Finde mich - bevor sie es tun

von J.S. Monroe 
3,4 Sterne bei30 Bewertungen
Finde mich - bevor sie es tun
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Positiv (16):
fredhels avatar

Sehr spannend, sehr verwirrend und vor allem sehr grausam

Kritisch (7):
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tolle Idee, die Geschichte ist am Ende leider sehr konstruiert

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Inhaltsangabe zu "Finde mich - bevor sie es tun"

Ein sensationelles Verwirrspiel – spannend, schnell, überzeugend!
Mitten in der Nacht geht Rosa Sandhoe zum Cromer Pier. Sie blickt ins tosende Wasser – und sie springt. Der Tod einer jungen Studentin, die gerade ihren Vater verloren hat. Tragisch, aber nicht unerwartet. Seither sind fünf Jahre vergangen, und Rosas Freund Jar glaubt noch immer nicht an ihren Selbstmord. Wie ein Besessener klammert er sich an die Vergangenheit. Und plötzlich bekommt er eine Nachricht von Rosa: Finde mich, Jar. Finde mich, bevor sie es tun …Was geschah wirklich in der Nacht am Cromer Pier? Ist Rosa gar nicht tot? Und wenn doch, wer spielt dann dieses grausame Spiel mit Jar?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734105029
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:19.02.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.02.2018 bei Random House Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    beneaboutbooksvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Guter Thriller von dem ich mir etwas mehr erwartet hätte. Ein gutes Buch für Thriller Einsteiger.
    Solider Thriller mit etwas schwächen

    Inhaltsangabe:


    Mitten in der Nacht geht Rosa Sandhoe zum Cromer Pier. Sie blickt ins tosende Wasser – und sie springt. Der Tod einer jungen Studentin, die gerade ihren Vater verloren hat. Tragisch, aber nicht unerwartet, ihre Leiche bleibt verschwunden.
    Seither sind fünf Jahre vergangen, und Rosas Freund Jar glaubt noch immer nicht an ihren Selbstmord. Wie ein Besessener klammert er sich an die Vergangenheit. Und plötzlich bekommt er eine Nachricht von Rosa: Finde mich, Jar. Finde mich, bevor sie es tun …
    Was geschah wirklich in der Nacht am Cromer Pier? Ist Rosa gar nicht tot? Und wenn doch, wer spielt dann dieses grausame Spiel mit Jar? 

    Meine Meinung:

    Nach ganz langer Zeit schaffe ich es endlich wieder ein Buch zu lesen und auch nach langer Zeit mich wieder hinzusetzten und eine Rezension zu schreiben. Und ich muss sagen ich hab es echt ziemlich vermisst. :D 
    Aber darum soll es nicht gehen, sondern um "Finde mich bevor Sie es tun" von J. s. Monroe. Das Buch habe ich vom Blanvalet Verlag als Rezensionsexemplar bekommen wofür ich mich nochmal recht Herzlich bedanken möchte. Ich habe mich schon sehr auf das Buch gefreut, da ich es vor ca. einem Jahr schon auf Instagram entdeckt habe und ich feststellen musste das es erst dieses Jahr erscheinen wird. Um so mehr freute es mich als es dann tatsächlich erschienen ist und ich es endlich lesen konnte. 

    Um noch kurz auf das Cover des Buches zu kommen, ich finde es wirklich sehr ansprechend und ich würde es mir auch auf jedenfall im Buchladen genauer anschauen, wenn ich das Buch vorher noch nicht kennen würde. Sowohl Cover als auch Klappentext sind ansprechend und man möchte einfach wissen was in diesem Buch passiert.

    Am Anfang bekommt man gleich mit das auch nach Rosas Tod, der jetzt schon fünf Jahre zurückliegt, Jar immer noch darüber hinweg gekommen ist. Das macht sich vorallem dadurch bemerkbar, dass er Halluzinationen hat und glaubt Rosa immer wieder zu begegnen. Man bekommt auch immer wieder Einblicke in Rosas Gedanken, denn sie hat vor ihrem Selbstmord Tagebuch geführt und man hat so einen guten Überblick wie sich Rosa auf dem College gefühlt hat oder wie sie Jar zum ersten mal begegnet ist.

    Der Einstieg in das Buch war etwas Zäh, da die Halluzinationen von Jar etwas verwirrend waren, aber nach 50 Seiten hat sich das gelegt. Die Kritik die ich bei einigen gelesen habe war, dass die Tagebucheinträge von Rosa nicht Chronologisch sind. Ich kann das nicht bestätigen da es, zumindest für mich, jetzt nicht so verwirrend war. Aber ich habe dennoch keinen Sinn darin gesehen warum man die Tagebucheinträge nicht Chronologisch gemacht hat. 

    Wenn die Geschichte in Schwung kam, fand ich das Buch auch wirklich spannend und konnte es auch nicht aus den Händen legen, aber leider gab es auch einige Durchläufer. Ich habe gelesen und gelesen aber man kam nicht wirklich in der Geschichte weiter und das war gerade in der zweiten Hälfte des Buches. 

    Die Charaktere waren alle ganz Ok. Jar war jetzt kein Charakter dem man zu 100% über den Weg getraut hat was auch dran gelegen hat, da man mit seinen Halluzinationen nie wusste was real ist und was nicht. Rosa ist eher zurückhaltend und nach dem Tod ihres Vaters eher ein Außenseiter. Sie fand ich aber eigentlich ganz sympathisch nur ihre Naivität hat mich manchmal genervt. 

    Das Ende war für mich jetzt nicht super überraschend und ich konnte mir vorstellen wie das Buch zu Ende geht und mit dem größten Teil habe ich auch Recht behalten. Für mich war es aber ein Ende mit dem man leben kann. 

    Fazit:

    "Finde mich bevor Sie es tun" von J. s. Monroe ist kein Buch bei dem man vor Spannung nicht mehr aufhören kann zu lesen, dennoch fand ich die Geschichte gut und an manchen stellen schon echt spannend. Der Schreibstil war schön und auch leicht. Man fliegt nur so durch die Seiten. Mich konnte das Buch zum größten Teil überzeugen.

    Ich gebe dem Buch 3,5 - 5 Sterne.

    Hier geht es zu meinen Buch Blog: beneaboutbooks

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    fredhels avatar
    fredhelvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannend, sehr verwirrend und vor allem sehr grausam
    Trauerhalluzinationen

    Jar und Rosa verlieben sich während des Studiums. Obwohl Rosas große Trauer um den verstorbenen Vater allen bekannt war, hat keiner mit ihrem plötzlichen Selbstmord rechnen können. Ihr Leichnam bleibt verschwunden. Jar leidet sehr und in seiner Trauer glaubt er seine Freundin an den verschiedensten Plätzen zu sehen. Alle raten ihm zu einer Therapie, um diese Trauerhalluzinationen hinter sich lassen zu können. Als Rosas geheimes Tagebuch auftaucht, und ihn an einen nur ihm und Rosa bekannten Ort lockt, nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf. Jars Verschwörungstheorien erhalten neue Nahrung, erst recht, als sich die Polizei einschaltet. Er fühlt sich permanent beobachtet und verfolgt.

    Dieser Thriller konnte mich anfangs fesseln, sowohl durch Sprache als auch durch den Inhalt. Die beiden Protagonisten werden eindrucksvoll in ihrer großen Liebe charakterisiert. Die Randfiguren bleiben für mein Empfinden etwas blass. Ich finde, es hätte dem Buch gut getan, wenn es straffer erzählt worden wäre, denn ab ungefähr der Mitte war es für mich einfach zu lang. Das konnte das unerwartete und wirklich spektakuläre Ende nicht mehr retten.

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    BlueOcean8519vor 5 Monaten
    Überraschend und spannend !!

    Mitten in der Nacht geht Rosa Sandhoe zum Cromer Pier. Sie blickt ins tosende Wasser – und sie springt. Der Tod einer jungen Studentin, die gerade ihren Vater verloren hat. Tragisch, aber nicht unerwartet.
    Seither sind fünf Jahre vergangen, und Rosas Freund Jar glaubt noch immer nicht an ihren Selbstmord. Wie ein Besessener klammert er sich an die Vergangenheit. Und plötzlich bekommt er eine Nachricht von Rosa: Finde mich, Jar. Finde mich, bevor sie es tun …
    Was geschah wirklich in der Nacht am Cromer Pier? Ist Rosa gar nicht tot? Und wenn doch, wer spielt dann dieses grausame Spiel mit Jar?

    Meine Meinung:
    Ich würde mal glatt behaupten, dass ich bisher noch nie einen solchen Thriller gelesen habe, wie "Finde mich, bevor sie es tun". Schon von Beginn an, hat man als Leser einen unglaublich umfassenden Einblick, was aber gerade zum Anfang auch wahnsinnig verwirrend war. Die Perspektive ändert sich sehr häufig, sodass es bei mir eine ganze Weile gebraucht hat, bis ich im Geschehen angekommen bin. Alleine für die Zuordnung der zeitlichen Ereignisse brauchte ich hier ein wenig mehr Zeit. Ich kann aber definitiv sagen, dass sich ein wenig Durchhaltevermögen durchaus auch lohnt. Denn dem Autor gelingt es wunderbar nach und nach die Spannung zu steigern. Mir hat es auch total gefallen, wie leicht es ihm gelingt den Leser auch falsche Spuren zu führen und die Überraschungsmomente waren in "Finde mich, bevor sie es tun" sehr zahlreich vorhanden. Das mochte ich wirklich sehr. Der Schreibstil des Autors ist, nachdem man in die Handlung eingefunden hat, recht flüssig. Gut gefallen haben mir auch die bildlichen Beschreibungen vieler Situationen, die es mir leicht gemacht haben, mir die Ereignisse direkt vor Augen zu halten. An manch einer Stelle muss ich jedoch sagen, dass mir eine etwas weniger ausführliche bzw. weniger Details ausgereicht hätten. Das ist  aber ganz sicherlich auch Geschmackssache.

    Mir hat das Werk, von Kleinigkeiten abgesehen, wirklich gut gefallen.

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    SunshineSaars avatar
    SunshineSaarvor 5 Monaten
    Einfach viel zu verwirrend!

    Nachdem ich den wirklich interessanten Klappentext gelesen habe, habe ich ein wirklich spannendes Buch erwartet – doch leider wurde ich mehr als enttäuscht, das Buch konnte mich überhaupt nicht fesseln und nach einiger Zeit musste ich mich sogar dazu zwingen das Buch überhaupt weiter zu lesen.

    Die Story dreht sich um Rosa Sandhoe, die einst Selbstmord beging, nachdem ihr Vater verstorben ist. Seither sind fünf Jahre vergangen, und Rosas ehemaliger Freund Jar glaubt noch immer nicht an ihren Selbstmord. Wie ein Besessener klammert er sich an die Vergangenheit. Und plötzlich bekommt er eine Nachricht von Rosa. Ist sie wirklich noch am Leben? Oder bildet sich Jar das nur ein?

    Ich muss sagen, dass ich wirkliche Probleme hatte in die Geschichte hinein zu finden. Der Schreibstil ist sehr abgehakt und ich wurde einfach nicht mit ihm warm. Die Story wird dabei zum einen aus der Sicht von Rosa erzählt (aus der Vergangenheit) und in der Gegenwart aus der Sicht von Jar. Dabei waren die Erzählstränge jedoch teilweise sehr verwirrend, so dass ich der Geschichte nicht wirklich folgen konnte. Sie hat mich einfach nicht gepackt und nach einiger Zeit war es auch eher ein Kampf, das Buch überhaupt weiter zu lesen.

    Auch mit den einzelnen Figuren konnte ich mich nicht identifizieren, denn sie bleiben mir zu blass, um wirklich mit ihnen mitzufiebern. Das Ende selbst war dann doch recht überraschend, aber der Weg dorthin hat mich nicht überzeugt. Deshalb kann ich leider nur 2 von 5 Sternen vergeben!

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    xotils avatar
    xotilvor 5 Monaten
    Finde Mich

    Rosa Studentin mit vielen eigenen Problemen verschwindet eines Tage Spurlos 5 Jahre später taucht eine  Nachricht auf "Finde mich bevor sie es tun"
    Was ist damals passiert lebt Rosa noch  sich jmd einen üblen Scherz ?
    Man bekommt in der Story einen Einblick in das Thema Tierversuche , das den Leser nicht kalt lässt gerade weil einiges doch genauer beschrieben wird und man einen genaueren einblick bekommt über das Thema.
    Der Thriller hat mich beim lesen teilweise etwas verwirrt so das ich immer mal wieder zurückblättern musste.
    Oft gibt es Abschnitte aus Rosas Tagebuch , die vielleicht etwas mehr preisgeben können was damals passiert ist .
    Das Ende konnte mich  überraschen und war so auch nicht vorhersehbar.
    Ein Guter Thriller nur ein bisschen viel grausige Details zum Thema Tierversuche

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    Pergamentfalters avatar
    Pergamentfaltervor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Packender Thriller, der leider einmal zu oft über das Ziel hinausschießt.
    Rezension zu "Finde mich - bevor sie es tun"

    WARNUNGEN: explizite Darstellung von Folter, Tier- und Menschenversuchen, Tierquälerei

    Trotz interessantem Titel fiel mir der Einstieg in das Buch zunächst alles andere als leicht. Die Geschichte wird überwiegend aus zwei Perspektiven erzählt: Zum einen verfolgte ich Jar, der noch immer Rosa sucht. Dabei bekam ich zunehmend das Gefühl, dass er einen Geist jagt und dringend therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen sollte. Das trug nicht unbedingt dazu bei, dass ich ihn als vertrauenswürdigen Protagonisten sehen konnte...
    Zum anderen las ich alte Tagebucheinträge von Rosa, die sie kurz vor ihrem Tod verfasst hat. An sich konnten die mich zwar überzeugen, doch die Einträge sind nicht chronologisch geordnet, was mich mehrfach irritierte.

    Nach dem zähen Einstieg konnte mich das Buch dann allerdings positiv überraschen: Vom einen auf den anderen Moment fand ich mich in einem packenden Verwirrspiel wieder. Mehr und mehr drängte sich mir die Frage auf, was mit Rosa geschah. Die Geschichte ist temporeich erzählt und voller Wendungen. Dazu dann noch die Tagebucheinträge aus der Vergangenheit ... dabei ging dann mehrmals meine Orientierung verloren. Ein Teil davon mag beabsichtigt gewesen sein. Mir wäre etwas weniger Verwirrung allerdings lieber gewesen.

    Hinzu kommt, dass das Buch im zweiten Teil in eine Richtung ging, die ich überhaupt nicht erwartet hatte. Dort finden sich recht explizite Beschreibungen von Folter, Versuchen an Mensch und Tier und Tierquälerei. Normalerweise stört mich so etwas in Geschichten nicht besonders, hier war es mir jedoch a) zu explizit und b) unnötig grausam und c) unnötig detailliert beschrieben. Weniger wäre hier eindeutig mehr gewesen.

    Ein abschließendes Wort zum Ende: Warum müssen, nachdem die Handlung an sich zufriedenstellend beendet wurde, neue Fragen aufgeworfen werden, die es definitiv nicht gebraucht hätte und die nicht beantwortet werden? Dieser finale Twist hat mich einfach nur gestört und dafür gesorgt, dass ich ein Buch, das eigentlich ein akzeptables Ende hätte haben können, nun unbefriedigt weglege.

    FAZIT
    "Finde mich - bevor sie es tun" ist, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, ein packender Thriller, der leider einmal zu oft über das Ziel hinausschießt. Dadurch verliert er einiges von der Qualität, die er andernfalls hätte haben können.

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    Igelas avatar
    Igelavor 5 Monaten
    Verwirrend...

    Jar und Rosa lernen sich an der Uni in Cambridge kennen, einen Monat nachdem Rosas Vater gestorben ist. Rosa und Jar lieben sich und Jar gibt Rosa in dieser Zeit Halt. Dann begeht Rosa Selbstmord und Jar kann sich damit einfach nicht abfinden. Fünf Jahre später ist er überzeugt, Rosa in der U-Bahn gesehen zu haben. Zusammen mit seinem besten Freund Carl, beginnt er Rosas Tod noch mal zu untersuchen. Sein Verdacht, dass Rosa gar nicht tot ist, sieht er bestätigt, als er eine Nachricht von Rosa bekommt. Lebt sie wirklich noch…oder wer und aus welchem Grund spielt ein Spiel mit Jar?


    Der Start ins Buch verspricht sehr schnell eine rätselhafte Geschichte, in der man nicht weiss ob die Begegnung zwischen Jar und Rosa wirklich oder der Fantasie geschuldet ist. Diese Frage hat sehr schnell meinen "Thrillerinstinkt" geweckt und mich durch das Buch getrieben. Leider verrät J.S Monroe zu schnell, zu viel und ich empfand dadurch die Spannung rapide gebremst. Schon nach der Hälfte des Buches erkennt man die Zusammenhänge und miträtseln und knobeln fällt erst mal weg.

    Trotzdem hat mir die Geschichte in weiten Teilen gut gefallen, denn sie ist unheimlich gut konstruiert und geht schlüssig auf. Dabei meine ich das Wort "konstruiert" nicht unbedingt negativ….die Story ist jedoch nicht mitten aus dem Leben gegriffen, da Geheimdienste und ihre Operationen eine tragend Rolle spielen.

    In wechselnden Kapiteln erlebt man als Leser die Beziehung zwischen Rosa und Jar an der Uni und die Zeitspanne im Jetzt, in der Jar verzweifelt versucht herauszufinden, was damals mit seiner Freundin geschehen ist. Toll gemacht, wie zum Beispiel Jar jemandem erzählt wie sie sich damals kennen gelernt haben und im Kapitel danach, die Leser hautnah dabei sind im "Damals". Plötzlich, nach zwei Dritteln des Buches kommt noch eine dritte Person zu Wort. Ihr Funktion muss ich hier leider spoilern. Nur so viel:  Ich empfand ihre Kapitel als "Seitenfüller" und die Gewohnheit den Namen einer anderen Figur nur mit dem Anfangsbuchstaben auszusprechen als affig. Denn, man muss schon sehr unaufmerksam lesen, um nicht zu wissen, von wem gesprochen wird. Gleichzeitig wird das Ganze etwas verworren und die letzten hundert Seiten musste ich mich regelrecht zwingen, zu Ende zu lesen.

    Einige Stellen, vor allem als Rosa den Tod des Vaters beklagt, waren mir leider zu langatmig. Ich hatte das Gefühl, immer wieder und immer wieder kommt sie auf dieses Thema zurück. Hier wäre weniger mehr gewesen, denn als logisch denkender Mensch, kann man sich denken, dass sie ihren geliebten Vater vermisst.

    Der Schreibstil ist sehr ausführlich…und damit meine ich, wirklich ausführlich. Oft werden Nebengeschichtchen sehr ausufernd und intensiv erzählt. Da musste ich etliche Male sehr aufpassen, den Fokus auf die eigentliche Story nicht zu verlieren.

    Meiner Meinung nach, hatte die Hauptstory zu viel "Beigemüse"…ein paar Nebengeschichten weniger und ein etwas gestraffter Schreibstil und meine Bewertung wäre besser ausgefallen.

    Kommentare: 1
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    Julitraums avatar
    Julitraumvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Fesselnd - auch wenn man schon relativ früh die Zusammenhänge erkennen kann
    Fesselnd

    Die junge Cambridge-Studentin Rosa ist vor 5 Jahre gestorben. Sie begang Selbstmord am Cromer Pier, als sie dort nachts in die Fluten sprang. Ihre Leiche wurde zwar nie gefunden, doch ein Abschiedsbrief in ihrem PC an ihren Freund Jar. Jar war damals wie alle anderen in Rosas Umgebung fassunglsos. Er konnte sich Rosas Suizid nicht erklären. Sie hatte zwar wirklich noch nicht viel Freude an ihrem Studium und trauerte immer noch sehr um ihren Vater, der vor kurzem gestorben war. Zu ihm hatte Rosa eine sehr enge Bindung, da er Rosa als Witwer allein aufgezogen hatte. Jar machte sich Vorwürfe. Hatte er damals nicht erkannt, daß Rosa so verzweifelt war und nicht weiterleben wollte. Sie hatten sich doch so geliebt und eine so gute Beziehung. Er konnte und kann das immer noch nicht glauben und hofft eigentlich immer noch, daß Rosa noch leben könnte. Dadurch das ihre Leiche nie gefunden wurde, kann er einfach nicht so recht mit ihrem Tod abschließen. Manchmal meint er sogar, sie in der Menschenmenge zu sehen, aber eigentlich weiß er, daß dies bloß auf einer Einbildung beruht. Dann sieht er sie eines Tages wieder am Bahnhof, sie sieht sehr verändert aus, er verfolgt sie, kann sie jedoch nicht erreichen. Wieder bloß eine Einbildung, eine Trauerhalluzination? Sein Freund Carl empfiehlt ihm eine Psychaterin, die sich auf Trauerhalluzinationen spezialisiert hat. Zeitgleich bekommt er von Rosas Tante Amy, die auch schwer unter dem Selbstmord der Nichte leidet, eine Festplatte übergeben, auf der sich offenbar ein Tagebuch von Rosa findet. Dies hat sie jedoch verschlüsselt und Jar muß erst einen Experten finden, der ihm das Tagebuch zuänglich machen kann. Warum wurden die Einträge so professionel verschlüsselt? Warum auf den PC ihrer Tante geladen und warum interessiert sich plötzlich die Polizei brennend für diese Festplatte? Jar fühlt sich zudem beobachtet und verfolgt. Als er die ersten Einträge von Rosas Tagebuch liest, die ihm leider nicht in der chronologischen Reihenfolge entschlüsselt zugehen, wächst seine Vermutung immer mehr, daß Rosa noch leben könnte. Dann erhält er plötzlich auch noch eine Nachricht von ihr. Er muß ihr helfen...

    Dieser Roman ist wirklich genial konstruiert. Der Leser wird langsam aber sicher in die Irre geführt. Scheint etwas klar zu sein, ist es dies wieder nicht. Die Spannung wächst stetig. Dabei bedient sich der Autor verschiedener Elemente von Krimi, Agententhriller und zum Ende leider auch recht brutaler Details zu Foltermethoden, die nicht so mein Geschmack und auch nichts für zartbesaitete Leser sind. Schon recht früh im Verlauf der Handlung erahnt man zudem auch schon so einige Zusammenhänge, was ich zu dem frühen Zeitpunkt etwas schade fand. Dies sind aber meine einzigen Kritikpunkte. Trotzdem kann man das Buch nicht aus der Hand legen, da man unbedingt wissen muß, wie es ausgeht. Das Ende bietet dann noch mal eine kleine Überraschung mit einer dezenten offenen Frage, die aber die abgeschlossene Handlung nicht beeinträchtigt.

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    fraeulein_lovingbookss avatar
    fraeulein_lovingbooksvor 6 Monaten
    Finde mich – bevor sie es tun

    Inhalt

    Mitten in der Nacht geht Rosa Sandhoe zum Cromer Pier. Sie blickt ins tosende Wasser – und sie springt. Der Tod einer jungen Studentin, die gerade ihren Vater verloren hat. Tragisch, aber nicht unerwartet.
    Seither sind fünf Jahre vergangen, und Rosas Freund Jar glaubt noch immer nicht an ihren Selbstmord. Wie ein Besessener klammert er sich an die Vergangenheit. Und plötzlich bekommt er eine Nachricht von Rosa: „Finde mich, Jar. Finde mich, bevor sie es tun …“
    Was geschah wirklich in der Nacht am Cromer Pier? Ist Rosa gar nicht tot? Und wenn doch, wer spielt dann dieses grausame Spiel mit Jar?
    (Quelle: Klappentext)

     

    Meine Meinung

    Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

    Jar wirkt nach außen wie ein ganz normaler Mensch, doch das ist er nicht. Er ist besessen von Rosa, die er in den vergangenen Jahren nach ihrem Selbstmord immer wieder gesichtet hat. Akribisch führt er darüber Buch und will sie finden. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn zusätzlich fühlt er sich beobachtet, wodurch er vollkommen paranoid wirkt. Bis er eine Nachricht von Rosa bekommt und er sie retten soll…
    Mit Jar bin ich überhaupt nicht warm geworden, was aber an ihm selbst und seinen Ansichten lag. Seine Art der Trauerbewältigung wirkte auf mich vollkommen psychisch gestört – wo wie Jar als Charakter an sich ebenfalls. Er hat sich son in Rosa und ihr Verschwinden verbissen, das er an nichts anderes mehr denken kann. Alles andere wird unwichtig.

    Rosa verliert nach dem Tod des Vaters den Boden unter den Füßen und versucht dem mit ihrem Studium und Feiern gegen zu wirken. Doch es funktioniert nicht, sie wird aus dem Verkehr gezogen und in ein Seminar gesteckt. Kurze Zeit später begeht sie angeblich Selbstmord, die Leiche wird nie gefunden. Es folgen viele schwere und schmerzliche Jahre, bevor Rosa einen Weg findet um mit Jar Kontakt aufnehmen zu können.
    Er ist die einzige Person, die ihr glauben und helfen wird…
    Rosa wurde mir leider überhaupt nicht sympathisch, was mit Sicherheit auch daran lag, das man aus ihr nicht schlau wurde. Man konnte sie als Charakter nicht greifen, da sie für mich wie ein Fähnchen im Wind wirkte – sie macht das, was alle ihr als das Richtige verkaufen. Erst gegen Ende des Buches scheint sie sich dagegen zu wehren und einen eigenen Willen zu entwickeln.

    Amy ist die Tante von Rosa und ebenfalls so paranoid und besessen wie Jar. Sie glaubt ebenfalls nicht, das Rosa gestorben ist, und vermutet, das sie noch irgendwo lebt. Schließlich sprechen dafür auch die Personen, von denen sie sich verfolgt und beobachtet fühlt. Trotzdem passt sie aus der Ferne aus auf jar auf und setzt jemanden auf ihn an. Bei Amy war ich mir nie sicher, was ich von ihr halten soll. Spielt sie allen gekonnt etwas vor und weiß mehr als alle anderen, oder ob sie zur Schachfigur in einem perfiden Spiel gemacht wurde.
    Martin ist der Partner von Amy und vor einiger Zeit aus seinem Job ausgeschieden. Wegen grausamen Tierversuchen steht er immer noch auf der Liste von Tierschutzaktivisten und muss sich und Amy schützen. Zu Rosa und Jar hat er nicht das beste Verhältnis, duldet sie aber unter dem Dach.
    Mir war Martin von der ersten Erwähnung an unsympathisch, da ich schon ahnte, das er einiges hinter seiner Fassade verbirgt.

    Carl ist ein guter Freund von Jar und ein gleichzeitig ein Kollege. Er kann gut mit Computern umgehen und hat einige Kontakte zu zwielichtigen Personen, die ihm helfen können. Um Jar macht er sich schon länger sorgen und hält ihn für geringfügig psychisch labil. Carl ist ein amüsanter Charakter, der mich ab und an zum Schmunzeln bringen konnte und ein guter Freund für Jar.

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht von Jar. In Tagebucheinträgen kommt Rosa zu Wort und gegen Mitte des Buches bekommt der Täter ebenfalls Abschnitte aus seiner Sicht.

    Für mich wurde die Geschichte einfach schlecht erzählt – es gab zwar viele interessante Einzelpunkte / Einzelgeschichten, die nur leider in eine zusammenhanglose Geschichte gepackt wurden. Das Ergebnis: völlig realitätsfern und abgehoben.
    Man merkt der Grundidee die Recherchearbeit an und diese hat mir an sich auch gut gefallen. Ein junge Frau verschwindet und plötzlich sieht der damalige Freund sie wieder und muss sie retten. Dazu kommt noch die Regierung und die Familie der jungen Frau – ein interessantes Grundgerüst, das für mich schlecht in einen Roman umgesetzt wurde. Natürlich gab es in einigen Passagen klasse Spannungsbögen, aber eben auch viele Kapitel, die langatmig erzählt wurden und nichts zum Verlauf der Dinge beigetragen haben.
    Die zwei Zeitebenen waren zu Beginn unglaublich interessant, aber im Laufe der Kapitel wurden sie für mich nur noch nebensächlich, da sie immer absurder und unglaubwürdiger wurden. Die Auflösung um den Täter erfolgt gegen Mitte des Buches und nimmt somit auch die komplette Spannung aus der Geschichte. Ich hatte den Täter damals schon in Verdacht und wurde somit auch nicht wirklich überrascht.
    Leider ein Buch, das mich nicht packen konnte…

     Sterne

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    Emmas_Bookhouses avatar
    Emmas_Bookhousevor 6 Monaten
    Tolle Erzählweise

    Finde mich - bevor sie es tun – J.S. Monroe
    Verlag: blanvalet
    Taschenbuch ( Broschiert ): 12,99 €
    Ebook: 9,99 €
    ISBN: 978-3-7341-0502-9
    Genre: Thriller
    Erscheinungsdatum: 19. Februar 2018
    Seiten: 444
    Inhalt:
    Ein sensationelles Verwirrspiel – spannend, schnell, überzeugend!
    Mitten in der Nacht geht Rosa Sandhoe zum Cromer Pier. Sie blickt ins tosende Wasser – und sie springt. Der Tod einer jungen Studentin, die gerade ihren Vater verloren hat. Tragisch, aber nicht unerwartet.
    Seither sind fünf Jahre vergangen, und Rosas Freund Jar glaubt noch immer nicht an ihren Selbstmord. Wie ein Besessener klammert er sich an die Vergangenheit. Und plötzlich bekommt er eine Nachricht von Rosa: Finde mich, Jar. Finde mich, bevor sie es tun …
    Was geschah wirklich in der Nacht am Cromer Pier? Ist Rosa gar nicht tot? Und wenn doch, wer spielt dann dieses grausame Spiel mit Jar?
    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Es ist ein relativ schlichtes Cover, was aber rundum stimmig ist.
    Die Farben finde ich gut gewählt, sie sind nicht zu aufdringlich und es wirkt auch nicht überladen.
    Zur Geschichte:
    Ich finde das ist ein Thriller der etwas anderen Art.
    Pro kapitel wechseln die Protagonisten.
    Ein Kapitel erzählt Jar seine Geschichte in dem anderen Rosa.
    Gefällt mir gut.
    Während Jar in der Gegenwart erzählt, bekommen wir hingegen bei Rosa einen Blick in ihre Vergangenheit.
    Das Buch ist in verschiedene Teile unterteilt.
    Der Schreibstil ist fesseln und auch spannend, obwohl es in der Mitte kurz mal ein wenig langatmig wird.
    Die Protagonisten sind toll dargestellt und gefallen mir persönlich wirklich gut.
    Sehr sympathisch ist mir Jar.
    Die Kapitellänge ist sehr angenehm, nicht zu lang.
    Und wie gesagt auch der wechsel gefällt mir sehr gut.
    Ein paar überraschende Wendungen die das Buch nimmt passen wirklich gut hinein.
    Rundum ein schöner Thriller für zwischendurch.
    Ich gebe hier 4 von 5 Sternen
    Ich bedanke mich beim blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

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