Jac. Toes , Thomas Hoeps Nach allen Regeln der Kunst

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Inhaltsangabe zu „Nach allen Regeln der Kunst“ von Jac. Toes

Im Museum Abteiberg in Mönchengladbach wird die Leiche einer Frau gefunden – versteckt in einer Kunstinstallation. Als bekannt wird, dass die Tote ein Verhältnis mit dem Museumsdirektor Dr. Zink hatte und die beiden den Kunsttempel als SM-Studio missbrauchten, wird Zink als Hauptverdächtiger festgenommen. Nur Robert Patati, Restaurator am Museum, glaubt nicht an die Schuld seines Vorgesetzten und beginnt, eigene Ermittlungen anzustellen. Als auch im Arnheimer Museum für Moderne Kunst eine Frauenleiche gefunden wird – ebenfalls kunstvoll arrangiert in einem Exponat –, reist Patati nach Arnheim. Dort lernt er die Psychologin und Profilerin Micky Spijker kennen und die beiden tragen ihr Wissen über die ›Kunstmorde‹ zusammen. Ein dritter Mord, verübt im Museum Schloss Moyland, bestätigt ihren Verdacht: Ein Serienmörder geht um und mit jeder Tat werden seine Methoden grausamer – und künstlerischer.

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  • Rezension zu "Nach allen Regeln der Kunst" von Jac. Toes

    Nach allen Regeln der Kunst
    Karr

    Karr

    17. September 2011 um 20:26

    Spannend, temporeich, grenzüberschreitend: Hoeps und Toes beherrschen die Kunst des Krimis wirklich nach allen Regeln. Mönchengladbach, Museum am Abteiberg: Man hat eine leiche gefunden, eine tote Frau. Versteckt - verborgen - in einer Figur aus der Ausstellung, die gerade gezeigt wird. Das bekommt Thomas de Quincys klassischer Satz vom "Mord als schöne Kunst betrachtet" einen neuen Sinn. Die Tote ist die Frau der Museumsdirektors aus der holländischen Nachbarstadt Arnheim. Ihre Verbindung zum Museum in Mönchengladbach war nicht nur von der Liebe zur Kunst bestimmt, sondern ganz offenbar auch von der Liebe zu dem Museums-Chef Dr. Zink - und seiner Vorliebe für künstlerisch angehauchte SM-Spiele. Die Mönchengladbacher Kripo schießt sich schnell auf Museumschef Zink als Tatverdächtigen ein. Was Robert Patati, Chefrestaurator am Abteiberg, nicht so ganz zufriedenstellt. Zusammen mit seiner - Freundin? - Katja von der Mordkommission fragt er hier und da weiter herum und stößt dabei in Arnheim auf wichtige Spuren in Sachen Kunsthandel und Kunstschieberei. Und er lernt in Arnheim Micky Spijker kennen, Profilerin bei der Kripo Anheim und derzeit befasst mit zwei Fällen, von denen sie nicht ahnt, dass sie bald auf Spuren stößt, die sie zu dem Fall in Mönchengladbach führen. Einmal ist die Tochter eines Unternehmers in Argentinien verschwudnen, bzw sitzt im Drogenknast, zum anderen geht es um die Aussage eines jungen Kunststudentin, die einen Aushilfsprofessor als den Serienverwaltiger identiziert hat, nach dme Arnheimer Kripo shcon laneg sucht. Nur ist Micky Spijker ganz sicher, dass diese Identifizierung nicht stimmt - und dann ist die betreffende Studentin tot - offenbar Opfer des gleiochen irren Kunstkillers, der bereits im Museum in Mönchengladbach zugeschlagen hat. Die beiden Autoren - ein Deutscher, ein Niederländer, lassen den Leser kaum eine Pause zum Durchatmen: Die Geschichte rast von Mönchengladbach nach Arnheim nach Buenos Aires und wieder zurück. Angereichert ist sie mit vielen Interna aus dem Kunsthandels- und Museumsbetrieb. Spannend, temporeich, grenzüberschreitend: Hoeps und Toes beherrschen die Kunst des Krimis wirklich nach allen Regeln.

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