JP Delaney

 3.8 Sterne bei 295 Bewertungen

Lebenslauf von JP Delaney

Ein Mann der alle Genres bedient: JP Delaney ist das Pseudonym des erfolgreichen Romanautors Anthony Capella. Unter seinem anderem Pseudonym Tony Strong hat er bereits mehrere Werke verschiedener Genres geschrieben. Mit „The Girl Before“ veröffentlicht der Autor als JP Delaney seinen ersten Psychothriller. Das Buch erschien im Januar 2017 und war ein durchbrechender Erfolg. Es wurde in 40 Länder verkauft und durch den Hollywood-Regisseur Ron Howard verfilmt. Außerdem erarbeitet er Drehbücher für das britische Fernsehen.

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Kaddiesbuchwelts avatar

Rezension zu "The Girl Before" von JP Delaney

Toller Thriller
Kaddiesbuchweltvor 12 Tagen

Nachdem ich den zweiten Roman von JP Delaney gelesen habe, musste natürlich auch der Erste her. Dieser hatte für weit mehr Aufsehen gesorgt, als 'Believe me' und daher war ich sehr neugierig und ich wurde nicht enttäuscht.

Da ich niemanden spoilern möchte, werde ich meine Rezension kurz und bündig halten.

Die Geschichte wird aus zwei Sichten, Emma und Jane, und zwei Zeitabschnitten erzählt. Zwei Frauen, zwei Zeiten, zwei Geschichten, ein Haus.

Der Schreibstil ist wie gewohnt super schnell zu lesen und fesselt einen von der ersten Seite an. Das war schon bei seinem zweiten Roman der Fall. Man ist sofort in der Geschichte drin und legt das Buch nur weg, wenn es sein muss. Das Ende kam überraschend und ließ einen mit einem offenen Mund zurück.

Zugegeben, sehr oberflächlich, aber ich möchte nicht Gefahr laufen, etwas zu verraten.

Bewertung:

Fesselnd, mitreißend und wahnsinnig gut. Bei weitem besser als 'Believe me', dennoch bin ich froh den zweiten Roman zuerst gelesen zu haben. 'The Girl before' bekommt eine klare Kaufempfehlung von mir.

5 von 5 Sternen.

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mona537s avatar

Rezension zu "Believe Me - Spiel Dein Spiel. Ich spiel es besser." von JP Delaney

Einige überraschende Wendungen
mona537vor 14 Tagen

Klappentext:
Du triffst sie. Du vertraust ihr. Du gehst ihr in die Falle.
Claire finanziert ihr Schauspielstudium mit einem lukrativen Nebenjob: Für Geld flirtet sie mit verheirateten Männern, deren Ehefrauen wissen wollen, ob sie ihnen wirklich treu sind. Doch die Frau von Patrick Fogler ist nicht nur misstrauisch – in ihren Augen liest Claire Angst. Und am Morgen nach Patricks und Claires Begegnung ist sie tot. Die Polizei verdächtigt den Witwer, und Claire soll helfen ihn zu überführen – wenn sie nicht will, dass die Polizei herausfindet, was sie selbst in der Mordnacht getan hat. Doch Patrick wirkt nicht nur beängstigend und undurchschaubar, er fasziniert Claire. Und sie ahnt: Sie muss die Rolle ihres Lebens spielen ...

Meinung:
„Believe Me – Spiel dein Spiel. Ich spiel es besser“ ist das zweite Buch von JP Delaney, der vor einiger Zeit mit „The Girl Before“ einen sehr erfolgreichen Thriller-Titel veröffentlichte. Ich war nun gespannt, was genau mich bei „Believe Me“ erwartet. Der Klappentext hat mich sofort angefixt und beim kurzen Durchblättern in der Buchhandlung sind mir gleich mal die zwischendrin vorkommenden Dialoge in Drehbuch-Art aufgefallen. Kurzerhand habe ich es mitgenommen und schon bald bin ich in die abgedrehte Welt von Claire eingetaucht.

Wir lernen Claire kennen. Anfang 20, Schauspielstudentin. Um sich jedoch dieses Studium finanzieren zu können, arbeitet sie ohne Greencard bei einem dubiosen Detektiv als Lockvogel. Bisher ist es Claire ausnahmslos gelungen, ihre Jobs zu erledigen, doch dieser hier ist anders: Entgegen ihren Erwartungen springt der Mann, Patrick Fogler, nicht auf sie an. Sie erhält von Frau Fogler die vereinbarte Summe und verschwindet. Was sie jedoch nicht weiß: Frau Fogler wird am nächsten Tag tot aufgefunden. War es ihr Mann? Um die Wahrheit herauszufinden, muss Claire ihr ganzes Können beweisen, denn die Polizei möchte sie als Lockvogel einsetzen. Schnell vermischen sich jedoch Schauspiel und „echtes Leben“… und man weiß nicht mehr, wer der „Gute“ und wer der „Böse“ ist.

Claire ist labil und hat selbst einige Geheimnisse, die nicht an die Oberfläche gelangen sollen. Aufgewachsen in England, wurde sie von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschoben. Um sich ihr Leben angenehmer zu machen, passt sie sich immer der jeweiligen Familie an und schauspielert sich ihr Leben so durch. Dass sie Talent besitzt, erfährt sie schon in jungen Jahren und so kommt es, dass sie an einer renommierten Schauspielakademie aufgenommen wird. Für diesen Traum zieht sie nach Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Patrick Fogler ist Dozent an einer Uni, verheiratet und laut Polizei-Psychologen
ein Mörder. Claire lernt ihn charmant, treu und liebevoll kennen, sodass sie an der Aussage der Polizei zweifelt. Was wenn die sich irren? Vielleicht ist er ja gar nicht der Mörder seiner Frau? Oder hat Claire sie umgebracht, weil sie eifersüchtig auf sie war? Immerhin ist Patrick ein toller Mann… Schnell entwickelt sich zwischen den beiden etwas, als Claire auf Patrick angesetzt worden ist. Zeitweise habe ich an Claires Gefühlen gezweifelt, aber doch war es typisch für sie. Sie lechzt nach Anerkennung und Liebe – alles, was sie als Kind nicht hatte. Und so verfliegen die Seiten, bis eine Wendung kommt, die man so nicht kommen sieht. Ich möchte jedoch nicht spoilern und gehe nicht weiter darauf ein. Was ich aber sagen kann: es war absolut spannend!

Das Ende hat mich umgehauen, auch das habe ich so nicht kommen sehen. Und doch war es irgendwie klar… Ich wurde zuletzt von „Der Insasse“ von Sebastian Fitzek so in die Irre geführt.

Obwohl mir das Buch gut gefallen hat und die Wendungen für mich absolut genial waren, vergebe ich dennoch nur 4 von 5 Sternen, da mir irgendetwas gefehlt hat.

JP Delaneys Schreibstil ist angenehm zu lesen und man fliegt förmlich durch die Seiten. Warum einige Dialoge wie im „Drehbuch“ geschrieben wurden, kann ich mir nicht erklären, es war jedoch erfrischend anders und hat mir gut gefallen. Ich konnte aber kein Muster darin erkennen.

Für alle, die Thriller mit tollen, atemberaubenden Wendungen lieben, kann ich dieses Buch empfehlen.

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Ann_Katrin_Wichmanns avatar

Rezension zu "Believe Me - Spiel Dein Spiel. Ich spiel es besser." von JP Delaney

Gute Idee, aber es hätte mehr sein können
Ann_Katrin_Wichmannvor 16 Tagen

3,5 von 5 Sternen

Inhalt/Klappentext
Du triffst sie. Du vertraust ihr. Du gehst ihr in die Falle.
Claire finanziert ihr Schauspielstudium mit einem lukrativen Nebenjob: Für Geld flirtet sie mit verheirateten Männern, deren Ehefrauen wissen wollen, ob sie ihnen wirklich treu sind. Doch die Frau von Patrick Fogler ist nicht nur misstrauisch – in ihren Augen liest Claire Angst. Und am Morgen nach Patricks und Claires Begegnung ist sie tot. Die Polizei verdächtigt den Witwer, und Claire soll helfen ihn zu überführen – wenn sie nicht will, dass die Polizei herausfindet, was sie selbst in der Mordnacht getan hat. Doch Patrick wirkt nicht nur beängstigend und undurchschaubar, er fasziniert Claire. Und sie ahnt: Sie muss die Rolle ihres Lebens spielen …

 

Schreibstil/Handlungsverlauf
Das Buch hat zwei Stilmittel vorzuweisen.
Einmal ist es Geschrieben wie ein ganz normales Buch. Aber die Erzählung wird zwischendurch immer unterbrochen, durch die Passagen, die wie ein Drehbuch aufgebaut sind.
Mir hat dieser Wechsel sehr gut gefallen und es war das erste Mal, dass ich sowas in meinem Buch gelesen habe.
Das gesamte Buch ist in mehrere Teile unterteil und jeder dieser Teile endet mit einem Cliffhänger.

Die Story ist hier und da etwas langweilig und es passiert wenig Relevantes. Aber bis zum Schluss hat man keine Ahnung was wahr ist und was nicht.
Und genau das ein großer Pluspunkt des Buches. Aus diesem Grund habe ich es auch bis zum Ende gelesen.
Ohne die Cliffhänger wäre ich vermutlich nicht dabeigeblieben.

 

Charaktere
Über die Entwicklung der Figuren will ich hier nichts schreiben, weil man ohne Spoilern das gar nicht wirklich kann.
Der Hauptcharakter Claire ist Schauspieler und aufgrund der Tatsache, dass sie keine Greencard hat, arbeitet sie für eine Kanzlei um untreue Männer zu enttarnen.
Nach dem Mord an ihrer letzten Auftragsgeberin wird die von der Polizei beauftragt und ab da beginnt die Rolle ihres Lebens.

Die nächste Figur, die viel Beachtung bekommt ist  Patrick Folger.
Er ist der Mann, der ermordeten Auftragsgeberin. Er ist besessen von dem Autor Charles Baudelaire. Im Buch erfährt man viel von dessen Werken und sie spielen auch eine wichtige Rolle.
Viel zu Patrick kann ich nicht sagen, ohne von der Story zu verraten.

Neben Claires Mitbewohnerin gibt es noch den ermittelten Polizisten, die Psychologin, die Clarie auf ihre Rolle vorbereitet sowie Claries Kontaktmann bei der Anwaltskanzlei.
Aber keine dieser Figuren hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

 

Meine Meinung
Die kleinen Drehbuchpassagen im Buch haben mir sehr gut gefallen und haben dem Buch ein gewisses Flair verliehen.
Auch die Plottwist haben mir bis auf einen ganz gut gefallen. Sehr gut fand ich auch, dass man von selbst nicht draufkommen konnte, wer nun lügt und wer nicht.
Meist finde ich es in Thriller nämlich ziemlich schade, wenn man selbst auf die Lösung kommt.
Leider verläuft sich die Story zwischendurch in Belanglosigkeiten und man hat Gefühl, dass man einfach nicht weiter kam.

Im Großen und Ganzen war das Buch gut und man es auch gut lesen.
Nur leider ist wieder kein Thriller, der mich richtig gepackt hat.

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