J.K. Wildling Spiegelspringer

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(0)
(4)
(1)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Spiegelspringer“ von J.K. Wildling

»Ich hab gesehen, wie du verschwunden bist«, gab Daniel zu und jetzt hatte er Tränen in den Augen. Er ließ Michael los und seine ganze Verzweiflung stand ihm ins Gesicht geschrieben, als er zögerlich fragte, »Was bist du?« Michael setzte ein Lächeln auf und flüsterte zurück, »Dein Freund, wenn du das noch möchtest.« Michael hat etwas von seinem Vater geerbt, aber kein Geld oder ein Auto und auch sonst nichts, was sich ein 18-Jähriger wünschen würde. Nur eine unheimliche Gabe und eine selbstzerstörerische Frau, die einst seine Mutter war. Zudem hat er Angst, seine Freundin Julia zu verlieren, sollte sie herausfinden, dass seine Mom dem Alkohol verfallen ist. Als er dann noch entdeckt, dass er durch Spiegel gehen kann, beginnen die Probleme erst richtig ... Eine Fantasy-Geschichte frei von Drachen und Fabelwesen. Für Jugendliche als auch Erwachsene. (Nicht für Kinder geeignet.)

Recht kurzweilig und wenig Tiefgang ...

— alkitabbi
alkitabbi

Schöne Idee, etwas zu rasant umgesetzt

— Schugga
Schugga

Spiegelspringen mal anders - fesselnd und mitreisend zugleich!

— Sandsch
Sandsch
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spiegelspringer von J.K.Wildling

    Spiegelspringer
    Angellika

    Angellika

    10. June 2016 um 14:50

    SpiegelspringerAutor: J.K. WildlingSeitenzahl (Epub): 71Inhalt:Michael steht mit seinen 17 Jahren schon voll im Leben. Er hat eine Freundin, eine Arbeit und ist schon seit Jahren für sein Leben verantwortlich.  Doch seit dem Tod seines Vaters ist seine Mutter mit ihrem Leben fertig. Sie ist jede Nacht unterwegs, kommt erst früh am Morgen betrunken nach Hause und geht mit jedem Fremden ins Bett. Als Michael seinem Freund, Daniel, zur Hilfe eilt, weil dieser von einer Gruppe Jugendlicher verprügelt wird, wird er gegen einen Spiegel geworfen und verschwindet darin. So landet er in der Spiegelwelt, mit Hilfe derer er schnell reisen kann.So entdeckt er (leider zu kurz) die Spiegelwelt und rettet seine Mutter vor dem  Anschlag der Nachbarn, die versuchen seine Mutter im Haus anzuzünden.Mein Fazit:Der Kurzroman "Spiegelspringer" hat mir gut gefallen, doch ist dieser etwas zu kurz ausgefallen. Die Geschichte hätte viel mehr ausgeschmückt werden können, man hätte einfach mehr kleine Abenteuer miteinbauen können. Die Charaktere sind gut gestaltet. Jedoch hat mich dennoch etwas gestört. Würde ich feststellen, dass ich in eine Spiegelwelt kann, würde ich mehr Emotionen zeigen und mehr erkunden. Es kann mir so vor, als würden die Charaktere die Tatsache des Spiegelspringens einfach hinnehmen ohne viel Überraschung zu zeigen.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Spiegelspringer" von J.K. Wildling

    Spiegelspringer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hallo liebe Leser, ich lade herzlichst zu einer Leserunde ein und verlose 10 ebooks von "Spiegelspringer". Voraussetzung für die Bewerbung ist nur die Angabe des gewünschten Formates (epub oder mobi). Über eine Rezension würde ich mich natürlich sehr freuen, setze diese Art des Feedbacks jedoch nicht voraus. Wer mag, kann mir gerne sein Fazit als DM senden. Wer hat Lust, Michael bei der Entdeckung der Spiegelwelt zu begleiten? Das erwartet euch: Michaels Erbe ist großartig und furchteinflößend zugleich. Er ist ein Spiegelspringer, genau wie sein Vater. Dessen früher Tod macht Michael immer noch zu schaffen und auch die Alkoholsucht seiner Mutter liegt schwer auf seinen Schultern.  Seine Freundin Julia gibt ihm Halt, ebenso wie sein bester Freund Daniel. Als Michaels Fähigkeit bekannt wird, weil er beim Springen gesehen wurde, muss er mit zunehmenden Anfeindungen fertig werden. Verfolgungsjagden und berührende Momente inklusive. Zudem ist die Spiegelwelt nicht ganz ungefährlich. Eine unbedachte Entscheidung kann weitreichende Folgen haben!   Es geht mir in erster Linie um Austausch und Feedback in lockerer Runde. (Bitte duzen, das ist einfacher! :-) Ich freue mich auf eure Teilnahme, bis bald, JK

    Mehr
    • 80
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. May 2016 um 21:29
  • Schöne Idee, etwas zu rasant umgesetzt

    Spiegelspringer
    Schugga

    Schugga

    22. May 2016 um 20:07

    Beim "Spiegelspringer" handelt es sich um den 17jährigen Michael, der durch Zufall am eigenen Leib erfährt, dass er eine besondere Gabe seines verstorbenen Vaters geerbt hat: Durch einen intakten Spiegel gelangt er in eine Art Zwischenwelt, von der aus er durch jeden Spiegel ausreichender Größe wieder in die reale Welt gelangen kann. Natürlich dauert es nicht lange, bis er in die Situation kommt, diese Gabe rettend einzusetzen. Eine zauberhafte Idee, leider nur unzureichend umgesetzt. So bleibt eine ausreichende Entdeckungsphase dieser Gabe aus, die sowohl für den Leser als auch den Protagonisten sicher spannend verlaufen wäre. Ebenfalls bleiben viele Figuren des Romans ohne Tiefgang. Michael selbst hingegen ist eine sehr sympathische Person, ebenfalls ist der Schreibstil der Autorin äußerst angenehm zu lesen, was die rasante Story wieder etwas wett macht. Auf jeden Fall ist diese Idee ausbaufähig für weitere Folgen und ein angenehmer kurzer Lesespaß.

    Mehr
  • Beamen mittels eines Spiegels

    Spiegelspringer
    Stups

    Stups

    Eine schöne Fantasygeschichte, mit guten Ideen und ohne Gruselfaktor.Das Buch lässt sich schön und flüssig lesen. Die Protagonisten sind überschaubar und Michael ist sehr schön beschrieben, die anderen Personen sind mir persönlich etwas zu blass. Michaels Vater ist ja schon tot und kann ihn deshalb nichts mehr erklären. Toll finde ich die Rückblenden mittels einer Geschichte, die ihn sein Vater von klein auf immer weitererzählt hat.Leider passiert mir alles etwas zu schnell in diesem Buch und die verschiedenen Reaktion sind mir zu heftig. Alles in allem ging mir die Handlung zu glatt, es gab wenige Windungen und Probleme.Nichtsdestotrotz ein Leseempfehlung von mir!

    Mehr
    • 2
  • Nett für zwischendurch, bleibt aber an der Oberfläche.

    Spiegelspringer
    AlicedeGrey

    AlicedeGrey

    12. May 2016 um 11:22

    Die Idee des Spiegelspringens klang sehr spannend, ich freute mich auf einen dynamischen und erwachsenen Urban Fantasy-Roman. Beim Lesen musste ich leider erkennen, dass die Umsetzung dieser Idee mir nicht zusagte.Die Tatsache, dass die Geschichte in der Realität spielt und sich trotz übernatürlicher Fähigkeit mit alltäglichen Problemen beschäftigt (wenn auch auf die Spitze getrieben), ist mir grundsätzlich sympathisch. Die Handlung bewegt sich aber an vielen Stellen zu schnell voran und bleibt zu oberflächlich. Ich hätte gerne mehr über die Gefahren der Spiegelwelt selbst erfahren und hatte das Gefühl, dass Konflikte zu einfach aufgelöst wurden.Auch viele Charaktere blieben aus meiner Sicht oberflächlich, vor allem die bösen Kleinstädter, die scheinbar aus reiner Schadenfreude das Haus ihres Nachbarn abfackeln. Selbst bei wichtigen Charakteren wie Julia oder Onkel Joseph habe ich Tiefe vermisst. Einzig das Bild, das von Michaels Vater gezeichnet wird, und die Beziehung zu seiner Mutter haben mir sehr gut gefallen.Der Schreibstil ist eine der Stärken des Buches, er wirkt ausgewogen und passt zum Genre. Stellenweise hätte ich mir mehr „Show“ und weniger „Tell“ gewünscht, aber diese Schwäche fiel nicht besonders auf.Nach langer Überlegung vergebe ich doch 2/5 Badezimmerspiegel. Diese Geschichte mag etwas sein für alle, die kurze Unterhaltung für einen Abend suchen, ich hätte mehr Tiefe erwartet.

    Mehr
  • Eine gelunge Geschichte mit sympathischem Protagonisten

    Spiegelspringer
    Jashrin

    Jashrin

    11. May 2016 um 10:57

    Als Michael in einer gefährlichen Situation zufällig erfährt, dass er durch Spiegel springen kann, gerät sein Leben aus den Fugen. Die Gabe des Spiegelspringens hat er offensichtlich von seinem Vater geerbt. Dieser starb bereits vor zehn Jahren bei einem Unfall und sein Tod macht Michael immer noch zu schaffen – vor allem, da ihm seine Mutter keinen Halt geben kann. Durch seinen unfreiwilligen Sprung durch den Spiegel erkennt Michael, dass die vermeintlich fiktiven Geschichten, die ihm sein Vater immer erzählte, in Wahrheit sehr real waren. Während Michael noch versucht seine Gabe zu erforschen, sehen andere in Michael eine immer größer werdende Gefahr und schrecken auch vor Gewalt nicht zurück. Kann er einen Ausweg finden? Da es sich um eine Kurzgeschichte von etwa 70 Seiten handelt, habe ich sie in einem Rutsch gelesen und hatte einen wirklich schönen Leseabend, da mir die Geschichte gut gefallen hat. Vor allem den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden. Der Fokus liegt ganz klar auf Michael und seine Figur ist sehr detailliert herausgearbeitet. Ich konnte mich gut in seine Gefühlswelt hineinversetzen und nachvollziehen, wie ihm besonders die Situation mit seiner alkoholkranken Mutter zu schaffen macht. Michaels Sorgen und Ängste wurden sehr eindringlich und authentisch beschrieben. Die übrigen Figuren sind nicht ganz so ausführlich charakterisiert. Trotzdem blieben sie nicht blass und ich konnte sie mir ebenfalls gut vorstellen, allen voran seine Freundin Julia, die einen starken und klugen Eindruck machte. Sehr gelungen wurden Rückblenden und Erinnerungen die in die Geschichte eingewoben und haben das Geschehen für mich runder gemacht. Zudem war es aus meiner Sicht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen aktuellen Ereignissen und der Vergangenheit. Der Beginn der Geschichte schildert gut die Ausgangssituation und lässt ein komplexes Bild von Michaels Situation entstehen. Der Übergang zum zweiten Kapitel kam für mich etwas schnell und ich hätte mir etwas mehr Ausführlichkeit gewünscht. Vor allem Michaels erste Versuche im Spiegelspringen hätte ich gerne begleitet. Generell wäre es schön gewesen, wenn die Geschichte etwas länger gewesen wäre. Es gab viele Ideen, die man noch genauer ausarbeiten könnte. Gerade am Ende hatte ich das Gefühl, dass sehr viel in verhältnismäßig wenige Seiten gepackt wurde. Doch trotz der vielen Ereignisse am Ende hat mir der zweite Teil der Geschichte etwas besser gefallen als der Erste. Die Seiten schienen nur noch vorbeizufliegen. Mein Fazit: Eine gelungene, phantastische Geschichte, die ohne Fabelwesen und Ähnlichem auskommt, dafür jedoch mit einem sympathischen Protagonisten punkten kann und sich durch einen angenehmen Schreibstil auszeichnet.

    Mehr
  • Spiegelspringen mal anders

    Spiegelspringer
    Sandsch

    Sandsch

    10. May 2016 um 21:54

    Ich bin gut in die Geschichte um Michael reingekommen und hat mich von Anfang bis Ende mitgerissen und gefesselt. Michael ist ein ganz normaler Junge, der fast Volljährig ist, aber eigentlich schon seit dem Tod seines Vaters vor zehn Jahren die Verantwortung für alles übernehmen musste, da seine Mutter mit dem Tod des Vater nie abgeschlossen hat, sondern ihre Trauer in Alkohol ertränkte. Es kommt eine verkehrte Welt zum Vorschein, denn nicht die Mutter sorgt sich um ihr Kind, sondern Michael um seine Mutter. Im Grunde hat er ein beständiges Leben, er hat einen Job und seit neuesten auch eine Freundin namens Julia. Michael schämt sich für seine Mutter, denkt allerdings auch darüber eher zwiespältig, denn er sorgt sich auch um sie und hat Angst das sie bei einem eventuellen Auszug noch mehr abstürzen könnte. Und dann entdeckt er durch einen Zufall, dass er durch Spiegel springen kann, allerdings sehen das auch Andere, die Michael nicht wohlgesonnen sind - Gefahr droht und sein bisheriges Leben wird von heute auf morgen komplett umgekrempelt. An seinen Vater kann er sich nicht mehr wirklich erinnern, nur dass er ihm oft "Gute Nacht Geschichten" erzählt hat - über "Spiegelspringer". Ihm wird klar, dass das keine Geschichten waren, sondern der Realität entsprach und er diese Gabe auch hatte. Leider hat er aber niemanden, der ihm mehr über diese Gabe erzählen kann und so beginnt er zu experimentieren. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Der Autorin gelingt es geschickt durch Erinnerungen an die Geschichten über den Spiegelspringer, Stück für Stück dem Leser immer mehr über die Spiegelspringer-Gabe zu enthüllen. Der Hauptprotagonist ist liebevoll gezeichnet, er wirkt authentisch und nachvollziehbar. Und es macht Spaß ihn durch die Geschichte zu begleiten. Leider ging es mir am Anfang irgendwie zu schnell von statten, vor allem das er seiner Freundin Julia relativ schnell von dieser Gabe erzählt, gut er sah keine andere Lösung, schließlich wurden sie durch den dunklen Park von zwielichtigen Typen verfolgt und einen anderen Ausweg sah er nicht. Im Grunde wollte er die Liebe seines Lebens nur beschützen. Auch fand ich es zu schnell, dass andere Menschen und dann auch noch solche, die Schlägertypen, diese Gabe mitbekamen, so nahm diese gefährliche Reise seinen Lauf. Aber ansonsten wirklich eine sehr gute und durchdachte Geschichte, die mich mit den unvorhersehbaren Wendungen häufig überrascht hat. Schön fand ich auch, dass es eine fantasievolle Geschichte ohne Fantasy-Gestalten war, einfach ein normaler Junge, mit normalen Problemen, der eben durch Spiegel springen kann.Fazit:Der Autorin ist eine spannende Fantasy-Geschichte gelungen, die auch ohne fantasievolle Gestalten auskommt.  Der Hauptprotagonist ist liebevoll gezeichnet und war mir sofort sympathisch. Es geht um das Reisen durch Spiegeln, aber auch dem Erwachsenwerden, der Angst geliebte Menschen zu verlieren und das Einsehen Hilfe anzunehmen und manchmal auch einen Neuanfang zu starten. Insgesamt eine wundervolle Kurzgeschichte, die mich begeistern konnte und mir angenehme Lesestunden bereitete, deshalb gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

    Mehr