JP Delaney The Girl Before

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Inhaltsangabe zu „The Girl Before“ von JP Delaney

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

Das Buch verdient eine 3,5. Obwohl ich mich nicht entscheiden konnte, da mir das Ende doch ziemlich interessiert hat.

— Alina_tmk
Alina_tmk

Ein super Thriller mit einem unerwarteten Pageturner!

— XxNuriyaxX
XxNuriyaxX

spannend, überraschend und abwechslungsreich geschrieben

— vielleser18
vielleser18

Wow, was für Buch....absolute Empfehlung 👍👍

— MellieS
MellieS

Eine richtig Spannende raffinierte, sehr fesselnde Geschichte die Lust auf mehr macht!

— MissRichardParker
MissRichardParker

Spannende Geschichte, sehr flüssiger Schreibstil - eines meiner Jahreshighlights 2017!

— RubysSpace
RubysSpace

Spannend geschrieben mit überraschendem Schluss!

— leserattebremen
leserattebremen

War mal etwas anderes :) spannend bis zum Schluss!!!

— QC101
QC101

Raffiniert aufgebauter Psycho-Thriller, der ohne viel Blut auskommt ...

— MissNorge
MissNorge

Ein Thriller, der sich erst nach und nach erschließt!

— merlin78
merlin78

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irgendwie war das lesen nicht flüssig, es war eher schwierig zu lesen es war schon spannend aber vielleicht zuviel Stränge

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  • Verstörend spannend!

    The Girl Before
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    29. May 2017 um 16:27

    Über dieses Buch habe ich schon so viele Rezensionen mit den unterschiedlichsten Meinungen gelesen. Irgendwann habe ich dann einfach nur Lust gehabt mir selbst ein Urteil zu bilden und das Buch zu lesen. Hier verspricht die Kurzbeschreibung nicht Zuviel, ab dem zweiten Kapitel ist man tatsächlich in einem reißenden Sog gefangen. Folgate Street 1, ich fand, allein das klang schon einfach nach mehr und als das Haus hier vorgestellt und beschrieben wurde, vor allem auch die ganzen Regeln die es einzuhalten gilt beschrieben wurden, war ich einfach nur gespannt und entsetzt was in diesem hochmodernen Gebäude für Gefahren und Überraschungen lauern. Über 200 Regeln die man einhalten muss und eine tragische Vorgeschichte belasten dieses Haus, trotzdem wurden weder Emma noch Jane davon abgeschreckt und wollten unbedingt in dieses Haus ziehen, was allerdings gar nicht so einfach ist, denn den meisten Interessenten wird der Mietantrag grundlos abgelehnt. Genau um Emma und Jane geht es auch sofort, man liest immer abwechselnd von den beiden Frauen. Einmal von Emma, die einige Jahre zuvor in dem Haus gelebt hat und einen Schicksalsschlag in dem neuen Zuhause verarbeiten will und dann eben von Jane, welche eine Totgeburt hatte und in ihrer neuen Umgebung wieder zu sich selbst finden und ihre Trauer überwinden möchte. Doch welche Rolle spielt Edward, der schöne, eiskalte und perfektionistische Vermieter? Was will er wirklich mit den vielen Regeln erreichen und warum ist er so extrem perfektionistisch? Sind seine Frau und sein Sohn wirklich durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen? Wie ist das Unglück mit Emma passiert? Vielleicht doch Mord? Und vor allem: wird Jane etwas passieren? Wenn ja, was? Ich hab mir hier so viele Fragen gestellt und war gefangen in der Geschichte um die beiden Frauen, welche beide eng mit Edward verbunden waren. Immer wieder tauchen neue Erkenntnisse auf, vor allem um die Sache mit Emma und ich war teilweise regelrecht verstört, so krasse Wendungen gab es in den Erzählungen. Spannung, Dramatik und Wendungen kommen in diesem Thriller, der im übrigen völlig unblutig auskommt, definitiv nicht zu kurz. Der Autor hat hier unglaublich starke Charaktere erschaffen. Jeder ist auf seine Weise irgendwie krank und/oder verstört aber halt auch verdammt undurchschaubar und hochinteressant. Psychologisch ist dieser Thriller unglaublich ausgereift und überzeugt durch Spannung und Überraschung bis zur letzten Seite!

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  • Starker Thriller, spannend erzählt

    The Girl Before
    Silkchen2909

    Silkchen2909

    29. May 2017 um 09:18

    Janes Leben ist nach einem Schicksalsschlag im Umbruch und sie ist mit wenig Geld auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung. Sie findet eine - allerdings hat der etwas ominöse Vermieter das Anmieten der Hightech-Wohnung mit unzähligen Regeln versehen. Jane beugt sich dem, findet aber schnell raus, dass die Vormieterin Emma nicht nur in der Wohnung gestorben ist, sondern auch noch genauso aussah wie sie selbst. Jane bekommt Angst und das völlig zu Recht! JP Delaney hat ein packendes Buch geschrieben, das ich schon nach den ersten beiden Kapiteln nicht weglegen mochte. Erzählt werden die Geschichten von Jane und Emma jeweils abwechselnd in der Ich-Perspektive. Es gibt im Stil einen Unterschied, der mich zunächst irritiert hat - in Emmas Kapiteln ist die wörtliche Rede nicht gekennzeichnet. Das ist zuweilen anstrengend, wie Emma selbst. Wenn Emma und Jane sich auch äußerlich ähneln, so haben sie doch unterschiedliche Charaktere. Jane ist eine Kämpferin und will sich dem Wahnsinn in der Wohnung nicht einfach hingeben. Dad treibt die Handlung toll voran und macht sie spannend. Die kurzen Kapitel machen die Lektüre kurzweilig. Das Ende ist eins der besten, die ich im letzten Jahr gelesen habe. Empfehlung an alle Thriller-Fans!

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  • The Girl Before

    The Girl Before
    catching_words

    catching_words

    27. May 2017 um 14:22

    Ein Buch, das im Genre Thriller irgendwie fehl am Platz ist.Die Idee fand ich ja ziemlich gut. Diese intelligente Haus, dass die Geschichte von Jane mit der von Emma verknüpft zu sein scheint. Aber die Umsetzung ist doch mangelhaft.Die Kapitel wechseln immer zwischen Damals: Emma und Heute: Jane. Ansich habe ich nichts gegen Perspektivenwechsel, aber da beiden oft hintereinander das selbe passiert, war es irgendwie merwürdig. Als würde vieles einfach doppelt da stehen und ich wardann verwirrt, ob die Person das nicht schon erlebt hatte. Auch sehr anstrengend fand ich, dass bei Emma nie deutlich gemacht wurde, wann es sich um wörtliche Rede handelt und wann nicht. Das war wirklich sehr anstrengend.Leider war die Story an vielen Stellen auch ziemlich lang gezogen. Jane schien ja die totale Detektivin zu sein und hat alles allein durch Recherche heraus bekommen. Dabei tauchten dann plötzlich so viele Leute auf und irgendwelche Theorien wurden aufgestellt, dass ich gar nicht mehr mitgekommen bin und mir das alles viel zu surreal erschien.Die meiste Zeit hat sich die Story dann nur um Edward und seine Beziehung/Affaire zu Emma gedreht, und wie es sich bei Jane wiederholt. Da wurde die ganze Zeit so viel Drama gemacht. Dann zwischendurch lange Gerichtsverhandlungen bei Emma oder ewige Arztbesuche bei Jane. Viel zu viele Stellen, an denen die Spannung komplett gefehlt hat. Bei einem Thriller erwarte ich Spannung, am besten die ganze Zeit und nicht nur mal am Ende, als sie dann alles klärt. Es wurde einfach an den falschen Stellen vertieft, so, dass eher Langeweile aufkam.Was dem Autor gut gelungen ist, ist die Atmosphäre von dem Buch und dem Haus einzufangen. Es war wirklich toll beschrieben und irgendwie beklemmend. Ich würde in so einem Haus definitiv nicht wohnen wollen.Das Ende hat dann nochmal etwas Spannung gebracht, allerdings nur ein paar Seiten lang. Für mich leider kein überzeugendes Buch und leider schon gar kein Thriller. Ich hätte mir defintiv etwas anderes, spannenderes gewünscht.

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  • Der absolute Wahnsinn!

    The Girl Before
    thatweirdbookgirl

    thatweirdbookgirl

    27. May 2017 um 13:23

    Eine kleine Warnung gleich zum Anfang: Diese Rezension wird wahrscheinlich eine einzige Lobrede werden. Wer also Bejahung, Freude und Beifall nicht leiden kann oder einfach nicht verträgt, sollte hier ganz schnell wegschalten. Aber kommen wir jetzt mal zum Punkt und schauen uns gleich mal dieses absolut gelungene Cover an. Während natürlich das Hauptthema aufgegriffen wird - das Haus, in dem alles vonstatten geht -, baut schon allein das Einsetzen der dunklen, düstern Farben ein total kribbeliges und gespanntes Gefühl auf. Dann noch der Schatten der einzelnen Frau ... Genial und absolut treffend! Auch die Schrift zerstört das Gesamtbild nicht und passt sich diesem unglaublich gut an.  Aber nicht nur die äußere Aufmachung des Buches ist toll, innen geht es damit weiter. Die Kapitel sind jeweils immer sehr kurz gehalten und umfassen höchstens um die sechs Seiten, was natürlich ein unglaublich flottes und flüssiges Lesen fördert. Aber das eigentliche Besondere an den Kapiteln ist, dass sich diese immer zwischen Emma, der damaligen Bewohnerin, die im Haus starb, und Jane, der heutigen Mieterin abwechselt. Dabei werden immer so krasse und dreiste Situation miteinander verglichen, dass ich manchmal wirklich vollkommen sprachlos vor dem Buch saß.Ein weiterer richtig gelungener Faktor ist, dass sich zwischen den Kapiteln oft Fragen, beziehungsweise Tests, befinden, die in dem Bewerbungsformular, welches man für das Haus ausfüllen muss, abgefragt werden. Dabei ist noch kein Kreuzchen gesetzt, man muss also selbst immer mitdenken, wie die Charaktere wohl geantwortet haben könnten. Dabei denkt man natürlich auch immer daran, wie man sie selbst setzen würde, un das hat mich oft so derartig zum Grübeln gebracht.Wenn wir nun die Texte genauer unter die Lupe nehmen, erkennen wir, dass das Buch im Ich-Erzähler und in der Präsensform geschrieben ist. Eigentlich gehe ich weniger auf so etwas ein, aber hier ist mir echt aufgefallen, wie wichtig dieser Faktor ist. Dadurch ist man wirklich hautnah dabei und fühlt sich total in die Story integriert.Was mich leider etwas gestört hat, ist, dass in Emmas Kapiteln die wörtliche Rede einfach nicht wirklich erkennbar ist, weil diese nicht durch Anführungszeichen abgegrenzt wird. Das kann oft etwas verwirren und dazu führen, dass man die Sätze echt dreimal lesen muss, um sie letztendlich zu verstehen. Aber gut, das ist gerade echt Meckern auf hohem Niveau, und ändert für mich gar nichts daran, dass dieses Buch der Hammer ist!Auch der Schreibstil ist absolut passend. Er ist recht kühl und oft etwas komplex, unterstützt aber gleichzeitig die ganze ungemütliche Atmosphäre der Situation total.Und jetzt kommen wir mal zu unseren Hauptcharakteren.Jane habe ich über all die Kapitel echt richtig lieb gewonnen. Sie ist so ein aufrichtiger, bemühter und ehrgeiziger Mensch. Ich habe so so sehr mit ihr mitgefiebert, als alles begann, den Bach runterzugehen. Nach dem Ende weiß ich jetzt zwar nicht so ganz, wie ich über sie denken soll, aber trotzdem bleibt sie mir als toller Charakter in Erinnerung.Edward ist da ganz anders. Er hat zwar das gewisse Etwas, aber ich konnte ihn echt gar nicht leiden. Aber naja, ist ja auch jedem Seins. Mir gefällt es aber nicht, wenn ein Mensch so kontrolliert und oberflächlich, fast schon kontrollsüchtig und narzistisch, wie er ist. Da bekomme ich echt Bauchschmerzen, aber gerade so etwas sollte ja bei einem Thriller der Fall sein, nicht wahr? Wenn ich ihn in einem alltäglichen Satz beschreiben müsste, wäre das wahrscheinlich mit "Das hat er jetzt nicht gesagt/gemacht!". Nein, Spaß beiseite. ☺Zu guter Letzt Emma ... Ob man den Werdegang ihrer Person wirklich als Charakterentwicklung beschreiben kann, weiß ich nicht ganz. Jedenfalls ist es wirklich atemberaubend, was in der Story, und vor allem im Verlauf der Story, mit ihr passiert. Mehr möchte ich da gar nicht vorwegnehmen.Vielleicht wissen schon einige von euch aus anderen Rezensionen von mir, dass ich unglaublich Wert auf Tiefgründigkeit bei der Charakterschaffung lege, und dieser Punkt wurde wirklich absolut von JP Delaney erfüllt. Da kann man schon mal den Hut ziehen. Nur leider habe ich keinen Hut. Naja, auch egal.Und zum Schluss das Wichtigste: die Story und deren Verlauf.Ich persönlich war wirklich hin und weg. Ich fand die einzelnen Situation so interessant und dadurch auch unglaublich spannend. Auch die Art, wie JP Delaney den Leser an der Angel hat, ihm immer wieder kleine Informationen zuwirft, die ihn total zum Grübeln bringen. Ich habe mir sogar selbst meine kleine Mindmap erstellt, was Ursachen für Emmas Tod gewesen sein könnten und wie dieser aussah. Es ist wirklich der Hammer und ich kann es absolut empfehlen, wirklich!Beziehungen und Gegebenheiten im Buch wurden unglaublich gut konstruiert und verstrickt, und führen den Leser zum Ende hin auch zu einem klaren, aber trotzdem schockierenden Ende.Fazit: Dieses Buch wird euch um ruhige Nächte bringen. Es ist spannend, vielfältig und tiefgründig. Ich kann wirklich nur schwärmen! 

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  • Immer wieder Szenenwechsel

    The Girl Before
    MelE

    MelE

    27. May 2017 um 08:56

    "The Girl Before - Sie war wie du .... " ist ein Thriller, der seine faszinierenden und interessanten Seiten hat, zwischendurch aber sehr oberflächlich bleibt und das Lesen zäh macht. Im Gesamtergebnis betrachtet, mochte ich die Grundideen der Machtübernahme einer Person, welches einem schleichenden Vorgang gleicht .Erzählt wird die Story aus zwei unterschiedlichen Perspektiven und dieses macht einen gewissen Reiz aus, da eine der Frauen sich in derselben Situation befindet wie Jane im Jetzt. Sie liebt denselben Mann, der sie regelrecht abhängig von ihm macht durch Sex und diverse Spielchen. Sie lebt in derselben Wohnung wie Emma vor ihr. Eine Wohnung die mit moderner Technik ausgestattet wurde und den Bewohnerinnen kaum Freiheiten lässt, denn durch falsches Verhalten bleibt z.B. die Dusche kalt. Eine gruselige Vorstellung für mich komplett überwacht zu werden oder eben auch Sex auf Bestellung oder in diversen gewalttätigen Praktiken auszuführen. Eine gewisse Abhängigkeit durch Edward den Architekten des Hauses kristallisiert sich schnell. Sex sells, auch in diesem Thriller in dem diverse Praktiken bis ins kleinste Detail aufgeführt werden. Ob Jane ihre Totgeburt und einen Neuanfang wirklich durch eine erneute Abhängigkeit durch einen Mann, der mir komplett suspekt erschien  beginnen kann und ihre Trauer dadurch weniger werden kann? Auch Emma trug ihr Päckchen und der Vergleich der beiden Frauen in Vergangenheit und Gegenwart könnte spannender nicht sein, zumal der Roman lange Zeit vor sich hin plätschert und wenig Bezug zum Tod von Emma genommen wird. Dieses für mich wichtige Detail bleibt lange unaufgeklärt und die Befürchtung, dass auch Jane in großer Gefahr schwebt bleibt bis zum großen Showdown am Ende ein großes Fragezeichen. Der Leser tappt lange im Dunkeln und auch wenn der eine oder andere Verdachtsmoment aufkam, war meine Überraschung groß, was Tat und Täter betrifft. Manche Menschen sind offensichtlich krank und psychisch gestört, während andere völlig normal erscheinen und ihre Gesinnung erst spät offenbaren. Gerne möchte ich eine Leseempfehlung aussprechen, auch wenn manche Längen die im Thriller zu finden waren, mich in meine Lesefluss ein klein wenig störten. Die ausgiebigen Sexszenen hätten mir auch nicht gefehlt, lieber hier und da mehr Spannungsaufbau hätten "The Girl Before - Sie war wie du .... " zu einem ausgewogenen Thriller verholfen, dessen Grundidee absolut gelungen war.  Der Vergleich von Emma und Jane war irritierend und dennoch interessant, wobei dadurch die Protagonisten leicht erblassten, da sie nicht ausführlich genug zu Wort kamen. Immer wieder kam es zu einem Abbruch der Story und eine Änderung der Perspektive. Manches war unnötig und manches nötig, um den weiteren Verlauf zu erklären, dennoch war es dadurch erschwert sich auf Emma oder auch Jane einzulassen. Eine Hilfe war lediglich die Überschrift der jeweiligen Kapitel, um zu verstehen in welche Gedanken ich nun eintrete. Im Gesamtergebnis gelungen, aber nicht komplett überzeugend. 3,5 Sterne ★★★★

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  • Das Haus kennt dich besser als du dich selbst.....

    The Girl Before
    Booklove91

    Booklove91

    25. May 2017 um 16:14

    Inhalt:Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.Meine Meinung:- Cover: Absolut ansprechend und passend. Es wirkt düster und man sieht eine Frau die sich höchstwahrscheinlich in dem neuen hochmoderenen Haus in der Folgate Street 1 befindet- Schreibstil: Klar, deutlich und liest sich sehr flüssig- Kapitel: Schöne Unterteilung, die das Lesen vereinfacht und Lesepausen gut zulässt- Story: Spannungsgeladen, mysteriös und tödlich. Ziemlich interessant ist auch zu sehen, wie der Zusammenhang der beiden Mieterinnen ist und was wirklich die Absichten des Architekten waren.Man überlegt außerdem selbst, ob man in ein solches hochmodernes Haus mit so unglaublich vielen Auflagen (einige Fragen sind toll in das Buch eingearbeitet worden) ziehen wollen würde und wer hier ein "falsches Spiel spielt". Beide Vormieterinnen, welche in dem Haus für längere Zeit gewohnt haben, haben eine "Leidensgeschichte" zu berichten. Ob Wahrheit oder Lüge -> lest selbst.....- Fazit:Ich empfehle euch das Buch sehr. Die Story ist wirklich mal etwas anderes und ist sehr faszinierend.

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  • Abwechslungsreich und geheimnisvoll

    The Girl Before
    vielleser18

    vielleser18

    24. May 2017 um 20:55

    Ein Haus mit Regeln und Vorschriften.Nicht nur eine, sondern hunderte. Spartanisch, hoch technisiert und absolut  hochwertig eingerichtet und ausgestattet. Der Besitzer, Architekt und Erbauer, Edward Monkford, wählt seine Mieter nach einem streng geregelten Bewerbungsverfahren selber aus. Jane ist eine davon. Nach einer Totgeburt braucht sie dringend räumliche Veränderungen und vor allem eine, die sich sich leisten kann. Sie bewirbt sich für das Haus und wird genommen. Erst nach und nach erfährt sie, was vor drei Jahren in eben diesem Haus geschehen ist. Eine junge Frau, Emma, ist hier zu Tode gekommen. Mord, Selbstmord , Unfall ? Jane ähnelt jedenfalls der verstorbenen Emma äußerlich sehr und genauso wie Emma beginnt sie eine Affäre mit dem Besitzer. Immer größer wird die Gefahr für Jane genauso zu enden wie Emma.Interessant und gut gemacht ist der abwechselnde Erzählstil. Immer wieder werden ähnliche Erlebnisse aus den verschiedenesten Lebenssituationen  - abwechselnd aus Sicht von (damals) Emma und (jetzt) Jane erzählt. Auch wenn die Autorin die beiden Protagonistinen völlig unterschiedlich reagieren und agieren lässt, werden sie doch beide in die selben Erlebnisse verstrickt. Beide ähneln sich nur äußerlich, sie sind vom Charakter und der Handlungsweise und dem Hintergrund völlig verschieden.  Doch sie beide wohnen bzw. wohnten in dem gleichen Haus und seitdem sind auch ihre agierenden Mitmenschen fast die selben. Wie sie ihre Schwerpunkte setzen, die verschiedenen Ereignisse einstufen, wie sie agieren - das wird hier sehr gut von der Autorin erzählt, da beides aus Sicht der jeweiligen Frauen erzählt wird. JP Delaney hat die beiden Frauen sich unterschiedlichen entwickeln lassen, in verschiedene Richtungen und das nicht zu offensichtlich für den Leser, immer nur ganz allmählich wird die Vergangenheit und die Geheimnisse dahinter gelüftet. Der Schreibstil zwischen den jeweiligen Kapiteln der jeweiligen Protagonisten wechselt. So ist es z.B. bei Emma ein Fließtext ohne Anführungszeichen bei wörtlichen Reden, bei Jane sind die Dialoge gekennzeichnet.Eine Grundspannung ist von Anfang an vorhanden. Je weiter die Geschichte voran schreitet, desto bedrohlicher und düsterer wird das Geschehen und dadurch steigt auch die Spannung. Von Anfang an ist nicht klar, was genau passiert ist und weshalb. Erst am Ende wird das ganze Ausmaß aufgelöst. Auch wenn ich mit dem Schluß nicht ganz so 100 %ig zufrieden bin, habe ich das Buch sehr gerne und mit Spannung gelesen. Die abwechselnden Sichtweisen, die immer wieder überraschenden Wendungen, die aber logisch aufgebaut worden sind, haben den Krimi sehr unterhaltsam gemacht. Ob es ein Thriller ist, sei dahingestellt. Inhaltlich geht es nicht um viele Tote und viel Blut, aber es geht um psychologische Spiele, Geheimnisse und Spannung. Daher mag jeder Leser selber das Genre zuordnen .Fazit;Gute Unterhaltung mit einer guten Portion Spannung. Ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe.

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  • Thriller, mit einer super Grundidee

    The Girl Before
    zeilenliebende

    zeilenliebende

    24. May 2017 um 15:18

    Inhalt: Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.  Meine Meinung: Der Klappentext von „The Girl Before“ hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, denn der Inhalt hat mich sofort angesprochen, weshalb ich mich sehr gefreut habe, als ich das Buch dann vom Verlag zugesendet bekommen habe. An dieser Stelle noch mal ein großes Danke! Ich habe gehofft, dass ich seit langem wieder einen Thriller in der Hand halte, der mich umhauen kann. Dieser Thriller hat mich zwar nicht komplett aus den Socken gehauen, trotzdem konnte mich die Geschichte sehr wohl von sich überzeugen. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Jane und aus der Sicht von Emma, vor ihrem Tot, erzählt. Diese Kapitelgestaltung hat dabei geholfen, die Spannung aufzubauen und die Parallelen zwischen den beiden Frauen zu erkennen. Jedoch habe ich die beiden Geschichten während des Lesens oftmals durcheinander gebracht, da sie sich in gewisser Weise sehr ähnlich sind. Außerdem findet man zwischen den Kapiteln des Öfteren Fragen mit möglichen Antwortmöglichkeiten, die der Leser für sich beantworten kann. Solche Fragen spielen auch in dem Buch eine große Rolle, so verlangt der Architekt des Hauses zum Beispiel bei der Bewerbung für das Haus, die Beantwortung dieser Fragen. Zu Beginn hat mir die Spannung in der Geschichte gefehlt, da die Handlung nur schleppend voranging. Jedoch wollte ich dennoch immer wissen, was es mit dem Haus und den beiden Frauen auf sich hat. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch gut gefallen. In der Geschichte kamen einige Wendungen vor, die man sich zwar teilweise auch selber zusammenreimen konnte, dennoch war ich manchmal sehr geschockt, wenn etwas Neues ans Licht gekommen ist. Die Personen sind gut ausgebaut, allerding waren mir Emma und Edward von Anfang an ziemlich unsympathisch. Jedoch geht es in einem Thriller ja nicht um die Sympathie der Personen. In Jane hingegen konnte ich mich an vielen Stellen gut hineinversetzen, auch wenn ich ihre Handlungen manchmal auch nicht nachvollziehen konnte. Das Cover und der Titel spiegeln die Handlung gut wieder. Eine Verfilmung, auf die ich mich sehr freue, ist bereits in Planung. Ich habe große Hoffnungen daran, dass der Film mindestens genauso gut sein wird. Alles in einem ist „The Girl Before“ ein guter Thriller mit großem Potenzial, was meiner Meinung nach nicht komplett ausgeschöpft wurde. Trotzdem konnte mich die Geschichte packen.   Bewertung: Von mir bekommt das Buch gute 4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung, die ich an alle ausspreche die gerne Thriller lesen oder sich dem Genre nähern möchte.

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  • Spannend, klug, hervorragend

    The Girl Before
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    24. May 2017 um 14:40

    Spannend, klug, hervorragendZwei Frauen. Die sich nicht kennen. Die ein ist bereits tot, die andere zieht gerade in das Haus ein, in dem ihre Vorgängerin gestorben ist.Ein Haus im absolut minimalistischen Stil erbaut. Ein Haus mit vielen, außerordentlichen, intensiven Regeln, die man einhalten muss, um darin wohnen zu dürfen.Aufgestellt vom Erbauer und Besitzer, der das Haus für sich und seine Familie entwarf. Und Frau und Kind starben, so dass er es, die offizielle Lesart, nicht über sich brachte, dort einzuziehen.Ein attraktiver Mann, der auf beide Frauen, Emma in der Vergangenheit und Jane in der Gegenwart, seine Wirkung hatte und haben wird. Zwei Frauen, die beide einen Schicksalsschlag erlebt hatten.Emma im Angesicht von Einbrechern in der eigenen Wohnung mit einem Ablauf, der nur zögerlich ans Licht kommen wird.Jane, die ihr Kind im Mutterleib noch verloren hat und diese Totgeburt nur schwer verwindet.Und die heilfroh ist, für relativ geringes Geld dieses einmalige Haus beziehen zu dürfen.Auch wenn sie sich fragt, wer da eigentlich und warum die prächtigen Liliensträuße vor die Tür legt.Irge3ndwann wird Jane schon verstehen. Mit tiefem Erschrecken verstehen. Dass sie nicht alleine im Haus ist, auch wenn niemand anderes physisch anwesend ist.Was im Entfernten das Sujet von „Sliver“ aufgreift entfaltet sich von Beginn an schon in der Form durch Delaney in hervorragender, packender Art und Weise, bei der von Beginn an Spannung und Gefahr im Hintergrund lauert und diese sich langsam, aber stetig und mit bestem Timing gesetzt, intensiv steigert.Die Geschichte erzählt Delaney aus zwei Perspektiven und bietet auch hier eine ganz eigene Interpretation. Denn fließend gehen Vergangenheit und Gegenwart ineinander über.Betritt Emma damals mit dem Makler das Haus im Flur führt Delaney umgehenddsen Thriller aus den Augen Janes fort, wie diese den ersten Raum betritt. Hat Emma mit ihrem Lebensgefährten Gäste, schwenkt der Blick in die Gegenwart zu Jane und ihren engen Freundinnen im übersichtlichen Wohnzimmer des Hauses.Dies gelingt fließend und ohne Brüche, weil beide Frauen ähnliche Wege gehen, äähnliche Entwicklungen nehmen.Bis hin zum Tod und der Todesart? Das ist, nebend er sehr flüssigen und bannenden Sprache Delaneys der zweite Grund, warum man das Buch kaum aus der Hand legen will.Wie ergeht es Jane und was genau steckt hinter all dem? Oder besser wer?Ein hervorragender Thriller, der lange nachhallt.

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  • Lügen ...

    The Girl Before
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    19. May 2017 um 16:48

    Jane hat die Chance ein wunderschönes und sehr aussergewöhnliches Haus zu bewohnen. Der Vermieter Edward ist der Architekt dieses einzigartigen Hauses und wer darin einzieht muss sich einer ganzen Liste von Regeln unterwerfen. Doch Jane ist begeistert und braucht dringend einen Neuanfang. Als sie Edward kennen lernt ist da sofort eine Anziehung zwischen den beiden zu spüren. Doch Jane erfährt bald, dass die Vormieterin Emma in dem Haus gestorben ist. Und Emma sah offenbar genau so aus wie Jane. Emma hat sich auch den Regeln unterworfen... und nun ist sie tot. Was geht in diesem ultramodernen Haus vor sich...? Denn bald fühlt auch Jane sich mehr und mehr bedroht..Was für eine raffinierte Geschichte! Natürlich habe ich mich am Anfang gefragt was diese ganzen Regeln sollen und ob wirklich irgendein normaler Mensch sich auf so was einlassen würde! Etwas irre kam mir das schon rüber. Aber warum nicht mal was anderes?Durch die absurden Regeln war das Buch gleich von Anfang an super spannend und interessant. Ausserdem wird die Geschichte von 2 Personen erzählt. Emma in der Vergangenheit, Jane in der Gegenwart.Nach und nach führt das zur Wahrheit und wird dadurch immer spannender und interessanter.Ein super gutes Buch, welches ich verschlungen habe. Unbedingt lesen!

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  • Düsterer Psychothriller mit sehr guter Grundidee

    The Girl Before
    leserattebremen

    leserattebremen

    19. May 2017 um 14:04

    Es ist ein hochmodernes Haus mit vielen Eigenarten, in das Emma mit ihrem Freund Simon einzieht. Doch nach einem Einbruch in Ihre Wohnung bietet es eine Menge Sicherheit und so ist sie bereit, die zahlreichen Auflagen des Vermieters, die vollständig in ihr Privatleben eindringen, zu akzeptieren. Jahre später zieht mit Jane eine andere Frau in das gleiche Haus, ebenfalls auf der Suche nach Ruhe und Geborgenheit. Doch Stück für Stück erfährt sie mehr über Emma, die ihr so ähnlich gewesen sein soll – und in dem Haus zu Tode kam. „The Girl Before“ von JP Delaney hat ein sehr eindringliches und gruseliges Grundkonzept, denn die Geschichte von Emma und Jane wird immer im Wechsel erzählt. Dadurch sind wir Jane als Leser immer ein Stück voraus und die Spannung packt einen, da einem immer klarer wird, dass Jane vermutlich in großer Gefahr ist. Alles dreht sich dabei um den spleenigen Architekten des Hauses, Edward Monkfort, einen absoluten Kontrollfreak, der keinesfalls ein distanziertes und professionelles Verhältnis zu seinen Mieterinnen sucht. Das Buch lebt von der Spannung, ob Jane wohl etwas Ähnliches passiert wie Emma, worauf die Geschichte zumindest hinauszulaufen scheint. Doch so einfach macht es sich der Autor nicht. Schon der Untertitel spielt mit den Erwartungen der Leser, „Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot“ führt einen in eine bestimmte Richtung und leitet durch die sehr spannende und phasenweise psychotische, fast düstere Stimmung. Mir hat „The Girl Before“ sehr gut gefallen, es ist spannend geschrieben und vorhersehbar, so dass man beim Lesen die ganze Zeit gut in der Story bleibt. Für alle Fans von Psychothrillern ist „The Girl Before“ ein absolutes Muss. 

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  • Spannend und mitreißend

    The Girl Before
    buecherpanda

    buecherpanda

    17. May 2017 um 21:28

    Die ersten 200 Seiten konnte mich „The Girl Before“ einfach nicht für sich gewinnen. Ich hatte Schwierigkeiten damit, nachzuvollziehen, warum zum Teufel jemand in solch einem Haus wohnen wollen sollte. Das Haus spielt eine zentrale Rolle und mir fiel es einfach nicht leicht zu akzeptieren, dass sich das jemand freiwillig antun würde. Die Regeln sind absurd und dienen in meinen Augen lediglich dazu Monkfords Persönlichkeit zu unterstreichen. Monkford ist äußert minimalistisch und verlangt von seinen Vermietern ebenso zu wohnen. Es darf keine Deko geben, keine Sachen dürfen rumliegen NICHT MAL BÜCHER SIND ERLAUBT! Ich kann es einfach nicht nachvollziehen. Ich liebe meine Deko, brauche Kissen und Kuscheldecken auf meinem Sofa und mein BÜCHERREGAL! Was würde ich ohne mein Bücherregal tun? Niemals dort einziehen! Nachdem ich dann einfach versucht habe auszublenden, dass ich mir das niemals freiwillig antun würde, habe ich versucht mich mehr auf die restliche Handlung zu konzentrieren. Und was soll ich sagen? Am Anfang langweilte es mich. Mir war relativ schnell klar, in welche Richtung sich die Story entwickeln würde und leider auch wer der Mörder ist. Es war so offensichtlich, wie der Autor versucht, den Leser auf eine falsche Fährte zu locken, dass es schon fast klischeehaft gewirkt hat. Wer sich ein wenig in dem Genre auskennt, kennt die Tricks die dem Leser vorgegauckelt werden sollen. Und genau davon war auch ich überzeugt. Das ich nicht hinters Licht geführt werden könnte. Und was soll ich sagen? FALSCH GEDACHT! Die letzten 100 Seiten war ich mir plötzlich gar nicht mehr so sicher, was denn jetzt eigentlich tatsächlich passiert war. Es fanden immer weitere Handlungsstränge zusammen, von denen ich nichts geahnt hatte, aber auf eine äußerst authentische Art und Weise. Nie wirkte es weit hergeholt, es hat immer absolut Sinn ergeben und hat sich logisch in das Geschehen eingefügt. Und am Ende musste ich mir eingestehen. Ja, ich habe mich täuschen lassen. Und damit hatte ich nicht gerechnet. Einige Aspekte haben plötzlich eine ganz andere Rolle gespielt als gedacht und somit konnte mich „The Girl before“ am Ende doch nochmal packen und mitreißen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist das man die Handlung aus zwei Sichtweisen erlebt. Einmal aus der Sicht von Emma, die in diesem Haus gestorben ist und aus der Sicht von Jane, die einige Zeit später einzieht. Abwechselnd erlebt man, wie die beiden Frauen zu diesem Haus kommen und wie sie sich mit der Zeit eingewöhnen. Anfangs sind die Parallelen zwischen Emma und Jane sehr groß und man hat fast das Gefühl, es wird etwas überdramatisiert, wie ähnlich sich die beiden sind. Doch im weiteren Verlauf wird klar, dass beide nicht unterschiedlicher sein könnten. Während Jane sich auf macht, herauszufinden, was mit Emma passiert ist, kann der Leser zeitgleich miterleben, was tatsächlich geschehen ist. Etwas verwirrend war der Stilwechsel zwischen den einzelnen Kapiteln. In denen aus Emmas Sicht, also aus der Vergangenheit, werden für die Sätze keine Anführungszeichen verwendet. Besonders am Anfang bin ich immer wieder über die Wörter gestolpert und musste den Satz nochmal von vorne lesen. Man gewöhnt sich jedoch ziemlich schnell dran und der gewohnte Lesefluss hat sich bei mir schon nach kurzer Zeit wieder eingestellt. Aus meiner Sicht hätte man diesen Stilwechsel aber auch weglassen können.

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  • Rezension zu "The Girl before" von JP Delaney ♥

    The Girl Before
    RubysSpace

    RubysSpace

    17. May 2017 um 20:54

    Ich habe mir vor einiger Zeit das Buch "The Girl before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot." von JP Delaney (erschienen 2017 im Penguin Verlag) gegönnt. Der Klappentext hat mich einfach sofort überzeugt, da ist es einfach mit an die Kasse und mit nach Hause gewandert. Meine Resonanz dazu seht ihr hier:Klappentext...Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.(Quelle: www.amazon.de)Details zum Buch……Cover…Das Cover ist eigentlich relativ schlicht gehalten, jedoch ist ein großer Teil der Geschichte darauf zu sehen, bzw. das Hauptaugenmerk - das Haus - daher 1a gewählt.…Eigene Ansicht…Ich war so gespannt auf das Buch, dass ich es nicht länger herauszögern konnte, es zu lesen. Es hat mich von der ersten Seite und der ersten Sekunde an gepackt. Im Urlaub habe ich es beendet und bin immer noch absolut begeistert von der Geschichte, obwohl ich mehr "Blut" erwartet hätte, war es wirklich eins meiner Jahreshighlights.…Einblick ins Buch…""Tja, das hört sich recht vernünftig an", sage ich. "War das alles?" Camilla lächelt verhalten. "Wenn ich eine der Bedingungen sage, heißt das eine der klarsten. Wissen Sie, was eine Nutzungsbeschränkung ist?" Ich schüttle den Kopf. "Das ist eine Rechtsvorschrift, die auf ewig für eine Immobilie gilt, etwas das sich selbst beim Verkauf des Hauses nicht aufheben lässt. Normalerweise wird sie auf Nutzungsrechte angewendet - ob das Haus kommerziell genutzt werden darf und so weiter. Bei diesem Haus sind diese Bedingungen Teil des Mietvertrags, sie sind nicht verhandelbar und können auch nicht geändert werden. Es ist ein ausgesprochen strenger Vertrag." "Wovon genau reden wir?" "Im Grunde genommen handelt es sich um eine Liste von Geboten und Verboten. Nun, zum Großteil sind es Verbote. Keine Veränderungen irgendwelcher Art, sofern nicht vorab genehmigt. Keine Teppiche. Keine Bilder. Keine Zimmerpflanzen. Keine Bücher ..." "Keine Bücher! Das ist doch lächerlich!""…Lieblingscharaktere…Mein Lieblingscharakter hier ist Jane. Ich mag ihren Charakter, ihre Wissensbegierde, um alles, was das Haus betrifft.…Schreibstil…Auch hier ist der Schreibstil locker und flüssig zu lesen. Der Sprung von "Damals" zu "Heute" ist wirklich gut gelungen, ich hatte hier auch absolut keine Schwierigkeiten, der Geschichte zu folgen.…Empfehlung…Absolute Empfehlung für Thriller-Fans! 5 von 5 Sternen! ♥

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  • Gut konstruierter Psychothriller

    The Girl Before
    -Anett-

    -Anett-

    15. May 2017 um 11:39

    Jane muss umziehen! Aber eine bezahlbare Wohnung in London zu finden ist fast unmöglich. Nach einem Schicksalsschlag arbeitet sie nun in einer Hilfsorganisation und braucht eine preiswertere Wohnung. Da tut sich eine Möglichkeit auf, wo Jane nicht nein sagen kann.Und trotz vieler Regeln - die für den Leser wohl erst einmal total unsinnig und außer Frage stehen - stellt sie sich der Herausforderung und bezieht die Wohnung.Jane lernt den Architekten Edward kennen und die beiden beginnen eine leidenschaftliche Affäre.Irgendwann erfährt Jane, dass in diesem Haus eine Frau auf mysteriöse Art und Weise umgekommen ist und dies nie richtig geklärt wurde.Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Jane und aus Sicht von Emma geschrieben, was es dem Leser einfacher macht, in deren Welt einzutauchen. Und die beiden haben echt viele Gemeinsamkeiten, da ist nicht nur die äußerliche Ähnlichkeit der beiden, welche auch der verstorbenen Frau von Edward gleicht, wie man noch erfährt.Beide Frauen haben auch einen herben Schicksalsschlag hinter sich und versuchen ihr Leben neu zu ordnen.Jedoch so wie Jane versucht, dem Tod von Emma auf die Spur zu kommen, so enden auch langsam die Ähnlichkeiten der beiden. Nun wird im Buch eine Spannung aufgebaut, die mich das Buch kaum aus der Hand legen lies. Dabei webte der Autor hier einige Handlungen ein, die echt verstrickt waren und man als Leser immer wieder aufs Glatteis geführt wurde. Nach und nach wurden die Protagonisten mehr heraus gearbeitet und ich als Leser wurde immer wieder überrascht. Ganz besonders vom Ende - aber ich will nicht zuviel verraten.Das Buch war sehr konstruiert und überaus klug durchdacht. Dabei baute es nach und nach so eine Spannung auf, da braucht es nicht massenhaft Leichen und Blut um ein guter Thriller zu sein!Fazit:Das Buch blieb noch lange nach dem lesen bei mir im Kopf und ich fand es echt spannend und richtig gut geschrieben. Ein Psychothriller, der mich wirklich überzeugen konnte. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber ich war/ bin begeistert!

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  • Selbstständiges Denken ist unerwünscht

    The Girl Before
    MissNorge

    MissNorge

    15. May 2017 um 07:56

    Kurz zur GeschichteNach einem Schicksalsschlag braucht Jane einen Neuanfang. Als ihr ein modernes Haus in einem schicken Londoner Viertel zu einer einmalig günstigen Miete angeboten wird, überlegt sie nicht lange und stimmt den ungewöhnlichen Bedingungen zu. Sie lernt den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennen und beginnt eine Beziehung mit ihm. Doch dann erfährt sie, dass ihre Vormieterin, die ihr zum Verwechseln ähnlich sah, in dem Haus ums Leben kam.Meine MeinungEin spannender und raffiniert gestrickter Psycho-Thriller, der ohne viel Blut vergießen auskommt und wo ich als Leserin selbst wieder ausgiebig hinter´s Licht geführt wurde.Die beiden Bewohnerinnen des Hauses, Emma und Jane sind eigentlich die Hauptpersonen in diesem Buch, die Kapitel wechseln sich dadurch immer ab und es kommt keine Langeweile auf.Die Geschichte im "Heute" von Jane setzt oft genau dort an, wo sie auch im "Damals" von Emma endete bzw. begann. Hier ergänzt sich alles, oder es wiederholt sich kurz, so das man weiß, das beiden Frauen genau das gleiche passiert. Das garantiert einen ungewöhnlichen Aufbau dieser Story. Beide Frauen vereinen verschiedene Schicksalsschläge, doch jede hat ihre eigene Art damit umzugehen und fertig zu werden.Dieses Haus kann alles, weiß alles und lässt einem die Gänsehaut über den Rücken laufen, also es könnte noch so toll sein, mich würde da keiner rein bekommen. Alleine schon die fast 200 Klauseln die zu beachten sind, wenn man als Mieter einzieht und das ist ja noch nicht einmal alles, aber mehr möchte ich nicht verraten.Der Autor (oder die Autorin) gab mir, nach fast der Hälfte des Buches, das Gefühl das ich wüsste wer was warum getan hat, nur um es dann ganz am Ende wieder über den Haufen zu werfen. Ich möchte auch nicht zu viel schreiben, da ich finde, das Buch muss man einfach gelesen haben, wenn man Fan von Psycho-Thrillern ist.Mir hat es spannende und tolle Lesestunden beschert, der lockere und flüssig zu lesende Schreibstil hat sein übriges dazu getan.Unbedingt lesen und sich im Haus "gefangen und überwacht" fühlen.

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