JK Bloom Inferi

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Inhaltsangabe zu „Inferi“ von JK Bloom

Die Welt ist eine trostlose, leere Wüstenlandschaft, in der nur noch wenige Menschen ums Überleben kämpfen. Monster, die den Namen 'Meregas' tragen, sorgen für diese Minderheit auf der Erde, indem sie die Menschen jagen und töten.
Auch Belle und ihr Bruder müssen diesen Gefahren trotzen. Im staubigen Süden Amerikas wird Belle allerdings vor eine Entscheidung gestellt, die sie eigentlich ihr Leben hätte kosten sollen. Doch statt zu sterben, entdeckt sie eine tiefe Verbindung zu den Meregas, die eigentlich nicht sein dürfte.
Im eiskalten Norden kämpft sich Luke jeden Tag durch ein Leben voller Schwernisse. Eines Tages beschließt er aufzubrechen, um nach der Ursache der Apokalypse zu suchen. Auf dieser Suche gerät er ständig in Konflikt mit den Meregas, die ihn ebenfalls auf eine nie dagewesene Art verändern.
Zwar haben Belle und Luke dasselbe Ziel vor Augen, aber das scheint nicht die einzige Gemeinsamkeit zu sein. Ohne ihr Wissen haben sich auch ihre Schicksale miteinander verwoben.

Tolle Ideen, hätte aber ausgefeilter sein können.

— LinaLiestHalt

Konnte mich nicht überzeugen

— michelle_loves_books

Super spannende Dystopie, während der man immer auf der Lauer vor der nächsten Gefahr liegt.

— michitheblubb

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    Inferi

    dorothea84

    08. December 2016 um 14:25

    Die Welt ist eine trostlose, leere Wüstenlandschaft, in der nur noch wenige Menschen ums Überleben kämpfen. Monster, die den Namen 'Meregas' tragen, sorgen für diese Minderheit auf der Erde, indem sie die Menschen jagen und töten.Belle und ihr Bruder versuchen zu überleben, denn sie haben nur noch sich. Doch als die eine Entscheidung fällt und die ihren Tod bedeutet wird alles anders. Sie hat plötzlich eine Verbindung zu den Meregas. Im Norden kämpft Luke jeden Tag durch sein Leben. Doch dann beschließt er aufzubrechen, Richtung Süden auf der Suche nach der Ursache. Auf seinen Weg wird er auch verändert und hat mehr gemein mit einem Meregas als Mensch. Als Belle und Luke aufeinander treffen ändert sich alles.Es gibt viele Geschichten über das Ende, der Menschheit. Manche sind wirklich sehr schlecht geschrieben, doch nicht dieses Buch. Nicht nur das es wirklich mal was anderes war. Keine Zombies! ;) Durch Belle, die versucht ihren Bruder uns sich am Leben zu erhalten. Luke, der einfach nicht weiter warten will, sondern wissen will was die Ursache ist. Am Anfang fragt man sich wie die beiden jemals sich treffen sollen bzw. die passen sogar nicht zusammen. Man bekommt so viele ineinander verknotete Stränge gezeigt, dass man es am Anfang gar nicht sieht. Doch beim Beenden des Buches merkt man so einige. Man darf hier kein klassisches Happy End erwarteten. Gerade deshalb hat mir das Buch so gut gefallen es fällt aus dem Rahmen und man kann nicht sagen es ist Fantasy, Dystopien oder gar Liebesgeschichte. Es ist alles so gut gemischt, das man es einfach nur als klasse Geschichte für ein paar sehr guten Stunden auf der Couch beschreiben kann.

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  • Eine tolle Grundidee - leider ein paar Schwächen

    Inferi

    Brunhildi

    08. June 2016 um 15:14

    Meine MeinungZum Cover: Das Cover trifft eigentlich genau meinen Geschmack. Ich mag die Gestaltung sehr - besonders die Farbwahl. Leider spiegelt das Cover nicht wirklich etwas vom Inhalt wieder. Zum Buch:In dem Buch gibt es zwei Handlungsstränge. Zum einen begleitet man Belle und ihren Bruder Phil auf ihrer Reise durch eine gefährliche Welt. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Belle erzählt und startet in Kolumbien. Beide wollen auf jeden Fall West Virginia erreichen. Dort hat ein Wissenschaftler Unterlagen in einem Safe versteckt und damit wollen die beiden eine Lösung für die Monster "Meregas" finden und so die Welt retten. Der zweite Handlungsstrang erzählt die Geschichte von Luke, der in Grönland mit einer Gruppe zusammen lebt. Auch er kannte den Wissenschaftler und hofft in West Virginia Antworten auf die Apokalypse zu finden. Er begibt sich ebenfalls auf eine gefährliche Reise.Die beiden Handlungsstränge werden leider erst nach etwa zwei Dritteln des Buches zusammengeführt, was mich ein wenig gefrustet hat. Dieses hin -und hergespringe war nicht wirklich etwas für mich. Immer, wenn gerade Spannung aufgebaut wurde, wurde ich so wieder herausgerissen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und modern. Ich hatte einen guten Lesefluss. Einige fantasievollen Erklärungen über Gene oder Wesen waren so manches mal ein wenig verwirrend, aber trotzdem hat die Autorin eine sehr interessante Apokalypse erschaffen. Besonders zu Beginn war es eine Furcht einflößende neue Welt, in der ich nicht hätte leben wollen. Leider haben die Monster ziemlich früh an Gruselfaktor verloren, so dass es schnell eintönig wurde. Die einzigen wirklichen Gegenspieler waren Menschen, die aber auch nicht so einschüchternd waren. Die ganze Story hätte vielleicht noch ein wenig besser überarbeitet werden können. Die Charaktere - bis auf einem Nebencharakter - haben mir leider nicht sonderlich gut gefallen und ich glaube auch, dass ich sie leider schnell vergessen werde. Den Charakteren wurde alles immer in den Schoß gelegt und sie hatten selten ernsthafte Schwierigkeiten. Zum Beispiel haben die Charaktere immer Benzin von jemandem erhalten, wenn sie es brauchten. Mir fehlten ein wenig die Suchaktionen in verlassenen Häusern. J. K. Bloom hat zwei kurze Liebesgeschichten mit in die Handlung eingeflochten, die ich ganz gut fand. Leider waren diese jedoch immer schnell vorbei, so dass sie nicht viel Raum eingenommen haben.Am Ende kommt es zu einem großen Showdown, der meiner Meinung nach aber ein wenig abrupt und platt endet. Das hat mir leider nicht so gut gefallen. Trotzdem war es alles in allem eine Geschichte, die trotz einiger Schwächen ganz gut war. Fazit:Die Idee der Geschichte hat mir gut gefallen, aber leider konnten mich die Charaktere nicht überzeugen. Die Story hat mich leider nicht gepackt und auch kaum Emotionen hervorgerufen. Trotzdem ist es eine nette Geschichte mit einer interessanten Idee. 3/5 Punkte(Gut!) Vielen Dank an JK Bloom zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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  • Konnte mich nicht überzeugen

    Inferi

    michelle_loves_books

    Inferi ist ein Dystopieroman von der Autorin J.K.Boom. Die Erde wird von Monstern besiedelt, die die Menschen langsam aber sicher ausrotten werden. Taschenbuch: 456 Seiten Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (17. Mai 2016) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3844813489 Preis Taschenbuch: 13,99€ Preis eBook: 3,99€ Klappentext Die Welt ist eine trostlose, leere Wüstenlandschaft, in der nur noch wenige Menschen ums Überleben kämpfen. Monster, die den Namen 'Meregas' tragen, sorgen für diese Minderheit auf der Erde, indem sie die Menschen jagen und töten. Auch Belle und ihr Bruder müssen diesen Gefahren trotzen. Im staubigen Süden Amerikas wird Belle allerdings vor eine Entscheidung gestellt, die sie eigentlich ihr Leben hätte kosten sollen. Doch statt zu sterben, entdeckt sie eine tiefe Verbindung zu den Meregas, die eigentlich nicht sein dürfte. Im eiskalten Norden kämpft sich Luke jeden Tag durch ein Leben voller Schwernisse. Eines Tages beschließt er aufzubrechen, um nach der Ursache der Apokalypse zu suchen. Auf dieser Suche gerät er ständig in Konflikt mit den Meregas, die ihn ebenfalls auf eine nie dagewesene Art verändern. Zwar haben Belle und Luke dasselbe Ziel vor Augen, aber das scheint nicht die einzige Gemeinsamkeit zu sein. Ohne ihr Wissen haben sich auch ihre Schicksale miteinander verwoben. Meinung Der Schreibstil der Geschichte ist locker und flüssig zu lesen. Die Handlung wird aus verschiedenen Sichten beschrieben, aber grundsätzlich lassen sich zwei Handlungsstränge differenzieren. Auf der einen Seite sind Isabelle und ihr Bruder Phil. Sie wurden von einer Gruppe von Männern bis nach Kolumbien gejagt. Nun wollen sie wieder zurück nach West Virginia, da sie dort die Lösung für das Monsterproblem zu finden gedenken. Ein bekannter Forscher Abraham Mason hat an ihnen geforscht und die Unterlagen in einem Safe versteckt. Auf der anderen Seite steht Luke, der in Grönland vor den Monstern Schutz gesucht hat. Auch er will nach West Virgina, um dort nach der Lösung des Problems zu suchen. Die beiden gruppen werden früher oder später gewiss aufeinander treffen. Während der Story ist mir Isabelle zunehmend unsympathisch geworden. Sie hat mich irgendwann nur noch genervt. Das mit Glow fand ich irgendwie komisch und nicht so gut. Am besten haben mir wirklich immer die Kapitel gefallen, in denen Luke das Wort hatte! Der Wissenschaftler Abraham hat die Monster in die Dogs und die Echsen unterteilt. Beide sind auf jeden Fall tödlich. In diesem Zusammenhang gibt es auch noch die Inferi und die Alphas, aber wie dies alles zusammenhängt, sollt ihr doch lieber selber herausbekommen. Die Idee der Geschichte fand ich wirklich interessant und am Anfang konnte mich das Buch auch noch wirklich fesseln. Jedoch wurde es zunehmend langweiliger und es hat sich stellenweise auch sehr gezogen. An machen Stellen war es sehr verwirrend. Für mich sind auch keine Gefühle rüber gekommen. Das Ende des Buches war wirklich richtig toll. Der Epilog war so schön und hat mich mit einem zufriedenen Gefühl zurück gelassen. Auch das Ende mit Isabelle und Luke war sehr gut! Fazit Das Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Es hat sich für mich sehr gezogen und die Gefühle kamen bei mir nicht an. Trotzdem war die Idee an sich interessant! Ich habe aber schon bessere Jugendystopien von deutschen Autoren gelesen.

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  • Leserunde zu "Inferi" von JK Bloom

    Inferi

    neobooks

    Die Welt ist eine trostlose, leere Wüstenlandschaft, in der nur noch wenige Menschen ums Überleben kämpfen. Monster, die den Namen 'Meregas' tragen, sorgen für diese Minderheit auf der Erde, indem sie die Menschen jagen und töten. Auch Belle und ihr Bruder müssen diesen Gefahren trotzen. Im staubigen Süden Amerikas wird Belle allerdings vor eine Entscheidung gestellt, die sie eigentlich ihr Leben hätte kosten sollen. Doch statt zu sterben, entdeckt sie eine tiefe Verbindung zu den Meregas, die eigentlich nicht sein dürfte. Im eiskalten Norden kämpft sich Luke jeden Tag durch ein Leben voller Schwernisse. Eines Tages beschließt er aufzubrechen, um nach der Ursache der Apokalypse zu suchen. Auf dieser Suche gerät er ständig in Konflikt mit den Meregas, die ihn ebenfalls auf eine nie dagewesene Art verändern. Zwar haben Belle und Luke dasselbe Ziel vor Augen, aber das scheint nicht die einzige Gemeinsamkeit zu sein. Ohne ihr Wissen haben sich auch ihre Schicksale miteinander verwoben.Klingt interessant?Dann bewirb dich jetzt für eines von zehn Vorabexemplaren (ebooks)! Das Buch erscheint nämlich erst am 23.05. Außerdem freuen wir uns sehr, dass JK Bloom an der Leserunde teilnehmen wird.Hüpf einfach in den Lostopf und verrate uns, welche Jugenddystopie du zuletzt verschlungen hast.Wir drücken die Daumen!

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    • 208
  • Eine Welt voller Monster

    Inferi

    Blacksally

    04. June 2016 um 00:21

    Cover:Auf dem Cover sehen wir die untere hälfte einer Frau, die scheinbar in einer Wüste auf eine Stadt zuläuft. Ich mag das Cover sehr, sowohl die Farben als auch die schlichte Aufmachung des Titels.Die Protagonisten:Isabelle ist 20 Jahre alt und zusammen mit ihrem Bruder auf den Weg in die USA. Man merkt schnell das Isabelle ihren Bruder über alles liebt und ihn auch beschützen möchte. Umso wichtiger ist es für die beiden in die USA zu kommen, denn dort hoffen sie auf die Lösung ihrer Probleme.Luke ist ein anfangs sehr verschlossener Kerl, er kommt unnahbar rüber, aber sobald man sich mehr in die Geschichte einliest merkt man das er echt ein netter Kerl ist, den man gerne zum Freund hat. Er kommt aus Reichem Elternhaus und hat schon einiges in seinem Leben durchgemacht. Auch er ist auf der Reise in die USA.Der Schreibstil:Die Geschichte ist von Anfang an sehr spannend geschrieben und diese Spannung hällt eigentlich das ganze Buch über an. Fast jedes Kapitel hat am Ende einen Cliffhanger sodass man immer sehr gespannt ist was als nächstes passiert.Die Kapitel selbst sind abwechselnd aus Isabelles und Lukes Sicht geschrieben, was ich sehr mochte. So war man bei beidem immer auf aktuellen Stand.Die Geschichte an sich ist auch etwas neues, was ich in dieser Form noch nicht gelesen habe.Die Autorin:Ich stelle mich mal kurz selbst vor: Mein Name ist JK Bloom und ich komme aus Saarlouis. Wenn ich mal nicht gerade an meinen Büchern schreibe, dann verbringe ich meine Zeit mit dem Lesen, treibe des Öfteren Sport und verschlucke eine Serie nach der anderen.Mein Fazit:Eine tolle Dystopie die ich gerne gelesen habe. Ich mochte die Charaktere und die Geschichte hat mich gefesselt.

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  • Gute mit kleinen Schwächen

    Inferi

    Lesemietze

    02. June 2016 um 22:25

    Die Welt hat sich geändert. Tödliche Wesen jagen die Menschen. Ganze Städte sind wie ausgestorben. Und jegliche Ressourcen werden immer knapper. Das wertvollste Gut ist Vertrauen, denn das kann man kaum noch einen.Die Geschwister Belle und Phil halten seit der Katastrophe zusammen und versuchen nach West Virginia zu gelangen. Dies entpuppt sich nicht gerade als einfach. Nachdem sie sich einer Gruppe anvertrauen und denen helfen wollen eine Quelle zu zerstören inklusive Alpha, wird Belle tödlich verletzt.tausende Kilometer entfernt in Grönland hat Luke das gleiche Ziel wie die Geschwister. Auch er will nach West Virginia, denn dort könnten wichtige Unterlagen sein, die helfen könnten die Welt wieder zu einen besseren ort zu machen.Das Buch baut sich aus den verschiedenen Blickwinkeln von Luke und Belle auf und so wechselt man jedes Mal zwischen den Geschehen. Das macht dass Ganze sehr spannend und durch die verschiedenen Orte sieht man wie die Welt sich gewandelt hat. Wie die Menschen sich verändert haben. Stück für Stück erfährt man mehr über die Welt die Wesen und auch wie sie wohl entstanden sind.Die Geschichte an sich ist interessant, aber streckenweise gibs halt kleine Verwirrungen wie jetzt alles zusammenhängt. Bücher wo dann etwas mit Genetik zu tun haben finde ich immer etwas schwierig.Isabelle fand ich anfangs noch sympathisch was sich durch ihre Veränderung ändert, wenn sie doch angeblich immer noch sie ist scheint sich doch noch abgebrühter zu sein.Luke mochte ich von Anfang an. Bei ihm hat man eine sehr klare Linie von seinem Charakter und seinen Entscheidungen die er trifft.Die Idee war sehr gut. Spannung bleibt teilweise auf der Stecke liegen aber vielleicht ist das auch so gedacht. Wer meint hier eine innige Liebesbeziehung noch nebenbei zu lesen zu bekommen, wird auch diese nicht wie gewünscht finden.Der Schreibstil ist gut gelungen, denn locker leicht gelangt man durch die Story.

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  • Nach der Apokalypse

    Inferi

    LinaLiestHalt

    01. June 2016 um 21:41

    Die Welt ist nicht mehr, wie sie einmal war. Tödliche Wesen erscheinen und machen Jagd auf die Menschen, sodass bald ganze Landstriche entvölkert und in Wüsten verwandelt sind. Nur in wenigen Ortschaften rotten sich die wenigen Überlebenden zusammen, immer den Tod vor Augen, wenn nicht durch die Wesen, dass durch umherziehende Horden von Plünderern. Hungersnöte und Ressourcenknappheit sind an der Tagesordnung, für ein bisschen Treibstoff wird gemordet. Das ist der Alltag, in dem sich die Geschwister Belle und Phil zurechtfinden müssen. Die beiden haben nur noch einander und wurden von einer Gruppe Männer bis weit über die Staatsgrenzen der südlichen USA gejagt. Doch sie müssen zurück, denn ein befreundeter Wissenschaftler scheint das Geheimnis der Wesen gelüftet zu haben. Gleichzeitig macht sich in Grönland Luke auf die beschwerliche Reise, mit dem gleichen Ziel. Denn auch er hofft, dass sein Freund, der Wissenschaftler, neue Erkenntnisse hat im Kampf um die sterbende Welt. Sie alle machen sich auf den gefährlichen Weg durch die entvölkerten USA. Der erste Teil des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die postapokalyptische Stimmung ist wirklich gut herausgearbeitet. Phil und Belle haben ihre Eltern und Freunde verloren und schon viele schreckliche Dinge erleben müssen - das merkt man ihnen an. Aber es hat sie vorsichtig und stark gemacht. Zusammen können sie sogar den Wesen gefährlich werden, wissen sie doch um deren Schwachstellen. Luke ist ein etwas ungeselliger Charakter, der aber doch in Jasper einen Freund findet. Er hält sich lieber von anderen Menschen fern und verfolgt seine Ziele mit Beharrlichkeit. Was ich an seiner Figur überzeugend fand, ist, dass man ihm die Nöte der Zeit am Körper ablesen kann. Er musste teilweise hungern und ist deswegen gerade zu Beginn der Geschichte zwar kräftig, aber lange nicht so sehr, wie er es bei ausreichender Nahrung sein könnte. Dass er so wenige Menschen hat, die ihm wichtig sind, ist auch ein Vorteil, weil er dadurch weniger zu verlieren hat und mutig und entschlossen vorgehen kann. Die übrigen Figuren sind teils sehr sympathisch dargestellt, die Bösewichte etwas übertrieben brutal und klischeehaft. Manchmal fand ich das dann weniger glaubwürdig. Dass eine solche Situation das Schlechteste im Menschen hervorruft, war sehr überzeugend ausgearbeitet. Mir gefielen manche Stränge der Geschichte nicht so gut, wie z.B. dass Belle mit Lio anbandelt. In meinen Augen war das unnötig und auch ihre Verbindung mit Luke etwas zu schnell und schicksalshaft. Ich hätte mir da mehr Zeit für den Beziehungsaufbau gewünscht. Die Idee von mutierten Wesen, die sich gegen die Menschen wenden, fand ich sehr schön, nur warum es ausgerechnet Hunde und Echsen sind, bleibt mir schleierhaft. Mir hätte es mehr zugesagt, wenn ein paar Nebenschauplätze gestrichen worden wären und man sich mehr auf die Reise, Begegnung und Beziehung der jungen Menschen konzentriert hätte. Insgesamt ließ sich die Geschichte  sehr schön und flüssig lesen, hätte aber gestrafft werden können. Der Einfallsreichtum ist bemerkenswert.

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  • Dytsopie meets Fantasy – sehr spannend!

    Inferi

    michitheblubb

    27. May 2016 um 18:58

    Erst einmal: dieses Cover! Ich habe mich gleich darin verliebt – ist es nicht wunderschön?Der Erzählstil der Autorin ist sehr flüssig und man findet gut in die Geschichte hinein. Erzählt wird abwechselnd von Belle und von Luke, wobei Belle aus der ich-Perspektive erzählt und Lukes Geschichte nur in der dritten Person. Die Stimmung hat etwas postapokalyptisches und erinnert an Filme wie The Day after Tomorrow, I am Legend oder Resident Evil. Man wartet die ganze Zeit darauf, dass gleich etwas um die nächste Ecke kommt und versuchen will die abzumurksen, dementsprechend spannend ist es auch. Am Anfang leider erst nur aus Belles Sicht, aber das ändert sich bald.  Die Idee von den Meregas fand ich sehr gut und es war total interessant immer Neues über die Rasse zu erfahren, wobei ich sogar gerne noch mehr gewusst hätte. Es war erschreckend zu lesen, wie die Menschheit sich seit dem verändert hat und wie mit Frauen umgegangen wird. Den Ausdruck "Gebärmaschine" fand ich hier sehr passend, aber auch "Lustspielzeug" hätte wohl gepasst. So viele Idioten, also wirklich. Die Charaktere fand ich alle sehr gut beschrieben, man konnte sie sich sehr gut vorstellen. Insbesondere Belle hat mich überrascht. Auf den ersten Seiten wirkt sie richtig tough und eiskalt, aber eigentlich ist sie eine sehr liebe und gütige Person. Auch die Menschen, denen Belle, Phil, Luke und Jasper auf ihrer Reise begegnen sind zum Großteil überraschend nett, was zeigt, dass die Menschheit doch nicht ganz verloren ist. Hier hätte ich gerne erfahren, was aus einzelnen Personen geworden ist. Am tollsten fand ich aber Blue. :)  Das Ende fand ich persönlich ziemlich unbefriedigend. An sich wurde die Geschichte gut aufgelöst, aber insgesamt sind mir einfach zu viele Fragen unbeantwortet geblieben.

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  • packender Science-Fiktion-Roman

    Inferi

    Cowgirl_ElFcHeN

    23. May 2016 um 11:12

    Nachdem ich schon das Buch „Pathogen“ von der Autorin gelesen hatte, war ich sehr neugierig auf das neue Buch von ihr. Ich habe es auch sofort zu lesen begonnen, als ich es bekommen hatte. Gleich die ersten Seiten begannen richtig spannend. Ich mag gerade bei Thrillern, Sci-Fi-Romanen und auch Fantasyromanen, wenn es schon am Anfang spannend wird und vielleicht sogar schon etwas passiert. So wird man gleich richtig in das Buch hinein katapultiert und gerade das ist für mich ein riesen Grund gleich weiter zu lesen, weil ich wissen will, wie es da dann weiter geht und was noch passiertBei Inferi handelt es sich um einen Science-Fiktion-Thriller, in dem die noch überlebenden Menschen gegen „Aliens“, sogenannte Meregas, kämpfen.Auf der einen Seite geht es vor allem um Belle und ihren Bruder Phil. Die einzigen beiden Überlebenden ihrer Familie. Sie wollen sich nach Amerika durchkämpfen um dort Unterlagen eines befreundeten Professors zu suchen, die Aufschluss dazu geben sollten, wie man die Meregas bekämpfen kann um die Menschheit doch noch vor dem Aussterben zu retten. Dabei müssen sie jeden Tag aufs Neue feststellen, dass es gar nicht so einfach ist zu entscheiden, wem man trauen kann und wem nicht. Gerade in solchen Zeiten wie es bei ihnen herrscht, neigen Menschen dazu oft Taten zu begehen, die sie sonst nicht tun würden. Die Apokalypse veränderte alles. Auf ihrem Weg muss Belle feststellen, dass sie mehr mit den Meregas verbindet als sie ahnt.Auf der anderen Seite kämpft sich Luke im eiskalten Norden durch. Sein beschwerlicher Weg, der auch nur allzu oft von Meregas gekreuzt wird, führt ihn ebenfalls nach Amerika. Auch er ist auf der Suche nach den berüchtigten Unterlagen, die die Welt retten sollten. Doch noch ahnt er nicht, dass er nicht der Einzige ist, der nach ihnen sucht, und dass ihn mit der zweiten Person mehr verbindet als er ahnt.Das Buch ist sehr gut geschrieben. Die Autorin hat einen sehr schönen und flüssigen Schreibstil, man merkt, dass sie sich bei dem Buch sehr viel Mühe und Gedanken gemacht hat und wenn man das Buch liest wird einem klar, warum für sie gerade dieses Buch das Herzensprojekt ist. Es ist wirklich sehr gut geschrieben und hat mich richtig geflasht. Es ist für mich eines der besten Werke bisher von JK Bloom.Ab und zu war es zum Teil etwas langatmig. Man hätte oft etwas auch weglassen oder mit etwas Action noch vermischen können, aber ansonsten hat es dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Es ist ein schöner Roman, der viel Action bietet, genaue Beschreibungen sowohl von Landschaften als auch der Meregas und außergewöhnliche Charaktere aufweist.Die Charaktere wurden sehr gut beschrieben, man kann sich super gut in sie hineinversetzen und fiebert bis zum Schluss mit ihnen mit.Ich bin ein riesengroßer Fan von Science-Fiktion Romanen und gerade Neuzeit und Apokalypsen haben es mir total angetan. Für mich weist der Roman alles auf was er benötigt und hat mir bis zum Schluss großes Lesevergnügen bereitet.Er beschreibt ein paar starke Persönlichkeiten, die sich durch eine schon verloren geglaubte Welt kämpfen, die alles verloren haben, die jedoch die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben. Von Menschen, die sich verändert haben, friedlebende Menschen, die zu Kämpfern wurden und ums nackte Überleben kämpfen, trotzallem immer mit dem Hintergedanken es nicht nur für sich zu machen, sondern für alle. Frei nach dem Motto „Die Hoffnung stirbt zuletzt“.Mir hat das Buch sehr gut gefallen, sogar besser als Pathogen. Mit Inferi hat die Autorin einen sehr guten Neuzeit-Thriller und Science-Fiktion-Roman geschaffen. Es ist eine sehr gute Mischung aus Thriller, Fantasy, Science-Fiktion, Dystopie und Apokalypsen-Roman. Für mich sehr gelungen und auf jedenfall jedem weiterzuempfehlen

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