J.K. Wildling Hinreißend: ... trotz Kanüle im Arm

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Inhaltsangabe zu „Hinreißend: ... trotz Kanüle im Arm“ von J.K. Wildling

Anne ist Anfang zwanzig und leidet an einer Vielzahl seltsamer Symptome. Die Ärzte sind ratlos, doch sie lässt nicht locker. Auf ihrer unerbittlichen Suche nach der Quelle des Übels trifft sie im Krankenhaus den Mann ihrer Träume. Wegen seiner Leukämie-Erkrankung wird er mithilfe von Chemotherapie behandelt. Bevor sie weiß, wie ihr geschieht, hat sie sich Hals über Kopf verliebt. Annes Leben scheint wieder in Ordnung zu kommen, bis ihre Diagnose sie mit der Wucht einer Abrissbirne trifft und ihre ganze Welt aus den Fugen gerät.

Anders als erwartet

— Synapse11
Synapse11

Ein nettes Buch für Zwischendurch, wobei sich der "Depri-Faktor" trotz des Themas in Grenzen hält. Mir persönlich jedoch oft zu sprunghaft.

— Sumsakras
Sumsakras

Ergreifende Geschichte, die unter die Haut geht.

— MichiNi
MichiNi

lesenswerte und traurige Geschichte - bringt einem zum Nachdenken

— sabine3010
sabine3010

Eine schöne Liebesgeschichte mit tragischem Ende

— DamlaBulut
DamlaBulut

Trotz anfänglicher Skepsis habe ich eine schöne Liebesgeschichte entdeckt :)

— Jashrin
Jashrin

Eine warmherzig geschriebene, traurige Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Nur mit der Umsetzung war ich nicht ganz glücklich.

— SunshineSaar
SunshineSaar

Leider voller medizinischer Fehler, dennoch schöne Idee! Der rote Faden der Handlung oft zwischen den Untersuchungen nicht zu erkennen.

— Julie209
Julie209
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  • Finden Sie sich damit ab, sie sind ein Psycho

    Hinreißend: ... trotz Kanüle im Arm
    vicky_1990

    vicky_1990

    07. August 2017 um 10:37

    Das Cover naja, hat mich persönlich nicht angesprochen. Zumindest im ersten Moment. Erst beim zweiten oder dritten Mal dachte ich mir dann ‘sieht ja gar nicht so schlecht aus‘ und gab dem Buch eine Chance.Der Schreibstil von J.K. Wildling gefällt mir gut. Die Geschichte ist flüssig zu lesen und Dank genauer Zeitangaben weiß man immer wann genau man sich befindet und vor allem wieviel Zeit seit dem letzten Absatz bzw. der letzten Szene vergangen sind.Allgemein finde ich das Buch sehr spannend – vor allem die Thematik dass einem kein Arzt helfen kann und man immer ewig auf den (nächsten) Termin wartet – das ist (leider) sehr Realitätsnah. Die Krankengeschichte zu Anfang erinnert mich etwas an Tagebucheinträge - diese ist spannend aber zugleich auch zermürbend. Im Buch findet man Aussagen: wie ‘Patienten mit untypischen Symptomen sind schwierig‘ oder ‘Dafür bin ich nicht zuständig.‘ Jeder der Ärzte-Odysseen hinter sich hat kennt solche Floskeln leider und fühlt mit Anne total mit!Einzig das Liebesleben von Anne konnte mich nicht zu 100% überzeugen – es war mir teilweise etwas zu überstürzt bzw. bizarr – aber okay, außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Aktionen! Trotzdem ziehe ich dafür einen Stern ab.‘Eine berührende Liebesgeschichte mit einer Besonderheit: Der Leser kann sich das Ende aussuchen, denn dieser Roman hat zwei davon!‘ – dieser Satz hat mich zunächst etwas verwirrt aber nachdem ich die entsprechende Stelle im Buch erreicht habe war alles klar. Das finde ich mal eine nette Idee – hatte ich bisher bei einem Buch noch nie gesehen. Zwar fand ich Ende Nummer eins besser allerdings konnte ich es mir natürlich nicht entgehen lassen auch das andere zu lesen und musste Taschentücher auspacken da es herzzerreißend war.

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  • Hinreißend...trotz Kanüle im Arm von J. K. Wildling

    Hinreißend: ... trotz Kanüle im Arm
    Sumsakras

    Sumsakras

    12. August 2016 um 17:09

    Klappentext: Anne ist Anfang zwanzig und leidet an einer Vielzahl seltsamer Symptome. Die Ärzte sind ratlos, doch sie lässt nicht locker. Auf ihrer unerbittlichen Suche nach der Quelle des Übels trifft sie im Krankenhaus den Mann ihrer Träume. Wegen seiner Leukämie-Erkrankung wird er mithilfe von Chemotherapie behandelt. Bevor sie weiß, wie ihr geschieht, hat sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Annes Leben scheint wieder in Ordnung zu kommen, bis ihre Diagnose sie mit der Wucht einer Abrissbirne trifft und ihre ganze Welt aus den Fugen gerät.   Zum Inhalt: Anne ist Anfang zwanzig. Eine Zeit in der andere beginnen ihr Leben und die "große Freiheit" des jungen Erwachsenen seins genießen. Nicht so Anne. Seit geraumer Zeit schlägt sie sich mit den Symptomen einer Krankheit herum, die immer schlimmer werden und die keinen Arzt zu einer Diagnose führen. Neben dem Ärztemarathon, den sie hinter sich bringen muss verliert sie nach und nach auch ihre Freude am Leben und ihre Unbeschwertheit. Bis sie eines Tages im Krankenhaus auf den wenige Jahre älteren Thomas trifft. Dieser ist ebenfalls Patient, nur das seine Diagnose steht: Leukämie. Im Gegensatz zu allen anderen in Annes Leben versteht er, was es heißt von Arzt zu Arzt zu rennen ohne das es einen voran bringt und auch, dass einen manchmal der Mut verlässt. Aber durch ihre gegenseitige Unterstützung bauen sie sich gegenseitig wieder auf und bringen sich dem "normalen" Leben wieder näher. Doch kann es so einfach sein glücklich zu werden, wenn beide schwer krank sind? Und wird man je herausfinden, was Anne wirklich so krank macht?   Meine Meinung: Bei der Beurteilung dieses Buches, muss man natürlich auch die Länge von gerade einmal 176 Seiten berücksichtigen. So viel schon mal vorab. Die Grundidee, eine Liebesgeschichte um zwei Kranke zu stricken, die sich gegenseitig stützen und so viel mehr Verständnis für die Lage des anderen aufbringen können ist nicht wirklich neu, aber sie ist hier gut umgesetzt worden. Die Charaktere sind an sich schlüssig und man kann ihr Verhalten und ihre Gefühle gut nachvollziehen. Im Verhältnis zur Länge des Leseerlebnisses kann man auch eine relativ gute Beziehung zu den beiden Protagonisten aufbauen. Was mich persönlich jedoch gestört hat, waren die zum Teil etwas merkwürdigen (Zeit-)Sprünge in der Handlung, die meinen Lesefluss in sofern unterbrochen haben, als das ich erst nochmal den letzten Absatz ein zweites mal gelesen hatte, weil ich dachte ich hätte etwas überlesen. Dies kam zwar nicht übertrieben häufig vor, aber doch immer mal wieder. Insgesamt war das Buch (bis auf den Aspekt den ich im nächsten Teil ansprechen möchte) ganz okay, aber auch kein wirklicher Knaller. Deshalb auch nur 2,5 Sterne.   ACHTUNG SPOILER! Und dann das Ende. Also ich erwarte nicht immer ein Happy End. Und mit einem gewissen Grad an Drama rechnet man bei so einer Art von Geschichte ja. Aber mir persönlich war es nicht möglich um Thomas und Anne zu weinen oder darum zu trauern, dass ihr Glück mit dem Flugzeugabsturz so ein jähes Ende nahm. Ich persönlich fand es dafür einfach viel zu kühl (entschuldigt bitte meine Wortwahl) hingeklatscht, dass sie nun einfach mit dem Flugzeug abgestürzt sind und was ihre Verwandten nach dem Tod der beiden machten. Ein paar Worte/Seiten mehr hätte dieses Ableben ja wohl verdient gehabt. Wenn gleich ich es nun auch etwas weit hergeholt fand, da es bei mir den Eindruck erweckte, dass die Autorin hier nach einer Möglichkeit suchte, mal ein etwas anderes als das erwartete Drama, abzuliefern. Für mich persönlich ist das ganze durch die Art und Weise wie es geschah einfach total daneben gegangen.

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  • Schicksalshafte Liebesgeschichte

    Hinreißend: ... trotz Kanüle im Arm
    sabine3010

    sabine3010

    26. July 2016 um 10:54

    Inhalt: Anne ist Anfang zwanzig und leidet an einer Vielzahl seltsamer Symptome. Die Ärzte sind ratlos, doch sie lässt nicht locker. Auf ihrer unerbittlichen Suche nach der Quelle des Übels trifft sie im Krankenhaus den Mann ihrer Träume. Wegen seiner Leukämie-Erkrankung wird er mithilfe von Chemotherapie behandelt. Bevor sie weiß, wie ihr geschieht, hat sie sich Hals über Kopf verliebt. Annes Leben scheint wieder in Ordnung zu kommen, bis ihre Diagnose sie mit der Wucht einer Abrissbirne trifft und ihre ganze Welt aus den Fugen gerät.Meine Meinung: Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen - man kommt selber viel zum Nachdenken.Ich bin gut in das Buch hineingekommen und die beiden Protagonisten sind mir sehr sympathisch. Man kann richtig mit den beiden mitfühlen. An einigen wenigen Stellen hatte man aber das Gefühl, dass alles zu schnell geht und alles auf einmal passiert - das ist aber auch mein einziger kleiner Kritikpunkt an dem Buch.Das Ende hat mich total berührt - Tränen sind vorprogrammiert. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen - einmal etwas neues. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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  • Ein schönes Buch für Zwischendurch!

    Hinreißend: ... trotz Kanüle im Arm
    DamlaBulut

    DamlaBulut

    18. July 2016 um 19:27

    Im Buch ,,Hinreißend: ... trotz Kanüle im Arm'', geht es um Anne, die in letzter Zeit an vielen, ihr unbekannten Symptomen leidet.Sie sucht viele Ärzte auf, die ihr leider nicht weiterhelfen können. Während sich die Symptome, weiter bemerkbar machen, wächst die Verzweiflung in Anne immer weiter.Irgendwann beschließt sie, sich selbst auf die Suche nach den Ursachen ihrer Symptome zu machen und stößt dabei auf einen Beitrag im Internet. Sie vergleicht diesen Beitrag mit ihren CTE Bildern und entdeckt etwas ungewöhnliches und macht sich auf den Weg zum nächsten Arzt.Im Krankenhaus angekommen, trifft sie den gut aussehenden Thomas, der später der Mann ihrer Träume sein wird. Thomas ist ein Leukämie Patient und bekommt eine Chemotherapie in dieser Klinik.Sie treffen sich immer wieder und verstehen sich ganz gut.Ehe sie sich versieht, ist sie in Thomas verliebt und ihr Leben bekommt wieder etwas Farbe!Das hält aber nicht lange an...Als sie ihre Diagnose bekommt, ist sie verzweifelt und ihre Welt scheint in sich einzubrechen.Das Buch ist gut geschrieben. Die Texte sind einfach und flüssig. Man kommt beim Lesen gut mit.Die Charaktere Thomas und Anne sind sehr sympathisch. Man leidet mit ihnen mit und hofft, dass sie einen Ausweg finden oder dass es ihnen ein wenig besser geht.Im Laufe der Geschichte kommen sie sich immer näher und stärken sich gegenseitig. Dabei lernen sie sich auch immer besser kennen.Das Ende hat mich mitgerissen. Es hat mich zu Tränen gerührt. Mit diesem Ende hatte ich wirklich nicht gerechnet!Das Ende hat dem Buch noch das gewisse Etwas verliehen, was mich sehr überzeugt hat!Fazit:Eine schöne, emotionale und hoffnungslose Liebesgeschichte, die mich zu Tränen gerührt hat!

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  • Eine nette und ruhige Liebesgeschichte

    Hinreißend: ... trotz Kanüle im Arm
    Jashrin

    Jashrin

    15. July 2016 um 11:55

    Anne leidet seit Jahren unter den unterschiedlichsten Symptomen, doch bislang konnten die Ärzte die Ursache noch nicht finden. Inzwischen leiden auch ihr Berufs- und Privatleben massiv darunter. Nach einem erneuten Zusammenbruch muss sie sich im Krankenhaus wieder einmal diversen Tests unterziehen. Dabei lernt sie den charmanten Thomas kennen, der dort zur Chemotherapie ist und die beiden verlieben sich Hals über Kopf. Doch hat ihre Liebe angesichts Thomas schwerer Krankheit und Annes unklarer Diagnose überhaupt eine Chance? Hinter dem aus meiner Sicht nicht ganz glücklich gewähltem Titel verbirgt sich eine schöne Liebesgeschichte und ich wurde positiv überrascht. Meine Skepsis hatte sich nach wenigen Seiten gelegt und ich konnte gut in Annes und Thomas Geschichte eintauchen. Ob alles medizinisch korrekt ist, vermag ich nicht zu beurteilen, doch die Gefühle der beiden, vor allem auch Annes Verzweiflung wirkten sehr authentisch. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie ich mich fühlen würde, wenn ich zwar wüsste, dass mit mir etwas nicht stimmt, die Ärzte jedoch einfach nichts finden können. Anne findet in dieser Situation ausgerechnet bei dem Leukämiepatienten Thomas Halt und Verständnis. Die beiden verbringen viel Zeit miteinander und helfen sich gegenseitig, den Klinikalltag erträglicher zu machen. Es war schön mitzuerleben, wie sich ihre Gefühle zueinander entwickeln und gerade die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gefallen. Auch die zweite Hälfte ließ sich gut lesen, wenngleich ich mir ein etwas geringeres Tempo gewünscht hätte und manche Szenen im Vergleich zum Beginn nicht mehr ganz so natürlich auf mich wirkten. Vor allem Kapitel zehn wirkte einfach nur sehr eigenartig auf mich. Ebenso lag mir der Stilwechsel zu Kapitel elf nicht. Inhaltlich dramatisch und aus meiner Sicht ein passendes Ende, doch dadurch, dass der Abschluss nun eher eine Berichterstattung war, konnte mich das Ende nicht mehr so berühren und fesseln, wie es das Buch über weite Teile vermocht hat. Positiv hervorheben möchte ich noch die sehr schönen Zeichnungen zu Beginn eines jeden Kapitels. Statt Kapitelüberschriften greifen sie jeweils einen zentralen Aspekt des Inhalts auf. Das finde ich sehr gelungen. Mein Fazit: Insgesamt eine schöne, ruhige Liebesgeschichte, die ein wenig nachdenklich macht und gut zu lesen war. Dadurch, dass mir gerade der Bruch zum Ende hin nicht gefiel lande ich bei 3,5 von 5 Sternen, mathematisch korrekt aufgerundet also vier Sterne.

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  • Leserunde zu "Hinreißend: ... trotz Kanüle im Arm" von J.K. Wildling

    Hinreißend: ... trotz Kanüle im Arm
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hallo Ihr Lieben,ich lade herzlichst zu einer Leserunde der etwas anderen Art ein und verlose 5 Print-Bücher von "Hinreißend". Der Ebook-Download ist am 17.06. bei allen gängigen Händlern kostenlos. Es kann also jeder unabhängig von der Verlosung mitlesen und kommentieren. Im Anschluss an die Leserunde (10.06. bis 30.06.) findet die Verlosung statt. Wenn euch das Buch sehr gut gefällt und ihr es gerne in eurem Buchregal haben möchtet, bewerbt euch bitte bis spätestens 30.06. unter: - Bewerbung für Print-Buch - Über eine Rezension würde ich mich natürlich sehr freuen, setze diese Art des Feedbacks jedoch nicht voraus. Wer mag, kann mir gerne sein Fazit als PN senden.Kurzbeschreibung: Anne ist krank und ihre Ärzte sind ratlos. Auf ihrer Suche nach der Quelle des Übels trifft sie im Krankenhaus den Mann ihrer Träume. Eine Liebesgeschichte beginnt, die schon bald auf eine harte Probe gestellt wird. Es geht mir in erster Linie um Austausch und Feedback in lockerer Runde. (Bitte duzen, das ist einfacher! :-) Ich freue mich auf eure Teilnahme, bis bald, JK PS.: Taschentücher bereithalten!   ;)

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  • Eine traurige, nachdenkliche Geschichte

    Hinreißend: ... trotz Kanüle im Arm
    SunshineSaar

    SunshineSaar

    02. July 2016 um 10:22

    Nachdem ich den traurigen und auch nachdenklichen Roman „Hinreissend… trotz Kanüle im Arm“ gelesen habe, bin ich etwas zweigeteilt. Auf der einen Seite handelt es sich um eine sehr warmherzig, gut geschriebene Geschichte, aber die Umsetzung ist nicht 100%ig geglückt.Die Story dreht sich um Anne, die an einer Vielzahl seltsamer Symptome leidet. Die Ärzte sind ratlos, doch sie lässt nicht locker. Auf ihrer unerbittlichen Suche nach der Quelle des Übels trifft sie im Krankenhaus den Mann ihrer Träume. Wegen seiner Leukämie-Erkrankung wird er mithilfe von Chemotherapie behandelt. Bevor sie weiß, wie ihr geschieht, hat sie sich Hals über Kopf verliebt. Annes Leben scheint wieder in Ordnung zu kommen, bis ihre Diagnose sie mit der Wucht einer Abrissbirne trifft und ihre ganze Welt aus den Fugen gerät…Die Geschichte ist eher ruhig geschrieben, große Wendungen oder Spannung sind hier nicht zu finden. Aber das muss ja nicht sein. Gerade bei diesem Thema ist das auch gar nicht nötig, weil es schlimm genug ist, wenn man schwer krank ist und nicht weiß, wie lang man eigentlich noch zu leben hat. Trotzdem hat es sich zum Ende hin etwas gezogen.Der Schreibstil ist ok – ich musste nur anfangs mit den vielen Absätzen klar kommen, da der Stil des Buches doch anders als bei meinen sonstigen Büchern ist. Dadurch wurde auch mein Lesefluss etwas gehemmt. Ich hätte mir gewünscht, wenn es „kompakter“ und klassischer geschrieben wäre. Aber das ist wohl Geschmackssache.Der Prolog und die Krankengeschichte sind schon einmal erschreckend. Es muss schrecklich für Anne sein, solche Symptome zu haben und nicht zu wissen, was einem fehlt. Auch, dass man von den Ärzten nicht ernst genommen wird… Die beiden Hauptfiguren Anne und Thomas sind Beide einfach nur liebenswürdig und sympathisch. Deshalb leidet man richtig mit ihnen mit. Schön ist es, sie dabei zu beobachten, wie sie sich ineinander verlieben und sich gegenseitig Kraft geben. Bei ihnen passiert alles im Turbogang, aber das ist nicht verwunderlich, denn keiner weiß, wie lange den Beiden noch bleibt.Das Ende war sehr dramatisch und hat mich fassungslos und mit Tränen in den Augen zurück gelassen. Aber auf der anderen Seite war es für die beiden wohl die romantischste Art zusammen Abschied zu nehmen. Aber mehr möchte ich jetzt hier nicht verraten…Fazit:Eine warmherzig geschriebene, traurige Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Nur mit der Umsetzung war ich nicht ganz glücklich.

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  • Nette Geschichte für Zwischendurch

    Hinreißend: ... trotz Kanüle im Arm
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    30. June 2016 um 11:39

    Die junge Anne wandert seit Jahren von Krankenhaus zu Krankenhaus und keiner der Ärzte findet den Grund für ihr Leiden. Durch Zufall trifft sie auf Thomas, der ihr direkt gefällt. Aber Thomas hat Leukämie und keiner von ihnen weiß, wie lange der jeweils andere noch zu leben hat. Denn auch Annes Krankheit bekommt bald einen Namen.Aufgehübscht mit Bildern am Kapitelanfang hat man eine ungefähre Ahnung, worum es darin gehen wird. Der Schreibstil ist leicht, sodass man schnell durch die Seiten fliegt. Die Handlung spielt größtenteils im Krankenhaus und um Anne und Thomas. Es war eine nette, kurzweilige Geschichte, dessen Ende mir Gänsehaut beschaffte, es der Autorin aber leicht gemacht hat. Versteht mich nicht falsch, aber das jetzige Ende ist schneller und muss nicht so emotional beschrieben werden, wie ein anderen. Und emotional war das Buch trotz des Themas nicht wirklch.3 1/2 von 5 Sternen würde ich vergeben, dank lovelybooks werden es nur 3.

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