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Rezension zu "Der falsche Amerikaner" von Jack Barsky

unglaubliche wahre Geschichte
irismariavor 6 Monaten

"Der falsche Amerikaner" von Jack Barsky ist die unglaubliche wahre Lebensgeschichte eines Mannes, der gegen Ende des Krieges in Deutschland geboren wurde, in der DDR aufwuchs und später als russischer Spion in Amerika lebte. Ich habe das Buch mit seinen über 400 Seiten innerhalb von 2 Tagen verschlungen, denn es war so fesselnd und unterhaltsam zu lesen, dass ich einfach nicht aufhören konnte. Der Autor erzählt unterstützt von einer weiteren Autorin ganz lebendig seine unglaubliche Lebensgeschichte und neben dem spannende Leben als Spion erfährt man auch viel über das Leben in der DDR in der damaligen Zeit. Sehr interessant fand ich es auch wie sich Barsky mit den verschiedenen Philosophien auseinandersetzte, die er in seiner Umgebung erlebte; so war er am Anfang überzeugter Kommunist, erlebte später das kapitalistische System in Amerika als ganz anders als es ihm immer erklärt worden war und wandte sich am Schluss dem christlichen Glauben zu.
Ich kann dieses Buch absolut empfehlen vor allem weil es ein spannendes Zeitzeugnis ist und durch den sehr flüssigen Stil wunderbar als Lektüre eignet.

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T

Rezension zu "Der falsche Amerikaner" von Jack Barsky

starkes Stück Zeitgeschichte
TobiSchubertvor 8 Monaten

Am Wochenende habe ich den "falschen Amerikaner" durchgelesen und kann es empfehlen.
Erst war ich schon skeptisch. Warum lässt ein Mann Frau und Kind in Deutschland sausen, nur um sich in Amerika ein schönes Leben aufzubauen? Das Ende des Buches hat mich dann aber überzeugt.

Die Lebensgeschichte von Herrn Dittrich der dann zu Jack Barsky wird, ist fesselnd geschrieben und wirklich lesenswert und ein großes Stück Zeitgeschichte.

Der Kalte Krieg und den knallharte Spionagewettkampf zwischen Sowjets und Amerikanern, alles erlebt Dittrich durch seine Anwerbung als KGB Agent hautnah mit.

Spannend wird sein Spionagetraining beschrieben und noch spannender wird es, als er dann wirklich nach Amerika geschickt wird, um Informationen zu beschaffen. Immer wieder hat er Glück und schafft es, sich durch Fleiß, Intelligenz und Ehrgeiz eine neue und glaubwürdige Identität als amerikanischer Staatsbürger aufzubauen.

Das er es später schafft auszusteigen und unbeschadet vom KGB loszukommen, grenzt wirklich an ein Wunder.

Im letzten Drittel des Buches wird er Christ und dieser Teil ist wirklich glaubwürdig geschrieben.

Mein Fazit: Eine starke Biografie,sehr gut für Männer geeignet und auch gut für Geschichtsinteressierte zu empfehlen.

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Traeumerin109s avatar

Rezension zu "Der falsche Amerikaner" von Jack Barsky

Spannender Blick hinter die Spionage-Kulissen
Traeumerin109vor 8 Monaten

Albrecht Dittrich, William Dyson, Jack Barsky – wer ist dieser Mann, der so viele Namen hatte? Im Auftrag des KGB wurde er im Kalten Krieg in die USA eingeschleust und begann dort unter dem Namen Jack Barsky ein Doppelleben zu führen. Nach außen ein ganz normaler Familienvater, aber insgeheim führte er Geheimaufträge für den KGB aus. Doch schließlich änderte sich seine Loyalität.

Eine beeindruckende und überaus spannende Geschichte. Selten bekommt man so einen Einblick in das Leben eines Spions zur Zeit des Kalten Krieges. Dass es sie gab, wissen wir im Grunde alle, aber mehr auch nicht. Jack Barsky wagte einen mutigen Schritt, als er sich im Land des „Feindes“, das zu seiner Heimat geworden war, dazu entschloss, den KGB hinter sich zu lassen. Doch zunächst erfahren wir in seinem Buch, wie es überhaupt dazu kam, dass er Spion wurde. Seine Kindheit war dafür ebenso ausschlaggebend wie seine Schul- und Studienzeit. Schließlich erfordert es eine besondere Geisteshaltung, um Agent zu werden: Loyalität dem eigenen Land gegenüber, die bedingungslose Überzeugung, dass man im Recht ist und der andere der Feind, Abhärtung und Gefühlskälte. Über all dies verfügte Jack Barsky, zumindest eine Zeit lang. Im Nachhinein sagt er, dass er zu einer ungünstigen Zeit an einem ungünstigen Ort geboren wurde. Auch die ständige Knappheit an praktisch allem, die damals in Ostdeutschland vorherrschte, trug zu seiner Entwicklung bei.

Er schreibt klar und spricht, schonungslos sich selbst gegenüber, von allen Fehlern, die er begangen hat und Entscheidungen, die er treffen musste. Eine Ehrlichkeit, die ihn sehr menschlich und sympathisch und das Buch lesenswert macht. Es war mit Sicherheit nicht einfach, über all diese Dinge zu berichten. Aber Jack wollte endlich mit der Vergangenheit abschließen und sich dem zuwenden, was er in den USA gefunden hat und was ihn schließlich verändert hat: den Menschen, die er liebt. Als er seine neugeborene Tochter das erste Mal sah, wurde er von solch einer bedingungslosen Liebe überwältigt, dass er sie später, als der Befehl zum Rückzug kam, nicht einfach im Stich lassen konnte.

Fazit: Eine weitere Geschichte, die zeigt, was das Leben manchmal für merkwürdige Wege geht. Auf jeden Fall ein sehr spannendes Buch mit einer außergewöhnlichen Geschichte. Jedoch, das ist mein einziger Kritikpunkt, steht größtenteils die spannende Geschichte zu sehr im Vordergrund, während Gedanken und Gefühle zurückstehen müssen. Oft werden Entwicklungen auch schon in Andeutungen vorweggenommen. Dennoch ein wirklich lesenswertes Buch.

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