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TanteGhost

vor 1 Woche

(104)

Ja, es ist ein Theaterstück, aber trotzdem spannend und absolut kopfkinotauglich.

Inhalt:
Harry Potter arbeitet im Zaubereiministerium. Er ist mit Ginny verheiratet und sie haben drei Kinder. Albus Serverus Potter kommt mit seinem Vater nicht klar. Beide schmeißen sich in einem Streit Sachen an den Kopf, die sie einfach verletzen müssen. - Albus Potter ist mit Scorpius befreundet. Der Sohn von Draco Malfoy. Und zusammen wollen sie die Zeit verändern. Sie wollen Cederic Digory wieder leben lassen. Hierzu haben sie einen Zeitumkehrer aus dem Ministerium gestohlen und verändern die Zeit.
Doch die Zeit ist ein Paradox und jede Ursache zieht eine unvorhersehbare Wirkung nach sich. Die Welt wird nicht besser. Ganz im Gegenteil. Sie verändert sich sehr zu ihrem Nachteil. Und nach dem zweiten Versuch existieren sogar lieb gewonnene Menschen nicht mehr.
Albus Potter braucht Hilfe, die er auch findet. Und am Ende sieht er ein, dass er seinen Vater braucht. Er bittet ihn um Hilfe, auf eine Art, die Harry so nicht erwartet hätte.
Es kommt einmal mehr zum Kampf gegen den dunklen Lord. Harry muss mit anhören, wie der Dunkle Lord seine Eltern umbringt und kann nicht eingreifen. - Aber ein Gutes hat das Ganze: Harry und sein Sohn können sich endlich einander annähern.

Der erste Satz:
"Ein belebter Bahnhof voll geschäftiger Menschen, die versuchen, ihre Züge zu erreichen."

Der letzte Satz:
"ALBUS (lächelt)
Ich auch"

Fazit:
Ein Theaterstück liest sich so ganz anders, als ein "normales" Buch. Deswegen hatte ich bei der Lektüre auch erst so ein wenig meine Bedenken. Aber die haben sich dann schnell gegeben, als ich mich dann mal dazu überwunden hatte, es doch zu lesen. Klar, am Anfang bin ich über die Regieanweisungen gestolpert. Sie passten nicht wirklich. Aber das änderte sich schnell. Irgendwann waren sie nicht mehr störend, sondern haben einfach nur die Bilder zum Text in meinem Kopf ergänzt. Heraus kam ein Theaterstück, dass sich vor meinem geistigen Auge abspielte und einfach nur absolut gut gemacht war.
Die Protagonisten sahen aus, wie die aus dem Film. Aber das machte nichts. Irgendwie machte es das alles nur noch echter und glaubhafter.
Ja, die Handlung, die Erzählungen, es passte absolut zu den Büchern, die Frau Rowling selber geschrieben hat. Fast war es mir, als hätte sie selber das Buch geschrieben und nur jemand ein Theaterstück daraus gemacht. Aber so weite ich weiß, existiert kein Buch mit diesem Titel. Wobei das mal interessant wäre, wie sich das als normaler Roman lesen würde... - Wie wäre es, Frau Rowling?!
Das Lesevergnügen war leider nur wieder viel zu schnell vorbei. Aber wenn man bedenkt, dass das Stück auch schon aufgeführt wurde, wundert das auch nicht weiter. Es kann ja kein Theaterstück von 5 Stunden Länge werden. Ich glaube nicht, dass sich das ein Zuschauer antun würde.
Aber absolut klasse. Ich finde, auf der Schiene kann es ruhig weiter gehen.

Autor: J.K. Rowling
Buch: Harry Potter und das verwunschene Kind
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