Jac. Toes , Thomas Hoeps Höchstgebot

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Inhaltsangabe zu „Höchstgebot“ von Jac. Toes

Ein Gemälde des berühmten Surrealisten René Magritte aus dem Kunstbesitz der Unternehmerfamilie Roeder wird zu einem legendär hohen Betrag versteigert. Kunstrestaurator Robert Patati begleitet den Transport des Bildes Richtung Maastricht zu seinem neuen Besitzer, einem weltweit tätigen Rüstungsunternehmer. Doch alle Sicherheitsmaßnahmen reichen nicht aus: Das Bild wird bei einem Überfall gestohlen. Am selben Abend trifft die Familie ein weiterer Schlag. In Aachen geht das Labor der Medizintechnik-Firma Roeder in Flammen auf. Nicht nur die Ergebnisse jahrelanger Forschung werden vernichtet, sondern in den Trümmern findet sich außerdem die Leiche einer Frau. Carsten Roeder fragt sich, ob es einen Zusammenhang zwischen Raub und Brand gibt. Er engagiert die Profilerin Micky Spijker, damit sie die Vorfälle untersucht. Will jemand das Familienunternehmen in den Ruin treiben?

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  • Rezension zu "Höchstgebot" von Jac. Toes

    Höchstgebot
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    08. September 2012 um 01:33

    Kunst ist mein blinder Fleck, ich kenne mich überhaupt nicht damit aus. Aber dieser Krimi macht Lust, sich doch einmal näher mit damit zu beschäftigen. Das Buch beginnt mit einer Kunstversteigerung, in der nach und nach immer wertvollere Objekte aufgerufen und versteigert werden. Als Höhepunkt geht es um einen Magritte, der aus dem Besitz der Unternehmerfamilie Roeder stammt. Bisher lag der höchste Erlös für einen Magritte bei 12,5 Millionen Euro, und eine ähnlich hohe Summe wird auch von dem Gemälde „Scheherazade“ erwartet. Aber diese Versteigerung eskaliert völlig, und der Magritte geht schließlich für sage und schreibe 43 Millionen Euro an seinen neuen Besitzer über. Der Restaurator Robert Patati begleitet den Transport des Bildes und muss miterleben, wie der Konvoi überfallen und das Bild gestohlen wird. Als dann auch noch ein Forschungslabor der Unternehmerfamilie in Flammen aufgeht und darin eine verkohlte Leiche gefunden wird, findet Patati sich inmitten eines gefährlichen Kriminalfalls wieder. Zusammen mit der Profilerin Micky Spijker versucht er, herauszufinden, ob jemand die Familie Roeder ruinieren will. Immerhin werden in der Firma auch Kriegsroboter hergestellt. Als das Bild wieder auftaucht und von ihm restauriert wird, macht Robert Patati eine erschreckende Entdeckung. Dies war der erste Krimi dieser Reihe, den ich gelesen habe, und ich hatte das Gefühl, dass ich einiges verpasst habe, was die Hauptcharaktere betrifft, so dass sie mir etwas fremd blieben. Trotzdem konnte ich der Handlung problemlos folgen. Ich fand diese ausgeklügelte Geschichte, die Kunstrestauration, einen actionreichen Kriminalfall und aktuelle Debatten über Kriegswaffen geschickt verbindet, sehr spannend. Besonders phantasiereich fand ich eine ganz neue Mordmethode, die sich die Autoren ausgedacht haben. Eine sehr perfide Methode, die mich schaudern ließ. Das ist bestimmt nicht der letzte Krimi dieser Reihe, den ich gelesen habe. Und mein Interesse an Kunst ist größer geworden.

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  • Rezension zu "Höchstgebot" von Jac. Toes

    Höchstgebot
    Eka

    Eka

    03. April 2012 um 14:15

    Es herrschte eine spannungsgeladene erwartungsvolle Stille in der Kölner Kirche bei der laufenden Versteigerung und der Auktionator hatte ein leicht ironisches Lächeln auf den Lippen. Es war bisher alles gut gelaufen und nun kam das Sahnestückchen der Versteigerung: Die " Scheherazade" von Margitte mit einem Vorgebot von 2,8 Millionen Euro. Das Bild ist im Besitz der Unternehmerfamilie Roeder und steht zum Verkauf. Am Ende wird es von einem Bieter zu einem ausergewöhnlich hohen Preis von 43 Millionen Euro ersteigert. Jeder Teilnehmer der Auktion hatte den Eindruck, daß dieser das Bild unter allen Umständen haben wollte. Nun beginnt der Transport zur Übergabe des Bildes an seinen neuen Besitzer und Carsten Roeder bittet den Restaurator Robert Patati, den Transport zu begleiten.Dieser merkt schnell, daß nicht nur er, sondern noch ein weiteres Auto immer wieder in die Nähe des Transporters fährt. Die Insassen dieses Autos drängen schliesslich Robert an einem Bahnübergang rückwärts auf das Bahngleis und es gibt für ihn keine Fluchtmöglichkeit. Er wird von dem Zug erfasst und verletzt. Das Bild wird aus dem Transporter gestohlen. Am selben Abend geht das Labor der Medizintechnik-Firma Roeder in Flammen auf. Das Ergebnis jahrlanger Forschung wird vernichtet und es wird eine verkohlte Leiche in den Trümmern gefunden. Hat es jemand auf die Firma Roeder abgesehen und will sie vernichten? Carsten Roeder engagiert die Profilerin Micky Spijker. Er möchte herausfinden, ob ein Zusammenhang zwischen beiden Fällen besteht. Dann wird das Fluchtauto in der Nähe von Maastricht in einem Kanal gefunden. Im Auto befindet sich lediglich der Rahmen des Bildes, das Bild wurde unfachmännisch herausgetrennt, konnte aber bei den weiteren Ermittlungen in einem Ferienpark gefunden werden. Der jetzige Besitzer bittet nun Robert Patati und eine weitere Restauratorin, das Bild zu restaurieren. Dabei machen beide eine interessante Entdeckung. Und dann gibt es einen weiteren Toten. Dieser Kriminalroman hat von Anfang an eine unglaubliche Spannung, die bis zum Schluss anhält. Die Autoren haben es verstanden, immer wieder neue Eindrücke zu übermitteln, in einem Schreibstil, der überhaupt keine Langeweile aufkommen lässt. Sie haben die Charaktere der einzelnen Personen wunderbar herausgestellt und auch die Zusammenarbeit der deutschen und niederländischen Ermittler intensiv begleitet. Mir hat dieser Roman, der den Namen Kriminalroman verdient hat, sehr gut gefallen und ich kann eine unbedingte Leseempfehlung geben.

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