J.R.Ward Bourbon Kings

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Inhaltsangabe zu „Bourbon Kings“ von J.R.Ward

Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse ...

Toller Auftakt einer Reihe. Südstaatenromantik plus Drama vom feinsten. J.R Ward weiß, was sie kann!

— Zeilenromantik
Zeilenromantik

Seichte Unterhaltung, die sich schnell wegliest. Irgendwei möchte man doch wissen wie es weitergeht, aber ich hatte mir mehr erhofft.

— criwie
criwie

Sehr spannend, ich muss direkt den zweiten Teil lesen!!

— Sunshine29
Sunshine29

Einfach nur Wow. So ein Buch hatte ich noch nie in der Hand. Ich konnte es gar nicht weglegen.

— Livelaughlove
Livelaughlove

Das Buch ist der Wahnsinn. Ich kann es kaum erwarten, Band 2 und 3 zu lesen.

— CariFenegan
CariFenegan

Nach einigen Startschwierigkeiten ein fesselndes Buch über die Intrigen und Geheimnisse der Reichen und Berühmten!

— kirasbuecherwelt
kirasbuecherwelt

Der vielversprechende Beginn einer neuen Reihe!

— Nyansha
Nyansha

Sehr unterhaltsam, als würde man eine Serie "lesen". Leider an manchen Stellen für mich nicht ganz schlüssig, dennoch spannend.

— Anne42
Anne42

Wahnsinnig unterhaltsam und erinnerte mich an meine damalige Lieblingsserie "Falcon Crest". Gut, dass der zweite Band schon bereit liegt :)

— Ro_Ke
Ro_Ke

Intrigen, Drama und jede Menge Spannung. Wahnsinnsende. Da will man gleich weiter lesen! Top!

— Tine_Tren
Tine_Tren

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  • „Bourbon Kings“ von J.R.Ward

    Bourbon Kings
    Blubb0butterfly

    Blubb0butterfly

    19. July 2017 um 16:46

    EckdatenRomanLxy Verlag12,90 €ISBN: 978-3-7363-0322-5Übersetzung: Marion Herbert und Katrin KremmlerBand 12017CoverDas Cover ist violett-schwarz und es ist ein Mann zu erkennen, wobei sein Gesicht deutlicher als der Rest zu sehen ist. Es wirkt geheimnisvoll.Inhalt (Klappentext)Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familie großen Reichtum und hohes Ansehen eingebracht. Doch als Tulane, der verlorene Sohn und Erbe des Imperiums, nach zwei Jahren selbstauferlegten Exils auf das Familienanwesen Easterly zurückkehrt, droht die glänzende Fassade zu zerbrechen. Geplatzte Träume und die unerfüllte Liebe zu der Angestellten Lizzie King hatten ihn damals in die Flucht getrieben. Jetzt ist Lane wieder da und mit ihm die Vergangenheit. Seine Rückkehr wird an niemanden spurlos vorübergehen: nicht an Lizzie, die ihr Herz um jeden Preis schützen will, nicht an Lanes schöner und eiskalter Ehefrau oder seinem älteren Bruder, dessen Zorn und Verbitterung keine Grenzen kennen. Und schon gar nicht an dem strengen Bradford-Patriarchen, einem Mann mit wenig Moral, noch weniger Skrupel und vielen dunklen Geheimnissen. Während die Spannungen in der Familie wachsen, wird klar, dass sich das Leben auf Easterly für immer verändern wird…Autorin (Klappentext)J.R.Ward hat mehr als 20 Romane geschrieben, darunter die Spiegel-Bestseller-Reihe Black Dagger. Ihre Bücher wurden weltweit mehr als 15 Millionen Mal verkauft und erscheinen in 25 Ländern. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden der USA.MeinungIch finde es faszinierend, wie wandelbar die Autorin ist. Mit diesem Band finde ich, ist ihr ein großartiger Auftakt zu einer faszinierenden Reihe super gelungen. Ich habe da Buch sehr genossen, konnte es kaum aus der Hand legen, auch wenn an einigen Passagen mehrere Dinge zugleich passierten. Ihr Schreibstil ist gut und es lässt sich leicht lesen.Die Bradfords sind eine reiche Familie und leben ihr Leben auch dementsprechend, aber hinter der Fassade bröckelt es und es ist an Lane, die Geheimnisse seines Vaters aufzudecken. Dabei hilft ihm Lizzie. Leider ist die Zukunft der beiden immer noch ungewiss, weshalb ich mich sehr auf den zweiten Band freue, wo die Geheimnisse weitergelüftet werden. Und vielleicht erfährt man auch mehr über den geheimnisvollen, dritten Bruder? 

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    • 3
  • Solide 4 Sterne für den geheimnisvollen Bradford-Clan!

    Bourbon Kings
    kirasbuecherwelt

    kirasbuecherwelt

    16. July 2017 um 00:48

    Meine Meinung: Als das Buch bei mir ankam war ich doch erst etwas geschockt haha. Das Buch ist für dieses Genre ja doch schon ein richtiger Schinken. Aber davon habe ich mich natürlich nicht abschrecken lassen (vielleicht nur ein bisschen haha). Leider hatte ich keinen wirklich leichten Einstieg in das Buch. J. R. Wards Schreibstil war für mich etwas ungewohnt, aber das war gar nicht mal so das Hauptproblem. Das waren nämlich die Charaktere. Auf den ersten Seiten wurde ich mit so vielen Personen und Namen überrumpelt und ich bin so oft mit den Namen durcheinandergekommen, dass ich teilweise gar nicht mehr durchblicken konnte, wer nun wer ist und über wen der Abschnitt gerade handelt. Da war auch schon mein nächstes Problem: In den Kapiteln wurden die Sichten getauscht, wenn man das so sagen kann. Mal handelt der Absatz von Lizzie, einer Angestellten am Hause der Bradfords, und dann kommt ein Absatz und der nächste Abschnitt handelt von Lane, einem Sohn des Bradford-Oberhaupts. Doch nach den anfänglichen Schwierigkeiten, als ich halbwegs vertraut mit den Charakteren war und mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, gefiel mir das Buch immer besser. Man wird immer tiefer in das Netz von Intrigen und Geheimnissen geführt und fortlaufend kommt ein Ereignis nach dem anderen. Nach einiger Zeit steckte ich so fest in dem Bradford-Clan und ihren Aufdeckungen, dass ich nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Dadurch, dass das Buch sich nicht die ganze Zeit um dieselbe Person dreht, sondern um die Söhne Lane und Edward von William Baldwine, dem Chef der Bradford Bourbon Company, um seine Tochter Gin und um die Angestellte Lizzie, habe ich immer wieder neue Einblicke und Sichtweisen in deren (gemeinsames und privates) Leben bekommen, die das Buch selten langweilig gemacht haben.  Mir gefiel auch der Einblick in das High-Society-Leben. Für Lane war es zum Beispiel nichts Besonderes, mit dem Porsche durch die Gegend zu fahren und dass dieses Haus einfach mal mega riesig war oder für Gin war der Luxus zum Beispiel so normal, dass sie der Überzeugung ist, nicht ohne so viel Geld leben zu können, doch für mich waren es Einblicke in eine exklusive Welt mit all ihren exklusiven Problemen. Ich mochte auch die Intrigen wirklich gerne, auch wenn das ja schon sehr klischeehaft in so einer High Society ist. Natürlich hatte das Buch auch so seine Längen, was bei über 500 Seiten nicht wirklich verwunderlich war, doch alles in allem überwiegte bei mir der Lesegenuss.  Ich mochte zum Glück auch alle Charaktere, aus deren Sicht das Buch spielt (mehr oder weniger, aber ich habe keinen nicht gemocht). Mit Gin hatte ich zwar am meisten meine Probleme, aber das lag auch daran, dass ich ihre Einsichten nicht so wirklich teilen konnte, einfach weil ich nicht in dieser Welt aufgewachsen bin. Am liebsten mochte ich Lizzie, weil sie einfach so eine starke Persönlichkeit ist und mit beiden Beinen fest im Leben steht und sich ihr eigenes Leben selbst erschafft. In sie konnte ich mich auch am meisten hineinversetzen.   J. R. Wards Schreibstil ist sehr ruhig und hat mich von der Ruhe sehr an Kristin Cashores Schreibstil erinnert. Sie schreibt in der dritten Person aus der Sicht des Protagonisten. Ich brauchte zwar etwas, um mich an die Ruhe zu gewöhnen, aber nach einiger Zeit habe ich es sehr genossen. -Hier geht's zum Beitrag auf meinem Blog-

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  • Der vielversprechende Beginn einer Reihe

    Bourbon Kings
    Nyansha

    Nyansha

    11. July 2017 um 17:27

    Bourbon Kings ist der erste Teil der Trilogie von J.R. Ward. Der Roman erschien am 3. Januar 2017 in Köln im Lyx Verlag und umfasst 528 Seiten. Diese sind in fünfzig Kapitel, eine Vorschau und eine Danksagung unterteilt. Die weiteren Teile der Reihe werden Bourbon Sins (erscheint im Juli 2017) und Bourbon Lies (erscheint im Dezember 2017) heißen. Worum geht es? Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familie großen Reichtum und hohes Ansehen eingebracht. Doch als Tulane, der verlorene Sohn und Erbe des Imperiums, nach zwei Jahren des selbstauferlegten Exils auf das Familienanwesen Easterly zurückkehrt, droht die glänzende Fassade zu zerbrechen. Geplatzte Träume und die unerfüllte Liebe zu der Angestellten Lizzie King hatten ihn damals in die Flucht getrieben. Jetzt ist Lane wieder da – und mit ihm die Vergangenheit. Seine Rückkehr wird an niemandem spurlos vorübergehen: nicht an Lizzie, die ihr Herz um jeden Preis schützen will, nicht an Lanes schöner und eiskalter Ehefrau oder seinem älteren Bruder, dessen Zorn und Verbitterung keine Grenzen kennen. Und schon gar nicht an dem strengen Bradford-Patriarchen, einem Mann mit wenig Moral, noch weniger Skrupeln und vielen dunklen Geheimnissen. Während die Spannungen in der Familie wachsen, wird klar, dass sich das Leben auf Easterly für immer verändern wird… Layout Das Cover ist in Pink, Schwarz und Weiß gehalten. Der Titel des Buches weist eine kreisrunde Anordnung auf, die sich um die ebenfalls im Kreis befindlichen Buchstaben B und K drapieren. Ebenso befindet sich das Bild eines sitzenden Mannes auf dem Cover. Auf der Rückseite des Buches findet sich die Lesermeinung von Susan Elizabeth Phillips. Der Umschlag lässt sich zu einem dritten ausklappen, auf ihm befindet sich der Klappentext, das Innenleben ist Pink. Zu Beginn des Buches findet der Leser eine gedruckte Einladung zum Derby Bruch vor. Die Kapitelnummern sind in Großbuchstaben jeweils mittig über dem jeweiligen Kapitelanfang angeordnet. Zu Beginn des ersten und dritten Kapitels wird der Ort des Geschehens benannt. Die Charaktere Dreh- und Angelpunkt der Geschichte sind die Familie Baldwine und unmittelbar mit ihnen agierende Personen. Die Familie besteht aus William Baldwine und Virginia Bradford, sowie ihren Kindern Edward, (Tu)lane, Max(well) und Virginia (Gin). Später ist hier auch Chantal Bradford zu nennen, Lanes Ehefrau. Das Verhältnis der Eltern zu ihren vier Kindern ist im Grunde kaum nennenswert. Aufgrund zahlreicher, physischer Übergriffe des Vaters und einer Entführung des ältesten Sohnes verachten die Kinder ihren Vater, die Mutter ist aufgrund von einer extremen Medikamenteneinnahme nur ein Schatten, der fast ausschließlich namentlich auftaucht. Miss Aurora, die Köchin, übernimmt daher schon früh die Mutterrolle für die vier Bradford Sprösslinge. Vereinzelte Rückblicke von Lane und Gin beleuchten das gestörte Verhältnis zum Vater genauer. Der erwachsene Lane hat außer dem exzessiven Pokerspielen nicht allzu viel zu tun. Nachdem er sich alle Chancen bei Lizzie verspielt hat, sieht er keinen Sinn mehr, etwas anderes zu tun, als in New York in der Wohnung seines Freundes Jeff herumzulungern. Als er durch die Verkettung einiger Umstände wieder zurück nach Kentucky kommt, wird sein Leben dafür ganz schön auf den Kopf gestellt. So trifft er auch Lizzie wieder, eine Angestellte von Easterly, die er liebt und mit der er es sich durch die plötzliche Ehe mit Chantal verdorben hat. Lane und Lizzie sind beide sehr sympathische Charaktere. Stark, aber dennoch mit Fehlern und ganz menschlichen Gefühlen, ist es nicht schwer, sich in ihnen wiederzufinden. Während des Lesens habe ich sehr mit ihnen mitgefiebert und ihnen eine Wiedervereinigung gewünscht. Positiv zu erwähnen ist auch, dass Lizzie keine typische Heldin ist, die dem Mann, den sie einmal liebte, sofort wieder verfällt. Sie versucht das Für und Wider abzuwägen, macht Schritte in die entgegengesetzte Richtung, reflektiert ihr eigenes Handeln und denkt logisch. Sie steht auf eigenen Beinen, weiß, was sie wert ist und macht sich nicht von einem Mann abhängig. Lane macht dagegen eine Charakterentwicklung durch, die der Leser / die Leserin bewusst wahrnimmt und auch gut nachvollziehen kann. Er wird hierbei auch von anderen Charakteren beeinflusst, wie etwa seinem Anwalt Samuel Theodore Lodge, seinem Freund Jeff oder Miss Aurora. In William Baldwine, Chantal und Gin habe ich Charaktere gefunden, die mich nicht nur aufgeregt, sondern auch zu enorm negativen Empfindungen verführt haben. Ich habe sie zeitweise gehasst, dann auch wieder Mitleid empfunden und war sogar zwiegespalten. Denn man ist ganz klar dazu aufgerufen, sich ein eigenes Bild zu machen. Sicher wird man teilweise in eine gewisse Richtung gelenkt, dennoch entsteht durch die vielen Perspektivwechsel auch immer wieder eine andere Sichtweise auf die aktuelle Lage. Auch Nebencharaktere wie der englische Butler Mr. Harris, die Angestellte Greta und die Stallgehilfin Shelby werden durch einen individuellen Charakter sehr lebendig. Mein absoluter Lieblingscharakter war Edward, der ein mehr als grausames Schicksal erlitten hat. Dieses hat er klar seinem Vater zu verdanken und er ist in so vielen Hinsichten einfach enorm menschlich, dass es mir an einigen Stellen schon eine Gänsehaut beschert hat. Ich denke, dass da noch sehr viel Charaktertiefe auf uns alle zukommen wird und ich freue mich schon sehr darauf. Max haben wir ja leider bisher nicht kennenlernen dürfen, aber ich denke, dass sich das noch ändern wird. Insgesamt besticht der Roman schon alleine durch die vielschichtigen, realistischen Charaktere, die auch die bittere Realität aufzeigen, die nicht nur die Armen oder Mittelständler treffen kann. Die Geschichte Dreh- und Angelpunkt ist das Familienunternehmen, das sich durch den Handel mit Bourbon einen Namen gemacht hat. Der Bradford Bourbon ist derzeit der beste, den man bekommen kann, obwohl die Konkurrenz in Gestalt von Sutton Smythe dies vielleicht anders sieht. Die Baldwines sind es gewöhnt, im extremen Luxus zu schwelgen, merken aber nicht, dass das Familienoberhaupt alles, was sie ausmacht, zu zerstören begonnen hat. Während ich zu Beginn des Romans schon von der glänzenden Fassade beeindruckt war, war es genauso faszinierend zu sehen, wie diese mit der Zeit mehr und mehr bröckelte. Ich habe ehrlich gesagt einen seichten Südstaatenroman erwartet, eine nette Liebesgeschichte für zwischendurch (obwohl ich das dem Lyx Verlag dann doch nicht zugetraut hätte). Bekommen habe ich einen packenden Roman, in dem die Grenzen aus Liebe, Intrigen und Krimi sich immer mehr miteinander vermischen. Zu meinem Glück ging es letzten Endes gar nicht mehr so sehr um das Geschäft mit dem Bourbon an sich, sondern eher um die Interaktion der Charaktere und eine finanzielle Katastrophe. Doch auch die zwischenmenschlichen Beziehungen sind vielschichtig und explosiv, ein ums andere Mal musste ich schwer schlucken und das Buch sogar beiseitelegen, um über die aktuellen Entwicklungen nachzudenken. Generell hat es Potential, in einigen Stunden durchgelesen zu werden, aber nach meiner Einschätzung sollte man sich als Leser(in) da ein Stück weit selbst zurückhalten. Es wird klar eine bessere Wirkung erzeugt, wenn man sich Zeit lässt. Ein ums andere Mal ist das Schicksal einiger Charaktere so bitter oder dennoch realistisch, dass man den Kopf schütteln und es nicht ganz glauben möchte. Aber so ist sie eben, die Realität, nicht so, wie man es gerne hätte. Dies gilt nicht nur für den Durchschnittsmenschen, sondern auch für die, die augenscheinlich alles haben, was man sich nur wünschen kann. Oft ist alles mehr Schein als Sein, ein Leitsatz, der in meinen Augen ganz gut zur Story passt. Die Spannungskurve und Dynamik des Buches kann dazu jedenfalls nicht gezählt werden, denn hier bekommt der Leser bzw. die Leserin klar mehr, als vielleicht auf den ersten Blick erwartet wird. Die Liebesgeschichte kommt nicht zu kurz, steht aber nicht unmittelbar im Mittelpunkt. Wir haben keine typische Spannungskurve mit einem Höhepunkt, sondern ausgeglichene Verteilungen von ruhigen, positiven Momenten und emotionalen, negativen Ereignissen. Langeweile kommt definitiv nicht auf, wann immer das Buch aufgeschlagen wird, versinkt man in der Welt rund um Lane und Co. Meine persönliche Hoffnung ist es, dass die zukünftigen Bücher sich noch mehr auf Edward und Max konzentrieren werden, da wir nun schon eine deutliche Portion Lane und Gin bekommen haben. Kritik Eigentlich habe ich keine Punkte anzumerken, die fatal wären. Ab und an fanden sich ein paar Rechtschreibfehler, aber betrachtet man den Gesamtumfang des Buches, waren sie nicht der Rede wert. Natürlich sind einige Handlungsstränge noch nicht deutlich genug behandelt worden, aber man darf auch nicht vergessen, dass es sich hier um den ersten Teil einer Reihe handelt. Fazit Der Ausblick auf den zweiten Band, der sich am Ende findet, macht Lust auf mehr! Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer neuen, spannenden Reihe ist. Deshalb vergebe ich auch gerne fünf Sterne.

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  • Bourbon Dynastie!

    Bourbon Kings
    FantasyBookFreak

    FantasyBookFreak

    09. July 2017 um 11:21

    Bourbon Dynastie! Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse ... Meine Meinung „Bourbon Kings“ ist der erste Teil der Bourbon Kings Reihe von J. R. Ward. Da mich J. R. Wards bereits mit ihrer Vampir Reihe „Black Dagger“ überzeugen konnte, durfte diese Reihe nicht fehlen. Allein der Klappentext und das Grundthema Bourbon Herstellung hat mich einfach interesssiert. Weil das erste was mir dazu eingefallen ist Jack Daniels und Jim Bean ;) Die Black Dagger Reihe hat sich in den aktuelleren Bänden so entwickelt, dass das Buch auch sehr vielen Perspektiven geschrieben ist. So das man immer nur so viele Informationen bekommt von einer Person, um es Hochspannung zu bringen. Diesem Stil ist J. R. Ward treu geblieben. Auch dieses Buch wird aus sehr vielen Perspektiven geschrieben, dass man am Anfang eine gewisse Zeit braucht um in die Geschichte rein zukommen, da man ja die ganzen Charaktere erst Schritt für Schritt näher kennen lernen muss. Doch hat man dies erst geschafft – also nicht schon nach den ersten paar Kapiteln aufgeben – wird es einfach unglaublich spannend und herzzerreißend. Die Charaktere sind anfangs ein wenig oberflächlich angelegt, doch je mehr man in die Geschichte hineinrutscht desto interessanter und tiefgründiger werden sie. Wenn man endlich hinter ihre Fassade blickt - besonders bei den Bredford Geschwistern – ist jeder etwas besonderes auf seine Weise, obwohl sie vom Schicksal sehr gesegnet wurde, als auch bestraft wurden. Nichts ist so wie es scheint in diesem Buch. Und genau hinter diese Fassade zu blicken, macht das Buch so spannend. Natürlich gibt es auch Liebesgeschichten, die dürfen bei einer Familiensaga schließlich nicht fehlen. Die süßeste haben wohl Lane und Lizzie. Lizzie mochte ich einfach von Anfang, bei Lane hab ich ein wenig länger gebraucht, um ihn ins Herz zu schließen. Das seinem Bruder Edward aber sofort gelang. Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte weiter geht, das dieses Buch mit einem fiesen Cliffhanger aufhört. Der Schreibstil ist einfach unverwechselbar. J. R. Ward kann mich einfach immer fesseln und mitreißen. Sie überzeugt einfach mit einem spannend und mitreißenden Schreibstil und großartigen Ideen Fazit Ein super Auftakt zu einer Reihe, die noch viel zu bieten hat. Ich bin sehr gespannt was J. R. Ward im nächsten Band so alles bereit hält. Wer also auf Familiensagas steht und gerne Bourbon trinkt ;) (nicht zwingend erforderlich), sollte sich diese Reihe nicht entgehen lassen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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  • Gefährliche Machenschaften umhüllt von einer zerbrechlichen Liebe

    Bourbon Kings
    Nadl17835

    Nadl17835

    06. July 2017 um 20:10

    Nach zwei langen Jahren setzt der junge Lane wieder einen Fuß auf das familieneigene Imperium Easterly und muss erbittert feststellen, dass fast alles noch beim Alten geblieben ist. Neben vielen Dramen, illegalen Machenschaften und Gefahren, trifft er wieder auf die Liebe seines Lebens, die einst Grund genug war um endlich alles hinter sich zu lassen... Ursprünglich wollte ich das Buch nicht lesen, da der Klappentext sowie das Cover auf eine Art von Geschichte anspielen, die es in ähnlicher Form schon zu oft gibt und die stark nach einer typischen Reiche-Menschen-sind-verdorben-Geschichte klingt. Die vielen positiven Stimmen haben mich dann doch umgestimmt und meine Erwartungen erhöht. Ehrlich gesagt fehlten mir hier die richtig schlimmen Dramen. Innerhalb der Familie werden zwar so einige bekannt, aber wirklich schockiert oder berührt haben sie mich nicht. Lane als prominenter Protagonist war für mich etwas zu Farblos und Unscheinbar, obwohl er in vielen Situationen auftaucht. Lizzie konnte mich da schon eher einnehmen, auch wenn die typische Ich-liebe-dich-nicht-aber-eigentlich-doch-Liebesgeschichte, wie vermutet, vorhanden ist. Die gängigen Klischees haben mich allerdings kaum gestört. Nach einigen ähnlichen Geschichten, die ich bereits gelesen habe, habe ich mich daran gewöhnt. Als sehr interessant empfand ich Edward und Miss Aurora, die doch eine Besonderheit darstellen, weil sie nicht zwangsläufig in diese klischeehafte Geschichte gehören und für schöne und andersartige Momente gesorgt haben. Alles in allem wurde das Buch meinen Erwartungen nicht gerecht und stellt für mich auch keine besonders originelle oder innovative Geschichte, unter all den anderen, dar, was allerdings bei dem Klappentext nicht verwunderlich ist.

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  • Bourbon Kings

    Bourbon Kings
    enchantedkingdomofink

    enchantedkingdomofink

    03. July 2017 um 09:22

    Ein Familiendrama der Extraklasse! Der Handel mit Bourbon hat die Familie Bradford zu Reichtum und Ansehen in der Gesellschaft geführt. Doch der äußere Schein trügt. Was von außen wie eine Bilderbuchfamilien mit einigen Ecken und Kanten aussieht, ist in Wahrheit in ihrem Kern bereits verrottet und am verfaulen. William Baldwine, der in die Familie Bradford eingeheiratet hat, betrügt seine sehr kranke Ehefrau und treibt die Firma in den Ruin. Für seine Kinder Edward, Lane, Maxwell und Gin empfindet der Patriarch nichts als Unmut und Hass, was sie bereits in frühen Jahren zu spüren bekommen haben und sich auch jetzt - Jahrzehnte später - nicht geändert hat. Und diese Kindheit, in der Edward, Lane, Maxwell und Gin nur sich hatten, hat diese natürlich stark geprägt: Edward als ältester der Bradford-Geschwister, der für seine Geschwister die Prügel des Vaters ohne Schwäche zu zeigen eingesteckt hat, sollte das Familienimperium übernehmen, doch nach seiner Entführung und Misshandlung in Mexiko während einer Geschäftsreise hat er der Familie den Rücken gekehrt und lebt als schwer verletzter Mann - sowohl körperlich als auch seelisch - auf einer Pferderanch. Das Nesthäkchen Gin wurde sich mehr oder weniger selbst überlassen und wurde bereits als Teenager Mutter eines Mädchens. Doch anstatt ihr Liebe und Geborgenheit zu geben, die sie von ihren Eltern nicht erhalten hatte, gab sie das Kind in die Obhut mehrerer Kindermädchen, die Amelia aufzogen. Auch jetzt als Erwachsene kann sich Gin nicht dem Einfluss und Machenschaften ihres Vaters entziehen. Max hält sich komplett von seiner Familie fern. Keinem der Geschwister ist bekannt, wo Max sich aufhält oder wie es ihm geht, so sehr hat er sichvon allen abgeschottet. Und Lane könnte man ein wenig als Kleber der geschwisterlichen Bande bezeichnen. Jedenfalls war er das ... Nachdem Lane seit zwei Jahren Easterly und seine Bewohner meidet, erhält er einen Anruf, in dem ihm von dem schlechten gesundheitlichen Zustand seiner Ziehmutter Miss Aurora berichtet wird, wodurch er sich sofort nach Jahren auf den Weg in seine Heimat in den Südstaaten begibt. Dabei verließ er die Bradfords nicht ohne Grund: aufgrund einer Lüge heiratete er eine Frau, die er nicht liebte und verlor dadurch die Frau, die er liebte und immer noch liebt: Lizzie King. Nun kehrt er zurück und begegnet allem, weswegen er zuvor geflohen war ... Lizzie King arbeitet als Landschaftsarchitektin auf dem großen Anwesen der Bradfords und hat durch ihre Tätigkeit Lane kennen- und lieben gelernt. Nach Jahren des Schmerzes und der Scham sieht sie Lane wieder und alle ihre vergrabenen Gefühle kommen wieder hoch, denn auch sie liebt Lane immer noch und hat ihn trotz der Geschehnisse nicht vergessen können. Für keinen der beiden verläuft das Wiedersehen wie erwartet ... Gleichzeitig deckt Lane Geheimnisse auf, die sein Vater unter Verschluss hält. Durch diese Enttarnungen kann auch Edward sich nicht mehr bedeckt halten. Und als dann auch noch ein Mord geschieht, nimmt das Drama seinen Lauf ... Als ich dieses Buch gelesen habe, war ich unglaublich überrascht über den Schreibstil von J. R. Ward. Normalerweise bin ich es gewohnt, dass die Charaktere ziemlich direkt und rabiat miteinander umgehen, unflätige Worte in den Mund nehmen und in Kampfstiefeln unterwegs sind. Dabei mangelt es nicht an detaillierten Beschreibungen, die ihre Geschichten sehr unterhaltsam gestalten. Dieses Buch zeigt, dass J. R. Ward auch anders kann. Und auch diese Seite finde ich super! Die Charaktere wirken weicher, die Beschreibungen der Umgebung und allgemein die ganze Erzählart ist viel sanfter und fließender. Außerdem treten hier keine Engel oder Vampire auf, die durch unzählige Kämpfe stapfen müssen, sondern wir haben hier ein Familiendrama. Und somit eine ganz anderes Buchgenre, welches ich sonst von J. R. Ward gewohnt bin. Einfach toll! Dabei konnte man als Leser auch nie verschnaufen, da es immer wieder Kehrtwendungen gab, die man so nicht kommen sah. Auch kamen mir mehrmals während der Lektüre die Tränen. Das Schicksal von Edward ging mir sehr nahe, da er viel hatte einstecken müssen und trotz allem noch nach vorne schaut, obwohl ihn mal jemand so richtig zu seinem Glück zwingen müsste. Die Beziehung zwischen Miss Aurora und ihren Ziehkindern ist so liebevoll und mütterlich, dass mir bei diesen Szenen regelrecht die Tränen in die Augen geschossen sind, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Miss Aurora schwer krank ist. Gin hatte es wie auch ihre Geschwister als Kind nicht einfach, allerdings verstehe ich einige ihrer Handlungen und Beweggründe nicht und hätte ihr an einigen Stellen gerne mal die Meinung gegeigt. Aber das Schicksal, das sie durch ihren Vater erleidet, würde ich keinem wünschen. Und mit Lane und Lizzie habe ich die ganze Zeit mitgefiebert und mir gewünscht, dass ihre Liebe endlich bestand hat. Naja, ob das geklappt hat, müsst ihr schon selbst nachlesen ;) Max ist das einzige der Bradford-Geschwister, das in diesem Band nur dem Namen nach auftaucht. Deshalb bin ich u.a. besonders auf den zweiten Band gespannt :D Fazit:J. R. Ward hat es geschafft, mich mehr als positiv zu überraschen! Ich will mehr von der Geschichte der Bradfords lesen! Mehr Südstaatencharme!

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  • Bourbon Kings

    Bourbon Kings
    Kleine8310

    Kleine8310

    23. June 2017 um 00:36

    Lesegrund:  Das Buch wurde mir vom Verlag vorgestellt und da ich ja gerne abwechslungsreich lese hat mich der Inhalt irgendwie neugierig gemacht. Geschichten um Familienimperien haben mich schon immer gereizt, daher habe ich mich auf die Lektüre gefreut!   Handlung:  In dieser Geschichte geht es um die Familie Bradford. Die Bradfords sind eine einflussreiche Familie, die sich seit einigen Generationen, mit dem Bourbon Handel einen Namen gemacht hat. Die Bradford's sind reich und angesehen, aber hinter der Fassade nach außen, spielen sich im inneren der Familie andere Dinge ab. Es gibt verbotene Liebschaften, eine ganze Reihe skrupelloser Machtspiele, Intrigen und nicht zuletzt ein paar skandalöse Geheimnisse ...    Schreibstil:  Der Schreibstil von J. R. Ward hat mir direkt ziemlich gut gefallen. Die Autorin schreibt detailliert, ohne ausufernd zu werden und lässt damit auch noch Raum für das ganz eigene Kopfkino des Lesers/der Leserin. Zudem bringt sie die Themen authentisch rüber, was mir super gefallen hat. Charaktere:  Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Es gibt eine schöne Mischung aus Sympathieträgern und dem Gegensatz dazu und diese Vielfalt hat die Geschichte interessant gemacht. Manche Eigenschaften wirkten auf mich ein bisschen zu stereotyp und altbekannt, aber im gesamten, war das eher ein kleineres Manko.   Spannung:  Der Spannungsbogen befindet sich bei dieser Geschichte, für mich, so im Mittelfeld. Ich hätte mir in manchen Momenten etwas weniger Vorhersehbarkeit gewünscht, muss ich gestehen. Aber mein Interesse hat, trotz der geringen Spannung, nur ein wenig nachgelassen, so wollte ich dennoch wissen, wie es weitergeht und ob meine Ahnungen sich bewahrheiten würden.    Emotionen:    Das Spiel mit den Emotionen beherrscht J. R. Ward wirklich gut. Die Autorin deckt durch die verschiedenen Thematiken eine ganze Bandbreite an Emotionen ab, sodass man den Verrat, die Liebe, die unerforschten Geheimnisse und das Gefühl im Familiengefüge hautnah mitbekommt. Das fand ich klasse!   Wer früher "Dallas" oder den "Denver - Clan" mochte wird auch an den "Bourbon Kings" seine Freude haben! Die Geschichte ist unterhaltsam und ich freue mich auf ein Wiederlesen mit den verschiedenen Charakteren!   

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  • Eine mächtige Dynastie...

    Bourbon Kings
    Janaaa

    Janaaa

    21. June 2017 um 12:48

    "Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familie großen Reichtum und hohes Ansehen eingebracht. Doch als Tulane, der verlorene Sohn und Erbe des Imperiums, nach zwei Jahren des selbstauferlegten Exils auf das Familienanwesen Easterly zurückkehrt, droht die glänzende Fassade zu zerbrechen. Geplatzte Träume und die unerfüllte Liebe zu der Angestellten Lizzie King hatten ihn damals in die Flucht getrieben. Jetzt ist Lane wieder da – und mit ihm die Vergangenheit. Seine Rückkehr wird an niemandem spurlos vorübergehen: nicht an Lizzie, die ihr Herz um jeden Preis schützen will, nicht an Lanes schöner und eiskalter Ehefrau oder seinem älteren Bruder, dessen Zorn und Verbitterung keine Grenzen kennen. Und schon gar nicht an dem strengen Bradford-Patriarchen, einem Mann mit wenig Moral, noch weniger Skrupeln und vielen dunklen Geheimnissen. Während die Spannungen in der Familie wachsen, wird klar, dass sich das Leben auf Easterly für immer verändern wird …“ In der ersten Hälfte des Buches lernt man alle Personen kennen. Nicht nur Lizzie King und Tulane (Lane) Baldwine, sondern auch die ganze Familie, darunter auch Miss Aurora, die Chefköchin. Ich fand den Anfang etwas zäh, aber nach und nach wurde es interessanter und man konnte das Buch nicht mehr weglegen. Im zweiten Teil von „Bourbon Kings“ trat ein Drama nach dem anderen auf. Angefangen mit der Drohung Mr. Baldwines an seine Tochter Gin bishin zu Todesfällen. Hier ist wirklich alles vertreten: Misstrauen, Sex, Gewalt, Intrigen, Verlust, Leidenschaft, Egoismus und vor allem auch Spannung. Meiner Meinung nach hätte etwas weniger Drama es auch getan, aber nichtsdestotrotz war ich süchtig nach diesem Buch. Für jemand der sich hier nicht nur eine reine Liebesgeschichte erhofft, sondern auch ein Freund von Spannung ist, ist hier genau richtig. Denn die Liebesgeschichte tritt eher in den Hintergrund, es war mehr eine Art „Thriller“. Der Schreibstil ist super. Man konnte das Buch flüssig lesen und mitfühlen. Am Anfang des Buches befindet sich eine Einladung zum bekannten Derby Brunch. Die ist sehr schön gestaltet worden und man hatte immer das Gefühl, mit dabei zu sein. Das Cover finde ich passend. Es ist vermittelt einem, dass man mit reichen Leuten zu tun hat. Die dunkle Farbe drückt etwas interessantes, aber auch etwas Geheimnisvolles aus. Verspricht jedenfalls eine spannende Geschichte. Ich bin sehr auf den zweiten und auch auf den dritten Teil gespannt! Die beiden werden noch dieses Jahr (2017) erscheinen.

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  • Bourbon Kings

    Bourbon Kings
    ReaderButterfly

    ReaderButterfly

    17. June 2017 um 22:20

    Die Bradfords handeln mit Bourbon und das sehr erfolgreich, der Handel hat die Familie reich gemacht. Nach außen hin wirken sie perfekt, doch hinter der Fassade verstecken sich Machtspiele, Verrat und Geheimnisse. Lizzy, die Gärtnerin, hat keine Sorgen, sie hat einen Job ein Haus und Greta, eine Freundin und Arbeitskollegin. Doch als Lane Baldwine, der jüngste der Baldwine Brüder nach Hause kommt gerät ihre Welt ins Wanken. Bourbon Kings hab ich gekauft ohne zu lesen um was es geht, da ich die Black Dagger Reihe der Autorin so super finde. Das Buch insgesamt hat mir gut gefallen, es gibt Lügen, Überraschungen, Vertuschungen und vieles mehr. Bei manchen Szenen war ich schockiert, dachte das kann nicht sein , Nein. Als Kritikpunkt muss ich sagen, dass ich es schwer fand in das Buch zu finden. Bis ich wusste wer wer ist hat es gedauert. Die ersten 200 Seiten gingen etwas schleppend und es hat gedauert bis ich wirklich drin war. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und vor allem das Ende hat mich überzeugt.

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  • J.R.Ward arbeitet viel mit Klischees, aber auch mit jeder Menge Emotionen.

    Bourbon Kings
    BooksAndFilmsByPatch

    BooksAndFilmsByPatch

    09. June 2017 um 10:57

    » INHALT « Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse... » MEINE MEINUNG « Dieses Buch war ja eine Zeit lang in wirklich aller Munde. Es ging nicht nur auf den unterschiedlichsten Blogs rum, nein auch Youtube war infiziert. Klar, dass auch ich neugierig wurde & dachte » das muss ich auch lesen! « Ich hab ein wenig gestöbert, war aber letztlich zu geizig, um es mir tatsächlich neu zu bestellen; gerade weil ich so meine Zweifel hatte. Dann bin ich durch Zufall bei Audible drüber gestolpert und da ich noch einiges an Guthaben übrig hatte, hab ich es direkt gedownloaded. Ob es mir letztlich gefallen hat, oder ob meine Zweifel berechtigt waren, erfahrt ihr jetzt: Der Einstieg war nicht besonders kompliziert. Wir lernen unsere Hauptfigur Lissy kennen, erfahren einiges aus ihrem Leben und ihrem Alltag, und können uns so gut an sie gewöhnen. Es beginnt auch an einem sehr passenden Punkt und durch den Stress der Protagonistin wird man auch direkt in einen Sog gezogen und fühlt sich mitgerissen. So kam ordentlich Tempo auf, auch schon in den ersten Minuten. Lediglich die Tatsache, dass das Hörbuch ausnahmslos von einem Mann gesprochen wird, war anfangs doch sehr ungewohnt, immerhin kenne ich das bisher noch gar nicht (außer im Wechsel zwischen Mann und Frau); doch daran konnte ich mich auch sehr schnell gewöhnen und sah darin dann auch kein Problem mehr. Lissy war eine total interessante Persönlichkeit, die mich sofort begeisterte. Da mein bevorzugtes Genre der Jugendbereich ist, war eine etwas ältere Figur einfach mal was neues und sehr erfrischend. Auch an Sympathie hat es nicht gemangelt; ich fand Lissy äußerst glaubwürdig und realistisch dargestellt, sodass ich ihre Handlungen und Gedankengänge stets nachvollziehen konnte und beinah ausnahmslos eins mit ihr war. Ihre Anstellung auf Easterly und ihre gewissenhafte Arbeit rundeten ihr Profil dann gänzlich ab und machten sie zu einem tollen Charakter, den man gern durch den Alltag begleitet. Der männliche Gegenpart war in diesem Falle Lane; der Sohn des berühmtberüchtigen Bradforts. Während ich anfangs noch die Befürchtung hatte, dass die ganze Familie irgendwie völlig abgehoben wirken könnte, zerschlug sich, zumindest in Bezug auf Lane sehr schnell. Ich mochte diesen Kerl unglaublich, und das obwohl er überhaupt nicht in mein bevorzugte Beuteschema passt. Er wurde als äußerst attraktiv beschrieben, war sehr bodenständig und heimste im Laufe der Zeit einiges an Sympathiepunkten ein. Außerdem machte er eine interessante Entwicklung durch, die mich ebenfalls total begeisterte. Lane passte wunderbar in die Geschichte, verlieh ihr einen gewissen Charme und obwohl er ein reicher Geschäftsmann war, trug er sein Herz definitiv am rechten Fleck. Auch die Nebenfiguren gefielen mir und sprachen mich an. Es gab eine Vielzahl an den verschiedensten Charakteren, jeder auf seine eigene Art und Weise authentisch und realistisch dargestellt. Besonders Miss Aurora und Gin waren absolut einzigartig und eine riesige Bereicherung für die Story. Ebenfalls spannend war definitiv der Vater von Lane; der so klischeehaft aufzeigte, wie man werden kann, wenn man vor lauter Geld den Boden unter den Füßen verliert. Und nochmal kurz und knapp: die Charaktere waren alle sehr glaubhaft, sehr detailliert und sehr tiefgründig. Es gab keinen, der mir irgendwie zu oberflächlich dargestellt war und vor allem hat mich diese Abwechslung an Figuren einfach total überzeugt. Von liebenswert-sympathisch bishin zu unausstehlich-depressiv war alles vorhanden.   Der Sprecher, in diesem Falle Josef Vossenkuhl, hat mich doch ganz schön überrascht. Ich hätte anfangs nicht gedacht, dass es so wichtig ist, wer ein Hörbuch liest. Aber im ehrlich zu sein, und das hatte ich oben ja schon erwähnt, habe ich doch einige Minuten gebraucht, um mich an die Tatsache zu gewöhnen, dass hier ein männlicher Sprecher eingesetzt wurde. Herr Vossenkuhl liest unheimlich angenehm, hat eine tiefe, reife Stimmlage und betont sehr gezielt und passend - demnach geb ich auch keinesfalls ihm die Schuld, für meine anfänglichen Probleme, sondern viel mehr meiner gering ausfallenden Erfahrung was Hörbücher betrifft. :D Ihr versteht sicher, was ich meine. Jedenfalls hab ich dem Sprecher nach der Eingewöhnungsphase wirklich gern gelauscht, konnte ihm auch in schnellerem Tempo gut folgen und fand seine eigenen Tempi-Wechsel, Tonlagen und Stimmfarben äußerst gelungen und ich werde garantiert noch mehr von diesem Herrn hören. Wie immer wird der Abschnitt rund um den Schreibstil sehr kurz ausfallen - da ich, bekanntlich nicht großartig darauf achte in Hörbüchern. Vielleicht fehlt mir da noch so ein wenig die Erfahrung und vllt auch die Vergleichsmöglichkeiten, aber im Moment fällt es mir noch sehr schwer, irgendwas brauchbares über den Schreibstil zu liefern. Ich fand jedenfalls, dass die Szenen sehr klar und deutlich in Worte gefasst wurden; die Beschreibungen sehr bildhaft ausfielen und ich mir stets ein Bild vor Augen führen konnte. Auch die Gliederung hat mich total angesprochen; denn wir erfahren nicht nur sehr viel über Lissy und ihre Gedankenwelt, sondern auch über andere Figuren, die alle total interessant gestaltet wurden. Hierfür gibt es von mir also ein großes Lob - einziger Kritikpunkt: erotische Szenen gab es doch sehr wenig; und die waren mir dann auch zu schnell vorbei - das wirkte auf mich etwas gehetzt und oberflächlich und ein wenig eintönig. Das ist das einzige, was mir etwas negativ aufgefallen ist. Mal sehen, ob sich das in den Folgebänden noch ändert.   Die Idee hat mich schon mal sehr angesprochen - allein der Klappentext klang großartig. Dieser Mix aus Drama, Erotik, Krimi und Liebesgeschichte, das alles in Kombination mit den Schönen und Reichen und vor dieser einmaligen Kulisse hat das Buch für mich schon lesenswert gemacht. Wir alle wissen, dass die Schönen und Reichen eben nicht dieses traumhafte Leben führen, das sie nach außen hin zeigen - sie haben Probleme und das hat J.R.Ward sehr gut festgehalten, eingefädelt und zu Papier gebracht. In diesem Buch treffen wir auf alle Klischees, die überhaupt kursieren; von Lügen und Intrigen, von Affären, über Komplotten, bis hin zu ganz großen Gefühlen. Ich hab genau mit dem gerechnet, was ich bekam und fand die Twists super insziniert, sodass ich stets mitgerätselt habe, was da wohl los ist, wer dahinter steckt, ob und wann sich alles aufklärt. Als kleines i-Tüpfelchen gabs dann noch diesen leichten Krimi-Einschlag, mit dem ich so gar nicht gerechnet hätte, und rundete die Storyline dann gänzlich ab.   Die Umsetzung war größtenteils auch wirklich gelungen. Es beginnt recht ruhig, doch kaum dass man die Charaktere kennen lernen konnte, passiert bereits etwas, was Tempo mit sich brachte und natürlich Spannung. Schon nach gut 10-15 Minuten war ich total an die Stimme des Sprechers gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und was genau dahinter steckte. Leider gab es dann auch immer mal wieder Längen, die den Lesefluss so ein wenig zäh gemacht haben. Gut, das Buch hat über 500 Seiten und ich denke, da hätte man das ein oder andere rauskürzen können, aber alles in allem trieb das meine Neugier noch ein gutes Stück nach oben; auch wenn ich zwischen drin immer mal wieder dachte 'so langsam könnte das Ganze aber auch in die Pötte kommen'. Das war, in Bezug auf die Umsetzung auch mein einziger Kritikpunkt; denn ansonsten mangelte es an nichts - es gab Überraschungen, Wendungen, Entdeckungen, die gut platziert waren und die Storyline immer wieder Haken schlagen ließ. Genau so, wie man es sich von einem spannenden Schmöker wünscht. Der Schluss war dann zwar nochmal sehr actionreich und spannend, befriedigte mich aber nicht auf ganzer Linie. Es gab viel zu viele offene Fragen, was mich irgendwie enttäuschte. Mir ist schon klar, dass Band 2 bald erscheinen wird und da auch noch Material für gebraucht wird, aber die ein oder andere Auflösung hätte diesem Auftakt dann auch nicht geschadet. Trotzdem ein runder Schluss, zwar mit bösen Cliffhanger » FAZIT « 'Bourbon Kings" von J.R.Ward ist ein sehr gelungener, spannender Auftakt einer vielversprechenden Trilogie mit viel Drama, vielen Klischees und einer Menge Gefühl, aber auch mit dezenten Schwächen in Form von gewissen Längen. Dennoch bin ich absolut begeistert und freue mich sehr auf Band 2 dieser Reihe. Von mir gibt's eine bedingte Lese-Empfehlung, ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass manche mit diesen Klischees und allgemein mit den sehr typischen Faktoren nicht unbedingt gut zurecht kommen und es als langweilig erachten könnten. Mich hat's nicht gestört. » 3.5 VON 5 STERNEN « Ich vergebe 3.5 von 5 Sternen und erwähne nochmal, dass es mir wirklich gut gefallen hat & ich sehnsüchtig auf Band 2 warte. Kleine Schwächen konnte ich hier im Auftakt wirklich hinnehmen; musste aber dennoch 1.5 Sterne abziehen. Aber nicht vergessen; 3.5 Sterne ist immer noch besser als der Durchschnitt ;)

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  • Bourbon Kings

    Bourbon Kings
    Chronikskind

    Chronikskind

    28. May 2017 um 17:16

    Klappentext: Eine mächtige Dynastie: skrupellose Machtspiele und verbotene Gefühle Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse ...Meine Meinung: ein interessanter Einstieg in die Reihe :D Der Klappentext klang echt interessant und ich war richtig neugierig, wie sich die Geschichte entwickeln wird. Denn etwas genaues erfährt man aus dem Klappentext ja nicht wirklich.^^ Anfangs lernen wir erstmal die Charaktere kennen - Lizzie, Lane, Edward, Mack, Gin. Im Laufe der Handlung kommen noch weitere hinzu. Ich hatte anfangs doch ein wenig Mühe, mit den schnellen Sichtwechseln zurecht zukommen, da manchmal auch mitten im Kapitel gewechselt wurde. Mit der Zeit hat man sich aber daran gewöhnt und dann entstanden dadurch ziemliche "Cliffhanger", da immer dann gewechselt wurde, wenn es gerade richtig heikel war^^ Die Geschichte selbst entwickelt sich sehr spannend - nachdem man sich irgendwann die ganzen Namen der Charaktere merken konnte, hatte man endlich auch mal einen genaueren Überblick über die ganzen Intrigen. Und je mehr Seiten man gelesen hat, desto mehr Intrigen und Machenschaften folgten. An mehreren Stellen war ich echt schokiert über die Wendungen - bei anderen konnte ich nur den Kopf schütteln. An mehreren Stellen war ich auch echt gerührt über die Handlungen der Charaktere. :) Immer wieder gibt es auch Rückblicke in die Vergangenheit - die fand ich sehr spannend, da man mal direkt erleben konnte, was die Kinder durchgemacht haben. Gegen Ende hin wurde es nochmal richtig spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen ... das Ende selbst ist schon ein Cliffhanger, man hat jetz so viele Geheimnisse aufgedeckt und nun? Wie wird es weitergehen? In dem Buch gibt es mehrere Protagonisten. Zum einen sind da Lizzie und Lane. Beide haben eine gemeinsame Vergangenheit... die aber unter anderem von den vielen Intrigen zerstört wurde. Ich fand es spannend zu lesen, wie die beiden bei dem Wiedertreffen miteinander umgehen und wohin sich die Geschichte noch entwickelt. :) Dann ist da noch Edward. Erst nach einer Weile bekommt man einen Eindruck davon, was er alles durchgemacht hat und muss sagen, dass ich irgendwie ein bisschen Respekt vor ihm habe. Gin konnte ich anfangs nicht so richtig einschätzen, aber mit der Zeit mochte ich sie wirklich sehr. Ansonsten gibt es noch sehr viele weitere Charaktere, über die man etwas erzählen könnte - sie alle haben ihre Berechtigung. Manche mochte ich mehr, andere weniger. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Die Geschichte war echt absolut fesselnd und ich habe das Buch vor allem gegen Ende hin praktisch verschlungen. :) Mein Fazit? Ein spannender und interessanter Einstieg in die Reihe :) Anfangs hatte ich ein wenig Mühe, mir die vielen Namen der Charaktere zu merken und auch die ständigen Sichtwechsel waren etwas nervig. Gegen Ende wurde es dann aber richtig fesselnd und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen :D

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  • Einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören. Verschlungen in 24 Stunden!

    Bourbon Kings
    DarkReader

    DarkReader

    28. May 2017 um 00:48

    Ich lese Mrs.Ward nun schon einige Jahre, ich bin süchtig nach ihren Black-Dagger-Vampiren!Danach kamen die "Fallen Angels", für die ich mich so gar nicht erwärmen konnte. Um so neugieriger war ich auf dieses Buch: J.R.Ward mal nicht übersinnlich? Hm...Tja, was soll ich sagen/schreiben: einmal angefangen mit diesem Buch war aufhören kaum noch möglich. Ich habe einen Tag und eine Nacht bis zum Morgengrauen durch gelesen, ich konnte einfach nicht aufhören. Zum Glück hatte ich den Reader gerade frisch aufgeladen. Dass der Schreibstil wie gewohnt einfach Klasse ist, muss ich wohl nicht extra betonen.Die Figuren, die sich Ward diesmal ausgedacht hat, haben es wirklich in sich.Gegen einige von ihnen waren J.R.Ewing aus der guten alten Serie "Dallas" und das Biest vom "Denver-Clan", verkörpert von Joan Collins, armselige Debutanten auf dem Parkett der Boshaftigkeit, Verschlagenheit, Verlogenheit, der Intrigen und Macht- und Geldgier. Dem ganzen die Krone setzt aber der Senior auf, der Vater der 4 Bradford-Geschwister und Inhaber des bis dato florierenden Bourbon-Handels. Selten hatte ich in einem Buch einen so widerlichen, seelisch und moralisch verkommenen Typen wie den! Meine Herren, habe ich den millionenschweren Abschaum gehasst! Der Ort der Handlung ist wunderbar gewählt, er passt großartig zur Geschichte und ich hatte immer "Tara" im Kopf, die wunderschöne Plantage mit dem traumhaften Haus aus "Vom Winde verweht". Die Handlung könnte spannender nicht sein, nur die ersten Seiten waren etwas "hölzern".Doch wenn man die überwunden hat bekommt man ein Buch, das einen nicht mehr loslässt und man sich eine Zeitmaschine wünscht, damit man die Zeit bis zum Erscheinen des zweiten Bandes schnellstens überbrücken kann.Ich freue mich drauf und fiebere dem 28.6. entgegen - 2017 - dem Himmel sei Dank!!

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    • 3
  • Gelungener erster Teil

    Bourbon Kings
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    26. May 2017 um 00:38

    Meine Meinung:Ich finde J. R. Ward ist eine fantastische Schriftstellerin im erwachsenen Fantasybereich. Ihre sehr bekannte Black Dagger Reihe lese ich sehr gerne und freue mich auch immer wenn ein neuer Teil erscheint. Nun versucht sie sich jedoch an einem ganz anderen Genre, ganz ohne Fantasy. Ich war sehr gespannt, wie sie es machen würde. Aber gleich nach den ersten 50 Seiten wusste ich, dass sie es rocken würde. Und das tat sie. Ich habe dieses Buch unglaublich gerne gelesen. Sie ist ebenfalls eine Meisterin dieses Genres. Aber der Reihe nach.Der Einstieg fiel mir gar nicht so leicht. Die Personendichte ist recht groß, was zunächst ein wenig Orientierung erfordert. Aber mit jeder  weiteren Seite war ich mehr ins Buch eingetaucht. Diese leichteren Startschwierigkeiten haben sich sehr schnell wieder gelegt. Die Familienverhältnisse werden recht schnell deutlich. Die Geschichte fand ich von Anfang an spannend. An Dramatik ist sie kaum zu überbieten. Lügen, Intrigen und Mord sind hier an der Tagesordnung. Manchmal kam mir das Buch wie eine Fernsehserie vor. Es gibt genügend Handlungsstränge sowie Drama. Die Charaktere sind klasse herausgearbeitet. Gleich in diesem ersten Band habe ich das Gefühl sie alle ganz gut zu kennen. Gerade die Vielschichtigkeit sowie die Verschiedenheiten haben mich angesprochen. Die meisten der Charaktere waren mir von Anfang an sympathisch. J. R. Ward bleibt sich in dieser neuen Reihe treu. Sie schreibt die gefühlvollen und intensiven Passagen in gewohnt überzeugendem Schreibstil. Er lässt sich flüssig und zügig lesen. Gerade das Spannungslevel ist stets auf höchstem Niveau. Es gab keine Längen in diesem Text. Insgesamt hat mir dieser Reihenauftakt enorm viel Spaß gemacht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. J. R. Ward hat die Charaktere individuell und aussagekräftig gestaltet. Ich werde in jedem Fall den zweiten Teil lesen und freue mich schon enorm drauf.

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  • Bourbon Kings - Teil 1: Skandalös, fesselnd, mitreißend, prickelnd

    Bourbon Kings
    Blutmaedchen

    Blutmaedchen

    17. May 2017 um 10:15

    J.R. Ward war für mich bereits eine absolute Lieblingsautorin dank der Black Dagger und Fallen Angels Reihen. Mit "Bourbon Kings" habe ich mich auf komplett neues Terrain gewagt, denn diese Geschichte spielt in den Südstaaten, in Kentucky, und mit all den Traditionen und Gebräuchen konnte ich noch nie wirklich was anfangen. Auch in diesem neuen Reihenstart kitzelt Ward die ganzen Details heraus und bringt richtiges Südstaaten-Feeling zum Leser. Doch hat man sich erst durch die ersten zwei, drei Kapitel voller Stolz, Bourbon-Historie und Familienwerten "gekämpft", geht es ganz schnell in eine vertrautere Richtung: Verkorkste Familienehre, Lügen, Intrigen, Geheimnisse und - was absolut nicht fehlen darf - eine höchst entflammbare Liebe, die besonders eine der beiden Personen am liebsten ersticken würde. "Bourbon Kings" spart nicht an gesellschaftlichen Klischees und Charakteren, die sich am liebsten von all dem Ruhm und Trubel lossagen möchten. Und dennoch hebt sich dieses Buch von allen anderen Klischees ab, denn man merkt sofort, dass das ganze Tempo der Geschichte schmutziger, dramatischer und tragischer ist. Hinter all den offen ausgesprochenen Differenzen, mit denen sich besonders die beiden zentralen Personen Lane und Lizzie herumplagen, gibt es auch die tiefergehenden Geheimnisse, die sich absolut nicht enthüllen wollen, und den Leser lange zappeln lassen. Die Geschichte beginnt auf Easterly, dem Familienanwesen der Familie Bradford (/Baldwine, da der Vater eingeheiratet ist), dessen jahrhundertaltes Familienerbe die Bourbon-Brauerei ist. Vier Baldwine-Geschwister werden zu Beginn der Geschichte durch einen Flashback vorgestellt: Edward, der Älteste, ruhig, pflichtbewusst. Lane, der Unscheinbare. Max, der Unruhestifter. Und Gin, die jüngste im Bunde, die alles mitmachen würde, um aufzufallen. Lane, der den Part der männlichen Hauptfigur einnimmt, hat zu seiner Familie aber noch mehr zu erzählen und das meiste davon ist nicht positiv. Schnell wird deutlich, dass die Abwesenheit seines älteren Bruders Edward, der eigentlich das Familienunternehmen übernehmen sollte, nicht einfach nur ein normales Drama ist, sondern viel mehr Wunden aufreißt. Er ist ein gebrochener Mann in seinen dreißigern und auch wenn Lane die Verantwortung nicht möchte, bleibt ihm keine andere Wahl. Denn sein anderer Bruder Max hat sich ebenso aus dem Staub gemacht und Gin tut nur das, was sie am besten kann: Sich um sich selbst kümmern. Der Vater ist eingeheiratet und ein richtiger Tyrann, während die Mutter in ihrem eigenen Delirium vor sich hinvegetiert. Ein Notfall ruft Lane nach zwei Jahren, in denen er bei einem Freund in New York untergekrochen ist, wieder nach Easterly, wo er nicht nur auf Lizzie trifft, die sein Herz besitzt, es aber nicht haben will, sondern auch auf seine Frau Chantal. Das heiße Drama beginnt! ZITAT:Was sie an ihm gehasst hatte, war das Gefühl der Hilflosigkeit, das er ihr gab. Die Verletzlichkeit war brutal in ihr Leben eingedrungen wie ein unerwünschter Gast [...]  Mit Lizzie startet das Buch und normalerweise gibt es immer Dinge, die man als Leser sofort an Charakteren liebt oder verabscheut. Bei dieser jungen Frau wollte der Funke einfach nicht überspringen, auch wenn Ward sie als starke, unabhängige Frau portraitiert, die sich zu dem falschen Mann hingezogen fühlt. Durch ihre Kollegin Greta, die Lizzie's ganzen Kummer miterlebt hat, wird zwar der Schmerz greifbar, aber nicht verständlicher. Um die Beziehung zwischen Lizzie und Lane zu beschreiben, bedarf es nicht viele Worte. Gegenseitig auf die Füße trampeln würde passen. Es geht alles so schnell in jede erdenkliche Richtung, dass das Tempo wirklich gewöhnungsbedürftig war. Wenn man bereits das ein oder andere Buch dieser Autorin gelesen hat, weiß man, dass sie mit Sex nicht geizt und auch in diesem hier lockt sie an den richtigen Stellen mit dem nötigen Prickeln. "Bourbon Kings" gehört defintiv in die Reihe Liebesroman, doch für mich war der Teil mit dem Drama überwältigender und konnte mich eher am lesen halten. Als ich das Buch begonnen habe, konnte ich es nicht eher aus der Hand legen, bis ich es über die Hälfte durchgelesen hatte. Ich fühlte mich von der Geschichte verschlungen und es war so spannend, dass ich einfach weiterlesen musste! Es war, als würde ich die Geschichte zum Gesellschaftsspiel Cluedo lesen ;) Wirklich sehr aufregend! Wenn es einen Charakter gab, mit dem ich absolut nicht warm wurde, dann war es Gin Baldwine, die Tochter des Hauses. Sehr sex-fixiert, stets an ihr eigenes Wohl denkend und immer bereit ein Spielchen mit ihrem liebsten mal-ja-mal-nein-Lover Samuel T zu spielen. FAZIT:"Bourbon Kings" ist ein Trilogie-Auftakt, was man an gewissen Stellen merkt. Vieles wird für die weiteren Bücher offen gehalten oder nur am Rande angekratzt, was dem dramatischen Hauch noch mehr Würze verleiht. Denn das Ende lässt viele entscheidende Dinge offen, die ich am liebsten sofort wissen wollen würde. In das Buch reinzukommen ist, wenn man kein großer Fan der amerikanischen Südstaaten-Mentalität ist, etwas schwierig, aber es lohnt sich! Denn diese neue Reihe hat nicht nur ein ungleiches Pärchen zu bieten, sondern mehrere, wo eine verrückter und abgedrehter ist als die andere. Der Leser wird hier in ein Löwengehege voller ausdrucksstarker Charaktere geworfen, die jeden Tag um ihr Stück vom Brot kämpfen, dennoch flutschte der Funke nicht direkt auf mich über. Die Story selbst konnte jedoch einige Lesestunden im Schlaf verfliegen lassen und mich hungrig auf die Fortsetzung machen!

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  • Nach zähem Anfang spannende Geschichte mit vielen Lügen und Geheimnissen

    Bourbon Kings
    CasusAngelus

    CasusAngelus

    15. May 2017 um 11:29

    Inhalt:Lizzie arbeitet als Gärtnerin auf dem Anwesen der Bradfords und ist eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben. Sie hat ein schönes Haus, einen Job, den sie meistens liebt, und ihre liebe Kollegin und Freundin Greta an ihrer Seite. Doch dann kommt plötzlich der jüngste Bardford-Sohn Lane nach Hause und bringt ihre Welt durcheinander. Denn vor einigen Jahren hatten sie etwas miteinander, bis er einen schrecklichen Fehler begangen hat.Meine Meinung:"Bourbon Kings" ist der erste Teil von J. R. Wards Saga um die Bradford-Familie, die mit ihrem Bourbon-Imperium zu den reichsten Familien Amerikas gehören. Durch den Klappentext habe ich mich darauf gefreut, alte Familiengeheimnisse aufzudecken und Verrat und Intrigen zu begegnen, doch bis man dahin kommt, dauert es leider ein wenig.Ungefähr die erste Hälfte des Buches lernen wir erstmal die verschiedensten Personen kennen, wie zum Beispiel die Gärtnerin Lizzie oder den jüngsten Sohn der Bradford Familie, Lane, der vor einigen Jahren mal im Geheimen etwas mit Lizzie hatte. Auch seine beiden Geschwister Edward und Gin lernen wir kennen, die auf den ersten Blick wirken wie ein verbitterter Alkoholiker und eine verwöhnte Zicke. An sich mag ich ja Bücher aus verschiedenen Perspektiven, wo man die Personen nach und nach kennen lernt, doch hier gestaltete sich der Anfang für mich ziemlich zäh. Denn die Figuren wurden irgendwie eher eingeführt, als müsste man sie eigentlich schon längst kennen und hätte nur vergessen, was mit ihnen passiert sei, und nicht, als ob man ihre Geheiminsse erst noch langsam ergründen müsste.Der zweite Punkt, der mir den Einstieg in die Geschichte erschwert hat, waren Lanes Gefühle für Lizzie. Ich mag es ja eigentlich gerne, wenn Männer auch mal den Mumm haben, zu ihren Gefühlen zu stehen und diese zu zeigen, aber die von Lane waren irgendwie so übertrieben. Er hat Lizzie seit zwei Jahren nicht gesehen und hatte keinerlei Kontakt zu ihr, und trotzdem schwärmt er immer noch von ihr, kennt jeden Zentimeter ihres Körpers und hat natürlich niemals eine andere Frau angefasst oder gar in Erwägung gezogen. An sich ja eine schöne Sache, aber für mich persönlich war das ein wenig zu übertrieben dargestellt.Mit der Zeit rückt die Liebesgeschichte der beiden jedoch ein wenig in den Hintergrund, was das Buch für mich eindeutig spannender gemacht hat. Denn nun kommen endlich die Intrigen und Familiengeheimnisse zu Wort, denen Lane nach und nach auf die Spur kommt. Angefangen mit einer Erpressung Gins durch ihren Vater und einen Gefängnisaufenthalt wird eine ganze Lawine von Ereignissen losgetreten, die mich dann doch neugierig auf den nächsten Teil zurückgelassen haben.Fazit:"Bourbon Kings", der Auftakt von J. R. Wards Bradford-Saga, hat mich leider nicht so begeistert wie erhofft. Ein zäher Anfang mit einer nicht so glücklichen Einführung der verschiedenen Charaktere und etwas zu übertriebenen Gefühlen hat mir den Einstieg ziemlich erschwert. Allein die ganzen Geheimnisse die am Ende noch herauskommen und auch in den nächsten Teilen noch aufgedeckt werden wollen, haben mich das Buch weiterlesen lassen und mich neugierig auf die weiteren Bände gemacht. Insgesamt vergebe ich 3 von 5 Muscheln für diesen ersten Teil.

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