J.L. Bourne

 3,9 Sterne bei 454 Bewertungen
Autor von Tagebuch der Apokalypse, Tagebuch der Apokalypse 2 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von J.L. Bourne

Der Amerikaner J. L. Bourne hat hauptberuflich relativ wenig mit Literatur und Schreiben zu tun, denn er ist schon seit vielen Jahren Marineoffizier bei der US Navy. Allerdings widmet er sich in seiner Freizeit hauptsächlich der Schriftstellerei und das mit Erfolg. Sein Debüt "Tagebuch der Apokalypse" (Originaltitel: "Day by Day Armageddon") wurde 2010 in Deutschland bei Heyne veröffentlicht; in den Jahren danach folgten Teil 2 und 3.

Alle Bücher von J.L. Bourne

Cover des Buches Tagebuch der Apokalypse (ISBN: 9783453527935)

Tagebuch der Apokalypse

 (218)
Erschienen am 09.11.2010
Cover des Buches Tagebuch der Apokalypse 2 (ISBN: 9783453528192)

Tagebuch der Apokalypse 2

 (119)
Erschienen am 13.06.2011
Cover des Buches Tagebuch der Apokalypse 3 (ISBN: 9783453436336)

Tagebuch der Apokalypse 3

 (67)
Erschienen am 08.07.2013
Cover des Buches Tagebuch der Apokalypse 4 (ISBN: 9783453318403)

Tagebuch der Apokalypse 4

 (18)
Erschienen am 10.04.2017
Cover des Buches Tomorrow War - Die Chroniken von Max (ISBN: 9783865527011)

Tomorrow War - Die Chroniken von Max

 (7)
Erschienen am 28.12.2018
Cover des Buches Tomorrow War - Die Chroniken von Max (ISBN: 9783865527035)

Tomorrow War - Die Chroniken von Max

 (4)
Erschienen am 29.01.2019
Cover des Buches Tagebuch der Apokalypse 1 (ISBN: B0083JB392)

Tagebuch der Apokalypse 1

 (11)
Erschienen am 24.11.2011
Cover des Buches Tagebuch der Apokalypse 2 (ISBN: B0083JB3YC)

Tagebuch der Apokalypse 2

 (5)
Erschienen am 24.01.2012

Neue Rezensionen zu J.L. Bourne

Cover des Buches Tagebuch der Apokalypse 2 (ISBN: 9783453528192)N

Rezension zu "Tagebuch der Apokalypse 2" von J.L. Bourne

An alle Überlebenden
NiWavor 6 Tagen

Hierbei handelt es sich um ein Tagebuch eines Mannes, der mitten in der Zombie-Apokalypse steckt. Wandelnde Leichen lechzen nach frischem Blut, während die Zivilisation in Schutt und Asche liegt.

„Tagebuch der Apokalypse 2“ ist der zweite Teil einer legendären Zombie-Invasion, die in vielen nachfolgenden Werken Erwähnung findet. Es beschreibt das fortschreitende Ende der Menschheit aus der Sicht eines Mannes, der dazu Tagebuch führt.

Nachdem im ersten Tagebuch die Hoffnung auf einen sicheren Unterschlupf gegeben war, stellt sich der Trupp um den Tagebuchschreiber neuen Problemen. Die Annehmlichkeiten unseres Alltags liegen hinter ihnen und es heißt, sich um Wasser, Lebensmittel und Medikamente zu kümmern. 

Anfangs scheint es zu funktionieren, doch in dieser neuartigen Welt lauern Gefahren, die den Tagebuchschreiber aus der relativen Sicherheit seiner Gruppe reißen und er erneut auf sich allein gestellt ist.

Anders als in Tagebuch Nummer eins sind die Menschen mit der tödlichen Gefahr mittlerweile vertraut. Man spürt Neuformation, sie stellen sich auf die Beine, bringen ein System in die Katastrophe und lenken das Leben in normalere Bahnen.

Dabei spielen militärische Elemente eine große Rolle, was auf mich zwar logisch wirkt - weil der Protagonist selbst Soldat ist - , trotzdem etwas die Faszination aus der Handlung nimmt, weil Ordnung ins Geschehen kommt.

Der Tagebuchschreiber ist dennoch über einen langen Zeitraum auf allein unterwegs und kämpft sich durch die Zombie-Arena. Dieser Part hat mir am besten gefallen, weil darin düstere Weltuntergang-Spannung liegt, wie man sie aus diversen Serien oder ähnlichen Büchern kennt.

Auffällig ist außerdem, dass der Leser nicht den Namen des Protagonisten kennt. Da er selbst die Aufzeichnungen verfasst, hat er es bisher nicht als notwendig empfunden, sich namentlich vorzustellen. Dafür ist der Pin seiner Bankomatkarte nach diesem Teil bekannt.

Gefallen hat mir am Tagebuchschreiber, dass er insgesamt wie ein normaler Mensch wirkt. Er hat heldenhafte Moralvorstellungen und ist aufgrund des militärischen Backgrounds körperlich fit sowie exzellent ausgebildet. Trotzdem präsentiert Autor J. L. Bourne keinen Übermenschen, dem nichts aus der Fassung bringt. Hingegen erlebt der Leser die Verzweiflung des Protagonisten, nagende Ängste und schwindenden Überlebenswillen, was manchmal von winzigen Hoffnungssprenkeln erhellt wird.

Die Darstellung als Tagebuch verleiht dem Buch dramatischen Flair. Allgemein mag ich es gern, wenn für einen Roman die Tagebuchforam gewählt wird. In der Printversion sind Blut- oder Wasserflecken auf den Seiten, Berichte eingeklebt und Zeichnungen dargestellt. Das gibt dem Roman zusätzlich eine bedrohliche Atmosphäre, die sich durch das gesamte Geschehen zieht.

Die Gesamthandlung steuert eine originelle Richtung an, die neugierig auf den nächsten Teil macht.

Mir hat das erste Tagebuch großen Spaß gemacht und daher stand es außer Frage, dass ich den zweiten Teil lese. Dieser Teil enthält blutig-grausige Zombie-Szenen, das Gefühl der Verlorenheit und stellt das Geschehen in einen neuen Zusammenhang. Zwar hätte ich auf den militärischen Aspekt verzichten können, aber für die findige Richtung, in die es zum Ende hin, geht, war er unumgänglich.

Ich werde diese Reihe jedenfalls weiterverfolgen und bin gespannt, welche Situationen es als Nächstes zu überleben gilt.


Die Tagebücher der Apokalypse:

1) Tagebuch der Apokalypse 1 

2) Tagebuch der Apokalypse 2

3) Tagebuch der Apokalypse 3

4) Tagebuch der Apokalypse 4

Kommentare: 9
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Cover des Buches Tagebuch der Apokalypse (ISBN: 9783453527935)N

Rezension zu "Tagebuch der Apokalypse" von J.L. Bourne

Beste Zombie-Apokalypse
NiWavor 4 Monaten

Das Ende hat begonnen und Zombies erobern die Welt. Mittendrin schreibt ein Überlebender Tagebuch und hält die Ereignisse für wen auch immer in der Zukunft fest.

„Tagebuch der Apokalypse 1“ ist der Auftakt einer mehrteiligen Buchreihe um ein Endzeitszenario und beschreibt, wie ein Haufen Zombies der Menschheit auf die Füße tritt.

Nach wie vor lese ich gern Endzeitszenarien und gute Zombie-Romane erst recht. Dank der ansprechenden Rezension einer Freundin bin ich auf diese Reihe aufmerksam geworden. Ich bin überrascht, dass mich - obwohl ich mittlerweile mehrere Romane in die Richtung gelesen habe - diese etwas ältere Geschichte dermaßen gut unterhalten hat.

Die Hintergründe und Ereignisse unterscheiden sich nicht von anderen Zombie-Romanen. Ein fieser China-Bazillus breitet sich aus und damit tauchen nach und nach Zähne fletschende Untote auf, die sich gierig auf jede Regung stürzen und nach Blut und Fleisch lechzen. In Walking-Dead-Manier greift das Grauen um sich. Anfangs sind es vereinzelte Ausreißer, die das Interesse der Medien erregen, doch rasch wüten die Zombies in Massen und selbst die amerikanische Regierung gibt zu, dass sie vor einem massiven Problem steht.

Kurz davor fängt der Protagonist mit Tagebuchaufzeichnungen an. Es ist ein Neujahrsvorsatz, der genau rechtzeitig für die Zombie-Apokalypse gefasst wurde. Aufgrund der Einträge erfährt der Leser aus erster Hand vom Geschehen.

Der Tagebuchansatz gefällt mir unheimlich gut. Ich mag es extrem gern, Aufzeichnungen in ungewohnter Art in Büchern zu entdecken. Neben der regulären Datumsangabe sind manche Sätze durchgestrichen, unterstrichen oder eingerahmt. Es gibt Aufzählungen, Markierungen und manchmal wurde ein Bild ins Tagebuch geklebt. 

Der Protagonist ist Soldat, Flieger um genau zu sein, und bringt daher eine ausgezeichnete körperliche Konstitution und einen gestärkten Kampfgeist ins Geschehen. Hier hat Autor J. L. Bourne eine Figur geschaffen, die mir vom ersten Moment an ausgezeichnet gefällt: Er will einfach überleben, hat plausiblerweise das Zeug dazu und strahlt trotzdem nicht im überbordenden, falschen Heldenschein. Auf mich wirkt er wie ein normaler Mensch, der seine Fähig- und Fertigkeiten für’s Überleben fundiert einsetzen kann.

Die Handlung selbst läuft, wie man sie von solchen Romanen kennt. Zuerst beginnt die Zombie-Apokalypse und schnell wird das Kommando von Zähne fletschenden Untoten übernommen. Einzelne Überlebende sind arg zerstreut, haben Furchtbares erlebt und daraus Erfahrungen gesammelt. Jetzt gilt es Medikamente, Lebensmittel und einen sicheren Ort zu finden, wo zumindest ein paar geruhsame Minuten Schlaf möglich sind.

Die Zombie-Szenen sind plastisch beschrieben. Teilweise ist es entsprechend grauslich und aufgrund der Tagebuchaufzeichnungen hat es auf mich authentisch gewirkt.

Im Endeffekt bin ich sehr froh, dass ich die Reihe angefangen habe, weil es für mich einer der besten Zombie-Apokalypsen bisher gewesen ist. Ich denke, dass ich bei Gelegenheit zu den weiteren Teilen greife.


Die Tagebücher der Apokalypse:

1) Tagebuch der Apokalypse 1

2) Tagebuch der Apokalypse 2

3) Tagebuch der Apokalypse 3

4) Tagebuch der Apokalypse 4

Kommentare: 18
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Cover des Buches Tagebuch der Apokalypse (ISBN: 9783453527935)B

Rezension zu "Tagebuch der Apokalypse" von J.L. Bourne

Hätte mehr sein können...
BooksHuntervor 7 Monaten

Tagebuch einer Apokalypse ist ein simples und schnell runter gelesenes Endzeit Drama.

Es punktet mit einzelnen Tagebuch-Einträgen die leider in den seltensten Momenten wirklich spannend sind. So Schnell wie sich die einzelnen Kapitel strait herunter lesen, so schnell kann es auch passieren, dass dem Leser schnell Langweilig werden könnte. Das Liegt zum einen an der dünnen und Klischee behafteten Story, und zum anderen an dem eigentlich spannende Kern den dieses Buch Besitz, diesen aber kaum ausnutzt und dem Leser immer wieder das Gleiche vorgegaukelt wird.

Die Orte wechseln sich diesbezüglich zu maß, was zwar für Abwechslung sorgt, aber dass Verhalten des Protagonisten, ganz egal wo er nun zu sein scheint, das ewig selbe Schema durch leben lässt...

Vorräte müssen gesucht werden, Untote sammeln sich und terrorisieren einen ewig aufs neue. Klar, was sollen sie auch sonst tun? Mir Ist diesbezüglich klar geworden das dass Thema Zombies gerade jetzt durch das Lesen dieses Buches einfach keinen Reiz mehr in mir auslöst! Nett und unterhaltsam war es allemal. Aber leider auch nicht viel mehr als das. 

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