JP Delaney

 3.8 Sterne bei 483 Bewertungen

Lebenslauf von JP Delaney

Ein Mann der alle Genres bedient: JP Delaney ist das Pseudonym des erfolgreichen Romanautors Anthony Capella. Unter seinem anderem Pseudonym Tony Strong hat er bereits mehrere Werke verschiedener Genres geschrieben. Mit „The Girl Before“ veröffentlicht der Autor als JP Delaney seinen ersten Psychothriller. Das Buch erschien im Januar 2017 und war ein durchbrechender Erfolg. Es wurde in 40 Länder verkauft und durch den Hollywood-Regisseur Ron Howard verfilmt. Außerdem erarbeitet er Drehbücher für das britische Fernsehen.

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Tot bist du perfekt

 (65)
Neu erschienen am 09.03.2020 als Taschenbuch bei Penguin.

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Rezension zu "Tot bist du perfekt" von JP Delaney

Tot bist du perfekt
angeltearzvor 6 Stunden

Dieser Thriller ist der erste Thriller, bei dem ich zwischendurch extreme Tränen in den Augen hatte. Und das nicht, weil es so krass beschrieben ist. Es sind Sätze enthält, die mich tief berührt haben. Das hätte ich diesem Autor überhaupt nicht zugetraut. Aber am Ende des Buches erklärt er, warum er sich das Thema ausgesucht hat bzw. es behandelt.

Ich nehme nicht zu viel im Voraus weg, wenn ich schreibe, dass der Sohn von Tim und der Protagonistin Autist ist und die Beiden damit sehr zu knabbern haben. Es fallen da Sätze, wie eine Mutter gegenüber einem Kind steht, das eine starke Ausprägung dieser Krankheit hat. Es sind so wundervolle, herzzerreißende Sätze.

Man merkt, dass der Autor extrem viel Herzblut und eigene Erfahrung in diesen Teil des Buch gesteckt hat. Es ist nicht das erste Buch von diesem Autor, das ich gelesen habe. Schon bei den anderen Büchern des Autors ist mir aufgefallen, wie detailliert er erzählt. Alles hat seinen Platz und er beschreibt gerne. Aber es ist nicht zu viel und nicht zu drüber, wie es dann passieren kann. Vor allem kann der Autor eines richtig gut, nämlich mit knappen Sätzen eine Spannung aufbauen, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag.


Meine Erwartung an dieses Buch war also sehr hoch. Ich muss sagen, dass der Autor mich auch dieses Mal wirklich überzeugt hat. Nur eine Kleinigkeit war nicht so ganz meins, aber dazu gleich mehr.

Der Klappentext ist wirklich sehr kryptisch und ich möchte da auch gar nicht so viel zu schreiben. Aber so viel mag ich sagen: Es passiert noch so viel mehr und was da überhaupt passiert ist wirklich richtig übel. Der Klappentext schreibt ja schon, dass die Protagonistin aufwacht, obwohl sie schon längst gestorben ist. Achja, mehr schreibe ich hier auch nicht. Die Geschichte ist auf jeden Fall sehr mega und entwickelt sich in Richtungen, die man gar nicht erwartet hat.


Sehr interessant ist diese Mal auch der Schreibstil. Das habe ich so noch nie gelesen und ich muss sagen, dass es mir wirklich sehr gefällt. Zum Einen ist hier die Gegenwart, die allerdings in der “Du”-Sichtweise geschrieben wird. Wir folgen der Protagonistin in der Gegenwart und wie sie immer weiter hinter ihre Vergangenheit kommt. Und zum Anderen gibt es eine weitere Sichtweise und zwar, wie sich Tim und die Prota kennen lernen. Und diese wird aus der “Ich”-Sichtweise erzählt. Allerdings nicht aus der Sicht der Beiden! Wer letztendlich dieses rätselhafte Ich ist, wird erst am Ende aufgeklärt.


Leider wird es ab hier absolut absurd. Und ich kann wirklich nicht nachvollziehen, warum der Autor das so enden lässt. Das Ende passt, in meinen Augen, nicht zu dem Buch. Ich hätte es hier komplett anders enden lassen. Ich teile das Ende jetzt mal in zwei Teile auf. Der erste Teil, der zu erst passiert ist wirklich absurd. Ich vermute mal, dass der Autor hier noch mal der ganzen Sache die Krone aufsetzen will. Aber das ist in meinen Augen überhaupt nicht nötig. Der Thriller ist bis dahin schon sehr psycho. Hätte er den Teil anderes geschrieben, wäre es nicht weniger psycho gewesen.


Und dann das richtige Ende, was so schnell passierte, dass ich diesen Teil – meinen zweiten Teil vom Ende – zwei Mal gelesen habe um ihn zu verstehen. Das muss man sich mal vorstellen! Ja, das nehme ich den Autor übel, was er da gemacht hat. Denn genau dieses Ende ist mega. Hätte er hier ein wenig langsamer gemacht und meinen ersten Teil vom Ende weg gelassen, wäre das ein richtig geniales Ende für das Buch gewesen. Dadurch, dass sich die Ereignisse überschlagen und ich einfach nicht mitgekommen bin, ist das Ende unlogisch. Für mich.

Ich mag es ja, wenn sich das Blatt noch mal wendet am Ende, aber so passt es leider gar nicht für mich. Das kann der Autor wirklich besser.


Dennoch spreche ich eine Leseempfehlung für das Buch aus.

Das Buch in vielen weisen Psycho und man muss wirklich einiges abkönnen, um es zu lesen. Dem sollte man sich aber klar sein, wenn man nach einem Psychothriller greift.

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Rezension zu "The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot." von JP Delaney

Ein 1-A Psychothriller!
escapetheurbanvor einem Tag

Durch einen Schicksalsschlag beschließt Jane ein neues Kapitel in ihrem Leben zu beginnen und entscheidet sich dafür sich für das Haus in der Folgate Street 1 zu bewerben. Zu allem Überfluss findet auch noch der sympathische Vermieter, welcher ein angesehener Architekt und auch Architekt des Hauses ist, Interesse an Jane und die beiden verlieben sind. Nach kurzer Zeit findet Jane jedoch heraus das im Haus zuvor eine Frau namens Emma gelebt hat, welche dort gestorben ist. Sie beschließt der Ursache des Todes nachzugehen und trifft auf unfassbare Dinge. Emma hatte genau wie sie jetzt, eine Beziehung zu Edward dem Vermieter, welcher vielleicht gar nicht so nett und freundlich ist wie es auf den ersten Blick scheint...

Ich bin absolut begeistert von dem Buch und konnte es nicht aus der Hand legen. Die Erzählweise aus zwei verschiedenen Sichten (Emma - Vergangenheit und Jane - Gegenwart) hat dem Buch eine Dynamik verleiht, die ich selten bei Büchern erlebt habe. Die Geschichte wird super aufgebaut und man kann miträtseln was wohl als nächstes passiert bzw. passierte. 

Deswegen verleihe ich dem Buch ganze 5 von 5 Sternen. Ich bin sehr gespannt auf die Verfilmung des Buches!



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Rezension zu "Tot bist du perfekt" von JP Delaney

Spannendes Buch mit vielen Längen
ajourneyofbooksvor einem Tag

Das erste Buch, das ich von dem Autor gelesen habe, war „The girl before“. Und auch wenn es dort ebenfalls in eine ähnliche Richtung ging, wie in diesem Buch auf dem Foto, war ich trotzdem total überrascht, da ich diese Thematik anhand des Klappentexte null erwartet habe.

Ich finde es etwas schwierig mehr zu dem Buch zu sagen, da halt wirklich alles, was ich sagen könnte, spoilern würde.

Das Buch hat mir an sich ganz gut gefallen. Es ist kein gewöhnlicher Thriller, sondern geht mehr in Richtung Dystopie. 

Auch wenn das Thema super interessant war, fand ich das Buch dennoch etwas langatmig. Die Erzählweise hat mich anfangs etwas verwirrt (es wird aus 2 Perspektiven geschrieben, und in einer davon wurde man selbst angesprochen, als wäre man Teil der Geschichte, und das hat etwas gedauert, bis ich mich einfinden konnte :D). 

Ich würde sagen, das Buch ist ganz gut für Zwischendurch, hat einiges an Spannung zu bieten, aber es war für mich dann doch deutlich zu lang.

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