Der Fall von Gondolin

von J.R.R. Tolkien 
4,4 Sterne bei8 Bewertungen
Der Fall von Gondolin
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zwergundelfs avatar

Da hört sogar der Mittelerdkern vor Langeweile auf zu rotieren.

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Inhaltsangabe zu "Der Fall von Gondolin"

›Der Fall von Gondolin‹ – eine der drei Großen Geschichten des Ersten Zeitalters von Mittelerde

Zwei der größten Mächte Mittelerdes stehen sich in ›Der Fall von Gondolin‹ gegenüber: Auf der einen Seite Morgoth, die Verkörperung des Bösen und auf der anderen Ulmo, der Herr der Meere, Seen und Flüsse unter dem Himmel. Im Zentrum ihres Konflikts steht die verborgene Elben-Stadt Gondolin. Turgon, König von Gondolin, wird von Morgoth mehr als alles andere gehasst. Seit Langem versucht der dunkle Herrscher, Gondolin zu finden und zu zerstören, aber vergeblich.

In diese Welt kommt Tuor und wird zum Werkzeug von Ulmos Plan. Von ihm geleitet, macht sich Tuor auf den gefahrvollen Weg nach Gondolin und gelangt in die verborgene Stadt. Dort heiratet er Idril, die Tochter Turgons; ihr Sohn ist Earendil, dem es vorherbestimmst ist, einmal der berühmteste Seefahrer des Ersten Zeitalters zu werden.
Durch einen gemeinen Verräter erfährt Morgoth, wie er einen vernichtenden Angriff gegen die Stadt führen kann, mit Balrogs, Drachen und zahllosen Orks. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf.

Christopher Tolkien verwendet in dieser Ausgabe eine vergleichbare Darstellung der Entwicklung der Geschichte wie bei ›Beren und Lúthien‹. Für J.R.R. Tolkien war ›Der Fall von Gondolin‹ »die erste richtige Geschichte aus dieser imaginären Welt«, und wie ›Beren und Lúthien‹ und ›Die Kinder Húrins‹ zählte er sie zu den drei ›Großen Geschichten‹ des Ersten Zeitalters von Mittelerde.

›Der Fall von Gondolin‹ wurde von Christopher Tolkien herausgegeben und bildet den Abschluss der drei großen Geschichten, die 2007 mit ›Die Kinder Húrins‹ begonnen und 2017 mit ›Beren und Lúthien‹ fortgesetzt wurde. Dieser neue Band enthält zahlreiche Farbtafeln des berühmten Tolkien-Künstlers Alan Lee.

Weltweiter Erscheinungstermin von ›Der Fall von Gondolin‹: 30. August 2018

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608963786
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:30.08.2018

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    goldenbookworlds avatar
    goldenbookworldvor einem Monat
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    Vielen Dank an Hobbit Presse, dass ich dieses Werk rezensieren darf

    Der Herausgeber des Werkes von Tolkien, ist der Sohn Tolkien’s Christopher, welcher schon ein imenses Alter erreicht hat. Dennoch hat er es sich zur Aufgabe gemacht Schriftstücke, wie dieses, zu veröffentlichen und davor habe ich riesigen Respekt und bin ebenfalls dankbar, dass Fans und Lesern weitere Einblicke in die Welt von J. R. R. Tolkien gegeben wird.

    Das Buch ist in mehrere Abschnitte eingeteilt und unter anderem hat man die Geschichte aus mehreren Perspektiven und erfährt viele Einzelheiten. Das Tolkien einen sehr speziellen Schreibstil hat, habe ich schon bei Die Geschichte von Kullervo  erwähnt.

    Bei diesem Buch ebenfalls zu erwähnen, ist der Illustrator Alan Lee, der eine unglaubliche Leistung vollbracht hat und das ganze Buch mit schönen Bildern ausgeschmückt hat.

    Ich möchte zu diesem Buch auch nicht allzu viel sagen, denn es ist einfach Geschmackssache und für mich ist dieses Buch einfach unglaublich schön 

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    Rebel_Hearts avatar
    Rebel_Heartvor einem Monat
    Klare Leseempfehlung

    Wer kennt ihn nicht? Den großen J.R.R. Tolkien. Seine Buchreihe um Herr der Ringe sollte wirklich fast jedem ein Begriff sein, egal ob er sie gelesen hat oder nicht. 

    Diese Ausgabe ist erst vor kurzem erschienen und ich darf euch hiermit ehrlich gestehen, dass es Liebe auf den ersten Blick war, als ich das Cover gesehen habe. 
    Es ist wunderschön gestaltet und erinnert sofort wieder an die Welt, die J.R.R. Tolkien erschaffen hat. 
    Im Laufe des Buch findet man noch viele weitere solcher Illustrationen, die alle der Feder des Tolkien-Künstlers Alan Lee entsprungen sind.
    Eine schöner als die andere und das I - Tüpfelchen zu einem wunderschönen Buch. 

    Ich muss allerdings auch sagen, dass dieses Buch wahrlich nur etwas für echte Tolkien - Fans ist. Für jene, die eine völlig neue Geschichte erwarten, ist dieses Buch vielleicht sogar eine kleine Enttäuschung. 
    Christopher Tolkien hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bedeutung des Silmarillions hervorzuheben, was auch sein Vater bis zum Schluß verfolgt hat. 
    Ich muss zwar auch gestehen, dass ich die vorherigen Bände "Beren und Luthien" und die "Die Kinder Hurins"nicht gelesene habe, aber das tat dem Buch auch keinen Abbruch getan hat. 
    Dieses Buch ist quasi kein richtiges .. Lesebuch, sondern eher ein Buch für Liebhaber.
    Ein Buch für Fans, die die Welt von J.R.R. Tolkien mit Hilfe von Christopher Tolkien ein wenig auf andere Art und Weise kennenlernen und erforschen möchte. 
    Mir hat dieses Buch wirklich sehr gefallen und es hat noch einmal einen kleinen anderen Blickwinkel auf die Schreibweise und das Leben des Autors geholfen.
    Ich danke nicht nur Christopher Tolkien, sondern auch dem Übersetzer Helmut W. Pesch, dass ich dieses Buch in mein Bücherregel intergrieren durfte.
    Und vor allem dem Klett Cotta Verlag, dass ich dieses Buch lesen durfte.

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    Sarwens avatar
    Sarwenvor einem Monat
    Elbenstadt im 1.Zeitalter von Mittelerde

    Fand das Buch besser als Beren & Luthien,auch wenn es eine frühe Version von Tolkien war.

    Bevor er sie im bereits veröffentlichen Silmarillion,gestrichen hat.

    Es war schön zu lesen wie der Mensch Tuor als Botschafter des Meersegottes Ulmo nach Gondolin kam.

    Auch die Illustrationen von Alan Lee sind wunderschön gemalt ebenso die Skizzen.

    Am Ende des Buches musste ich gegen die Tränen ankämpfen,so emotional wurde es.

    Wie im Silmarillion ist das Ende ebenso so emotional geschrieben.

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    bootedkats avatar
    bootedkatvor 2 Monaten
    Ein Manuskript, sie alle zu finden

    Lange bevor Bilbo den Einen Ring fand, noch lange bevor der Ring überhaupt geschmiedet wurde, standen sich im Norden Mittelerdes Morgoth, der Ursprung allen Bösen und Ulmo, der Herr der Wasser, gegenüber. Im Mittelpunkt ihrer Rivalität steht die geheime elbische Stadt Gondolin, die Morgoth zerstören, Ulmo jedoch beschützen und erhalten möchte. Dazu wählt er den Mensch Tuor aus und führt in nach Gondolin, um dessen Bewohner zu warnen. Gondolins König entscheidet sich jedoch dafür, die Warnung zu missachten. Als Morgoth durch Verrat schließlich die Lage der Stadt erfährt, nimmt der Fall von Gondolin seinen Lauf.


    „Der Fall von Gondolin“ ist keine neue Geschichte. Wer Tolkiens Werke kennt, hat in „Das Silmarillion“, den „Nachrichten aus Mittelerde“ oder in „Das Buch der Verschollenen Geschichten – Teil 2“ mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit schon etwas vom Untergang Gondolins gelesen. Die jetzige Neuausgabe beschäftigt sich aber nicht nur mit der Geschichte selbst, sondern vor allem mit ihrer Entwicklung und Entstehungsgeschichte. Dazu gibt es Anmerkungen von J. R. R. Tolkiens Sohn Christopher Tolkien, in denen Entstehungsdaten rekonstruiert werden oder sich Anmerkungen zu bestimmten Textpassagen finden. Tolkiens Sohn und Nachlassverwalter gelingt es außerordentlich gut, Ordnung in die oft widersprüchlichen Notizen zu bringen und diese für den Leser nachvollziehbar zu machen. Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle die Arbeit des Übersetzers Helmut W. Pesch, der für die deutsche Ausgabe zusätzlich 150 Verse im Stabreim zu übertragen hatte, was nun wirklich keine leichte Aufgabe, ihm aber äußerst treffend gelungen ist.


    „Der Fall von Gondolin“ steht in einer Reihe mit „Die Kinder Húrins“ und Beren und Lúthien“, spielt es doch ebenfalls im Ersten Zeitalter von Mittelerde. Da „Der Fall von Gondolin“ keine neue Geschichte ist, eignet sich das Werk vor allem für Tolkien Fans, die sich näher und intensiver mit seinem Werk auseinandersetzen oder auseinandergesetzt haben. Geht man von der endgültigen, letzten Fassung der Geschichte aus, dann wird Gondolins Fall auf gerade einmal 64 von 352 Seiten erzählt. Zum Vergleich: Die erste Fassung umfasst 83 Seiten. Als Lesebuch eignet sich das Werk daher nur bedingt. Wer aber die Entstehungsgeschichte kennen lernen und gerne verschiedene Versionen vergleichen, vielleicht sogar akademisch damit arbeiten möchte, für den hält das Buch interessante Erkenntnisse und auch die eine oder andere Anekdote bereit. Zusätzlich wird der Text durch acht Farbtafeln und fünfzehn Illustrationen des Künstlers Alan Lee bereichert, der bereits zahlreiche Werke Tolkiens illustriert und auch an den Verfilmungen mitgewirkt hat.

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    zwergundelfs avatar
    zwergundelfvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Da hört sogar der Mittelerdkern vor Langeweile auf zu rotieren.
    Mittelerde zum Mitschreiben

    Nach "Die Kinder Hurins" (2007) und "Beren und Luthien" (2017) Christopher Tolkiens dritter Versuch einer unterhaltsamen Überarbeitung schwergewichtiger Erzählungen seines Vaters. Nennen wir sie mal die triste Trilogie.

    War Hurins Stammbaum anno dazumal schon überflüssig, aber wenigstens noch flüssig geschrieben, machten Tolkien Juniors biografisch-wissenschaftliche Exkurse aus der Lovestory zwischen Mensch und Elbin schließlich eine unlesbar versachbuchlichte Tortur.

    Ähnliches lauert im Gondoliner Fall: mal ein bisschen Pseudolinguistik, mal ein heiterer Schwank aus J.R.R.'s biedermeierscher Schreibstube. Da hört sogar der Mittelerdkern vor Langeweile auf zu rotieren. Der eigentlich hervorragende und sehr dramatische Plot hätte Besseres verdient, zum Beispiel weiterhin im Silmarillion und damit in Würde zu ruhen.

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    Lesebienchenvor 7 Tagen
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    daniel_bauerfeldvor einem Monat
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    Der_Buchdrachevor einem Monat

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    LadyOfTheBooksvor 4 Monaten
    Als großer Tolkien-Fan kenn ich die Geschichte natürlich schon, freue mich aber besonders auf diese Ausgabe!
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