J.L. Langley Soulmates: Ruf der Leidenschaft

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Inhaltsangabe zu „Soulmates: Ruf der Leidenschaft“ von J.L. Langley

Pflicht und Verantwortung bestimmen jeden seiner Schritte. Doch dann offenbart ihm das Schicksal einen Gefährten, mit dem er nicht gerechnet hat... Als Aubrey Reynolds den Collegestudenten Matt bei sich aufnimmt, tut er damit eigentlich nur seinem kleinen Bruder Keaton einen Gefallen. Doch sein Leben nimmt eine unerwartete Wendung, als Matt eine nie gekannte Leidenschaft in ihm weckt. Denn Aubrey ist nicht nur der Erbe des Familienimperiums, sondern auch der nächste Alpha seines Rudels. Und in diesem Leben ist kein Platz für einen Gefährten. Entspricht 328 Romanseiten.

Sehnsüchtig erwartet und wurde nicht enttäuscht!! 😀❤️

— mercy_hauptmann

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  • Gelungene Fortsetzung, aber schwächer als Band 2

    Soulmates: Ruf der Leidenschaft

    Koriko

    16. July 2015 um 09:44

    Story: Seit Aubrey denken kann, steht für ihn die Familie und die Leitung des Geschäfts an erster Stelle, insbesondere nachdem sein Bruder Keaton nach seinem Coming-Out abgehauen ist und woanders sein Glück gefunden hat. Für Aubrey bedeutet das seine eigene Homosexualität zu verstecken, um in der Geschäftswelt bestehen zu können und seine Eltern nicht zu enttäuschen. Seine Vorsätze geraten ins Wanken, als er auf Bitten seines Bruders hin, den jungen Werwolf Matt bei sich aufnimmt. Schnell wird klar, dass Matt nicht nur schwul ist, sondern Aubreys Gefährte. Hin und her gerissen zwischen Verantwortungsgefühl, Pflichtbewusstsein und seiner neu erwachten Leidenschaft, kann Aubrey nicht von Matt lassen. Unter der Voraussetzung absolutes Stillschweigen zu bewahren, werden die beiden ein Paar, doch gerade Matt fällt es schwer zu verstecken, was er für Aubrey empfindet. Als Letzterem Drohungen zugespielt werden und jemand Matts Leben bedroht, muss sich Aubrey entscheiden … Eigene Meinung: Mit dem Roman „Ruf der Leidenschaft“ legt der Cursed Verlag den dritten Band der „Soulmates“ Reihe von J.L. Langley vor. Die ersten Bände „Ruf des Schicksals“ und „Ruf der Leidenschaft“ handeln ebenfalls von Werwölfen und ihren Gefährten – Aubreys Bruder Keaton ist einer der Protagonisten des ersten Bandes der Reihe. Neben den Romanen gibt es in den USA etliche Kurzgeschichten zu den einzelnen Pärchen, um die Wartezeit zum vierten Band zu überbrücken. Inhaltlich legt J.L. Langley einen soliden Gay Romance Roman vor, in dem es vorwiegend um die Beziehung von Aubrey und Matt geht. Dementsprechend romantisch und erotisch wird es im Laufe der Zeit, wenngleich sich die Sexszenen dieses Mal definitiv im Rahmen halten. Während gerade Band 1 sehr sexlastig war, hält sich die Autorin in „Ruf der Leidenschaft“ spürbar zurück und konzentriert sich darauf, zunächst eine Beziehung zwischen Aubrey und Matt aufzubauen. Dies ist im Grund in Ordnung, nimmt aber mehr als die Hälfte des Buches ein und sorgt dafür, dass die actionhaltigen Elemente, wie die Bedrohung von Matt, erst recht spät zur Sprache gebracht werden. Das ist schade, da es in der ersten Hälfte an Spannung mangelt und die Geschichte erst zum Ende an Fahrt aufnimmt. Im Vergleich zum zweiten Band, in dem der Krimiplot für Abwechslung und Action sorgte, ist „Ruf der Leidenschaft“ daher ein wenig schwächer. Auch fehlt dem Leser die Welt der Werwölfe, da das Thema dieses Mal nur angeschnitten wird, anstatt dass man weitere Informationen zu Rudeln, Gesetzen und Regeln erfährt. Bis auf die Sache mit den Gefährten, gibt es für den Leser dieses Mal nichts Neues. Wie bereits erwähnt liegt der Schwerpunkt des Romans auf den Charakteren, die man mit all ihren Eigenarten, Stärken und Schwächen kennenlernt. Dementsprechend ist die Rahmenhandlung stark auf die Figuren zugeschnitten, so dass man viel über Aubrey und Matt erfährt. Hierbei ist es für den Leser spannend, Aubrey besser kennenzulernen, da dieser im ersten Band der Antagonist war und den meisten nicht unbedingt in guter Erinnerung geblieben ist. Bei ihm ist zudem die größte Charakterentwicklung festzustellen, da er sich spürbar ändert, nachdem Matt in sein Leben tritt. Dieser ist im Vergleich zu Aubrey recht blass und kann nur selten aus dem Schatten seines Geliebten heraustreten. Er verhält sich recht vorhersehbar, fast schon langweilig, ist jedoch kein unsympathischer Charakter. Die Nebenfiguren können ebenfalls überzeugen – seien es Aubreys Eltern, Boskie oder Carson. Sie bilden einen passenden Rahmen, sorgen für spannende Nebenplots und stiften zusätzliche Verwirrung. Auch Tara, Aubreys Freundin und Verlobte, heimst etliche Sympathiepunkte ein, da sie eine erfrischende Abwechslung zu den überwiegend schwulen Männern bietet. Lediglich Matts Freunde und Familie bleiben ein wenig außen vor, was jedoch erst im Nachhinein auffällt. Stilistisch legt J.L. Langley einen gut geschrieben Roman vor, der durch einen flüssigen, abwechslungsreichen Stil besticht. Die Autorin versteht ihr Handwerk, gerade wenn es um Gefühle, Beziehungsdramen und Erotikszenen geht. Auch die Dialoge sind gut umgesetzt, lediglich die Actionszenen funktionieren nicht immer. Dennoch ist „Ruf der Leidenschaft“ gut geschrieben und weiß mit der Zeit zu fesseln. Fazit: „Ruf der Leidenschaft“ ist eine gelungene Fortsetzung der „Soulmates“-Reihe und bietet Fans von J.L. Langley solide geschriebenen Lesestoff. Inhaltlich reicht die Geschichte zwar nicht an Band 2 heran, doch da die Autorin auf allzu viele Erotikszenen verzichtet, ist der Roman dennoch besser als der Auftaktband der Reihe. Die Charaktere sind sympathisch, die Beziehung zwischen Aubrey und Matt entwickelt sich langsam und zum Ende hin kommt zumindest ein wenig Spannung auf. Daher erhält der Band schwache 4 Sterne von mir.

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