J.L. Carr Ein Monat auf dem Land

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Inhaltsangabe zu „Ein Monat auf dem Land“ von J.L. Carr

Yorkshire im Sommer 1920: Der Restaurator Tom Birkin steigt im idyllischen Oxgodby aus dem Zug. Traumatisiert von seinen Erlebnissen im Ersten Weltkrieg wurde er von seiner Ehefrau verlassen. Nun soll er das mittelalterliche Wandgemälde in der örtlichen Kirche freilegen und hofft, in der Ruhe Yorkshires seinen Frieden zu finden. Und tatsächlich: Je näher er dem Meisterwerk hinter dem Putz kommt, desto näher kommt er auch sich selbst. Und den Menschen in seiner Umgebung. Heiko Ruprecht liest diese zarte Liebesgeschichte über das Leben, die Verletzungen, die es uns zufügt, und die Möglichkeiten der Heilung mit leichtem und warmherzigem Ton.

Ungekürzte Lesung mit Heiko Ruprecht
4 CDs | ca. 4 h 13 min

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    Ein Monat auf dem Land

    Wassollichlesen

    28. January 2017 um 14:16

    "Ein Monat auf dem Land" erschien bereits 1980 und ist im Dumont Verlag erstmals auf Deutsch erschienen. Der erste Gedanke, der mir bei dieser Tatsache durch den Kopf ging war "oh nein, nicht schon wieder so älteres Buch, das jetzt neu entdeckt wurde und nun unendlich gehypt wird wie "Stoner"", das mir ja bekanntermaßen nicht sonderlich gut gefallen hat."Eine Novelle - eine kleine Erzählung, zumeist über die Liebe"Dr. Johnson's DictionaryAber von der ersten Seite an, konnte ich beruhigt durchatmen, denn die Geschichte hält, was das erste Zitat vor dem kurzen Vorwort verspricht: sie ist kurzweilig und eine Liebesgeschichte verbirgt sich natürlich auch in ihr. "Ein Monat auf dem Land" kommt leicht daher und der Erzählstil Carrs ist sehr einfach, sodass die Geschichte wie von selbst voranschreitet.Es ist vor allem dieser schöne Schreibstil mit dem Carr die Entwicklung des Protagonisten, im Gleichschritt mit seiner Arbeit, binnen eines sommerlichen Monats wiederspiegelt, der dieses kleine Büchlein besonders macht und zeigt, dass gute Bücher nicht immer 300 Seiten haben oder dicke Schinken sein müssen.Eine Gemeinsamkeit mit "Stoner" gibt es dann aber doch: genau wie bei "Stoner" muss ich mich, hier besonders am Ende, über das Verhalten des Protagonisten wundern bzw. ärgern.Vor 100 Jahren, das Buch spielt 1920, war das soziale Leben geprägt von verpassten Möglichkeiten - der Etikette und Konventionen geschuldet. Keine Epoche für mich.Fazit"Ein Monat auf dem Land" ist ein schönes Buch für zwischendurch - fesselnd, keine schwere Kost. Schade, dass J.L. Carr nicht früher in Deutschland erschienen ist, er starb 1994 an Leukämie.

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