Der Herr der Ringe. 3 Bände. Aus d. Englischen v. Margaret Carroux. Gedichtübertragungen v. E.-M. v. Freymann.

von J.R.R.: Tolkien 
4,7 Sterne bei176 Bewertungen
Der Herr der Ringe. 3 Bände. Aus d. Englischen v. Margaret Carroux. Gedichtübertragungen v. E.-M. v. Freymann.
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Ein Klassiker, ein Wegweiser, ein Spektakel. Einfach wunderbar.

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how do you pick up the threads of an old life... how do you go one, when deep in your heart, you begin to understand, there is no going back

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B009HLQO6W
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:01.01.1995

Rezensionen und Bewertungen

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    Matzbachs avatar
    Matzbachvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Früher war alles besser. Die Neuübersetzung ist schlechter als die Originalübersetzung
    Die Erstübersetzung schneidet besser ab

    Nachdem ich als fünfzehnjähriger vor nunmehr 38 Jahren diesen Roman zum ersten Mal gelesen habe, bin ich vom Herrn der Ringe-Fieber erfasst. Die Konsequenz: nach mehrfachem Lesen und einigen Verleihaktionen ist meine Ausgabe regelrecht zerfallen. Da ich schon von der Kritik an der Neuübersetzung mitbekommen habe, suchte ich bei booklooker eine gebrauchte Ausgabe, in der Hoffnung, noch einmal die Erstübersetzung zu bekommen. Doch leider war dem nicht so, ich bekam die andere Variante, die gut drei Jahre erst einmal im Bücherschrank verstaubte. Nun habe ich den Roman in großen Auszügen erneut gelesen und kann die skeptische Haltung zur Neuübersetzung nur bestätigen. Das liegt nicht so sehr an einigen veränderten Namen, so wird aus dem Wirt Butterblum ein Butterblüm, seine Knechte heißen jetzt nicht mehr Hinz und Kunz sondern Rob und Nob, was wohl dem englischen Original näher kommt. Wär's nur das, könnte ich damit leben. Auch die Frage, welchen Artikel der/das Balrog in Moria hat, ist nicht evident. Aber dass Sam Frodo mit dem völlig unnötigen modernistischen "Chef" anredet, statt dem, dem Text eher angemessenen antiquiertem "Herr", ist aus meiner Sicht schon eine Verhunzung. Auch die Ansprache "Sie" statt "Ihr" bei der ersten Begegnung zwischen Frodo und Streicher passt nicht in den Duktus der Handlung. Völlig lächerlich ist dagegen an anderer Stelle der gegenteilige Versuch, einen antiquierten Tonfall zu treffen, wenn von Stimm statt Stimme die Rede ist.

    Ich weiß nicht, welcher Teufel den Klett-Cotta-Verlag geritten hat, den Text neu übersetzen zu lassen, gelohnt hat es sich aus meiner Sicht keineswegs. Wer die Chance hat, sollte auf jeden Fall auf die Erstübersetzung zurückgreifen.

    Kommentare: 1
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    funnes avatar
    funnevor 4 Jahren
    Spannend für Fans

    Es ist nun schon eine ganze Weile her, dass Bilbo Beutlin von seinem haarsträubenden Hobbitabenteuer mit dem bösen Drachen Smaug zurückgekehrt ist. Nun ist er schon alt, und seiner Meinung nach ist es Zeit für eine Veränderung: Der unsichtbar machende Ring, den er damals dem Wesen Gollum abgeluchst hatte, soll an Bilbos Enkel Frodo übergehen, bevor er sich in die Berge zurückzieht. Doch plötzlich tauchen schwarze Reiter auf, die Jagd auf den Ringträger machen. Und damit wird Frodo zum Mittelpunkt in Saurons Krieg um den Einen.

    Meine Meinung:
    Nachdem ich den Hobbit gelesen hatte, habe ich diese drei Bücher ein wenig nach hinten geschoben. Ich hatte auch gehört, dass sie sehr anstrengend und zäh zu lesen seien und im Grunde ziemlich langweilig sind, und dass man, wenn man die Geschichte kennen möchte, lieber die Filme schauen sollte. Also habe ich die Filme geschaut und bin ehrlich gesagt kein großer Fan geworden, weshalb die Bücher weiterhin herumlagen und so langsam einstaubten. Mehr aus Pflichtbewusstsein habe ich sie dann aber doch angefangen zu lesen.
    Einiges, was ich gehört habe, hat sich bewahrheitet. Es ist oft zäh, geradezu langweilig, und die Gedanken schweifen beim lesen mehr als oft ab. Wie beim Hobbit ist alles unglaublich ausführlich und die Protagonisten geraten (unnötigerweise?) quasi nach jedem Schritt in ein neues Abenteuer. Am Ende des langen ersten Buches haben die Hobbits einiges erlebt, aber allgemein ist gar nichts passiert außer dass sie sich ein paar hundert Meilen von Hobbingen entfernt haben ohne von den Ringgeistern geschnappt zu werden. Erst gegen Ende wird der ernstere Teil der Reise eingeleitet, aber so richtig beginnt er erst im zweiten Teil ("Die zwei Türme"). Somit kann man sagen, dass der erste Teil der Trilogie extrem zäh und langweilig ist, man sich vor allem durch den Anfang kämpfen und es wirklich ernst meinen muss, um am Ball zu bleiben. Trotzdem werden einem die gigantischen Dimensionen dieser Geschichte und auch der Welt, die der Autor erschaffen hat, bewusst, und man kann gar nicht anders, als darüber zu staunen. Tolkien hat quasi jeden Stein mit Liebe zum Detail geformt, und das in einer Welt, die man gar nicht und niemals ganz kennen kann, weil sie so groß und so vielfältig ist. Dass Mittelerde so viele Fans hat kann ich durchaus nachvollziehen. Schon in diesem ersten Teil wird dem Leser bewusst, dass etwas ganz Großes eingeleitet wird. Im zweiten Teil geht es dann etwas mehr zur Sache. Auch dieser Band ist aufgeteilt in zwei Bücher – Buch 3 handelt von den Gefährten ohne Frodo und Sam, von welchen in Buch 4 erzählt wird. Diese Aufteilung finde ich leider nicht so günstig – denn die Geschichte der beiden ist vergleichsweise langweilig. Würde man sie parallel zu den Erlebnissen der anderen erzählen, wäre es vielleicht nicht ganz so öde und man wäre motivierter, weiterzulesen. Die Geschichte Aragorns, Legolas', Gimlis und Gandalfs dagegen ist etwas spannender, wenn auch nicht gerade unglaublich fesselnd. Trotzdem war ich überrascht wie schnell und wie viel an einem Stück ich dieses Buch gelesen habe, nachdem mir ständig vor Augen stand, wie sehr ich mich durch den vorherigen Band habe quälen müssen. Die Geschichte plätscherte noch dahin – aber stetig aufwärts. Die Situation spitzte sich zu und die Pläne wurden konkreter. Die zwei Türme sind quasi eine Hinleitung zum Showdown. Welcher natürlich in Band drei stattfindet. Die lang erwartete Schlacht findet statt, Frodo und Sam erreichen endlich ihr Ziel, die Bösen sterben, die Guten sind glücklich, die lieben Hobbits können endlich wieder in ihr grünes, langweiliges Auenland zurückkehren und alles ist wieder gut, wir kennen das ja alle. Leider muss ich sagen, dass der erwähnte Showdown nach so vielen endlosen Seiten sich zuspitzender Situation – ziemlich arm war. Absolut keine Dramatik; zwei Seiten Action und Schluss. Dafür wurde das Ende wieder unglaublich langgezogen, anscheinend konnte Tolkien sich nicht von seinem geliebten Mittelerde trennen und hat die vielen losen Fäden, die er hinterlassen hat, erst mal genüsslich langsam wieder zusammengeführt. Man kann natürlich darüber streiten, ob eine so lange, komplizierte und vielschichtige Geschichte auch ein langes und damit ein würdiges Ende braucht, aber meiner Meinung nach ist das nicht so. Tausend Seiten Action dürfen gerne ein Ende von 100 Seiten in Anspruch nehmen, aber Tolkiens 350 sind mir echt zu viel. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass die Bücher nicht wirklich die spannendsten sind und dass wohl nur richtige Fans sie "richtig" und ernstgemeint lesen (können). Auf vieles hätte man verzichten können, da die Geschichte unglaublich langgezogen wurde. Allerdings merkt man, wie viel Arbeit und Zeit in das Werk gesteckt worden sein mussten, und man kann gar nicht anders als das zu würdigen. Trotzdem bleibe ich dabei: So toll auch der Rahmen und die Story sein mögen, man hätte es (zumindest heutzutage) besser verpacken können. 

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    natti_ Lesemauss avatar
    natti_ Lesemausvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: toll, aber etwas schwer zu lesen. ich brauchte mehrere anläufe und habe es leider immer noch nicht ganz durch,
    etwas schwer

    eine wirklich gut e geschichte, toller schreibstil, etwas schwer zu lesen. lange und sehr ausschweifende sätze und manchmal etwas ermüdend. trotzdem seehr gut geschrieben. leider habe ich das werk auch nach mehreren anläufen immer noch nicht ganz durch.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Dreivier Tipps …

    … für Tolkien-Einsteiger.

    1. Beginnt NICHT mit „Der Herr der Ringe“! Die Bücher haben – teilweise zu Recht – den Ruf, etwas sperrig und nicht ganz flüssig zu sein. Das liegt hauptsächlich daran, dass J. R. R. Tolkien in erster Linie Wissenschaftler war (Sprach- und Literaturwissenschaftler). Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, „Der Herr der Ringe“ sei ein Fantasy-Roman. Die Trilogie mag der Anfang dieses Genres sein, bedient sich allerdings anderer Mittel und eines anderen Stils. Lest sie besser als „Chronik“ oder als „Geschichtsbuch“. Und vor allem: Fangt mit „Der Hobbit“ an. Der führt euch erzähltechnisch auf sanfteren, vertrauteren Wegen in den Kosmos von Mittelerde ein.

    2. Keine Angst vor dem Original! Tolkien bedient sich einer sehr bildhaften, syntaktisch weitgehend unkomplizierten Sprache. Und wenn mal das eine oder andere Wort unbekannt ist: Was soll’s? Das kann entweder nachgeschaut oder dem Sprachgefühl überlassen werden. Wenn es eine deutsche Ausgabe sein soll, dann rate ich zur Übersetzung von Margaret Carroux. Mir persönlich erscheint ihre Behandlung des Originales harmonischer, aber das ist natürlich Geschmacksache.

    3. Man muss „Der Herr der Ringe“ nicht zwingend in einem Stück durchlesen. Gönnt euch mal eine Pause. Lest was anderes zwischendurch. Oder springt zwischen den Bänden. Verfolgt entweder zuerst die Frodo-Sam-Erzählung und im Anschluss die Gefährten, oder umgekehrt (Einschränkung: Es sollte natürlich schon mit „Die Gefährten“ angefangen werden).

    4. Auch wenn ich damit wahrscheinlich auf blindtaube Augenohren stoße: Finger weg von den Filmen! Zumindest BEVOR die Bücher gelesen sind. Gönnt eurer Fantasie doch mal den Luxus, sich die handelnden Personen selbst vorzustellen und zu zeichnen. Wenn ihr danach noch unbedingt Mr. Hachkannichbetroffenschauenorlando Bloom als Elben (ausgerechnet!!!) sehen wollt, bitteschön.

    Und abschließend noch ein kurzer Kommentar aus der Ecke „Tolkien für Angeber“: Die Initialen stehen für John Ronald Reuel.

     

    Kommentare: 5
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    MamaBuecherschranks avatar
    MamaBuecherschrankvor 5 Jahren
    EIN RING, DIE ZU KNECHTEN...

    sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden...  Wohl jeder kennt die Geschichte von dem mutigen Hobbit Frodo, der mit seinen Gefährten auszieht, um ein Relikt der bösen Magie zu zerstören: den einen Ring. Am Anfang seiner Reise ahnt er nicht, welchen Gefahren er sich stellen muss, dass er in Kriege verwickelt wird und am Ende selbst droht, der Macht des einen Rings zu verfallen.  Mit dem Herrn der Ringe hat J.R.R. Tolkien ein unvergleichliches Epos geschaffen, das in seiner Form absolut einzigartig ist. Der Schreibstil ist zwar alles andere als einfach, besonders durch die vielen Gedichte und Lieder, die doch eine wichtige Rolle spielen. Aber gerade das verleiht diesem Werk eine ganz besondere Tiefe und macht den Unterschied zu gewöhnlichen Fantasyromanen aus. Den Herrn der Ringe liest man nicht mal eben so zwischendurch. Dieses Buch (oder eher gesagt diese Bücher) braucht Zeit um zu wirken.  Nicht zu Unrecht gehört dieses Werk zur Weltliteratur und darf in keinem Bücherregal fehlen.

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    S
    Sarahliciousvor 5 Jahren
    Unglaubliche Informationsmenge

    Es ist beeindruckend wie komplex Tolkiens Fantasie ist. Die Bücher überhäufen einen praktisch mit Informationen und die von ihm beschriebene Welt wird vorstellbar. Allerdings sind die Bücher eher im Dokumentarstil gehalten, was einen Spannungsaufbau schwer macht.

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    G
    Guenhwyvarvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ganz gleich welche Ausgabe man vom Herrn der Ringe hat, er gehört einfach in das Regal eines jeden Fantasyfans^^
    Der Klassiker unter den Fantasybüchern

    Wir haben zwei verschiedene Ausgaben vom Herrn der Ringe zu Hause. Einmal die meines Vaters, die wir hier im Bild sehen und einmal eine in Ledergebundene Sammelausgabe, was mein kleines Schätzchen ist. Tatsächlich tut sich nicht viel bei den verschiedenen Ausgaben, es sind vielleicht bei den Gedichten ein zwei Zeilen etwas anders, oder ein einzelnes Wort ist anders übersetzt worden, aber egal welche Auflage man hat, das Herz dieser Lektüre bleibt stets das selbe. Es gibt viele Leute die sich an den Herrn der Ringe setzen und Aufgeben. Das liegt größtenteils an den Bildern die Tolkien mit seiner Sprache malt. Er ist kein Strammer Erzähler, sondern einer, der auch wert auf die Details legt. Wobei der Herrn der Ringe zwar reich an Details ist, aber auch an Spannung. Wenn man sich einmal "eingelesen" hat ist es nicht weiter schwer den Faden zu behalten.

    Natürlich ist der Film gut, aber wie viel einem dabei entgeht... gerade vom Auenland. Man verpasst die Weidenwinde, Tom Bombadil, den Grabunhold... Außerdem sind Warge keine Hyänen und Schattenfell ist NICHT weiß. Wer käme schon auf die Idee einen Schimmel Schattenfell zu nennen? Das ist doch lächerlich.

    Nein, um die Bücher kommt man nicht herum, aber es lohnt sich diese zu lesen. Sie sind gut für den Intellekt(obwohl es Fantasy ist), sowie für Sprache und Ausdruck. Egal ob man sie in englisch oder deutsch liest.

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    CastielNovaks avatar
    CastielNovakvor 5 Jahren
    Ein MUSS für Fantasy!a

    Der Herr der Ringe gehört in jedes Bücherregal, ob man Fantasy mag oder nicht. Die phantastische Welt des Tolkien ist unglaublich und jede einzelne Figur auf ihre Weise liebenswert, dass es einer der ultimativen Fantasyromane ist.
    Man muss sich ein wenig die Zeit nehmen, um alle Bücher lesen zu können, aber wenn man eingetaucht ist, wird man gefangen genommen.

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    Catties avatar
    Cattievor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Klassiker, ein Wegweiser, ein Spektakel. Einfach wunderbar.
    N
    Ninielvor einem Jahr
    Kurzmeinung: how do you pick up the threads of an old life... how do you go one, when deep in your heart, you begin to understand, there is no going back
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