JP Delaney The Girl Before

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Inhaltsangabe zu „The Girl Before“ von JP Delaney

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

Enttäuschend, vorhersehbar und nicht annähernd so packend wie erhofft. Schade!

— Bluely
Bluely

Am Ende des Buches hatte ich den Sinn dahinter immer noch nicht verstanden. Irgendwie verstörend.

— joejoe
joejoe

Spannend, das Ende war zwar nicht überraschend, doch gut durchdacht. Toller Thriller, empfehlenswert!

— ClaraOswald
ClaraOswald

Faszinierender Aufbau, aber unsympathische Figuren und für mich zu viel Erotik.

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

Spannende und unvorhersehbare Geschichte. Super Einstieg in dieses Genre.

— charlie_books
charlie_books

Puuh...gegen Ende doch etwas zäh und platt, hat mich leider nicht überzeugen können.

— hello_marlie
hello_marlie

Schreibstil gut, Perspektivenwechsel hat mir auch gut gefallen. Aber es kommt keine Spannung auf und das Ende ist mehr als vorhersehbar.

— tomatenjohnny91
tomatenjohnny91

Schappatmung bis zum schluss Garantiert

— Sturmhoehe88
Sturmhoehe88

Dank vieler Wendungen und den parallelen Sichtweisen kann erst nach der letzten Seite ausatmen!

— kassandra1010
kassandra1010

die Sprünge zwischen Emma und Jane haben mich genervt, der Schreibstil ist gut, fand es aber nicht spannend

— CorneliaP
CorneliaP

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  • Nach dem Lesen war mein erster Gedanke "WTF?!"

    The Girl Before
    joejoe

    joejoe

    26. July 2017 um 13:13

    Tatsächlich kann ich mich nicht mehr daran erinnern, wie ich auf dieses Buch gestoßen bin. Gekauft habe ich es mir schließlich, weil ein Aussage von Fitzek bezüglich des Buches in Form eines Aufklebers auf dem Einband klebte. Und da Fitzek einer meiner Lieblingsautoren ist, konnte ich der Versuchung natürlich nicht widerstehen.Vor dem Lesen des Buches hatte ich große Erwartungen, die jedoch herbe enttäuscht wurden. Wieso? Tja, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.Der Thriller wird aus zwei verschiedenen Perspektiven geschildert. Zum einen wird die Geschichte von Emma erzählt, die nach einem Einbruch und einer mutmaßlicher Vergewaltigung zusammen mit ihrem Freund, der ihr jedoch eher auf die Nerven geht, als dass sie ihn wirklich liebt, in ein minimalistisches, hochmodernes Designerhaus einzieht. Die Miete dessen können sich die Beiden nur leisten, da der Einzug in dieses Haus an einen Vertrag mit mehr als 200 Regeln gebunden ist. Beispielsweise darf man keine Haustiere haben, man darf nichts aufhängen bzw. an die Wände anbringen, man darf nichts herum liegen lassen etc. Da wurde bei mir schon die erste Frage aufgeworfen: Wer zum Teufel möchte in so ein Haus einziehen? Ein Zuhause soll neben Schutz auch Wohlfühlmöglichkeiten, persönliche Erinnerungen und Gemütlichkeit bieten. Nichts von dem erfüllt dieses Designerhaus, welches von einem creepy Architekten erbaut wurde. Natürlich hat Emma im Verlaufe der Geschichte auch noch eine Affäre mit diesem Architekten und schmeißt ihren Freund kurzerhand aus dem Haus. Einige Jahre später, nachdem Emma angeblich bei einem tragischen Unfall in dem Haus gestorben ist, zieht Jane in dieses Haus ein. Auch sie hat einen Schicksalsschlag hinter sich und will einen Neuanfang wagen. Ebenso wie Emma lässt sie sich auch auf den mysteriösen Architekten ein und beginnt etwas mit ihm, dass irgendwo zwischen einer Affäre und einer Beziehung liegt. Da die Kapitel immer wieder wechselnd die Geschichte von Emma und von Jane erzählen, fallen einem die Parallelen zwischen dem Leben der Beiden nachdem Einzug in das Haus extrem auf. Dennoch sind beide komplett verschiedene Persönlichkeiten. Während Emma eher wild, jung und abenteuerlustig ist, ist Jane erwachsener und schlichtweg reifer. Im Endeffekt konnte ich mich mit keinem der Charaktere identifizieren. Keinem der Charaktere war letztendlich zu trauen, aber im Laufe des Buches wurde es für mich immer absehbarer, dass nichts so ist, wie es scheint. Auch den Mörder konnte ich schon viel zu früh erahnen. Der Autor versucht zwar, den Leser an der Nase herumzuführen, aber letztlich ist das im Bezug auf mich nur bei Emma gelungen, die sich als krankhafte Lügnerin entpuppte. Die Offenbarung von Jane's Plänen am Ende des Buches fand ich hingegen fehl am Platz. Die Aussage, dass sie den Architekten letztlich die Ganze Zeit über kontrolliert hat und auch das Baby geplant hatte, fand ich völlig verstörend und ließ mich mit einigen Fragezeichen zurück. Ebenso wie der absolut irrsinnige Charakter des Architekten selbst.Schlussendlich kann ich nur sagen, dass ich dieses Buch absolut nicht empfehlenswert finde. Es ist definitiv kein gewöhnlicher 0815 Thriller, aber man hätte aus der Storyline im Endeffekt einfach viel mehr herausholen können und ein sympathischer, ehrlicher Protagonist, mit dem man mitfühlen und -leben kann, hätte diesem Buch auch nicht geschadet. Alles in allem eher enttäuschend, aber nicht das Schlechteste, was ich je gelesen habe. Deshalb 2 Sterne.

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    • 3
  • Konnte mich nicht überzeugen

    The Girl Before
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    24. July 2017 um 14:35

    Nach einem Schicksalsschlag sucht Jane einen Neuanfang sowie eine preiswerte Wohnung, was sich in London nicht gerade einfach gestaltet. Daher kann sie ihr Glück kaum fassen, als ihr ein schickes und minimalistisches High-Tech-Haus angeboten wird. Doch die ganze Sache hat einen Haken, denn der Mietvertrag enthält etwa 200 Klauseln mit diversen Verboten und Geboten. Trotzdem lässt Jane sich darauf ein, auch weil sie sich schnell zum attraktiven Besitzer und Architekten Edward Monkford hingezogen fühlt. Aber dann erfährt sie, dass ihre Vormieterin Emma unter mysteriösen Umständen im Haus ums Leben kam und gerät auf der Suche nach der Wahrheit bald in große Gefahr."The Girl Before " stammt aus der Feder von JP Delaney, dem Pseudonym eines britischen Werbefachmanns. Wieder mal ein gehypter Thriller, der meines Erachtens seinem Bestsellerstatus nicht gerecht wird. Der Aufbau ist durchaus interessant und das Ganze liest sich auch recht flüssig, doch ich hatte bedeutend mehr erwartet.Emma und Jane als Ich-Erzählerinnen im Präsens wechseln sich hier ständig ab, was zwar ab und an für leichte Zuordnungsprobleme sorgt, doch den Leser immer bei der Stange hält. Denn zwischen dem Damals und Heute treten bald schon unheimliche Gemeinsamkeiten zu Tage, die Schlimmes vermuten lassen. Faszinierend fand ich auch die eingestreuten psychologischen Fragen aus Edwards Bewerbungsformular, welche zum Nachdenken anregen und auf die es keine leichte Antwort gibt. Beispiel: "Würdest du dich selbst opfern, um zehn unschuldige Fremde zu retten? Was, wenn es zehntausend Fremde wären?" (S. 35)Viele Dinge haben mir jedoch nicht gefallen. Da wäre zum einen das hochgestylte und sterile Haus in der Folgate Street Nr. 1. Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier jemand freiwillig einzieht. Ob z.B. Bücher, Teppiche, Blumen, Bilder, Sachen, die herumliegen - alles ist verboten. Zusätzlich gibt es ein sogenanntes Housekeeper-System, was jeden Schritt überwacht. Da sollten doch schon die Alarmglocken läuten, bei den weiblichen Protagonisten aber leider nicht.Zum anderen die Charaktere, von denen kaum einer Sympathiepunkte sammelt. Am allerwenigsten der zwanghafte Perfektionist und Kontrollfreak Edward, mit dem sogar leichtes Fifty Shades - Feeling aufkommt. Vielleicht ein Grund für den Erfolg des Buches? Auch Emma wurde mir im Laufe der Handlung immer unsympathischer, allein schon wegen ihres seltsamen Daddy- Komplexes gegenüber Edward. Ihren Tod habe ich daher nicht sonderlich bedauert. Einzig Janes Schicksalsschlag konnte mich etwas berühren, doch auch sie wirkt nicht gerade clever.Was Emma und Jane an Edward finden, ist für mich ebenfalls völlig schleierhaft. Einmal in die Augen geblickt und der Verstand ist ausgeschaltet. Die beiden Frauen verhalten sich hier teilweise richtig lächerlich. Zudem habe ich nicht so viele deutlich beschriebene erotische Szenen erwartet. Wenn ich das lesen will, greife ich zu einem anderen Genre.Spannung ist zwar da und auch die Auflösung überrascht, doch wirklich spektakulär ist das alles nicht. Von "Gerissen, überwältigend und wie nichts, was Sie je gelesen haben" , wie es im Klappenumschlag heißt, ist nichts zu spüren. Da habe ich schon bedeutend bessere Thriller gelesen, mit mehr Atmosphäre und Figuren zum Mitfühlen. Ob Ron Howard den Roman wirklich verfilmen sollte? Ich weiß nicht. Für mich wurde hier zuviel Potential verschenkt und das Ende war dann auch etwas unglaubwürdig. Zartbesaitete sollten das Ganze ebenfalls meiden, denn Edward serviert seinen beiden Frauen wirklich gewöhnungsbedürftige japanische Spezialitäten.Insgesamt kann ich daher "The Girl Before" nicht empfehlen, vor allem auf Grund der unsympathischen Figuren und zu viel Erotik. Daher nur 2 Sterne von mir.

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  • Rezensin: The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

    The Girl Before
    charlie_books

    charlie_books

    23. July 2017 um 17:13

    Meine Meinung: Bevor ich angefangen habe dieses Buch zu lesen, hatte ich schon ein paar Vorstellungen davon, wie es sein würde. Doch als ich dann die ersten Seiten gelesen habe wurde mir schnell klar, dass es kein bisschen an meine Vorstellungen herankommt.  Ich habe noch nie ein Buch aus diesem Genre gelesen, weswegen ich wirklich keine Ahnung hatte, was mich erwartet. Aber genau das fand ich so klasse.  Die Geschichte wird immer abwechselnd im Damals aus Emma's Sicht und im Heute aus Jane's Sicht erzählt. Der ständige Wechsel der beiden Sichtweisen hat die Spannung im Buch aufrecht erhalten, da es meist genau dann, wenn es spannend wurde, einen Sichtwechsel gab und genau das dieses Buch zu einen richtigen Pageturner gemacht hat. Ab und an war es mir ein wenig zu viel Drumherum und ist an manchen Stellen öfter mal von der eigentlichen Geschichte abgewichen, aber gestört hat es nicht wirklich, da die Spannung und die Neugier immer größer waren. Dadurch, dass ich ein Neuling in diesem Genre war, habe ich mich in JEDER Person getäuscht. Das gesamte Buch über war ich davon überzeugt zu wissen, wer der Mörder ist und hatte meine "Lieblinge", die mir von Anfang an sympathisch waren. Doch zum Ende hin wurde dies alles zerstört. Die Charaktere, die ich ins Herz geschlossen hatte, waren auf einmal nicht die Personen, für die ich sie gehalten habe und auch mit der Vermutung des Mörders lang ich total falsch.  Und auch, wenn es mir ein wenig das Herz gebrochen hat, dass ich mich in einigen Personen so getäuscht habe, war es genau das, was mir im Endeffekt am besten gefallen hat.  Ich dachte zu wissen, was als nächstes passiert und was dort eigentlich vor sich geht, doch all das war von dem Autor / der Autorin so gewollt. Man wurde komplett hinters Licht geführt. Dieses Buch habe ich als guten Einstieg in das Genre empfunden und ich kann mir gut vorstellen, bald mehr davon zu lesen. Eine wirklich spannende und unvorhersehbare Geschichte, die mir recht gut gefallen hat. Vielen Dank ans Bloggerportal und den Penguin Verlag für dieses Rezensionsexemplar! Allen noch einen schönen restlichen Tag. xoxo charlie. :)

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  • Spannender Thriller

    The Girl Before
    Sturmhoehe88

    Sturmhoehe88

    19. July 2017 um 09:20

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.Meine Meinung Es heißt ja immer, das man über Krimis und Thriller nicht so viel verraten soll, um den Spannungsbogen nicht zu nehmen; Daher nur soviel: In diesem Buch geht es subtil darum die Macht und Kontrolle über andere zu haben. Dem Leser werden Überraschungen präsentiert,die den Blick auf die Protagonisten immer wieder verändert, so das man gar nicht weiß zu wem man halten soll. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und macht einen den Einstieg ins Buch sehr leicht. Von mir eine Kauf und Leseempfehlung! 5/5 Sterne

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  • The Girl Before

    The Girl Before
    SophieNdm

    SophieNdm

    18. July 2017 um 10:25

    Inhalt:"Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches."Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennen lernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.Meine Meinung:Dieser Thriller spielt komplett auf zwei "Zeitebenen" einmal erfährt man die heutige Sicht aus der Perspektive von Jane und die Vergangenheit aus Emmas.Der Perspektivenwechsel bringt Spannung in diesen doch etwas langatmigen Thriller.Das hat mir gut gefallen und das Lesen abwechslungsreich gestaltet.Jane hat meist ziemlich vernünftig und durchdacht gehandelt, Emma hingegen war sehr impulsiv und neigte zum Dramatisieren.Beide Charaktere waren sehr gegensätzlich und sind dennoch beide naiv genug Ihrem zwanghaften und etwas unheimlichen Vermieter/Architekten zu verfallen.Ich fand es schon etwas nervig wie schnell sich die beiden von Edward einwickeln ließen, das hat den allgemeinen Lesefluss aber nicht besonders gestört.Wie bereits erwähnt fand ich die Geschichte an sich für einen Thriller eher weniger spannend.Einzelne Passagen waren gut gemacht aber im Großen und Ganzen war es doch etwas zäh.Daher hat es leider ziemlich lange gedauert bis ich das Buch beenden konnte.Fazit:Die Idee an sich war interessant, die Umsetzung leider eher lasch. Schreibstil und Perspektivenwechsel konnten den Thriller doch noch etwas retten, prinzipiell habe ich aber schon besseres in der Richtung gelesen.

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  • Wer führt hier Regie?

    The Girl Before
    kassandra1010

    kassandra1010

    17. July 2017 um 20:59

    "Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot."Ein guter Einstieg für einen Thriller. Emma ist nach einem Einbruch in der gemeinsamen Wohnung auf der Suche nach einem neuen Zuhause für sich und ihren Freund Simon. Nach unendlich vielen Wohnungspleiten schlägt die Maklerin ein ganz besonders eigentümliches Mietverhältnis vor.Es entpuppt sich als ein vollkommen durchgestyltes und hochmodernes Haus, welches allerdings an über 200 Bedingungen und Regeln geknüpft ist.Emma lässt das Haus auf sich wirken und beschließt, das ebenfalls spezielle Bewerbungsverfahren aufsich zunehmen. Sie schindet Eindruck mit ihrem dezenten Widerwillen bei dem markanten Vermieter und Bauherren Monkford, der dem Pärchen schließlich das Haus vermietet.Jahre später begibt sich Jane, nach der Totgeburt ihrer Tochter, auf Wohnungssuche und gerät ebenfalls an Edward Monkford. Die Falle schnappt zu und Jane findet erstmals zu sich selbst. Doch dann beginnt sie eine Affäre mit Edward, was sie in tödliche Gefahr bringt. Sie gräbt in der Vergangenheit und bringt den Killer auf einen neuen Plan.Ein wirklich ausgezeichneter Thriller, bei dem man dank seiner vielen Wendungen und den parallelen Sichtweisen von Emma und Jane, die bis zur letzten Seite die Spannung halten erst nach der letzten Seite ausatmen kann.

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  • "The Girl Before" von JP Delaney

    The Girl Before
    Roman-Tipps

    Roman-Tipps

    16. July 2017 um 14:33

    Meine Meinung: Den Anfang von „The Girl Before“ von JP Delaney fand ich zunächst recht undurchsichtig. Es werden bereits auf den ersten Seiten zwei parallele Handlungsstränge geschaffen: einmal die Kapitel, welche Emmas Leben in dem Haus zeigen und aus ihrer Sicht erzählt werden, und dann eben jene, die aus Janes Sicht erzählt werden. Doch durch etwas Einlesen und mit Hilfe der Titel der einzelnen Kapitel (Damals: Emma/ Heute: Jane) kann man die ständig wechselnden Perspektiven gut auseinanderhalten und findet letztendlich in die Geschichte, die einen schnell in den Bann zieht. Größtenteils – aber nicht vollständig – beschränkt sich der Erzählort auf das Haus, die Folgate Street Nr. 1, welches sehr detailreich und interessant beschrieben wird. Das Haus ist zwar luxuriös, aber beschränkt sich ausschließlich auf das Nötigste und Wesentliche. Es stellt gewisse Anforderungen an seine Bewohner, nämlich ebenso minimalistisch zu leben, wie das Haus selbst ist. Die Regeln, welche unbedingt eingehalten werden müssen, und das Haus selbst sind derart bildhaft dargestellt, dass man sich selber darüber Gedanken macht, ob man minimalistisch leben könnte oder nicht. Die Spannung steigt intensiv sobald Jane von dem Tod ihrer Vormieterin in dem Haus erfährt. Zuvor hat sie sich sicher und geborgen dort gefühlt, doch dann wird ihr die bedrohliche Stille des Hauses immer unheimlicher, zumal immer neue Fragen und Vermutungen über Emmas Tod auftauchen und sie mittlerweile und offensichtlich in ihre Rolle schlüpft. Dem Leser wird ein bestimmtes Bild von den Charakteren vorgegaukelt, so dass man später erstaunt die Wahrheit erfährt, die richtige Realität, ein umgekehrtes Spiegelbild. Erscheinen einige Charaktere anfangs als „normal“, so wird man bald feststellen, dass der Schein trügt. Da wäre einmal Jane, sie ist ruhig und berechnend. Emma ist eher impulsiv und attraktiv. Beide haben ein tragisches Ereignis hinter sich. Dann Simon, der nette, gute und hintergangene Freund. Und Edward Monkford – exzentrisch, gutaussehend, ein kreatives Genie und zwanghafter Perfektionist. Die Wendungen, welche hier eintreten, sorgen erfreulicherweise immer wieder dafür, dass man sich nicht sicher sein kann, ob es Mord, Selbstmord oder einfach nur ein Unfall gewesen ist. Zwischen den Kapiteln tauchen immer wieder Fragen auf, die Jane bzw. Emma während ihres Wohnens in der Folgate Street 1 beantworten müssen – eine Umfrage, sozusagen, die aufzeigen soll, inwiefern die Bewohner sich an die Regeln halten bzw. wie ein minimalistisches Dasein ihr Leben bis jetzt verändert hat. Darunter gibt es absolut merkwürdige Fragen, die eine Beantwortung recht schwierig machen können. Das Ende war zwar spannend verbunden mit Nervenkitzel, war aber etwas kraftlos und ziemlich schnell beendet, dennoch zu all der ungewöhnlichen Handlung recht passend.

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  • Spannend und lesenswert

    The Girl Before
    Niklas_M_Sebastian

    Niklas_M_Sebastian

    16. July 2017 um 10:16

    Über Krimis sollte man ja nie allzu viel verraten, weil man sonst den Lesespaß nicht gerade fördert. Darum nur ganz kurz und abstrakt: „The Girl Before“ behandelt auf eine sehr subtile Weise die vollkommene Kontrolle und Macht über andere. Immer wieder steht der Leser vor Überraschungen, denn mit allem, was er neu über die Hauptpersonen erfährt, wird der eigene Blick auf sie wieder verändert. Man schwankt, zu wem man halten soll und erkennt etwas von der Relativität menschlicher Beziehungen. Lesenwert. 

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  • Nichts besonderes

    The Girl Before
    Sonnenschein96

    Sonnenschein96

    16. July 2017 um 09:14

    Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch, da der Klappentext einen spannenden Thriller verspricht und ich nur gutes über die Geschichte gehört habe. Diese Erwartungen konnte leider nicht erfüllt werden. Ich habe oft überlegt, ob die Story realitätsnah ist. Wer würde in ein Haus ziehen, in dem man komplett Videoüberwacht ist und sich an tausende Regeln halten muss? Big Brother lässt grüßen. Für mich würde das nicht in Frage kommen. Die Wohnung ist ein Ort der Privatsphäre und kein Schauplatz für einen Verrückten. Dass diese Vorgaben in einem Drama enden, weiß man eigentlich schon mit dem Unterschreiben des Mietvertrages. Die Naivität der Protagonisten haben mich deshalb extrem gestört. Ich bezweifel, dass gleich zwei Personen einen so dummen Fehler machen. Zudem hatten die Personen keinen Tiefgang. Man hätte noch viel mehr über sie schreiben können.Auch der Schreibstil ist eine Sache für sich. Zwischen den beiden Frauen wird in jedem Kapitel gewechselt. Da die beiden nahezu die selben Entscheidungen treffen und die gleichen Erlebnisse haben, wusste ich oft nicht um wen es gerade geht. Auch diese Gleichheit hat mich zwischendurch etwas gelangweilt. Trotz der ganzen Unschönheiten hatte das Buch auch teilweise spannende Momente. Das Ende kam unerwartet und auch die Fragen zwischen den Kapiteln war für mich ein schöner Aspekt und gut platziert.

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  • Absolute Kontrolle

    The Girl Before
    Flaventus

    Flaventus

    14. July 2017 um 07:53

    The Girl Before erinnerte mich sofort an den kürzlich von mir gelesenen Roman Scherbenhaus von Susanne Kliem. Ein Haus, das einem die totale Kontrolle vermittelt und in das Personen ziehen, die mit dem ein oder anderen Problem zu kämpfen haben. In The Girl Before geht es aber nicht nur um das Gedankenexperiment, was die Folge von solch einer absoluten Kontrolle sein kann, sondern auch um menschliche Abgründe und Machtausübung. Das unterscheidet diesen Thriller dann auch recht deutlich vom Scherbenhaus. Das Haus Der angespannte Wohnungsmarkt in Europas Großstädten ist hinlänglich bekannt. Wie weit würden wir gehen, um bezahlbaren Wohnraum zu beziehen? Die Protagonistinnen Emma und Jane in diesem Buch gehen sehr weit, um in London eine Wohnung zu finden. Sie lassen sich auf einem Mietvertrag ein, der nur so vor Regeln strotzt und das Privatleben massiv einschränkt. Beiden Protagonistinnen ist gemein, dass sie ein Schicksal zu verarbeiten haben. Aber nicht nur das, denn der Leser erfährt im Laufe der Geschichte, dass es noch mehr Gemeinsamkeiten gibt. Und dann doch wieder mehr Geheimnisse, die es zu entdecken gilt. Damals und heute Die Erzählperspektive wechselt kontinuierlich von damals nach heute. Dem Leser wird schnell klar, dass nicht viel Zeit zwischen den beiden Geschichten liegen kann, am Ende erfährt der Leser dann auch die exakte Zeitspanne. Das besondere an diesem Wechsel liegt darin, dass das, was der einen Frau damals widerfahren ist, in ähnlicher Weise auch der anderen heute passiert. Das ist ein sehr interessantes Stilelement, dass mir sehr gefallen hat. Dadurch wurde die Geschichte nicht nur rasant, sondern auch zugleich sehr abwechslungsreich erzählt. Kein Thriller ohne Wendungen in der Geschichte. So auch in diesem. Charaktere Aber auch hier zeigt er eine Besonderheit. Mit jedem neuen Detail, das über das Leben der Protagonisten bekannt wird, ändert sich die Sympathie für sie. Steht man anfangs noch auf der Seite der einen, kann sich das bis zum Ende des Buchs ins Gegenteil umkehren. Ein kleiner Tipp: Wer für gewöhnlich die Danksagungen der Autoren am Ende nicht liest, sollte zumindest für den letzten Satz in diesem Buch eine Ausnahme machen. Fazit Es ist nicht unbedingt die Authentizität, die dieses Buch kennzeichnen. Ganz im Gegenteil ist das Setting leicht unglaubwürdig, ob ein solcher Vertrag überhaupt machbar wäre. Lässt sich der Leser auf das Gedankenspiel ein, so kann er durchaus in der Geschichte aufgehen. Der wechselnde Erzählstil, der gleichzeitig die Geschichte in zwei Zeiten wiedergibt, hat zumindest für mich den Reiz bei dieser Geschichte ausgemacht. Zusammen mit der wendungsreichen und spannenden Geschichte kann ich ohne Bedenken diesem Thriller eine Empfehlung aussprechen. Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

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  • Nicht so Meins

    The Girl Before
    Susi180

    Susi180

    10. July 2017 um 20:08

    Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr. Der Autor: J. P. Delaney ist das Pseudonym des britischen Werbefachmanns Tony Strong. Um frei von jeglicher Erwartungshaltung seiner Leser zu sein und den Leser im Dunklen darüber zu halten, ob es sich beim Autor um Mann oder Frau handelt, hat er den Namen J. P. Delaney für seinen Psychothriller The girl before gewählt. Der 54-jährige Brite Tony Strong lebt und arbeitet abwechselnd in London und in der englischen Grafschaft Oxfordshire.The girl before ist der erste Psychothriller des Autors. Zuvor veröffentlichte J. P. Delaney unter seinem wirklichen Namen Tony Strong mehrere Romane, die die Bestsellerlisten eroberten. The girl before erschien im Januar 2017 in den USA und in England. Die Veröffentlichung in 35 weiteren Ländern folgt. In Deutschland können wir den Psychothriller The girl before ab April 2017 lesen. Der Stoff soll außerdem verfilmt werden. Hollywood-Regisseur Ron Howard hat sich die Rechte an The girl before gesichert. Meine Meinung: Ich hatte mich so auf diese Geschichte gefreut Ich versprach mit spannende Lesestunden doch leider wurde ich nicht ganz glücklich gestimmt. Der Schreibstil des Autors ist wirklich gut und flüssig und die Geschichte lässt sich super lesen. Die Handlung allerdings hat sich für mich gezogen. Irgendwie hat sich keine Spannung aufgebaut und ich kann den Hype um das Buch nicht verstehen. Ich hatte mir doch etwas anderes erwartet. Ich kann nicht genauer auf die Geschichte eingehen, sonst würde ich hier zu viel verraten, aber ich kann sagen es ist kein reiner Thriller. Ich mocht die Entwicklung der Geschichte nicht und habe mich so durch die Seiten geqäult. Man muss die Art der Handlung mögen um das Buch auch spannend zu finden. Für mich war es leider nicht das was ich erwartet hatte.Man kann es lesen aber meiner Meinung nach verpasst man auch nicht sonderlich viel, wenn man es lässt. Keine wirkliche Empfehlung

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  • Moderne vs. Sicherheit

    The Girl Before
    StMoonlight

    StMoonlight

    09. July 2017 um 12:00

    Bereits der Einband verströmt eine tolle Mischung aus kalter Moderner und wirkt spannungsgeladen. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Wohnhaus, gerade, strukturiert und voller Regeln verströmt es den Charme eines überdimensionalen Kühlschranks – und ist dennoch so beliebt, dass viele darin wohnen möchten. Doch, um in diesem Haus wohnen zu dürfen, muss erst einmal der Vermieter, welcher gleichzeitig der Architekt ist, überzeugt werden. Dazu müssen Bewerber unter anderem einen über 200 Frage langen Fragebogen ausfüllen. Enthalten sind so Fragen wie z.B.: „Eine nahestehende Person berichtet dir im Vertrauen, sie habe im betrunkenen Zustand jemanden überfahren, deshalb habe sie endgültig mit dem Trinken aufgehört. Fühlst du dich verpflichtet, das bei der Polizei anzuzeigen? O Ja O Nein“. – Einige dieser Frage sind am Anfang der Kapitel abgedruckt, was dazu führt, dass man sich als Leser zwangsläufig selbst dazu verleitet fühlt, sich mit dieser auseinanderzusetzen und für sich selbst zu beantworten. Das war ein nettes Goodie. (Es wäre toll gewesen, wenn der Fragebogen am Ende mit abgedruckt gewesen wäre. Aber wer weiß, vielleicht gibt es den ja irgendwann einmal als separates Buch. ;-)) Nach einem Überfall in ihrer Wohnung wünscht sich Jane einen Neuanfang. Zusammen mit ihrem Freund begibt sich auf die Suche nach etwas Passendem, was bei ihrem geringen Budget und den dafür hohen Ansprüchen alles andere als einfach erscheint. Doch dann bekommt sie ein Haus in einem Londoner Stadtteil angeboten, dass ganz anders ist als alles bisher Gesehene. Nicht nur von der Optik, sondern auch und besonders vom Sicherheitsempfinden her. Es gibt keinen Zweifel, Jane will dieses Haus. Mit größter Sorgfalt und vor allen Dingen Ehrlichkeit beantwortet sie jede noch so kuriose Frage des Vermieters – und bekommt den Mietvertrag. Dass zuvor bereits eine Frau in diesen Räumlichkeiten gestorben ist, welche auch noch große Ähnlichkeit mit ihr hatte, stört sie nicht. Nach und nach bemerkt Jane wie sie sich verändert – und auch das ihr neues Haus alles andere zu sein scheint, als eben nur eine Wohnunterkunft. Je mehr Zeit vergeht, desto mehr fürchtet sich die Frau in dem Betonklotz. War der Tod der Vormieterin etwa doch kein Unfall? Jane beginnt Nachforschungen anzustellen und gerät dabei in große Gefahr … Die Geschichte in sehr modern und bietet gute Einblicke in die Welt der Technik und des „Smart Home“. Vor- und Nachteile werden deutlich, alleine an Hand der Nutzung durch die Protagonisten. Nach der Lektüre bekommt man als Leser einen ganz anderen Blick auf die Nutzung seiner (personenbezogenen) Daten. Ein packender Schreibstil rundet die ohnehin spannende Geschichte ab. ~°~ Fazit ~°~ Mir hat „The girl before“ wirklich sehr gut gefallen. Nicht nur das die Handlung an sich für ein Buch (fast) etwas Neues ist, auch der Schreibstil hat mich gepackt. Nicht zuletzt äußerst positiv hat mich überrascht, die Auflösung, denn der Täter war … - jemand den ich nicht vermutet hatte. Volle Sternchen am Rezensionshimmel für diesen modernen Thriller und eine eindeutige Leseempfehlung für alle Spannungsliebhaber.

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  • Geheimnisvoll, gruselig und undurchsichtig

    The Girl Before
    Krimine

    Krimine

    03. July 2017 um 20:38

    Nachdem die sechsundzwanzigjährige Emma zum Opfer eines nächtlichen Wohnungseinbruches geworden ist, zieht sie mit ihrem Freund Simon in ein technisch ausgefeiltes Haus, in dem sie sich endlich sicher fühlt. Nicht einmal die merkwürdigen Regeln, die der Hauseigentümer für seine Mieter erlassen hat, halten sie von ihrem Wohnungswechsel ab. Doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen meint es das Schicksal es nicht gut mit ihr. Nach der Trennung von ihrem Freund und einer unglücklichen Liaison mit dem Hauseigentümer stürzt Emma von einer ungesicherten Treppe in den Tod. Ein Unfall, der genauso seltsam ist, wie das von ihr gemietete Haus. Ein guter Grund für ihre Nachmieterin Jane einige Nachforschungen anzustellen. Und tatsächlich stößt sie bei ihren Befragungen auf einige Ungereimtheiten und auf die erschreckende Tatsache, dass sie Emma zum Verwechseln ähnlich sieht.„The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot“ ist ein fesselnder Psychothriller, der lange Zeit offen lässt, wohin seine Reise geht. So braucht der Leser einige Zeit, um sich in dem wechselhaften Geschehen zurechtzufinden und zu erkennen, wie subtil und spannungsgeladen die Handlung wirklich ist. Bis dahin aber wird er mit immer wieder neu auftauchenden und nicht zu erklärenden Ereignissen belohnt, die es verstehen, eine unheimliche Atmosphäre zu entfachen. Hinzu kommen einige Figuren, deren Handlungsweisen seltsam und undurchsichtig sind und nicht erkennen lassen, worin der Zweck ihrer Bemühungen besteht. Und während der Leser regelmäßig neue Vermutungen anstellt und Begebenheiten ins rechte Licht zu rücken versucht, wird er unweigerlich in den Sog des Geschehens gezogen und muss erkennen, dass letztendlich alles ganz anders ist, als zunächst gedacht.Der Londoner Werbeprofi, der unter dem Pseudonym JP Delaney schreibt, hat mit seiner Geschichte über zwei völlig unterschiedliche Frauen und ihrem Wunsch nach einem erfüllten Leben einen spannenden Thriller geschrieben. Basierend auf einer cleveren Idee sorgt er für ein perfides Leseerlebnis, das gleichermaßen geheimnisvoll, gruselig und undurchsichtig ist. In ihm werden die verhängnisvollen Begebenheiten abwechselnd von Emma und Jane erzählt, die den Leser tief in ihr Leben und ihre Gefühlswelt blicken lassen und in ihre Fehler, die sie begehen. Wie ein Voyeur schaut er dabei zu, wie ihre Bekommenheit wächst und ganz allmählich in Angst umschlägt. Zwar führt die Doppelung mancher Ereignisse die erst Emma und dann Jane erlebt dazu, dass eine gewisse Vorhersehbarkeit entsteht, was aber der Spannung keinen Abbruch tut.Fazit:„The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot“ ist eine gute Empfehlung für Fans von subtilen Spannungsromanen und für Thrillerleser, die auf blutige Szenen verzichten können.

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  • Sehr gut, aber enttäuschendes Ende!

    The Girl Before
    Daniel_Allertseder

    Daniel_Allertseder

    02. July 2017 um 18:35

    Meine Meinung Achtung: Kleine Spoiler enthalten!   „Ein Wirbelsturm von einem Thriller“, so steht es auf dem Cover. Ein Zitat vom national erfolgreichsten Thrillerautor: Sebastian Fitzek. Nun gut, wenn Sebastian Fitzek das sagt, muss es wohl wahr sein. Ich wollte mir selbst ein Bild von diesem „Wirbelsturm“ machen; wollte selbst herausfinden, ob der Roman so die Lobpreisungen verdient. Somit habe ich ihn gelesen…   Ein ganz markantes Grundelement, welches wir im Thriller „The Girl Before“ von JP Delaney finden, ist dieses des Futurismus und der Moderne. Der Autor, dessen Geschlecht uns vorbehalten bleibt, benutzt einen Stoff, bei dem ihm alle Türen offenstehen: Ein hochmodernes Haus mit der neuesten Technologie – Gesichtserkennung; Deckenlichter, die sich der Stimmung des Bewohners anpassen; eine Dusche, die immer dieselbe Temperatur hat sowie versteckte Schränke und Fächer, die hinter weißen Wänden verborgen liegen. Der Autor hat mit diesem Haus ein beeindruckendes und faszinierendes Setting geschaffen, welches mich sehr an das „Glass House“ erinnert – steril, rein, sauber, aber dennoch erdrückend, gefühllos und ohne Emotionen.   Mit Jane und Emma hat der Autor zwei ähnliche, aber trotzdem ganz unterschiedliche Personen geschaffen, die im Roman agieren. Zum einem haben wir Emma, die in der Vergangenheit bereits Mieterin des Hauses war. Sie war wie die bereits verstorbene Ehefrau des Vermieters, Edward, und führte eine Beziehung mit ebendiesem Perfektionisten. Zum anderen haben wir Jane. Sie ist die derzeitige Mieterin, ohne Freund, hat bereits eine Todgeburt hinter sich und kann sich ihre derzeitige Wohnung nicht mehr leisten. Sie sieht aus wie Emma, hat ebenfalls in der Gegenwart eine Beziehung mit Edward und versucht stetig, das Haus sauber zu halten, was auch so in den Regeln steht. Auch wenn es den Anschein haben mag, dass diese beiden Damen gleich sind, so unterscheidet sie doch ein gewaltiger Aspekt: Der Mut! Emma ist eigentlich eine feige Frau, lügt, betrügt, erzählt Geschichten, was aber erst im Laufe des Romans klar wird. Sie lässt sich leicht manipulieren und ist geistig in meinen Augen geschunden. Jane hingegen ist grundsätzlich stark, mutig und sehr nachdenklich. Sie kommt mit klugen Tricks hinter das Geheimnis von Emmas Tod, die ja vor vielen Jahren auf der Steintreppe um’s Leben kam. Jane ist die Heldin der Geschichte, ermittelt passiv, lebt mehr oder weniger zurückgezogen in dem großen Haus in der Folgate Street Nummer 1. Ein zudem wichtiger Charakter ist Edward, den man ja so gar nicht einschätzen kann. Steckt er wirklich hinter dem Tod von Emma? Was hat er vor? Was bezweckt er mit diesen vielen Regeln? Bei diesem Charakter fand ich es bewundernswert, weil er trotz seiner offensichtlichen Exzentrizität dennoch nicht der war, den der Autor vorgibt zu sein. Wir schätzen ihn falsch ein, und das wollte der Autor damit bezwecken. Hat mir sehr gefallen!    Die Spannung im Buch kam mir ein wenig vor wie eine Achterbahnfahrt. Mal war es richtig spannend, mal passierte lange nichts. Die Story musste sich erst entwickeln, heißt, wir erfahren nur Stück für Stück, was in der Vergangenheit passiert ist. Generell die abwechslungsreichen Kapitel (einmal Emma, einmal Jane) waren sehr interessant und für das Verständnis des Buches immens hilfreich. Ich mochte jede Perspektive und verfolgte das Geschehen mit großem Interesse. Der Roman entwickelte sich wahrlich zu einem Wirbelsturm, nahm immer mehr Tempo an, führte uns hinter’s Licht, blendete uns, offenbarte uns die Wahrheit. Doch beim Ende leider erlosch das Licht, denn die Aufregung, die sich in den vorherigen Kapiteln angestaut hat, konnte nicht durch einen fulminanten Schlag ausgestoßen werden, sondern ebbte mit den letzten Kapiteln kläglich und enttäuscht ab. ​ Fazit   Ein sehr kluger und genial konstruierter Thriller mit einem beeindruckenden Setting und zwei ganz unterschiedlichen Charakteren, die einer Person verfallen sind, die ganz anders ist, als der Autor ihn uns vermittelt. Sehr guter Schreibstil, spannende Story, aber leider ein unspektakuläres Ende Seitens Jane im Kapitel mit dem Antagonisten. Der Ausklang aber war wieder gut, und das letzte Kapitel verspricht Raum für eine Fortsetzung. Sehr empfehlenswert! Wahrlich ein „Wirbelsturm“!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2017

    LovelyBooks Spezial
    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2017 und endet am 31.12.2017. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.11.2016 bis 31.12.2017 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2017 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2017 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: https://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2017-1400569386/ glanzente war wieder so lieb, und hat eine Liste mit Neuauflagen angelegt, die auch nach und nach ergänzt wird. Ihr findet sie hier: https://www.lovelybooks.de/thema/Neuauflagen-f%C3%BCr-die-Challenge-Krimi-gegen-Thriller-2017-1404878384/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Team Krimi:1. Postbote (2. Mercado)3. dorli 4. Bambisusuu 5. funny1 6. ChattysBuecherblog 7. faanie 8. hasirasi2 9. Lesezeichen16 10. janaka 11. buecherwurm1310 12. mabuerele 13. ChrischiD 14. mistellor 15. sommerlese 16. Bellis-Perennis 17. Katjuschka 18. danielamariaursula 19. claudi-1963 20. Michicorn 21. Wildpony 22. Wedma 23. Leserin71 24. clary999 25. saku 26. Barbara62 27. DaniB83 28. Caroas 29. Shanna1512 30. Traubenbaer 31. TheRavenking 32. Sabine_Hartmann 33. Schalkefan 34. Athene10077635. sophie20636. leaphelina37.Gelesene Bücher Januar: 21 Bücher Gelesene Bücher Februar: 69 BücherGelesene Bücher März: 68 BücherGelesene Bücher April: 92Gelesene Bücher Mai: 96Gelesene Bücher Juni: 58Zwischenstand: 404 BücherTeam Thriller:1. BeaSurbeck 2. calimero8169 3. lenicool11 4. glanzente 5. wortgewand 6. zusteffi 7. BookfantasyXY 8. KruemelGizmo 9. Jisbon 10. Floh 11. marpije 12. melanie1984 13. Janosch79 14. Steffi1611 15. Argentumverde 16. Thrillerlady 17. MelE 18. Sarlis 19. Brixia 20. MeiLingArt 21. Luzi92 22. katrin297 23. Lisa0312 24. Insider2199 25. Landbiene 26. lesebiene27 27. MissRichardParker 28. Joolte 29. Inibini 30. svenskaflicka 31. ScheckTina 32. Schluesselblume 33. LunaLuo 34. Luischen2002 35. fredhel 36. kalestra 37. Katharina99 38. Meteorit39. Gelesene Bücher Januar: 29 Bücher Gelesene Bücher Februar: 41 BücherGelesene Bücher März: 35 BücherGelesene Bücher April: 30Gelesene Bücher Mai: 36Gelesene Bücher Juni: 20Zwischenstand: 191 Bücher

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    kubine

    kubine

    01. July 2017 um 14:36
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