks nicht wirklich viel über sie. Im Zug trifft Albus auf Scorpius, den Sohn von Draco Malfoy, Harry Potters größter Rivale aus alten Zeiten. Die beiden freunden sich an, aber Scorpius umgibt ein gruseliges Gerücht. Ein Gerücht, das in meinen Augen absurder nicht sein kann. Viel mehr möchte ich zum Inhalt auch gar nicht sagen, denn an dieser Stelle beginnt die Geschichte, in meinen Augen vollkommen idiotisch zu werden. Ich habe beim Lesen des Scripts unheimlich viele Dinge gefühlt: Am Anfang war es Vorfreude, die jedoch sehr schnell in Unglauben, Zweifel und sogar Wut umschwing. Als ich endlich fertig war (das Buch liest sich aufgrund der Textform sehr schnell), war ich einerseits erleichtert, dass es vorbei war, andererseits unendlich traurig, dass ich dieses Buch überhaupt gelesen und somit meine perfekte Erinnerung an die Geschichte rund um Harry Potter kaputt gemacht habe. Denn wenn mich jemand fragt, was mir denn an diesem Buch gefallen hat, dann kann ich leider nur sagen: gar nichts. Gegen Ende tauchten plötzlich so viele inhaltliche Fehler auf, dass ich nur noch den Kopf schütteln und mich fragen konnte, wie J.K. Rowling das zulassen konnte.Ich habe vorab sehr viel Kritik an dem Buch mitbekommen – aber auch sehr viel Lob. Aber ich bilde mir gerne selbst eine Meinung und hegte die Hoffnung, dass die Erwartungen der Leser womöglich nur zu hoch angesetzt waren. Also ging ich vollkommen erwartungslos an das Buch ran – und, um Himmels Willen, es war einfach unterirdisch! Nun kann ich einfach nicht glauben, dass ich tatsächlich einen Verriss zu einem Potter-Buch geschrieben habe… Deswegen zücke ich jetzt meinen Zauberstab, rufe OBLIVIATE und hoffe, dass ich ganz schnell vergesse, dieses Buch jemals gelesen zu haben. Hogwarts wird immer mein zweites Zuhause sein, daran kann und wird auch „Harry Potter und das verwunschene Kind“ nichts ändern.

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  • Ich würde es nicht noch einmal lesen.

    Harry Potter und das verwunschene Kind

    Daniphadora

    01. September 2017 um 17:49

    Ich habe mich natürlich sehr gefreut damals zu hören, dass es einen neuen Teil von J.K. Rowling geben soll. Allerdings war ich auch sehr skeptisch. Es gab viele positive, aber mindestens genauso viele negative Stimmen. Letztendlich musste ich es einfach lesen. Und letztendlich wünschte ich, ich hätte es nicht getan. Für mich hat dieser Roman für eine kurze Zeit das Harry Potter-Universum zerstört. Das mag jetzt sehr dramatisch klingen, aber für mich gab es so viele Dinge, die mich an dem Buch gestört haben. Ich hatte nicht das Gefühl, dass genauso viel Herzblut in dem Buch steckt, wie ich es bei der HP-Reihe so geliebt habe. Zu viel durcheinander. Zu viele Wendungen, die mehr als unwahrscheinlich sind. Als Potterhead sollte man es gelesen haben. Aber an die Abenteuer des Goldenen Trios kommt es niemals an.

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  • Harry Potter und das verwunschene Kind

    Harry Potter und das verwunschene Kind

    Chronikskind

    29. August 2017 um 20:06

    Klappentext: Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück!Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es erzählt die achte Geschichte in der Harry-Potter-Serie und ist gleichzeitig die erste offizielle Harry-Potter-Geschichte, die auf der Bühne präsentiert wird. Das Stück feierte am 30. Juli 2016 im Londoner West End Premiere.Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden.Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.Meine Meinung:Ich muss gestehen, dass ich dem Buch lange Zeit sehr skeptisch gegenüber stand ... und ehrlich gesagt hat sich das bis jetzt (und nach dem Lesen) auch nicht wirklich geändert.Fangen wir mal bei dem offensichtlichsten an: der SchreibstilIch hatte schon in der Schule so meine Schwierigkeiten mit dem Theater-Stil und das hat sich auch mit dem Buch nicht geändert. Anfangs musste ich gefühlt fünfmal nachschauen, wer denn gerade spricht und bin da auch ständig durcheinander gekommen. Gegen Ende hin habe ich mich aber daran gewöhnt und dann ging es halbwegs. Aber so richtig toll fand ich das nicht zu lesen.Gehen wir mal weiter zu den Charakteren.Mit den meisten davon hatte ich so meine Schwierigkeiten. Gerade bei den "altbekannten" Charakteren konnte ich nicht so richtig nachvollziehen, warum sie so handeln, wie sie es taten. Irgendwie habe ich da nicht mehr die Helden meiner Kindheit gesehen ... sicher, sie sind alle erwachsen geworden, aber ich fand, dass sie überhaupt nix mehr mit ihren früheren Eigenschaften gemein hatten.Der einzige, dem ich seine Entwicklung wirklich abgekauft habe, war Draco Malfoy ... der in dieser Geschichte mein Lieblingscharakter war (dafür, dass ich ihn eigentlich überhaupt nicht leiden konnte, ist das schon sehr abstrus)Albus Severus und Scorpius ... nun, ich fand sie jung und naiv ... aber sie konnten mich doch schon mehr überzeugen, als die meisten anderen Charaktere.Insgesamt hatte ich aber auch das Gefühl, dass ich zu den Charakteren keine Bindung aufbauen konnte, was (vermute ich) nicht zuletzt auch am Schreibstil liegt.Wenden wir uns nun der Story zu.Anfangs wusste ich nicht, was ich damit anfangen sollte - und irgendwie hat mich die Story auch nicht gefesselt. Im Gegenteil - ich fand sie eher langweilig und mir fehlte der Reiz, den die anderen Harry-Potter-Bücher für mich hatten. Immer wieder habe ich nach einer Szene das Buch weggelegt, weil ich einfach keine Lust auf die Geschichte hatte. Zugleich ging es mir öfters auch zu schnell.Aber trotzdem habe ich weitergelesen ... irgendwie hatte ich wohl die Hoffnung, dass es noch ein bisschen besser werden könnte.Viele Entwicklungen fand ich irgendwie nicht überraschend, tatsächlich eher erheiternd (was es glaube ich nicht sein sollte).Das einzige, was mich an der Geschichte wirklich überzeugt hat, war das Ende. Denn da habe ich wenigestens ein bisschen des Harry-Potter-Feelings gefunden und es doch mit mehr Begeisterung verfolgt. Da fand ich die Wendungen auch interessant.Mein Fazit? Ich weiß einfach nicht, was ich von dem Buch halten soll Ich hab vieles zu kritisieren, aber wenn ich ehrlich bin, ist das einzige, was mich wirklich richtig gestört hat, der Schreibstil gewesen. Und ich schätze, dass dadurch auch alle anderen Kritikpunkte entstehen ... bei einem anderen Stil hätte ich es vielleicht interessanter, spannender gefunden und ich hätte die Charaktere mehr gemocht.

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  • Ein Muss für Harry Potter-Fans!

    Harry Potter und das verwunschene Kind

    D3T0X

    25. August 2017 um 04:15

    Tolle Weiterführung der erfolgreichen Harry Potter-Reihe. Trotz Skript-Schreibstil recht gut lesbar nach kurzer Eingewöhnung. Von mir aus könnte es noch mehrere Bücher so weitergehen (dann aber bitte im Fließtext). Man fühlt sich trotz neuer Charaktere recht schnell "heimisch" und verschlingt die neue Story recht schnell.

  • Kurzweilige Fortsetzung

    Harry Potter und das verwunschene Kind

    AnnaEichenbach

    30. July 2017 um 16:26

    „Ich bin die neue Vergangenheit.Ich bin die neue Zukunft. Ich bin die Antwort, auf die diese Welt gewartet hat.“(Harry Potter und das verwunschene Kind, S. 236) Harry Potter. Es gibt kaum zwei Worte, die mir solch einen wohligen Schauder über den Rücken jagen wie dieser Name. Er steht für durchlesene Nächte. Kindheit. Für Figuren, mit denen man gemeinsam gewachsen und erwachsen geworden ist. Das verwunschene Kind setzt neunzehn Jahre nach den Geschehnissen des letzten Harry Potter-Buches an und basiert auf einer Idee von Joanne K. Rowling. Im Fokus steht allerdings – anders als der Titel es vermuten lässt – kein weiteres Abenteuer von Harry, sondern sein Sohn Albus. Das verwunschene Kind lässt sich rasch runterlesen, was vor allem daran liegt, dass es als Theaterstück natürlich vorwiegend aus Dialogen besteht. In den ersten Szenen weht einem das vertraute Flair und der besondere Zauber von Hogwarts entgegen. Es fühlt sich an wie eine Heimkehr, eine Begegnung mit alten Freunden, die man eine Weile lang aus den Augen verloren hatte, doch denen man sich noch immer verbunden fühlt. Die Regieanweisungen und kurzen Beschreibungen des Settings genügen, um das Kopfkino – auch dank der Filme – auf Hochtouren laufen zu lassen. Albus hat es schwer, Harrys Sohn zu sein. Das Verhältnis der beiden ist schwierig, unterkühlt. Albus glaubt, es seinem Vater niemals recht machen zu können – und kommt auf die irrwitzige Idee, die Vergangenheit ändern zu wollen. Mit seinem Freund Scorpius (Malfoy wohlgemerkt^^) im Schlepptau und einem Zeitumkehrer verschlimmbessert er jedoch alles. Und mit jeder weiteren Reise in die Vergangenheit droht der dunkle Lord stärker und stärker zu werden. Die Handlung ist insgesamt kurzweilig und unterhaltsam, sofern man über das ein oder andere Logikloch hinwegsieht und sich tatsächlich auf die Skriptform einlässt. Auf der Bühne muss das Stück wirklich atemberaubend sein – schade, dass es zurzeit nur in London läuft. Am besten hat mir gefallen, wie die Freundschaft zwischen Albus und Scorpius dargestellt wird. Die beiden sind wirklich herzerwärmend, wobei Scorpius für mich definitiv der heimliche Held der Geschichte ist.  Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit anderen Charakteren, die man aus der Harry-Potter-Reihe kennt und lieb gewonnen hat – auch wenn sich einige von ihnen ganz schön verändert haben. Fazit Das verwunschene Kind wird für viele eine nostalgische Zeitreise in die eigene Kindheit sein. Obwohl das Skript nicht an die heimelige Atmosphäre der Romane herankommt, weil dazu schlichtweg die Beschreibungen fehlen, kann ich das Buch dennoch jedem Potterhead ans Herz legen.

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  • Das Verwunschene Kind

    Harry Potter und das verwunschene Kind

    Rain698

    18. July 2017 um 17:41

    Nein….. Nein. Nein. Nein. Das ist einfach nicht richtig. Ich war sehr sehr wütend als ich hörte, es gäbe eine Fortsetzung der Harry-Potter Reihe. Aber natürlich musste ich das Buch trotzdem lesen. Und ich hätte es lassen sollen. Es gefällt mir nicht. Die Idee, das Albus Severus in Slytherin ist, ist an sich nicht schlecht. Auch dass er sich mit Dracos Sohn Scorpius anfreundet ist an und für sich nicht übel. Aber die ganze Geschichte rund um Daphne….. ganz ehrlich JKR: NEIN. Ich will nicht spoilern, aber Voldemort ist niemand, der mit anderen ins Bett steigt. Das ist einfach falsch und zerstört mein ganzes Weltbild. Ich bin sehr enttäuscht und hoffe, dass daraus nicht noch mehr entsteht.

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  • Eine zauberhaft spannende Fortsetzung

    Harry Potter und das verwunschene Kind

    Family_goes_Ostsee

    10. July 2017 um 14:44

    Ich habe so lange auf eine Fortsetzung gewartet und endlich veröffentlicht sie J.K. Rowling in Form eines Theaterstücks! Ich war begeistert und bin es immer noch! Die Story: Harry Potter und das verwunschene Kind ist die Erzählung von einem Abenteuer, welches Harry Potter Sohn Albus Severus erlebt, als er in Hogwarts ist.Unter dem ständigen Druck, das Gefühl zu haben, den Geschichten und Heldentaten seiner Vater gerecht werden zu müssen, rebelliert er und stürzt sich waghalsig in ein Abenteuer, welches schnell gefährlich für die Vergangenheit und Zukunft wird. Das Cover: Das Cover ist nicht gestaltet, wie die alten Harry Potter-Bücher. Dies macht es aber nicht weniger schön! Ich finde es sehr edel in der goldenen Farbe mit dem Bild eines Kindes, welches in einem Nest sitzt, an welchem große Flügel sind. Die Charaktere: Der Hauptcharakter ist in diesem Buch Albus Severus Potter, der jüngste Sohn von Harry Potter. Weiterhin lernt man den Sohn von Draco Malfoy, Scorpius Malfoy kennen, welcher ebenfalls eine große Rolle spielt.Rose, die Tochter von Ron und Hermine nimmt eine etwas kleinere Rolle ein.Dafür kommen wieder viele Charaktere aus den alten Büchern zum Vorschein, was einem immer wieder die Tränen in die Augen schießen lässt und gleichzeitig fühlt man sich wieder Zuhause.Eine weitere neu eingeführte Person ist Delphi Diggory, welche sich als Nichte von Amos Diggery, dem Vater von Cedric, vorstellt. Sie ist der Wendepunkt der Geschichte, welcher meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist. Mein Fazit: Für mich ist die Geschichte eine wundervolle und spannende Fortsetzung der legendären Harry Potter-Reihe!Ich finde sie spannend erzählt, die Wendungen gelungen und die Erzählweise fesselnd, wie bei den alten Harry Potter-Büchern. Auch wenn die Geschichte in Form eines Theaterstücks erzählt wird, vergisst man dies schnell und taucht voll und ganz in die fantastische Welt ein.Es wird auf jeden Fall ein Buch sein, welches ich gerne immer wieder einmal lesen werde.

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  • Die seltsamste Rezension, die ich je geschrieben habe

    Harry Potter und das verwunschene Kind

    Wortmagie

    04. July 2017 um 11:48

    Die Rezension zu „Harry Potter und Das verwunschene Kind“ ist vermutlich die seltsamste, die ich jemals geschrieben habe. Die ganze Situation ist maßlos seltsam. Bereits die Aussicht, nach all den Jahren ins Potter-Universum zurückzukehren, erst durch den Reread (gemeinsam mit meiner Schwester im Geiste Marina aka DarkFairy) und jetzt durch eine neue Geschichte, löste in mir eine wahre Flut verschiedener, teils gegensätzlicher Emotionen aus. Als ich erfuhr, dass sich Joanne K. Rowling mit dem Drehbuchautor Jack Thorne und dem Theater-Regisseur John Tiffany zusammengetan hatte, um die „Harry Potter“ – Reihe mit einem Theaterstück weiterzuführen und dieses als Buch erscheinen sollte, war ich erst nicht sicher, ob ich es überhaupt lesen wollte. Vielleicht erging es einigen von euch ähnlich. Die Romane dieser Reihe sind mir heilig; sie sind ein bedeutender Teil meiner Kindheit, Jugend und meines erwachsenen Lebens. Der ursprünglich letzte Band „Harry Potter und Die Heiligtümer des Todes“ erschien 2007 – 2016, neun Jahre später, sollte es nun also eine Fortsetzung für die Bühne geben? Das erschien mir wie ein Sakrileg. Blasphemie. Hatten Jack Thorne und John Tiffany überhaupt eine Ahnung von „Harry Potter“? Wussten die beiden Männer, welches enorme Erbe sie antreten wollten und wie viel Verantwortung sie damit auf ihre Schultern luden? Potterheads sind empfindliche, verletzliche Wesen, deren Zorn furchtbar sein kann, beschmutzt man das Andenken an „ihre“ Bücher. Ich bin da keine Ausnahme. Die Geschichte des Zauberlehrlings ist für uns eben nicht nur eine Geschichte. Sie ist literarische Magie. Wir lachten, weinten, bangten mit Harry und wurden an seiner Seite erwachsen. Dieses ominöse Stück, „Harry Potter und Das verwunschene Kind“, musste schon verdammt gut sein, um der Erinnerung an Jahre der Liebe und Verbundenheit gerecht zu werden. Was mich letztendlich überzeugte, das Bühnenstück doch zu lesen, war – neben purer Neugierde – Joanne K. Rowlings Mitarbeit. Ich dachte, wenn Harrys schriftstellerische Mutter das Projekt überwachte, für gut befand und darauf achtete, dass es sich homogen in die Reihe einfügte, konnte mein Risiko nicht allzu groß sein. Ich gestand ihr einen Vertrauensvorschuss zu und wollte daran glauben, dass sie niemals zulassen würde, dass Harry in diesem neuen Buch lächerlich gemacht würde. Sie kennt die Fans. Sie weiß, was Harry uns bedeutet. Ich bin überzeugt, dass er ihr mindestens genauso viel bedeutet. Also ließ ich mich auf das Experiment ein und kaufte „Harry Potter und Das verwunschene Kind“, womit es übrigens der erste Potter überhaupt ist, den ich selbst bezahlte. 19 Jahre ist es her, dass Harry Potter Lord Voldemort bezwang und die Welt rettete. Der verzweifelte Waisenjunge wurde erwachsenen. Er wurde ein überarbeiteter Ministeriumsangestellter, ein Ehemann, der Vater dreier Kinder. Harry liebt seine Familie, nur sein mittlerer Sohn Albus Severus bereitet ihm Sorgen. Albus ist nicht wie seine Geschwister James und Lily. Er ist anders und kann mit dem Vermächtnis seines berühmten Nachnamens nicht umgehen. Er will mit dem Erbe seiner Geburt nichts zu tun haben. Als ihn der Sprechende Hut bei seiner Aufnahme in Hogwarts nach Slytherin schickt und er sich ausgerechnet mit Scorpius Malfoy, Draco Malfoys Sohn, anfreundet, reißen die Gräben zwischen Vater und Sohn stetig weiter auf. Dunkle Zeichen werfen ihre Schatten am Horizont und plötzlich scheint es, als hole Harry die Vergangenheit ein. Wird er seinen Sohn vor den gleichen finsteren Mächten beschützen können, die einst auch sein Leben bedrohten? Oder ist die Kluft zwischen ihnen längst zu groß? Als ich „Harry Potter und Das verwunschene Kind“ aufschlug, wusste ich, dass Harry nicht mehr derselbe sein würde. Der Held meiner Kindheit ist erwachsen geworden. Ich war bereit, ihn noch einmal ganz neu kennenzulernen. Ich freute mich darauf, seine Familie zu treffen, auf die ich am Ende des letzten Bandes „Harry Potter und Die Heiligtümer des Todes“ einen kurzen Blick werfen durfte. Tatsächlich beginnt „Das verwunschene Kind“ mit genau dieser hoffnungsfrohen, berührenden Szene in King’s Cross, in der Harry und Ginny ihre beiden Söhne am Hogwartsexpress verabschieden. Ich fühlte mich auf den älteren Harry vorbereitet. Worauf ich hingegen nicht vorbereitet war, ist das Konzept des Bühnenstücks. Es fiel mir unheimlich schwer, mich auf das Skript einzulassen und mich daran zu gewöhnen, dass die Geschichte aus vielen kurzen Szenen besteht, die die Handlung rasant vorantreiben. Mal davon abgesehen, dass ich mir kaum vorstellen kann, wie diese rasche Abfolge von Szenenwechseln auf der Bühne umsetzbar ist, stotterte und stockte mein Kopfkino gewaltig. Ich war erst zu Beginn des zweiten Aktes wirklich drin, obwohl die Regieanweisungen erstaunlich umfangreich sind und beinahe an Prosa erinnern. Ich hatte das Gefühl, dass sich Joanne K. Rowling arg zurückhalten musste, um die Szenen nicht zu ausschweifend zu beschreiben. Grundsätzlich stört dieser Detailreichtum selbstverständlich nicht, doch ein Teil von mir begann sich schmollend zu fragen, wieso sie nicht gleich einen Roman schrieb, wenn sie so viel zu sagen hatte. Wieso ein Stück, mit all seinen Begrenzungen und Einschränkungen? Die Geschichte fokussiert einerseits den erwachsenen Harry Potter und andererseits seinen komplizierten, mittleren Sohn Albus Severus. Der erste Akt rauscht durch Albus‘ erste Jahre in Hogwarts und zeigt, wie schwer er es sowohl in seiner Familie als auch in der Schule für Zauberei hat. Albus gehört nirgendwo richtig dazu; er ist anders als seine Geschwister und fühlt sich in Hogwarts nicht wohl. Er empfindet sich selbst als das berüchtigte schwarze Schaf. Er kann den Erwartungen, die in ihn als Sohn des berühmten Harry Potter gesetzt werden, nicht gerecht werden und erlebt seine Schulzeit daher als Außenseiter. Seine Freundschaft zu Scorpius Malfoy erschwert seine Situation zusätzlich, da über Scorpius grauenvolle Gerüchte kursieren und dieser ebenso ausgegrenzt wird wie Albus selbst. Ich mochte die beiden trotzdem sehr gern. Ich erkannte in Albus die Züge seines Vaters: sein gutes Herz, seinen Mut, seine Abenteuerlust, aber auch die Trotzhaltung, die Harry vor allem im fünften Band „Der Orden des Phönix“ an den Tag legte. Scorpius hingegen ist völlig anders als sein Vater. Ich sah in ihm nichts, was mich an Draco erinnerte – das könnt ihr durchaus als Kompliment werten. Angesichts der grausamen Dinge, die über Scorpius behauptet werden, finde ich, dass er sogar bemerkenswert gut geraten ist. Es überraschte mich nicht, dass Albus sich in die Freundschaft zu ihm flüchtet, weil er sich in seiner Familie missverstanden und ausgeschlossen fühlt. Die Beziehung zwischen Albus und Harry brach mir fast das Herz. Es ist furchtbar traurig, dass sie überhaupt keinen Draht zueinander haben, obwohl sie sich so ähnlich sind. Marina, mit der ich mich während der Lektüre weiterhin alle 100 Seiten austauschte, bemerkte, dass Harry erneut beweist, wie wenig Einfühlungsvermögen er besitzt. Mein erster Impuls war, ihn heftig zu verteidigen, doch je länger ich darüber nachdachte, desto bewusster wurde mir, wie Recht sie hat. Es ist wahr, Harry ist überhaupt nicht in der Lage, sich in seinen „missratenen“ Sohn hineinzuversetzen. Es war, als würden sie in unterschiedlichen Sprachen permanent aneinander vorbeireden. Albus tat mir schrecklich leid, weil Harry in seiner Rolle als Vater in diversen Szenen kläglich versagt. Es ist nicht Albus‘ Schuld, dass er sich nicht mit seiner Familie identifizieren kann; es ist die Aufgabe seiner Eltern, ihm Liebe, Geborgenheit und Verständnis zu vermitteln. Es war ein wenig befremdlich, wenn auch interessant, Hogwarts mit den Augen eines Protagonisten zu sehen, der sich dort nicht Zuhause fühlt. Ich bin so daran gewöhnt, die Schule als romantisiertes, idealisiertes Paradies für heimatlose, einsame Kinder wahrzunehmen, dass es mir schwerfiel, mich daran zu erinnern, dass es immer Schüler_innen gab, die Hogwarts nicht als Antwort auf ihre Gebete erlebten. Mobbing, Lästereien und fiese Gerüchte gehören ebenso zum Alltag wie der Unterricht. Harry erfuhr am eigenen Leib, wie gemein seine Mitschüler_innen sein konnten, doch die Ablehnung, die ihm entgegenschlug, hatte ja meist mit seiner speziellen Position innerhalb der Gemeinschaft von Zauberern und Hexen zu tun. Ich übersah dadurch, dass es durchaus Kinder gab, die ohne besonderen Grund gehänselt wurden, nur, weil sie anders aussahen, ärmer als die anderen oder tollpatschig waren wie Neville Longbottom. Severus Snape, Albus Severus‘ Namensvetter, war in Hogwarts vermutlich niemals glücklich und Draco Malfoy ebenfalls nicht. Es betrübt mich, dass sein Sohn das Gleiche erleben muss. Inhaltlich ist „Das verwunschene Kind“ eine logische Fortsetzung der Originalreihe. Natürlich ist der Zeitsprung enorm – in den knapp 20 Jahren, die seit der Schlacht von Hogwarts vergingen, ist einiges passiert, doch das Universum wurde nicht vollkommen auf den Kopf gestellt. Im Gegenteil, Rowling verdichtet ihre Welt sogar weiterhin und offenbart das eine oder andere Detail, das bisher im Dunkeln lag. Es gefiel mir hervorragend, dass sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruht. Die Handlung knüpft an ein altes Unrecht aus Harrys Teenagerzeit an, was ich einfach großartig fand, weil es meiner Meinung nach naheliegend und realistisch ist. Selbst nach all dieser Zeit lässt diese spezielle Wunde Harry keine Ruhe und belastet sein Gewissen schwer. Angesichts dessen, dass ich mich während des Rereads mental intensiv mit diesem Vorfall auseinandergesetzt habe und zu dem Schluss kam, dass dieser extrem wichtig für seine Entwicklung war, wunderte es mich überhaupt nicht, dass Harry noch immer unter den Erinnerungen leidet. Er hat sich nie verziehen, was damals geschehen ist. Diese Empfindungen sind der Ausgangspunkt der Ereignisse des Stücks, die in der Folge zu den für die „Harry Potter“ – Bände typischen turbulenten Verwicklungen führen. Action, Humor, Dramatik, philosophische Tiefe, Kreativität und große Emotionen ergeben erneut die Mischung, die ich seit meinem neunten Lebensjahr liebe. Es war fabelhaft, alte Bekannte wiederzutreffen und zu sehen, was aus ihnen geworden ist, obwohl nicht alle Lebensläufe meinen Erwartungen entsprachen. Harry zum Beispiel ist beruflich wesentlich erfolgreicher, als ich angenommen hatte und Hermine… Hermine ist noch immer außergewöhnlich. Belassen wir es dabei. ;) Der einzige, mit dessen Rolle ich unglücklich war, ist Ron. Wo ist der loyale, gutherzige Junge geblieben, der für seine Freunde über Leichen gehen würde? Ich habe ihn kaum wiedererkannt, denn in „Das verwunschene Kind“ ist er zum lächerlichen Kaspar verkommen, über dessen Scherze niemand wirklich lachen kann. Er ist der vermeintlich witzige Sidekick, der am laufenden Band unpassende Kommentare absondert. Ich finde das ungerecht, weil er diese Position meines Erachtens nach nicht verdient. Ron ist Harrys bester Freund, kein seichter Möchtegern-Witzbold. Ich habe für „Harry Potter und Das verwunschene Kind“ gerade mal 2 Tage gebraucht. Kaum angefangen, war ich schon wieder durch. Schwupps. Ich muss gestehen, es ging mir zu schnell. Die Geschichte war zu kurz. Ich weiß, ich weiß, das liegt daran, dass es ein Stück ist, aber wie bereits erwähnt, sagt mir dieses Konzept grundsätzlich nicht zu. Ich vermute, dass Jack Thorne und John Tiffany damals an J.K. Rowling herantraten, nicht andersherum und die Geschichte deshalb genau auf die Bühne zugeschnitten ist – aber ich bin irgendwie ein bisschen enttäuscht. Was hätte Rowling aus diesem Stoff herausholen können, hätte sie sich für einen Roman entschieden? Wir hätten garantiert wieder einen 600 Seiten – Wälzer vorgesetzt bekommen. Ich kann einfach nicht leugnen, dass mir das besser gefallen hätte. Ich hätte mich gern zum Abschluss noch einmal richtig im Potter-Universum gesuhlt, wäre gern ganz tief eingetaucht und hätte jeden Satz so lange ausgekostet, bis quasi nichts mehr von ihm übrig wäre. Durch den Rahmen des Schauspiels ging das nicht, weil das Tempo und die Taktung vollkommen anders sind, eben an die Bühne angepasst, auf zwei Abende der Unterhaltung ausgelegt. Es ist nicht die Geschichte an sich – die gefällt mir sehr, aber ich bin überzeugt, dass ich von einem Roman mehr gehabt hätte. Schade. Trotzdem, sollte das Stück jemals nach Deutschland und Berlin kommen, werde ich es mir ansehen. Insgesamt bin ich glücklich mit „Harry Potter und Das verwunschene Kind“. Vielleicht hätte es diese Fortsetzung nicht unbedingt gebraucht, vielleicht war sie nicht notwendig, doch ich finde, das Stück ist inhaltlich eine angemessene Ergänzung der Originalreihe und für wahre Potterheads ein Muss. Ich bin allerdings traurig, dass es nun endgültig vorbei ist. Der Abschiedsschmerz lastet schwer auf meinem Herz. Ich möchte Harry nicht Lebewohl sagen. Wobei, eine kleine Chance besteht. Bei J.K. Rowling weiß man ja nie. Möglicherweise packt es sie eines Tages doch noch mal. Ich bin sonst kein Fan davon, eine Geschichte ewig weiterzuführen und ihr nicht den Abschluss zu gönnen, den sie verdient, aber in diesem Fall… Ich liebe das Universum einfach zu sehr. Ich möchte zurückkehren. Ich möchte neue Abenteuer. Aber dann bitte als Roman.

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