J.R.R. Tolkien Briefe vom Weihnachtsmann

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Inhaltsangabe zu „Briefe vom Weihnachtsmann“ von J.R.R. Tolkien

Die Briefe vom Weihnachtsmann zeigen den Autor J.R.R. Tolkien von seiner gemütvollsten Seite. Der Familienvater hat diese heiteren, atmosphärisch dichten Geschichten eigens für seine Kinder erfunden. Illustrationen und Briefe sind für Leser jeden Alters und ebenso zum Vorlesen geeignet.

Jedes Jahr im Dezember traf für Tolkiens Kinder ein Umschlag mit einer Briefmarke vom Nordpol ein. Er enthielt einen handgeschriebenen Brief und eine schöne farbig ausgestaltete Zeichnung oder Skizzen.
Die Briefe kamen vom Weihnachtsmann und erzählten wunderbare Geschichten vom Leben am Nordpol: davon, wie sich auf einmal alle Rentiere losgerissen hatten und wild herumsprangen, wie der Polarbär auf die Spitze des Nordpols kletterte, um die Zipfelmütze des Weihnachtsmannes zu holen und schließlich durch das Hausdach vom Weihnachtsmann mitten ins Eßzimmer fiel ...

Der etwas andere Tolkien – schneeweiß & weihnachtlich

— Buchpfote

Wundervolles Weihnachtsbuch für die ganze Familie

— Pergamentfalter

Einfach nur bezaubernd ❤

— Ladyoftherings

Eines der besten Weihnachtsbücher überhaupt. Unbedingt lesen!

— krissysch

Das wertvollste Weihnachtsbuch, welches ich bisher gelesen habe. Für Groß und Klein ein Meisterwerk.

— akoya

Dieses Buch und die Briefe vom Weihnachtsmann sind nicht nur für Tolkien-Fans interessant, sondern auch für kreative Eltern.

— quatspreche

Einfach eine so tolle Idee, seinen Kindern eine Freude zu machen, wie Tolkien es getan hat

— TouchTheSky

Das stimmt so wunderbar auf Weihnachten ein ♥

— Aleshanee

Große Vorleseempfehlung zu Weihnachten!!!

— Liebeslenchen

Süße Briefe vom Weihnachtsmann, das wirklich tolle an dem Buch ist, das Tolkien diese Briefe wirklich für seine Kinder schrieb :)

— libreevet

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  • Den Nordpol neu entdeckt durch einen Briefe verfassenden Weihnachtsmann

    Briefe vom Weihnachtsmann

    Buchpfote

    11. December 2017 um 09:47

    J.R.R. Tolkiens „Letters from Father Christmas“ oder zu deutsch „Briefe vom Weihnachtsmann“ wurde erstmals 1976 durch George Allen & Unwin veröffentlicht. Die aktuellste Ausgabe mit Originalabbildungen der Briefe und Zeichnungen publizierte der Klett-Cotta Verlag 2017.In diesem Buch zeigt sich der bekannteste Fantasy-Autor von seiner privaten Seite.Denn 23 Jahre lang schrieb er seinen eigenen Kindern Briefe im Namen des Weihnachtsmannes, der die wildesten Abenteuer erlebte. Immer dabei seine Freunde Polarbär oder das Elbchen Ibereth, die ihm beim Schreiben an die Kinder unterstützen.Weihnachtszeit, schönste Zeit. Daher sollte auch eine stimmungsvolle Lektüre nicht fehlen. Ich stieß durch Zufall auf „Briefe vom Weihnachtsmann“, da Tolkiens Name in großen Lettern auf dem Cover mit dem rot-weiß gekleideten, bärtigen Mann zu sehen ist. Tolkien und Weihnachtsgeschichten? Der Mann, der uns mit Mittelerde, die komplexeste Welt im Fantasy-Universum beschert hat? Die Überraschung saß und der Hintergrund berührte mich. Kinder schreiben Wunschzettel und Briefe an Father Christmas seit es ihn gibt, aber selten bekommen sie eine Antwort zurück. Eine herzergreifende Idee, die den Autor nicht nur als Weihnachtsmann, sondern auch als Vater zeigen. Von 1920 bis 1943 bekamen seine Kinder um die Weihnachtszeit bunte Briefe und Zeichnungen im „Original-Nordpolumschlag“. Selbst die Briefmarken waren individuell gestaltet und abgestempelt! Wer es nicht glaubt, kann es selbst nachsehen: Im Buch wurden alle vorhandenen Briefe, Skizzen und Umschläge innerhalb der 192 Seiten abgedruckt. Das hat mir das Gefühl gegeben, selbst Post vom Weihnachtsmann zu bekommen :-)Und alles begann mit einem Brief an seinen ältesten Sohn John, der wissen wollte, wer der Weihnachtsmann wirklich war und wo er lebte. Im Laufe der Jahre wurden seine Geschwister Michael, Christopher und Priscilla geboren, so dass auch diese einzeln oder alle zusammen Briefe bekamen. Ich wurde beim Lesen in das Leben der Kinder katapultiert. Wusste, wer noch lesen und schreiben lernen würde, wer älter wurde und dem Weihnachtsmann nicht mehr schrieb, welche Wünsche herangetragen wurden und Weltereignisse wie der 2. Weltkrieg, die Dinge aus den Gleichgewicht brachten. Fasziniert wie einfallsreich Tolkien aus der Weihnachtsmannperspektive begründen konnte, dass nicht jeder Wunsch erfüllt werden kann und dass man auch die kleinen Dinge schätzen lernt. Das klingt jetzt nach Moralpredigten, aber nein, so ist es nicht: Zuversicht und Tiefgründigkeit gehen dabei nie verloren. Der Weihnachtsmann berichtet kreativ von seinem Haus auf der Nordklippe, vom Krieg mit den Kobolden, die Geschenke stehlen oder vom gemütlichen Polarbären, der in Unfälle verwickelt ist. Der zuletzt Genannte schreibt und kommentiert die Briefe im übrigen mit prankenhafter Schrift und einer leichten Rechtschreibschwäche, die den Inhalt lebendig und knuffig werden lassen. Tolkien lässt nichts unversucht, damit die Briefe authentisch wirken. Weitere Beispiel ist ein eigens entwickeltes arktisches Alphabet. Man vermisst also nicht den vertrauten Touch des Autors, nur diesmal in kindgerechter Form.Der Abschluss ließ etwas Wehmut zurück. Denn wir müssen realistisch sein, jeder hört irgendwann auf dem Weihnachtsmann zu schreiben und bekommt dementsprechend keine Antwort zurück. Hier auch mein persönliches Manko: Es ist schade, dass die verfassten Briefe der Kinder nicht Inhalt des Buches waren. Das hätte den Dialog auf jeden Fall vervollständigt.Nichtsdestotrotz bin ich Dank der „Briefe vom Weihnachtsmann“ schnell in besinnliche und fröhliche Stimmung gekommen und sehe den Autor aus einem neuen Blickwinkel.Fazit: Nicht nur für Tolkien-Fans ein besonderes Geschenk mit wunderbaren Illustrationen und Geschichten rund um den bärtigen Mann vom Nordpol.

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  • Rezension zu "Briefe vom Weihnachtsmann"

    Briefe vom Weihnachtsmann

    Pergamentfalter

    06. December 2017 um 15:45

    Die "Briefe vom Weihnachtsmann" aus der Feder von J. R. R. Tolkien sind ein wahres Weihnachtserlebnis! Die Briefe sind mal kurz und mal lang, mal humorvoll und mal berührend. Und sie erzählen endlich einmal andere Geschichten vom Nordpol, die man nicht schon hundertmal so oder so ähnlich gehört hat!Zu Beginn drehen sich die Briefe dabei fast ausschließlich um den Weihnachtsmann selbst und seinen treuen Freund und Helfer, den Polarbären. Im Laufe der Zeit kommen dann auch Schnee-Elben und Rote Wichtel, die Neffen des Polarbären, Höhlenbären und garstige Kobolde dazu. Insgesamt zeichnet Tolkien mit seinen Briefen wundervolle Weihnachtsgeschichten, die gleich in doppelter Hinsicht persönlich und individuell sind: Zum Einen erzählen sie aus dem geheimen Leben des Weihnachtsmannes. Zum Anderen lässt sich zwischen den Zeilen immer mal wieder etwas aus dem Familienleben der Tolkiens und über die Zeit, in der sie lebten, herauslesen.Die Briefe sind jedoch nicht nur inhaltlich ein wahrer Lesegenuss. Hinzu kommt die wundervolle, farbige Gestaltung. Das Buch enthält - zum Teil seitenfüllende - Abbildungen der originalen Briefe. Sie zeigen die zittrige Handschrift des Weihnachtsmannes, die ungelenk geschriebenen, fehlerbehaften Worte des Polarbären und die zarten Buchstaben des Elben Ilbereth. Daneben finden sich zauberhafte Zeichnungen, die die Geschichten des Weihnachtsmannes illustrieren. Sie brachten mich beinahe noch häufiger zum Schmunzeln als die Geschichten selbst.FAZITWundervoll-fantastische Geschichten vom Nordpol und zauberhafte Illustrationen: "Briefe vom Weihnachtsmann" transportiert mit jedem Detail der originalen und übersetzten Briefe den Weihnachtszauber und verbindet ihn auf schöne Weise mit kleinen Einblicken in das Leben der Familie Tolkien.

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  • Briefe vom Weihnachtsmann

    Briefe vom Weihnachtsmann

    Lese-katze92

    23. September 2017 um 19:50

    Ich habe dieses Buch zufällig beim Stöbern entdeckt und sofort bestellt, da ich ein riesiger Weihnachtsfan bin. Vielen dürfte J.R.R Tolkien als Autor der weltberühmten "Herr der Ringe"- bzw. "Hobbit"-Reihe bekannt sein, aber er war nicht nur ein weltberühmter Autor, sondern auch liebevoller Familienvater, welcher seinen Kindern von 1920 bis 1942, jährlich einen Brief im Namen des Weihnachtsmanns geschrieben hat. In den Briefen schildert er die Erlebnisse des Weihnachtsmanns, sowie dessen Helfern, welche sie innerhalb eines Jahres erlebt haben. Den Briefen beigefügt waren jeweils Zeichnungen aus der Hand Tolkiens, welche ebenfalls, in dem daraus entstandenem Buch, abgebildet wurden. Neben den ersten Veröffentllichungen seines Werks, welche leider nicht alle seine Briefe und Zeichnungen enthalten bzw. enthielten, gibt mit diesem Buch mittlerweile eine vollständig aktualisierte Ausgabe, welche lückenlos alles enthält, was er im Zeitraum von 1920 bis 1942 mit viel Liebe für seine Kinder, im Namen des Weihnachtsmanns und seinen Helfern, verfasst hat. Dieses Buch eignet sich wunderbar zum Vorlesen und ist eine Zierde im Bücherregal. Ich liebe es und kann es jedem, der Weihnachten und alles Drumherum ebenso liebt wie ich, nur empfehlen!

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  • Das wertvollste Weihnachtsbuch, welches ich bisher gelesen habe. Für Groß und Klein ein Meisterwerk.

    Briefe vom Weihnachtsmann

    akoya

    30. December 2016 um 10:12

    Oh ihr Lieben, dieses Buch müsst ihr euch unbedingt merken, vor allem, wenn ihr Kinder habt! Es tut mir unendlich Leid, dass ich dieses Buch erst jetzt rezensieren kann, da der Dezember im privaten Bereich ordentlich zugeschlagen hat und mich etwas aus der Bahn geworfen hat. Nichtsdestotrotz möchte ich euch diese Empfehlung nicht vorenthalten, denn dies ist ein Buch, welches ich euch sehr ans Herz legen möchte. Viele kennen den Autor durch sein Meisterwerk „Der Herr der Ringe“, doch er war nicht nur Autor, sondern auch Vater. Und das bringt uns dieses Buch näher. Er hat seinen Kindern in der Weihnachtszeit Briefe zukommen lassen. Natürlich nicht als ihr Vater, sondern als Weihnachtsmann. Er hat die Briefe so liebevoll geschrieben, bebildert und fantastisch gestaltet, dass ich mir gewünscht hätte, als Kind auch solch schöne Briefe bekommen zu haben. Wahrscheinlich würde ich noch heute an den Weihnachtsmann und seinen Polarbären glauben. Auf der einen Seite im Buch sind die Originalbriefe abgebildet und auf der anderen Seite dann die dazugehörige deutsche Übersetzung. Da ich bisher kein „Englischleser“ bin, kam mir das sehr zugute. Der Schreibstil ist wunderbar und nebenbei kann man sich den originalen Brief anschauen. Es sind die kleinen Kostbarkeiten in den Bildern, der Schriftart (denn der Weihnachtsmann hat eine zittrige Handschrift) und der aufgebauten Weihnachtswelt, die mich von der ersten Seite an mitgerissen hat. Selten hat mich ein Buch so in Weihnachtsstimmung bringen können, wie dieses hier. In einigen Briefen bekommt man auch mit, wie Tolkien den Weihnachtsmann als Sprachrohr gegenüber seinen Kindern verwendet hat. In einigen Jahren herrschte scheinbar eine Lebensmittelknappheit (auch der Krieg spielt später eine Rolle), daher gab es manchmal weniger Geschenke. Das hat der Weihnachtsmann aber auf eine so liebevolle Art und Weise erklärt und rübergebracht, dass wahrscheinlich kein Kind der Welt enttäuscht, sondern eher verständnisvoll gewesen wäre. Das hat mir unglaublich gut gefallen. Zudem hat Tolkien sehr oft Bilder gemalt, die er mitgeschickt hat, um den Kindern zu zeigen, wie der Weihnachtsmann und sein Polarbär so leben. Und auch die Bilder und ausgedachten Schriften wurden in das Buch übernommen und abgebildet. Die Briefe erstrecken sich von 1920 bis 1943. Das ist so ein gewaltiger Zeitraum, der mich fast sprachlos werden lässt. Wie schön ist diese Geste bitte, wenn sie dann auch noch 23 Jahre fortgeführt wird? Ich finde es herzzerreißend schön und bewundere J. R. R. Tolkien sehr dafür. An die Figur des Polarbären habe ich mein Weihnachtsherz verloren. Dieses Buch wird definitiv öfter gelesen, denn der Weihnachtsmann und sein Polarbär zaubern einem ein großes Lächeln ins Gesicht. Auch wenn ich diese Rezension VOR Weihnachten geplant hatte und es auch wesentlich besser gepasst hätte, kann ich euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen auch nach Weihnachten oder zumindest für die nächste Weihnachtszeit, die schneller kommt als es uns manchmal lieb ist. Die Zeit die rennt. Auch das merkt man in dem Buch. Wie schnell die Kinder groß werden und die Zeit einfach vergeht. Fazit: Das wertvollste Weihnachtsbuch, welches ich bisher gelesen habe. Für Groß und Klein ein Meisterwerk.

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  • Briefe vom Weihnachtsmann

    Briefe vom Weihnachtsmann

    quatspreche

    26. December 2016 um 14:29

    Die Vorweihnachtszeit ist wohl die einzige Zeit, in der Bücher mit dem Thema Weihnachten gelesen werden. Ich denke ich habe eins gefunden, dass jedes Jahr wieder/weiter gelesen werden kann. Briefe vom Weihnachtsmann beinhaltet eine liebevolle Sammlung von Handgeschriebenen Briefe des J. R. R Tolkien an seine Kinder. Der erste Brief stammt von 1920 und ist einer großen Handschrift und schönen Bildern versehen und offensichtlich für einen jungen Menschen gemacht. Witziger Weise war dem Weihnachtsmann beim Schreiben der Briefe so kalt, dass seine Hand zitterte. Es fällt ihm aber auch die ganzen Jahre über nicht ein, sein Haus mehr zu beheizen. Alle Briefe sind mit wunderbar selbst gezeichneten Bildern versehen und beschreiben die witzigen Geschehnisse am Nordpol. Auch die Gefährten des Weihnachtsmanns hinterlassen ihre Spuren auf dem Briefpapier. Sie wurden vor und nach Weihnachten geschrieben, denn es wird oft gefragt, was sich der kleine Leser wünscht, oder ob ihm das Geschenk gefallen hat. Mir dienen die Briefe vor allem als Kreativitäts-Kick. Ob man seinen Kindern erzählt, dass es den Weihnachtsmann gibt oder nicht (ich weiß, darüber scheiden sich die Geister) muss jeder selbst entscheiden. Doch trotzdem sind diese Briefe mit so viel Liebe gestaltet, und sogar noch mehr, wenn bedacht wird, aus welchem Jahr sie stammen. Dieses Buch und die Briefe vom Weihnachtsmann sind nicht nur für Tolkien-Fans interessant, sondern auch für kreative Eltern und Leser liebevoll gestalteter Bücher. Hier kommt ihr zum Originalbeitrag: Briefe vom Weihnachtsmann

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  • Ganz tolles Buch, das auch wunderbar zum Vorlesen geeignet ist!

    Briefe vom Weihnachtsmann

    Aleshanee

    23. December 2016 um 09:27

    Auch dieses Jahr war ich wieder auf der Suche nach einem schönen Weihnachtsbuch und ich hab mich sehr gefreut, über dieses wunderschöne Büchlein gestolpert zu sein! Ich bin ja ein großer Tolkien Fan und als ich gesehen hab, dass er seinen Kindern über 20 Jahre lang "Briefe vom Weihnachtsmann" geschrieben hab, war ich sofort neugierig!Der erste Brief stammt von 1920, als das älteste seiner Kinder, John, gerade mal 3 Jahre alt ist. Der Brief fällt auch noch relativ kurz aus, aber das ändert sich im Laufe der Jahre. Sie werden länger und füllen sich mehr und mehr mit den Geschichten am Nordpol, der sprühenden und liebevoll erzählten Phantasie, die man von Tolkien kennt. Dabei geht es oft um den Polarbären, dem Helfer des "Father Christmas", der auch gerne mal einen Schabernack anstellt. Aber es gesellen sich auch recht bald Schneeelben dazu, garstige Kobolde, Schneemänner, rote Wichtel und Höhlenbären und schließlich sein Sekretär, ein Elbchen namens Ilbereth, ein wertvoller Helfer bei der wachsenden Kinderzahl! Aber auch gegen die Kobolde, die immer wieder versuchen, die vielen Geschenke und Päckchen zu stehlen, die der Weihnachtsmann mit viel Mühe und Liebe zusammenstellt.Aus jedem der Briefe spricht sehr viel Wärme und die Lust, Geschichten zu erzählen, die Tolkien jedes Jahr an alle seine Kinder weitergibt, bis endlich auch die jüngste Tochter im Jahr 1943 14 Jahre alt ist. In den letzten Briefen merkt man schon den Einfluss des Krieges und wie er versucht, den Kindern in wenigen Worten zu zeigen, wie sehr andere Menschen leiden und "Geschenke" nötiger haben. Witzige, phantastische und bewegende Briefe, die eine wunderschöne Einstimmung in der Vorweihnachtszeit und auch zum Vorlesen bestens geeignet sind. Besonders schön fand ich, dass die Briefe, Umschläge und die zahlreichen Bilder abgedruckt sind bei denen man spürt, mit wie viel Liebe sie geschrieben und gezeichnet worden sind. Schon alleine die Briefmarke vom Nordpol auf dem Kuvert ist klassisch, aber auch die zittrige Schrift, weil es im Norden so kalt ist und die wunderschöne Gestaltung der Briefe und der detaillierten Zeichnungen - das alleine war für die Kleinen sicher schon ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk!4.5 Sterne © AleshaneeWeltenwanderer

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  • Große Vorleseempfehlung zu Weihnachten!!!

    Briefe vom Weihnachtsmann

    Liebeslenchen

    19. December 2016 um 13:48

    Wie viele Fantasyliebhaber verehre auch ich die Werke vom großen J.R.R. Tolkien und passend zur Vorweihnachtszeit habe ich meinen Kindern das Buch „Briefe vom Weihnachtsmann“ vorgelesen, das uns alle einfach nur begeistert hat. Dieses Büchlein umfasst insgesamt 34 Briefe, die J.R.R. Tolkien alias Nikolaus Weihnachtsmann (und Polar Bär) in den Jahren 1920 bis 1943 an seine Kinder geschrieben hat. Neben der deutschen Übersetzung zeigen farbige Fotografien die originalen Briefe und die wunderschönen Zeichnungen, die diesen damals beilagen. In den Briefen erzählt der Weihnachtsmann den Kindern von seinem turbulenten Leben am Nordpol, am Ende der Welt. Für den ein oder anderen Lacher sorgt der tollpatschige und trottelige Polarbär, der, wenn er den Lust hat, dem Weihnachtsmann bei seinen Verpflichtungen unterstützt. Ab und an richtet sogar der Polarbär, in heimlichen Briefen mit einigen Rechtschreibfehlern, das Wort an die Kinder.Ein wenig erinnern uns die Szenen am Nordpol an die beliebte 90er Jahre TV-Serie „Weihnachtsmann und Co. KG„. J.R.R. Tolkiens Art zu erzählen reißt die Leser sofort mit und wie Tolkien-Fans wissen, begann er seine literarische Karriere mit einem Kinderbuch. Er liebte es einfach seinen Kindern regelmäßig fantasievolle Geschichten zu erzählen und runenartige Geheimschriften zu entwickeln. Die ersten Briefe vom Weihnachtsmann entstanden einige Jahre bevor er den Hobbit aus dem Loch im Boden steigen ließ, und dieses Wissen, machen dieses Buch so Besonders. Diese Sammlung von Briefen erschien im Original erstmals 1976 und enthält ein Stück Tolkien-Geschichte. Wir Leser dürfen uns glücklich schätzen, dass seine Erben diese Briefe über all die Jahr sorgfältig verwahrt und dem breiten Publikum über diese Veröffentlichung zugänglich gemacht haben. Ich kann dieses wundervolle Buch „Briefe vom Weihnachtsmann“ wirklich allen Eltern ans Herz legen, die ihren Kindern gerne ein großartig erzähltes weihnachtliches Abenteuer vorlesen möchten.

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  • Zauberhaft!

    Briefe vom Weihnachtsmann

    Enaria

    17. December 2016 um 16:44

    Es gibt viele Klassiker, die ich mit Weihnachten verbinde. Zum Beispiel "Eine Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens. Doch bis jetzt habe ich in Zusammenhang mit Weihnachten nie an J.R.R. Tolkien gedacht. Und das obwohl ich ein großer Fan seiner Werke bin. Glücklicherweise habe ich dieses Jahr "Die Briefe vom Weihnachtsmann" entdeckt, eine Sammlung von Briefen, die eigentlich nicht für eine Veröffentlichung gedacht waren. Im Jahr 1920 begann Tolkien seinen Kindern zur Weihnachtszeit Post vom Weihnachtsmann zu schicken. Als Father Christmas erzählte er darin seinen Kindern von den Erlebnissen am Nordpol, seinen Freunden und deren gemeinsamen Abenteuern. Was er mit dem ersten Brief begann, führte er bis zum Jahr 1943 fort. Die Briefe werden in diesem Buch einmal im Original gezeigt, aber daneben auch übersetzt. Jeder, der nun der englischen Sprache nicht ganz so mächtig ist, wird trotzdem den Inhalt verstehen. Dieses Buch ist auf verschiedene Arten wundervoll. Als eine Weihnachtsgeschichte rund um die Erlebnisse und Abenteuer am Nordpol ist es unterhaltend und originell. Aber was dieses Buch so besonders macht, sind die Gedanken dahinter. Nicht nur, dass Tolkien jeden seiner Briefe selbst illustriert, sie geben auch einen Einblick in sein Familienleben. Tolkien investierte Zeit und scheute keine Mühen, um seinen Kindern die Weihnachtszeit zu versüßen und etwas Magie aufkommen zu lassen. Ich kann nur vermuten, wie aufregend es wohl für die Kinder war jedes Jahr zur Weihnachtszeit diese Briefe zu bekommen. Ein zauberhaftes Ritual, das die Liebe und Zuneigung eines Vaters zu seinen Kindern repräsentiert. "Briefe vom Weihnachtsmann" ist berührend und zeigt den großen Schriftsteller von einer ganz anderen Seite. Und doch erkennt man hierin die gewohnte Magie und die Fantasie von diesem wahnsinnig talentierten Mann. So erhält auch jede Figur ihre eigene Persönlichkeit, während die Geschichten jedes Jahr fortgeführt werden und in ihrer Länge variieren. Fazit: Dieses Buch demonstriert wieder Tolkiens großartiges Talent im Geschichten erzählen. Obwohl "Briefe vom Weihnachtsmann" nur knapp 200 Seiten fasst, so füllt es doch einen Abend lang mit weihnachtlicher Stimmung. Herzerwärmend und wunderschön ist dies ein Buch für Groß und Klein, das fortan nun auf meiner Liste der liebsten Weihnachtsbücher steht. Absolut empfehlenswert!

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