J.S. Cash Der Stahlclan Teil 1

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Inhaltsangabe zu „Der Stahlclan Teil 1“ von J.S. Cash

Paul gab dann wieder Gas und fuhr an der Kreuzung vorbei. Der Tacho zeigte etwa 120 Stundenkilometer, als es passierte: Zuerst kam ein blendender Blitz. Paul verlor die Orientierung und fast gleichzeitig die Kontrolle über sein Auto. Dann knallte es mehrmals, und Paul hörte nichts mehr. Die folgende Detonation hob den BMW einen halben Meter in die Höhe. Wie durch ein Wunder landete das Auto wieder auf seinen vier Rädern und auf der Straße. Da aber bremste Paul noch instinktiv voll in der Luft. Nach der Landung schleuderte der Wagen nach rechts. Paul korrigierte das mit der Handbremse und drückte das Bremspedal wieder voll durch. Ringsum flogen Stücke von etwas, die wie rotes Eisen aussahen. Aber es war kein Eisen. Der BMW hielt mit quietschenden Reifen. Von dem ehemaligen Checkpoint blieb innerhalb von 30 Sekunden nichts mehr. Der Wagen hob noch vor dem Halten ein bisschen ab, als sie etwas überfuhren. Paul zitterte, als er inmitten der rauchenden Trümmer aus dem Auto stieg. Das gefurchte Gesicht Reichstetters zitterte voller Spannung, aber sein Schritt war ruhig. Ringsum war es ein Gruseltheater: eine schreckliche Aussicht auf die Reste der zertrümmerten Brücke, die sich 50 Meter tiefer im Fluss befanden. Paul schaute hinten nach, was sie überhaupt überfahren hatten. Er traute seinen Augen nicht: Es war ein menschlicher Arm, aus dem es noch rauchte und Blut in die Höhe spritzte. Er ballte die Faust, die aller Welt drohte: Was haben Sie mir angetan? Ringsum war überall eine unvorstellbare Mischung von gekrümmten Metallteilen, die mit blutigen und rauchenden Menschenresten verbunden waren. An einem Kandelaber, der wie durch ein Wunder dort unzerstört lag, blieb ein Helm mit dem blauen Symbol der Vereinten Nationen hängen.

Es ist spannend, frisch geschrieben und beafasst sich mit höchst aktuellen Themen unserer jetzigen Welt

— britaboudova
britaboudova

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  • Sci-fi Thriller mit Potenzial nach mehr

    Der Stahlclan Teil 1
    britaboudova

    britaboudova

    01. May 2014 um 21:35

    Passauer Neue Presse vom 06.03.2014 / buch Sci-Fi-Thriller mit Potenzial nach mehr "Der Stahlclan" jagt den Leser durch Europa und versucht die Welt mit Wissenschaft und Technik zu retten Er liebt Autos und den technischen Fortschritt, kletterte auf der Karriereleiter bis zur obersten Sprosse, war geschäftlich in der ganzen Welt unterwegs und widmet sich nun ausschließlich der Schriftstellerei: Der 1955 in der einstigen Tschechoslowakei geborene Ingenieur J. S. Cash - der Name ist ein Pseudonym - legt mit "Der Stahlclan - Der Einsame Läufer" den ersten Teil seiner Trilogie um interstaatliches Management, Kriege, Nöte und Wirtschaftskrisen vor, lässt den Leser tief eintauchen in internationale Machtspiele und globalwirtschaftliche Verstrickungen - und versucht letztlich Antworten auf die Frage zu finden, ob die Welt mittels Wissenschaft und Technik gerettet werden kann. Die Handlung beginnt in Europa kurz vor dem Mauerfall, genauer in der Tschechoslowakei, führt über Deutschland, Italien, Holland, Frankreich und das einstige Jugoslawien nach Russland, in die Ukraine und Türkei und spinnt ihre Fäden bis nach Amerika. Protagonist ist Paul, ehemals Topmanager einer namhaften tschechischen Maschinenfabrik, der sich bereits lange vor der Grenzöffnung mit den Prinzipien der Marktwirtschaft vertraut gemacht hat und sofort nach dem Fall des Eisernen Vorhangs als erfolgreicher Unternehmensgründer in internationale Geschäftstätigkeiten stürzt. Mit Finesse und verhandlungstaktischem Geschick gelingt Paul so mancher Coup, wenngleich er aufgrund macht- und wirtschaftspolitischer Verwicklungen in und zwischen manchen Nationen oft an seine diplomatischen Grenzen stößt. J. S. Cash hat seine Story groß und global als Science-fiction-Thriller angelegt, verliert sich innerhalb dieser eigentlich spannend konzipierten Konstruktion jedoch zu oft in Details. Zum Beispiel führt er die technischen Quantensprünge einer wohlbekannten bayerischen Automarke, deren PS-starkes Compact-Modell den Geschäftsmann Paul so flott wie komfortabel durch sämtliche Länder transportiert, derart ausführlich aus, dass das zwar bestimmt jeden Kfz-Freak interessiert, im Fluss der Gesamthandlung indes jedes Mal eine Vollbremsung hinlegt. Schade, denn die Geschichte hätte Potenzial. Bleibt zu hoffen, dass sich Teil 2 und 3 des "Stahlclans" weniger in Kleinigkeiten verzetteln und der Autor stattdessen das Ganze im Blick behält. Alexandra Kolbeck J. S. Cash: "Der Stahlclan - Der einsame Läufer", 332 S.; 18,90 Euro, Frankfurter Literaturverlag. Quelle: Passauer Neue Presse vom 06.03.2014 Ressort:          

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