J.P. Conrad Mutterschmerz

(21)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 19 Rezensionen
(18)
(3)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Mutterschmerz“ von J.P. Conrad

Oktober 1963. Auf einer Waldlichtung im Taunus, unweit des Dorfes Rod am Berg, wird die brutal zugerichtete Leiche eines zwölfjährigen Mädchens gefunden.

Dem jungen Kommissar Peter Kampmann von der Kripo Bad Homburg bleibt kaum Zeit, den Tatort in Augenschein zu nehmen, denn nur ein paarhundert Meter entfernt brennt ein Haus lichterloh - das Elternhaus des Mädchens.

Hat etwa jemand vor, die ganze Familie auszulöschen? Kampmanns Gegner scheint zu allem bereit, um sein Ziel zu erreichen...

Einfach spannend, fesselnd und unfassbar gut. Das Buch hat mich total überrascht und mich bis zum Ende nicht mehr losgelassen.

— LadyIceTea

Ein absolut tolles Buch! Spannend, aufregend, wie ein Thriller sein soll.

— Steffys-kleiner-Buecherexpress

Mutterschmerz - Menschliche Abgründe, ein Dorf in dem der Teufel umgeht und ein sympathischer Kommissar! Spannende Handlung!

— Emotionen

Genialer Thriller mit Irrungen und Wirrungen, toll schreiben und echt lesenswert

— Patno

Spannung vom Anfang bis zum Ende! Fesselnder Thriller!

— GrOtEsQuE

Es ist nicht nur alles schwarz oder weiß, gut oder böse.

— janaka

Spannung ohne Grenzen

— Zantalia

Spannender Thriller mit viel Lokalkolorit, der in den frühen 60er Jahren spielt und mich mörderisch gut unterhalten hat!

— Baerbel82

Ein Thriller, der mich sehr gut unterhalten hat, mit Spannung und Wendungen von der ersten bis zur letzten Seite...

— MissNorge

Ich bin wirklich begeistert. Ein Thriller spannend bis zur letzten Seite, knackig und fokussiert geschrieben. Und nicht voraussehbar. TOLL!

— patchwork

Stöbern in Krimi & Thriller

Ich bin nicht tot

Teilweise vielleicht etwas überzogen, aber überaus spannend! Bitte mit dem zweiten Teil beeilen ;)

Schattenkaempferin

Das Vermächtnis der Spione

Einblick in die Spionage des Kalten Kriegs ohne viel Action

Schugga

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, dennoch eine tolle Story.

VickisBooks

Hex

Unerwartet! Ein interessanter Einblick in die Abgründe des menschlichen Verhaltens...

19Coraline82

Zorn - Lodernder Hass

Einfach total genial, es wirkte auf mich wie ein Sog. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich es inhaliert.

Thrillerlady

Nach dem Schweigen

Mein absolutes Highlight unter den diesjährigen Thrillern, einfach genial!

Nijura

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Hör nicht auf deine Mutter...

    Mutterschmerz

    LadyIceTea

    12. October 2016 um 23:05

    Kampmann tritt seine erste Stelle als Kriminalkommissar an und muss seinen ersten Mordfall lösen. Es wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Ihr Gesicht ist übel zugerichtet. Wenig später brennt ihr Elternhaus und eine weitere Leiche wird gefunden. Ein Verdächtiger wird schnell geschnappt und viele Indizien bezeugen seine Schuld. Zu viele? Kampmann wird misstrauisch und dringt tiefer in die Schichten des Dorfes vor. Welche Verbindung hat der Bürgermeister zu dem Mädchen und ist der Verdächtige vielleicht ein zu leichtes Ziel? Kampmann läuft mit seinem Partner Blume zur Höchstform auf.Dieses Buch ist für mich das erste Buch des Autors gewesen. Der Klappentext klang einfach spannend und knifflig. Meine Erwartungen waren hoch und wurden sogar übertroffen. Der Autor hat einen sehr flüssigen und eindringlichen Schreibstil. Ich wurde sofort von der Geschichte und der Atmosphäre gefangen genommen. Zu Beginn gibt es verschiedene Zeitsprünge, die uns ein gewisses Vorwissen für die Geschichte liefern. Das hat der Autor gut gelöst und er hat nicht zu viel verraten. Am Ende hatte ich ein paar Mal den Moment wo es dann bei mir klick gemacht hat und ich begeistert die Verbindung zum Anfang festgestellt habe. Der Autor flechtet viele Personen in das Netz seiner Geschichte ein. Zu Beginn bin ich etwas durcheinander gekommen aber das hat sich gelegt und es hat sich zum Schluss gezeigt, dass er genau die richtigen Personen hat auftreten lassen.Was mir dazu noch positiv aufgefallen ist, waren die vielen Wendungen die der Autor eingebaut hat. Ich habe einige Entwicklungen nicht kommen sehen und war wirklich positiv überrascht, weil sie der Geschichte die Spannung verliehen und aufrecht erhalten haben. Es gab zwar auch ein paar Vermutungen die ich relativ früh hatte und die sich dann bewahrheitet haben aber zum Glück nicht als ödes vorhersehbares Ereignis. Ich hab mich am Ende gefreut, dass mein Gefühl mich nicht getäuscht hat. Apropos Ende: Das Ende kann sich wirklich sehen lassen. Der Epilog ist genial. Das ganze Buch ist einfach grandios. Ich kann es nur empfehlen.

    Mehr
  • Leserunde zu "Mutterschmerz" von J.P. Conrad

    Mutterschmerz

    JPConrad

    Hallo liebe Thriller-Fans!Ich möchte euch heute herzlich zu einer Leserunde für mein neues Werk "Mutterschmerz" einladen!Es stehen 20 E-Books (und NUR E-Books!) zur Verfügung. Die ersten zwanzig Bewerber erhalten automatisch ein Exemplar zugeschickt. Es sind sowohl die ePub- als auch die Kindle-Version enthalten.So, jetzt aber mal zum Buch...Klappentext: Auf seine Mutter zu hören kann tödlich sein... Oktober 1963. Auf einer Waldlichtung im Taunus, unweit des Dorfes Rod am Berg, wird die brutal zugerichtete Leiche eines zwölfjährigen Mädchens gefunden. Dem jungen Kommissar Peter Kampmann von der Kripo Bad Homburg bleibt kaum Zeit, den Tatort in Augenschein zu nehmen, denn nur ein paarhundert Meter entfernt brennt ein Haus lichterloh - das Elternhaus des Mädchens. Hat etwa jemand vor, die ganze Familie auszulöschen? Kampmanns Gegner scheint zu allem bereit, um sein Ziel zu erreichen...                      Weitere Infos findet ihr auf www.jpconrad.com/mutterschmerzIch wünsche allen Bewerbern viel Glück, den Gewinnern gute Unterhaltung, und freue mich auf euer Feedback!Viele GrüßeJ.P. Conrad

    Mehr
    • 261
  • Schockierend und ergreifend wie stark Blutsbande sein können ...

    Mutterschmerz

    Emotionen

    13. May 2016 um 23:03

    "Mutterschmerz" ist der zweite Krimi/Thriller den ich von Jens Peter Conradi lese. Bereits "Ort des Bösen" konnte mich für den Autor gewinnen mit seiner gespenstischen Atmosphäre und rasanten Handlung. Diesmal spielt die Geschichte im Deutschland der 60er Jahre, genauer gesagt im Taunus Gebirge. Nicht meine liebste Zeit und Location, aber ich wollte unbedingt herausfinden, ob der Autor mich auch mit einem Buch überzeugen kann, das mich vielleicht nicht auf den ersten Blick ansprechen würde. Ergebnis: Er hat es geschafft! =)Die Handlung ist wie schon im letzten Buch nicht zu stoppen. Jedes Kapitel - vor allem gegen Ende hin - brachte mich einem erneuten Herzinfarkt näher. Ich hatte mehrmals richtig Angst und bin im Nachhinein sehr froh, dass ich das Buch nicht in der Nacht gelesen habe =) Im Buch passieren mehrere Morde, die es erst einmal miteinander in Verbindung zu bringen gilt. Kommissar Kampmann, ein sehr sympathischer Ermittler aus meiner Sicht, tut sein Bestes um den grausamen Verbrechen in der Gegend um Rod am Berg - das zufällig die Wahlheimat des Autors ist - aufzuklären. Sein Kollege Blume begibt sich sogar in Lebensgefahr ...Die Charaktere sind sehr vielseitig. Je weiter man liest umso mehr merkt man, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Der Hauptverdächtige wird entlastet, während der nette Nachbar von nebenan immer verdächtiger wird. Oder ist der Täter gar eine Frau? Vor allem Titel wirft natürlich diese Frage auf, aber ich werde mich hüten und hier zu viel verraten.Das Buch ist für alle Krimi Fans geeignet, die gerne auch nicht ganz aktuelle Fälle lesen wollen. Mit anderen Worten, man sollte sich darauf einstellen, 50 Jahre in die Vergangenheit zu reisen. Im Buch wird auch noch stark Bezug auf den 2. Weltkrieg und die Nazis genommen. Interesse an diesen Themen schadet nicht, aber ist nicht unbedingt notwendig. Diese dunkle Kapitel in der Geschichte vermeide ich sonst eigentlich eher, aber da es hier nicht vorrangig darum ging, konnte ich mit dem Buch eigentlich sehr gut anfreunden.Warum dann nur 4 von 5 Sternen? Weil ich es verglichen mit "Ort des Bösen" einfach nicht so gut war. Ich finde es nicht gerecht, diesem Buch auch 5 Sterne zu geben, wenn es mir eigentlich weniger gut als das andere gefallen hat. Einen Stern ziehe ich ab- weil Zeit und Location nicht ganz meins war- das 60er Jahre Feeling nicht ganz rüber kam/ich fühlte mich wie in 2016 =)Aber ich werde auf jeden Fall weitere Bücher von Jens Peter Conradi lesen. Der Mann schreibt auf jeden Fall gut! Empfehlenswert!

    Mehr
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

    Mehr
    • 3931

    kubine

    08. May 2016 um 13:51
  • Ich habe es für Dich getan, Mama...

    Mutterschmerz

    Patno

    All unsere Irrtümer übertragen wir auf unsere Kinder, in denen sie untilgbare Spuren hinterlassen. (Maria Montessori) Mit dem Titel "Mutterschmerz" veröffentlicht J.P. Conrad seinen neuen Thriller, erschienen im April 2016 bei Perpicx Media. Im Oktober 1963 wird in der Nähe der Ortschaft Rod am Berg die Leiche eines kleinen Mädchens entdeckt. Sie wurde brutal ermordet. Kurze Zeit später steht ein Haus in Flammen und eine verkohlte Leiche wird in der Brandruine entdeckt. Es war das Elternhaus des kleinen Mädchens. Kommissar Peter Kampmann kann kaum noch an einen Zufall glauben. Alle Hände voll zu tun für den jungen "Neuen" von der Kripo Bad Homburg. Ein Täter auf dem Silbertablett scheint schnell gefunden. Doch so richtig passen die Puzzleteile nicht ineinander. Die Ermittlungen scheinen pure Sisyphusarbeit zu werden. Schon der Prolog war ein Kracher, blickt zurück in die Nazizeit und endet schockierend. Es fühlte sich an, als würde der Autor ein Lasso auswerfen um mich zu fangen und mich erst nach dem letzten Satz seines Buches wieder freizugeben. Denn das dicke Ende kommt zum Schluß, im Epilog, der mit einem besonderen Aha-Erlebnis endet. So hatte ich J.P. Conrad bereits in seinem Thriller "Ort des Bösen" kennengelernt. Ich mag Conrads meisterlichen Schreibstil, mit welchem er mich erneut in ein Labyrinth verzwickter Ereignisse führte. Das war irre spannend. Manchmal hatte ich eine Ahnung, die sich dann auch bestätigte und genauso schnell war ich plötzlich im nächsten Handlungsstrang und das Rätselraten begann von Neuem. Das reißt mit, genial gemacht. Die Handlung spielt hauptsächlich in den sechziger Jahren, blickt zurück in den 2. Weltkrieg und endet im Hier und Heute. Gerade die Sechziger wurden aus meiner Sicht toll ausgearbeitet und mit aktuellem Zeitgeschehen untermalt. Gelungene Story, sage ich dazu, die nicht zuletzt auch von den Akteuren lebt. Diese sind aus meiner Sicht genauso brillant inszeniert. Da wird z.B. ein junger Mann mit einem furchtbaren Trauma dargestellt, hervorgerufen durch eine überaus dominante Mutter. Mir lief bisweilen ein Schauer über den Rücken und der Buchtitel war erklärt. Der Kommissar und sein Assistent sind ebenfalls im Stile ihrer Zeit dargestellt. Das schafft Authentizität. "Mutterherz" vermochte mich zu begeistern, ein spannungsreicher Thriller, der einen gewissen Anspruch an seine Leser stellt. Geschickt eingefädelt und grandios umgesetzt! Pflichtlektüre für wahre Thrillerfans!

    Mehr
    • 3

    JPConrad

    06. May 2016 um 07:12
    Patno schreibt "Mutterherz" vermochte mich zu begeistern, ein spannungsreicher Thriller, der einen gewissen Anspruch an seine Leser stellt. Geschickt eingefädelt und grandios umgesetzt! Pflichtlektüre für wahre ...

    Liebe Patno, vielen Dank für die tolle Rezension!!! Ich habe dich gleich auf der Startseite von www.jpconrad.com zitiert! ;-)

  • Atmosphärisch und spannend bis zur letzten Seite!

    Mutterschmerz

    LisaSonnenschein

    04. May 2016 um 18:32

    In diesem Buch durfte ich gleich mehrere Handlungsstränge rund um einen mysteriösen Kindsmord miterleben. Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf im Deutschland der 60er Jahre und der eigentliche Protagonist ist der frisch zugezogene Kommissar Peter Kampmann. Seinen neuen Arbeitsplatz in dem sonst so beschaulichen Örtchen darf er gleich mit diesem schauerlichen neuen Fall beginnen.Ich habe den guten Herrn Kampmann als unheimlich sympathischen Protagonisten kennengelernt und ihn und seinen Kollegen Blume sehr gerne auf ihre Untersuchungsmissionen begleitet. Kampmann ist kein Justus Jonas (ala "Und da ist die unglaublich vertrackte Lösung, auf die du nicht gekommen bist, du blöder Leser!"), aber auch nicht schwer von Begriff. Endlich mal ein Ermittler, mit dem man sich identifizieren kann! Seine Schritte sind nachvollziehbar und ich hätte an seiner Stelle nicht anders gehandelt.Die Schreibweise macht den Charme dieses Buches aus. Es ist aus wechselnder Perspektive geschrieben, mit einem (eigentlich zwei) Prolog(en), auf die man sich erstmal keinen Reim machen kann. So nach einem Drittel des Buches ist dann allerdings klar wer der Täter ist (da ein Kapitel aus seiner Sicht geschrieben ist) und man kann alles etwas besser einordnen. Dass dem Leser die Lösung bekannt ist, macht das Buch allerdings nicht weniger spannend. Bis auf die letzten zehn Seiten (!) ist einem noch nicht jedes Detail bekannt und es bleibt nervenaufreibend. Ein wahnsinnig spannender Showdown trägt seinen Teil dazu bei. Wer nicht gut mit Blut und nicht zu unterschätzenden Psychoelementen umgehen kann, der sollte seine Finger auf jeden Fall von diesem Buch lassen ;)!Für mich gab es an dem Buch bis auf zwei kleine Punkte nichts auszusetzen. Erstens finden sich doch noch ein paar Rechtschreibfehler, die mich den ein oder anderen Satz zweimal lesen ließen. Zweitens spielt die Handlung zwar in den 60ern, ich habe aber ein bisschen den "Spirit" dieser Zeit vermisst. Bis auf die Erwähnung einiger Automarken, einen Song und die noch nicht so ganz ausgereiften kriminologischen Analyseverfahren wurde kein wirklicher historischer Bezug hergestellt. Davon ab: Ein spannender Thriller - Ein toll recherchiertes und atmosphärisch dargestelltes Tatmotiv und ein wahnsinnig actionreicher Showdown machen das Buch zu einem Highlight seines Genres!

    Mehr
  • Ein Buch, was einen sprachlos zurück lässt...

    Mutterschmerz

    GrOtEsQuE

    Inhaltsangabe:Oktober 1963. Auf einer Waldlichtung im Taunus, unweit des Dorfes Rod am Berg, wird die brutal zugerichtete Leiche eines zwölfjährigen Mädchens gefunden. Dem jungen Kommissar Peter Kampmann von der Kripo Bad Homburg bleibt kaum Zeit, den Tatort in Augenschein zu nehmen, denn nur ein paarhundert Meter entfernt brennt ein Haus lichterloh - das Elternhaus des Mädchens. Hat etwa jemand vor, die ganze Familie auszulöschen? Kampmanns Gegner scheint zu allem bereit, um sein Ziel zu erreichen... Meine Meinung:Was soll ich sagen? Ich bin begeistert von diesem Buch. Schon alleine der Prolog lässt einem den Atem stocken. Man befindet sich mitten im zweitem Weltkrieg in einem Keller während eines Bombenanschlages. Was dann passiert, gibt einem zu denken. Der Hauptteil der Geschichte spielt dann jedoch in den 60ern. Auch wenn ich keinen Vergleich zu den 60ern habe, finde ich, dass J. P. Conrad die Zeit sehr gut beschrieben hat. An vielen Stellen erkennt man, dass das Buch nicht in der heutigen Zeit spielt.Kommissar Kampmann bekommt hier einen Fall vorgelegt, der es in sich hat. Die Geschichte ist spannend geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Als Leser fiebert man mit Kommissar Kampmann mit und denkt man hat die Geschichte durchschaut. Doch erst am Ende wird man über das wirkliche Geschehen aufgeklärt und der Schluss setzt nochmal einen drauf und lässt einen sprachlos zurück.Geniales Buch, sehr zu empfehlen für alle Thriller-Fans!!! Hier kann man nur 5 Sterne vergeben...

    Mehr
    • 2
  • Ein Blick in die Abgründe einer menschlichen Seele

    Mutterschmerz

    janaka

    29. April 2016 um 17:53

    1944: aus Liebe zu seiner Mutter hat der kleine Hans im Luftschutzbunker etwas Schreckliches getan.1960: eine Krankenschwester erlöst einen schwerkranken Mann von seinem Leiden.1963: ein kleines Mädchen wird brutal erschlagen und anschließend brennt ihr Elternhaus lichterlohHaben diese drei Morde einen gemeinsamen Nenner?Im Fall der kleinen Karin Mattheis nimmt der junge Kommissar Peter Kampmann von der Kripo Bad Homburg die Ermittlungen auf, Hilfe bekommt er von seinem neuen Kollegen Kriminalobermeister Gerd Blume. Schnell gerät der Einsiedler Emil Klotz ins Visier der Ermittlungen. Doch irgendwie ist das zu einfach, Kampmann hat sein Zweifel und sucht weiter nach möglichen Verdächtigen.Mit "Mutterschmerz" hat J.P. Conrad einen weiteren spannenden und düsteren Thriller geschrieben. Gleich mit dem Prolog hat er mich in den Bann gezogen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Sein Schreibstil ist locker und fesselnd, wechselnde Perspektiven erhöhen die Spannung und lassen den Leser ganz nah am Geschehen sein. Das gefällt mir immer sehr gut, besonders das Eintauchen in die kranke Seele des Täters, denn auch hier sind die Gedanken des Mörders sehr düster und erschreckend. Aber ab und zu kommt auch etwas Sympathie auf, er muss ganz schön unter seiner Mutter leiden.Der Autor lässt seine Protagonisten langsam Gestalt annehmen, ein kluger Schachzug, so ist man immer neugierig, was erfahre ich noch so über denjenigen…Kampmann ist mir sehr sympathisch, es ist sein erster Fall, er ist sehr engagiert und glaubt nicht alles, was ihm zugetragen wird. Als ein Verdächtiger festgenommen wird, ist er nicht ganz von dessen Schuld überzeugt und ermittelt einfach weiter. Ich mag solche Kommissare.Aber auch alle anderen Charaktere sind gut beschrieben und halten auch Überraschungen für den Leser bereit. Es ist nicht nur alles schwarz oder weiß, gut oder böse.Passend zum Buch ist das Cover in schwarz/weiß gehalten mit kleinen Farbtupfer. Es vermittelt eine düstere Atmosphäre, die gut zur Geschichte passt.Fazit:Ein spannender Thriller aus den frühen 60er Jahren, den sich kein Thriller-Fan entgehen lassen sollte.

    Mehr
  • Ein absolut spannender Roman

    Mutterschmerz

    Zantalia

    28. April 2016 um 23:49

    Meine Meinung: J. P.Conrad hat es erneut geschafft mich zu begeistern. Die Spannung des Buches war nicht auszuhalten, ein weg legen und etwas anderes tun, einfach unmöglich. Der Schreibstil des Autors ist wieder sehr flüssig gehalten und leicht zu verstehen. Hier nutzt J.P.Conrad in der Story Perspektivenwechsel zwischen dem Hauptprotagonisten sowie Nebenrollen und sogar später die Sichtweise des Täters. Jede einzelne Figur in der Geschichte ist mir ans Herz gewachsen, sogar auch der "Bösewicht". Die einzelnen Perspektiven wurden in der Ich - Form erzählt, was dem Leser den Zugang zu den Protagonisten erleichtert und vieles nachvollziehen lässt. Hierbei entstand auch meine Sympathie gegenüber dem Bösen.  J.P.Conrad hat eine Gabe dafür Dinge, Orte und Gefühle realistisch darzustellen. Ich fühlte mich als Teil dieser spannenden Geschichte. Anfänglich war ich mit dem Einstieg leicht verwirrt und verstand diesen nicht, aber die Auflösung hierzu gefiel mir unendlich gut. Des weiteren jedoch waren alle anderen "Szenen" absolut nachvollziehbar und verständlich aufeinander aufgebaut. Zu der Geschichte an sich kann ich hier schreiben, dass sie toll ist. Spannend bis zum bitteren Ende, realistisch bis in das kleinste Detail. Die Idee, die J.P.Conrad hatte wurde meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt. Das Cover finde ich interessant. Ein Gesicht verzerrt zu einem Schrei lässt vieles vermuten, vor allem deswegen, da man nicht erkennt ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt. Der Titel hingegen lässt eher auf eine Frau tippen. Die Geschichte im Ganzen auf einen Mann. Das Cover ist einfach gestaltet, fällt aber dennoch einem sogleich ins Auge, da es auf seine Art und Weise auffällig ist. Ich brauchte persönlich sogar über eine Woche bis ich bemerkt habe, dass die Farbe des Titels nicht nur schwarz ist. Als Polizist somit nicht geeignet. 

    Mehr
  • Mutterschmerz

    Mutterschmerz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. April 2016 um 14:18

    Inhalt: Oktober 1963. Auf einer Waldlichtung im Taunus, unweit des Dorfes Rod am Berg, wird die brutal zugerichtete Leiche eines zwölfjährigen Mädchens gefunden. Dem jungen Kommissar Peter Kampmann von der Kripo Bad Homburg bleibt kaum Zeit, den Tatort in Augenschein zu nehmen, denn nur ein paarhundert Meter entfernt brennt ein Haus lichterloh - das Elternhaus des Mädchens. Hat etwa jemand vor, die ganze Familie auszulöschen? Kampmanns Gegner scheint zu allem bereit, um sein Ziel zu erreichen...   Meine Meinung: Kann ein Thriller spannend sein, bei dem der Leser von Anfang an weiß, wer der Mörder ist? Die Antwort ist ein ganz klares JA.  J.P.Conrad  hat mir Kommissar Kampmann und seinem Kollegen Blume ein sehr sympathisches Ermittlerduo erschaffen, dem der Leser nur allzu gerne folgt und dem man auch gerne mal etwas auf die Sprünge helfen würde. Denn schnell wird ein Verdächtiger festgenommen und nicht nur dem Leser sollte klar sein, dass hier ein vorschnelles Urteil gefällt wurde. Anfangs hatte ich noch Probleme, die vielen Personen und Namen zuzuordnen und musste auch manchmal überlegen, wer das jetzt wieder ist. Aber durch die durchweg anhaltende Spannung konnte man das Buch sowieso nicht mehr aus der Hand legen und so waren mir die Protagonisten irgendwann sehr vertraut.  Ich war so in die Handlung eingetaucht, dass ich manchmal über Ungereimtheiten stolperte und mir dann erst wieder einfiel, dass die Handlung ja in den 60er Jahren spielt. Und schon hat alles wieder gepasst.   Fazit: Ein rundum gelungener Thriller, der ganz sicher nicht mein letzter dieses Autors war.

    Mehr
  • aus der Liebe zur Mutter?

    Mutterschmerz

    Frenx51

    27. April 2016 um 18:43

    In den 60er Jahren wird im beschaulichen Rod am Berg im Taunus die Leiche eines zwölfjährigen Mädchen gefunden. Ihr Gesicht ist schwer entstellt sodass zunächst unklar ist, wer dieses Mädchen ist. Doch kurze Zeit später brennt das Haus, in dem das Mädchen mit ihrer Mutter gelebt hat. Es wird schnell ein möglicher Täter gefunden doch Kommissar Kampmann, der mit seinem Kollegen Blume in diesem Fall ermittelt, hat so seine Zweifel. Wer ist also der eigentliche Täter und aus welchen Motiven handelt er? Will er eine Familie auslöschen?Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Autor kann von Beginn an die Spannung aufrecht erhalten, zwar erfährt der Leser relativ schnell wer der Mörder ist, doch bleiben die ganzen Umstände und Motive bis zum Ende eher unklar. Außerdem hat das Ende für mich noch einmal vieles deutlicher gemacht. Besonders gut gelungen fand ich den Prolog und den Epilog, die beide noch einmal auf besondere Weise zu der ganzen Handlung und dem Buch beigetragen haben. Sehr gut fand ich auch, dass der Autor aus unterschiedlichen Sichtweisen schreibt, z.B. aus der Sichtweise vom Kommissar Kampmann, seinem Kollegen Blume oder dem eigentlichen Täter. Toll fand ich in dem Zusammenhang, dass die neue Sichtweise teilweise immer einen minimalen Zeitsprung zurück gemacht und dadurch noch einmal einen anderen und teilweise auch besonderen Blick auf die Handlung und die Umstände ermöglicht hat. Es gab somit eine minimale Überlappung des Ereignisses nur aus einer anderen Sichtweise und das fand ich ziemlich gut. Zwar habe ich keinen Bezug zu den 60er Jahren, doch empfinde ich die Darstellung dieser Zeit gut gelungen, da ich mich durch die einzelnen Informatioen, z.B. Münztelefonen, den alten Fotoapparaten, immer in die Zeit versetzt gefühlt habe und nie darüber nachdenken musste in welcher Zeit das Buch spielt. Die Protagonisten, allem voran den Kommissar Kampmann, fand ich sehr sympathisch und gut dargestellt. Selbst der Täter hat mich durch seine besondere Art und psychische Beeinträchtigung irgendwie fasziniert und ich fand ihn und seine Gedanken sehr gut beschrieben und in gewissem Maß kann ich nachvollziehen wieso er so geworden ist. Ich kann diesen Thriller nur weiterempfehlen, da er es schafft zu überraschen und durchweg spannend zu bleiben obwohl dem Leser doch schnell deutlich wird, wer der Täter ist.

    Mehr
  • Ein Taunus-Krimi aus den 60er Jahren

    Mutterschmerz

    marielu

    27. April 2016 um 15:23

    Zum Inhalt:1944. In einem Luftschutzkeller trifft ein Mann auf eine Mutter mit ihrem Sohn, nach einem Bombenangriff macht der Mann eine erschütternde Entdeckung.Ein alter Mann setzt sich an die Schreibmaschine und beginnt die Ereignisse von 1963 aufzuschreiben.1960 Eine Krankenschwester verhilft einen alten Mann zum Übergang in eine bessere Welt.Was führt diese 3 Handlungsstränge zusammen? Dies erfahren wir 1963, in dem der Thriller spielt. Ein kleines Mädchen wird erschlagen in Rod am Berg im Wald aufgefunden. Der erste Fall für den neuen Kriminalkommissar Peter Kampmann, den er mit seinem Assistenten Blume bearbeitet. Doch noch während die beiden Beamten am Tatort ermitteln wird der Brand eines Wohnhauses gemeldet, das Elternhaus des Mädchens wie sich später herausstellt. Wer will die Familie auslöschen und vor allem warum? Alle Indizien weisen auf den Einsiedler Klotz, doch Kampmann hat so seine Zweifel und ermittelt weiter in alle Richtungen, nicht ahnend dass er es mit einem Psychopathen zu tun hat. Meine Meinung: Dies ist das erste Buch das ich von dem Autor JP Conrad gelesen habe. Das Cover wirkt Schwarz/Weiß gehalten düster und passt zum Inhalt. Der Prolog erzählt drei einzelne Stränge die Spannung aufbauen, da der Leser wissen will:„Was hat das miteinander zu tun?“. Und schon wird man in das Jahr 1963 katapultiert um zu erleben wie der junge Kriminalkommissar Kampmann in dem grausamen Mord an einem Kind und dessen Familie ermittelt. Im ersten Moment war ich etwas verwirrt, vermisste ich doch die Spannung vom Anfang und mir kam das Ganze so vor wie früher in dem Kriminalfilm „Der Kommissar“ mit Eik Ode. So nach und nach fügte sich ein Puzzleteil ans andere. Relativ schnell wird dem Leser auch klar wer der Mörder ist. Doch das hemmt nicht das Lesevergnügen, denn JP Conrad versteht es, jetzt erst recht Spannung aufzubauen. Fasziniert verfolgt man den Ermittlungen von Kampmann und gewinnt Einsicht in die Gedankenwelt des Mörders, da nicht nur aus der Ich-Perspektive des Kommissars geschrieben wurde, sondern auch aus der Sicht anderer Charaktere. Der Epilog setzt noch einen Trumpf zum Schluss und nun schließt sich auch der Kreis mit dem Prolog. Fazit: Ein guter Krimi der es versteht, trotz baldiger Kenntnis des Mörders die Spannung zu steigern

    Mehr
  • Tod im Taunus

    Mutterschmerz

    Baerbel82

    »Ich habe es für dich getan, Mama!« flüsterte der kleine Hans leise. Doch auf seine Mutter zu hören kann tödlich sein! Worum geht es? Oktober 1963. In der Nähe des Dorfes Rod am Berg im Taunus wird die Leiche der 12-jährigen Karin gefunden. Sie wurde brutal erschlagen. Kurz darauf wird ihr Elternhaus in Brand gesteckt. Ihre Tante stirbt in den Flammen. Nur die alleinerziehende Mutter - eine Krankenschwester - überlebt, weil sie Nachtschicht hatte. Hat es jemand auf die Familie abgesehen? Wo lieg das Motiv? Der junge Kommissar Peter Kampmann aus Bad Homburg vor der Höhe und sein Assistent Gerd Blume ermitteln... J.P. Conrad, der deutsche Meister des Suspense, beschreibt in seinem neuen Thriller ein Stück Zeitgeschichte, eine Mutter-Sohn-Beziehung und das Psychogramm eines Mörders, der keine Perversion, keine Grausamkeit auslässt. „Mutterschmerz“ ist keine Gute-Nacht-Lektüre. Die Morde werden brutal und detailliert beschrieben. Viele Verdächtige und falsche Fährten sowie ein ganz persönliches Motiv, das sind die Zutaten für diesen packenden Psychothriller. „Mutterschmerz“ ist J.P. Conrads erste Geschichte, die nicht in Großbritannien verortet ist, sondern in Deutschland und zwar im Taunus. Zudem spielt „Mutterschmerz“ nicht in der Gegenwart, sondern im Jahr 1963. Diesmal hat sich der Autor vom Film „Es geschah am helllichten Tag“ (1958) inspirieren lassen. Einige Szenen, in denen der Mörder mit seiner dominanten Mutter spricht, haben mich jedoch an „Psycho“ von Alfred Hitchcock erinnert. Gruselig! Mehrere Handlungsstränge, teils als Rückblenden in die Vergangenheit, gilt es zu verfolgen. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Erzählt wird die Geschichte von Kommissar Kampmann aus der Ich-Perspektive. Peter Kampmann ist mir sofort ans Herz gewachsen. Er ist noch jung und hat viel Empathie. Das macht ihn menschlich und sympathisch. Zudem macht er einen guten Job. Über ein Wiedersehen würde ich mich daher freuen. Fazit: Spannender Thriller mit viel Lokalkolorit, der in den frühen 60er Jahren spielt und mich mörderisch gut unterhalten hat!

    Mehr
    • 3

    Baerbel82

    26. April 2016 um 15:14
  • Ein 60er Jahre Thriller

    Mutterschmerz

    MissNorge

    22. April 2016 um 22:46

    Kurz zur Geschichte: Im Jahr 1963 wird im Taunus die Leiche eines Mädchens auf einer Waldlichtung gefunden. Der hinzugerufene Kommissar Peter Kampmann und sein Assistent, Kriminalobermeister Gerd Blume, können jedoch nicht lange am Leichenfundort verweilen, denn nur ein paar Kilometer entfernt brennt das Haus lichterloh, in welchem Karin mit ihrer Mutter lebte. In den Trümmern findet Kampmann eine verkohlte Leiche. Schnell gerät der Einsiedler Emil Klotz ins Visier der Polizei, welcher im Wald, in einer selbst gezimmerten Holzhütte haust und kaum Kontakt zu den Dorfbewohnern hat. Zudem finden die Polizisten einige Hinweise in seiner Hütte, die nur ihn als Täter in Frage kommen lassen. Kampmann zweifelt daran und ermittelt in alle Richtungen. Es kann doch nicht so einfach sein, die Morde zu klären? Wer will Emil etwas anhängen, oder hängt er doch tiefer in der Geschichte drin als alle denken? Meine Meinung: Der Prolog hat mich schon gleich gefangen genommen, denn er beginnt im Jahr 1944 mitten in einem Bombenhagel auf die Stadt Frankfurt, aber das ist noch nicht alles was zu Beginn geschieht. Die weiterführende Story, im Jahre 1963, ist in mehrere Erzählstränge eingeteilt und ich habe mir die Frage gestellt, wie mögen diese jemals logisch zusammengeführt werden. In den einzelnen Kapiteln wurde ich als Leserin immer von einem anderen Hauptcharakter "an die Hand genommen" und weiter in der Geschichte fortgeführt. Dabei fand ich am interessantesten die Stellen als ich mit dem Mörder "unterwegs war", seine Gedankengänge mitverfolgte, seine Auslegung der Taten, warum er sie für gerechtfertigt empfindet, warum er so geworden ist, wie er nun ist. Durch einzelne verstreute Sätze in den Kapiteln haben sich so nach und nach für mich als Leserin die Zusammenhänge erahnen lassen und man dachte, ach so ist das also gewesen, aber dann wurde doch alles wieder anders und der Autor überraschte einen wieder mit einer neuen Wendung. Das ist J.P. Conrad wirklich sehr gut gelungen. Ich finde auch, das die Spannung des Buches sich in keinem Kapitel verflüchtigt, sondern immer durchgängig vorhanden ist. Selbst als klar ist, wer der Mörder ist, wird es nicht langatmig oder langweilig, denn das Buch endet damit noch lange nicht. Einige Sachen vom Beginn des Buches klären sich erst auf den allerletzten Seiten auf, aber die haben es wirklich in sich, einfach super. Prolog und Epilog haben mich kaum so begeistern können, wie bei diesem Thriller. Wer Thriller mag die mit überraschenden Wendungen aufwarten, die den bösen Charakter nicht nur oberflächlich aufzeichnen, sondern sich tiefergehend mit ihm beschäftigen, wo sich die Spannung von Anfang bis Ende durchgehend hält und die Geschichte nicht zu Ende ist, wenn der Mörder schon feststeht, der wird an "Mutterschmerz" von J.P. Conrad seine wahre Freude haben.

    Mehr
  • Fesselnd, spannend, erschreckend!

    Mutterschmerz

    Mina1705

    Inhalt:Oktober 1963. Auf einer Waldlichtung im Taunus, unweit des Dorfes Rod am Berg, wird die brutal zugerichtete Leiche eines zwölfjährigen Mädchens gefunden. Dem jungen Kommissar Peter Kampmann von der Kripo Bad Homburg bleibt kaum Zeit, den Tatort in Augenschein zu nehmen, denn nur ein paarhundert Meter entfernt brennt ein Haus lichterloh - das Elternhaus des Mädchens. Hat etwa jemand vor, die ganze Familie auszulöschen? Kampmanns Gegner scheint zu allem bereit, um sein Ziel zu erreichen...(Quelle: LB) Mein Eindruck: Wir reisen zurück in eine Zeit nach dem Krieg ins Jahr 1963, in ein kleines Dorf im Taunus, in dem die Ansichten der Dorfgemeinschaft für heutige Verhältnisse sehr veraltet sind. Eine Frau mit Kind aber ohne Mann, wo gibt es denn so was?! Der Prolog spielt noch mitten im Krieg 1944 und lässt den Leser direkt erschaudern. Im Jahr 1963 folgen drei prägnante Erzählstränge, die auf den ersten Blick nicht miteinander in Verbindung zu bringen sind. Hauptprotagonist Kommissar Kampmann übernimmt den Fall eines kleinen Mädchens, das brutal ermordet wurde. Wer ist der Mörder, welches Motiv hatte er? Wie kann ein kleines Mädchen so einen Hass in jemandem schüren? Der erste Verdächtige ist schnell gefunden und alles deutet daraufhin, dass der Fall schnell abgeschlossen werden kann. Doch hier ist nichts so wie es scheint. Die Handlung ist rasant und spannungsmäßig auf dem Höchstlevel. Für den Leser erfolgt ein "AHA"-Erlebnis nach dem nächsten und man kann sich nach und nach die Puzzlestücke selbst zusammenlegen. Das gestaltet sich aber alles andere als einfach, denn die einzelnen Personen und die persönlichen Verstrickungen bleiben vorerst undurchsichtig. Super finde ich, dass jedes Kapitel abwechselnd aus einer anderen Sichtweise erzählt wird. Mal begleiten wir den Kommissar bei seinen Ermittlungen, ein anderes Mal schauen wir in den Kopf des Mörders und erhalten Einblick in seine kranke Psyche. Auch dieser Charakter ist absolut toll dargestellt, man erfährt mehr und mehr, warum er so geworden sind und welche Absichten dahinter stecken. Schnell wird auch klar, dass er daran keineswegs alleine die Schuld trägt, sondern schlimme Erlebnisse tief in seiner Psyche verankert sind. Selbst als klar ist, wer der Mörder ist und wie er tickt, ebbt die Spannung nicht ab. Die Seiten fliegen nur so dahin und man hat nicht einmal die Zeit, um Luft zu holen. Jedes Kapitel zwingt einen förmlich dazu, das nächste zu lesen. Das Ende ist der absolute Hammer. Nachdem man sich relativ sicher fühlt, wird dort noch einmal alles über den Haufen geworfen und man muss das dann erst einmal sacken lassen. Überraschungsmoment definitiv gelungen. Fazit: Absolut empfehlenswerter Thriller, bei dem die Spannung sich stetig steigert und man als Leser bis zur letzten Seite gefesselt ist.

    Mehr
    • 2

    JPConrad

    22. April 2016 um 12:00
    Mina1705 schreibt Fazit: Absolut empfehlenswerter Thriller, bei dem die Spannung sich stetig steigert und man als Leser bis zur letzten Seite gefesselt ist.

    Ich danke dir für diese tolle Rezension! :)

  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks