The Girl Before

von JP Delaney 
3,8 Sterne bei226 Bewertungen
The Girl Before
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (146):
NataschaWahl81s avatar

Habe das Ende nicht kapiert :-(

Kritisch (27):
Damaris_Trompells avatar

Das habe ich aufgehört zu lesen, hauptsächlich wegen der vielen tierquälerischen Szenen. Spannung kam bei dem Buch auch nicht wirklich auf.

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Inhaltsangabe zu "The Girl Before"

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328100997
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:25.04.2017

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Rezensionen und Bewertungen

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    readingmias avatar
    readingmiavor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Ein gut gelungener Thriller der mich am Ende packen konnte. Ich wurde in die Irre geführt.
    The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

    The Girl Before - Sie war wie du. und jetzt ist sie tot.



    Titel: 
    The Girl Before

    Autor/in:  JP Delaney

    Genre: Thriller

    Erschienen: 25. April 2017

    Verlag:  Penguin

    ISBN: 978-3-328-10099-7

    Seitenanzahl: 400 Seiten

    Preis: € 13,00 [D] | € 13,40 [A]



    Inhaltsangabe:


    Manchmal hab ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass mich dieses Haus beobachtet. Etwas muss hier geschehen sin. Etwas schreckliches.

    Nach einem Schicksalsschlag brauch Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennen lernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb - und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

    Autor/in:


    THE GIRL BEFORE ist der erste Psychothriller JP Delaneys. Zuvor veröffentlichte Delaney unter anderen Namen bereits einige Romane, die die Bestsellerliste eroberten. THE GIRL BEFORE erscheint im Januar 2017 in insgesamt 40 Ländern. Die Verfilmung durch den bekannten Hollywood-Regisseur Ron Howard ist bereits in Planung.

    Cover:


    Das Cover passt gut zu dem Inhalt des Buches. Die dunklen Farben macht es mysteriös. Man kann ein Haus erkennen, so ähnlich habe ich es mir auch in dem Buch vorgestellt. Und die Person könnte Jane oder Emma sein. Das Cover ist sehr authentisch.

    Meine Meinung:


    Solch einen Thriller mit einem so außergewöhnlichen Thema habe ich bis jetzt noch nie gelesen.

    Der Schreibstil...
    ... war interessant und spannend gestaltet. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen aus der Sicht von Jane, diese ist neu in das Haus eingezogen und zum anderen aus der Sicht von Emma, sie war die Vormieterin in dem Haus und erzählt aus ihrer Vergangenheit. Anfangs fand ich es etwas schwer die Kapitel von Emma zu lesen, da die wörtliche Rede hier ohne Anführungszeichen benutzt wird. Dadurch musste ich manche Sätze öfter lesen, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Das gab dem Leser aber och mehr das Gefühl von Vergänglichkeit und der Autor hat somit den Leser noch mehr verwirrt. 

    Die Charaktere...
    ... waren mir Anfangs nicht so sympathisch. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen wie man in solch ein Haus freiwillig einziehen möchte. Jane und Emma wurden Anfangs so beschrieben als wären sie sich total ähnlich was ich nicht authentisch fand. Sobald man aber weitergelesen hat, hat man gemerkt das sie nicht viel miteinander gemeinsam hatten. Monkford fand ich von Anfang an etwas seltsam. Er ist sehr minimalistisch und verlangt von seinen Mietern so zu wohnen wie er es für richtig hält.

    Meine Meinung...
    ... Am Anfang und am Ende konnte mich das Buch wirklich packen. Aber in der Mitte hat es sich ziemlich gezogen, sodass ich nach einer Zeit keine Lust mehr hatte weiterzulesen. Ich war mir sogar ziemlich zu wissen wer der Mörder war und was passiert ist. Auf den letzten Seiten ist dann aber auf einmal noch so viel passiert das ich mir plötzlich ziemlich unsicher war. Die Spannung in dem Buch ist gut. Bis jetzt habe ich noch nichts vergleichbares gelesen.

    Fazit:


    Ein gut gelungener Thriller der mich am Ende packen konnte. Ich wurde in die Irre geführt. Allerdings hätte man manche Kapitel weglassen können, es hat sich etwas gezogen.

    Das Buch bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen!

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    Literaturliebes avatar
    Literaturliebevor einem Monat
    Gute Idee, schlechte Umsetzung

    GEDANKEN ZU „THE GIRL BEFORE“

    So viele begeisterte Stimmen. So viele Menschen, die in „The Girl before“ einen raffinierten Thriller sahen. Ich hatte etwas in Richtung wie „Girl on the train“ erwartet, aber weit gefehlt. Dieses Buch scheiterte auf so vielen Ebenen, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

    Emma und Jane müssen sich als Bewohner in der Folgate Stree 1 nicht nur in Minimalismus üben, sondern auch an die 200 Regeln befolgen. Von den regelmäßig auszufüllenden Test und Fragebögen und die ganzen Daten, die das Haus über die Lebensweise preisgibt, ganz zu schweigen. Schon alleine diese Ausgangssituation – der Zustimmung, in diesem Haus zu wohnen – war seltsam. Wer würde zustimmen unter solchen Bedingungen zu leben? Mit dem Minimalismus komme ich ja noch klar, aber diese Regeln sind nicht nur sinnlos, sie sind einfach lächerlich. Aber ich dachte – okay, lasse ich mich trotzdem mal darauf ein. Diese ganze Technik, die das Haus beinhaltet, hat ja auch etwas Faszinierendes an sich und wer weiß, wie die Menschheit in 100 Jahren wohnt?

    Das Buch wird aus der Sicht von Emma und Jane geschrieben, in dem geschildert wird, wie sie sich beide von Architekt Edward Monkford angezogen fühlen, wie sie beide unweigerlich dasselbe erleben. Ich verstehe, dass das der Sinn der Geschichte ist, aber irgendwann war es langweilig alles doppelt zu lesen. Ich meine, Edward verwendet bei beiden Frauen sogar eins zu eins die gleiche Wortwahl. Manchmal können sich Menschen nicht mal mehr daran erinnern, was sie letzte Woche getan haben, aber Edward Monkford weiß natürlich noch haargenau, welche Worte er damals verwendet hat? Natürlich.

    Zudem fragte ich mich immer mehr – was bitte ist mit diesen Frauen los? Ihr Verhalten während des gesamten Buches war einfach nur unlogisch. Bei jedem normalen Menschen würden ab einem bestimmten Zeitpunkt anfangen die Alarmglocken zu schrillen. Nein, Emma und Jane ignorieren es und selbst wenn Edward Monkford kein Mörder ist, ist er trotzdem verrückt. Bei Edward hat sich Delaney übrigens ganz offensichtlich an Christian Grey aus „Shades of Grey“ bedient – genauso gutaussehend, genauso sexuell dominant, genau die gleiche Angst vor Kontrollverlust etc. pp. Aber selbst Christian Grey war damals besser dargestellt, als Edward Monkford hier.

    Die Grundidee mit der identischen Geschichte und mit diesem hochmodernen Haus war vielleicht gut, aber je weiter ich las desto mehr bekam ich das Gefühl, der Autor versuche Teile in ein Puzzle zu stopfen, die da eindeutig nicht hineingehörten. Und dann mal abgesehen von dem unterschwelligen Rassismus – es wurden so viele Themen, ernste Themen!, angeschnitten, die teilweise einfach nicht passten und oberflächlich waren. Das Ende wurde zwar entwirrt und klar dargestellt, war letztlich aber genauso transparent und paradox, wie der Rest der Geschichte.

     

    ZUSAMMENFASSEND

    „The Girl before“ ist ein Buch, das für mich auf so viele Weisen nicht funktionierte. Die Ausgangssituation war absurd, das Verhalten der Frauen unlogisch und die Geschichte irgendwann langweilig. Selbst das Ende konnte mich nicht überzeugen. Es ist ein missglückter Versuch, Erotik und Thriller zu kombinieren. Sorry Delaney, vielleicht wird das nächste Buch ja besser.

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    B
    bookwebvor 2 Monaten
    Ein mitreißender Thriller mit interessanten Themen

    Klappentext:

    Ein hochmodernes Haus. Zwei Frauen. Ein Verbrechen.

    „Manchmal habe Ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas schreckliches.“

    —- Auszug aus dem Buch (auf der Klappe zu finden)

    Inhalt:

    Nach dem Jane ihre Tochte noch im Mutterleib verloren hat, braucht sie dringend einen Tapetenwechsel. Die Möglichkeit in ein hochmodernes Haus einzuziehen kommt ihr da sehr gelegen. Sie überlegt nicht lange, obwohl in dem Haus auch eine lange Liste an regeln gillt, die das Leben sehr einschränken. Auch der charismatische Vermiter und Architekt des Hauses hat, so wie Jane einen schweren Schicksalsschlag durchlebt. Auf der Baustelle zu seinem Haus sind seine Frau und sein Kind verstorben. Der Besitzer scheint sich nun zu Jane hingezogen fühlen. Sehr bald erfährt Jane jedoch, dass ihre Vormieterin im Haus gestorben ist. Auf der Suche nach der Wahrheit über das Haus lebt und liebt sie genau so wie ihre Vormieterin. Ohne etwas davon zu ahnen. Das bringt sie in die selbe Situation in der auch ihre Vormietrin steckte. Große Gefahr…

    Meine Meinung:

    Auch in „The Girl Before“ werden, wie in Susanne Kliems Scherbenhaus, die Gefahren eines modernen Smart-Home-Komplexes mit einer anschaulichen Sprache und vielschichtigen Charakteren zu einem meisterhaften Thriller vermischt. Dennoch ist, im Wesentlichen, keinerlei störende Ähnlichkeit zwischen den beiden Büchern festzustellen, auch wenn man sie eng hintereinander ließt .
    Die Gefahr in die sich Jane begibt geht von ihr selbst aus, wenn auch ungewollt. Sie kann nichts dafür, aber Sie passt perfekt in das Raster. Eben der eine spezielle Typ Frau.

    All das führt zu einer grandiosen Spannung und einem tief sitzenden, emotionalen Geschehen.  Außerdem spricht das Buch ein wichtiges Thema sehr kritisch an: Privatsphäre – sowohl im realen Leben als auch in der digitalen Welt. Wie sehr achten wir darauf nicht zu viel Preis zu geben und wie wichtig ist es für uns einen privaten Raum zu haben. Beides geben die Bewohner von Folgate Street 1 auf. Schon vor dem Einzug müssen sie einen umfänglichen Fragebogen ausfüllen und private Details preisgeben. Dazu kommt dann noch, dass der Architekt, zusätzlich zur normalen Miete, auch noch Daten erhebt um seine Zukünftigen Projekte zu verbessern. Darf so etwas sein? Nein!

    „Ein Wirbelsturm von einem Thriller“

    — Sebastian Fitzek

    Dieser Aussage kann ich absolut zustimmen! Ein wirklich grandioser Lesestoff. Absolute Leseempfehlung!

    5 von 5 Sternen

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    LoveLy_Iviis avatar
    LoveLy_Iviivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine zwar gut durchdachte Story. An manchen Stellen etwas vorhersehbar und meiner Meinung nach haben unsympathische Protagonisten mitgewirkt
    Schockierend realistisch

    Das Cover ein Eyecatcher und sticht heraus. Absolut passend zu der Story. Auch der Titel passt perfekt zum Inhalt. Beide Frauen unterschiedlich aber von aussehen her gleich.
    Dieses Buch wird in zwei Sichtweisen erzählt. Zum einen “damals: Emma“ und “Heute: Jane“. Beides wird in der jeweiligen Ich-Form geschrieben welches mir sehr gut gefallen hat. Dadurch konnte ich mich gut un beide hineinversetzen. Beide Sichtweisen wurden abwechselnd erzählt mit Kapiteln die eine angenehme Länge hatten. Dadurch war das ganz Buch gut überschaubar und die Kapitel flogen so dahin. Die Schreibweise trug ebenfalls dazu bei das ich dieses Buch schnell durchlesen konnte.
    Mit keinem der Protagonisten konnte ich mich allerdings anfreunden. Alle waren zwar auf deren Art und Weise interessant aber nicht sehr sympathisch. Edward wurde meiner Meinung nach zu extrem beschrieben als einen Perfektionisten. Damit will ich keinesfalls behaupten das so etwas nicht vorkommen kann 😅 Emma und Jane fand ich persönlich total dämlich, ohne es böse zu meinen. Aber wie kann man sich auf so einem Kerl wie Edward einlassen...? Aus Emma wurde ich einfach nicht schlau. Ich konnte keines deren Verhalten nachvollziehen. Ganz verrückt und unverständlich fand ich das Emma Edward plötzlich “Daddy“ nannte.
    Jane hat zum Ende hin zum Glück einigermaßen die Kurve bekommen. Ich weiß nicht ob ich es überlesen habe aber ich habe nicht wirklich mitbekommen das Jane und Edward zusammen gekommen sind. Das kam mir so plötzlich und so schnell vor. Die ganze Story fand ich so grausam realistisch, das hat mich total schockiert. Einige Passagen waren leider vorhersehbar und das Ende konnte ich mir ab einer bestimmten Stelle denken. Vorhersehbar meine ich auch im Sinne davon, das einiges was Emma passiert ist vor allem im Haus, ebenfalls Jane passiert.

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    S
    Streiflichtvor 5 Monaten
    Leider nicht mein Fall

    Auf dieses Buch war ich so gespannt, weil ich so viel davon gehört hatte. Ich fand auch, dass die Zusammenfassung auf dem Buchcover sehr interessant und spannend klang. Leider habe ich dann überhaupt nicht in das Buch reingefunden. Die ersten hundert Seiten gingen noch bzw. ich hoffte immer, dass es besser wird. Aber das war leider nicht so. Mir waren eigentlich sämtliche Protagonisten unsympathisch, ich konnte deren Handeln nicht nachvollziehen oder fand es nicht gut. Irgendwann habe ich dann auch aufgegeben und die Seiten nur noch überflogen und das Ende gelesen. Auch das hat mich nicht überzeugt.

    Schade, denn die Idee fand ich gut, aber die Umsetzung war leider nicht so ganz mein Fall.

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    Kat_Von_Is avatar
    Kat_Von_Ivor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Genialer & interessanter Beginn, vom Anfang bis Mittelteil sehr gut durchdacht, zum Schluss leider nicht mehr so ganz nachvollziehbar.
    Der Reiz vom Anfang war nach dem Ende total genommen.....

    Ein hochmodernes & sicheres Hightech-Haus, komplett aus Stein & Glas, deren Bewohner sich an unzählige Regeln halten müssen. Kein einfaches Leben. Emma überlebte das Leben dort nicht. Sie kam auf mysteriöse Weise dort ums Leben. Die neue Mieterin Jane, hat nicht nur mit dem neuen Haus sondern auch mit dem peniblen Vermieter Edward geliebäugelt.....und somit auch mit Emmas Vergangenheit.....Sie will dem Tod von Emma auf den Grund gehen. Dabei läuft sie etlichen Personen über den Weg, die mit Emma so ihre Probleme hatten. Auch bei Jane häufen sich nach dem Einzug plötzlich die Probleme. Schwanger mit einer Diagnose auf Downsyndrom..... Ein genialer & interessanter Beginn, vom Anfang bis zum Mittelteil sehr gut durchdacht aber zum Schluss leider nicht mehr so ganz nachvollziehbar. An sich eine sehr fesselnde Story. Auch der Aufbau aus Vergangenheit und Gegenwart ist super. Die Geschichte macht total Sinn und man vermutet die krasse Wende nicht im geringsten. Mit diesem Täter habe ich absolut nicht gerechnet....Aber das Ende ist wirklich katastrophal! Hätte viel besser ausgebaut sein können und kam viel zu plötzlich. Sehr schade, das Ende hat dem Buch den anfänglichen Reiz total genommen.....

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    bunnys_bookworlds avatar
    bunnys_bookworldvor 7 Monaten
    Wenn ich an etwas arbeite, kann ich nicht aufhören, bis es perfekt ist.

    Titel: The Girl before

    Autor: JP Delaney

    Preis: 13,00€ (Taschenbuchversion)

    Genre: Thriller

     

    Bewertung des Buchcovers:

    Das Buchcover passt optisch gesehen perfekt zum Inhalt. Der Schauplatz des Geschehens wird hier dargestellt. Dem Leser gelingt es dadurch, sich ein Bild vom Haus der Folgate Street 1 zu machen, indem die komplette Handlung verläuft. Durch die eher dunklen Töne und die Silhouette einer Frau, gewinnt das Cover an Spannung. Klappt man das Buch auf, sind Fragen aus dem Fragebogen abgebildet, den die Mieter zu Beginn ausfüllen muss. Dieses Detail empfinde ich als sehr gelungen

    Inhalt vom Buchrücken:

    Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

    Bewertung des Buches:

    Das Buch hat mir persönlich ganz gut gefallen. Vom Ende war ich allerdings etwas enttäuscht, weshalb meine Erwartungen nicht komplett erfüllt wurden. Der Anfang ist jedoch grandios.

     Zu Beginn lernen wir unsere beiden Protagonistinnen kennen. Zum einen Emma, die Vormieterin des Hauses und Jane, die in Folgate Street 1 einzieht. Die Geschichte wird abwechselnd von den Frauen erzählt. Der Leser enthält dabei alle Informationen und ist somit bestens im Bilde. Gleichzeigt kann er Parallelen zwischen den beiden Handlungsverläufen erkennen. Diese Aufmachung ist besonders geschickt gewählt. Delaney sorgt dafür, dass der Leser unbedingt weiterlesen muss. Die Spannung wird dadurch gesteigert und die Personen werden dem Leser näher gebracht.

    Normalerweise bewerte ich den Schreibstil als letztes. Allerdings ist er hier jedoch anders und ein wichtiges Stilmittel, dass der Autor geschickt nutzt. Der Schreibstil, ist entgegen den Erwartungen, erstaunlich nüchtern. Betrachtet man das Werk im Ganzen, so passt es perfekt zu der Atmosphäre und dem Eigentümer des Hauses, Edward Monkford. Dieser ist ein sehr zwanghafter und kontrollierter Mensch. Seine Art spiegelt sich ebenfalls in seinem Haus wieder. Es ist sehr steril und neigt zur Perfektion. Den Mietern ist es zum Beispiel untersagt, persönliche Gegenstände mitzubringen oder ihre Sachen im Haus zu verteilen. Die Schreibart unterstreicht diese „krankhafte“ Ordnung und erzeugt einen unheimlichen Effekt.

    Kommen wir nun zu unseren beiden Protagonistinnen. Ich muss gestehen, dass ich diese nicht wirklich bewerten kann, da sonst die Spannung des Buches verloren geht. Ich kann jedoch festmachen, dass Jane um einiges sympathischer dargestellt wird als Emma. Jane ist eine starke junge Frau, die in ihrer Vergangenheit einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat, der sich auf die Gegenwart auswirkt. Trotzdem lässt sie sich nicht entmutigen und kämpft um ihren Willen. Sie ist drauf und dran, dass Geheimnis um Emmas mysteriösen Tod zu lüften. Emma bewerte ich an dieser Stelle nicht. Ihr sollt selber überrascht werden, was für eine Persönlichkeit sich hinter diesem Namen verbirgt.

    Das Ende war zwar nicht so brillant, wie der erste Teil der Handlung, jedoch lässt es sich auch nicht als schlecht bewerten. Alles in allem ein gelungenes Buch.

     

     

     

     

     

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    Ayleen256s avatar
    Ayleen256vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Interessanter Thriller mit einigen Abstrichen
    Interessanter Thriller mit einigen Abstrichen

    Nach einem Schicksalsschlag benötigt Jane dringend einen Tapetenwechsel, gar einen Neuanfang. Sie hat das Glück, in ein bezahlbares Haus von einem charismatischen Architekten zu ziehen, der sich auf einen eleganten, sterilen Wohn(t)raum spezialisiert hat. Janes Glück gerät jedoch ins Wanken, als sie feststellt, dass die Frau vor ihr in dem Haus gestorben ist. Jane fühlt sich allmählich beobachtet. Aus dem neu gewonnen Traum wird ein Albtraum…

    Emma, Janes Vormieterin, wurde von Einbrechern überrascht und leidet seitdem unter diesem Vorfall. Jane leidet unter der Totgeburt ihrer Tochter und ist auf der Suche nach einer neuen Wohnung. Was beide gemein haben: Ihr Budget ist begrenzt und nach einer erfolglosen Suche wird beiden von einem Makler das ungewöhnliche Objekt Folgate Street 1 angeboten. Zusätzlich gibt es einen ganzen Katalog an Ge-und Verboten, wie beispielsweise keine Sachen herumliegen zu lassen, aber beide lassen sich in ihrer Verzweiflung nicht abhalten. Im Gegensatz zu vielen anderen Bewerbern werde Emma und Jane zum Vorstellungsgespräch eingeladen und erhalten jeweils den Zuschlag. Das Buch springt zwischen den beiden Frauen hin und her. Das Leben in diesem Haus und ihre Bekanntschaft mit dem Architekten wird nun mit zum Showdown gegenübergestellt.

    Die Herangehensweise an dieses Buch fand ich sehr interessant. Manchmal war es etwas ermüdend, etwas Ähnliches ein zweites Mal zu lesen, aber auf der anderen Seite wurde dadurch auch die Spannung geschaffen, was es eigentlich mit diesem Haus auf sich hat. Vor allem da man bereits vorab weiß, dass Emma sterben wird und die Frage nach dem Wieso und Wann im Raum steht und was mit Jane passieren wird.

    Ein Teil der Fragen, die den Bewohnern gestellt werden, sind auch immer zwischen den Kapiteln abgebildet. So wird der Leser mit diesen meist sehr ethischen Fragen, immer wieder dazu gebracht, über sich selbst nachzudenken. Etwas nervig fand ich den Schreibstil aus der Vergangenheit, da er ohne wörtliche Rede geschrieben ist. Für eine Unterscheidung der Zeitachsen wäre dies nicht nötig gewesen, und so fand ich den Part von Emma nicht so flüssig zu lesen.

    Nach einem anfänglich schwächeren Part, konnte mich das Buch phasenweise immer besser locken. Trotzdem wurde ich auch bis zum Ende nicht warm mit den Protagonisten. Emma und Jane stellen beide kaum in Frage, dass sie bis ins Einzelnste bewacht werden, nein, sie nehmen das einfach so hin, beziehungsweise finden es sogar ganz gut. Und obwohl beiden wohl eher nach Ruhe zumute sein sollte, fangen sie beide eine Sex-Beziehung mit dem Architekten an, was viele Rezensenten eher an Fifty Shades of Grey erinnert.

    Ich hätte mir einen stärkeren Fokus auf dem Haus und seinen technischen Möglichkeiten gewünscht. Dazu Charaktere über die man nicht den Kopf schütteln will. Wenn auch phasenweise ganz interessant, wurde doch nicht das Potential ausgeschöpft. Ich vergebe daher 3 Sterne.

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    verirrtes_irrlichts avatar
    verirrtes_irrlichtvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Genialer Beginn, zum Schluss leider nicht mehr ganz so spannend und nachvollziehbar.
    Packender Beginn, flaut leider zum Ende hin ab


    Nach einem Schicksalsschlag sucht Jane ein neues Zuhause und findet ein unglaubliches Haus von einem berühmten Architekten, in das sie einziehen kann. Allerdings muss sie feststellen, dass die Vormieterin in diesem Haus verstorben ist und dass sie dieser erschreckend ähnlich sah ...

    Zu Beginn habe ich das Buch als sehr packend und emotional empfunden. Der Schreibstil lies sich sehr angenehm lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Charaktere sind vielschichtig, die Handlung tiefgehend. Es wird aus der Sicht von Jane und ihrer Vormieterin Emma erzählt und die beiden Handlungen laufen weitestgehend parallel (für den Leser). Da jeder Charakter seine eigenen Probleme hat, sind sie auch sehr deutlich voneinander zu distanzieren. 
    Die Charakterwandlung von Emma fand ich dabei sehr spannend und interessant umgesetzt. Allerdings ging es mir zum Ende hin dann doch etwas zu rasant und schien mir alles nicht mehr ganz so gut durchdacht. Einige Antworten auf Fragen, die man sich während des Lesens stellte, waren mir schlichtweg "zu platt". Auf andere Fragen gab es gar keine Antworten (Wer war dieser Jugendliche, der Emma bedroht hat?) Die Handlung wurde zum Schluss leider sehr vorhersehbar und Janes Verhalten bezüglich Simon war sehr merkwürdig. 


    Alles in allem ist es eine gute Lektüre, die mich lediglich zum Schluss etwas enttäuscht zurückgelassen hat. Nichtsdestotrotz kann ich das Buch weiterempfehlen, Geschmäcker sind (was das Ende und Auflösungen anbelangt) ja bekanntlich verschieden. (;

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    NessaMiras avatar
    NessaMiravor 10 Monaten
    THE GIRL BEFORE – Sie war wie Du. Und jetzt ist sie tot.

    Klappentext

    EIN HOCHMODERNES HAUS. ZWEI FRAUEN. EIN VERBRECHEN.

    „Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht alleine bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.“

     

    Cover & Titel

    Auf dem Cover ist „Folgate Street 1“ zu sehen, das Haus, in dem Emma gelebt hat. Das Haus, in dem nun Jane lebt.

    Oberhalb des Schriftzugs ist eine Treppe zu sehen, vermutlich die Treppe, die Emma hinunterstürzte.

    Unterhalb des Schriftzugs ist die Silhouette einer Frau zu sehen, die sowohl Emma, als auch Jane darstellen könnte.

    Das Cover vermittelt schon eine etwas düstere, geheimnisvolle Atmosphäre, was ausgezeichnet zum Buch passt.

    Auch den Titel finde ich sehr gut gewählt, da es sowohl in Emmas, als auch in Janes Situation eine vorherige Frau gibt, die wie sie war und die nun tot ist.

     

    Inhalt

    Damals: Emma

    Nachdem Emma nachts in ihrer Wohnung von zwei Einbrechern überrascht und anschließend mit einem Messer bedroht wurde, fühlt sie sich dort nicht mehr wohl. Gemeinsam mit ihrem Freund Simon ist sie auf der Suche nach einer neuen Wohnung, doch sie merken schnell, dass zwischen ihren Wünschen und den Möglichkeiten bezüglich ihres Budgets ein großer Unterschied liegt. Schließlich schlägt ihr Makler vor, ihnen ein ziemlich ausgefallenes Objekt zu zeigen. Folgate Street 1.

    Heute: Jane

    Jane braucht einen Neuanfang. Nach der Todgeburt ihrer Tochter hält sie es in ihrer alten Wohnung nicht mehr aus. Sie beauftragt eine Maklerin, doch die muss ihr schließlich mitteilen, dass sie entweder ihre Anforderungen an eine Wohnung senken, oder das Budget erhöhen müsse. Doch da kommt der Maklerin eine Idee und so zeigt sie Jane eine ziemlich außergewöhnliche Immobilie. Folgate Street 1.

    _________________________

    Beide Frauen sind sofort von dem Haus begeistert, welches vom Vermieter, einem sehr bekannten Architekten, erbaut worden ist und mehr ein Kunstwerk, als ein Wohnort zu sein scheint  und lassen sich auch nicht von den ca. 200 Ge- und Verboten abschrecken, deren Verstoß einen Vertragsbruch bedeuten würde. (Ein Auszug aus den  Verboten: Keine Teppich, keine Bilder, keine Pflanzen, keine Vorhänge, keine Haustiere, keine Kinder, keine Gegenstände dürfen auf dem Boden liegen,…) Sie beschließen also, das Bewerbungsformular auszufüllen, welches ebenfalls sehr außergewöhnlich ist und dem noch drei Fotos beigelegt werden müssen. Beide Frauen werden zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen, nachdem sie ihre Chancen auf das Haus nicht mehr so gut einschätzen, doch entgegen ihrer Befürchtungen, bekommen sie die Zusage und dürfen fortan Folgate Street 1 bewohnen. Doch der gleiche Wohnort soll nicht die einzige Gemeinsamkeit bleiben, die die beiden Frauen verbindet…


    Meine Meinung

    Dieses Buch hat mich einfach durchgehend gefesselt. Einige Male habe ich das Buch kurz beiseitelegen müssen, um meine Gedanken zu sortieren. Dadurch, dass die Kapitel abwechselnd aus Emmas und Janes Sicht geschrieben sind und man schon durch den Klappentext (auf der Innenlasche) erfährt, dass Emma damals gestorben ist, wirkt die Geschichte wie eine Art Countdown. Einerseits wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht und was Emma damals zugestoßen ist, andererseits wollte ich nicht weiterlesen, weil ich wusste, dass sie sterben wird.. Meine Neugier hat natürlich gesiegt.

    Die Charaktere haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, da sie alle eigene Charakterzüge haben, die wunderbar mit ihrer Vergangenheit und ihrem Verhalten zusammenpassen und somit sehr authentisch wirkten.

    Ich habe mit den beiden Protagonistinnen mitgefiebert und gelitten. Das Gefühl der Frauen, sich durch das Haus beobachtet zu fühlen wurde so gut dargestellt, dass ich mich selbst ein wenig beklemmt gefühlt habe.

    Zwischendurch sind einige der Fragen, die bei der Bewerbung für das Haus ausgefüllt werden mussten, zwischen die Kapitel gedruckt, sodass man selbst grübeln kann, wie man in der jeweiligen Situation antworten kann (Ich hasse solche (ethischen) Fragen eigentlich, seit wir einige davon damals im Philosophieunterricht besprochen haben… )

    Dieser Thriller hat mir wirklich sehr gut gefallen! (*****)


    Autor

    J.P. Delaney ist eines der Pseudonyme von Anthony Capella (geboren 1962 in Uganda, schrieb auch unter dem Namen Tony Strong)

    Weitere Werke sind z.B.:

    The Poison Tree (dt. Katzenzungen)

    The Death Pit (dt. Der Taubenturm)

    The Decoy (dt. Gefährliche Versuchung)

    Tell Me Lies (dt. Auf meiner Haut)

     

    Zitate

    „Wussten Sie, dass es eine Sorte von Haien gibt, die so grausam ist, dass ihre Embryonen einander im Mutterleib auffressen? Sobald ihnen die ersten Zähne wachsen, stürzen sie sich aufeinander, bis nur noch der größte übrig ist, und der wird dann geboren. Genauso ist Edward. Er ist machtlos dagegen. Wer ihn herausfordert, wird von ihm zerstört.“ (S. 231)

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