J.L. Langley

 4.5 Sterne bei 82 Bewertungen

Alle Bücher von J.L. Langley

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J.L. LangleySoulmates: Ruf des Schicksals
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Soulmates: Ruf des Schicksals
Soulmates: Ruf des Schicksals
 (30)
Erschienen am 20.01.2013
J.L. LangleySoulmates: Ruf der Freiheit ([Soulmates])
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Soulmates: Ruf der Freiheit ([Soulmates])
Soulmates: Ruf der Freiheit ([Soulmates])
 (16)
Erschienen am 29.07.2013
J.L. LangleySoulmates: Ruf der Leidenschaft
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Soulmates: Ruf der Leidenschaft
Soulmates: Ruf der Leidenschaft
 (10)
Erschienen am 09.04.2015
J.L. LangleyIm Auge des Falken (Regelence-Serie)
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Im Auge des Falken (Regelence-Serie)
Im Auge des Falken (Regelence-Serie)
 (7)
Erschienen am 27.06.2013
J.L. LangleySoulmates: Ruf der Freiheit
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Soulmates: Ruf der Freiheit
Soulmates: Ruf der Freiheit
 (4)
Erschienen am 27.05.2014
J.L. LangleyDer Ehre verpflichtet (Regelence 2)
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Der Ehre verpflichtet (Regelence 2)
Der Ehre verpflichtet (Regelence 2)
 (4)
Erschienen am 04.01.2016
J.L. LangleyDer Hochzeitsparagraph
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Der Hochzeitsparagraph
Der Hochzeitsparagraph
 (5)
Erschienen am 07.06.2016
J.L. LangleyMy Fair Captain
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My Fair Captain
My Fair Captain
 (4)
Erschienen am 01.04.2008

Neue Rezensionen zu J.L. Langley

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LiehsaHs avatar

Rezension zu "Soulmates: Ruf des Schicksals" von J.L. Langley

Mehr Sex als Liebe
LiehsaHvor 2 Jahren


Erster Satz:
„Brumm, brumm... Mommy, wenn ich ein Wolf bin so wie Daddy, warum kann ich mich dann nicht verwandeln?“

Meinung: 
Das Cover ist ziemlich romantisch. Die Farben, das fast küssende Paar, die schmusenden Wölfe. Fast kitschig. Wären nicht die Steppe und der Baum sowie der strahlende Sonnenschein, fände ich es wohl nicht so toll. So finde ich die Wölfe süß, das Pärchen heiß und die Gestaltung des Schriftzugs ansprechend. Ein stimmiges Cover.

Den Titel finde ich nicht besonders spektakulär. "Seelenverwandte" für einen Liebesroman, dazu noch einen werwolflastigen, zu wählen, ist nicht besonders kreativ. Mittlerweile weiß doch jeder, dass Werwölfe im romantischen Fantasy-Bereich meist nur einen Partner fürs ganze Leben wählen. Da ist das "Schicksal" als Schlagwort natürlich naheliegend. 

Der Schreibstil ist nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Für mich waren keine besonderen Perlen oder ähnliches dabei, was ich mir hätte markieren wollen. In dem Sinne eher ein durchschnittliches Produkt als ein ausgefallenes.

Die Handlung ist genretypisch, fürchte ich. Es geht um Werwölfe, homosexuelle Werwölfe. Für mich wertet die Sexualität das Genre schon auf, da es noch einmal andere Aspekte aufzeigen kann. Bei normaler Fantasy für Erwachsene kann man mit viel Sex rechnen – hier auch. Tatsächlich war es mir sogar zu viel. Natürlich stellt dieser Akt die Charaktere noch einmal besser oder anders dar, als man sie zuerst wahrnimmt. Aber in diesem Roman habe ich gefühlt mehr Sex gelesen als alles andere. Dabei sind Werwölfe doch spannende Wesen! Außerdem wurde ein interessanter Subplot eingebaut, der wirklich etwas hätte reißen können, wenn die Liebschaft zwischen Chay und Keaton nicht so massiv im Vordergrund gestanden hätte. Das ging sogar so weit, dass der eine mit Gehirnerschütterung Sex hat. Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber ich bin mir sicher, dass das in der Realität nicht so einfach machbar wäre. Außer man möchte hinterher Erbrochenes von sich herunterwischen. Der Konflikt wurde sehr ansprechend weiter aufgebaut. Leider wurde er am Ende dermaßen schnell gelöst, dass man enttäuscht war. Da passiert endlich mal was abseits vom Bettsport und es wird so „verbraten“.

Die Geschichte wird aus einer personalen Erzählperspektive erzählt, die immer wieder zwischen Chay und Keaton wechselt. Das tut sie so oft und plötzlich, dass ich zwischenzeitlich dachte, der Erzähler könnte auch auktorialer Natur sein. Da er aber nur die Gefühle des Hauptpairs beleuchtet und auch sonst nichts preisgibt, was diese beiden nicht wissen, tippe ich insgesamt gesehen auf einen personalen. (Falls ich mich irre, freue ich mich darüber, wenn mir jemand den Unterschied näher bringen könnte! Da bin ich nämlich immer etwas unsicher.)

Chay stammt von einem Indianerstamm ab und wohnt in einem Reservat. Als Charakter hat ihn das leider fast gar nicht geprägt. Auch seine Einstellung zu seinem Dasein als Werwolf zeigte keinerlei Probleme auf – bis auf die Tatsache, dass sein Gefährte ein Mann ist. Ich mochte Chay wegen seiner meist gelassenen Art, mit der er Keatons Temperament ertrug. Gleichzeitig fand ich seine Spitznamen für Keaton nicht ganz so toll.
Da waren Keaton und ich einer Meinung. „Little Bit“ ist jetzt nicht so das Gelbe vom Ei, wenn man mich fragt. Außerdem finde ich es bemerkenswert, dass Keaton so ziemlich der kleinste Charakter in der Geschichte ist, aber insgesamt gesehen einer der stärksten Wölfe. Auch wenn er meist den eher weiblichen Part in der Beziehung übernimmt, besitzt er doch auch die Möglichkeit, seinen Partner zu beschützen. Wenn man ihn denn ließe. Ich hasse es, wenn Leute das Potential ihrer Charaktere nicht ausschöpfen. Aber daran kann ich nichts ändern.
Witzigerweise haben mir auch bei diesem Roman die Nebencharaktere sehr gut gefallen. Die leicht rassistische Lena (was nicht heißt, dass ich Rassismus befürworte!), das Rudel von Chay sowie das ehemalige Rudel von Keaton. Außerdem bin ich gespannt, wie die Geschichte zwischen Remi und Jake weitergeht. Jake war mir von Anfang an sehr sympathisch.

Fazit: 2*
Ich habe das Buch zwar gerne gelesen, da es leichte Unterhaltung verspricht. Doch wenn ich es nach fachlichen Maßstäben betrachte, schneidet es nicht so gut ab. Schon während des Lesens haben mich die ständigen Sexszenen unangenehm an SoG erinnert – und das nicht, weil BDSM vorgekommen wäre, sondern weil sie so zahlreich waren. Für Leute, die sehr auf Erotik in ihren Liebesgeschichten abfahren, ist dieses Buch sehr empfehlenswert!

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LiehsaHs avatar

Rezension zu "Soulmates: Ruf der Freiheit ([Soulmates])" von J.L. Langley

Potential zugunsten von Sex verschenkt
LiehsaHvor 2 Jahren


Erster Satz:

"Verdammt, ich liebe deinen Mund!"


Meinung:
Das Cover ist in sich stimmig und farblich sehr schön gestaltet. Jedoch empfinde ich Jake als zu hellhäutig für einen Apachen. 

Der Titel ist wie bei den anderen Bänden der Reihe ziemlich lahm. Angesichts der Handlung könnte man ihn fast als ironisch auffassen.

Die Handlung lässt mich zwiegespalten zurück. Der Sexanteil ist auch in diesem Band sehr hoch, er wird sogar damit eröffnet. Dafür ist der Konflikt dieses Mal ausgereifter, wenn auch nicht unbedingt besser. Die Spannung ist vorhanden und wird gut genutzt, jedoch nicht optimal. Der Höhepunkt kommt mir fast verschenkt vor. Dafür wurde, wie bereits im Band davor, zum Ende hin ein neues Paar eingeführt, für das es einen Folgeband geben könnte. Ein leicht durchschaubares Muster, aber keine schlechte Idee.
Von der Thematik her ist das Buch recht düster. Gewalt in der Familie ist ein Thema, das mich sehr aufwühlt. Wie bereits oben erwähnt, kam mir dieser Konflikt nicht gut gelöst vor, auch wenn der geneigte Leser durchaus zufrieden gestellt sein könnte.

Es wird sowohl aus Remis als auch aus Jakes personaler Sicht erzählt. Rhys kommt auch zu Wort.

"Warum nennt ihr ihn dann Dirk?" Sterling zuckte mit den Schultern. "Er will nicht, dass wir Dad zu ihm sagen." (Ebook, 10%, Position 453)

Remi verändert sich im Laufe der Geschichte sehr stark. Von dem Charakter, den man in Band 1 kennenlernt, bleibt fast nichts übrig. Zu Anfang dieses Bandes fand ich das gut, da Remi mir nicht allzu sympathisch war. Leider nahm seine Entwicklung bald Ausmaße an, die ich total übertrieben fand. Das hat zwar für Fluff-Momente gesorgt und das Liebesbedürfnis des Lesers befriedigt, aber den Charakter zerstört.
Jake war der eigentliche Grund, aus dem ich nach dem eher schlechten ersten Teil auch diesen Band lesen wollte. Als Charakter wurde er deutlich besser behandelt als Remi, aber seine plötzliche BDSM-Vorliebe finde ich heikel. Besonders, als er heldentypisch anfing mit "Ich muss Remi vor meiner dunklen Seite beschützen!". Da dachte ich schon: "Oje, was er wohl für Hardcore-Sachen mag?" Letztendlich ist er ähnlich soft wie der allseits bekannte Mr Grey, wenn auch weniger kontrollsüchtig.
Sterling und Rhys haben mir ebenso gut gefallen wie Eddie. Auch Chay und Keaton kamen vor.


Fazit: 2,5* 
Zu viel Sex. Ein spannender Konflikt, der jedoch nicht so gelöst wird, wie ich es mir gewünscht hätte. Ein zerstörter Charakter. Da bleiben nicht besonders viele Sterne übrig. Wenigstens war der Konflikt besser aufgebaut als beim ersten Band.

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Korikos avatar

Rezension zu "Soulmates: Ruf der Leidenschaft" von J.L. Langley

Gelungene Fortsetzung, aber schwächer als Band 2
Korikovor 3 Jahren

Story:
Seit Aubrey denken kann, steht für ihn die Familie und die Leitung des Geschäfts an erster Stelle, insbesondere nachdem sein Bruder Keaton nach seinem Coming-Out abgehauen ist und woanders sein Glück gefunden hat. Für Aubrey bedeutet das seine eigene Homosexualität zu verstecken, um in der Geschäftswelt bestehen zu können und seine Eltern nicht zu enttäuschen. Seine Vorsätze geraten ins Wanken, als er auf Bitten seines Bruders hin, den jungen Werwolf Matt bei sich aufnimmt. Schnell wird klar, dass Matt nicht nur schwul ist, sondern Aubreys Gefährte. Hin und her gerissen zwischen Verantwortungsgefühl, Pflichtbewusstsein und seiner neu erwachten Leidenschaft, kann Aubrey nicht von Matt lassen. Unter der Voraussetzung absolutes Stillschweigen zu bewahren, werden die beiden ein Paar, doch gerade Matt fällt es schwer zu verstecken, was er für Aubrey empfindet. Als Letzterem Drohungen zugespielt werden und jemand Matts Leben bedroht, muss sich Aubrey entscheiden …

Eigene Meinung:
Mit dem Roman „Ruf der Leidenschaft“ legt der Cursed Verlag den dritten Band der „Soulmates“ Reihe von J.L. Langley vor. Die ersten Bände „Ruf des Schicksals“ und „Ruf der Leidenschaft“ handeln ebenfalls von Werwölfen und ihren Gefährten – Aubreys Bruder Keaton ist einer der Protagonisten des ersten Bandes der Reihe. Neben den Romanen gibt es in den USA etliche Kurzgeschichten zu den einzelnen Pärchen, um die Wartezeit zum vierten Band zu überbrücken.

Inhaltlich legt J.L. Langley einen soliden Gay Romance Roman vor, in dem es vorwiegend um die Beziehung von Aubrey und Matt geht. Dementsprechend romantisch und erotisch wird es im Laufe der Zeit, wenngleich sich die Sexszenen dieses Mal definitiv im Rahmen halten. Während gerade Band 1 sehr sexlastig war, hält sich die Autorin in „Ruf der Leidenschaft“ spürbar zurück und konzentriert sich darauf, zunächst eine Beziehung zwischen Aubrey und Matt aufzubauen. Dies ist im Grund in Ordnung, nimmt aber mehr als die Hälfte des Buches ein und sorgt dafür, dass die actionhaltigen Elemente, wie die Bedrohung von Matt, erst recht spät zur Sprache gebracht werden. Das ist schade, da es in der ersten Hälfte an Spannung mangelt und die Geschichte erst zum Ende an Fahrt aufnimmt. Im Vergleich zum zweiten Band, in dem der Krimiplot für Abwechslung und Action sorgte, ist „Ruf der Leidenschaft“ daher ein wenig schwächer. Auch fehlt dem Leser die Welt der Werwölfe, da das Thema dieses Mal nur angeschnitten wird, anstatt dass man weitere Informationen zu Rudeln, Gesetzen und Regeln erfährt. Bis auf die Sache mit den Gefährten, gibt es für den Leser dieses Mal nichts Neues.

Wie bereits erwähnt liegt der Schwerpunkt des Romans auf den Charakteren, die man mit all ihren Eigenarten, Stärken und Schwächen kennenlernt. Dementsprechend ist die Rahmenhandlung stark auf die Figuren zugeschnitten, so dass man viel über Aubrey und Matt erfährt. Hierbei ist es für den Leser spannend, Aubrey besser kennenzulernen, da dieser im ersten Band der Antagonist war und den meisten nicht unbedingt in guter Erinnerung geblieben ist. Bei ihm ist zudem die größte Charakterentwicklung festzustellen, da er sich spürbar ändert, nachdem Matt in sein Leben tritt. Dieser ist im Vergleich zu Aubrey recht blass und kann nur selten aus dem Schatten seines Geliebten heraustreten. Er verhält sich recht vorhersehbar, fast schon langweilig, ist jedoch kein unsympathischer Charakter.

Die Nebenfiguren können ebenfalls überzeugen – seien es Aubreys Eltern, Boskie oder Carson. Sie bilden einen passenden Rahmen, sorgen für spannende Nebenplots und stiften zusätzliche Verwirrung. Auch Tara, Aubreys Freundin und Verlobte, heimst etliche Sympathiepunkte ein, da sie eine erfrischende Abwechslung zu den überwiegend schwulen Männern bietet. Lediglich Matts Freunde und Familie bleiben ein wenig außen vor, was jedoch erst im Nachhinein auffällt.

Stilistisch legt J.L. Langley einen gut geschrieben Roman vor, der durch einen flüssigen, abwechslungsreichen Stil besticht. Die Autorin versteht ihr Handwerk, gerade wenn es um Gefühle, Beziehungsdramen und Erotikszenen geht. Auch die Dialoge sind gut umgesetzt, lediglich die Actionszenen funktionieren nicht immer. Dennoch ist „Ruf der Leidenschaft“ gut geschrieben und weiß mit der Zeit zu fesseln.

Fazit:
„Ruf der Leidenschaft“ ist eine gelungene Fortsetzung der „Soulmates“-Reihe und bietet Fans von J.L. Langley solide geschriebenen Lesestoff. Inhaltlich reicht die Geschichte zwar nicht an Band 2 heran, doch da die Autorin auf allzu viele Erotikszenen verzichtet, ist der Roman dennoch besser als der Auftaktband der Reihe. Die Charaktere sind sympathisch, die Beziehung zwischen Aubrey und Matt entwickelt sich langsam und zum Ende hin kommt zumindest ein wenig Spannung auf. Daher erhält der Band schwache 4 Sterne von mir.

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